PUR hat für mich eine große Bedeutung.
In vielen ihrer Texte, kann ich mich wiederfinden, so wie manch einer von Euch, sich vielleicht in meinen Gedanken wiederfindet.
Deswegen ist diese Seite entstanden, denn ich höre sie nicht nur gern, ich singe auch gerne lauthals mit. Also, legt zu Hause PUR auf und singt kräftig mit. *lächel*
Viel Spaß! Eure Vita

^Hartmut Engler^ :-)
Funkelperlenaugen
Im Hürdenlauf über tausend Wenn und Aber,
anstatt geradeaus auf ein unbekanntes Ziel.
Ich steh' mir wieder mal selbst genau im Weg,
wo ist die Ruhebank in diesem grenzenlosen Spiel?
Ich denk' zuviel an übermorgen,
denk' zuviel an mich.
Hab' mir den Blick verstellt, auf jetzt und hier und Dich
und was machst Du?
Du blitzt mich an mit Deinen Funkelperlenaugen,
das tut so gut, da ist so viel für mich drin,
das hilft viel besser als jedes Reden, jedes Denken,
nur noch Fühlen, nur noch Spüren macht jetzt Sinn.
Die Wellen schlagen fast schon über uns zusammen,
doch mit Dir im Boot ertrag' ich jede rauhe See.
Der Wind schlägt mir wieder mal peitschend ins Gesicht,
doch mit Dir im Rücken tut's nur halb so weh.
Lass mich nicht allein mit mir,
lass mich ganz bei Dir,
will doch noch so viel spür'n, Dich und jetzt und hier
und was machst Du?
Du blitzt mich an mit Deinen Funkelperlenaugen,
das tut so gut, da ist so viel für mich drin,
das ist wie Balsam, wie ein echtes kleines Wunder,
das heilt viel besser als jede Medizin.
Komm und halt mich,
halt mich fest und drück mich,
so fest wie Du kannst.
Halt mich, halt mich fest und drück mich,
so fest wie Du kannst.
Oh, halt mich fest und drück mich,
halt mich fest und drück mich,
halt mich so fest wie Du kannst.
Du blitzt mich an mit Deinen Funkelperlenaugen,
das tut so gut, da ist so viel für mich drin,
das hilft viel besser als jedes Reden, jedes Denken,
nur noch fühlen,nur noch Spüren macht jetzt Sinn.
...

^Hartmut jetzt^
Drachen sollen fliegen
Lange her, dass mich was so fieberhaft packt.
Ich streife die gewohnte Haut ab
und fühl' mich wieder nackt.
Wollte doch nur kosten, aber hat so gut geschmeckt,
bin abgehoben, losgeflogen,
hab' gar nichts mehr gecheckt.
Bahn frei, es ist nie zu spät.
Ich bin viel zu jung.
He Du, geh aus dem Weg,
bin nicht mehr allzu jung.
Das Oben war bald innen und das Unten war bald kalt.
Alles gab es zu gewinnen doch dafür gab's kein Halt.
Ich flog aus stumpfen Zonen ohne Lücken im Gesetz,
in herzliche Regionen ohne Auffangnetz.
Doch Du gibst mich nicht frei,
zerrst an meinem Herz
und Du ziehst an dem Seil,
das uns verbunden lässt.
Lass mich los...
Lass mich endlich fliegen,
kapp die Nabenschnur,
denn Drachen sollen fliegen,
ohne feste Spur.
Die Luft ist süss und streichelt
die schlimmsten Schmerzen weg.
Ein Blick in Deinen Spiegel zeigt,
ich brauche kein Versteck.
Bahn frei, was sein muss muss sein.
Lenken kann ich's nicht.
He Du, ich muss da durch,
bevor zu viel zerbricht.
Lass mich los...
Lass mich endlich fliegen,
kapp, die Nabelschnur,
denn Drachen sollen fliegen,
ohne feste Spur.

