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REIME GEDICHTE GESCHICHTEN 2005

VON MISS ZAUBERBLUME-MAGICFLOWER

MAI 2005 01 02 03 04 05 06 07 08 09

10 BUGA 2005 und das Erlebnis im Dunkeln

Geschichte siehe Anhang

11 12 13 14 15 16

17 BUGA2005 Zellengarten Garten-Geflüster

17 BUGA2005 Gespräch mit dem Unkraut

18 19 20  Rabe am Wasserfall 21  Den Duft schnuppern 22 23  Generationentafel Spiele und Brot 24  BUGA2005 Zellengarten: Die Fuge 25  BUGA2005 Zellengarten: Den Duft schnuppern 26 27 28 30 31 Gespräch mit dem roten Mann

  

10 BUGA 2005 und das Erlebnis im Dunkeln

17 BUGA2005 Zellengarten Garten-Geflüster

17 BUGA2005 Gespräch mit dem Unkraut

20  Rabe am Wasserfall

21  Den Duft schnuppern

23  Generationentafel Spiele und Brot

24  BUGA2005 Zellengarten: Die Fuge

25  BUGA2005 Zellengarten: Den Duft schnuppern

31 Gespräch mit dem roten Mann

Mäusejagd mit Katze

© Zauberblume 2005-05-01

 

Beeil dich liebes Mäuschen schnell.
Draussen ist es nicht mehr hell.
Des Nachts sind die Katzen auf der Jagd.
Für jedes Mäuschen eine Plag .
Mäusejagd mit Katze

© Zauberblume 2005-05-01

 

Hurry you dear mouse fast.
Outside it is no longer bright.
The night are the cats on hunt
For everyone little mouse one trouble.
 
Spaziergang im Sonnenlicht.

© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-05-02

 

