Das Auenland
Die Auenland-Zeitrechnung
Die Auenland-Reform
Der Auenland-Kalender
Der Auenländische Rat
Die Auenland-Herrschau
Beutlin
Bilbo Beutlin
Frodo Beutlin
Beutelsend
Beutelhaldenweg
Beutelhaldenweg Nr. 3
Stammbäume
Tuk
Der Tuk
Tukhang
Tukland
Thain
Thainsbuch (Buch des Thains)
~~~
Das Auenland
Zur Geschichte
Der Ursprung der Hobbits ist bei den Rohirrim zu suchen, sie gelten sogar als ein "Zweig" dieser Menschenrasse, derer Entwicklung sich im Laufe der Jahre immer weiter von den "großen Menschen" entfernte. Sie lebten in den oberen Tälern des Anduin, zwischen dem Grünwald (später Düsterwald genannt) und dem Nebelgebirge. Für die Hobbits gab es mehrere Gründe eine Wanderung über das Nebelgebirge zu riskieren. Auf der einen Seite wurden die Menschen immer zahlreicher und auf der anderen legte sich der Schatten über den Grünwald. Da beschlossen die Hobbits sich eine neue Heimat zu suchen.
Einige von ihnen wählten den Weg über den Rothornpass und andere wiederum überquerten das Nebelgebirge nördlich von Bruchtal. Für das kleine Volk muss es eine sehr gefährliche und anstrengende Reise voller Entbehrungen gewesen sein.
Zuerst siedelten sich die Hobbits in der Nähe von Tharbad an. Die Dörfer die sie dort gründeten, werden heute von den Hobbits "die vergessenen Dörfer" genannt, da sie auch dort keine Ruhe und Frieden fanden und die Siedlungen aufgegeben haben.
Doch nicht alle Hobbits sind in die Nähe von Tharbad gezogen, einige von ihnen sind weiter in den Norden gewandert. Als sie dort erneut von Angmar bedroht wurden, gingen sie weiter in den Westen oder zurück in das Wilderland, wo sie bei den Schwertelfeldern Dörfer gründeten. Dies sind zum Beispiel die Vorfahren von Gollum/ Smeagol. Die frühesten Niederlassungen der Hobbits im Westen in Bree und Stadel.
Durch den Bevölkerungszuwachs im Breeland sind einige Hobbits noch weiter in den Westen vorgedrungen, sie überschritten den Fluss Brandywein/ Baranduin. Die Hobbits, die Bree und Stadel verließen, wurden von Marcho und Blanco angeführt. König Argeleb II., durch seinen Berater den Istari Gandalf veranlasst, überließ die neu besiedelten Gebiete den Hobbits. Von nun an nannten sie es Sûza, das Auenland.
Dies geschah im Jahre 1601 des dritten Zeitalters, von diesem Tag an zählt auch der Auenland-Kalender. Die einzige Pflicht, die den Hobbits für die Besiedelung genannt wurde, war die Instandhaltung der Straßen und Brücken.
Doch auch im Auenland wuchs die Bevölkerung beständig an, und so überquerte die Familie Altbock, später bekannt unter den Namen Brandybock, im Jahre 2340 den Fluss Brandywein um sich dort anzusiedeln. Dieses Gebiet ist heute als das Bockland bekannt.
Nachdem der letzte König der Dunedain verstorben war, wurde ein Thain gewählt, der die Regierung übernahm. Im Grunde hatte dieser nicht viele Aufgaben, sie gestalteten sich eher zeremonieller Art. Diese "Herrschaft" sollte andauern, bis ein neuer König den Thron bestiege. Der Titel war erblich und stand den Altbocks zu. Erst als sie nach Bockland gegangen waren, ging er auf die Tuks über.
In den ländliche Idyll gab es kaum nennenswerte Geschehnisse. Die Hobbits bleiben weitgehend von Kriegen verschont, bis auf den Überfall der Orks im Jahre 2747, welcher "Die Schlacht bei Grünfeld" genannt wurde. Die Orks sollen unter der Führung von Golfimbul (er wurde von den Hobbits "Der König der Orks" genannt) über den Gramberg eingefallen sein. Ihnen stellten sich die Hobbits, unter der Führung von Bandobras Tuk (der auch "Stierbrüller" oder "Bullenrassler" genannt wurde) entgegen. Dieser soll den Anführer der Orks mit einer Keule den Kopf angeschlagen haben, der später in einem Hasenbau gelandet sein soll (auf diese Weise soll das Golfspiel erfunden worden sein). Einige Legenden besagen auch, es wäre nur eine Wirtshausschlägerei gewesen, bei der die Orks die Hobbits beleidigt hätten uns es zum Kampf gekommen sein soll.
