Hier gibt es Gedanken von mir, die mal länger und auch mal kürzer sind *zwinker*

Inhalt:
1)Ein Traum!
2)Gedanken eines Tages, der mit einem Lächeln begann.
3)Die Reise ins Ich
4)Die Reise ins Ich (Das Gedicht)
5)Stille
6)Gedanken über Dich...
7)Selbstbildnis
Ein Traum!
Der Gedanke Dich zu heiraten,
hat mich zu gleichen Teilen erschreckt und erfreut.
Zum größten Teil existieren unsere Begegnungen,
nur in meiner Phantasie.
Dich gibt es zwar wirklich und wir kennen uns,
doch haben sich unsere Wege getrennt.
Und doch...
Ich denke so oft an Dich und träume von Dir.
Wenn ich Dich dann mal treffe,
bekomme ich keinen anständigen Satz heraus.
Wie ein Teenager, so benehme ich mich.
Mein Puls rast, mein Bauch kribbelt
und in meinem Kopf sind nur Gedanken über Dich.
In meinen Träumen nimmst Du Notiz von mir.
Du küsst mich...und berührst mich...
In meinem letzten Traum,
hast Du mich zum Altar geschleppt.
Da ich all' Deinen Versuchen widerstand,
mich davon überzeugen zu lassen
was für ein schlechter Typ Du doch seist.
Du gabst auf und wolltest mich heiraten.
Jetzt noch - Stunden nach diesem Traum,
kann ich es immer noch nicht fassen.
Ich bin glücklich und traurig zugleich.
Denn, so schön diese Träume sind,
als Realität, wären sie mir lieber gewesen!

Gedanken eines Tages, der mit einem Lächeln begann.
Leise schleicht sich die Stimme in meine Gedanken,
und hält mich umfangen, wie die Arme die mich in Gedanken halten.
Sie ist nicht beängstigend, nicht im Moment,
und auch das halten der Arme ist ein Leichtes halten.
Haltgebend, ohne festen Griff.
In diesem Moment fühle ich Wärme und Geborgenheit,
ein fallen lassen ohne mich hinzugeben.
Langsam überkommt mich sanfter Schlummer,
der mich sanft atmen lässt.
Keine Not und keine Ängste
herrschen in diesem Moment in meiner Seele.
Mein Herz entkrampft sich für eine kleine, kurze Weile.
Träume dringen langsam in meinen Schlaf,
lassen mich für einen winzigen Moment lächeln.
Kurz nur kann dieser Frieden sein,
denn des Tages Nähe ruft.
Langsam werde ich wach, schaue irritiert um mich,
strecke suchend meine Hand aus und greife in die Leere.
Die Leere, die mein Herz für einen winzigen Moment,
hatte vergessen können.
Einen Augenaufschlag lang, weiß ich nicht, wo und wer ich bin,
doch dann erklimmen die Erinnerungen meine Gedanken.
Das Lächeln bleibt und der Wunsch,
diesen Frieden ein wenig in meinem Herzen zu bewahren.
Das Tagewerk ruft und die Routine ergreift von mir Besitz,
das Uhrwerk läuft wie es immer läuft, weil es eben so ist.
Kleine Lichtblicke im grauen Alltag, sind die Momente,
in denen meine Finger auf der Tastatur inne halten,
meine Augen sich in der Ferne verlieren
und ich an Dich denke, ganz sanft und leise.
Mein Telefon scheint zu sagen, ruf ihn an.
Ein verschmitztes Lächeln umspielt meine Lippen,
ich überlege kurz und wähle Deine Nummer.
Du bist nicht daheim,
aber die Hoffnung auf das Zeitalter der Technik,
lassen mich es trotzdem versuchen.
Deine Stimme klingt leise an mein Ohr,
für andere nur eine tote Stimme auf dem Band,
für mich die kleine Erinnerung an deine Zärtlichkeit.
Zärtlichkeit, die Du mich mit Worten hast spüren lassen.
Meine Gedanken ordnen sich langsam
und ich schließe diesen kleinen Frieden,
vorsichtig in eine kleine Kammer meines Herzens.
Ganz tief drunten, gut verborgen,
aber nicht vergessen.....

