Atlantis - Ein versunkenes Paradis
Als die Erde entstand, wurde sie von Menschen - wenn man sie so nennen will - besiedelt, deren Planet dem Untergang entgegen strebte. Sie waren technisch und geistig hochentwickelt und konnten, da sie die Kraft des Universums kannten, Raum und Zeit überwinden. Sie schufen auf diesem, unserem Planeten eine hochentwickelte Kultur und begannen die Urbanisierung. Ein zweites Volk, dessen Planet überbevölkert war, wurde aufgenommen in die neue Gemeinschaft und besiedelte den Westen unseres Planeten. Diese Völkergemeinschaft hat sich über Tausende von Jahren weiterentwickelt. Die Tiere, die mitgebracht wurden, vermischten sich mit den Lebewesen, die sich auf der Erde bereits entwickelt hatten. doch ohne das Wissen, das die göttliche Allmacht diesen ersten Siedlern mit auf den Weg gab, wäre dieser Prozeß niemals in Gang gesetzt worden. Der erste gemeinsame Weg begann unter den besten Vorraussetzungen. Alles Wissen war vorhanden, bis der erste Prozeß der Degeneration begann.
Es war das Wissen vorhanden, wie das Leben des einzelnen über Hunderte von Jahren erhalten werden konnte, und zu einem Zeitpunkt in der Geschichte unserer Welt brach die führende Schicht dieser Menschen auf, um neue Planeten zu erkunden und neue Basen zu erschaffen. Sie ließen Lebewesen zurück, die eine sogenannte "Priesterschaft" gründeten, die das Wissen des Universums zu hüten hatte. Langsam, über Jahrhunderte hinweg verlor der normale Bewohner dieses Planeten den Zusammenhang, denn aus den ersten Siedlern schälte sich eine höherbewußte Klasse heraus, die - da sie den "Stein der Weisen" besaßen, das Privilleg des langen Lebens kannten und man sie als Götter verehrte. Sie begannen mit der Erschaffung von Lebewesen, die sie zum Vererben des Wissens bestimmten, Der Untergang war in diesem Moment vorprogrammiert - denn diese sogenannten Götter verloren die Zusammenhänge über das Urwissen.
Sie wurden nur auf die Beherrschung des materiellen Teiles ausggerichtet, der seinen Niederschlag in der Hochkultur der Atlanter fand. Dieses Atlantis war die erste Hochkultur, die entstanden war. Folgerichtig war, daß jene, die einst zurückgingen in das Universum, engen Kontakt halten wollten zur Basis auf dem blauen Planeten (Erde). Mit Bestürzung wurden sie gewahr, daß diejenigen, denen die Verwaltung anvertraut worden war, versagt hatten. In einigen Regionen hatten sie künstliche Befruchtungsstätten errichtet und Experimente veranstaltet, die eine neue Rasse hervorbrachte. Man kennt dieses Wesen unter dem Begriff Cromangnon-Rasse(benannt nach der Fundstätte in der Dordonge/Frankreich). Sie waren anders geartet als andere bisher bekannte Wesen. Es gab nur ein Mittel dagegen einzuschreiten, das Atlantenreich zu vernichten. Das Lenken - Hinlenken von Energien, die alles vernichteten. Explosionen einer ungeheuren Energie - vergleichbar mit Atom, jedoch viel, viel größer, denn sie brachte diesen Planeten zum Wanken, und die Kontinente brachen auseinander. - die dadurch bewirkten Polverschiebungen führten zu einer Eiszeit, die die alten Kontinente nicht mehr erhalten ließ.
Die erste große Eiszeit brach herein, die plötzlich und unerwartet stellenweise alles Leben vernichtete. Die Erde paßte sich dem Wandel im Universum an, und neues, anderes Leben entstand - ähnlich dem Fall des Schockgefrierens - dies war der Fall. Eis umschloß plötzlich lebende Kreaturen und konservierte sie über Jahrtausende. Die Erde machte einige dieser Eiszeiten mit, und das biologische Leben veränderte sein Aussehen und seine Strukturen.
Besucher der Palastanlage betraten eine breite Promenade, die drei Kanäle überquerte und durch drei Portale hindurchführte, welche jeweils in eine Wand aus Messing, eine Wand aus Zinn und eine Wand aus Kupfer, die wie Feuer glänzte, eingelassen waren. Innerhalb dieser schimmernden Begrenzung befanden sich die Residenzen des Adels - Herrschaftshäuser - aus weißem, schwarzem und rotem Stein, der in Steinbrüchen unterhalb der Stadt gewonnen wurde. Überall war so großartiges zu sehen, daß man es mit Worten kaum beschreiben konnte. Der Reichtum, den sie besaßen, schreibt Plato über die Monarchen von Atlantis, war so gewaltig, daß dergleichen nie zuvor in irgend einem königlichen Haus gesehen wurde, noch jemals so leicht zu sehen sein wird.
Ein überlebensgroßes Standbild des Poseidon, der sechs geflügelte Schlachtrosse führte, beherrschte den heiligen Raum; aus den Schatten der Wandnischen schimmerten Nymphenstatuen.
Alle fünf oder sechs Jahre versammelten sich in diesem ehrfurchtgebietenden Gerichtssaal der König von Atlantis und seine neun Brüder, die Herrscher der anderen neun Provinzen. Zuerst opferten sie ihren Göttern einen Stier, dann scharrten sich die Herrscher, alle dunkel gekleidet, um das erlöschende Feuer und bestimmten die Gesetzte, die auf einer goldenen Tafel niedergeschrieben wurden.
Die Herrscher von Atlantis regierten ihr Volk mit großer Weisheit, und alle lebten in Eintracht und Frieden. Viele Menschenalter hindurch waren sie den Gesetzen gehorsam, denn ihre Gedanken waren wahr und durchaus großherzig und sie bewiesen Weisheit und Milde miteinander gepaart.
Doch Zeus, der nach Gesetzen waltende Gott der Götter brach selbst den Stab über sie und verhängte eine Strafe von unvorstellbarer Entgültigkeit. Gewaltige Erdbeben und Überschwemmungen traten ein und indem ein schlimmmer Tag und eine schlimme Nacht hereinbrach, wurde die Insel Atlantis durch Versinken im Meer den Augen entzogen. Das dortige Meer ist bis heute unbefahrbar und undurchforstbar.