Gedanken und Träume
Novembertraum
Trübe und schwer sind die Gedanken die mich dieser Tage beschäftigen, ja manches mal auch quälend. Liegt das am Wetter, ja, natürlich, wie immer. Es geht einem doch so herrlich leicht von der Zunge die Melancholie der Seele, den Schwermut, auf das Wetter und die Jahreszeit zu schieben. Dagegen soll bekanntlich exzessives "Sonnen-Banking" helfen. Aber da ich weder einen Vertrag mit Kentucky fright Chicken habe, noch scharf darauf bin mich wie eine Sardine in der Büchse zu fühlen muss ich mich wohl aber übel meinen trübsinnigen Gedankengang ergeben. Doch muss Melancholie gleich bitter sein ? Ist sie nicht eher bittersüss ? Wie oft ertappe ich mich dabei wie ich mich geradezu wohlig darin wälze. Den Effekt noch verstärken indem ich, dieser Gefühlslage angepasst, einen bestimmten Film einlege, ein spezielles Buch in meine Hände nehme, Fotos von Menschen betrachte die mir so sehr am Herzen liegen und welche uns, in eine bessere Welt vorausgegangen sind. Oder ich sitze, so wie jetzt, an meinem Computer und schreibe die Gefühle, die Gedanken einfach nieder. So wie ich es schon immer tat wenn mich etwas beschäftigt.
Mein Leben hat eine erneute Wende erfahren. Ein besonderes Lebensgefühl, welches mich seit jeher begleitet hat und meine ewige Sehnsucht nach absoluter Freiheit und Unabhängigkeit haben einen Rückschlag erfahren müssen. Ein Leben auf der Reise, in einem Wohnwagen, ist nicht gerade dass was sich viele unter einem erfüllten, komfortablen und bequemen Leben vorstellen. Für mich war es schon immer die Erfüllung. Jah, ich bin wohl in vielerlei Hinsicht ein klein wenig anders als andere. Nun überschlagen sich meine Gedanken, ich lebe wieder in einer richtigen Wohnung, alles ist noch so ungewohnt, so neu...... ja sogar ein bischen befremdlich für mich. Aber es ist gut. Vieles ist leichter, bequemer und in dieser Jahreszeit auch etwas gemütlicher. Ich finde mehr Zeit zum träumen. Das widerrum ermöglicht es mir zu schreiben, ganz langsam und Stück für Stück wieder zu mir selbst zu finden. Ich blicke auf ein sehr turbulentes Jahr zurück. Voller Veränderungen und voller Emotionen. Schöne Stunden habe ich erlebt. Mit Menschen die mir an mein Herz wuchsen. Viele werde ich wieder sehen. Viele nicht. Das werde ich bedauern, mit einer Ausnahme.

Jetzt fallen die ersten Schneeflocken, der Wind ist eisig und ich stehe vor meinem verlassenen Wohnwagen, das große Vorzelt ist weg gepackt, nackt steht der grosse, beige Klotz vor mir und wie Tränen der Einsamkeit wirken die Wassertropfen auf mich, die an seinen Fenstern herunterrinnen. Als wolle er sagen "wo ist sie hin, die schöne Sommerzeit ?" Ich jedoch steige in mein Auto und blicke zurück. Was mag der Sommer bringen, der nächste ? Ist doch egal...... die Hauptsache ist LEBEN !!!
FEBRUAR
Pahh.... wie doch die Zeit vergeht, eben noch flog der Tannenbaum durch die Gegend und heute ist bereits wieder Rosenmontag, Grund für mich meiner geliebten Maskarade zu fröhnen. Wobei ich eigentlich wenig von Fröhlichkeit auf Kommando halte. Denn verrückt und ausgelassen muss man nicht nur an Karneval sein.... oder doch ??? Vermutlich lohnt es sich nicht darüber nachzudenken. Ein paar Bilder von heute möchte ich euch nicht vorenthalten. Für Capt. Jack Sparrow hab ich eben 'ne Schwäche. Deshalb schlüpfe ich zu gegeben Anlass gern in diese Rolle. Das Ergebnis gefällt mir, deshalb habe ich einige der Bilder für euch hier eingestellt. Viel Spass..... und dreimal "Kölle Allaaf", YoHoYoHo .... oder was auch immer...

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