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Alle Gedichte stammen von mir, V.S.>>Die Zeitreisende

Inhalt:

 1)Erfüllung
 2)Lust auf mehr...
 3)Der Tag danach
 4)Einsamkeit ist nicht gleich Einsamkeit
 5)Mein Kind
 6)Was wird sein?
 7)Reisende der Zeit
 8)Für immer und ewig
 9)Wegbegleiter
10)Der Weg zum Wir
11)Wo die Liebe wohnt
12)Zauberregen
13)Gedanken einer stillen Stunde
14)Bürozeit
15)Das Leben
16)Der Weg ins Leben
17)Ein neuer Anfang
18)Abschied
19)Drachen wollen fliegen
20)Die Begegnung mit Dir...
21)Die Minuten eines Tages
22)Vertrauen
23)Ein Schluck Wein...oder...ein Traum....
24)Stimmen...
25)Träume sind zum leben da...
26)...dafür lohnt es sich...
27)Herbst...?

 

Erfüllung

Leise erklingt die Musik
und erinnert mich an Dich.
Sie weckt Gefühle und Bilder,
erzeugt aus Leidenschaft.

Mein Puls passt sich dem Rhythmus an,
schließe meine Augen,
gebe mich Dir hin.
Ich spüre Deinen Atem
auf meiner Haut.

Deine Berührungen,
setzen meinen Körper in Flammen.
Weiter, immer weiter,
erklingen die Töne
in betörender Weise.

Deine Bewegungen,
vereinen sich mit meinen
und gleiten auf den Klängen,
immer weiter und höher,
zur höchsten Ekstase...

Zur Erfüllung des Seins!



Lust auf mehr...

Das Blitzen in Deinen Augen,
weckt die Lust Dich zu küssen.

Das Berühren Deiner Hände,
zündet kleine Feuerwerke auf meiner Haut.

Mein Blut gerät in Aufruhr und mein Atem geht schneller,
wenn Dein Lachen, Glücksgefühle in mir freisetzt.

Deine Worte wecken Lust,
Lust auf mehr,
auf zärtliches Geflüster....

Der Tag danach

Am Tag danach,
ging die Sonne auf.
Am Tag danach,
fuhren die Autos wieder über die Straßen.
Am Tag danach,
spielten Kinder in den Hinterhöfen.
Am Tag danach,
machten die Geschäfte pünktlich auf.
Am Tag danach,
ertönte Musik aus geöffneten Fenstern.
Am Tag danach,
sah alles aus wie immer.

Am Tag danach,
war ich ein anderer Mensch,

nachdem ich Dich traf


Einsamkeit ist nicht gleich Einsamkeit

Ich bin unter vielen Menschen
und doch kann ich einsam sein.
Ich spüre nur Kälte
statt die Wärme der lebenden Körper.

Ich sitze allein in meinem Zimmer
und doch bist Du bei mir.
Ich fühle Deine Nähe,
obwohl Du weit fort bist.

Ein Teil von Dir bleibt bei mir
und ein Teil von mir bleibt immer bei Dir.

So sind wir oft allein,
doch nicht ohne einander.

Nicht einsam!


Mein Kind

Kleine Hände, kleine Füße,
ach was bist Du für'ne Süße.

Hinter Türen
sich nicht rühren.

Hinter Hecken
sich verstecken.

Kuchen backen, in dem Sande,
staunend sitze ich am Rande.

Kleckse auf dem kleinen Pulli,
nahmst Dir heimlich meinen Kuli.

Bringst mich immer schnell zum lachen,
zeigst mir tolle, neue Sachen.

Eine neue Welt ich sehe,
wenn ich mit Dir rodeln gehe.

Kinderlachen nun erhellt,
meine kleine Wunderwelt.

Hast mir ins Gesicht gelacht,
als ich Fratzen Dir gemacht.

Hast Dein Herz an mich verschenkt,
Deine Liebe mich nun lenkt.

Deine Schritte mich begleiten,
und zu Unsinn mich verleiten.

Fröhlich lachen wir und singen,
Freude in das Leben bringen.