Die Reise ins Ich
Meine Reise begann, mit der Frage was ich fühle und was ich will.
Sie sollte eine Frage beantworten, brachte mir aber viel mehr, nämlich eine Einsicht in meine tiefsten Tiefen, in mein Ich.
Ich hatte ja einiges erwartet, aber nicht das, was ich dann zu sehen bekam.
Der Spiegel, den Du mir vorhieltest, den hatte ich nie betrachtet. Ich ahnte nichts von diesem Spiegelbild und war erstaunt und überrascht.
Du zeigtest ihn mir aber auf eine so liebevolle Art und Weise, dass ich meine Augen nicht verschließen konnte und nun, ja nun bin ich aufgewacht und schaue mit großen Augen, was da für ein Mensch im Spiegel zu sehen ist.
Ich bin nicht das kleine unscheinbare Mädchen, dass nicht weiß was sie kann und will, doch das musste ich erst einmal erkennen. Sicher haben es schon einige versucht mir zu zeigen, aber erst Du hast es geschafft, dass ich es auch sehen konnte und wollte.
Ich werde sicherlich nicht alles sofort verstehen und ändern können, aber meine Augen und mein Herz sind offen und ich werde sie nicht mehr so schnell verschließen lassen.
Für diese Reise in mein Ich, möchte ich Dir danken.
(Für Thomas, dem ich danke das er in mein Leben trat.*lächel*)

Die Reise ins Ich (Das Gedicht)
Es war eine Suche um Dich zu finden,
was ich fand, war der Spiegel meiner selbst.
Es gab Zeiten, da hätte ich das nicht erkannt.
Es wird Zeiten geben, wo ich mich suche
und Dich finden werde.
Jetzt war die Zeit um mich selber zu sehen.
Die Zeit, zur Reise ins Ich.

Stille
Du lauschst in die Stille hinein.
Im ersten Moment ist es ungewohnt,
es ist bedrückend und eine Leere umfängt Dich.
Die vertrauten Geräusche der Stadt,
obwohl schrill und nervend, fehlen Dir.
Doch langsam wird die Stille vertraut,
Du saugst sie auf, fängst an sie zu genießen.
Mit einem Mal wird die Stille laut.
Du hörst Dinge, von denen Du gar nicht mehr dachtest,
dass Du sie hören kannst.
Das Rauschen des Windes in den Bäumen,
vereinzelte Rufe der Vögel und da -
ein Käuzchenruf.
Wie lange ist es her, dass Du das alles wahr genommen hast?
Die Stille ist nicht wirklich still, aber sie ist wunderschön.
Auch Dein Geruchssinn wird wieder ausgeprägter,
Du riechst die Erde und die Bäume -
einfach die pure Natur.
Und Deine Augen -
sie können wieder winzige, einfache Dinge erkennen.
Dort eine kleine Blüte, versteckt hinter einem Strauch,
da ein moosbedeckter Baumstumpf, der an Koboldhöhlen erinnert.
Deine Phantasie begleitet Dich,
Du siehst Kobolde und Elfen,
die sich schnell verstecken.
Erinnerungen an frühere Zeiten,
steigen in Deinen Sinn.
Sie zeigen Dir, wie sehr man damals
mit der Erde und der Natur verbunden war.
Mit ihr lebten - und nicht nur auf ihr.
Von Ferne hörst Du das klappern
eines alten Mühlrades,
das plätschern eines Baches.
Idylle - Stille.
Stille - die Du hören kannst.
Stille - die Du riechen kannst.
Stille - die Du sehen kannst.
Stille - nach der Du Dich ab und zu,
manchmal ein bisschen sehnst.
(Diese Gedanken entsprangen einem Waldspaziergang, den ich mit einem lieben Freund machte. Es war, als wenn ich aus einem tiefen Schlaf erwacht bin, ich sah wieder Dinge, die ich fast vergessen hatte. Erinnerungen an Träume und Phantasien, erschienen vor meinem inneren Auge und ich hatte das Gefühl, wieder neu anzufangen zu leben. Das alles konnte ich erst wieder durch "ihn". Und das ist wunderbar und gut so. *lächel* Danke Frank)

