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Esther Schweins befolgte Rat von Hildegard Knef

Frankfurt/Main (AP) Schauspielerin Esther Schweins hat den Ruhm vor zehn Jahren als Comedy-Star von «RTL Samstag Nacht» nicht genossen. «Mir kam es vor, als wäre ich abgeurteilt worden, nie wieder etwas anderes machen zu dürfen», sagte die 34-jährige Schauspielerin in einem Interview der «Frankfurter Rundschau» (Samstagausgabe).

«Diese plötzliche Öffentlichkeit hat mich sehr erschreckt. Es gab ein Missverhältnis zwischen Status und Inhalt.» Außerdem sei ihr der «Medien-Hype» um ihr Äußeres oft sehr auf die Nerven gegangen, sagte Schweins. Ein Interview mit Hildegard Knef hat ihr geholfen. «Frau Knef konnte damals als einziger Mensch verstehen, in welcher Zwangslage ich mich befand, als mich der Erfolg von 'Samstag Nacht' überrannte.»

Schweins fügte hinzu: «Ich wusste, ich hatte Recht, diesen schnellen Ruhm als Bedrohung für mich und meine Seele zu sehen.» Hildegard Knef habe ihr geraten, sich kein X für ein U vormachen zu lassen: «Sie sagte mir: Sieh zu, dass du dich mit den Dingen beschäftigst, die dich interessieren.» Genau das habe sie gemacht, sagte Esther Schweins.

Esther Schweins fühlt sich manchmal «leergefragt» und «weggefilmt»

Frankfurt/Main (ddp). Schauspielerin und TV-Moderatorin («Foyer») Esther Schweins will dem Starrummel um ihre Person nicht zuviel Raum geben. Schweins sagte der «Frankfurter Rundschau»: «Ich habe nur eine gewisse Kapazität an Äußerlichkeit, Öffentlichkeit, Vordergründigkeit». Bei großen Events habe sie manchmal das Gefühl «wegfotografiert, leergefragt, weggefilmt» zu werden. Dann müsse sie sich durch ihre «andere Arbeit» wieder «erden».

Die 34-Jährige betonte, Schönheit sei für sie immer mit Seele verbunden. Sie unterscheide zwischen schön und hübsch. Hübsch sei nur «die perfekte Oberfläche, ein symmetrisches Gesicht». Der Unterscheid sei ähnlich «wie der zwischen erotisch und sexy».

«Wir planen bald ein bisschen Komödie»

Aachen. In nur zwei von insgesamt sieben Drehtagen muss alles geschafft sein, was Regisseur Niels Negendank zusammen mit Redakteurin Bettina Kasten für sie vorbereitet hat. Esther Schweins nimmt es gelassen.

Sie ist es, die durch ihre Moderation für den unmittelbaren Zuschauerkontakt sorgt, wenn der Beitrag «Theaterlandschaften» mit seinem Mittelpunkt «Theater Aachen» im Mai zusehen ist.

Im Vorfeld führt Esther Schweins bereits am heutigen Samstag durch das Theatermagazin «Foyer» (3sat, 19.20 Uhr, Theaterkanal 19.00 Uhr), in dem ein Beitrag Aachen gewidmet ist.

«Es ist sehr interessant, wenn man die Atmosphäre, die Temperatur des jeweiligen Hauses und der Stadt spürt. Das kann heiße Liebe, aber auch eine gewisse Kühle sein», erzählt die schlanke Schauspielerin mit dem glatten roten Haar, die zunächst die TV-Comedy-Szene («RTL Samstag Nacht») erobert hat und inzwischen in zahlreichen Filmproduktionen mitwirkte.

Erste Regie

Bereits seit 2002 moderiert sie die Theater-Sendungen und rückt damit einem Bereich näher, in dem sie vor einem Jahr erste Regieerfahrungen sammeln konnte: Für das Düsseldorfer Capitol hat sie das Solo-Stück «Caveman» inszenierte.

«Mich interessiert es sehr, wie sich Theater zu gesellschaftlichen und politischen Veränderungen verhält. Wenn ich zum Beispiel in Cottbus bin, sind da ganz andere Dinge wichtig als in Bochum.»

Für Aachen attestiert Regisseur Negendank dem Haus ein Publikum, das «dem klassischen Bildungsbürgertum entspricht». Ob Esther Schweins von ihren «Landschaftserkundungen» profitiert?

«Ich habe eine Menge Autobahnabfahrten kennen gelernt», lächelt sie. «Aber nicht nur das. Ich absolviere hier ein großartiges Zweitstudium und bekomme es auch noch bezahlt.»

