Prävention
Neben der Prävention von Unfällen im Umgang mit Tieren, welche sich in der Regel durch artgerechten Umgang und artgerechte Haltung verringern lassen, liegt der Präventionsschwerpunkt bei der Haltung von Haustieren in den Bereichen der Verhütung von Infektionen und der Prävention von Allergien.
Verhütung von Infektionen
Die Infektions im Umgang mit Tieren sollte zweigleisig erfolgen – zum einen durch Schulung und Verhalten der Menschen, zum anderen durch Gesundheitssorge für das Tier. Menschen, die Tiere halten, betreuen und versorgen, müssen sich über die rassespezifischen Bedürfnisse und Eigenheiten der Tiere im Klaren sein.
Zu den wichtigsten Aspekten der Tierhygiene gehören saubere und desinfizierbare Käfige, Lagerplätze, Körbe, Decken und hygienisch einwandfreie Futter- und Trinkwassergefäße sowie Spielzeuge. Eine saubere Haltung geht einher mit der täglichen Entfernung von Kot sowie der Reinigung von Liegeplatz, Futter- und Trinkgefäßen.
Ein Gesundheitsrisiko für Menschen geht insbesondere von kranken, aber auch von gesund erscheinenden, jedoch infizierten Heimtieren aus. Daher hilft eine entsprechende Fürsorge, Zwischenfälle zu vermeiden. Die Gesundheitsfürsorge für das Tier umfasst:
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Vollständige Impfung gemäß aktuellem ortbezogenem Impfkalender
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Zeitnahes Entfernen von Ektoparasiten wie Flöhen, Zecken, Läusen und Milben
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Tierarztbesuch bei Krankheitsanzeichen
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Regelmäßige Entwurmung
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Artgerechte Haltung mit ausreichend Auslauf und Frischluft
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Regelmäßige Reinigung des Aufenthaltsbereiches
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Prävention von Allergien
Die Prävention von Allergien besteht im Wesentlichen in einer Verringerung der Exposition zu möglichen Allergenen. Dies kann neben den oben genannten Verhaltensmaßnahmen durch die Beachtung der folgenden Punkte geschehen:
Das Tier sollte nicht im Bett von Menschen schlafen; der Schlafplatz des Tieres sollte möglichst nicht im Schlafzimmer sein
Das Lager des Tieres, aber auch Decken, Polstermöbel und Teppiche in der Wohnung sollten regelmäßig abgesaugt werden
Beim Auftreten von Ekzemen, z. B. durch Hauterkrankungen wie Neurodermitis, sollte der Tierkontakt zeitweise minimiert werden