Davon abgesehen, gab es noch einige wenige Naturkatastrophen:
Im Jahre 1636 gab es "Die große Pest", welche viele Hobbits das Leben kostete. Des weiteren gab es "Den langen Winter und die große Not" in den Jahren 2758 - 2760 (bei dem weiße Wölfe über den zugefrorenen Brandywein ins Auenland eindrangen), dem ein weiterer strenger Winter im Jahre 2911 folgte.
So lebten die Hobbits abgeschieden vom Rest der Welt. Bis zur Zeit des Ringkrieges wussten nur wenige Leute, das es das Auenland überhaupt gab. Dies war wohl auch darauf zurückzuführen, dass die Grenzen von den Waldläufern beschützt wurden.
Die einzig wirkliche Bedrohung während der Zeit des Ringkrieges war die Herrschaft von Lotho Sackheim-Beutlin. Er kaufte mit dem Geld, welches er von Saruman erhielt, viele Mühlen, Malzereien und Bauernhöfe auf. Er verbot auch das Pfeifenkraut und Bier, um dieses an das Heer von Saruman zu liefern. Seine Herrschaft dauerte an, bis Saruman seinen Tod befahl.
Danach folgte am 3. November 3019 die letzte Schlacht des Ringkrieges: "Die Schlacht von Wasserau". Die Hobbits angeführt von Merry und Pippin, kämpften gegen die Hundertschaft von Saruman, die das Auenland besetzt hielten. In dieser Schlacht starben 30 Besatzer und 19 Hobbits.
Nach dem Ringkrieg wurden dem Auenland alle Rechte eines eigenständigen Landes zuerkannt, obwohl es dennoch weiterhin zu dem wieder vereinigten Königreich gehörte. König Elessar gliederte das Bockland und die Westmark dem Auenland an. Außerdem erklärte er, das dass Auenland unter seinem Schutz stehe und es Menschen verboten war, es von nun an zu betreten.
Das Auenland entwickelte sich zum größten Pfeifenkrautlieferanten von Mittelerde. Es wurden auf den großen Straßen etwas außerhalb vom Auenland eigens dafür Handelspunkte errichtet, damit die Ruhe und der Frieden innerhalb des Landes gewahrt blieb.
Im dritten Zeitalter galt das Auenland neben Gondor und dem Breeland als am stärksten besiedelt, aber dennoch als eines der schönsten Landstriche Mittelerdes.
Zur Geographie
Das Auenland erstreckt sich zwischen dem Brandywein im Osten und den Fernen Höhen im Westen bzw. von den Ebenen an der Sanfurt im Süden bis zum Emyn Uial im Norden. Von Ost nach West benötigt man ca. 40 Wegstunden, was auf der großen Oststraße einer Strecke von 200 km entspricht. Von Nord nach Süd würde man ca. 50 Wegstunden benötigen, das sind knapp 250km. Es umfasst ca. 55.000 km² bzw. 18.000 Quadratmeilen und ist damit so groß wie Irland.
Im dritten Zeitalter bestand es aus viert Teilen, welcher nach geographischen Richtungen benannt worden sind, dem Ost-, West-, Süd- und Nordviertel. Nach dem Ringkrieg kamen noch die Westmark und das Bockland hinzu. Das Zentrum bildet der Drei-Viertel-Stein, von welchem aus die Grenzen des Ost-, West-, und Südviertels beginnen.
Das Auenland ist gekennzeichnet von sanften, leicht bewaldeten Hügeln, ausgedehnten Wiesen und von milden Wintern und Sommern.
Im Norden wird das Auenland durch die südliche Ausläufer des Emyn Uial (Sindarin: "Berg der Dämmerung" oder "Berg des Abendrot") begrenzt. An deren Fuße der Abendrot-See ("Evendim" oder "Lenuial-See") liegt. An seinen Ufern lag Annúminas, Der "Regierungssitz" der alten Könige.
Im Westviertel liegen die beiden Gebirgszüge "Weiße Höhen" und "Die Fernen Höhen". Über die "Weißen Höhen" ist nicht viel bekannt, außer ihre Lage im Westviertel. Die "Fernen Höhen" bilden die natürliche Westgrenze des Westviertels.