Spaziergang im Sonnenlicht.
Wandeln und flanieren
Darauf ein jeder erpicht.
Gehen und spazieren
Flimmernd bricht sich das Sonnenlicht.
An der kalkgetünchten Schlosswand.
Wenn der Lichtstrahl zart zerbricht.
Ziehen uns das Flimmern in Bann.
Grün sind die Wiesen.
Schattenspiele von den Bäumen
Menschen wollen genießen
Im Park bei Tagträumen
Die Bank im Park
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-05-03
Ach wie schön war es die Länder zu bereisen.
Dahin und dorthin den Duft der großen weiten Welt genießen.
In sich aufnehmen und das Gefühl der Freiheit spüren.
In jungen Jahren war es ein finanzielles Problem, die wir durch
Jugendherbergen und Zeltplätzen lösten.
Die finanzielle Seite verbesserte sich zunehmend durch den
anspruchsvollen Beruf meines Mannes. Die Reisen wurden
kürzer, jedoch bequemer.
Im hohen Alter hatte man alles schon gesehen.
Den Duft eingesogen.
Die Gedanken gefüllt mit  Erinnerungen.
Die Füße machen nicht mehr mit, um Berge zu erklimmen und
um weite Wanderungen zu machen.
Jedoch haben wir das Problem miteinander gelöst.
Einstimmig beschlossen wir die sonntäglichen Spaziergänge im
angrenzenden Nymphenburger Park zu erweitern.
Dritte Bank rechts ist unser Stammplatz geworden.
Der Weg ist nicht zu weit von der Maria-Ward-Straße aus dorthin.
Im Sommer wärmt die Sonne unsere alten Glieder und im Winter
schnuppern wir den frisch gefallenen Schnee.
Wir möchten die Bank nicht mehr missen.
Vögel zwitschern in den Bäumen und ein paar Körner vom Vogelfutter
lasse ich heimlich fallen. Das ist doch verboten. Tiere im Park zu füttern.
Wir wollen uns jedoch an ruhigen Tagen mit ihnen unterhalten.
Das tirilieren und das piepsen hören.
Der wichtigste Punkt ist die Erinnerung die wir uns Gegenseitig
wieder ins Gedächtnis zurückriefen.
Die Bank im Park wurde zur zweiten Heimat.
Das grüne Brunnhäusl
Copy © Obermaier Brigitte 2005-05-04
Mit dem Radl  fuhr ich die lange Mauer entlang um vor dem südlichen Tor mein Fahrrad abzustellen. Unsere Mal- und Zeichengruppe erkundet mehrmals im Jahr den Nymphenburger Park mit Schloss um es auf Papier zu bannen.
Von da aus war es noch ein schönes Stück zu laufen. Unser Ziel war das grüne Brunnhäusl, gleich hinter einem erhöhten, schmalen Kanal.  Darin befanden sich die Pumpen für die verschiedenen Wasserwege die durch den Nymphenburger Park führen.  Ein Blick hinein riskierten wir alle, um uns bei strahlenden Sonnenschein ein bequemes Plätzchen zum Zeichen auszusucten. Die Auswahl war gross und ich beschloss zuerst das verschnörkelte Waschbecken an der Nordwand des Nebenhauses zu zeichnen.  Mit der Genauigkeit eines Detektives zeichnete ich den Wasserspeier ab. 
Mit groben Umrissen setzte ich das Grüne Brunnhäusl als Skizze auf ein anderes Blatt Papier  um dann das Blatt mit Farbe zu füllen. Bäume und Häuser durften auf mein Aquarell-Papier wie den Anschnitt des vorbeilaufenden Kanals.
Nach drei Stunden Tätigkeit sammelte sich die Gruppe und wir legten unsere Werke auf die Böschung um sie gemeinsam zu betrachten. Ah und Oh, Kritik und Lob wurden vergeben. 
Ein Windboe kam vom Westen her mit einem kräftigen Stoss fegte er die losen Zeichnungen durch die Gegend bis eine Skizze  auf der nun kräuselnden Oberfläche des Kanals landete.
Schnell fing jeder seine Werke ein um sie sorgfältig in der Aktentasche zu verstauen.
Die Sonne sagte uns Auf Wiedersehn und die Schatten wurden immer länger.
Wir verabschiedeten uns und jeder ging mit einem verabschiedenden Hallo seines Weges.
Seerosenteich
Copy © Obermaier Brigitte 2005-05-04
Mit dem Radl ist die Fahrt in den Nymphenburger Park nicht weit. An der verwitterten Mauer sperre ich mein Rad ab. Es ist der hintere Eingang im Norden. Nicht so elegant wie die prachtvollen Arkaden gleich neben dem Schloss.
Eher verschwiegen.
Das schmiedeeiserne Tor quietscht leicht in den Angeln, als wenn es sagen will: Ich bin zwar nicht mehr das jüngste und schönste Tor, aber kommt nur herein.
Geheimnisvoll lagen die beiden schattigen Wege vor mir. Der linke führt direkt an der Mauer entlang und mündet bei der Magdalenen-Klause. Der andere Weg führt Richtung Süden und lädt zu einem Spaziergang durch den westlichen Park ein.
Ich hatte jedoch meinen Sitz-Rucksack dabei und verliess den vertrauten Weg nach einhundert Meter und folgte dem angedeuteten Trampelpfad. Erst musste ich mich durch das kurze Dickicht hindurch wutzeln.
Die Blätter wurden lichter und ich stand wie eine Prinzessin unter einem Tor zur Sehnsucht und Fülle. Das Tor wurde durch einen herabhängenden gebogenen Ast angedeutet und zeigt dahinter die Vielfalt der verschwiegenen Natur. 
Mein Blick wurde magisch von der strahlenden und ruhenden Wasseroberfläche gefangen.  Ein Drittel davon sind von Seerosenblätter bedeckt. Wie kleine Kronen sitzen die vollerblühten Seerosenblüten auf den Seerosenblätter. Zarte rosarote und elegant weiße Blüten wechseln sich im Farbenspiel mit den dunkelgrünen und dunkel-weinroten Blätter ab.
