|
Obwohl der Mondkalender der Chinesen bereits im Jahre 2637 v. Chr. von Kaiser Huang-Ti etabliert worden sein soll, wurde das chinesische Horoskop erst Mitte der 50er Jahre in der westlichen Welt bekannt, als vor den Indochinesischen Kriegen flüchtende Vietnamesen nach Frankreich emigrierten.
Im Gegensatz zur westlichen Astrologie, die sich am Sonnensystem orientiert, basiert das chinesische Horoskop auf der Lehre der Mondzyklen, man könnte es sozusagen als "Lunologie" bezeichnen. Als Jahresende gilt der zweite Neumond nach der Wintersonnenwende. Der chinesische Neujahrstag fällt somit auf einen Tag zwischen dem 21. Januar und dem 20. Februar.
Der Legende nach hat Buddha alle Tiere zu sich eingeladen - aber nur zwölf Tiere waren erschienen. Um die Tiere dafür zu belohnen, dass sie die Strapazen dieses langen Weges auf sich genommen haben, hat Buddha jedem Tier ein Jahr geschenkt und bestimmt, dass jedes Tier in seinem Jahr die Geschicke und das Schicksal der Menschen leiten soll, die in diesem Jahr geboren wurden.
(powered by web.de)
|