Möchte Dir noch so viel Geben,
für Dein wunderschönes Leben!

Was wird sein?

Stundenlang geredet und gelacht,
sich rein gar nichts dabei gedacht.

Plötzlich dieses Kribbeln im Bauch
und verträumte Blicke, ja die auch.

Gedanken schweifen in die Ferne,
wir stellen fest, wir haben uns gerne.

Bald schon werden wir uns sehen,
schüchtern voreinander stehen?

Werden wir leere Worte gebrauchen,
oder tief in unsere Augen tauchen?

Werden wir Gefühle zeigen,
oder für immer schweigen?

Was wird sein, wenn wir uns sehen,
werde ich leise wieder gehen?


Reisende der Zeit


 Meine Augen haben viel gesehen,
unter der Sonne des Firmaments ist viel geschehen.

Meine Hände haben manches berührt,
was die gierigste Leidenschaft schürt.

Meine Ohren haben manches vernommen,
so manche Träume sind dadurch zeronnen.

Meine Füße gingen oft steinige Wege,
so manchem kam ich dadurch ins Gehege.

Meine Seele hat sich trotzdem entfaltet
und ich bin nur für manche veraltet.

Meine Lippen schmecken bittere Tränen,
die mir zeigen, daß Herzen sich sehnen.

Meine Nase kann Gerüche erkennen
und sie durch Namen benennen.

Allein dadurch habe ich viel erkannt
und mein Herz hat sich nicht verrannt.

Ich bin zwischen all den suchenden Seelen,
die nicht ihre Gefühle verhehlen,
zu meinem eigenen Ich vorgedrungen
und weiß nun, es ist nicht mißlungen,

Denn die Erkenntnis aus all meinen Reisen
läßt mich nur eines Euch preisen:

Ich bin eine Reisende der Zeit
auf dem Weg in die Ewigkeit.
Wer meinen Weg will beschreiten,
kann mich auf meinen Reisen begleiten.
Er wird seine Seele nicht verschließen
und kann dadurch das Leben genießen.

 


Für immer und ewig

Für immer und ewig, das kann es nicht geben,
sagen viele Menschen, und wandern durchs Leben,
als ob sie Trophäen sammeln,
die dann später im Schrank vergammeln.

Für immer und ewig, so will ich's beschreiben,
sind Gefühle die Kammern in mein Herz mir treiben.
Sie füllen sich an mit schönen Dingen,
die durch Liebe und Freundschaft ich konnt' erringen.

Menschen kommen und gehen auf meinem Weg durch die Zeit,
für jeden halte ich ein freundliches Lächeln bereit.
Ich halte meine Arme weit offen
und kann nur auf weitere Freundschaften hoffen.

Für immer und ewig, ist eine lange Zeit,
nicht jeder Mensch ist dazu bereit.
Doch wenn sie wüssten, was sie verpassen,
dann könnten sie aufhören, sich selber zu hassen.

Für immer und ewig, ist kaum zu erklären,
so lasst doch einfach Euer Herz gewähren.
Denn das kann Euch zeigen, so wunderbar zart,
wie wunderschön ist das Leben, auf seine eigene Art.

Menschen kommen und gehen auf meinem Weg durch die Zeit,
für jeden halte ich ein freundliches Lächeln bereit.
Niemand kann meine Liebe erzwingen,
doch macht man es richtig, ist sie leicht zu erringen

(...)

 

Wegbegleiter

Worte die im Wind verwehen,
Bilder welche ich gesehen.

Menschen die ich hab' berührt,
Tränen die mein Herz gerührt.

Kinder die mir lachen schenkten,
Freunde die den Weg mit lenkten.

Werde weiter Ausschau halten,
meine Welten selbst gestalten.

Habe vieles schon geschafft,
all das gibt mir neue Kraft.

Der Weg zum Wir

Immer kälter pfeift der Wind,
ich laufe schnell, so wie ein Kind.

Der Regen klatscht in mein Gesicht,
und wünschte mir, ich fühlt' es nicht.

Der Weg ist noch lang,
doch mir ist nicht bang.

