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In der heutigen Gesellschaft sind die Menschen nach aussen gerichtet. Man definiert sich und seine Lebensqualität durch äussere Faktoren. So wird auch ein Bedarf geweckt, der eigentlich gar nicht da ist. Der aber angeblich gedeckt werden muss. Es entsteht der Druck dabei sein zu wollen, mitzumachen. Man will mitreden können, dazugehören. Dabei vergisst man aber sich selbst. Der Mensch funktioniert nach aussen. Aber das Wesen des Menschen bleibt auf der Strecke. Das eigentliche Ich bleibt unberührt. Die Zahlen der Depressionen und Burn-Out-Symptome steigen dramatisch. Krankheit ist normal geworden! Viele Menschen können nicht mehr entspannen, kommen nicht mehr zur Ruhe. Migräne ist schon fast zu einer Volkskrankheit geworden. Warum? Es gibt sogar ein medizinisch diagnostiziertes Life-Style-Empty-Time-Deficiency-Syndrom. Wie kann das sein? Wenn ich doch aktiv bin und es mir gut gehen lasse, wie kann mich das sogar krank machen? Wo sind die Grenzen? Wie funktioniert das? Wenn ich alles in äusseren Faktoren suche, nur nach aussen lebe und nie zur Ruhe komme, werde ich das nicht finden. Es bedeutet Stress für mich und meinen Körper. Das bedeutet auch, dass ich nicht auf meine innere Stimme höre, nicht auf Hinweise und Signale, die mir mein Körper und das Leben geben. Ich reagiere nur. Irgendwann reagiert auch der Körper darauf. Er zeigt Symptome. Wenn ich gar nicht hin-höre, zwingt mein Körper mich irgendwann zur Ruhe und zum Nachdenken, Die körperlichen Symptome werden so stark, dass ich im Leben ausgebremst werde. Erst dann beginnen die meisten Menschen vieles zu überdenken. Der Genuss des Lebens liegt nicht in der Befriedigung äusserer Bedürfnisse sondern in innerem Wachstum. In Bewusstwerdung. Zufriedenheit kann man nicht aussen finden. Wir können nicht nur nach aussen leben, aber wir können auch nicht nur geistig leben. Wir müssen beides miteinander verbinden. Beides miteinander verbinden ist der Weg. So haben wir unsere Lernprozesse. Das Ziel ist Bewusstwerdung. Das wahre Selbst erkennen und erleben. Die Natur erkennen. Wieder Eins werden mit allem. Mit allem in Einklang sein. Das Leben selbst (wieder) erkennen. Dafür setzen wir Körperübungen, Atemübungen, Meditation und Entspannung ein. Wir können bei den Übungen den Körper wahrnehmen und spüren. Wir gehen tiefer hinein und verfeinern unsere Wahrnehmung. Das bewusste Atmen unterstützt die Wirkung der Übungen. Die Körperzellen bekommen mehr Sauerstoff. Durch Atemübungen können wir uns mehr Energie zuführen, ruhiger werden und in andere Bewusstseinszustände kommen. In der Entspannung können wir alles nachwirken lassen und einfach loslassen. In der Meditation können wir uns geistig entwickeln und wachsen. Das ist Yoga in seiner ganzen Vielfalt. Yoga ist ein Hilfsmittel, das jeder für sich nutzen kann. Yoga hilft uns Körper, Seele und Geist wieder in Einklang zu bringen. Es lässt uns auch den Alltag besser bestehen. Wer Yoga langfristig macht wird Veränderungen feststellen. Mögliche Wirkungen: Der Körper bleibt fit und flexibel. Die bewusste Bewegung entwickelt die Wahrnehmung, verstärkt die Wirkung der Übungen und hält den Körper fit, baut Kraft auf, festigt die Muskeln, regt Organfunktionen an, fördert den Blutkreislauf, fördert die Hormonproduktion, gleicht den Stoffwechsel aus, wirkt direkt auf das Vitalsystem, Wahrnehmung und Sinne entwickeln sich, kognitive Fähigkeiten verbessern sich, Stress wird abgebaut, die Wirbelsäule wird gekräftigt und korrigiert, die innere und äussere Haltung ändert sich, Regenerationsprozesse im Körper beginnen, das Immunsystem wird gestärkt. Yoga wirkt auf unser Nervensystem. Das Nervensystem steuert über Hormone auch Organfunktionen. Sie fühlen sich ruhiger, kraftvoller und können über so manches im Alltag eher mal lächeln. Finden leichter Lösungen. Durch bewusstes Atmen führen Sie dem Körper mehr Sauerstoff zu. Sie gehen mit sich und anderen achtsamer um. Die Sinne entwickeln sich. Yoga ist ein ganzheitliches System. Sie tun etwas für die Einheit von Körper, Seele und Geist. Yoga ist Urlaub für die Seele. Gönnen Sie sich einen Moment für sich. Einmal die Woche Zeit haben, alles hinter sich lassen, etwas für sich selbst tun, einfach mal alles draussen lassen.
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