Quack macht es und ich entdecke auf den dessert-tellergroßen Seerosenblätter Frösche die sich genau wie ich Sonnen wollen. Fehlt nur noch dass meine goldene Kugel, sprich mein Bleistift aus versehen ins Wasser fällt.
Ich suchte mir ein Plätzchen und setzte mich an den Wasserrand. Mein Bleistift ruhte in der Hand und ich träumte von der Seeoberfläche, dass ein Boot wie bei der Roseninsel im Starnberger See, übersetzt zu einer einsamen Insel. Sanft segelte ein Blatt  von luftiger Höhe herunter und landet auf meinem  Haupt. Das nennt man zielgenau getroffen.  Mein Tag-Traum verflüchtig sich und ich sah wieder den kleinen Teich vor mir.  Ich holte meinen Zeichenblock hervor und zeichnete mit weicher Miene die Konturen von Seerosen vor.
Der Pinsel in meinen Aquarell-Kasten wurde in die moosgrüne Farbe getaucht,  bemalte das herabgefallene Blatt und machte eine Abklatsch-Technik auf meinen Block.  Umrandete das Muster, dass ein vollwertiges Blatt entstand.
Eine blaue Libelle, ich nenne sie die „blaue Jungfer“ schwirrt  umher und ich folgte mit meinen Augen ihren Weg. Kurze Zeit später hab ich  sie auf mein Papier gebannt.
Die Zeit verging wie immer viel zu schnell und ich war vertieft in meine Arbeit.
Es war ruhig hier, denn nur wenige wissen von diesem einzigartigen Seerosen-Tümpel der nun langsam vom Schatten der Abenddämmerung eingelullt wird.
Ich packe meine Sachen zusammen und radle wieder nach Hause.
Liebes-Geständnis: Der Himmel ist weit weg Dear confession: The sky is far away
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-05-06 © Brigitte Obermaier, Munich, 2005-11-12
Sieh in der Ferne den Horizont. See in the distance the horizon.
Ich möchte die Welt genießen. I would like to enjoy the world.
Dort wo mein innerster Wunsch wohnt. Where my internal desire lives.
Wo all die Wünsche sprießen. Where all the desires sprout.
Ich reiche dir mein Brot. I hand you my bread.
Ach bitte, teile es mit mir. Oh please, divide it with me.
Zeig mir den Himmel mit dem Abendrot. Show me the sky with that evening-red.
Vielleicht schenkst du ihn mir. Perhaps you give it to me.
Die Farben der Blumen erkennen. The colors of the flowers recognize.
Beschnuppern den Duft der Blüten. Smell of the colors blooms.
Die Liebe in mein Herz einbrennen. The love into my heart burn.
Willst du mich behüten? Do you want to protect me?
I
Der Himmel ist weit weg The sky is far away
Von den Tiefen des tiefen Meeres of the depths of the deep sea
Über den Ozean führt ein schmaler Steg. over the ocean leads a narrow bar.
Wo die Tropfen sich aus den Wolken leeren. Where the drops from the clouds empty.
Wie die Augen doch schmerzen. As the eyes hurt nevertheless.
Kann die endlosen Sekunden zählen. Can the endless seconds count.
Möchte dir schenken von Herzen. Would like to give you from hearts.
Willst du meine unendliche Liebe wählen? Do you want to select my infinite love?
Kater mit weichen Fell
 © Zauberblume, Muenchen, 2005-05-07
Samtig fein dein Fell, ach komm doch mit.
Du lieber Kater mit deinen schnurrenden Tönen.
Ich spüre deiner Pfote samtweichen Tritt.
Lass dich ein Mal von mir verwöhnen.
Gleitet der Kamm hindurch im Fell.
Höre ich dein Ton mit Wärme
Schenkst mir dein Schnurren blitzschnell.
Ach wie ich von dir schwärme.
Vertrauensvoll schmiegst du dich an,
An meinen Körper zart und graziös.
Dein Leib ganz sanft und zart,
Dein Schnurren klingt zutraulich melodiös.
Ich fühle deinen Wirkungskreis.
Fühle den Frieden in mir.
Dein Zutrauen ist der Dankespreis.
Bitte bleib immer bei mir.
Weg ohne Angst
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-05-08
Ich bin nicht ganz einwandfrei.
Und eigentlich nicht grundschlecht.
Das ist keine Aufschneiderei.
Das Leben zeigt sein eigenes Recht.
Der Ehrgeiz  hat seine eigene Dehnung.
Nehmt mich so wie ich bin.
Wir kennen alle die Hoffnung.
Die Trauer hat seinen eigenen Sinn.
Der Bangigkeit ins Auge schauen.
Der sich mit seiner Seele verbündet.
Hat die Sicherheit mit Vertrauen.
Will den Weg ohne Angst finden.
Einfach dem Ärgernis ausweichen.
Durch die Enge der Erfahrung gehen.
Der gute Weg kann dich erreichen.
So können wir in der Welt bestehen.
Gewohnheit der Energie
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-05-09
Die Gewohnheit uns teils verzagt.
Sie treibt uns an und bebt.
Sie fegt uns davon, die uns nicht fragt.
Die kraftvolle Energie die in uns lebt.
Die Gewohnheit bremsen ohne zu klagen..
Die Kunst des Haltmachen hat keine Normen.
Wir wollen lernen auszusetzen und stopp sagen.
Aufhören mit der Achtlosigkeit, dies sollten wir formen.
Wenn der aufgewühlte Sturm in uns tobt.
Wie können wir dabei Frieden finden?
Die Unruhe in uns ist kampferprobt.
Sie müssen in unserem Innern überwinden.
Wir sollten üben mit der Achtsamkeit.
Das Atmen, das Lächeln und das Gehen.
Versuchen tief zu Schauen mit Behutsamkeit.
Sollten erarbeiten das ruhige Verstehen.
Der gegenwärtige Augenblick soll uns berühren.
Soll die Liebe in uns entfalten durch rechtes Lenken.
Die Neigung in uns Verstehen und spüren.
BUGA 2005 und
 
