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John war in einem Raum, den er nicht kannte. Es war ein Raum mit zwei Türen. Der Raum, indem sich John befand war etwa 5 Quadratmeter groß und die Beleuchtung, der er es verdankte, überhaupt etwas wahrzunehmen, strahlte ein angenehmes, blaues Licht aus. Es wirkte alles komisch und John wusste nicht warum es ihm so erschien. Die weißen Wände des Raumes waren mit blauen Punkten überseht. Die Punkte waren vollkommen ungeordnet auf dem weißen Hintergrund der Wand angeordnet, außerdem waren die Punkte verschieden groß. Bei näherem betrachten dieser Punkte stellte John fest, dass er minimale Farbabweichungen der Punkte bemerken konnte. John wusste nicht mehr warum und wie er hier reingekommen war. In dem Raum gab es einen Tisch, einen Stuhl und ein kleines Regal mit Büchern. In einer der vier Ecken des Raumes stand ein 5-Liter-Eimer und das komische an ihm war die Tatsache, dass er keine Beschriftung hatte. John fand es beängstigend, das der Eimer da stand, das lag daran, dass er vor etwa 1 Minute noch nicht da lag. Genauso gut könnte ich ihn einfach nicht bemerkt haben, dachte er um sich zu beruhigen. Was mache ich eigentlich hier? Diese Frage stellte er sich während er langsam auf den geschlossenen Eimer in der Ecke zulief. Er bückte sich, als das Licht ausging. Nun war es vollkommen dunkel. Nicht mal durch die Schlitze zwischen dem Boden und der zwei Türen halfen, etwas Licht in den Raum zu bringen, das war so, weil es in den Räumen, zu denen die beiden Türen zutritt erteilten, keine Lichtquelle hatten. Nachdem er drei Minuten in dem Dunklen Raum rumstand, der immer noch blaue Punkte an den Wänden hatte, beschloss er eine der beiden Türen zu finden, indem er langsam die Wände entlang tastete. Denn es ist nicht immer gut im Dunklen zu munkeln. In etwa 5800 Minuten würde er sterben, aber das wusste er nicht. Er tastete sich weiter an der Wand entlang. So, jetzt hatte er eine der beiden Türen gefunden. Sie war verschlossen. Er tastete sich weiter. Nach etwa 11 Sekunden hatte er die andere Tür gefunden. Er wollte sie öffnen, was er tat. John betrat den Raum, der sich hinter der von ihm geöffneten Tür befand. Als er um sich griff bemerkte, dass der Raum nicht besonders breit war. Der Raum war nur etwa 2 Meter breit. Nun wusste er wenigstens, dass es ein Flur war. Es war schon schlimm, nichts zu sehen, dachte er im Stillen. Er fragte sich, ob es irgendwo einen Lichtschalter gab und ging langsam weiter. Als er nach 2 Minuten noch immer nicht am Ende des Flures war, sagte er: " Ach, was soll’s, der Flur kann ja nicht unendlich lang sein." Nach etwa 8 Minuten konnte er zu seiner Erleichterung feststellen, dass der Flur nicht unendlich lang war. Denn er stieß ans Ende des Flures. Er öffnete die Tür, die vor ihm lag. Als er im nächsten Raum war, stellte er leidens fest, dass es wieder ein Flur war. Er war genau so breit wie der vorige. Aber er war nur 6 Meter lang. Das komische an ihm war, dass er keine weitere Tür besaß. Verwirrt tastete er die Wände ab. Nach einiger Zeit gab er auf, denn er fand nichts. Er ging zurück und öffnete die Tür zum ersten Flur. Wer konnte nur solche Gebäude konstruieren? Und warum? Und wer zum Teufel finanziert so was? Während er so den Gang zurück ging, bemerkte er dass sich seine Augen bereits