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Allgemeines:
Man sagt immer, dass bei adulten Schildkröten auf 1 Männchen immer 3-4 Weibchen kommen sollen.
Das ist aber auch nicht naturnah, denn in den Naturhabiaten ist das Geschlechterverhältnis in etwa ausgeglichen. Daher kann das so, bei in Menschenobhut lebenden Schildkröten auch realisiert werden, wenn die Anlage groß genug ist und es genügend Versteckmöglichkeiten und Unterschlüpfe gibt. Die Schildkröten müssen halt genug Platz haben, um sich aus dem Wege gehen zu können. Daher sollte auch die gerade Sicht einer Schildkröte nicht größer als 2 Meter sein.
Hier sehen Sie Teilausschnitte unserer Freilandanlage mit Legehügel Unsere Anlage hat 3 Frühbeete, ein Frühbeet ist nur für die Babyschildkröten. Zum Thema Frühbeet, siehe Button "Frühbeetanlagen". Die Gehegeumrandung besteht bei uns aus Hohlkehl Kunststoffpalisaden. Näheres darüber ist unten beschrieben. Unsere Anlage hat keine Grasflächen, da es sehr ungünstig für Schildkröten ist, weil es immer zu nass ist und der Boden sehr schlecht, oder nicht schnell genug abtrocknet. Ausserdem sind Bodentemperaturen viel höher als auf Grasflächen.
Die Gehegebegrenzung soll für die Schildkröten kein Hindernis darstellen, sondern soll ihr Streifgebiet schützen. Als sehr störend empfunden, wird eine ganz gerade Gehegebegrenzung. Die Schildkröten werden an solch einer geraden und nicht unterbrochenen Begrenzung immer hin und her laufen, einen Durchgang suchen oder gar versuchen das Hindernis zu überklettern. Haben sich Schildkröten für eine bestimmte Richtung entschieden, kennen die Tiere keine Hindernisse. Sie benutzen den geraden Weg und versuchen alles zu überklettern. Wenn man die Begrenzungen durch Einbauen von Steinen, Wurzeln, kleinen Erdhügeln, Senken und geeigneten Bepflanzungen unterbricht und die Begrenzung selbst sogar bogenförmig gestaltet, wird diese von den Schildkröten nicht als Gefängnismauer, sondern während der meisten Zeit als Bestandteil ihres Lebensraumes angesehen. Unsere Anlage besitzt weit über 100 Futterplanzen und zahlreiche Gehegepflanzen (siehe Buttons Wildkräuter und Gehegepflanzen).
Unsere Freilandanlage hat eine Größe von 44m².
![]() Großer Bild- Ausschnitt unserer Freilandanlage. Foto wurde von einer unserer Überwachungskameras gemacht! Unsere Tiere sind eigentlich ganzjährig drausen. Im März sind Sie meistens nur im Frühbeet, wegen kalten Temperaturen. Vor allem Nachts wegen Minustemperaturen. Da haben wir ja die Heizungen (siehe Button Frühbeetanlagen).
Nächtliche Temperaturrückgange im Frühjahr sind o.k., sogar erwünscht. Die Tiere überstehen Temperaturen bis null Grad kurzfristig ohne Probleme. Ein Hin- und Hertragen ist nur lästig und schadet den Tieren eher. Also, Tiere durchgehend draußen lassen! Für die Eiablage sollte in jedem Gehege ein Eiablagehügel vorhanden sein. Jedoch ist dieser bei der Griechischen Landschildkröte nicht unbedingt notwendig, da die Schildis in der Natur ihre Eier vorwiegend in Senken ablegen, jedoch wird ein Eiablagehügel auch gern von den Tieren angenommen.
Wie baue ich einen Legehügel?
- der Legehügel sollte möglichst am sonnigsten Platz gebaut werden und 30 Grad abfallend zu Süden sein.
