Ich sehne mich
nach deinen blauen Augen
die so liebevoll mich ansehen,
nach deinen starken Händen,
die doch so sanft sind,
und nach deiner rauen Stimme,
die mir erregende Dinge
ins Ohr flüstert.
Ich bin süchtig
nach den Tagen mit dir,
an denen wir lachen,
spazieren gehen,
uns soviel zu sagen haben.
Und nach den Nächten,
in denen ich deinen Körper
eng geschmiegt
an meinen fühle,
Du bist mein Sehnen,
meine Sucht,
meine Sehn-Sucht!
(ãIKT 01.10.03)
Wahre Liebe
Du sagst
ich errege dich.
Was bedeutet das?
Siehst du nur meinen Körper?
Spürst du nicht meine Seele,
meinen Geist?
Wenn Körper und Geist dich erregen,
dann wirst du sagen:
Ich liebe dich.
(ãIKT 13.09.03)
Stürmische Nacht
Kerzenlicht erhellt das Zimmer,
draußen wild der Sturmwind wütet,
während wir zwei, wohlbehütet,
kosen auf den Seidenlaken.
Deine Lippen streicheln mich,
während nun der Regen fällt,
führen mich in eine Welt,
die nur noch aus Lust besteht.
Dann durchbricht mein Schrei die Nacht.
Sturm begibt sich nun zur Ruh.
Atemlos sind ich und du
auf zerwühlten Seidenlaken.
(ãIKT07.10.03)
Auf Wiedersehen
Zum letzten Mal
ein gehauchter Kuss
auf meine bebenden Lippen.
Ein letzter kühler Blick
in meine tränenblinden Augen,
ein letzter kurzer Händedruck.
Dann sagst du:
Auf Wiedersehen.
Und ich weiß,
das sind nur Worte.
Denn du gehst,
ohne dich noch einmal
umzudrehen.
(ãIKT 01.11.03)
Neben dir
Neben dir liegen,
deine Augen sehen, dein Lächeln.
Es ist schön, so einzuschlafen.
Neben dir liegen
deine Augen sehen, dein Lächeln.
Es ist schön, so zu erwachen.
(ãIKT 12.11.03)
Störende Seide
Schmeichelnde Seide
auf nackter Haut.
Kühl, sinnlich, erregend.
Streichelnde Zunge
auf nackter Haut
soviel wärmer, erregender.
Will dich jetzt spüren
mit allen Sinnen,
dich lieben ohne Tabu.
Störende Seide
auf nackter Haut.
Unbeachtet schwebt sie zu Boden.
(ãIKT 16.11.03)
Sage ihm...
Wind, wenn du ihn streichelst
wie ich es sonst tat,
dann sage ihm:
Sie wartet so lange schon.
Sonne, wenn du ihn anlächelst
wie ich es sonst tat,
dann sage ihm:
Sie kann dich nicht vergessen.
Mond, wenn du in sein Zimmer schleichst
wie ich es sonst tat,
dann sage ihm:
Sie friert nachts - allein.
Regentropfen, wenn ihr seinen Mund berührt
wie ich es sonst tat,
dann sagt ihm:
Das ist ein Kuss - von ihr.
(ãIKT 19.11.03)
Ruf mich nicht an
Ruf mich nicht an!
Deine honiggoldene Stimme
Könnte wie Balsam
Auf meine wunde Seele tropfen.
Ruf mich nicht an!
Deine flüsterlauten Worte
Könnten watteweich
Meine Seelenwunden bedecken.
Ruf mich nicht an!
Ich könnte alle Bedenken
Über Bord werfen und
Den Hörer abnehmen.
Ruf endlich an!
(IKT 15.03.04)
Nur eine Nacht
Flackerndes Neonlicht
fällt in unser Zimmer
als wir uns umarmen.
Deine Hände verzaubern
meinen Leib,
berühren Brüste,
die sich dir entgegen recken,
streicheln Hüften,
die sich an dich schmiegen
und Schenkel,
die dich gierig umschlingen.