Im Herzen trage ich Dein Bild in mir,
sodass ich nicht wirklich frier.

Es wärmt mein Herz
und verhindert den Schmerz.

Wenn ich ankomme, dann bin ich bei Dir,
und dann heißt es für immer - wir!

Wo die Liebe wohnt

Die Liebe wohnt an jedem Ort,
sie versteckt sich nur, ist niemals fort.

Die Liebe ist oft nah bei Dir,
doch geb' auch eine Chance ihr.

Die Liebe ist eine zarte Pflanze,
geh nicht auf sie los, mit erhobener Lanze.

Die Liebe geht ihre eigenen Wege,
drum komm' ihr nicht mit dummen Fragen ins Gehege.

Die Liebe kannst Du so nur finden,
und ganz vorsichtig an Dich binden,
wenn Du sie zart berührst
und langsam ihr kleines Feuer schürst.

Wenn Du verstehst, was sie erzählt,
ja dann, dann hast Du richtig gewählt.

Dann wirst Du sie fühlen
wirst Betten zerwühlen,
wirst wie ein Kind durch Wiesen laufen
und Deiner Liebsten die Haare zerraufen.

Wirst endlose Gespräche führen,
und so manches Herze rühren,
wirst liebestoll Gedichte schreiben,
und Eure Körper aneinander reiben.

Verrückte Sachen wirst Du machen,
und hoffentlich....ganz ganz viel lachen!

 Zauberregen


Tränen verschleiern Deinen Blick,
denkst es gibt kein zurück zur Vergangenheit.

Sie rinnen an Deinem Gesicht herab
und hinterlassen Spuren der Traurigkeit.

Doch mit der Zeit öffnet sich Dein Herz
und der Blick wird frei für das Offensichtliche.

Deine Tränen sind wie ein Zauberregen,
sie erzählen Dir, was Du vergessen hattest.

Das Du ein wunderbarer Mensch bist
und das er es weiß......

 Gedanken einer stillen Stunde

Was wird sein,
wenn Du einmal gehst?
Was wird sein, frag ich mich dann.

Werde ich weinen oder lachen,
werde ich lieben oder hassen?
Werde ich froh sein und vergessen,
oder werde ich unendlich traurig sein?

Ich weiß es noch nicht, denn Du bist ja noch da,
aber die Frage bleibt und kreist in meinem Kopf.

Werde ich Dich verfluchen und beschimpfen,
oder werde ich Dich verstehen und Dich weiterhin lieben?
Werde ich mich hängen lassen
und jedem anderen die Schuld zu weisen?
Oder werde ich aufrecht gehen und sagen:
Du bist zwar gegangen, aber meine Liebe,
die wird niemals gehen."

Ja, ich glaube ich kenne die Antwort,
kennst Du sie auch?
 

Bürozeit

 Du sitzt in Deinem Büro.
Das Radio spielt ein Liebeslied.
Deine Finger gleiten über die Tastatur.
Der Bildschirm flackert leicht.
Die Birne in der Lampe gibt ihren Geist auf.
Das Bild hängt schief an der Wand.
Die Kaffeemaschine röchelt in ihren letzten Zügen.
Die Tür geht auf und zu,
ein ständiges kommen und gehen.
Die Berge von Arbeit,
stapeln sich auf Deinem Schreibtisch.
Und Du?
Was fühlst Du dabei?
Du lächelst, denn Du siehst das alles nicht.

Für Dich sieht es hier anders aus.
Du gehst am Meer spazieren.
Die Vögel zwitschern ihre schönsten Melodien.
Deine Hand liegt ruhig in seiner Hand.
In der Ferne verschwimmt der Horizont mit dem Meer.
Kleine, verspielte Wolken, ziehen an der Sonne vorbei.
Eine alte Kate, steht windschief in den Dünen.
Die Brandung flüstert leise ihren Takt.
Ruhe und Frieden herrschen in Deiner Umgebung.
Nichts als ein Wohlgefühl, breitet sich in Dir aus.
Last und Ärger haben hier keinen Platz.
Nur die Geborgenheit, die Du in seiner Nähe spürst.
Egal, wo Du bist!
Auch, wenn Du nur in Deinem Büro die Zeit absitzt!
Kaffeeduft durchströmt den Raum.
Neonlicht erstrahlt in kaltem Glanz.
Du legst Deine Finger um Deine Tasse,
um sie zu wärmen.
Es ist kalt.
Übernächtigt und müde
schaust Du von Deinem Kaffee hoch.
Mit einem Augenaufschlag verändert sich alles.