- er sollte aus einem Erde-Sand-Gemisch bestehen, wobei ich mehr Erde als Sand empfehlen würde - möglichst dunkle Erde verwenden, da diese sich schnell erwärmt und die Wärme lange hält - den Hügel durch "Steineinfriedungen" vor dem Abrutschen schützen - am besten bepflanzt man den Hügel mit einigen Bodendeckern, da die Tiere ihre Eier gerne im Schutz eines solchen Gewächses ablegen. Anbei unser Legehügel:
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Wir benutzen auch Dolomitkalk für Schildkröten-GehegeDolomitkalk 10 kg Beutel Der natürliche Lebensraum von Landschildkröten besteht aus einem sehr kalkhaltigen, steinigen und teilweise sandigen Boden. Um das nachzustellen, kann eine Schicht Sand und Dolomitkalk (ebenfalls geeignet: Algenkalk, Kreidekalk, Nordweiss-Perle) eingebracht werden. Dolomit hat einer sehr hohen Calciumcarbonat-Anteil und ist ein reines Naturprodukt. Aber auch Muschelgrit kann (und sollte meiner Meinung nach) zusätzlich im Gehege verstreut werden. Die Schildkröten haben dadurch neben den Sepiaschalen eine weitere, natürliche Kalziumquelle und auch die Optik des Geheges wird dadurch mediterraner.
Diesen sollte man alle 2-3 Jahre in das Gehege einbringen.
Grundsätzlich sollte der Boden aber vorher mit Kalksplitt übersät werden. Hierzu verwendet man am besten gröberen Kalkschotter in der Größe von 3-15mm. Das Material bezieht man am besten direkt aus dem Steinbruch oder sog. "Kiesgruben".
Größere Bereiche sollten auch bewuchsfrei gehalten werden, so dass sich der eingebrachte Kalkschotter schnell erwärmen kann. Ein gut strukturiertes Gehege bietet neben einigen Sonnenplätzen auch schattige Stellen. Gerade den sogenannten lichten Schatten bevorzugen die Tiere gegenüber einem dunklen Schatten. Stellen mit dunklem Schatten suchen die Tiere erst auf, wenn es deutlich mehr als 30°C im Freien hat.
Der Boden soll Stumpf sein, damit sich die Schildkröten Ihre Krallen abschaben können.
Urgesteinsmehl
zu bestellen bei: http://www.urgesteinsmehl-shop.de/
Urgesteinsmehl ist super wichtig damit die Pflanzen kalorienarm werden und nicht zu Kalorienbomben werden! Urgesteinsmehl - Was ist das eigentlich?Urgesteinsmehl/Gesteinsmehl ist ein Bodenhilfsstoff aus feinstem Diabasgesteinsmehl mit wertvollen Bodenverbesserungsstoffen und Spurenelementen, sowie genügend Kalk (Calciumoxid)
Gehegebegrenzung:
Als Garten oder Gehegumgrenzung benutzen wir folgendes:
11er Kunststoff Palisaden mit Hohlkehle mit einer Länge von 60cm. Die Palisaden sind 20cm tief in den Boden eingelassen, so dass Sie dann noch eine Höhe über dem Boden von 40cm haben.Vollkunststoffpalisaden mit Hohlkehlen sind komplett durchgefärbt und haben die Farbe braun. Die Palisaden sind umweltneutral, geruchsneutral, ohne Imprägnierungsmittel und ohne Anstriche. Sie sind witterungsbeständig, verrottungsfrei, beständig gegen Wasser, Säure, Laugen, Salz und Öl. Gewicht nur ca. 1/3 von Beton. Daher leicht zu verarbeiten. Die Palisaden sind sägbar, bohrbar und nagelbar. Die Palisaden eignen sich besonders als Beeteinfassung, Abstützung von Terassenanlagen, Teicheinfassungen, Sandkastenabgrenzungen und vieles mehr.Kamera:Damit wir die Eier der Landschildkröten besser finden, haben wir uns diese Wildkamera besorgt, die extra umprogrammiert wurde. Sie funktioniert jetzt auf Zeit und nicht auf Bewegung:
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