Die Westmark wird von den Emyn Beraid ("Turmberge" oder "Hügel der Türme") begrenzt. Auf diesem stehen die drei weißen Türme, die Gil-Galad für Elendil erbauen ließ. Im höchsten Turm - Elostirion - wurde der einzige Palantir aufbewahrt, der nicht mit den anderen Palantieren in Verbindung stand. Elostirion bedeutet "Sternenwacht". Zu nennen sei noch der Schärenhügel im nördlichen Ostviertel. Hier wurde Fredegar Bolger gefangen genommen. In der neuen Übersetzung des Herrn der Ringe wird er mit "bangender Hügel" übersetzt.
Das größte Waldgebiet erstreckt sich südlich der Ostsraße auf dem Grünbergland (auch Grünberge oder Grünhügelland genannt). Er erstreckt sich vom Tukland im Westen bis zum Bruch im Osten, wo er "Waldende" genannt wird. Dieser östliche Bereich wird von den Hobbits gemieden und ist daher unbewohnt.
Von der Stockstraße von Buckelstadt bis nach Stock zweigt sich ein Weg ab, der bis nach Waldhof führt. Dort im "Goldenem Barsch" soll es das beste Bier geben.
Nördlich von Hobbingen gibt es das zweite größere, zusammenhängende Waldgebiet den Schiefertonwald, über den so gut wie nichts bekannt ist.
Der Fluss Baranduin (oder auch Brandywein) bildet die natürliche Ostgrenze des nördlichen Auenlandes. Der Name bedeutet goldbrauner Fluss und in der Hobbitsprache hieß er "Branda-Nin" ("Grenzwasser"), was bald zu "Bralda-Hím ("berauschendes oder starkes Bier") wurde. Er ist einer der größten Flüsse in Mittelerde.
Der Fluss entspringt dem See Nenuial (oder auch "Evendim-See" genannt) im Norden und mündet zwischen Minhiriaht und Harlindon ins Meer.
Die große Oststraße führt über die Steinbogenbrücke (oder auch Brandyweinbrücke genannt) über den Fluss. Nördlich dieser Brücke befindet sich die Gürtelinseln. Es ist nichts in Tolkiens Unterlagen zu finden, ob diese Inseln noch zum Auenland gehören oder nicht.
Die zweite Möglichkeit den Fluss zu überqueren ist die Bockenburger Fähre, die südlich der Brandyweinbrücke liegt.
Der Hauptfluss im Auenland ist die "Wässer". Er entspringt in Hochmooren in der Nähe von Langcleeve, fließt durch Hobbingen Wasserau und Balgfurt und mündet bei der Steinbogenbrücke in den Brandywein. Von ihm wurde der Wasserauer See gegründet.
Im Ostviertel gibt es drei weitere Flüsse, den Auenbronn, den Diestelbach und den Stockbach.
Der Auenbronn entspringt in der Nähe der Felsmulde im Grünbergland und mündet in den Brandywein. Das Gebiet um die Mündung wird Meite genannt.
Der Diestelbach entspringt ebenfalls im Grünbergland, etwas östlicher als der Auenbronn und er mündet bei dem Dorf Weidengrund in den Auenbronn.
Der Stockbach entspringt in der Nähe des Diestelbachs und fließt durch den Ort Stock zum Brandywein.
Die Auenland-Zeitrechnung
Das Kalendersystem des Auenlandes und (mit kleinen Änderungen) von Bree, ist eine Abwandlung der Kömnigszeitrechnung.
Die Jahrezählung begann mit der Besiedlung des Auenlandes, womit das Jahr 1 in der Auenland-Zeitrechnung dem Jahr 1601 D.Z. entsprach. Die Woche hatte 7 Tage, welche auch in den Annalen des Roten Buches zu finden waren: Sterrendei, Sunnendei, Monendei, Bomsdei, Hemelsdei, Meresdei und Hohdei. Zur Zeit des Ringkrieges wurden daraus: Sterntag, Sonntag, Mondtag, Baumstag, Himmelstag, Meerstag und Hochstag. Das Jahr hatte 12 Monate zu je 30 Tagen und eine Anzahl von Zusatztagen. Diese waren die beiden Jultage (1. und 2. Jul) zum Jahreswechsel und die drei Sommer- und Lithe-Tage (1. Lithe, Mittjahrstag, 2. Lithe) in der Jahresmitte, die außerhalb des Monats standen. In den Schaltjahren wurde nach dem Mittjahrstagen ein Tag namens Überlithe eingefügt, der ein besonderer Feiertag war.