Ich genieße hemmungslos
und sehe
die Frage in deinem Gesicht.
Die Antwort geben
meine Augen mit jedem Blick,
meine Arme, die dich umfangen,
meine Lippen auf deinem Mund.
Nur nicht an später denken.
Im flackernden Neonlicht
werden wir eins -
für diese eine Nacht.
(ãIKT 11.12.03)
Nur Bilder
Nur wenige Pinselstriche reichten,
schon hattest du mich eingefangen.
Auch dein Stift, frisch gespitzt,
hielt mich fest für alle Ewigkeit.
Dann zogst du ruhelos weiter,
zu neuen Motiven.
Mir blieben nur - deine Bilder.
(IKT 14.01.04)
Süße, wilde Reiterin
Mit Küssen sie ihn
zart bedeckt,
sein Atem wird so schwer.
Sanft züngelnd sie den Phallus neckt
und will noch sehr viel mehr.
Sie schwingt sich auf ihn,
er sinkt hin
und sieht erstaunt sie an.
Du süße, wilde Reiterin,
du gehst ja ganz schön ran!
Und lachend sie sich
nun bewegt
auf seinem Pfahl der Liebe.
Was ihn sehr heftig jetzt erregt,
sind ihre kleinen Hiebe.
Dann weiten seine Augen sich
Er sieht es vor sich schweben,
das Zwillingspaar so rund und prall,
so schön, so voller Leben.
Sein Mund sucht
ihre Knospen gleich.
Er möchte sie beglücken,
und hört voll Freude wie sie seufzt.
Er hört es mit Entzücken.
Halb zieht sie ihn,
halb sinkt er hin
und flüstert ihren Namen:
Du süße, wilde Reiterin,
kennst du denn kein Erbarmen?
Da bohren ihre Fersen sich
voll Kraft
in seine Lenden,
und ihre Hüften kreisen wild.
Sie will das Spiel beenden.
Noch einmal bäumen sie
sich auf,
dann sinkt sie auf ihn hin.
Er nimmt sie zärtlich in den Arm,
die süße, wilde Reiterin.
(ãIKT 22.12.03)
Aspetto per te (Ich warte auf dich)
Selbstzweifel
Lähmt
Eisige Stille
Erstickt
Jedes Wort
Einsamkeit
Begleitet
Tage und Nächte.
Findest du den Weg zurück?
Aspetto per te....
(ãIKT 22.01.04)
Last Dance
Einmal noch
lass uns den Tanz der Körper
zur Musik der Leidenschaft
hitzig und sanft erleben.
Einmal noch
schließ mich in deine Arme
für den Augenblick Ewigkeit,
der uns jetzt bleibt.
Einmal noch
trink' ich aus deinem Blick,
die Vergänglichkeit des Moments
darin schon gefangen.
Einmal noch
schmeckst du das Salz
schweißglänzender Haut
auf dem Höhepunkt gelebter Lust.
Nur einmal noch....
(ãIKT 05.05.04)
Dein Lächeln
Dein Lächeln -
versteckt die Trauer
hinter einer Maske.
Dein Lächeln -
festgefrorene
Antwort auf Herzenskälte.
Dein Lächeln,
es war ihm egal,
wie auch die Tränen darin.
Dein Lächeln -
immer noch strahlend.
Gebrochen die Augen.
(©IKT 04.10.04)
Traumtänzerin 
Führ’ mich heute Nacht
hinaus an den Fluss
wo uns nichts einengt
in unserm Begehren.
Umarme mich dort
wie das Mondlicht so sanft
das uns beleuchtet
mit milchweißem Schein.
Hör den Wind flüstern
Laute der Liebe
trägt er mit sich fort
kühlt hitzige Leiber.
Frühtau weckt still
Nebel steigt auf
Traumtänzerin weint
verlassen am Fluss.
