
Über kein anderes Thema wird vermutlich soviel Unsinn geschrieben und geglaubt wie über magische Rituale. Magische Rituale und diejenigen, die sie ausüben, werden mit jeder nur vorstellbaren Absurdität bedacht -
Die meisten Leute glauben am liebsten das, was ihr Gefühl über das normale Maß hinaus erregt und ihnen diverse Nervenkitzel verschafft, die sie kurzfristig aus ihrem Alltag reißen oder Abwechslung in ihn bringen.
Die Grundlage aller unserer Überzeugungen ist nicht mehr oder weniger als "Magie".
Die Definition der Magie ist im allgemeinen eine individuelle Meinungsangelegenheit, da diese für so voele Menschen so Unterschiedliches bedeutet und so viele Ansprüche in ihrem Namen erhoben werden.
Im Grunde bleibt sie das, was sie immer gewesen ist: die entschiedenste Anstrengung des Menschen, aus sich selbst heraus eine tatsächlich funktionierende Beziehung zwischen seinen inneren und seinen äußeren Seinszuständen herzustellen.
Der Mensch zeigt durch die Magie, dass er nicht damit zufrieden ist, lernt daher mühsam die Regeln, denn in der Magie geht es um das Tun, während die Mystik das Sein betrifft.
Die Magie versucht, gemäß eines Vorhabens des praktischen Verstandes, Energien von einer Existenzebene auf eine andere zu überführen.
Das gleiche versucht die Wissenschaft. Der Unterschied zwischen einem Magier und einem Wissenschaftler besteht in Methoden und Materielien, die sich manchmal gar nicht so unähnlich sind, wie sie scheinen.
Die symbolischen Mittel sowohl des Magiers als auch des Mathematikers wirken in inneren Dimensionen, um äußere Effekte herbeizuführen.
Die moderne Wissenschaft hat mit ihren Techniken weit mehr rituelle Praktiken entwickelt, als sich die alten Magier jemals erträmten.
Das Ritual ist ein Hauptinstrument der Magier wie auch der Wissenschaft, um das Bewußtsein der eigenen Wirksamkeit zu systematisieren, so dass berechenbare Ergebnisse erzielt werden können.
Leider ist es zu einem sehr mißbrauchten Mittel geraten, arg vernachlässig und mißverstanden.
Magische Rituale zeichnen sich nicht in erster Linie durch ihre besondere Methodik aus, sondern durch ihre Ausrichtung und Absicht, die das operative Bewusstsein dabei einnimmt.
Magische Rituale sind nur deshalb magisch, weil sie sich so weit von den Einflußphären des "normalen" Bewusstseins entfernen, das andere menschliche Rituale beherrscht, die zu Alltagshandlungen geworden sind.
En Gedanke kann ein ganzes Leben ändern, ein einzelner das Schicksal beeinflussen. Die geringste Abweichung am Neuanfang jedes Weges zieht enorm unterschidliche Forgen nach sich. Magie funktioniert auf diese Weise, indem sie mit Energien auf weit subtileren als körperlichen Ebenen umgeht, die nichtsdestoweniger wahrnehmbare und berechenbare Wirkungen auf alle wesentlichen Punkte unseres Daseins ausüben.
Wir lernen von der modernen Wissenschaft, wie man Kraftlinien "zurückverfolgt", bis wir erkennen, dass die Quelle der gewaltigsten Energien offensichtlich das ist, was uns als Nichts erscheint. Wir haben durch das falsche Ende unserer Teleskope auf das Dasein geblickt und entdeckt, dass das, was man als das Unbedeutende, Neulöse, Unwirkliche und sogar Undenkbare betrachtete, tatsächlich die stichhaltigste Wirklichkeit im Sein ist. Je mehr wir uns von der physischen Materie und dem Materialismus entfernen, desto wirklicher wird das Dasein.

Die Vorbereitungsphase
Magische Rituale
Wenn du ein Ritual durchführst, solltest du dich an einen bestimmten Ablauf halten:
Denke gründlich über deine Absichten nach.
Plane das Ritual sorgfältig.
Entspanne dich und schüttle vor Beginn alle Alltagsgedabken ab.
Führe das Ritual durch, und unterstütze deine Absicht durch positive Gedabken.
Zweck jedes Ritual ist es, all jene Gegenstände zusammenzubringen, die für den beabsichtigen Zweck notwendig sind.
Suche dir eine persönliche Kerze aus, die dich darstellt.
Kaufe nicht überstürzt irgendeine Kerze.
Denke gründlich darüber nach, welche Form, welche Größe und welche Farbe sie haben soll.
Lass dir Zeit.
Lass dich nicht durch Dinge beeinflussen, die du vielleicht irgendwo gelesen hast.
Es ist deine Entscheidung, und zu der musst du ganz alleine finden.
Bereite deinen Altar vor und stelle deine persönliche Kerze in die Mitte.
Setze dich hin und entspanne dich eine Weile.
Schiebe dabei alle Alltagsgedanken und vor allem - sorgen beiseite, bis du ganz ruhig bist.