Der Kalender für ein Jahr sah wie folgt aus:
- 2. Jul - erster Tag des Jahres
Nachjul: 30 Tage
Solmath: 30 Tage
Rethe: 30 Tage
Astron: 30 Tage
Thrimidge: 30 Tage
Vorlithe: 30 Tage
- 1. Lithe
- Mittjahrstag (= Sommertage)
- 2. Lithe
Nachlithe: 30 Tage
Wedmath: 30 Tage
Halimath: 30 Tage
Winterfilth: 30 Tage
Blotmath: 30 Tage
Vorjul: 30 Tage
- 1. Jul - letzter Tag des Jahres

In der Bree-Zeitrechnung und zum Teil im Ostviertel waren andere Monatsnamen gebräuchlich (diese waren im Gebruach noch bevor die Hobbits das Auenland besiedelten, somt war auch der Auenland-Kalender sehr alt).
Der einzige große Unterschied zwischen der Auenland-Zeitrechnung und der Königs-Zeitrechnung war die Auenland-Reform!
Tagesnamen
Montag - Mondtag
Dienstag - Trewstag
Mittwoch - Hevenstag
Donnerstag - Merstag
Freitag - Hochtag
Samstag - Stertag
Sonntag - Sonntag
Die Auenland Reform
D.h. die Kalenderreform wurde eingeührt im Jahre 2700 D.Z. und etwas später auch in Bree. Die Reform nahm den Mittjahrstag (sowei in Schaltjahren den Überlithe) aus der Wochentagszählung heraus. Somit hatte das Jahr genau 52 Wochen und dasselbe Datum fiel in jedem Tag auf denselben Wochentag.
Die Auenland-Heerschau
Darunter verstand man die allgemeine Mobilmachung des Auenlandes, nur in Notzeiten abgehalten und einberufen vom Thain. Da Notzeiten abgehalten im Auenland nicht h?ufig vorkamen, war ein solcher Aufmarsch eher selten.
Der Auenländische Rat
Auch Volksversammlung, von Hobbits des Auenlandes in Notzeiten, unter dem Vorsitz des Thains.
Beutlin
Eine der angesehensten Hobbitfamilien aus dem oberen Mittelstand und waren im ganzen Auenland vertreten. Die Beutlins waren mit dem meisten aristokratischen Familien des Auenlandes verschwägert, ebenso wie mit den Pausbacken-Beutlins und den Sackheim-Beutlins.
Sie waren alles in allem eine (nach Hobbitmaßstäben) höchst ehrenwerte Familie; ihre exzentrischeren Mitglieder hatten einen beträchtlichen Anteil Tuk-Blut in den Adern.
Bilbo Beutlin
Einer der bekanntesten Hobbits im Auenland, Abenteurer, Elbenfreund, Ringträger, Autor und Gelehrter. Bilbos Verwicklung in die Geschicke Mittelerdes begann im Jahre 2941 des dritten Zeitalters, als Gandalf ihn dazu brachte, für Thorin und Co. den Meisterdieb zu spielen. Im Verlauf dieses Abenteuers gelangte er nach Bruchtal und zu anderen fernen Orten, stahl den Einen Ring und spielte eine wichtige Rolle bei der Vernichtung Smaugs und für den Erfolg des Unternehmens im Allgemeinen. Mit seinem bescheidenen Anteil am Drachhort kehrte er nach Beutelsend zurück und führte sechzig Jahre lang ein beschauliches Leben im Auenland.
Im Jahre 2980, nach dem Tod von Drogo und Primula Beutlin, adoptierte er deren Sohn Frodo und machte ihn zu seinem Erben. Im Jahre 3001 gab Bilbo zur Feier seines 111. Geburtstags ein riesiges Fest, das Abschiedsfest, und verschwand. Sein Hab und Gut, mitsamt dem Ring, hinterließ er Frodo.
Bilbo selbst ging nach Bruchtal und abgesehen von einer Reise nach Thal und Erebor im Jahre 3001 oder 3002 fuhr Bilbo mit den Ringträgern über das Meer.