Wichtige Vorarbeit

Vier Monate Vorarbeit hat es gekostet, um das Haus unter Generalintendant Paul Esterhazy in seiner Beziehung zu Stadt und Umland zu erkunden, dazu ein Drehbuch zu schreiben und eine Einschätzung zu finden.

«Die Nähe zu den Niederlanden und Belgien, diese Tatsache, in einer sehr europäisch geprägten Region zu sein, wirkt sich aus», beschreibt es Negendank. In Zeiten bitterer Spaßbeschlüsse möchte er jedoch keinen falschen Eindruck. «Es wäre zynisch zu denken: Schnell drehen, bevor sich die Türen schließen...»

Gestaunt hat Esther Schweins während der vorbereitenden Lektüre bei Namen von Herbert von Karajan bis Karlheinz Stroux. «Viele berühmte Leute haben Aachen als Sprungbrett genutzt. Das wusste ich nicht.»

Ein wenig wehmütig fällt der Blick auf die weitere Theaterlandschaft aus, den Esterhazy umschreibt: «Offensichtlich ist es ein Trend nach Berlin zu gehen. Man ist als Schauspieler lieber dort arbeitslos, statt hier auf der Bühne zu stehen. Berlin verwandelt sich in Los Angeles, wo man Schauspieler in allen Jobs findet.»

Was Esther Schweins nach so intensiven Einblicken ins Theaterleben noch abhält, selbst die «Bretter» zu erobern? «Es ist ein wenig Berührungsangst. Aber ich werde zusammen mit drei Freunden anfangen. Wir planen ein bisschen Komödie...»

Redakteurin Sabine Rother   (05.03.2004 | 19:57 Uhr)

Esther Schweins ist gegen Viagra

Die deutsche Schauspielerin Esther Schweins hält nichts von Viagra. Dies berichtete sie in einem vorab veröffentlichten Zeitschriften-Interview. Wenn ihr ein künftiger Freund gestehen würde, dass er das Potenzmittelchen nehme, würde sie ihn eiskalt zum Psychotherapeuten schicken. Was Esther sonst noch für überflüssig hält? Teure Kleidung: Sie verriet, dass sie nie einkaufen gehen könne ohne ein Schnäppchen zu machen. "Ich zahle einfach ungern reguläre Preise", so die deutsche Schönheit.

,,Peter Alexander - das war der Held"

Von Carola Alge
Sie war die Ulknudel in ,,RTL Samstagnacht". Das ist vorbei. Esther Schweins ist heute eine ernst zu nehmende Schauspielerin, die u.a. in der ZDF-Krimireihe ,,Im Fadenkreuz" die Leiterin einer Personenschutzagentur spielt oder als Zigeunerin in der Romanverfilmungen ,,Der Kurier des Zaren" in eine ungewohnte Rolle schlüpft. Am Sonntag ist die 31-Jährige in der ZDF-Komödie ,,Die fabelhaften Schwestern" zu sehen.

 
Frau Schweins, in den ,,Fabelhaften Schwestern" spielen Sie gemeinsam mit Tina Ruland und Cosma Shiva Hagen ein Gesangstrio, das sich durchschlägt, bis sich Effi auf Bali in einen jungen Hoteldirektor verliebt. Das klingt ein bisschen nach Unterhaltung á la ,,Traumschiff". Gibt es viel von der Landschaft zu sehen?
"Man sieht von Bali nicht allzu viel, weil wir viel in einem riesig großen Hotel gedreht haben. Es wurden keine großen langen Fahrten gemacht, die viel von der Landschaft einfangen. Die drei sehr verschiedenen Frauen stehen im Mittelpunkt der Handlungen. Was viele Zuschauer sicherlich spannend finden, ist, dass sie uns drei singen und tanzen sehen werden. Wir hatten verschiedene Vorerfahrungen, haben uns dann aber gut zusammengerauft. Das war auf jeden Fall mal was ganz anderes."

Sie haben den Frauen einen Prinzenkomplex nachgesagt. Hatten Sie den auch mal?
"Jetzt habe ich ihn nicht mehr. Bevor man dem Märchenprinzen hinterherläuft, sollte man all die Kosten und Mühen doch besser in eine gute Therapie stecken. Ich glaube, dass viele Mädchen davon träumen, irgendwann kommt da einer, der löst alle Probleme und der lebt mein Leben für mich. Das ist natürlich nicht so."

