

Vom Sehen... 
Manchem der Menschen ist es gegeben
in Bildern zu schreiben, auf Wolken zu schweben.
Gedanken zu fangen, sie fließen zu lassen,
sie wie durch ein Zauber in Zeilen zu fassen.
Ich hab´ sie bewundert, beneidet, verehrt.
Welch himmlische Gabe ist ihnen beschert.
Wie reich muß ihr Tag sein, ihr Leben, die Nacht...
Ach könnt´ ich´s doch auch, hab ich manchmal gedacht.
Und wünschte voll Sehnsucht ein wenig Magie.
Ein Wunder das sagt: "Geh nun, schreibe wie sie!"
Mein Netz der Verführung hing kunstvoll im Licht.
Ich reimte drauflos doch ich schaffte es nicht.
Ich suchte DEN Dichter; durft´ neben ihm steh´n.
Willst Fühlen wie wir? Dann lern´ erst mal Seh´n.
Mit riesigen Augen, ein wenig verstört
zog ich von dannen. So klein, so belehrt.
Die Jahre zerrannen, das Leben zog weiter.
Ich suchte nach Liebe kein bischen gescheiter.
Hab´ Viele bestürmt, sag´ wie finde ich sie?
Nur nach mir selbst, da suchte ich nie.
Es ist schon erstaunlich, erst als ich´s gelassen,
dies endloses Jagen den Himmel zu fassen;
mit hängendem Kopf blieb ich irgendwann stehen... ,
und wirklich verrückt plötzlich konnte ich Sehen.
Ich meine, die Blumen, die Sonne, das Land,
man sieht sie doch täglich, sie sind mir bekannt.
Doch all diese Dinge, ringsum das Gescheh`n,
sie sind nicht nur da. Nein, sie sind wunderschön.
(Andreas)
Mein Herz 
Das Süße hab ich schon gesehen,
und brauchte keine >Ewigkeit<
Mein Herzchen blieb auf einmal stehen,
durch ein Liedchen voller Schönheit
Ich rief: "Schlag weiter, dummes Ding,
das kannst du doch nicht machen!
Ich sitz auf einem Schmetterling.
Sprach es: (und dabei hörte ich es lachen)
Wie kann ich dabei schlagen?
Wenn ich ihn nun zerdrück?
Eines Tages wirst Du sagen:
Du standest still, das war mein Glück!
(Uwe)
Du und ich, ich und Du 
Als ich mein Gesicht im Spiegel sah,
wurd mir eines sofort klar!
Die Träne in meinem Gesicht,
sagt ich liebe Dich!
Docht das sag nicht ich!
Denn ein Spiegel zeigt nur die Hülle,
und nicht das was ich wirklich fühle!
Gäb' es einen Spiegel für die Seele,
dann wüsstest du wie ich mich quäle!
Ich bin zerrissen von Gedanken,
die nur sind wie Schranken!
Man kann meißt' nicht hindurch,
aber manchmal hinüber!
Ich hoffe ich liebe Dich nur in Gedanken,
denn wenn es so ist, baue ich stabile Schranken!
So wie ich versuche von der Liebe zu dir wegzukommen,
hoffe ich, sie wird mir nicht ganz genommen!
Ich finde die Liebe ist so kostbar wie das Leben,
denn nur wer Beides hat, kann Beides geben!
Die Liebe zu Dir war nur eine die weh tat,
aber mit meiner Liebe gehe ich ins Grab!
Meine Gedanken waren oft klar,
aber manchmal leider nicht wahr!
Ich muss stets neue tanken,
nur manchmal häng' ich an den alten Gedanken!
Ich bin wie ein Blatt im Wind,
man muß mich halten bevor ich verschwind!
Ich hoffe nur mir wird eines klar,
wann ist Liebe wirklich wahr?
Was ich dir damit sagen will,
ist dass was ich wirklich für dich fühl!
Ich würd's Dir gern sagen,
doch in meinem Kopf sind selbst nur Fragen!
Ich werde versuchen
die Liebe in mir zu halten !!!
(Deine Schwester)
Fragen und Antworten 
Frag nicht wohin du gehst ,
sag einfach , daß du auf dem Weg bist .
Frag nicht , was morgen kommt ,
sag einfach , daß du aufwachst und es erlebst .
Frag nicht , warum du geliebt wirst ,
sag einfach , es ist schön .
Frag nicht , warum etwas ist ,
sag einfach , das es gut ist für dich .
Denn wenn du fragst ,
sind es stets die Fragen ,
die den Blick auf die Antworten
nicht freigeben wollen .
(Uisgeovid)
Manchmal… 
Manchmal denke ich an die Zeit,
wie sie langsam davon fließt,
wie ein Schiff im offenen Meer,
das man irgendwann vergisst.