Er schrieb den Bericht über seine Reise zum Erebor mit Thorin & Co., der in dem Roten Buch der Westmark enthalten ist (und herausgegeben von Prof. Tolkien, als Der Hobbit veröffentlich wurde). Er schrieb auch zahlreiche Gedichte, darunter Wanderlieder, Irrfahrt und ein langes Gedicht über Earendil. Bilbos Hauptwerk als Gelehrter waren seine Übersetzungen aus dem Elbischen; sein Hauptinteresse galt dem ersten Zeitalter.
Bilbo lebte den Großteil seines Lebens in Beutelsend in Hobbingen. Anders als die meisten Hobbits heiratete er nie. Bilbo war der langlebigste Hobbit in der Geschichte; er war 131 Jahre und 8 Tage alt, als er über das Meer fuhr. Seine Langlebigkeit war zum Teil bedingt durch die Kraft des Eines Ringes, der ihn sonst erstaunlich wenig beeinflusste. Bilbos Anteil an Tuk-Blut zeigte sich in seiner ungewöhnlichen Liebe für Abenteuer und Elben und sein Geschick in Sprachen, aber ansonsten war er durch und durch ein gewöhnlicher Hobbit.
Bilbos Schwert Stich war eine berühmte Elbenklinge; er trug ein Panzerhemd aus Mithril, das ihm Thorin II. geschenkt hatte. Beides gab er an Frodo weiter.
Frodo Beutlin
Der bekannteste Hobbit aus dem Auenland, Ringträger, Elbenfreund und Held. Er war der einzigste Sohn von Drogo Beutlin und Primula Brandybock. Im Jahre 2980 des dritten Zeitalter, nach dem Tod seiner Eltern, wurde er von seinem Verwandten Bilbo Beutlin adoptiert und zog zu ihm nach Hobbingen. Im Jahre 3001, als Bilbo das Auenland verließ, erbte Frodo all sein Hab und Gut, einschließlich Beutelsend und den Einen Ring.
Im Jahre 3018 reiste Frodo, auf Anraten Gandalfs, unter dem Namen Unterberg nach Bruchtal, um den Nazgûl zu entkommen. Unterwegs traf er Aragorn und wurde fast vom Fürst der Nazgûl getötet. In Bruchtal erklärte er sich freiwillig bereit, die Reise zum Schicksalsberg auf sich zu nehmen. Nach vielen Abenteuern und Heldtaten mit den Ringgefährten erreichte Frodo die Sammath Naur, doch im letzten Augenblick entschied er sich, den Ring für sich zu behalten. Doch Gollum biss Frodo den Ringfinger ab, stürzte sich mit dem Ring in den Abgrund und erfüllte die Aufgabe.
Nach dem Ringkrieg war Frodo eine Zeitlang (November 3019 bis Mitjahrstag 3020) stellvertretender Bürgermeister des Auenlandes. Doch krank durch den Verlust des Rings und alten Wunden (von der Klinge des Nazgûl und der Vergiftung durch Kankra) fuhr er mit den weißen Schiff der Ringträger übers Meer und hinterließ Beutelsend seinem treuen Diener und Freund am Gamdschie.
Frodo schrieb den Bericht über den Sturz des Herrn der Ringe und die Weiderkehr des Königs nieder, der im Roten Buch der Westmark enthalten ist; auch dichtete er eine Reihe von Liedern.
Selbst vor dem Ringkrieg war Frodo nachdenklicher und in sich gekehrter, als Hobbits gewöhnlich sind, und interessiert an fremden Ländern. Auch wenn dies zum teil an seiner Verantwortung an Ringträger liegen mochte, ar er auch ungewöhnlich einfühlsam für andere. Von dem Ring wurde Frodo in ernstaunlich geringen Maße beeinflusst; er alterte nur wenig, solange er ihn trug, und empfan den Ring als Bürde, die immer schwerer wurde und ihn zum Schluß in die Knie zwang.
Er sprach Sindarin und ein wenig Quenya und war anscheinend sehr sprachbegabt. Frodo scheint wenig Freunde in seinem Alter gehabt zu haben, wenngleich er Bilbo und einigen Hobbits die jünger waen als er sehr nahe stand. Auch er blieb unverheiratet.
Beutelsend
Eine Wohnhöhle in Hobbingen, erbaut um 2880 D.Z. von Bungo Beutlin am Ende des Beutelhaldenwegs. Bungo, Bilbo und Frodo Beutlin wohnten dort. Von September 3018 bis zu ihrer Gefangennahme und seinem Tod lebten Lobelia und Lotho Sackheim-Beutlin in Buetelsend, und Saruman machte es zu seinem Hauptquartier im Auenland. Nach ihrer Heirat im Frühling 3020 und nach Frodos Fortgang wohnten Sam und Rosie Gamdschie und später ihre Nachfahren.
