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Seltene Streifen in der Wilhelma Am 3. April wurden im Raubtierhaus der Wilhelma drei kleine Sumatratiger geboren! Eineinhalb Jahre lang wird „Dumai“ mit der Erziehung ihrer drei Racker alle Pfoten voll zu tun haben. Noch schauen die Katerle „Bagus“ und „Rudi“ und Kätzchen „Pertama“ etwas blauäugig in eine Welt. Ab Mittwoch, den 09.05.2007 ist das Raubtierhaus der Wilhelma wieder für die Besucher geöffnet. Diese müssen allerdings damit rechnen, dass „Dumai“ ihren Nachwuchs nicht den ganzen Tag in der Öffentlichkeit herumtollen lässt. So Knutschi aus Berlin, jetzt ist Stuttgart wieder schöner als Berlin und ich mach mir jetzt erstmal ´n Knuttella-Brot
Gedicht der Frau:
Müde bin ich, geh zur Ruh,
mache meine Augen zu. Lieber Gott bevor ich schlaf, bitte ich Dich noch um was. Schick mir mal 'nen netten Mann, der auch wirklich alles kann. Der mir Komplimente macht, nicht über meinen Hintern lacht, mich stets nur auf Händen trägt, sich Geburtstage einprägt, Sex nur will, wenn ich grad mag und mich liebt wie am ersten Tag. Soll die Füße mir massieren und mich schick zum Essen führen. Er soll treu und zärtlich sein und mein bester Freund obendrein. * * * * * * * * * * * Gedicht des Mannes: Lieber Gott,
schicke mir eine taubstumme Nymphomanin die einen Getränkehandel besitzt und Jahreskarten fürs Gottlieb-Daimler-Stadion ..... und es ist mir scheißegal, dass sich das nicht reimt
Szenen, wie sie sich am vergangenen Samstag in Stuttgart abgespielt haben, dürften im deutschen Hockey weitgehend unbekannt sein. Was ist geschehen?
Der Erlebnisbericht eines Beteiligten: Zu den üblichen paar Handvoll Zuschauern, die sich normalerweise die Heimspiele der Oberliga-Damen des VfB Stuttgart anschauen, gesellt sich diesmal eine Hundertschaft VfB-Fußballfans. Diese sind gerade auf dem Nachhauseweg vom Heimspiel des schwäbischen Fußball-Bundesligisten, als auf der gegenüberliegenden Sportanlage das Hockey-Punktspiel beginnen soll. Ein lauer Sommerabend unter abendlichem Sonnenglanz, der "große" VfB hat endlich auch mal wieder gewonnen, das Bier schmeckt - viele Fans haben offenbar noch Lust, ein Stündchen unter freiem Himmel dranzuhängen. Und bleiben beim Hockey. Die Spielerinnen der beiden Mannschaften verstehen ihre Worte bei der Begrüßung kaum, so laut ist das Gegröle am Spielfeldfand. Die Fans beginnen, ihr gesamtes Gesangs- und Sprüche-Repertoire abzuspulen. Derb, oft unter der Gürtellinie, aber irgendwie doch lustig. Dass die dann dargebotene Hockeykunst nicht jeden Betrachter von den (nicht vorhandenen) Sitzen reißt, stört die Stimmung draußen kaum. Sportliche Tristesse in Form von Langeweile sind die VfB-Anhänger durch ihre Kicker in dieser Saison ja reichlich gewohnt. "Schieber, Schieber" - "Hoyzer, Hoyzer" Auch wenn lange Zeit keine Tore fallen, hält das ungewohnte Publikum standhaft seinen Platz. Das Ausharren wird belohnt. Mitte der zweiten Halbzeit schießen die VfB-Damen das 1:0, die Fans kennen jetzt kein Halten mehr, stürmen mit Fahnen, Hupen und natürlich ihrer Bierflasche in der Hand das Spielfeld. Dass die Torschützin nicht gleich auf Schultern davongetragen wird, fehlt gerade noch. Es dauert eine Weile, ehe das Match fortgesetzt werden kann. Von den derben Späßen der Fans bleiben auch die beiden Schiedsrichter nicht verschont. Als ein langer Ball aus dem Mittelfeld unberührt ins Tor der Gastmannschaft rollt und der Unparteiische auf Abschlag entscheidet, wird die Szene von "Schieber, Schieber"-Rufen des fachfremden Publikums quittiert, das sich um das vermeintliche 2:0 betrogen fühlt. Wer kennt schon Hockeyregeln? Für eine Strafeckenentscheidung gegen den VfB erntet der Schiri ein fröhliches "Hängt sie auf, die schwarze Sau". Man hat ja Humor, auch die "Hoyzer, Hoyzer"-Rufe nach einem weiteren Pfiff gegen den VfB sorgen bei den wenigen echten Hockeyleuten eher für Heiterkeit. An solch einen Besuch können sich auch langjährige Vertreter der VfB-Hockeysparte nicht erinnern. Die Ebene des Unterhaltungswertes verlässt die Szenerie eigentlich nur einmal, als sich zwei Männer direkt neben das Tor geschlichen haben und die Ludwigsburger Torhüterin mit allerlei verbalem Unsinn volltexten. Erst als die beiden Störenfriede wieder zurück bei ihrer Horde sind, wird die Partie fortgesetzt. Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft? Schlusspfiff. Mit bengalischem Feuer, wildem Freudengeheul und endlosen "La Ola"-Wellen feiern die ungewohnten Gäste den 1:0-Sieg ihrer Heimmannschaft. Einige Fans sind derart in Laune, dass sie spontan beim Auslaufprogramm der siegreichen (aber ob soviel ungewohntem Beistand auch sichtlich irritierten) Hockeyspielerinnen mitmachen. Der Beginn einer wunderbaren neuen Freundschaft zwischen Fußball und Hockey? Man weiß ja nie... Woher der DHZ-Redakteur die Story hat? Er selbst war der "Hoyzer", die "schwarze Sau", die in diesem Fall ein gelbes Trikot trug.... und Spaß dabei hatte. Quell: Deutsche Hockey Zeitung (Uli Meyer)
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