Unsere Haltung

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... und hier lebten die Little Shamrocker:

Im Sommer waren alle Tiere in großen Gehegen mit marder-/katzenfesten Schlafhäusern für die Nacht untergebracht.

Sie liebten es, im strömenden Regen durch die Gehege zu jagen und mittags im Schatten vor den Häusern zu dösen.

Wenn es ganz heiß war, legten wir zusätzlich schattenspendende Planen auf und stellten zu den üblichen Trinkflaschen noch Wasserschalen zum abkühlen hinein.

Einen Futterautomaten für Kraftfutter und eine größere Heuraufe hatten wir selbst gebaut. Für die Beschäftigung und Abwechselung gab es Obstbaumzweige zum benagen, ganze Brotlaibe, Minerallecksteine und je nach Jahreszeit viel Obst und Gemüse.

 

Die großen Häuser für die Nacht waren  mit Strohhäcksel ausgelegt. Das ist für die Meerschweinchen schön trocken, warm und weich und es gibt nicht zu viel Schmutz durch das Heraustragen von Einstreu.

Für die Wintermonate zogen dann alle Little Shamrocker in das kältefeste, gut isolierte Gartenhaus um. Extra dicke Häuser in den Gehegen sorgten auch bei Minusgraden für wohlige Wärme bei Schweins ... :)

Die Mädels wurden in "Weibergruppen" zusammen gehalten - immer ca. 2 - 3 Säue in Gehegen von ca. 1.50 m x 2.00 m. Die jungen Säue vom Herbst bildeten eine Extragruppe und jeder der Böcke hatte ( fast ) immer 1 - 2 Damen dabei. Für die abgesetzten Jungböckchen hielt ich noch einen Kastraten. Der war dort der "Chef" und so gab es eigentlich nie böse Rangkämpfe.

Aber auch bei den erwachsenen Böcken achtete ich auf einen "guten Charakter" - bisher hatte ich in den Deckpausen nie Probleme damit, zwei erwachsenen Böcke zusammen zu setzen.

Ich ließ immer einige Säue gleichzeitig decken, damit sie etwa zur selben Zeit werfen. So konnten große Würfe besser verteilt werden und es war auch kein Problem, wenn eine Mutter mal keine Milch für die Babies hat. Außerdem war es immer wieder zuuuu schön, die Babies alle zusammen beim spielen und lernen zu erleben! Besonders für das Lernen hat die Gemeinschafts- Aufzucht den Vorteil, das von den Jungen die "Macken" der Mütter nicht zu sehr übernommen werden - die eine frisst keinen Paprika, die nächste mag das nicht usw. -

Generell warfen die Säue bei mir nur 2x im Jahr, in nicht zu großen Zeit- Abständen. Zur ersten Bedeckung kamen sie mit einem Gewicht von ca. 700 Gramm und je nach Kondition gingen sie mit etwa 2,5 - 3 Jahren in Rente.

Als sehr zweckmäßig hatte sich bei mir seit vielen Jahren das Führen eines Zuchtbuches gezeigt. Dort wird zu allen Daten über die Tiere und ihre Vorfahren selbst alles wichtige eingetragen: Deckdaten, Wurfdaten, Nachzuchtverbleib, eine Gewichtstabelle ( regelmäßiges Wiegen halte ich immer noch für die beste Gesundheitsvorsorge! ) und ev. Behandlungen.

Das Zuchtbuch kann auch bei mir bestellt werden - siehe >Souvenirs<

Alle Little Shamrocker bekamen Ohrmarken, die -wenn sie richtig ( + somit auch schmerzfrei! ) angebracht sind- die Tiere nicht behindern. Der Überblick z.B. über vier Schweizer in weiß d.e. ist nur so garantiert...

("Klorel" mit Ohrmarke)

 


 



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