Du siehst Ihn - und lächelst.

Das Leben

 Es ist mir klar geworden -
ich bin stärker als ich dachte
und zerbrechlicher als ich ahnte.
Das lehrt mich, niemals aufzugeben.
Egal wie lange ein Tief dauert,
es kommt immer wieder auch ein Hoch.
Nach jedem Sonnenuntergang
folgt immer wieder ein Sonnenaufgang.

Und -
ich liebe das Leben.
Das Weinen und das Lachen,
das Schreien und das Flüstern,
das Hassen und das Lieben.
Die Angst und den Mut.
Den Tod und das Leben.

Es gehört alles dazu.
Man kennt das Eine ohne das Andere nicht.
Ich weiß es!
Ich habe alles gelebt und gefühlt!
Und ich lebe noch!

Der Weg ins Leben

Kalte, klare Luft umhüllt mich,
schneidet in meine Haut.
Ungeschützt strecke ich mein Gesicht in den Wind.
Ich will spüren, das ich lebe.
Auf dem Feld glitzert der Schnee in der Sonne,
die Luft riecht nach "Weite"
und ich atme tief ein.

Kalt und gnadenlos,
zieht die Luft in meine Lungen.
Mir stockt im ersten Moment der Atem,
doch dann fühle ich mich befreit.
Neue Energien bilden sich in mir,
meine Kraft wächst.
Der Wille, gegen Windmühlen zu kämpfen,
sich gegen alles zur Wehr zu setzen,
schüttelt die Lähmung in mir ab,
wie eine Hülle, die unnütz wurde.

Ich tanke meine Seele auf,
gebe ihr Mut und Selbstvertrauen.
Ich lache laut gegen die Kälte an.
Mein Atem tanzt im Sonnenlicht.
Ich fühle mich frei -
frei und voller Tatendrang.
Mein Blick geht in die Ferne.
Im Dunst sehe ich die Zukunft.
Noch verschwommen und unklar,
aber sie ist da.

Dort, wo mein Blick die Unendlichkeit berührt,
da ist meine Zukunft,
ist mein Leben.
Ich muss nur darauf zugehen.
Jetzt habe ich die Kraft und den Mut dazu.
Randvoll mit Energie,
gehe ich den Weg - den Weg ins Leben! 

  

Ein neuer Anfang

Mal wieder ein neuer Anfang,
mal wieder ein neuer Versuch.
Das Herz klopft bis zum Hals,
der Puls rast auf der Überholspur.

Der erste Gedanke am Morgen,
der erste Satz - der gilt dem geliebten Wesen.

Ein neuer Wind weht durch Dein Leben,
er kommt aus einer neuen Richtung,
er treibt Dich voran.

Du ertappst Dich dabei,
wie Du lächelnd vor Dich hinträumst.
Du pfeifst und singst bei jedem schönen Lied.
Du könntest die Welt umarmen,
so stark fühlst Du Dich.

Es läuft immer gleich ab.
Bei jedem Versuch.
Jedesmal die Hoffnung - diesmal aber!
Und dann???

Nein!!!

Diesmal, da wird es anders sein!
Es ist anders!
Du spürst es, es hat sich etwas verändert!
Du hast Dich verändert!

Du willst genießen, spüren, leben!
Und vielleicht - ja vielleicht
auch wieder lieben!

Diesmal lässt Du Dir Zeit
um auf Dein Herz zu hören.
Diesmal lässt Du Euch Zeit,
um Euch eine Chance zu geben.

Aber auf jeden Fall genießt ihr gemeinsam,
eine wunderschöne Zeit.
Ohne Stress und mit viel Gefühl.
Den Rest erledigt die Zeit.
So - oder - so!