das Erlebnis im Dunkeln

(c) Zauberblume 2005-05-10

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BUGA 2005 und das Erlebnis im Dunkeln
© Zauberbume, Muenchen, 2005-05-10
Blinde Menschen können die wunderschöne BUGA 2005 in München nicht sehen.
Ihre Augen sind an die Dunkelheit gewöhnt.
Trotzdem sind viele Blinde auf dem Gelände um die Natur zu spüren –
zu riechen – zu ertasten. Das Gefühl der Natur in sich aufnehmen.
Die duftenden Blüten riechen.
Die unterschiedlichen Materialen zu ertasten.
Die Schritte auf unterschiedlichen Böden zu fühlen.
All seine restlichen Sinne auf das Gegebene in der Dunkelheit in zwei Container erleben.
Die Tür öffnet sich und in einer Lichtschleuse gewöhnt man sich zuerst an die Dunkelheit.
Ein dicker Strick oder eine Stange aus verschiedenen Materialien lässt
uns etwa  Sicherheit in  der Dunkelheit zurückgeben.
Verschiedene Wände ertasten und gewellt oder geriffelt.
Abwechselnd den steinernen glatten Pflaster-Boden mit Kiesel oder nassen Steinen betreten.
Die Dunkelheit mit seinen unterschiedlichen Geräuschen lauschen.
Da klingt ein zartes Glöckchen und hinter uns kichert ein junges Mädchen
weil es mit der Hand an die nasse Wand berührte. 
Der ältere Herr strich sich über seine glatt polierte Glatze, jedenfalls erzählte er
uns das hinterher, als ein paar Stoffbänder oder Moosranken von der Decker
sehr tief herunterhingen.
All die unterschiedlichen Eindrücke sollten wir so nach und nach verarbeiten,
mit den anderen Teilnehmern und -innen diskutieren.
Weiter gings.
Hinter einem dicken, spürbaren, Vorhang, wir stellten uns diesen in schwarz vor,
befand sich ein langer Tresen mit Barhocker.
Mit den Händen tasteten wir den Barhocker ab und den Tresen.
Der blinde Peter, ich stellte ihn mir gross  und schlank vor, bot uns Kakao,
Kaffee Saft oder Wasser an. Ich entschied mich spontan für den leckeren  Kakao.
Sogar in der Dunkelheit ist der Kakao im Plastikbecher heiss.
Dann ging es ans Zahlen.
Wir mussten selbst erraten und wir ein Geldstück erkannten. 50 Cent ,
soviel kostete das Getränk, waren etwas größer als ein Euro-Stück.
Ich wusste, dass das 20-Cent-Stück gegenüber dem 10 Cent-Stück wesentlich größer war.
Nur den Unterschied 50 Cent und 20 Cent wusste ich nicht.
Also kramte ich in meiner Geldbörse und fischte den Einkaufswagen-Chip  hervor
und schwubs erkannte, nein fühlte ich, dass das 50 Cent größer war als dieses und
konnte es stolz präsentieren.
Ob Jung oder Alt, ob weiblich oder männlich, einstimmig fanden war es ein seltsames
und doch tolles Erlebnis.

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Versprechen heisst Bindung Promise is called connection
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-05-11 written + translation© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-05-11
Ein Vorsatz heisst ein Versprechen geben. A resolution is called a promise gives.
Oder eine feste Bindung anbieten . Or a firm connection offer.
Für heute, für die Zukunft leben. For today, for the future live.
Ich befasse mich mit gezielten Gebieten. I'm concerned with purposeful areas.
Durch die Bindung finden wir den Inhalt. By the connection we find contents.
Ohne Versprechen gibt es keinen Stütze. Without promises there is no support.
Durch dies bekommen wir den Halt . By the way get the stop.
Einen Einlage wie Regentropfen seine Pfütze. Insert such as rain drop its puddle.
Bedingungslos soll die Verbindlichkeit sein. Unconditionally the commitment is to be.
Ohne weiteres ohne Verwirrung. Easily without confusion.
Die Verbindung wird der Gedanke rein. The connection becomes the thought purely.
Ohne Entgleisung ohne Irrung. Without derailing without erring.
Je freier desto fester ist das Wollen. Wanting is the more freely the firmer.
Aus freien Stücken können wir dies stillen. From free pieces we can satisfy this.
Beharrlichkeiten ohne Fragen ohne sollen. Persistences without questions without are.
Freiwillig zeige deinen Willen. Voluntarily show your will.
Eine vermeintliche Bindung wie Nebel gedöst. An alleged connection such as nebulas gedoest.
Liegt einer Scheinbindung gleich. Is appropriate for an illusory connection directly.
Diese wird durch das Bewusstwerden gelöst . This is solved by.
Wie die Treue, auch sie macht uns reich. Like the loyalty, also it makes us rich.
Ist das Risiko gross, ein Scheitern angesagt. The risk is largely, announced a failure.
Kommt die Bewährung ins Spiel The probation does not come into the play
Nicht den Kopf hängen lassen, wie angeklagt. The head to hang leaves, as accused.
Die feste Glaube daran ist weiter dein Ziel. The firm faith in it is far your goal.
Floh und Katz heiter

© Zauberblume, Muenchen, 2005-05-12

 