Um Männer geht es auch in der Fernsehkomödie ,,Wann ist der Mann ein Mann?", die Sie gerade in München für die ARD abgedreht haben. Im Mittelpunkt steht ein Architekt, der seinen Job zugunsten der Erziehung seines kleinen Sohnes auf Eis gelegt hat, während seine Frau das Geld nach Hause bringt. Könnten Sie sich diese Konstellation für sich vorstellen?
"Es gibt da alle möglichen Modelle. Schaun wir mal."

Gibt es in Ihrem Bekanntenkreis einen solchen Fall?
"Ich habe ein befreundetes Paar, da ist sie Ärztin und er zu Hause, beide haben gerade das zweite Kind bekommen. Alle sind glücklich, aber das soziale Umfeld betrachtet es sorgenvoll, was ich für vollkommenen Schwachsinn halte. Allein die Frage zu stellen, ,,Wann ist der Mann ein Mann?" deutet schon darauf, dass der Mann offensichtlich in einer tieferen Krise steckt, als ich es jemals vermutet habe. Kritik an einem Mann, der als Hausmann und Erziehungsberechtigter zu Hause fungiert, kommt häufig aus der männlichen Ecke: Der Mann entmannt den Mann."

Bleiben wir noch kurz bei Männern. In Ihrer Kindheit haben Sie für Peter Alexander geschwärmt?
"Oh ja, unheimlich. Er hat meine Kindheit erhellt, ,,Die Kirschen in Nachbars Garten" war mein Lieblingssong. Ich bin mit den Samstagabend-Shows von Peter Alexander aufgewachsen, und in seinen Filmen war er der Held, als ich eingeschult wurde. Ich hatte eine Cassette, auf deren Cover er in einem weißen Anzug abgebildet war; das sah unglaublich schick aus. Mit neun habe ich dann aber entschieden, dass er für mich zum Heiraten zu alt ist."

Wenn über Peter Alexander und ähnliche Größen seiner Zeit spricht, denkt man unweigerlich an Harald Juhnke. Der eine hat sich aus dem Showbizz rechtzeitig zurückgezogen, der andere ist daran zerbrochen. Wie kommen Sie mit dieser Glitzer- und Showwelt klar?
"Durch gute Freunde."

Und Sie selbst haben besondere Schutzmechanismen entwickelt?
"Der eine muss sich rückbesinnen, der andere braucht das nicht. Wichtig ist: Man darf diese ganze Äußerlichkeit nicht mit dem wahren Leben verwechseln, denn das findet woanders statt. Die Entscheidung für diesen Beruf, für ein Leben vor der Kamera, war eine ganz bewusste Entscheidung, Leben nicht von Arbeit zu trennen, was mir ganz wichtig war. Trotzdem ist es ein großer Unterschied zwischen der Ausübung des Berufes und all dem, was an Öffentlichkeit, Äußerlichkeit und auch wahnsinnig gepuschter Anerkennung dazu kommt. Das ist eine Form von Anerkennung, die man für sich selbst immer wieder in eine Gleichung bringen muss, um am Ende für sich die Anerkennung oder das X in der Gleichung auszurechnen: Was davon kann ich ernst nehmen, was nicht? Man sollte immer wieder überprüfen, ob es eine Sucht danach gibt. Wenn es zur Sucht wird, sollte man sich schnellstmöglich andere Dinge suchen, die ebenso befriedigend sind. Und da lande ich wieder bei Freunden. Freunde sind Menschen, an denen man sich orientieren kann, die eine Stütze und Hilfe sind und die für mich das Leben ausmachen."

Stichwort Stütze und Hilfe. Ist das ein Grund, warum Sie sich für die Hamburger Obdachlosen, für das Projekt „Oase" einsetzen?
"Ich habe mal in Hamburg gelebt, und vor etwa vier Jahren gab es dort einen harten Winter, in dem man die Obdachlosen aus der Stadt heraus brachte, um das Stadtbild zu verfeinern. Die Diskrepanz zwischen dem wunderbaren Stadtbild und dieses Unsichtbar-machen-Wollen von deutscher Armut fand ich einfach nur frech. Das ist eine Form von Volksverdummung, als würde es das nicht geben. Die ,,Oase" in Hamburg ist eins der letzten Häuser in Hamburg, die hier Zuspruch geben, die eine Wiedereingliederung in die Gesellschaft betreuen. Unsere Haltung zu Menschen wie den Obdachlosen ist eine gänzlich falsche und sehr arrogante. Es ist im Leben eben nicht so, dass jeder kann, wenn er nur will, wie viele das so leichtfertig dahin sagen. Willen können einfach brechen. Das mag an einer Persönlichkeit liegen, die schwach ist, das mag aber auch an unserer Gesellschaft liegen, die Schwächen nicht duldet, die in einer Form von Darwinistischem System so tut, als dürfe es Schwächen nicht geben. Dabei kann es ganz, ganz schnell passieren, im Leben einzubrechen. Zur Zivilisation und Kultiviertheit gehört es einfach auch, seinen Mitmenschen zu bewahren, und ihm nicht noch den Dolchstoß zu versetzen. Das gilt nicht nur für Obdachlose, sondern auch alten Menschen gegenüber, sprich allen, die schwach sind und sich nicht mehr selbst helfen können."

