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Die Rückkehr der Dusel-Bayern

(HFFB) Der letzte Pass ist gespielt, das letzte Tor geschossen und die letzten Stadiontore wurden verriegelt – es ist Winterpause und die Bayern sind Tabellenzweiter und in Pokal und Champions League noch dabei. „Wie konnte das nur passieren?“ fragt man sich angesichts der überwiegend eher mauen Spiele des amtierenden Meisters.
Das letzte Ligaspiel wirkte fast wie ein Alibi, wie eine Entschuldigung der Bayern für unmittelbar vorangegangene Gurkenspiele, die aber – dem rechtzeitig zurückgekehrten sprichwörtlichen Bayerndusel sei Dank – allesamt negative Auswirkungen, sprich positive Folgen für den erfolgsverwöhnten Serienmeister hatten.
An der Tabellenspitze stand der FCB in der gesamten Hinrunde nie ( möge das auch die weiteren 17 Spieltage so bleiben! ) und selbst Zweiter war er recht selten – aber bedauerlicherweise ausgerechnet zum Hinrundenausklang doch wieder...
Ein Grund ist offensichtlich, dass keiner der direkten Konkurrenten in der Lage war, die Bayern zu schlagen und sie damit auf Distanz zu halten. War das 3:3 von Leverkusen in München noch als positive Überraschung zu werten, so hätte es Bremen selbst in der Hand gehabt, den Pestverein noch deutlicher auf Distanz zu halten – Abseitstor seitens der Duselbayern hin oder her. Bezüglich VfB hatte Bayern Glück (ach ne, mal was ganz neues... ) , dass er just in der "Schwächelphase" der Schwaben auf die Stuttgarter traf (und selbst da nur sehr schmeichelhaft gewann) . Apropos Stuttgart: Beide Liganiederlagen (und 5 der insgesamt nur 7 Gegentore) gab es gegen direkte Konkurrenten – ein Überwintern außerhalb der Champions League Plätze ist die Folge.
Ein Dankeschön geht an den VfL Wolfsburg und den FC Schalke 04, die für die beiden bisher einzigen Bundesliganiederlagen der Bayern sorgten und damit eine noch schlimmere Hinrundentabelle verhindert haben – nur schade, dass die Konkurrenz die Gunst der Stunde unzureichend genutzt hat.
In ihrer CL-Vorrundengruppe haben die Bayern ihren Dusel fast schon überstrapaziert und dennoch stand am Ende der Einzug ins Achtelfinale. Wir sahen in den sechs Spielen nicht einen einzigen überzeugenden Auftritt der Hitzfeld-Truppe. Die beiden Siege (ja, mehr gab es nicht) waren ebenso glücklich wie der eine oder andere Punktgewinn in den drei Unentschieden. Aber die Konkurrenz nahm sich gegenseitig die Punkte weg und so kam es leider nicht zur Wiederholung des Vorjahres.
Aller guten (?) Dinge sind drei und so steht der FCB als einer von lediglich drei Erstligisten im DFB-Pokal-Viertelfinale auch nur u.a. durch ein Elfmeterglückroulette im heimischen Stadion gegen den Zweitligisten 1.FC Nürnberg.
Viel schlimmer konnte es unter den gegebenen Umständen kaum kommen und wir wünschen Madrid, Aachen und der Bundesligakonkurrenz im neuen Jahr alles erdenklich Gute!

Diese Seite widmet sich Olli Kahn (auch Dschingis Kahn, Vul-Kahn, Kung-Fu Kahn oder Flying Olli genannt)

 

Aufgrund seiner Attacken im Spiel gegen den BVB (siehe unten) wurde "Flying Olli" Kahn im April die Ehre zuteil "Liebling des Monats" in der Harald-Schmidt-Show zu sein. Hier einige Statements von Dirty Harry:

""...Kahn ist mittlerweile so reizbar ­ er fühlt sich schon angegriffen, wenn ein gegnerischer Spieler eine Bananenflanke spielt..."