Abschied

Ich nehme Abschied auf meine Art.
Abschied von einer Zeit, die für mich wunderbar war.
Trotz ihrer Probleme und diesem Ende.

In diesem Moment, denke ich an das Gedicht
"Halbwahrheiten".
Es trifft die Situation sehr genau.

Meine Gefühle und Wünsche sind eine Halbwahrheit,
wenn der andere Teil nicht mehr stimmt.
Halbe Wahrheiten halten sich nicht,
sie haben keinen Bestand und tun nur weh.

Noch überwiegen Trauer und Schmerz.
Doch es ist wichtig, dass ich das zulasse.
Denn ein verarbeiteter Abschied,
gibt mir die Möglichkeit neu anzufangen.

Meine Seele wußte das schon immer,
mein Kopf weiß es schon länger,
mein Herz ist dabei es zu lernen.


Drachen wollen fliegen

Eins meiner liebsten Lieder.
Ich wußte nie, warum?
Dachte immer, dass man mir das sagt.
Sagt, das ich loslassen soll,
damit der andere fliegen kann.

Jetzt ist es mir klar geworden.
Ich bin der Drache,
denn ich möchte fliegen.
Fliegen ohne Schnur,
ohne sicheren Halt.

Ja, ich hielt die Schnur des Drachen,
aber es war meine eigene Schnur.
Jetzt lasse ich sie los
und spüre, dass ich fliegen kann,
ohne Angst abzustürzen.

Spüre den Wind in meinen Haaren,
in meinem Körper die Kraft,
in meiner Seele die Freude,
in meinem Herzen das Feuer,
in meinen Gedanken  - die Freiheit.

Lasst mich fliegen......

Die Begegnung mit Dir...

war so verwirrend, so unbegreiflich.
Ich sah Dich und doch -
wie Du aussiehst weiß ich nicht.
Deine Nähe jedoch -
die spürte ich so stark.
Ich weiß wer Du bist
und wo Du lebst.
Du ahnst nichts davon,
aber ich glaube,
dass Du mit Deiner Seele
bei mir warst.
Einen kurzen Moment,
waren unsere Seelen eins.
Seitdem kann ich Dich
nicht mehr vergessen.

Die Minuten eines Tages

Lang zieht sich jede Minute,
als wäre sie eine Stunde.
Ich blicke um mich und suche Dich,
in jeder netten Runde.
Dein Bild zieht durch meine Gedanken
und öffnet alle Schranken.
Fluten treten strömend hervor,
wie nie in meinem Leben zuvor.
Viele Erinnerungen steigen auf
und ein Lächeln nimmt seinen Lauf.
Ein Lächeln, so weich und tröstlich,
denn ich denke an Dich!

Vertrauen

Ich vertraue Dir
blindlings ohne Netz.
Ich vertraue Dir
gefühlvoll nimmst Du mich bei der Hand.
Ich vertraue Dir
wir gehen in ein anderes Land.
Ich vertraue Dir
es knüpft sich ein zartes Band.
Ich vertraue Dir
Du siehst mich an.
Ich vertraue Dir
ich nehme es an.
Ich vertraue Dir
und es wird ganz hell.
Ich vertraue Dir
die Zeit geht zu schnell.
Ich vertraue dir
Du führst mich zurück.
Ich vertraue Dir
ich fühle das Glück.
Ich vertraue Dir
Du gibst mich frei.
Ich vertraue Dir -

es bleibt dabei!

Ein Schluck Wein...
oder...
ein Traum....

Ich habe einen Schluck
guten, roten Wein gekostet.
Jetzt dreht sich mein Kopf
und mein Körper gehorcht mir nicht mehr.
Ich kann keinen klaren Gedanken fassen,
ich zittere, aber mir geht es gut.

Jeden einzelnen Tropfen
habe ich durch meinen Körper rinnen gefühlt.
Jede Faser meines Körpers hat ihn aufgesogen,
wie ein Verdurstender, das rettende Nass.
In mir breitet sich eine wohlige Wärme aus.