Für die Obdachlosen haben Sie auch Ihre Gage aus dem Stück ,,Caveman" gespendet, in dem Sie Ihr Theaterregiedebüt gegeben haben. Was hat Sie bewogen, die Seite zu wechseln?
"Gereizt hat mich das schon ganz lange. Ich wollte eigentlich mal Regisseurin werden und habe immer damit geliebäugelt, fand mich aber nie fertig genug. ,,Caveman" war das richtige Angebot zum richtigen Zeitpunkt, denn zu der Zeit, als der Anruf kam, war ich reif."

Esther Schweins
wurde am 18. April 1970 in Oberhausen geboren. Nach dem Abitur jobbte sie zunächst in einem Fotostudio. Später besuchte sie die badische Schauspielschule in Karlsruhe und wechselte für kurze Zeit an die Schauspielschule in Bochum. Ihre ersten Jobs: Animateurin im Bavaria-Filmpark Bottrop, Organisation von TV-Castings. Dabei lernte sie Jacky Drechsler kennen, der mit Hugo Egon Balder das Team der RTL-Comedians zusammenstellte und sie für die ,,RTL-Samstagnacht-Show" entdeckte. Der unglaubliche Erfolg dieser Sendung brachte ihr über Nacht die langersehnten Rollen bei Film und Fernsehen ein. Ihr Kinodebüt gab Esther Schweins 1995 mit der Komödie ,,Der Trip". In den letzten Jahren hat sie sich in allen Genren als TV-Schauspielerin etabliert, spielte in Komödien (,,Höllische Nachbarn"), Thrillern (,,Drei Tage Angst") und der Literaturverfilmung ,,Der Kurier des Zaren". Ab Februar 2002 wird sie auf 3sat und im ZDF Theaterkanal das Theatermagazine ,,Foyer" präsentieren.

Quelle: Neue NZ (Osnabrücker Zeitung) vom 5.1. 2002

Von der Comedy zum Krimi: Esther Schweins als BKA-Kommissarin

Leute von Welt

Die Rolle als Vamp und Männerschwarm beherrscht sie bekanntlich perfekt. Vielleicht wechselt Schauspielerin Esther Schweins deshalb ins Krimifach. Der Comedy-Star ermittelt künftig als BKA-Kommissarin Katrin Rasch in der Serie "Die Cleveren" (RTL). Die acht neuen Folgen werden von April bis August in Berlin gedreht. Der Zuschauer erlebt die Kommissarin aber frühestens ab Herbst.

Quelle: Die Welt (erschienen am 12. Apr 2003)

Echo-Party im Palais am Funkturm

...Schauspielerin Esther Schweins schließlich zeigte sich als Musikkennerin: "Robbie Williams ist ja im Momernt wohl die Ansage. Außerdem war ich dankbar, dass Nena ausgezeichnet wurde - das erinnert mich so an meine Teenagerzeit." 
Quelle: Die Welt (
Artikel erschienen am 17.Feb. 2003)

Fan-Ansturm bringt Esther Schweins ins Kippen

Nach einer Kreislaufschwäche im Münchner Zirkus Krone erholt sich die Schauspielerin nun zu Hause in Kreuzberg

Das war dann doch zu viel: Moderations-Marathon, Gluthitze, Massenansturm der Autogrammjäger - da klappte Esther Schweins der Kreislauf weg. Bei der Sondervorstellung „Stars in der Manege“ des Zirkus Krone kippte die Berliner Schauspielerin nach einer vierstündigen Moderation am Wochenende in München ohnmächtig um.

„Es war eine enorme Hitze in der Manege. Sogar die Zuschauer haben unheimlich geschwitzt. Nach der Show stürmten die Fans auf Esther zu, zogen an ihr und wollten Autogramme. Da war kein Abstand. Ist doch klar, dass einem da ein bisschen schwummrig wird“, sagte Schweins-Managerin Heike Melba Fendel. Normalerweise sei bei öffentlichen Auftritten ein Absperrgitter oder ein abschirmender Ring zwischen Schauspielern und Fans. In München habe das gefehlt.

