PESTO Aroma pur
Mit der grünen Kräuterpaste kommt der Geschmack Italiens auf den Tisch. Man mus nur wiessen, wie es geht
Aromatherapie macht schlank
Nur von Schnuppern schlank werden?
Bestimmte Aromen können tatsächlich die Durchblutung und den Stoffwechsel anregen. Warum nicht mal testen? Duften tut es auf jeden Fall herrlich
Dämpft den Appetit: drei Tropfen Vanilleöl auf ein Taschentuch träufeln, bei Hunger daran schnuppern.
Belebt und regt an: Bergamotte, Orange, Zitrone.
Entspannt: und stoppt das Hungergefühl: Zimtöl.
Strafft das Bindegewebe (äußerlich): 25 Tropfen Orangenöl, 6 Tropfen Zypressenöl mit 50 ml Jojobaöl sowie 50 ml Weizenkeimöl mischen und kühl lagern. Dreimal wöchentlich den Bauch damit massieren.
Wahre Sprossen - Power
Sie sind extrem gesund. Darauf sollten Sprossen öfter auf den Speiseplan.....
Sozieht man sie: Keimfähige Samen = Alfalfa, Weizen, Kresse - waschen, in ein Einweckglas geben und mit Wasser bedecken. Mit Mulltuch und Gummiband verschließen, über Nacht einweichen. Täglich zweimal Wasser abgießen, Samen abbrausen, im Glas wieder mit Wasser bedecken. Samen - Ernte in 2 - 6 Tagen
So gesund sind sie: Wenn Samen keimen, findet ein "Bio - Feuerwerk" statt. Der Vitamingehalt - B, C und E - steigt explosionsartig. Eisen und Magnesium sind besser verfügbar.
So gibt es sie zu kaufen: Sprossen - im Supermarkt portionsweise verpakt. Keimfähige Samen im Reformhaus
Nachtlicht schützt
Diabetiker sollten nachts immer ein kleines Licht im Zimmer brennen lassen.
Das schützt sie vor der berüchtigten Diabetiker-Blindheit. Denn das Absterben der Sinneszellen schreitet immer nachts voran.
Spritzbrühe gegen Pilzbefall
Zutaten:
25 Stengel Ackerschachtelhalm
10 l Wasser
Rezept:
Diese Spritzbrühe wirkt im biologischen Hexengarten gegen Pilzbefall, Krautfäule und Milben.
Man weicht den Ackerschachtelhalm 24 Stunden in Wasser ein. Die Brühe läßt man dann eine halbe Stunde kochen und verdünnt sie nach dem Filtrieren mit der fünffachen Menge Wasser.
Nach dem Abkühlen ist die Spritzbrühe einsatzbereit.
Sicherheitshinweise:
keine
Hustensirup
Zutaten:
Huflattich
Spitzwegerich
Rezept:
In ein großes Einmachglas schichtet man abwechselnd eine Lage der Kräuter und eine Lage braunen Zucker. Nach einer Stunde hat sich der Inhalt etwas gesetzt und man kann weitere Lagen aus Blättern und Zucker einschichten bis das Glas wirklich randvoll gepackt ist.
Nun verschließt man das Glas und stellt es an einen Platz mit gleichmäßiger Wärme. Früher gruben die heilkundigen Frauen dieses Glas in einer Ecke des Gartens ein, weil die Erdwärme im Sommer am gleichmäßigsten war.
Nach etwa 3 bis 4 Wochen hat der Sirup eine Gärung durchgemacht und kann ausgegraben werden. Man filtriert den Glasinhalt durch ein Tuch, quetscht den Rest gut aus, kocht den Sirup kurz auf und füllt in kleine Flaschen ab.
Der Sirup hält das ganze Jahr und sollte teelöffelweise bei Husten oder als Vorbeugung in Grippezeiten genommen werden.
Sicherheitshinweise:
Nach neueren Erkenntnissen soll die innerliche Verwendung von Huflattich krebserzeugend wirken.
Schlüsselblumen-Essig
Zutaten:
1 Handvoll Schlüsselblumenblüten
1 l Essig
Rezept:
Man gibt die Schlüsselblumen in eine Flasche und füllt mit dem Essig auf. Man läßt die Flasche zwei Wochen an einem warmen Platz stehen und erhält einen besonders feinen duftigen Essig, der besonders gut zu Wildkräutersalaten schmeckt.
Sicherheitshinweise:
keine
Kapern aus Gänseblümchenknospen
Zutaten:
Knospen der Gänseblümchen
Essig
Rezept:
Die Knospen der Gänseblümchen werden in Gläser geschichtet und mit gut gesalzenem Essig aufgefüllt. Die Gläser werden gut verschlossen und kühl und dunkel aufbewahrt.
Sicherheitshinweise:
keine
Hustenmarmelade
Zutaten:
Holunderbeeren
Gelierzucker
Rezept:
Die roten, von den Stielen gestreiften, Holunderbeeren werden in wenig Wasser etwa 15 Minuten gekocht. Man streicht nun alles durch ein Sieb und vermischt diese Menge mit der gleichen Menge Gelierzucker. Nochmals 5 Minuten sprudelnd aufkochen und auf kleiner Flamme noch einige Zeit weiterköcheln lassen bis die Gelierprobe gelingt.
Dann in dekorative Gläser füllen.
Diese Hustenmarmelade nimmt man bei Erkältung und Bronchitis. Selbst hartnäckiger Husten verschwindet damit in kurzer Zeit. Man kann diese Marmelade auch in Milch geben und mit kleinen Schlucken trinken.