Von der Wiese ging es weiter.
Zuerst wars noch heiter.
Dem Floh wurde es Bange
Weil er am Katzes Unterlaib hange.
Wohin die Katze wohl ging.
Warum der Frosch Fliegen fing.
Der Hund lief hintendrein.
Liess die beiden nicht allein.
Blumenkästen wurden bepflanzt
© Zauberblume, Muenchen, 2005-05-13
Eine wundervolle Idee wurde von Beatrice von Bayern umgesetzt. Es wurde der längste Balkon in Bayern, sogar Deutschlands. Ein Blumenkasten neben dem anderen wie auf einem richtigen Balkon, bepflanzt mit „Whirlwind White“, „Tukana“ oder „Laguna Trailing Dark Blue“, wie die klangvollen Namen der Neuzüchtungen klingen. Unter dem Namen Fleissiges Lieschen und Eisenkraut erkennen die Naturliebhaber die Pflanzen.
Schade dass die schöne Dekoration auf der 2500 m langen Mauer ab dem 21. Mai für 15 Euro an Kaufintressenten für einen guten Zweck veräußert werden.
Jedoch und das klingt hervorragend, denn  der zu erwartende Erlös dieser Benefizaktion liegt bei 30 000 Euro für das „Bündnis für Kinder - gegen Gewalt“.
Schirmherr dieser Stiftung ist der bayerische Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber, im Stiftungsvorstand engagieren sich der ehemalige Bundespräsident Prof. Roman Herzog sowie die Moderatorin Sabine Christiansen und die Schauspielerin Dr. Maria Furtwängler. Übergeben wird der Scheck an das „Bündnis für Kinder“ am Mitmachtag am 17. Juli auf der BUGA 05.
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Kühe brauchen Spass
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-05-14
Kühe stehen auf der Wiese.
Muhen über Jene und Diese.
Stehen sie gerne dumm herum.
Die Kühe und wissen nicht warum.
Brav wird das Grüne gut verkaut.
Sie wissen nur, es wird verdaut.
Der Spass liegt auf des Kühe Seite.
Suchen wir vor Schreck das Weite.
Limerick im Reigen

© Zauberblume, Muenchen, 2005-05-15

 