Gerüchte, Esther Schweins sei schwanger oder leide an Unterernährung und sei deshalb zusammengeklappt, zerschlug die Managerin. „Alles Quatsch. Es war einfach nur eine kleine Schwäche. Esther war schon immer schmal, trägt Kleidergröße 36 wie viele andere Frauen auch. Sie hat noch nie eine Diät gemacht. Im Gegenteil, sie isst alles, was ein wenig verrückt ist. Am liebsten Fastfood. Sülze zum Frühstück und anschließend becherweise Eiscreme. Esther ist ein sportlicher Typ, deshalb verbrennt sie Kalorien schneller als andere.“ Nach ihrem Zusammenbruch kam Elefantentrainer Sonni Frankello zum Zug. Der Muskelmann rettete Esther Schweins vor den unerbittlichen Fans und trug sie an den Manegenrand, wo sie von einer herbeigeeilten Ärztin betreut wurde. „Minuten später schlug sie schon wieder die Augen auf. Bei der folgenden Party ging es Frau Schweins schon wieder so gut, dass sie bis zum Schluss blieb“, sagt Krone-Sprecherin Susanne Matzenau.

Gestern legte Esther Schweins in ihrer Kreuzberger Wohnung einen Ruhetag ein. Heute steht sie schon wieder auf den Beinen: Für ein Fotoshooting mit Gregor Törsz, mit dem sie die ZDF-Reihe „Denninger“ gedreht hat.

Quelle: Die Welt (Artikel erschienen am 10.Dez. 2002)

So bleibe ich ich fit 

Esther Schweins, Schauspielerin aus Berlin

"Im Moment betreibe ich vor allem ausgiebigen Theatersport. Dabei kann man mir ab dem 2. Februar im Theatermagazin "Foyer" jeden ersten Samstag im Monat bei 3sat zugucken. Im Theaterkanal sogar täglich. Außerdem gehe ich viel mit meinem Hund Bolle spazieren und mache Callenatics (eine Art Gymnastik). Zwei sportliche Betätigungen, die ich überall und ohne großen Aufwand betreiben kann - mal abgesehen vom Transport des Sportgerätes Hund quer durch ganz Deutschland. Was Körperbeherrschung angeht, profitiere ich immer noch von meiner Tanz- und Akrobatikausbildung als Teenager. Und Erfahrung in Kampfsport, Reiten und Fallschirmspringen kommen einem im Schauspielerberuf ohnehin immer zugute - auch vor der Kamera."

Quelle: Die Welt

Esther Schweins trauert um ihren vierbeinigen Weggefährten "Bolle"

Esther Schweins -  , Moderatorin, Komikerin, Film- und Fernsehschauspielerin ("RTL Samstag Nacht", "Höllische Nachbarn"), vermisst ihren langjährigen vierbeinigen Weggefährten, die Bulldogge "Bolle". Das Tier starb vor kurzem an Knochenkrebs. Medienberichten zufolge waren Esther Schweins und die braune Bulldogge seit acht Jahren unzertrennlich. Sie werde ihren "Bolle" auf einem Tierfriedhof in Berlin begraben lassen, kündigte die 33-jährige Schauspielerin an. Einen neuen Hund will sich die erfolgreiche Berlinerin aber zunächst nicht zulegen.

Quelle: Die Welt (vom 11. Aug 2003)

Celebrity of the Week: Esther Schweins

Kolumne von Gerhard Meir

"Prinzessinnen fand ich früher immer blöd", verriet Esther Schweins jetzt in einem Interview. Dennoch hat die 31-jährige Schauspielerin für den gerade angelaufenen Kinofilm "Shrek" die Königstochter Fiona synchronisiert und für die Märchenfigur große Sympathien entwickeln können: "Es wird einen zweiten Teil von Shrek geben - und wenn Fiona wieder vorkommt, würde ich sie gern noch einmal sprechen." Wunderbar! Deutschland wird wieder zum Märchenland! Und Esther Schweins ist die gute Fee, die mit ihrer taubenzarten Zauberstimme die Aschenputtel-Republik in eine Glamour-Nation verwandelt. Statt "Unter uns" läuft im Fernsehen dann "Unter sieben Zwergen" - ein Remake des Grimm-Klassikers "Schneewittchen". Und Esther Schweins wird aus ihrem telegenen Dornröschenschlaf vom verknallten Königssohn wachgeküsst. Schmacht! Ideale Besetzung: Ihr Ex Ralph Bauer - der schönste Prinz-Eisenherz-Ver-schnitt, der je ein Surfbrett betrat.