^Ingo Reidl - heute^
Sie will sich drehn....
Ob er das meint was er ihr sagt?
Sie hört es gern.
Ob er es ernst mit ihr meint?
Seine Stimme klingt weich, wenn er flüstert.
Sie hat das gern, er scheint ehrlich zu sein.
Er sieht sie offen an, ihre Knie weich.
Oh, wo führt das hin?
Herz ist verliebt und betäubt.
Hat er wirklich sie oder hat er nur das eine im Sinn,
nur noch ihr Kopf, der sich sträubt.
Diesmal soll alles ganz anders sein,
sie will geben nicht das er sie nimmt.
Und er macht es ihr leicht im Kerzenschein,
ein Glas Wein und genau die Musik die sie liebt.
Bis alles passt, alles stimmt.
Sie will sich drehn, lässt sich gehn.
Sie schließt ihre Augen und lässt es geschehn.
Sie fließt in einen Kuss,
sie fühlt sich im Himmel,
sie fühlt ihn im Schoß.
Doch was bleibt, sie hat ihm geglaubt,
wenn sie fragt spielt er dann taub
und zerfällt dann ein Engel zu Staub?
Damals mit dem Typ,
nach dieser Nacht hat sie sich schlecht gefühlt,
kam sich ausgenutzt vor.
Dieser blöde Kerl hat sich hinterher einfach weg gedreht.
Liebe geschworen davor.
Kann das nicht alles ganz anders sein,
mit Liebe die beidseitig wirkt?
Und mit Lust bei der niemals die Achtung fehlt
und man alles gemeinsam genießt und erfährt,
nichts vor dem andern verbirgt.
Sie will sich drehn, lässt sich gehn.
Sie schließt ihre Augen und lässt es geschehn.
Sie fließt in einen Kuss,
sie fühlt sich im Himmel,
sie fühlt ihn im Schoß.
Doch was bleibt, sie hat ihm geglaubt,
wenn sie fragt spielt er dann taub
und zerfällt dann ein Engel zu Staub?
Da war auch mal einfach ne sehr schöne nacht,
mit 'nem guten Freund, hat spaß gemacht.
Da war auch nicht mehr, das war beiden klar.
Keine Lügen, keine Liebesgefahr.
Doch das ist nicht was sie jetzt will,
das ist nicht mehr das was sie jetzt will.....
Sie will sich drehn....
...doch was bleibt, sie hat ihm geglaubt,
wenn sie fragt, zerfällt dann ein Engel zu Staub?
Sie lässt sich gehn,
sie schließt ihre Augen und lässt es geschehn.
Sie fließt in einen Kuss,
sie fühlt sich im Himmel,
sie fühlt ihn im Schoß.
Doch was bleibt, sie hat ihm geglaubt,
wenn sie fragt, zerfällt dann ein Engel zu Staub?
Sie schließt ihre Augen und lässt es geschehn.
Sie fließt in einen Kuss,
sie fühlt sich im Himmel,
sie fühlt ihn im Schoß.
Doch was bleibt, sie hat ihm geglaubt,
wenn sie fragt, spielt er dann taub?
Und zerfällt dann ein Engel zu Staub?

^ Rudi Buttas - heute^
Wenn sie diesen Tango hört
Sie sitzt auf ihrem alten Sofa
aus der Wirtschaftswunder-Zeit.
Zwei Glückwunschkarten auf dem Tisch,
Dallas ist längst vorbei.
Alles Gute zum einundsechzigsten
liebe Omi, Tschüss, bis bald.
Die Kinder sind jetzt groß und ausser Haus.
Die Wohnung ist oft kalt.
Irgendwas hat sie immer zu tun,
sie teilt sich die Hausarbeit ein
und jeden Abend schaltet sie ab
und das Fernsehen ein.
Das war nicht immer so,
erst seit sie allein ist, seit ihr Mann starb,
den sie mit feuchten Augen vermisst.
Sie hat so gern getanzt mit ihm
und manchmal, wenn es zu sehr weh tut,
legt sie ihre alte Lieblingsplatte auf
und tanzt ganz für sich.
Wenn sie diesen Tango hört,
vergisst sie die Zeit.
Wie sie jetzt lebt ist weit, weit entfernt,
wie ein längst verglühter Stern.
Aus der Heimat verjagt und vertrieben,
nach Hitlers großem Krieg.
Sie hat kräftig mitbezahlt,
für den deutschen Traum vom Sieg.
Dann der lange harte Wiederaufbau,
für ein kleines Stückchen Glück.
Das längst ersehnte Eigenheim
und Kinder für die Republik.
Die sollten's später haben,
deshalb packte sie fleißig mit an.
So blieb ihr oft zu wenig Zeit,
für sich und ihren Mann.
Ein ganzes Leben lang zusammen,
gelitten, geschuftet, gespart.
Jetzt wär' doch endlich Zeit für mehr,
jetzt ist er nicht mehr da.
Sie hat so gern getanzt mit ihm
und manchmal, wenn es zu sehr weh tut,
legt sie ihre alte Lieblingsplatte auf
und tanzt ganz für sich.
Wenn sie diesen Tango hört,
vergisst sie die Zeit.
Wie sie jetzt lebt ist weit, weit entfernt,
wie ein längst verglühter Stern.
...

