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Enkh Jargal - Epi
wurde 1968 in Ulaanbaatar/Mongolei geboren und wuchs in
Altanbulag auf, einem kleinen Dorf nahe der russischen Grenze.
Er studierte am Musik Konservatorium in Ulaanbaatar bevor er 1
993 mit dem mongolischen Musik- und Tanzensemble „Altain Orgil“
nach Deutschland kam. Seit dem lebt er abwechselnd in
Deutschland und der Mongolei und spielt mit den verschiedensten
Musikern in unterschiedlichen Projekten, von Weltmusik, über Jazz
bis hin zum mongolischen HipHop. Epi, das Stimmwunder aus der
Mongolei, wandelt zwischen den Kulturen. Mit seinem virtuosen
Spiel auf der Morin hoor und der Perfektion seines Gesanges
(Unter- und Oberton) liebt er es, seine traditionellen Wurzeln mit moderner, westlich geprägter Musik und Improvisation zu
verschmelzen.

Katia de Farias
geboren und aufgewachsen im nordöstlichen Brasilien, lebt heute
in Deutschland. Sie ist freischaffende Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin (Tanzstudium u.a. in Rio de Janeiro - Klassisches
Ballett - und am EDDC – European Dance Development Center/ Hochschule für die Künste Arnhem (Niederlande) – Experimenteller Postmoderner Tanz, Neuer Tanz, Tanzimprovisation) mit Aus-
und Weiterbildungen in Körperarbeit und fernöstlichen Bewegungskünsten. Gastdozentin am EDDC – European Dance
Development Center/Hochschule für die Künste Arnhem und an
der Universität für Tanz in Salvador da Bahia (Brasilien), u.a.
Mitglied im DaCi – Dance and the Child International.
Solotanzarbeiten sowie Projekte in Zusammenarbeit mit
KünstlerInnen aus den Bereichen Tanz, Musik, Bildende Kunst und Theater. Auftritte in Europa, Nord- und Südamerika.
Mit Hingabe recherchiert und entwickelt sie seit ihrer Studienzeit
eine tänzerische Arbeit, die kompromisslos das Wesen jedes
Momentes eines Tanzes verinnerlicht, verkörpert – und ihm
Ausdruck verleiht.
Es entsteht eine eigenständige Tanzsprache, losgelöst von allen Vorstellungen und Vergleichen.
Obwohl beide Künstler aus den unterschiedlichsten Welten stammen, wurde eine punktgenaue Übereinstimmung von Musik und ihrer Umsetzung in bedeutungsvolle Bewegung deutlich.
BadischesTagblatt
Wie schön zu sehen, wie jemand wirklich ganzheitlich, atmend und präsent in einen sensiblen und vitalen Dialog geht mit der Musik,
so dass sich Klang und Tanzgeste gleichberechtigt ineinander
verweben...
Katharina Stoye
Tanzkostüm Berit Mohr
Foto © Dagmar Vinzenz
Video Dagmar Vinzenz