Lexikon

Mit dem Namen Schwäne werden zwei Vogelgattungen (Cygnus und Coscoroba) bezeichnet, die zur Familie der Entenvögel (Anatidae) und zur Ordnung der Gänsevögel (Anseriformes) gehören. Innerhalb der Entenvögel gehören sie zur Unterfamilie der Gänse (Anserinae).

Das Gefieder der Schwäne ist entweder rein weiss oder zeigt eine Mischung aus schwarz und weiss, wobei sowohl weisse Varianten mit schwarzen Flügelspitzen als auch die genaue Umkehrung vorkommen können. Männchen und Weibchen sind sich stets sehr ähnlich.

Schwäne unterscheiden sich von den Gänsen im engeren Sinn durch einen noch längeren Hals, der ihnen das Gründeln im tieferen Wasser ermöglicht, und die Körpergröße, die sie zu den grössten Wasservögeln macht. Ihre Flügelspannweite kann bis zu zwei Metern erreichen, ihr Gewicht fünfzehn Kilogramm übertreffen. Die Beine sind dagegen relativ kurz, so dass Schwäne an Land eher schwerfällig wirken. Sie haben dafür eine sehr kräftige Flugmuskulatur und können mehr als Tausend Kilometer auf dem Flug zu ihren (auf der Nordhalbkugel) nördlich gelegenen Brutgebieten zurücklegen.

Die Jungen werden von beiden Eltern gemeinsam aufgezogen. Diese bleiben für bis zu einem Jahr mit ihren Jungtieren zusammen.

Schwäne im engeren Sinn sind die Arten der Gattung Cygnus , die heute je nach Auffassung 5-7 Arten umfasst. Der südamerikanische Coscorobaschwan (Coscoroba coscoroba) bildet eine eigene Gattung .

  • Schwäne im engeren Sinne (Cygnus)
  • Trauerschwan (C. atratus)
  • Schwarzhalsschwan (C. melanocoryphus)
  • Höckerschwan (C. olor)
  • Trompeterschwan (C. buccinator)
  • Pfeifschwan (C. columbianus)
  • Zwergschwan (C. bewickii)
  • Singschwan (C. cygnus)
  • Neuseelandschwan (C. sumnerensis †)
  • Coscorobaschwäne (Coscoroba
  • Coscorobaschwan (C. coscoroba)
Auszüge entnommen Netlexikon
 

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Schwäne gehören zur Familie der Entenvögel (Anatidae). Alle Schwanarten werden in der Gattung Cygnus zusammengefasst. Zoologisch gesehen sind Schwäne Gänse.
Allerdings haben diese Wasservögel einen auffallend verlängerten Hals, der ihnen ein Gründeln in tieferen Gewässern ermöglicht. Der Zügel (die Gegend zwischen Auge und Schnabelwurzel) ist bei Schwänen unbefiedert. Die drei bei uns vorkommenden Schwäne sind Singschwan, Zwergschwan und Höckerschwan. Zwergschwäne sind eine der Tierarten mit den meisten Halswirbeln, nämlich 23 bis 25. Andere Tiere, auch der Mensch, haben lediglich sieben Halswirbel.

Die europäischen Arten
tragen ein weißes Gefieder und sind Bodenbrüter.
Die Jungen sind Nestflüchter. Schwarze bzw. schwarzhälsige Schwäne kommen im südlichen Südamerika und in  Australien vor. Den schwarzen Trauerschwan gibt es in Parkanlagen auch bei uns; er wurde aus Neuseeland eingeführt.

Treue
Schwanen-Bindungen halten unter Umständen lebenslang. In Belgien versicherte man sich der Treue seiner Zukünftigen, indem man den ihr bestimmten Ehering in ein Schwanengelege platzierte und eine zeitlang bebrüten ließ.

Schwanenfedern
Schwanendaunen waren sehr beliebt. Während der 7 Wochen lang dauernden Mauser, in der die Tiere flugunfähig sind, konnte man sie leicht zusammentreiben und erschlagen. An der Küste gehörte das Schwanenschlagen in vergangenen Jahrhunderten fest zum Jahresablauf.

Auszüge entnommen Lexikon www.tierlobby.de





































































































































































































































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