Mir ist nicht mehr kalt,
obwohl draußen schon der Herbststurm beginnt.
Ich wollte eigentlich keinen Schluck mehr nehmen,
wollte Abstinenz sein.
Doch dieser Schluck kam überraschend
und ich wußte kaum was ich tat.
Aber die wohlige Wärme dieses Schluckes,
hat mein Eis im Herzen zu schmelzen gebracht.
Es fühlt sich frei und möchte fliegen
und ich versuche es auch.

(Kein Wein bringt so was zustande, aber es ist manchmal einfacher etwas zu umschreiben....)

Stimmen...

Draußen steigt langsam der Nebel.
Geräusche, noch leise und verzerrt,
dringen an mein Ohr.
Das Radio bringt die neuesten Nachrichten
und ich wäre am liebsten weit weg -
wo's warm ist.

Und doch -  dieser Dunst hat etwas geheimnisvolles.
Meine Gedanken treiben davon und suchen nach Dir.

Wo Du jetzt wohl bist, was Du wohl gerade machst?
Ob Du auch gerade an mich denkst?
Wie schön wäre es doch, in diesem Moment,
Deine Stimme zu hören und Deine Nähe zu spüren.

Die Sonne kämpft sich langsam hervor.
Ich blinzle ein wenig ins Licht.

Das Telefon klingelt!
Du bist es.

Du wolltest nur mal eben - meine Stimme hören!

(Dieses Gedicht widme ich all denen, die manchmal glauben, dass sie alleine sind. Ihr seid nicht allein, jetzt nicht mehr.)


 

 Träume sind zum leben da...

Was nützen uns
Phantasie und Träume,
wenn wir sie nicht
in die Tat umsetzen?

Ich möchte auf Wolken
einen Walzer tanzen.
Mit Schmetterlingen
durch Sonnenstrahlen tauchen.

Mit den Farben der Blumen
möchte ich Regenbögen basteln.
Und sie vom Wind
durch meine Finger rieseln lassen.

Ich möchte die Sterne
am Himmel mal zählen.
Und Herzen mit Liebe
und Glück verzieren.

Ich möchte als Kind
über Wiesen laufen.
Und laut lachend
den Strand entlang rennen.

Ich möchte das meine Gedanken
so leicht wie Federn,
zu Dir fliegen.
Und Du sie hörst
und an mich denkst.

All das erträume ich mir...
und es wird Wirklichkeit werden...
weil ich es so will...
irgendwann...
bestimmt!!!

                   

 

...dafür lohnt es sich...

Der Schmerz durchbohrt Deine Seele.
Dein Herz ist verbittert und kalt.
Was ist Dein Leben noch Wert?
Warum schmeißt Du es nicht hin?

....vielleicht gibt es da aber etwas...
vielleicht gibt es ein Licht in weiter Ferne...
vielleicht gibt es Hoffnung in Dir...
vielleicht kann Dein Herz noch fühlen...
und vielleicht kannst Du wieder lachen...

Denn jeder Schmerz geht vorbei,
wie lange er auch dauert.
Jedes Herz erhält wieder Wärme,
auch wenn es langsam erfolgt.
Jedes Leben ist es Wert gelebt zu werden,
was auch immer geschieht.

Siehe die Sonne am Himmel,
siehe das lachende Kind.
Schau dort wie friedlich der Wald ist,
schau da, zwei alte Menschen, Hand in Hand.

Mach Deine Augen auf,
seh' welche Farben das Leben hat,
denn jede Farbe ist schön...

...deswegen wirfst Du Dein Leben nicht hin,
denn es ist kostbar und manchmal...
ja manchmal ist es wunderschön...
und dafür allein - lohnt es sich zu leben!

Herbst...?

Immer schneller treibt der Wind,
die Wolken übers Feld.
Immer öfter treibt mich,
mein Gefühl zu Dir.

Zu Dir, in Deine Arme.
Wohlig - schaurig - warm!

Immer schneller fällt der Regen,
auf die karge Landschaft.
Immer öfter fallen meine Ängste
von mir ab.

Wegen Dir, wegen Deiner Liebe.
Zärtlich - freudig - schön!



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