Manchmal denke ich an dich,
und an unsere Zeit zusammen,
an die Zeit die du und ich,
mal verbrachten nah beisammen.
Manchmal denke ich an sie,
wie sie alle einmal waren,
all die Freunde, all die Jahre,
werden nun nur Poesie.
Manchmal fühlt man sich allein,
doch die Hoffnung bleibt bei dir,
und du hoffst das wird mal sein,
dass man klopft an deiner Tür
(Engel Feder)
Unendlichkeit 
Unendlich für die Blattlaus, ist ein großer, grüner Wald,
und für einen Pinguin ist der Polar unendlich kalt.
Unendlich weit für Fische, ist das blaue Meer,
und für eine Ameise ist ein Elefant unendlich schwer.
Unendlich schön für eine Biene, sind wohl alle Blüten,
und unendlich geduldig ist ein Vogel wohl beim Brüten.
Unendlich größ für Flöhe, wäre wohl ein Riese,
wiederum unendlich klein für ihn wären dann diese.
Unendlich für die Wasserschnecken, ist schon ein Gartenteich,
unendlich für die Wolken wohl nur das Himmelreich.
Unendlich tief für Bäume, ist der Boden unseres Planeten,
und wie groß mag unendlich sein im All für den Kometen?
Was andre für unendlich halten, es ist mir nicht verständlich,
für mich ist nur das eine klar - Ich Liebe Dich - UNENDLICH ...
(F.B.Wandel)
Gedanken eines Freundes 
Gerade eben - schaue ich in zwei treue Augen,
von allen Feindlichkeiten fern ...
sie können mir nicht sagen ...
>Eh du, ich hab dich gern< !
Warum denn auch? Er läst´s mich spüren,
legt sich neben mich und schaut mich an ...
er fragt auch nicht ... und redet auch sehr wenig
und doch spür ich ... Ich bin sein >König<
selbst das ist nur ein Wort, denn denken kann er wenig.
(Uwe)
einer zu viel 
heute fühl ich einen riss in mir
und weiß, ein wind dringt lauter in mich ein
er unterkühlt mein helles denken
er quält mein mit dir glücklichsein
die nacht heut nacht,sie wurde fluch
die gläser halbgefüllt mit leichtigkeit
weil die bedenken fortgespült
ja einfach so im bett zerwühlt
welch sturm hat uns denn nur gebrochen?
es brodelt eifersucht, im nachhinein!
im ohr dein lautes andersstöhnen
mir ist, als könnt er besser sein
in mir,da krümmt sich schlechtgewissen
da hasst man sich doch ganz von selbst
denn seiner worte ehrlickeit
wie geil es ist,dass du ihm so verfällst
heut fühl ich dich zurück in mir
ich weiss, du liebst nur mich
manch fantasie.so einfach nur in lust gedacht
die Wirklichkeit,sie braucht sie nicht
(Buntobas)
Ich lege mich in´s Heidekraut...
Ich lege mich in´s Heidekraut
und schau den Bienen zu.
Bin heut´ sehr weit gelaufen,
voll Zweifel, ohne Ruh.
Was hat mich nur verändert,
was macht mich ruhelos?
Die Bienen summen wissend.
Kommt, sagt mir was ist los?
Ich sehe wie sie tuscheln
als wüßten sie´s genau
und starr nur in den Himmel
werd´ aus mir selbst nicht schlau.
Moment, da war ein Rascheln!
Ich setz mich auf und schau.
Muß kräftig schlucken denn da sitzt:
Ein Zwerg vor seinem Bau.
Ich seh ihn an und sage:
" Man mach Dich aus dem Staub.
Und möglichst schnell. Du weißt genau
daß ich an Dich nicht glaub!"
"Ach nee?" Mit breitem Grinsen
klopft er sein Pfeifchen aus.
"Und weshalb bist Du hier im Wald?
Was trieb Dich denn heraus?"
"Du hast mich selbst gerufen!
Kannst Du das nicht verstehn?
Jetzt denk´ mal an was Schönes
dann wird´s Dir besser gehn."
Mit einem leisen Lächeln
schau ich in Dein Gesicht.
Seh riesig große Augen...
Doch Angst? Ganz sicher nicht! :-)
Und Hände zart wie Seide
ziehn über meine Haut.
Ich spür´ noch Deine Wärme,
so fremd und doch vertraut.
Dann öffne ich die Augen
will reden von dem Traum.
Doch da wo grad´ der Kobold saß
steht nur ein hohler Baum.
Mit tiefer innrer Ruhe
geh ich den Weg zurück.
Du hast die Welt verändert.
In mir ! Ein kleines Stück...
(Andreas)