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| 1.) | Die künstliche Sonnenscheindauer wird wir reduziert, siehe Direkte Vorbereitungsphase. |
| 2.) | Die allgemeine Beleuchtung wird reduziert, siehe Direkte Vorbereitungsphase. |
| 3.) | Die Umgebungstemperatur wird gesenkt, siehe Direkte Vorbereitungsphase. |
Das Substrat im Terrarium muss gut feucht gehalten werden und es sollte Herbst simuliert werden. Wir streuen einige Blätter mit Buchenlaub in das Terrarium, so dass sich die Tiere an das Laub gewöhnen und sich auch teilweise darin eingraben. In dieser Vorbereitungsphase wird oft mit dem Besprüher regen simuliert und nachts wird versucht die Temperatur unter 10°C zu regeln.
Diese Vorbereitungsphase dauert etwa 4 Wochen.
Danach folgt die eigentliche Vorbereitung, die ebenfalls 4 Wochen dauern sollte, ählich wie in den Naturhabitaten.
Direkte Vorbereitungsphase
Erste Woche:
Zweite Woche:
Das Futter muss reduziert werden. Die Tiere werden aber langsam sowieso weniger essen. Da die Temperatur abgesenkt ist, kann und wird sich der Körper umstellen. Man schaltet den Spotstrahler (Sonnen ähnlich) nur noch 4 Stunden pro Tag an. Es sollte eine Temperatur von ca. 30°C darunter erreicht werden. Eine gewissen Grundhelligkeit sollte von 7 Stunden vorhanden sein, so dass die Tiere zwischen Tag und Nacht unterscheiden können. Die Nachttemperatur muss unter 10°C (am besten 8°C) liegen. Die Umstellungsphase bei Tieren, welche im Freiland oder im Frühbeet gehalten werden, passiert die Umstellung von selbst. Tagsüber sollte eine Umgebungstemperatur von 20°C vorhanden sein.
Dritte Woche:
Die Fütterung wird ganz eingestellt und gleichzeitig die Temperatur weiter reduziert Grundhelligkeit jetzt nur noch 5 Stunden und der Spotstrahler (Sonnen ähnlich) nur noch 2 Stunden täglich. Nachttemperatur weiterhin unter 10°C (am besten 7°C). Tagsüber sollte eine Umgebungstemperatur von 15°C vorhanden sein.
Vierte Woche:
Der Kühlschrank wird etappenweise von den 4-6 Grad auf ca. 10 Grad hochgefahren. Bereits nach Stunden sind die ersten Tiere zu sehen. Am anderen Tag werden die Überwinterungskisten in einen ca. 18-20 °C warmen Raum gestellt. Schnell sind weitere Tiere zu sehen. Nach einigen Stunden werden Sie dann in das vorbereitete Terrarium überführt und ins Wasser gesetzt. Tiere die am dritten Tag noch fehlen können ausgegraben werden. Diese wurden dann, also ca. 48 Stunden nach dem Herausholen aus dem Kühlschrank, ausgegraben. Nun haben alle die erste Winterruhe hinter sich. Sie dauerte, ohne Vorbereitungszeit, genau 8 Wochen. Die ersten Tiere essen bereits nach ca. 20 Stunden.. Dies kann aber auch gut und gerne mehrere Tage dauern. Im Terrarium muss bei den Jungtieren besonders darauf geachtet werden, dass der Frühling simuliert wird und kein Hochsommer. Die Tiere sollten einige Wochen Zeit haben in denen nachts etwas kältere Temperaturen herrschen (max. 15°C) und tagsüber nicht 12 Stunden lang der Spotstrahler (Sonnen ähnlich) scheint. Einerseits sollte ca. 10Stunden eine Grundbeleuchtung vorhanden sein. Der Spotstrahler (Sonnen ähnlich) darf in der ersten Woche nur 3 Stunden brennen. Jedoch sollte unter dem Spotstrahler eine Temperatur von 35°C vorhanden sein. Es darf durchaus auch mal einen Tag lang der Spotstrahler (Sonnen ähnlich) nicht scheinen und es kann auch mal einen Regentag simuliert werden. In jeder weiteren Woche wird die Brenndauer des Spotstrahlers um 1 Stunde erhöht. Empfohlene Winterruhezeiten Alter Winterruhe-Zeiten Jungtiere mit weniger als 30g Körpergewicht ca. 4 Wochen Jungtiere ab 30g Körpergewicht 6-8 Wochen Ende Januar bis Ende März Jungtiere 1 Jahr 3 Monate Ende Dez.-Ende März Jungtiere 2 Jahre 4 Monate Ende Nov.-Ende März Jungtiere 3 Jahre wie Erwachsene Tiere. 5 Monate Ende Okt.- Ende MärzBeendigung - Jungtiere
Die Box wird dann aus dem Kühlschrank geholt und für einige Stunden in einen Kellerraum bei Tageslicht und ca. 12°C gestellt. Es wird lediglich die Laubschicht entfernt. Im Frühbeet läuft die Aklimatisierung ganz automatisch. Es ist von großem Vorteil, wenn ihr Frühbeet beheizbar ist. Dann können Sie kalte Nachttemperaturen "abfedern". Trotzdem können die Tiere Nachttemperaturen von 10°C gut ertragen. Sollte eine längere Schlechtwetterperiode einsetzen kann auch tagsüber mit der Heizung ein angenehmer Temperaturbereich geschaffen werden, so dass die Tiere fressen und sich bewegen. Einige Tage Schlechtwetter macht aber gar nichts aus. Diese kommen im Frühling auch in Griechenland vor.