Style: "So haben die flämischen Meister ihre gotischen Madonnen gemalt: zart, langgliedrig, endlose Hälse, auf denen der von rötlichem Haar umflammte Kopf wie eine Tulpe sitzt", schrieb der versierte Cheflyriker von "Freizeit Revue" einst über Schweins zeitlosen Stil. Aber, aber: Sie ist vielmehr Renaissance-Prinzessin als gotische Madonna. Und sollte den Märchenlook kultivieren (wie einst Grace Kelly): Haare nach hinten stecken und edle Roben tragen! Ich finde, in ihrem Königstochter-Look könnte Sie auch gut in "Der Froschkönig" mitspielen. Aber nur, wenn ich ihr Frosch sein darf ...

Job-Perspektive: Märchenbraut in Berlin: Mit ihren wunderschönen langen, roten Haaren wäre Esther die Idealbesetzung für "Rapunzel". Das Märchen sollte man allerdings als Real-Life-Soap im Roten Rathaus zu Berlin abdrehen. Als eine Art Hauptstadt-Big-Brother (hätte den Vorteil, dass die Politiker nicht mehr zu den Containern reisen müssen): Die Wahlberlinerin stellt sich ans Fenster im obersten Stock des Rathauses und lässt ihre Märchenmähne nach unten (es gibt ja Extensions) und der Politiker, der es schafft, nach oben zu klettern, wird neuer Bürgermeister. Und bekommt als Zusatzprämie von Esther einen Topf mit süßem Brei, der niemals ausgeht.

PS: Können Sie sich vorstellen, wie Gregor Gysi mit seinen kurzen Beinchen das Rote Rathaus erobern will? Da bedarf es nun wirklich einer Märchenfee!

Quelle: Die Welt

Esther Schweins verlässt Hamburg

Schade eigentlich: Esther Schweins hat ihre Sechs-Zimmer-Mietwohnung an der Papenhuder Straße aufgegeben: 196 Quadratmeter mit einer 30 Quadratmeter großen Terrasse und einem alten Kamin für monatlich 3500 Mark inklusive. Kürzlich ist die Schauspielerin nach Köln umgezogen, weil sie dort öfter als in der Hansestadt dreht. Direkt am Rhein hat sie sich ein luxuriöses Domizil eingerichtet. Bolle, ihre Bordeaux-Dogge, hat sie natürlich mitgenommen. Indes ist Modedesigner Torsten Kirsch, ein Bekannter von Esther Schweins, richtig sauer. Er wollte die Wohnung nämlich mieten. "Es war alles schon mündlich mit dem Vermieter abgemacht", erzählt er. "Aber plötzlich hat der einen Makler dazwischengeschaltet, der einen anderen Interessenten stellt."

Quelle: Die Welt

Studienreise für die Moderatorin

3sat produziert Magazin "Foyer" und "Theaterlandschaften" mit Esther Schweins im Staatstheater

Vom 01.04.2004
Von

Werner Wenzel

Unten im Mollerbau laufen tagsüber regelmäßig Beiträge aus dem ZDF-Theaterkanal in einer Fernsehecke, Gäste können auf dem Weg zur Kasse des Staatstheaters kostenlos die Sendungen vom Lerchenberg sehen. Zurzeit ist der Sender aber nicht nur Gast auf dem Schirm, sondern mit einem Team vor Ort. 3sat und der Theaterkanal produzieren bis heute hier zwei Sendungen, zum einen das aktuelle Theatermagazin "Foyer", zum anderen die Sendung "Theaterlandschaften", beide präsentiert und moderiert Schauspielerin Esther Schweins.

Die 33-Jährige hat bereits einen erfolgreichen Weg vom Publikumsschwarm bei "RTL Samstag Nacht" über die Schauspielerei bis hin zur Theaterregie hinter sich, und leiht beiden Sendungen ihr Gesicht.

In "Foyer" (Sendung am Samstag, 3. April, 19.20 Uhr, auf 3sat sowie um 19 Uhr im Theaterkanal) liefert das Mainzer Theater die Kulisse für die Moderation der aktuellen Theaterszene. Geplant ist in der Sendung auch ein Porträt des erfolgreichen Mainzer Ballettchefs Martin Schläpfer.