Ich möchte, ich will hier bleiben.
Möchte Tanzen im Reigen.
  Ich verarbeite meine Gedanken.
  Die übertreten die Schranken.
Ich will im Lyrikeck schreiben.
Rosen des Alltags
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-05-16
Es müssen keine Rosen sein.
Hat sich der Alltag hereingestohlen.
Lass die Sonne in dein Herz hinein.
Stell eigene Ansprüche unverhohlen.
Gefühl mit mangelnden Aufmerksamkeit.
Zuwendungen werden gekürzt.
Schwermut macht sich breit.
Wem diese Stimmung wohl nützt?
Miteinander leben und schauen.
Die  Liebe zur Sprache bringen.
Eine Beziehung braucht vertrauen.
So kann Gemeinsamkeit gelingen.
Täglich die Augen offen halten.
Sanfte Gesten und neue Wege suchen.
Die „Rosen des Alltags“ verwalten.
Überlegungen nicht nur buchen.
Abwechslungsreiche Gespräche der Paare.
Besinnung, Entspannung hat einen Sinn.
So gelingt es über Jahre.
„Rosen des Alltags“ bringen Liebe mit Gewinn.
BUGA2005 Zellengarten Garten-Geflüster
© Zauberblume, Muenchen, 2005-05-17
Wer redet da mit mir. Ich seh mich um und sehe keinen Menschen.
Es müssen Lautsprecher sein? – Ich – höre ich wieder eine Stimme, als ich an einer Rose vorbeigehe. Ich bin die schönste aller Blumen.
Die Rose ist eine schöne Blume, nicht unbedingt die Schönste. Es gibt so viele Blumen-Arten die ihre eigene Schönheit präsentieren. Die Orchidee mit ihrem porzellanartigem Wesen. Der Flieder der seinen Duft verströmt um auf sich aufmerksam macht.
Der Zellengarten "Das Gartengeflüster" ist ein ruhiger, besinnlicher Ort. Der Schnittlauch ist ebenso vertreten wie die Pfingstrose. Sie erzählen von ihrer Heimat, woher sie kommen. Zeigen uns gegen welche Krankheit sie helfen könnte.
Wie heisst es auf der BUGA2005 Seite:
Klassische Gartenpflanzen, Blumen, die jeder kennt oder zu kennen meint, charakterisieren
die verschiedenen Pflanzungen. Zwischen den höhengestaffelten und üppig bepflanzten Hochbeeten sowie Staudenrabatten leiten schmale Wege von einem Gespräch
zum nächsten. Ruhebänke laden die Gäste zum Verweilen ein. Auf Augenhöhe mit den Blumen sitzendend, können sie diese intensiv erleben, riechen, sehen und hören - und mit ihnen flüstern.
Hier ein Gespräch von mir mit einem Unkraut.
© Zauberblume, Muenchen, 2005-05-17
Hallo, schön dass du dich zu mir herabneigest. Weißt du wer ich bin. Halt, halt, ich weiss was du sagen willst: Du bist Unkraut!
Weißt du überhaupt was Unkraut genau ist? Unkraut ist eine vom Menschen als störend empfundene Pflanze. Genau gesehen bin ich „das Unkraut“ eine Wildpflanze und keiner will mich züchten oder anbauen. Ich bin Unnütz sagt man mir. Dabei bin ich ein Erstsiedler von kargen Böden. Ich bin eine extreme Pflanze und bin selten klein zu kriegen.
Ich stelle sogar einen Rekord auf: Das Wort Unkraut ist zu 99 Prozent der Menschheit bekannt. Welche Pflanze kann schon mit diesem Rekord prahlen?
Ich hörte der Pflanze zu und machte mir so meine Gedanken. Es stimmt was das Unkraut sagt. Denn sie wird zum Unkraut wenn sie im Konkurrenzkampf mit der Nutzpflanze steht. Wenn die Nutzpflanze keine Nährstoffe, Licht oder Wasser bekommt, weil das „Unkraut“ überwiegt.
Ich sprach dem Unkraut Mut zu. Eines ist sicher:
Wenn es dich nur noch als Mangelware, als Seltenheit gibt, dann wird die Menschheit aus dem Unkraut eine Edel-Pflanze machen.
Auf wiedersehen Unkraut
Deine Zauberblume
Absolut die Natur
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-05-18
Ein Wort wollte ich dir sagen.
Nicht jammern nicht klagen.
Nur ein Wort
Einen Blick wollte ich riskieren.
Wollte dich nicht verlieren.
Nur ein Blick
Lauschen wollte ich dem Wind.
Wie er vorbeirauscht geschwind.
Nur lauschen
Fühlen wollte ich deine Haut.
Das Berühren ist mir vertraut
Nur berühren
Spüren wollte ich das Dasein.
Genießen jedoch nicht allein
Nur Genießen
Riechen den Duft der großen Welt.
Natur der absolute Überlebens-Held
Absolut ist nur die Natur
Die Zahnarztauswahl
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-05-19
Welch Aussicht wird mir geboten.
Ein Zahnarzt verursacht Schmerzen.
Nicht hingehen ist auch verboten.
Darum wähle ich mit wehmütigen Herzen.
Zahnarzt eins oder keinen der Beiden.
Dann muss ich meine Schmerzen hassen.
Zahnarzt zwei - muss ich leiden?
Muss mich einer Entscheidung anpassen.
Den mit dem schönen Gebiss
Malt  seine Zähne an in weiss.
Eines ist mir gewiss.
Das Problem ist ein ganz schöner Sch....
Die Löchrigen Zähne man bedenke.
Zeigt er uns, unter seinem Gebiss.
Unsere Sinne er dahin lenke.
Mehr bringt ein Zahnarzt-Besuch gewiss.

Rabe am Wasserfall

© Zauberblume, Muenchen, 2005-05-20
Der Rabe sitzt am Wasserfall
Das Wetter ist uns nicht Wurst.
Hunger ist ein ein besonderer Fall.

Die Tiere haben Durst.

 

Wetterbericht  mit Rolena:

 

Hoch "Rolena" brachte uns den Sommer nach Deutschland
Ab Mittwoch schwenkte Hoch "Rolena" das Zepter und brachte  den Sommer nach Deutschland. In Süddeutschland ist es die meiste Zeit sonnig und trocken.

2005-05-24 Dienstag 21 Grad -
2005-05-25 Mittwoch 24 Grad -
2005-05-26 Donnerstag 28 Grad -
2005-05-27 Freitag 29 Grad

