heroin

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Heroin

Wer es machen will/oder wer es braucht, der soll es tun sollte sich aber über

die folgen im klaren sein!!!!!

WAS IST HEROIN?

  • Heroin ist eine Schmerzstillende und beruhigende (sedierende) Droge, die aus Opiummohn gewonnen wird.
  • Heroin ist eine der Suchtgefährdensten Dorgen, eine dauernutzung über fünf Tage fürt in vielen Fällen schon zu einer strken Körperlichen (physischen) Abhängigkeit.
  • Andere Opiate mit ähnlichen Effekten sind z.B. Morphin, Opium, Codein, Methadon, Palfium, Diconal und Pethadin.
  • Opiate sind suchtgefährdend, oder führen zur Gewöhnung. Jeder, der Heroin regelmäßig nutzt sollte folgendes wissen:
    • Tolleranz: es werden immer größere Dosen benötigt, um den selben Effekt zu erzielen.
    • Entzugserscheinungen: laufende Nase, Schwitzen, Schüttelfröste und schmerzhafte Krämpfe, wenn man die Droge absetzt.
    • Ein starkes psychologisches und physisches Verlangen nach der Droge.
  • Heroin kostet 30 bis 50 DM pro halbes Gramm.

WIE WIRD HEROIN GENOMMEN?

  • Heroin kann geschnüffelt (Schniefen, Näseln, Schnupfen, auf die Nasenschleimhäute aufbringen), geraucht oder gespritzt werden.
  • Der Effekt ist immer der selbe, aber jede Methode hat ihre eigenen Risiken.
  • Rauchen ist sicherer als Schnupfen, da das Heroin das Gehirn proportional zur gerauchten Dosis erreicht, die durch das Rauchen bedingt, langsam gesteigert wird. So kann man die Dosis leichter kontrollieren.
  • Injizieren (Spritzen) ist die riskanteste Methode Heroin zu nehmen.

Die einzelnen Methoden:

Inhallieren (Rauchen) (Chasing the Dragon = Den Drachen jagen):

Das Heroin wird auf eine dünne Folie (Aluminium oder so) getan, und vorsichtig erhitzt. Es bildet ein Öl, das in Fäden auf der Folie zerläuft, wobei es eine Spur aus schwarzem Rückstand hinterläßt. Wenn der dann verdunstet wird er durch eine Röhre aus Folie eingeathmet.

Spritzen (Injizieren):

Das Heroin wird mit Wasser und Zitronensäure in einem Löffel gemixt und solange erhitzt, bis die Mischung zu einer klahren braunen Lösung wird, die dann in einer Spritze aufgezogen wird, wobei man oft einen Zigarettenfilter zur Entfernung von Unreinheiten nutzt. Es kann dann direkt in eine Vene, einen Muskel oder unter die Haut gespritzt werden.

WAS SIND DIE GESUNDHEITLICHEN RISIKEN BEI HEROINEINNAHME?

  • Bei einmaliger Einnahme, sauberem Heroin (auf dem deutschen Markt nicht erhältlich) und wenn keine Überdosierung vorliegt, sind die Gesundheitlichen Risiken minimal.
  • Bei Dauereinnahme ist eine extreme körperliche Abhängigkeit, Herzerkrankungen und Persönlichkeitszerfall fast unumgänglich. Hinzu kommen als häufige Todesursachen Entzugserscheinungen und Überdosierungen.
  • Wenn Heroin mit anderen Stoffen zusammen genommen wird, so kann es sehr gefährliche Wechselwirkungen geben. Heroin darf deshalb nie zusammen mit Schlafmitteln, Alkohol oder anderen Psychopharmaka genommen werden, die Wirkungen sind oft tödlich. Insbesondere mit Valium oder Rohynol zusammen ist die Gefahr einer Athemlähmung stark erhöht.

WAS SIND DIE RISIKEN BEIM SPRITZEN (INJIZIEREN)?

  • Die Dosis erreicht das Hirn direkt, was die Möglichkeit der Überdosierung einschließt.
  • Unreinheiten werden direkt in den Blutkreislauf eingebracht, was Infektionen und eitrige Wunden verursachen kann.
  • Wiederholte Injektionen zerstören die Venen, was zu Thrombosen und Abszessen führen kann.
  • Das gemeinsame Nutzen von Spritzen und Kanülen begünstigt die Verbeitung von Hepatitis und HIV, dem Virus der AIDS verursachen kann.

WELCHE HILFE GIBT ES FÜR HEROINABHÄNGIGE?