Wenn du nicht daran gewöhnt bist, entspannt zu sein (das geht den meisten so), helfen dir vielleicht die folgenden Vorschläge weiter:
Du entspannst dich, indem du "loslässt", nicht indem du dich konzentrierst.
Atme angfangs langsam und leicht.
Richte dann deine Aufmerksamkeit auf deine Füße und stelle dir vor, sie gehören nicht mehr dir. Sie werden immer schwerer.
Jede Technik hilft, du musst sie nur regelmäßig üben.
Als Nächstes entspanne deinen Geist. Dies bereitet den meisten Menschen Schwierigkeiten. Die Lösung ist ganz einfach. Wenn du körperlich entspannt bist, versetzt dich in Gedanken in eine schöne Szenerie, eine Landschaft, die nur in deiner Phantasie existiert. Oder rufe dir ein Bild aus vergangenen Momenten, in Erinnerung.
Du kannst dich ganz leicht geistig enspannen, wenn du:
Daran denkst, dass du dich nur von deinen Alltagsproblemen etwas distanzieren musst.
Oder du kannst aber auch anders helfen:
Mit Musik. Die speziell für Meditation, Yoga komponiert wurde.
Verwendung von Räucherwerk, das dich in den richtigen Geisterzustand versetzt.

Deine Persönliche Kerze entzündest du mit einem Streihholz. Lege die Schachtel beiseite und denke darüber nach, was du gerade getan hast. Du hast nicht nur eine Kerze angezündest, um einen Raum zu erhellen, sondern weil du eine bestimmte Absicht, einen Grund dafür hattest.

In der Magie muss alles einen Zweck haben. Tue niemals etwas ohne Grund, das schafft häufig Probleme. Deine Absicht hier ist nicht nur, eine Kerze zu entzünden, sondern dich und deinen Tempel der magischen Kraft zu öffnen, um deine Gedanken und dein Bewusstsein vom Alltagsleben abzuziehen und etwas absichtsvoll zu tun, während du einen Gegenstand als Konzentrationshilfe benützt. Denke sehr gründlich darüber nach. Es ist ein Riesenunterschied, ob du lediglich eine Kerze entzündest oder dies mit einer bestimmten Absicht tust.
Hier beginnt die wahre Magie.
Setze dich irgendwo hin und denke darüber nach, inwiefern die Flamme, die du entzündet hast, anders, besonders ist. Je mehr du darüber nachdenkst, desto wirkungsvoller wird diese Handlung sein. Je mehr du dich darauf einlässt, desto beeindruckender wird das Ergebnis ausfallen.
Sprich zu dem Ritus ein paar bedeutungsvolle Worte, wie:
Ich öffne diesen Tempel jetzt den Mächten des Licht und der erreichung meiner Ziele.
Dann entzünde die Kerze, halte ein, um sie eingehend zu betrachten, und sage dann etwa:
Ich öffne mich jetzt dem Licht und der Wahrheit.
Bleib sitzen und denke über das Entzünden der Kerze und die eben gesprochenen Worte nach.
Du brauchst nicht meine Worte zu benützen. Es ist im Grunde viel besser, dir selbst welche auszudenken. Sei individuell. Sieh dir an, wie andere arbeiten, und lerne von ihnen, aber ahne sie nicht wie ein Papagei nach, sonst läufst du Gefahr, dich Selbst zu betrügen. Dir werden Ideen kommen, wenn du es ihnen gestattest. Sei also geduldig und entschlossen. Denke über diese Kerze nach. Sie stellt dich dar – nicht dein gewöhnliches, sondern dein – wahres Selbst.
Denke als Nächstes über all das nach, was du brauchst und dir wünscht. Beschränke dich in keinerlei Hinsicht – sei völlig positiv und lass deiner Phantasie freien Lauf. Du brauchst nur dein Unterbewusstsein anzuweisen, dann wird deine Absicht gewiss wahr werden.
Lass vor allem keine einschränkenden Glaubenssätze dazwischenkommen. Betrachte es immer als unterhaltsame Übung. Sobald irgendwelche negativen Gedanken auftreten, wie –
Oder
Ach wenn doch........
Schicke sie weg und vergiss nicht, dass du
Kannst.........
Lass niemals scheinbare Fakten dazwischenkommen. Wie du sehen wirst, lassen sich diese so genannten Fakten ändern.
Führe diese Übung durch, sooft du willst, aber mindestens einmal am Tag. Du wirst dabei nicht nur eine Menge über dich selbst und das Leben erfahren, sondern auch den Unterschied an dir feststellen. Bleib bei diese Übung, und lass keine anderen Ausreden wie:
Ich habe heute keine Zeit!
Gelten. Wenn du dein Leben ändern willst und die Magie bei dir wirken soll, musst du bereit sein, einige Opfer zu bringen. Du solltest Ausdauer und Geduld lernen.
Ein eröffnetes Ritual musst du immer abschließen. So sicher, wie es ein wirkungsvolles –Hinein – gibt, muss es auch ein wirkungsvolles – hinaus – geben. Die Eröffnung eines Ritual nimmt einige Zeit in Anspruch, und das sollte sie auch. Der Abschluss eines Rituals geht viel einfacher und schneller, ist aber dennoch ein wesentlicher Bestandteil, dem du daher möglichst viel Aufmerksamkeit widmen solltest.