"...Olli Kahn hat Heiko Herrlich so sehr in den Hals gebissen, Heiko Herrlich mußte die Sat1-Aufzeichnung mit nach Hause nehmen, um seiner Frau zu beweisen, das er nicht fremd geht..."

"...Man hat schon beim DFB überlegt, aus Sicherheitsgründen zum Schutz der Spieler das Tor um Olli Kahn mit dem Netz nach vorne zu drehen..."

"...Die Gegner haben bereits so große Angst vor Olli Kahn: Wenn Kahn aufs Feld rennt ruft Hitzfeld schon immer von der Trainerbank aus: 'Der tut nichts, der will nur spielen!'..."

 

 

Januar 1991: Zitat Uli Hoeness: "In der Rückrunde verlieren wir kein Spiel mehr." Im ersten Heimspiel nach der Winterpause ist der spätere Absteiger FC St.Pauli zu Gast. Endergebnis im Olympiastadion: 1:0 für die Hamburger.

Juni 1991: Nach der verkorksten "Auf-die-12-folgt-die-14"-Saison erklärt Uli Hoeness: "In der neuen Saison werden wir attackieren wie lange nicht". Das Resultat 12 Monate später: Aus im DFB-Pokal zuhause gegen den Zweitligist FC Homburg, im UEFA-Cup mit 2:6 an Kopenhagen gescheitert und in der Bundesliga nur Zwölfter und knapp dem Abstieg entkommen

Dezember 1997: Uli Hoeness: "Otto Rehhagel ist ein guter Trainer für einen Provinzverein wie Kaiserslautern oder Werder Bremen, aber nicht für einen Weltverein wie Bayern München, Juventus Turin oder Real Madrid." 3 Tage später hat der Aufsteiger FCK nach dem 2:0 gegen den FC Hollywood 7 Punkte Vorsprung vor dem "Weltverein" FC Bayern München

 

Februar 2002: Uli Hoeness vor dem Spiel gegen Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Dortmund: "Das Spiel gegen Dortmund interessiert mich nicht, gegen die gewinnen wir sowieso!" Am Ende kann der FC Bayern mit einem glücklichen 1:1-Unentschieden mehr als zufrieden sein.

 

Die großartige Rede des Mr Trapatoni

Es gibt im Moment in diese Mannschaft, oh, einige Spieler vergessen ihnen Profi was sie sind. Ich lese nicht sehr viele Zeitungen, aber ich habe gehört viele Situationen:

Wir haben nicht offensiv gespielt. Es gibt keine deutsche Mannschaft spielt offensiv und die Namen offensiv wie Bayern. Letzte Spiel hatten wir in Platz drei Spitzen. Elber, Jancker und dann Zickler. Wir mussen nicht vergessen Zickler. Zickler ist eine Spitzen mehr Mehmet e mehr Basler.

Ist klar diese Wörter, ist möglich verstehen, was ich hab' gesagt? Danke. Offensiv, offensiv ist wie machen in Platz.

Ich habe erklärt mit diese zwei Spieler. Nach Dortmund brauchen vielleicht Halbzeit Pause. Ich habe auch andere Mannschaften gesehen in Europa nach diese Mittwoch. Ich habe gesehen auch zwei Tage de Training. Ein Trainer ist nicht ein
Idiot! Ein Trainer sehen was passieren in Platz. In diese Spiel es waren zwei, drei oder vier Spieler, die waren schwach wie eine Flasche leer!

Haben Sie gesehen Mittwoch, welche Mannschaft hat gespielt Mittwoch? Hat gespielt Mehmet, oder gespielt Basler, oder gespielt Trapattoni? Diese Spieler beklagen mehr als spielen! Wissen Sie, warum die Italien-Mannschaften kaufen nicht diese Spieler? Weil wir haben gesehen viele Male solche Spiel. Haben gesagt, sind nicht Spieler für die italienischen Meisters.