^ Joe Crawford - heute^
Hab' mich wieder mal an Dir betrunken
Bin so froh, dass es so was für mich gibt.
Alles Festgelegte sich so leicht verschiebt.
Ansehen - zuhören - völlig leichtgemacht,
nehmen - geben - total unbedacht.
Bin so froh, mein Kopf in Deinem Schoss.
All' die schönen Dinge werden groß.
Augen, Hände, feuchter Hauch und dann -
ohne Anfang, ohne Ende, wo fängt der Himmel an?
Bin wie berauscht von Dir.
Hab mich wieder mal an Dir betrunken.
Hochprozentig - Liebesrausch,
den schlaf' ich mit Dir aus.
Bin schon ganz und gar in uns versunken,
heisse Haut als Himmelsbett,
nie mehr voneinander weg.
Bin so frei, Dein Pulsschlag überall.
Grund - und Bodenlos gefühlt im freien Fall.
Atem erhitzt, süsser Schweiss.
War nie so nah bei Dir,
hab' alles vergessen,
nur eins, was ich weiss.
Der Himmel ist jetzt hier,
bin wie berauscht von Dir.
Hab mich wieder mal an Dir betrunken.
Hochprozentig - Liebesrausch,
den schlaf' ich mit Dir aus.
Bin schon ganz und gar in uns versunken,
heisse Haut als Himmelsbett,
nie mehr voneinander weg.

^Roland Bless - heute^
Viel zu lang zu gut gegangen
Ich hab' Dir in die Wüste Wasser gebracht,
Du hast mich aus dem Gletscher befreit.
Wir haben uns zusammen durch die Sümpfe gekämpft,
erschöpft, doch zu allem bereit.
Wir haben viel gelacht und viel geweint.
Der Weg war hart, die Herzen ganz weich.
Wir haben soviel Liebe aufgetankt
und schließlich die Oase erreicht.
Und hier sitzen wir schon lange
und warten, was passiert.
Und die Angst sitzt im Nacken,
dass die Liebe sich verliert.
Denn stilles Glück allein,
das kann es auf die Dauer auch nicht sein,
nicht für uns.
Es ist uns viel zu lang zu gut gegangen,
gar nichts tut mehr weh.
Tu doch bitte was, was ich nicht versteh'.
Es ist uns viel zu lang zu gut gegangen.
Ich will es wieder spür'n.
Ich will endlich wieder meine Fassung verlier'n.
Wir sind uns so sicher füreinander da,
zum Streiten und Versöhnen zu matt.
Wir haben fast vergessen was Hunger heisst.
Wir sind vor lauter Liebe zu satt.
Doch ich will das Feuer und die Asche
und nicht nur etwas Glut.
Ich will den Rausch und den Kater,
unser ganzes bisschen Mut.
Denn stilles Glück allein,
das kann es auf die Dauer auch nicht sein,
nicht für uns.
Es ist uns viel zu lang zu gut gegangen,
gar nichts tut mehr weh.
Tu doch bitte was, was ich nicht versteh'.
Es ist uns viel zu lang zu gut gegangen.
Ich will es wieder spür'n.
Ich will endlich wieder meine Fassung verlier'n.
...

Mehr als mich
Schon seid Stunden lieg' ich
wach in meinem Bett.
Es dämmert, kaltes Licht schiebt die
Gedanken an Dich weg.
Zerschlagen und müde Grab' ich mich
tief in die Kissen ein.
Nach all der Zeit mit Dir,
ist es schwer in diesem grossen Bett allein.
Ich schaff's nicht aufzustehen,
schieb' den Tag weit vor mir her.
Was von mir übrig ist,
schreit, ich vermiss Dich sehr.
Überhaupt hab' ich ohne Dich zu gar nichts Lust
und nichts hat für mich Sinn.
Jetzt wo Du weg bist, ist mir endlich klar,
dass ich ohne DIch am Ende bin.
Ich brauch' mehr als mich.
Ich brauch' so viel vonDir.
Und ich will dich, will Dich jetzt.
Ich will Dich und ich will Dich nah bei mir.
Schon seit Tagen spür' ich,
dass mir etwas fehlt.
Seit Du weg bist,
ist nichts passiert was zählt.
Ich kriech' aus aus dem Bett und hab' Hunger nach Dir.
Das kann kaum schlimmer sein,
als in Hitze ohne Wasser, in 'nem Tunnel ohne Licht.
Lass mich bitte nie mehr so lang allein.
Ich brauch' mehr als mich.
Ich brauch' so viel vonDir.
Und ich will dich, will Dich jetzt.
Ich will Dich und ich will Dich nah bei mir.
...