  • Viele Abhängige kommen völlig ohne Hilfe von der Droge weg.
  • Die Entzugserscheinungen variieren von Person zu Person, und erzwingen in den seltensten Fällen Ärztliche Hilfe.
  • Das schlimmste am Entzug ist eigentlich die Angst vor dem Entzug selbst.
  • Die Entzugserscheinungen verschwinden meißt nach den ersten 10 bis 20 Tagen.
  • Es gibt eine Menge Möglichkeiten für diejenigen, die Hilfe brauchen, z.B.:
    • Anleitung und Unterstützung während des Entzuges.
    • Kurzzeitmedikamention um die Entzugserscheinungen teilweise aufzuheben oder zu lindern.
    • Überweisung an ein Krankenhaus für einen geschlossenen Entzug (auch medizinische Überwachung).
  • Für Süchtige, die schon des öfteren versuchten von der Droge wegzukommen, aber immer wieder scheiterten, gibt es noch verschiedene andere Möglichkeiten.
    • Überweisung an eine Rehabilitationseinrichtung.
    • Langzeitsubstitution mit Methadon (in Dtl. schwierig, da es noch nicht in ausreichendem Maße zugelassen ist und Methadon selbst eine starke Abhängigkeit erzeugt, der User jedoch bei voller Zurechnungsfähigkeit bleibt).
    • Ebenfalls zum Entzug geeignet sind Diazepam, Kodein und Apomophin. Apomophin scheint nach Aussagen ehemaliger Abhängiger und deren Ärzten die akuten Entzugserscheinungen innerhalb von 48 Stunden symptomarm zu beseitigen.

WAS MUSS MAN BEI EINER ÜBERDOSIERUNG TUN?

Bei Überdosierung ist "Naloxon" intravenös zu geben, notfalls kann auch Speed, Adrenalin oder XTC gegeben werden. Bei Athemstillstand (Athemlähmung) auf alle Fälle künstlich beathmen, der Hirntod setzt sonst innerhalb von 3,5 Minuten ein.

Das ganze wurde von http://www.drogenring.org/hero/heroin.htm kopiert!!!

 


Illegal?? warum??muss das sein??

Pro - Argumente Für NEIN

  • "Das Verbot schadet der Gesellschaft" Die Kosten für die Verfolgung durch Justiz und Polizei gehen in die Milliarden ohne daß richtige Erfolge erzielt werden könnten.
    90-95% der Drogen kommen beim Endnutzer an. Die Schäden durch Beschaffungskriminalität kosten den Versicherungen auch Millionen.
  • "Durch das Verbot sind die Preise für Heroin wiedernatürlich hoch" Heroin ist nur aufgrund seiner Illegalität so teuer. Heroin aus einem legalen Chemielabor ist um den Faktor 10 billiger als Straßenheroin. Zudem wäre dieses Heroin qualitativ hochwertig und frei von Verunreinigungen.
    Aufgrund des hohen Preises entstehen Dinge wie die Verarmung der Konsumenten und die hohe Beschaffungskriminalität überhaupt erst.
  • "Das Verbot schafft nur Probleme, ohne den Drogenkonsum wirkungsvoll bekämpfen zu können" Den Konsum von Heroin hat man durch Verbote nicht einschränken können, allerdings hat man viele neue Probleme überhaupt erst erschaffen.
  • "Absolute Drogenfreiheit ist auch bei Heroin eine Utopie"
  • "Due Gesellschaft hat ein falsches, unaufgeklärtes Bild von Heroinkonsumenten" Nicht jeder Konsument von Heroin ist schwerstabhängig und niemand wird allein wegen Heroinkonsums arbeitsunfähig, krank oder kriminell.

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    Die Droge Heroin

     

    München (ddp). Heroin ist ein halbsynthetisches Opiat. Es wird als weißes bis braunes Pulver mittels chemischer Verfahren aus der Schlafmohnpflanze gewonnen. Deren Kapseln werden angeritzt, der austretende milchige Saft wird gesammelt, getrocknet und zu Heroin verarbeitet.

    In der Szene wird Heroin auch als «H» (englische Aussprache), Brown Sugar, Schnee oder Stoff bezeichnet. Die Droge wird entweder gespritzt, geraucht oder durch die Nase aufgesogen («Sniefen»). In der Partyszene wird Heroin am häufigsten auf Folie geraucht («Blowen»).

    Heroin macht sehr schnell körperlich und psychisch abhängig. Nach Crack ist es die Droge mit dem höchsten Suchtpotential. Am schnellsten wird intravenös gespritztes Heroin in den Blutkreislauf aufgenommen. Hier tritt die Rauschwirkung schon nach wenigen Sekunden ein. Dabei stellt sich bei den Konsumenten am Anfang eine starke Euphorie und ein großes Wärme- und Hochgefühl ein.

    Als erste unerwünschte Wirkung kommt es zur Ausbildung der psychischen Abhängigkeit. Wenig später kommt die körperliche Abhängigkeit hinzu. Zu den vielfältigen Entzugssymptomen gehören unter anderem starke Schlafstörungen, Gewichtsverlust bis hin zur Abmagerung, Schüttelfrost, Erbrechen oder Muskelkrämpfe.

    Fast alle Heroinabhängigen entwickeln schnell Symptome einer Depression, oft verbunden mit Selbstmordgedanken. Dies kann zur bewussten Einnahme einer Überdosis führen. Häufigste Todesursache durch Heroinkonsum sind Herz- oder Atemstillstand. Das Rauschgift hat eine dämpfende Wirkung auf das Atemzentrum und senkt die Herzfrequenz.

    Da sich der Körper an das Rauschgift gewöhnt, wird Heroin in immer höheren Dosen gebraucht. Heroinkonsum führt zu bleibenden Gehirn- und Leberschäden sowie Magen- und Darmstörungen.

    (Quelle: Bernhard von Treeck: «Drogen- und Sucht-Lexikon»)



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