Sicherheitshinweise:
keine
Tonikum für unreine Haut, Pickel und Mitesser
Zutaten:
200 ml Alkohol (45%)
1 Eßlöffel Weidenrinde
1 Teelöffel Beinwellwurzel
1 Teelöffel Thymian
1 Teelöffel Rosmarin
Rezept:
Man gibt die Zutaten zusammen und läßt die Mischung 10 Tage ziehen. Anschließend filtriert man ab und bestreicht die unreine Haut täglich zweimal damit.
Sicherheitshinweise:
keine
Tinktur für Kreislaufschwäche
Zutaten:
2 walnußgroße Stückchen Kampfer
400 g Olivenöl
100 g Mandelöl
Rezept:
Diese Tinktur hilft bei Kreislaufschwäche und bei Herzbeschwerden.
Man schüttet über den Kampfer das Olivenöl und das Mandelöl. Dann wird leicht erwärmt und in kleine Flaschen abgefüllt.
Bei Bedarf wirken einige Tropfen dieser Tinktur lindernd.
Sicherheitshinweise:
keine
Tinktur zur Förderung der Verdauung
Zutaten:
1 Eßlöffel gelbe Enzianwurzel (zerkleinert)
5 g Bitterklee
5 g Kalmuswurzel
5 g Apfelsinenschalen
3 g Anis
1 Flasche Südwein
Rezept:
Diese Tinktur hilft bei Schwäche der Verdauungsorgane, chronischer Verstopfung, schlechter Magenentleerung und bei Appetitlosigkeit.
Man gibt die Kräuter in eine Flasche und übergießt sie mit dem Südwein. Diese Mischung läßt man 14 Tage stehen und trinkt anschließend etwa 1/2 Stunde vor dem Essen ein kleines Gläschen voll.
Sicherheitshinweise:
Bei starker Nervosität und manchen schweren Magenleiden sollte Enzianwurzel nicht verwendet werden.
In starker Überdosierung kann Bitterklee Magenreizungen, Erbrechen und Durchfall verursachen. Bei Durchfall und bei Entzündungen der Verdauungsorgane sollte auf eine Verwendung von Bitterklee verzichtet werden.
Nach neueren Erkenntnissen soll Kalmus krebserregend wirken.
Tinktur bei Verbrennungen
Zutaten:
Leinöl
Kalkwasser (Aqua Calcariae)
Rezept:
Man mischt das Leinöl mit dem Kalkwasser. Auf die verbrannten Stellen aufträufeln, bringt rasch Linderung.
Sicherheitshinweise:
Nur bei kleineren Verbrennungen anwenden.
Aufputschmittel für lange Nächte
Zutaten:
1 Tasse Bouillon
2 Knoblauchzehen (gründlich zerdrückt)
Petersilie
Schnittlauch
1 kräftige Prise Pfeffer
Rezept:
Man läßt den Bouillon mit den Knoblauchzehen ziehen. Dann viel Petersilie und Schnittlauch darangeben, weiterhin eine Prise Pfeffer (am besten Cayennepfeffer). Man läßt das Ganze gut durchziehen und trinkt heiß. Nicht kochen!
Danach kann man Bäume ausreißen, die Nacht wird zum Tage.
Die Großmutter von Joachim Weber sagte immer: "Petersilie hilft dem Mann aufs Pferd und der Frau unter die Erd." Sie spielte damit auf die Abtreibung mit Petersilienwurzeln an, die früher einmal üblich war.
Sicherheitshinweise:
keine
Bierlikör gegen Schlaflosigkeit
Zutaten:
2 l Starkbier (Bockbier)
750 g Zucker
2 Vanillestangen
1 1/4 l Gin oder anderer Schnaps (mind. 37% Alkohol)
Rezept:
Man kocht das Bier mit dem Zucker und den Vanillestangen auf. Man läßt mindestens 15 Minuten köcheln und gibt anschließend den Schnaps dazu.
Dieser Likör hat nach drei Monaten sein bestes Aroma, aber meistens hält er nicht so lange, da er sehr gut schmeckt und als Aperitif gut gekühlt wirklich eine Köstlichkeit ist.
Auch bei Magenverstimmung ist er gut geeignet.
Sicherheitshinweise:
keine
Gesichtsmaske gegen Falten
Zutaten:
2 Eßlöffel Heilerde (fein pulverisiert)
Sahne
einige Tropfen Rosenöl
warme Milch
Rezept:
Diese Gesichtsmaske kann angeblich aus einer alten Hexe ein junges Mädchen zaubern, sofern man sie öfter anwendet.
Man mischt die Heilerde mit etwas Sahne und dem Rosenöl. Die Masse wird gleichmäßig auf das Gesicht und die Faltenstellen aufgetragen. Man läßt 15 Minuten einwirken und wäscht mit warmer Milch ab.
Danach soll die Haut glatt und faltenlos wie ein Kinderpopo sein.
Sicherheitshinweise:
keine
Nagelhärter
Zutaten:
Zitronenwasser
Rizinusöl
Rezept:
Man mischt das Zitronenwasser mit dem Rizinusöl und etwas erwärmt. In dieser Mischung werden die zu härtenden Fingernägel gebadet. Nach 2 bis 3 Wochen sind die Fingernägel sehr hart und widerstandsfähig geworden und brechen nicht mehr so leicht.
Sicherheitshinweise:
keine
Rezepte aus der Hexenküche 04.98 - http://www.hexenkueche.de