Arena AufSchalke ein Lichtermeer 25.08.01
La Le Lu
La Le Lu - nur der Mann im Mond schaut zu,
wenn die kleinen Babys schlafen,
mach' die Augen zu.
La Le Lu - vor dem Bettchen stehn zwei Schuh'
und die sind genauso müde,
Kindchen, wie Du.
Dann kommt auch der Sandmann,
leis' tritt er ins Haus,
sucht aus seinen Träumen,
Dir den schönsten aus.
La Le Lu - was mir im Bettchen fehlt bist Du
und vielleicht ein Stündchen schnuckeln,
mach' die Augen zu.
La Le Lu - vor dem Bettchen stehn vier Schuh'
und der Mann im Mond schaut weg,
im Bettchen ich und Du.
Dann kommt auch der Sandmann,
leis' schleicht er ins Haus,
doch eh' er uns sehn kann, Baby,
knips' die Lampe aus.
La Le Lu.....

Bühne in Kassel
Fallen
Mein Kartenhaus ist wieder eingestürzt,
weil der Wind von mehr als einer Seite kam.
All die Farben sind jetzt übermalt
mir bleibt ein schwarzes Loch und eine Hand.
Wenn ich sie hebe wird sie schwer wie Blei,
ist nicht fähig etwas Neues zu bau'n.
Ich weiß ich könnte, wenn ich wollte,
doch wollen können kann ich nicht,
mir fehlt der Mut mich zu trau'n.
Hinter mir zerschmettert Glas und Porzellan,
vor mir zerspringt der Spiegel
in dem ich mich sonst sehen kann.
Und ich steh bebend mittendrin,
aber noch lebend mittendrin,
zwischen den Scherben - Wohin?
Ich mach die Augen zu und lasse mich fallen.
ich hoffe jemand fängt mich auf.
Ich dreh mich im Kreis mit verbundenen Augen,
bis mir jemand die Richtung zeigt.
Du bist da und streichst mir übers Haar.
Du fängst mich auf wie warmer weicher Sand.
Du beatmest mich mit allem was du bist.
Ich fühl die Kraft zurück in meiner Hand.
Wenn ich dich so spüre
dann kommt die Welt zum steh'n.
Mit dir zusammen könnt ich
barfuß durchs Scherbenmeer geh'n,
wenn die Wunde heilt mit der Zeit.
Doch du und ich erleben zu zweit,
trotz aller Scherben - zu zweit
Ich mache die Augen zu und lasse mich fallen,
ich weiß du fängst mich auf.
Ich dreh mich im Kreis mit verbundenen Augen,
bis du mir die Richtung zeigst.
Du machst die Augen zu und lässt dich fallen,
und du weißt ich fang dich auf.
Du drehst dich im Kreis mit verbundenen Augen,
bis ich dir die Richtung zeig.
Du machst die Augen zu und lässt dich fallen,
und du weißt ich fang dich auf.
Du drehst dich im Kreis mit verbundenen Augen,
bis ich dir die Richtung zeig.
Mach die Augen zu und lass dich fallen,
mach die Augen zu.
Mach die Augen zu und lass dich fallen,
mach die Augen zu.

Geweint vor Glück.
Dunkel war der Tunnel, eng voll blanker Angst.
Nerven am zerfetzen, innerlich verkrampft.
Die Hoffnung fast verloren und doch blieb stets dieses Licht.
Ganz weit zwar noch am Ende, des Tunnels fest in Sicht.
Nie geahnte, neue Kräfte freigesetzt.
Gespürt das nichts, rein gar nichts, den Willen Dir ersetzt.
Hart gestrandest, dem hellen Ende nah,
plötzlich alles richtig und plötzlich alles klar.
Ich hab' geweint vor Glück, geweint vor Glück.
Alle Dämme brachen, trotzdem blieb die Katastrophe aus.
Geweint vor Glück, geweint vor Glück.
Hab' mich höchstens meiner Tränen stolz geschämt.
Ich hab' geweint - vor Glück.
Mit dem Schicksal gehadert, und alle Welt verflucht.
Im Meer aus Selbstmitleid ertränkt und so mein Heil gesucht.
Zweifelsmarterpfeile, quer durch Herz und Hirn,
verbissen gegen angekämpft, so gut es eben ging.
Lenken lernt nur, wer genügend übt.
Jede menge Fehler, bis nichts die Richtung trübt.
Bin angekommen, sei's auch nur am ersten Ziel.
Alles ist jetzt richtig und gewonnen ist schon viel.
Ich hab' geweint vor Glück, geweint vor Glück.
Alle Dämme brachen, trotzdem blieb die Katastrophe aus.
Geweint vor Glück, geweint vor Glück.
Hab' mich höchstens meiner Tränen stolz geschämt.
Ich hab' geweint - vor Glück.
Ich hab' geweint, ich hab' geweint - vor Glück.
