In einem Nest im Wilden Westen finden sich zahlreiche obskure Gestalten ein. Das jährliche Wettschießen ist angesagt. Regeln gibt es wenige und werden bei Bedarf durch den Oberboss dieser Stadt (Gene Hackman) geändert. In einer Nebenhandlungen sieht man eine auf einem Rachefeldzug sich befindende unbekannte Schöne ), das ganze mit Rückblicken unterlegt a la „Spiel mir das Lied vom Tod". Eine Vater-Sohn-Beziehung (welche allerdings rechtlich wohl nie besiegelt wurde) ist ebenso eingebaut wie eine ehemalige Gaunerfreundschaft/-feindschaft. Hier heißen die Hollywood-Akteure Leonardo DiCaprio und Russell Crowe. Kameraperspektiven z.B. durch ein Loch im Kopf, abgeschossene Daumen, etc. zeugen davon, das der Regisseur mit dem Horrorfach schon mal was zu tun hatte, Mr. Sam Raimi. Ich würde den Streifen als ziemlich überzeichneten, mehr als Jux und leichte Unterhaltung angelegten Western bezeichnen, der durchaus spannend inszeniert ist, allerdings alles andere als „tief" geht. Wirklich interessante Kameraeinstellungen sind zu finden.
Film-Bonus: Die Stone geizt nicht mit Freizügigkeit