Den Duft schnuppern
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-05-21
Den Duft der Rose schnuppern
Versinken im Blütenmeer
Veilchen und Vergissmeinnicht
Gib nicht die Freiheit her.
Fühlen und sich anschmiegen.
Zart den Grashalme beiseite schieben
Den Duft der Erde genießen.
Sich einfach mal verlieben.
Blumen hier und Blumen da.
Gänseblümchen und Nelken duft.
Glockenblumen läuten für uns.
Gerne man die Blumen sucht.
Generationentafel Spiele und Brot
© Zauberblume, Muenchen, 2005-05-23
Am Samstag 21. Mai, heißt es dann ab 16 Uhr auf der
Parkterrasse  „Kommen Sie zur 1 Kilometer langen
Generationentafel mit „Brot und Spielen “ einmal anders.
Eröffnung der Generationentafel durch die Schauspielerin
Michaela Merten. An einer langen Tafel auf der Promenade
der BUGA werden die Gäste mit leckeren Broten verwöhnt
und können spannende Gesellschaftsspiele machen. 
Miteinander Spielen und Essen sind verbindende Elemente.
Die Hofpfisterei München und Ravensburger Spiele
werden diesen Event sponsern.
Möglichst viele Mitspieler sind herzlich willkommen.
Text übernommen aus dem Email von der Press-Mitteilung BUGA2005
Text Zauberblume
Obwohl der Tag mit Kühle begann, endete er mit einem heissen
Nachmittag von 25 Grad. Die BUGA-Gäste kamen in Scharen
 um die prachtvollen Ideen zu bewundern. Zu durchforsten und
um sich zu erholen.
Bei Erholung mit Brot und Spiele ließen sich die Gäste
an der 1 km langen bzw. 1000 Meter langen Biertischen
einladen nieder. Die Hofpfisterei spendete verschiedene
Brotsorten wie Olivenbrot, Bauernbrot, Dinkelbrot,
dass schwer und feucht  und das neu kreierte Blütenbrot,
 dass leicht süsslich und parfümiert schmeckte.
Einstimmig entschieden wir uns für das Karottenbrot,
gemischt mit Sonnenblumenkernen.
Beim Spiel entschieden wir uns für den zappeligen
Urwalds-Fischfang. Ausgeruht im Schatten der Sonnenschirme
machten wir uns wieder auf dem Weg durch die BUGA
oder gleich nacht Hause.
Gruss Zauberblume
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-05-23
Die FUGE
© Zauberblume, Muenchen, 20050524
Das lateinische Wort Fuge (Flucht, weglaufen) bezeichnet
seit dem 14. Jahrhundert den Kanon, später auch ganz
allgemein die Satztechnik der Imitation. Sie wirkt wie ein
musikalisches Gespräch, bei der  mehre Personen ein oder
zwei musikalische Themen besprechen.  In einer Fuge "flieht"
das Thema von einer Stimme zur anderen.
Die Fuge im Sinne der Landschafts-Technik ist ein offener
Zwischenraum zwischen zwei festen Materialien.
Auf der BUGA 2005 ist die FUGE eine 50-fache Vergrößerung
eines Pflasterbelages aus Beton. Teilweise ist die Fuge
bewachsen und der Mensch muss in der Fuge gehen.
Wie ein Wurm oder eine Ameise können sich die Besucher
in der "Fuge" fühlen.
Die seitlichen Flächen der Pflastersteine sind beispielsweise
glatt, geschliffen, gerillt, durchbrochen, mit Weiden bepflanzt,
von Wasser umschmeichelt oder in Farbe gehüllt. Es gibt Licht
und Schatten in der "Fuge" und vom Balkon in der Zellenmitte
aus hat man einen eindrucksvollen Überblick über die enorme
Dimension des "Pflasterbelages".
Den Duft schnuppern
© Zauberblume, Muenchen, 2005-05-25
Den Duft der Rose schnuppern
Versinken im Blütenmeer
Veilchen und Vergissmeinnicht
Gib nicht die Freiheit her.
Fühlen und sich anschmiegen.
Zart den Grashalme beiseite schieben
Den Duft der Erde genießen.
Sich einfach mal verlieben.
Blumen hier und Blumen da.
Gänseblümchen und Nelken duft.
Glockenblumen läuten für uns.
Gerne man die Blumen sucht.
         Gespräch mit der Roten Mann
                                               © Zauberblume Muenchen, 2005-05-31
„Grüss Gott, darf ich sie ansprechen?“
„Meinen sie mich?“
„Ja ich meine sie, sie da oben!“
„Aha, also doch mich.“
 „Könnten sie sich mal zu mir herunterbeugen?“
„Sie meinen mich? Darf ich lauthals lachen?“
„Mh, ich glauben Lachen kann ich besser wie sie.“
„Verzeihen sie: Ich hab einen steifen Rücken.“
„Schon verziehen. “
„Nun reden sie schon, was wollen sie von mir?“
„Ich hab eine Frage“
„Na, dann los damit.“
„Sie haben durch den Perspektiven-Wechsel die beste Aussicht.“
„Das kann man wohl sagen.“
„Ich suche nämlich etwas.“
 „Das Rätsel habe ich bestimmt gleich gelöst.“
„Warum blicken sie nach Westen?“
„Weil mich die Mittags-Sonne blendet.“
„Oder ist das mein Objekt das ich suche?“
 „Ich weiss doch gar nicht was sie suchen.“
„Gestern war ich auch schon da und war ich in den Zellengärten.“
„Eine wunderbare Idee. Jede einzelne Zelle hat ein eigenes Thema. Waren sie schon in den Fugen oder in der Pfütze. Der Wetterwechsel ist famos und das Gartengeflüster höre ich so gerne, zur Entspannung.“
„Stimmt, das habe ich alles gesehen. Beine hätte ich mich beim Gartengeflüster verplaudert. Die Gespräche waren zu interessant.“
 „Der Schnittlauch hat mir sein geruchsvolles Leid geklagt, dabei gehört er doch zu den nützlichen “Kräutern.“
„Ich mag gerne Schnittlauch.“
„Von hier aus sehe ich das Innenleben der Sumpf-Dotter-Blume im tollen Outfit.“
„Hab ich nicht gesehen. Da muss ich unbedingt noch hin.“
 „Vor allem die orange Farbe sticht so ins Auge.“
„Ach du meinst  das Teletubbie-Land. Da muss ich nochmals lachen. Selbstverständlich war ich da schon mit meinem zweijährigen Enkel. Er ist begeisterter Teletubbie-Fan.“
„Dann musst ihr unbedingt mit ihm Gondel fahren.“
„Das wäre bestimmt toll für ihn, nur der Preis dafür ist mir ein wenig zu hoch.“
 „Leider, ich habe schon davon gehört.“
„Sag mal, weswegen ich hier bin“
„Stimmt, du wolltest mich was fragen. Raus mit der Sprache“
„Warum hältst du die Gondel so fest in deiner Hand?.“
„Wie meinst du das?
„Ich habe ein Digital-Kamera-Foto davon, willst du es sehen?
„Na klar, zeig her.
„Siehst du es von da oben?
 „Wow, sieht ja toll aus, danke für das Zeigen.“
„Wow, sieht ja toll aus, danke für das Zeigen. Und wie du siehst, habe ich die Gondel schon wieder losgelassen und sie fährt immer noch.“
„Ich danke dir  bis nächsten Mal Ich wünsche dir einen zauberhaften BUGA-Tag 2005 und lass dich wieder mal sehen.“
„Klar mache ich..“