Beutelsend war eine typische Hobbithöhle, wenn auch vielleicht etwas luxuriöser als üblich.
Beutelhaldenweg
Die bekannteste Straße in Hobbingen, die entlang des Hügels von Hobbingen unterhalb von Beutelsend verließ. So genannt wurde er weil das Erdreich aus der Grabung von Beutelsend dort abgelagert wurde. Vor dem Ringkrieg lebten die Gamdschies in Beutelhaldenweg Nr. 3 und Papa Zwiefuß nebenan. Während des Ringkrieges ließ Saruman den Beutelhaldenweg aufgraben und in eine Kies- und Sandgrube verwandeln. Nach dem Krieg wurde die Straße wieder hergerichtet und erhielt den Namen "Neuer Weg".
Beutelhaldeweg Nr. 3
Ist ein Smial unterhalb von Beutelsend, wo die Gamdschies zur Zeit des Ringkrieges lebten. Die Höhle wurde allerdings von den Menschen während des Ringkrieges zerstört, doch wurde auch sie wieder hergerichtet und mit Backsteinen ausgelegt.
Stammbäume
Frodo Beutlin
Sam Gamdschie
Merry Brandybock
Pippin Tuk
Tuk
Einflussreiche Familie, die im Tukland im Westviertel lebte. Die Tuks stammten von den Falbhäuten ab und waren daher (für Hobbits) ziemlich abenteuerlustig und besaßen Führungsqualitäten. Das Amt des Thains war in der Tukfamilie seit der Zeit von Isumbras I. erblich. Tuks waren dafür bekannt, dass sie von Zeit zu Zeit auf Abenteuerfahrt gingen und einige fuhren sogar zur See.
Seit der Zeit Isengrims II. (27. Jh. D.Z.) wohnten die Tuks, die mit dem Thain näher verwandt waren, in den Groß-Smials.
Tuk ist eine Übersetzung aus dem originalen Hobbitnamen Tûk. Nach der Familien-Tradition der Tuks ein altes Wort mit der Bedeutung Tolkühn, doch dies scheint eine unbegründete Vermutung zu sein
Der Tuk
So nannte man das Oberhaupt der Tuk-Familie
Tukhang
Dorf im Westviertel, in den westlichen Ausläufen des Grünberglandes
Tukland
Nannte man das Stammland der Tuks im Südviertel und Westviertel, im Grünbergland und Umgebung. Die meisten der Tuks lebten zur Zeit des Ringkrieges immer noch dort
Thain
Der Vorsteher des Auenlandes nach dem Ende des Nordkönigreiches, welcher die Hoheitsrechte des Königs wahrnehmen sollte, den es nicht mehr gab. Der Thain war Vorsitzender des Auenländischen Rates und Hauptmann der Auenland-Heerschau und der Hobbitwehr. Da diese nur in Notzeiten zusammengerufen wurden, die im Auenland selten waren, war das Amt des Thains mehr oder weniger ein Ehrentitel.
Bucca vom Bruch, der erste Thain des Auenlandes, wurde von den Oberhäuptern des Auenlandes im Jahre 1979 gewählt, und das Amt blieb in der Altbockfamilie bis 2340, als mit dem Fortgang der Altbocks nach Bockland Isumbras Tuk dreizehnter Thain wurde. Die Thainswürde blieb in der Tukfamilie erblich bis ins vierte Zeitalter. Im Jahre 14 V.Z. wurde mit dem Amtsantritt von Peregrin I. der Thain zu einem Ratsherrn des Nördlichen Königreiches ernannt.
Thainsbuch
(Buch des Thains)
Eine Abschrift des ursprünglichen Roten Buches der Westmark, angefertigt auf Geheis von König Elessars und von Peregrin Tuk im Jahre 64 V.Z. nach Gondor gebracht. Das Thainsbuch wurde in Gondor mit vielen Anmerkungen und Zusätzen versehen, und ein Jahrhundert später wurde in Gondor eine Abschrift davon gemacht, die dann im Auenland in den Groß-Smials aufbewahrt wurde. Dieses Exemplar ist die wichtigste erhaltene Fassung des Roten Buches.