In "Theaterlandschaften" stellt Moderatorin Schweins die Theatertradition einzelner Häuser vor, in Mainz gehe es dabei um eine Tradition, die vom römischen Bühnentheater über die Zeit der französischen Besatzung, die jüdische Laienspieltradition bis zu dem reiche, was heute ist, dem Theater unter Intendant Georges Delnon. Und außerdem werde man in der Sendung vielleicht sogar erfahren, was ein "Portmoneeschnüdche" und was eine "Briefkaschdeschnut" sei. Nur ein Sendetermin stehe noch nicht fest, wahrscheinlich werde es Herbst bis dieses Halbstundenporträt am angestammten 3sat-Sendeplatz am Sonntag um 14.30 Uhr ausgestrahlt werde, sagte ZDF-Theaterkanal-Chef Wolfgang Bergmann.

Für ihn und die Moderatorin stelle die Reise durch die deutschen Theater, "eine einzige große Studienreise" dar. Bergmann: "Die Häuser haben ja alle eine Riesengeschichte." Und wenn es nicht so verstaubt klänge, könnte man sagen, dass die Sendung einen "konservatorisch-enzyklopädischen Auftrag" erfüllte. Tatsächlich aber gehe es staubfrei zu, oder wie Esther Schweins meint: "völlig abgestaubt". Denn schließlich sei Theater etwas, was einen entzünden und begeistern könne.


Esther Schweins vor dem Stadttheater Aachen
   
 

Esther Schweins vor dem Stadttheater Aachen
   
 

Pressekonferenz im Spiegelfoyer des Theaters
   
 

Paul Esterhazy im Einzelinterview
   

Mit Eleganz und Gelassenheit betrat Esther Schweins das Spiegelfoyer des Stadttheaters Aachen am vergangenen Donnerstag, den 4.3.2004. Anlass dazu war die Aufzeichnung der 24. Folge der Kulturserie "Theaterlandschaft", sowie die Umsetzung einer Episode von "FOYER – Das Theater Magazin". Für "FOYER" legte man die Schwerpunkte der Berichterstattung über Aachen auf die europäische Verankerung des Theaters in der Dreiländerstadt, um in "Theaterlandschaften" dem Zuschauer einen tieferen Einblick in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des alterwürdigen Theaters zu bieten. Hierfür begab sich Esther Schweins auf eine Reise durch die Zeitgeschichte und blickte zurück auf vergangene Zeiten des Theaters. Dabei wurden auch Theatergrößen, wie z.B. Jürgen Prochnow, die in Aachen das erste Mal auf den berühmten Brettern standen, beleuchtet.

Jedoch erläuterte Esther Schweins, dass beim Berichten über Theaterhäuser es vor allem wichtig sei, neben der Betrachtung von Inszenierungen und Besetzungen, besonders die Entwicklung eines Theaters in der Zeitgeschichte und seine Rolle in der Gesellschaft zu erkennen. In dieser Hinsicht hat Aachen viel zu bieten, betonte der 3sat- Regisseur Niels Negendank. Er lobte das klassische und überaus engagierte Schauspiel, sowie die gute Eingebundenheit des Theaters nicht nur im geographischen Herzen Aachens, sondern auch im Bewusstsein der Aachener Bevölkerung.

Ein Lob, das Paul Esterhazy (Generalintendant des Stadttheaters Aachen) wahrscheinlich sehr schmeichelt. Jedoch kann es nicht darüber hinwegtrösten, dass es für das Theater in Aachen in finanzieller Hinsicht nicht rosig aussieht. Seit längerer Zeit schon dreht die Stadt Aachen am Geldhahn für das renommierte und gut wirtschaftende Schauspielhaus. Ein angemessenes Verhältnis von Qualität der Theaterarbeit und Quantität der Förderung durch die Stadtkasse ist schon lange nicht mehr zu erkennen, berichtet Esterhazy mit spürbarer Enttäuschung. Verständlich, wenn man bedenkt, wie viel Engagement Esterhazy und Schauspieldirektor Michael Helle in den vergangenen Spielzeiten an den Tag gelegt haben, um ein interessantes und anspruchsvolles Theaterprogramm zu bieten. Auch die Zuschauerzahlen stiegen in der letzten Zeit, was im Alltag der voranschreitenden Vorherrschaft von Kino und Fernsehen nicht zu unterschätzen ist. Wirklich bedenklich befand auch Esther Schweins die schwierige finanzielle Situation vieler Theater. "In allen Städten, in denen wir waren, merkt man, dass Theater den Leuten immer noch wichtig ist!", bemerkte sie und erläuterte ihre Auffassung von Theater als Asyl für Haltungen und Standpunkte. Ähnlich formulierte es Esterhazy, indem er klar stellte, dass die Stärken des Theaters darin liegen, z.B. politische Themen lebendiger und publikumsnäher vermitteln zu können als isolierende Medien wie das Fernsehen. Beim Fernsehen kann man lediglich konsumieren, wohingegen im Theater die Möglichkeit besteht durch Beifall, Aufstehen oder Unterhaltungen in den Pausen, Einfluss auf die Gesamtinszenierung zu nehmen. "Im Theater können sich so viele Gehirne verschalten, wie kaum woanders!", beschreibt Esterhazy diesen bedeutenden sozialen und kommunikativen Faktor.