2005 05 10
BUGA 2005 und das Erlebnis im Dunkeln
(c) Zauberblume 2005-05-10
Blinde Menschen können die wunderschöne BUGA 2005 in München nicht sehen.
Ihre Augen sind an die Dunkelheit gewöhnt.
Trotzdem sind viele Blinde auf dem Gelände um die Natur zu spüren –
zu riechen – zu ertasten. Das Gefühl der Natur in sich aufnehmen.
Die duftenden Blüten riechen.
Die unterschiedlichen Materialen zu ertasten.
Die Schritte auf unterschiedlichen Böden zu fühlen.
All seine restlichen Sinne auf das Gegebene in der Dunkelheit in zwei Container erleben.
Die Tür öffnet sich und in einer Lichtschleuse gewöhnt man sich zuerst an die Dunkelheit.
Ein dicker Strick oder eine Stange aus verschiedenen Materialien lässt
uns etwa  Sicherheit in  der Dunkelheit zurückgeben.
Verschiedene Wände ertasten und gewellt oder geriffelt.
Abwechselnd den steinernen glatten Pflaster-Boden mit Kiesel oder nassen Steinen betreten.
Die Dunkelheit mit seinen unterschiedlichen Geräuschen lauschen.
Da klingt ein zartes Glöckchen und hinter uns kichert ein junges Mädchen
weil es mit der Hand an die nasse Wand berührte. 
Der ältere Herr strich sich über seine glatt polierte Glatze, jedenfalls erzählte er
uns das hinterher, als ein paar Stoffbänder oder Moosranken von der Decker
sehr tief herunterhingen.
All die unterschiedlichen Eindrücke sollten wir so nach und nach verarbeiten,
mit den anderen Teilnehmern und -innen diskutieren.
Weiter gings.
Hinter einem dicken, spürbaren, Vorhang, wir stellten uns diesen in schwarz vor,
befand sich ein langer Tresen mit Barhocker.
Mit den Händen tasteten wir den Barhocker ab und den Tresen.
Der blinde Peter, ich stellte ihn mir gross  und schlank vor, bot uns Kakao,
Kaffee Saft oder Wasser an. Ich entschied mich spontan für den leckeren  Kakao.
Sogar in der Dunkelheit ist der Kakao im Plastikbecher heiss.
Dann ging es ans Zahlen.
Wir mussten selbst erraten und wir ein Geldstück erkannten. 50 Cent ,
soviel kostete das Getränk, waren etwas größer als ein Euro-Stück.
Ich wusste, dass das 20-Cent-Stück gegenüber dem 10 Cent-Stück wesentlich größer war.
Nur den Unterschied 50 Cent und 20 Cent wusste ich nicht.
Also kramte ich in meiner Geldbörse und fischte den Einkaufswagen-Chip  hervor
und schwubs erkannte, nein fühlte ich, dass das 50 Cent größer war als dieses und
konnte es stolz präsentieren.
Ob Jung oder Alt, ob weiblich oder männlich, einstimmig fanden war es ein seltsames
und doch tolles Erlebnis.
Blilli das Blitzendes Licht-Flöckchen
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2004

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