(©IKT 05.10.04)
Wundgescheuert
Wundgescheuert
das Hirn,
zerkratzt
von Gedanken
die dich, mich, uns
umkreisen.
Unsere Zukunft,
die es nie gab.
Gedanken.
Sinnlos
das Hirn
wundgescheuert.
(IKT 05.11.04)
Strom des Lebens
Mit silbrigen Glanz
fließt er dahin -
Strom des Lebens
Trägt mit sich fort
Erinnerung, Träume,
Freude und Leid.
Will nichts vergessen
von dem was war.
Will mich erinnern.
Drum sieh mich an.
Umarme mich jetzt,
stell keine Fragen.
Fülle mich einfach
mit bunten Träumen,
Freude und Leid.
Will zusammen mit dir
heut Nacht ertrinken
in diesem Strom.
(IKT 01.05.05)
Heißer Kuss
"Ich liebe dich so sehr",
sprach der Eiszapfen zur Sonne
und schmolz unter ihrem heißen Kuß dahin.
(©IKT 20.02.04)
Wenn der Traum...
Eine Nacht lang
Lust erleben.
Entdeckungsreise
mit dir.
Eine Nacht lang
Alltag vergessen.
Hingabe
an dich.
Eine Nacht lang
Zärtlichkeit spüren.
Der Morgen
ist weit.
Alles vorbei,
wenn mein Traum
die Nacht
verlässt.
(©IKT 04.05.05)
Einsame Nacht
Neonreklamen beleuchten
Sehnsüchte
Zucken über zerwühlte Laken
Einsame Nacht in der Stadt
Leise Musik betört
Die Sinne
Brechen im Traum Tabus
Wilde Nacht in der Stadt
Sonne weckt sanft
Den Körper der
Noch matt von gelebten Träumen
Einsam - morgens in der Stadt.
(ãIKT 28.02.04)
Das Licht des Mondes
Silbernes Mondlicht
erfüllt mein Hotelzimmer.
Einsam stehe ich vor dem Spiegel,
streife das Kleid von den Schultern,
sehe mich nackt.
Glänzendes Mondlicht
berührt mich überall,
streichelt mich von Kopf bis Fuß
und mich ergreift das Verlangen
nach Zärtlichkeit.
Helles Mondlicht
beleuchtet mein Hotelzimmer,
malt Schatten auf meinen Körper,
den ich nun einfach lieben will.
Nur der Mond schaut zu.
Schimmerndes Mondlicht
deckt mich sacht zu.
Noch einmal küsst mich das Licht der Nacht.
Dann schlafe ich ein und spüre,
ich bin niemals ganz allein.
(ãIKT 09.09.03)
Zwischen Ähren
Die Sonne scheint
und ein goldenes Kornfeld
wiegt sich am Rand des Weges
den wir gehen.
Lachend, küssend,
uns umarmend gehen wir.
Am Wegesrand
locken die Ähren.
Wir folgen dem Lockruf
und schimmernde Ähren
tanzen um unsere Körper,
als wir uns lieben.
Die Sonne sinkt.
Hand in Hand gehen wir
weiter unseren Weg.
Leise singen die Ähren.
(ãIKT 19.09.03)
Frei
Frei,
weil dein Atem
meine Haut streichelt.
Frei,
weil deine Hände
Zärtlichkeit schenken.
Frei,
weil deine Gedanken
meine Seele berühren.
Frei,
für gestohlene Liebe
in gestohlenen Stunden.
Frei,
trotz goldenen Ringes
und unsichtbarer Ketten.
(ãIKT 04.08.04)
Gewissheit
Warten auf das Klingeln
des Telefons.
Träumen von Lippen
auf warmer Haut.
Ahne deine Härte
und Zärtlichkeit.
Wissen – tief im Inneren,
das wird nie geschehen.
Der goldene Ring an deiner Hand
wiegt schwerer als unser Begehren.