erstestreffen
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21.06.

Nach kaum zwei Monaten hatten wir dann unser estes Treffen.

Nach einigen Briefen und Telefonaten hatten wir diesen Thermin vereinbart. Ich dachte, dann könnte ich ja auch gleichzeitig meine Verwandschaft aufklären. Die wußten ja angeblich nichts davon, dass ich noch eine andere Tochter hatte. Also sagte ich ihnen, das ich mich gerne mit ihnen allen an diesem Tag terffen wollte. Ich hätte ihnen eine Neuigkeit zu erzählen. Da Jenny noch immer in der Nähe meiner früheren Heimat wohnt, konnte ich das ja miteinander verbinden. Zuerst war geplant, dass wir dann zu meinen Eltern fahren würden, wenn Jenny wieder nach Hause fahren mußte.Aber es kam anders.

In der Nacht vor unserem ersten Treffen schlief ich verständlicher weise nicht sehr gut. Ich machte mir Gedanken, was wir miteinander reden sollten und ob es  gut gehen würde, oder ob wir uns schon schnell nichts mehr zu sagen hätten. Vielleicht überlegte sie es sich ja auch im letzten Moment noch anders und kam gar nicht.Oh Gott, wenn doch nur schon Morgen wäre und ich sie endlich sehen würde!

Da es bis zu unserem Treffpunkt eine weite Fahrt ist, fuhren wir scho früh los. Die ganze Fahrt über war ich wohl ziemlich schweigsam. Kurz vor dem Ziel wurde ich dann doch noch nervöser als ich ohnehin schon war. Mein Mann meinte, es würde schon alles gut gehen.

Wir waren früher da und mußten etwas warten. Mann, war ich nervös.Und adnn sah ich sie im Auto ihres Ado-Vaters an uns vorbei fahren. Sie hatte es sich nicht anders überlegt. Sie war doch gekommen. Fast wäre ich aus dem Auto gesprungen!

Wir stiegen aus und nach einpaar Minuten kam sie uns entgegen. Ich kann meine Gefühle nicht beschreiben. All die langen Jahre fielen von mir ab. Ich konnte endlich meine Tochter in die Arme nehmen! Vor meinen Augen sah ich wieder, wie sie von ihren Ado-Eltern weggebracht wurde. Und dann auf einmal lagen wir uns in den Armen. Was für ein schönes Gefühl. Nach all den Jahren hielt ich endlich meine Tochter in den Armen! Ich dachte immer, ich würde losheulen, wenn es soweit ist.Aber dem war nicht so. Es war einfach zu schön, da konnte man nicht weinen. Ich war einfach nur glücklich! Und ich merkte, dass es Jenny nicht anders ging. Ich mußte ihr immer wieder sagen, wie sehr ich sie liebe!

 

Hand in Hand gingen wir dann zu Ihrem Ado-Vater. Er wollte uns nicht sofort alleine mit ihr losziehen lassen. Zuerst wollte er uns wohl etwas näher kennen lernen. Also setzten wir uns alle zusammen in ein Kaffee und unterhielten uns einige Zeit. Meine 4 Kinder und mein Mann verstanden sich auf Anhieb. Es gab keine Gesprächspausen und es wurde viel gelacht. Ich hatte mir umsonst so viele Gedanken gemacht. Alles würde gut gehen.

Nach einiger Zeit ließ Jenny`s Ado-Vater uns dann allein. Wir wollten am Rhein etwas spazieren gehen, entschieden uns dann aber, in eine andere Stadt zu fahren und dort etwas essen zu gehen.In einer Pizzeria aßen wir dann etwas und machten dann doch noch einen Spaziergang am Rhein.Wir haben viel gelacht und viel erzählt. Im Laufe des Nachmittages sagte Jenny dann, daß sie in ihrem ganzen Leben noch nie soviel gelacht hat.

Wir erzähletn ihr dann, daß wir uns noch mit meinen Eltern und Geschwistern treffen wollten um ihnen von unserer neuen alten Tochter erzählen wollten. Jenny fragte, ob sie dann denn mitkommen dürfte. Sie wollte gerne ihre Großeltern ,Tanten , Onkel , Kusinen und Vetter kennen lernen. Erst wollte ich nicht so richtig. Ich hatte ja noch keinem was erzählt. Aber dann dachte ich, die Anderen würden Jenny ja doch irgendwann kennen lernen. Also warum nicht gleich.

Ich rief dann bei meinen Eltern an und sagte ihnen, daß wir schon früher zu ihnen kommen würden und noch jemanden mitbringen würden. Wir führen in Jenny`s Geburtsstadt und kauften da für alle Kuchen. Dann machten wir uns auf den Weg zu meinen Eltern.

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