an die Dunkelheit gewöhnt hatten. Er stolperte, fiel zu Boden und wunderte sich, dass dies überhaupt passierte. Er tastete behutsam den Boden ab, um das Hindernis zu finden. John fand es nach weniger Zeit. Es war eine Box, die offenbar ein Schloss besaß. John nahm die Box mit dessen Inhalt mit und bewegte sich weiter. Auf seinem Rückweg berechnete er anhand seiner Informationen die wahrscheinliche Länge des Flures. Nach seiner Berechnung muss der Flur etwas über 800 Meter lang sein. Tatsächlich war er aber genau 900 Meter lang. Er hielt das Ergebnis anfangs für unglaubhaft. Deshalb rechnete er alles noch mal durch: Ein Mensch bewegt sich mit etwa 5 km/h. Also, 5 000 Meter in der Stunde. Wenn man nun die Zahl durch 60 teilt erhält man die Anzahl der Meter, die man in einer Minute zurücklegt. Dann muss man diese Zahl nur noch mit 10 multiplizieren. 10 steht hierbei für die Zeit, die er benötigt. Das dies eine gute Schätzung von John ist sehen wir daran, dass der Erzähler oben genau das sagt. Nun, offenbar gibt es doch Leute die ein gutes Zeitgefühl haben. Und somit kommen wir auf unser Ergebnis. "Das ist aber ein langer Flur!!!", brüllte John, nachdem er alles noch mal durchgerechnet hatte. Das Echo dieses Rufes war das tollste Echo, das John je zu Ohren bekommen hatte und weil es nun mal so war, brüllte er es gleich noch mal. "Das ist aber ein langer Flur!!!" Er fand dieses Echo genial. Manchmal suchte er noch tastend nach einem Lichtschalter, dass er ihn jedoch mitten im Flur finden würde, war sehr unwahrscheinlich. Er ging weiter, weil er nicht stehen bleiben wollte. Beim Laufen stellte er sich die Frage, ob er mal zur Abwechslung rennen sollte und entschloss sich kurz darauf, es zu tun. Nach einigen Minuten war er erschöpft und dachte sich, er könne jetzt damit aufhören, doch leider konnte er diesen Gedanken nicht zu Ende denken, da er von der vor ihm liegenden Tür gestoppt wurde. Bei diesem Zusammenstoß schlug er sich dermaßen die Birne (Kopf) an, dass er erst mal hinfiel. Die Tür, gegen die er lief, war aus 5cm dickem Stahl. John hatte nach diesem Ereignis extreme Kopfschmerzen. Es war furchtbar für ihn. Als John bemerkte, dass er blutete, nahm er seine Hand und presste sie gegen seine blutende Stirn. Glücklicherweise war der Riss auf seiner Stirn nicht lang und tief genug, um daran sterben zu können. Johns Hand half, die Blutung zu stoppen, denn wie gesagt, die Wunde war nicht Lebensbedrohlich, und so entschloss er sich, weiter zu gehen, um Antworten auf die Fragen zu erhalten, die sich nach solchen Erlebnissen einfach ergeben. John tastete die Tür ab, weil er keine Türklinke fand. Er fragte sich, ob die Tür auch vorher so beschaffen war. Und er wusste es nicht mehr, weil er vorher die Tür von der anderen Seite nicht nach innen öffnete. Deshalb hat er sie damals auch zu gestoßen. Aber er griff dabei nicht die Türklinke. Wie komme ich da rein? Ja, das fragte er sich. Sein Hintergedanke war aber ein anderer. "Wie komme ich aus diesem unsinnigem Komplex heraus?" sprach er leise in der Hoffnung, eine Antwort zu bekommen. Er fand in der Mitte der Tür einen Nummernblock. Dann tippte er wahllos auf einige der Tasten. Nach vier Ziffern drückte er auf die Enter-Taste. Das war so, weil eine fünfte Ziffer nicht mehr auf dem Display angezeigt werden konnte. Eine Laufschrift gleitete von rechts nach links über das Display. Die Nachricht war enttäuschend und verwirrend für John. Sie lautete: "Wrong Code, John"