Bleibt zu hoffen, dass diese Worte des "Noch-Generalintendanten" und die Sendung "Theaterlandschaften" zu Herzen genommen werden. Im nächsten Sommer wird Esterhazy nämlich Aachen verlassen und wenn sich die Finanzlage nicht ändert, ist es fraglich, ob das Theater in seiner bisherigen Form weiter bestehen kann. Trotz dieser bedenklichen Aussichten, sieht Esterhazy dennoch positiv in die Zukunft: "Nach Jahren der Verunsicherung wird die Zeit des Theaters kommen!"

Ausstrahlung von "Foyer – Das Theatermagazin" am 6. März 2004um 19.20h im 3sat
Ausstrahlung von "Theaterlandschaften" am 18. April 2004 um 14.30h im 3sat
 

n-tv.de

Bunte/Personality-Meldungen

Hamburg - Esther Schweins würde nicht mit Julia Roberts tauschen

Esther Schweins beneidet Hollywood-Star Julia Roberts nicht. Die 32-jährige Schauspielerin sagte in einem Interview der Programmzeitschrift «TV Spielfilm» auf die Frage, ob sie mit Julia Roberts tauschen wollte: «Ach nee. Die hat sich zwar sicher damit abgefunden, dass sie zwölf Millionen Dollar dafür bekommt, immer gleich zu sein.» Sie erklärte: «Die Rollen, die sie spielt, werden einem Testpublikum gezeigt, das zählen muss, wie oft man ihr strahlendes Lachen sieht. Ganz egal, ob sie gerade im Bürgerkrieg in Spanien ist oder durch die Slums von Rio läuft, das Publikum will dieses Lachen sehen. Das hat mit meiner Vorstellung von der Vermarktung der Schauspielerei nichts zu tun.»

Dass sie selbst eine Rolle nicht bekam, weil der Produzent sie dafür zu schön und sexy fand, sei «öfter vorgekommen», sagte Schweins. «Aber ich denke mir, Alter und Schwerkraft werden früh genug das Ihre dagegen tun.» (AP)

Gefunden auf Yahoo News

Esther Schweins möchte
Verona Feldbusch spielen
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-->Die echte Verona. Im Film würde Esther Schweins diese Rolle gerne übernehmen. Foto: Archiv -->

- -->München (rpo). Esther Schweins würde gerne mal Verona Feldbusch sein - allerdings nur im Film. Die Schauspielerin möchte bei einer möglichen Verfilmung der Bohlen-Biografie in die Rolle der Werbequeen schlüpfen. Als Dieter sollte dann Michael "Bully" Herbig agieren. - -->

"Wenn Bully Herbig die Rolle von Bohlen übernimmt - jederzeit", sagte Schweins der Münchner Zeitung "tz". Sie finde Bohlen "lustig und kurios", vor allem das, was um ihn herum passiere.

Sie schränkte ein: "Bohlens Buch zu lesen, finde ich nicht lustig. Aber etwas draus zu machen, das wäre schon toll." Die Schauspielerin und Theaterregisseurin glaubt nach eigenen Worten allerdings nicht, dass die Verfilmung des Buchs klappen wird.

Bohlen selbst hatte Esther Schweins für die Rolle ins Gespräch gebracht und darauf hingewiesen, dass sie Verona Feldbusch bereits treffend in der früheren Show "RTL Samstag Nacht" parodiert hatte. Sie vermisse "RTL Samstag Nacht", wo sie das Thema Bohlen mit Sketches hätte aufbereiten können, sagte Schweins weiter.

Die Schauspielerin würde gerne wieder auf einer Theaterbühne stehen. "Aber dafür habe ich einfach keine Zeit. Das Fernsehen verbannt derzeit das Theater." Beim Fernsehen seien die Dreharbeiten nach sechs Wochen abgeschlossen. "Beim Theater muss man sich längerfristig binden, man muss seinen Terminkalender ganz anders ausrichten", sagte Schweins.

bbv-net.de

 

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