Strunz! Strunz ist zwei Jahre hier, hat gespielt zehn Spiele, ist immer verletzt. Was erlauben Strunz? Letzte Jahre Meister geworden mit Hamann ...eh... Nerlinger. Diese Spieler waren Spieler und waren Meister geworden. Ist immer verletzt! Hat gespielt 25 Spiele in diese Mannschaft, in diese Verein! Muß respektieren die anderen Kollegen! Haben viel nette Kollegen, stellen sie die Kollegen in Frage! Haben keinen Mut an Worten, aber ich weiß, was denken über diese Spieler! Mussen zeigen jetzt, ich will, Samstag, diese Spieler mussen zeigen mich e seine Fans, mussen allein die Spiel gewinnen. Muß allein die Spiel gewinnen. Ich bin müde jetzt Vater diese Spieler, eh, verteidige immer diese Spieler! Ich habe immer die Schulde über diese Spieler. Einer ist Mario, einer, ein anderer ist Mehmet! Strunz dagegen, egal, hat nur gespielt 25 Prozent diese Spiel!


(Pause) Ich habe fertig."

Lothar Matthäus: Manchmal spreche ich zuviel.

Lothar Matthäus: Ich hab gleich gemerkt, das ist ein Druckschmerz wenn man drauf drückt.

Jens Jeremies: Das ist Schnee von Morgen.

Harald Schmidt: Jürgen Klinsmann ist inzwischen 694 Minuten ohne Tor, das hat vor ihm, glaube ich, nur Sepp Maier geschafft.

Lothar Matthäus: Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken.

Lothar Matthäus Das Chancenplus war ausgeglichen.

Lothar Matthäus: Wir sind eine gut intrigierte Truppe.

Lothar Matthäus: Es ist wichtig, daß man neunzig Minuten mit voller Konzentration an das nächste Spiel denkt.

Giovanni Trapattoni: Fussball ist ding, dang, dong. Es gibt nicht nur Ding.

Mario Basler: Das habe ich ihm dann auch verbal gesagt.

Andreas Brehme (im Sportstudio auf die Frage, mit welchem Fuss er schiesst): Also bei mir geht das mit dem linken Fuss genauer und mit dem rechten fester! (Moderator: "Und mit welchem Fuss schiesen sie jetzt auf die Torwand?") Ja, mit dem rechten!

Franz Beckenbauer: Berkant Oktan ist erst siebzehn. Wenn er Glück hat, wird er nächsten Monat achtzehn.

Franz Beckenbauer (nach einer Bayern-Niederlage): Ich bin immer noch am überlegen, welche Sportart meine Mannschaft an diesem Abend ausgeübt hat. Fußball war's mit Sicherheit nicht.

Franz Beckenbauer (über das WM-Finale 1990): Damals hat die halbe Nation hinter dem Fernseher gestanden

Franz Beckenbauer: Die Schweden sind keine Holländer - das hat man ganz genau gesehen.

Giovanni Trappatoni: Es gibt nur einen Ball. Wenn der Gegner ihn hat, muss man sich fragen: Warum!? Ja, warum? Und was muss man tun? Ihn sich wiederholen!

Mehmet Scholl (als werdender Vater): Es ist mir völlig egal, was es wird. Hauptsache, er ist gesund.

Paul Breitner: Da kam dann das Elfmeterschiesen. Wir hatten alle die Hosen voll, aber bei mir lief's ganz flüssig.

Roland Wohlfahrt: Zwei Chancen, ein Tor - das nenne ich hundertprozentige Chancenauswertung.

Oliver Kahn (nach der EM 2000): Wir haben das Kapitel Nationalmannschaft endgültig auf den Grund gefahren.

Und zur Abwechslung noch ein Spruch über Bayern:

Ex-Finanzminister Theo Waigel (1860-Fan) vor dem Lokalderby 1860 München - FC Bayern in der Saison 1996/97: Lieber ein ehrlicher Sechzger als ein falscher Fünfziger!

 

 

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