Erhebe dich zum Abschluss der Gedankensitzung, deren Dauer völlig von dir abhängt, und bestätige, dass dies tatsächlich das Ende der Sitzung ist. Sage oder denke zumindest etwas, was eindeutig darauf hinweist, dass die Hauptarbeit damit beendet und nun abzuschließen ist und dich wieder dem Alltag zuwendest. Du könntest zum Beispiel sagen:
Ich erkläre jetzt die Arbeit für beendet. Möge die Vorteile ungehindert in mein Alltagsleben kommen.
Dann solltest du dich der Kerze zuwenden und bestätigen, dass der Tempel gleich geschlossen wird und du wieder ins Alltagsleben zurückkehren wirst.
Blase die Kerze nie aus. Lösche sie so, dass es für dich eine Bedeutung hat, Mache dir kurz bewusst, dass du die Flamme nicht zerstörst, sondern sie nur an ihren eigenen inneren Ort zurückstellst, wo sie auf dich wartet, sobald du sie wieder brauchst. Verlasse dann den Tempel. Ganz gut wäre es, wenn du ein Tagebuch führst und darin alle wichtigen Gedanken festhältst, die dir während des Rituals gekommen sind. Schreibe alle Ideen auf, die dir kommen. Diese Liste werden Thema späterer Ritualen sein, denn sie stellen deine Absichten dar. Lösche die Kerzen und räume alles bis zur nächsten Sitzung weg.
Natürlich kannst du diese Liste jederzeit ergänzen. Es ist natürlich immer ganz hilfsreich, dir in trüben Momenten anzusehen, was du hast und was nicht, um zu entscheiden, was du wirklich willst. Zu wissen, was du wirklich willst, ist so, als hättest du schon die Hälfte des Weges zur Erfüllung deiner Wünsche zurückgelegt.
Führe diese Übung deshalb so oft durch, bis du sie beherrschst.
Du musst dir deine Kerzen, deinen Weihrauch, deine Öle, deine Kerzenleuchter und andere Bedarfgegenstände sorgfältig außuchen.
Zusätzlich musst du die Gegenstände noch Reinigen, und mit Energie aufladen, indem du sie in die Hände nimmst und eine Kerzenmeditation durchführst. Man skizziert seinen Altaraufbau auf Papier und plant eine gut durchdachte Reihenfolge der Handlungen während des Rituals.
In der Praxis wird es sich auch als sehr vorteilhaft erweisen, wenn du vor Beginn des Rituals einen Text zusammengestellt hast, in dem sich die eigene Zielsetzung klar und einfach ausdrückt. Du kannst zu diesem Zweck Sprüche aus einem Buch verwenden, ein Gedicht oder ein Zitat, das zu dem Problem passt.
Noch schöner ist es, wenn du den Text selbst entwirfst und ihn aufschreibst oder kunstvoll aufmalst. Sowohl das Entwerfen eines Textes wie auch die künstlerische Gestaltung könne eine sehr kreative Beschäftigung sein. Und wie bei allem was Du selbst machst, widmest du deine Aufmerksamkeit und Energie und lädst den betreffenden Gegenstand mit Deiner Kraft auf. Die Länge ist nicht von Bedeutung. Du kannst den Text ja ein paar Mal wiederholen, ihn sozusagen wie ein Mantra murmeln. Auch die ist eine Form der Konzentration.
Das Ritual dauert durchsnittlich 15 bis 20 Minuten, während die Vorbereitungen Stunden bis Tage dauern können, je nachdem, wie viel Kreativität und Präzision du aufwendest.
Jedoch, dass du die Kerze in tiefer Konzentration anzündest und in Deinen Gedanken dabei verweilst.
Du kannst in Notfall auch Zuflucht zu folgender Form nehmen:
Du wählst eine Kerze der passenden Farbe, rufst den zugehörigen Planeten an, zündest die Kerze in der Hand an und stellst sie in den Kerzenleuchter. Dann rufst du nochmals den Planeten um Hilfe an. Das Merkwürdige an diesem Ritual ist, dass es nur in echten Notfall wirkt.

Natürlich musst du die Kerzen auch Ölen. Ich bin mir sicher du weist auch wie!
Von der Mitte nach oben 3 mal oder 5 mal, wenn du was anziehen möchtest, und bei zunehmenden. Nach unten, wenn du was verbahnen möchtest, und bei abnehmendem Mond.
Öle für die Liebe:
Natürlich die Ölmischung: "Adam and Eve":
Ein paar Tropfen auf der Handfläche tun wahre Wundern. Man muss den begehrten Partner dann nur mit der betropfte Handfläche berühren.
"Kokosöl" im Zusammenhang mit Rosen und Jasmin- Räucherungen wirkt wahre Wundern.
Beim "Walnussöl" geht es einzig und allein um Sex, es ist ein sehr starkes Liebes - Öl.
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