Gedanken über Dich...
Deine Augen schauen forschend und auch lieb.
Klar und keck erscheinen sie oft,
jedoch auch nachdenklich und grübelnd.
Wenn ich's nicht verhindern könnte,
würde ich mich in ihnen verlieren.
Oft erscheinst Du abwesend,
doch Du bekommst alles mit.
Deine Art zu reden und zu zuhören,
macht Lust auf Gespräche mit Dir.
Mit Dir unterhalte ich mich gerne,
denn Du gibst einem das Gefühl,
etwas zu sagen zu haben.
Dein Lächeln, so selten es auch ist,
- es lässt die Sonne scheinen.
Deine Gesten und Dein Gang,
sind bedächtig und geschmeidig.
Das ist beruhigend und gibt einem das Gefühl,
gut aufgehoben zu sein.
Deine Hände sind zart und schön,
sie verleiten einen zum träumen.....
Deine Neugier, zu wissen was ich schreibe,
bringt mich zwar etwas in Verlegenheit,
aber ich gebe ihr nach,
weil es, Gott sei Dank, Grenzen gibt,
die ich nicht überschreite.
Und so kann ich dieses hier schreiben,
weil ich weiß -
es bleiben Worte auf dem Papier...
(Diese Worte gibt es auf Papier, weil jemand sehr neugierig war*lächel* und ich somit diese Neugier stillen wollte......Sei lieb gegrüßt...)

Selbstbildnis
Warum malt ein Maler ein Bild von sich selbst?
Ist er so selbstherrlich, dass er das tut?
Nein, ich glaube eher, dass er in der Lage ist,
sich mit all seinen Fehlern darzustellen.
Schaut Euch mal das ein oder andere Selbstbildnis an.
Bei den großen Künstlern (die "Kleinen" sind halt weniger bekannt),
kann man feststellen, dass sie sich nicht unbedingt verschönern.
Sie zeigen sich nicht nur von ihrer Schokoladenseite.
Sie geben auch "unschöne" Facetten von sich Preis.
So wie die Dichter und Denker, heutzutage Schriftsteller genannt.
Die "Schreiberlinge" (wie ich sie für mich selber nenne),
geben durch Worte etwas über sich Preis.
Sie erzählen Anekdoten, Geschichten, Gedichte,
mal verträumt, abgeklärt, ja sogar erotisch oder auch eiskalt.
Sie zeigen dadurch ihre Palette der Gefühle,
mal wie sie verdrängt werden, mal wie sie gezeigt werden.
Ich weiß wovon ich rede, ich bin selber so ein "Schreiberling".
Gott bewahre, keine große Dichter- oder Denkerin.
Nein, ich bin eine von den Kleinen, die kaum jemand kennt.
Und auch ich neige zur Selbstdarstellung.
Nun gut, ich benutze keine Leinwand und keine Farbe,
auch Fotos gibt's von mir nicht zu sehen.
Ich zeige mein Inneres, erkennbar durch Worte.
Endblöße es vor den Augen der "Welt".
Warum tue ich das?
Suche ich Anerkennung? - Gut möglich.
Suche ich Aufmerksamkeit? - Auch das.
Suche ich Selbstbestätigung? - Sicher auch.
Suche ich... ja was suche ich????
Vielleicht suche ich gar nicht, sondern möchte etwas finden.
Vielleicht den Sinn meines Lebens...
Vielleicht das Verständnis für die Welt...
Vielleicht suche ich mich...
Vielleicht suche ich aber auch - Dich!
Dich, den Leser, der über meine Zeilen gleitet.
Mal berührt oder schockiert, mal mit Weinen oder Lachen.
Du, der sich in meinen Worten wiederfindet.
Du, der fühlt was ich dort schrieb.
Vielleicht möchte ich, dass Du Dich fragst:
"Hey, wer ist das dort hinter den Worten?
Was ist das für ein Mensch, der "meine" Gefühle da beschreibt.
Kann es sein, dass es jemanden gibt, der weiß wie ich fühle?"
Wer weiß schon warum....
Es war mir mal wichtig, dass zu ergründen...
Heute stelle ich mir diese Frage nicht mehr...
Ich lass es geschehen, denn ich merke -
Es tut mir gut zu schreiben,
auch wenn ich dadurch meine Seele zeige.
Es tut mir gut, wenn es jemanden gibt,
der liest was ich schreibe.
Das Schönste aber, was man mir sagen kann ist,
dass man in meinen Worten versinken kann, sie fühlen kann....
Denn dann weiß ich, meine Gefühle sind nicht verrückt.
Sie sind wirklich und sehr wertvoll.....
so wie Deine, geehrter Leser, geehrte Leserin.

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