Es ist Mittwoch, ich bin auf dem Weg nach Hause. Die Schule war ansträngend, obwohl ich nicht sagen kann, dass ich ungern zur Schule gehe. Ich habe eine Klassenarbeit in Erdkunde geschrieben. Sie war schwer, und zum Teil auch unsinnig, wir mussten eine Indienkarte auswendig lernen, auf der etwa 40 Städte verzeichnet waren. Zu wissen waren Städte wie Nagpur, Hyderabad, Chittagong, Varanasi, Jaipur, Madurai und Karachi. Was nützt es mir das Lernen dieser Städte? Ich bin ja für Allgemeinbildung, aber so was, in solch einem Maß, kann sich doch kein normaler Mensch länger als 2 Wochen merken, wenn man bedenkt, dass wir noch andere Informationen im Kopf haben müssen. Es wäre doch ausreichend, Hauptstädte, wichtige Städte, wichtige Flüsse und die Bevölkerung dieser Region zu lernen. Das wäre gezieltes und sinnvolles Lernen. Aber nein, wir müssen ja alles wissen, was auf Dauer zu nichts bringt. Nach dem Ankommen kann ich mich auf meine Hausaufgaben freuen, für die ich etwa 3 Stunden brauchen werde, hinzu kommt noch dass am Donnerstag ein Französischtest und ein Chemietest auf mich zukommen. Nicht zu vergessen ist auch die Biologiearbeit, die nächste Woche kommt. Ach und nebenbei soll ich noch in den Unterrichtsfächern Englisch und Kunst eine Präsentation vorbereiten. Einer meiner Lehrer sagte mal, wir sollten 2 Wochen vor einer Arbeit schon mal alles ansehen, was dran kommt beziehungsweise dran kommen kann. Wie soll ich das schaffen? Ich werde ja erst knapp eine Woche vor der Arbeit in Kenntnis darüber gesetzt, dass nächste Woche die Arbeit kommt. Außerdem ist es unmöglich, 2 Wochen vor einer Arbeit zu wissen, was dran kommt, denn der Stoff der dran kommt, ist oft der Stoff, den man ein paar Tage vor der Arbeit mit der Weisung bekommt, dass das der Schwerpunkt der Arbeit sei und dass wir uns mächtig ins Zeug legen sollten um vorbereitet zu sein. Wie soll man bei solch einem Stress all dies ins Langzeitgedächnis bekommen? Und dann sagt man die Schüler seien faul, uninteressiert, nie bei der Sache und haben es verdient, schlechte Noten zu bekommen. Wobei das nicht stimmt, außer das erste. Faulheit ist, meiner Meinung nach, nicht zwingend negativ oder gar unvorteilhaft. Der Mensch ist nämlich faul, nicht dumm. Oder man könnte gar sagen, er ist schlau, weil er faul ist. Das ist etwas übertrieben formuliert, aber nicht unsinnig. Durch die Intelligenz ist der Mensch in der Lage, sich das Leben einfacher zu machen, er ist bestrebt, das Bestmögliche für geringste Kosten in jeglicher Form zu bekommen. Er baut Automobile, Küchengeräte, die einem das Kneten des Teiges ersparen, bietet über das Internet die Möglichkeit an, seine Einkäufe zu tätigen, lässt Maschinen bauen, die wiederum was anderes produzieren und er wird das Verbessern durch Vereinfachung auch weiterhin bemühenswert finden.
Scheißndrrr (second Edition!!!)
Menschen werden geboren, Sterben Verwandte trauern, Sind betroffen, Leiden Und doch Verschwendet, Nach nur 3 Jahren schon, Niemand mehr einen Gedanken an dich Du warst, du bist gewesen, Hast gelebt, gedacht, gefühlt Und bist nun nicht mehr Nein, du bist nun nur noch Verwesende Materie
Und hier das etwas ansehlichere GIF dazu: |