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REIME GEDICHTE GESCHICHTEN 2005

VON MISS ZAUBERBLUME-MAGICFLOWER

AUGUST 2005 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 30 31
  
 
 
Großmutter erzählt
© Zauberblume, Muenchen, 20050802
Wenn die Abenddämmerung hereinbricht.
Der Wind leise um das haus weht.
Erzählt uns das Großmütterchen eine Geschicht’'
Die Kinder lauschen bedächtig und seht.
Gefangen sind die Zuhörer im Märchenreich.
Ach Großmütterlein erzähle bitte noch eine.
Ihr müsst brav und bescheiden sein.
Still sitzen ist eigentlich nichts für die Kleine.
Es war einmal, so fangen alle Geschichten an.
Und wenn alle zuhören und lauschen.
Hört man nicht das Ticken der Uhr an der Wand.
Hört man nicht die Bäume im Walde rauschen.
Sie sitzen und sperren auf Ohr und Mund.
Man wird in die Traumwelt hineingetragen.
So erzählt Großmutter vom Lebens-Bund.
Geschichten aus längs vergangen Tagen.
Von Burgen und Zwergen.
Von Feen und Rübezahl.
Von Riesen und Bergen.
Sie hat eine große Auswahl.
Sie berichtet von Liebe und Leiden
Von Wunder und Schmerzen.
Von lustigen Clowns und Streichen.
Geschichten für liebliche Herzen.
Kannst du zählen am Himmel die Sterne.
Soviel Blätter im Winde wehen.
Sie kennt die Geschichten von Nah und Ferne.
Wir versinken um Träume zu sehen.
Großmutter kennt all die Geschichten.
Wenn die Abenddämmerung hereinbricht.
Wird sie weiterhin fabelhaftes berichten.
Ach, erzähl uns eine Geschicht'
Ruhepause Autobahn
© Zauberblume, Muenchen, 20050803
Eine Ruhepause
- am Rande der Autobahn
Entspannen und neue
- Kraft entgegen nehmen.
Die Seele auftanken mit
- Frischem Tatendrang.
Der Zukunft mit frischem
- Mut entgegen sehen.

 

(Bei einer Ruhepause bei der Autobahnkirche am Irschenberg - A8).

Arbeit soll ruhen
© Zauberblume, Muenchen, 20050804
Lass die Arbeit ruhen.
Ist das Tagwerk vollbracht.
Das letzte Krümelein suchen.
Damit das Herzelein lacht.
Bricht die Sehnsucht herein.
Überlege nicht zu lange.
Erlebe im täglichen Sein.
Das leben ohne Bange.
Musikalische Note
© Zauberblume, Muenchen, 20050805
Variationen mit musikalischer Note
Lass Dich von den Klängen berauschen.
Musik ist ein besonderer Bote.
Lass auch Deine Seele lauschen.
(Bei einem Harfen-Konzert in Berchtesgaden)
Insel mit Individuum
© Zauberblume, Muenchen, 2005-080-06
Abgeschnitten von der Welt
Ein Kosmos für sich allein.
So hab ich sie mir vorgestellt.
So sollte eine Insel sein.
Anders gehen dort die Uhren.
Ohne festen Dienst oder Fahrplan.
Dort zählen der Natur seine Spuren.
Diese Insel hat es mir angetan.
Sie ist vertraut mit den Jahreszeiten.
Mit Ebbe und Flut und Witterung.
Und Klippen die Beben bereiten.
Mit spürbarer Wahrnehmung.
Feucht und salzgeschwängert der Wind.
Die Elemente gebärden sich launisch ungezähmt.
Abgeschiedenheit, wenn die Natur erklingt.
Offenheit, wenn man die Weite erwähnt.
Ein Spiegel des romantischen Menschen.
In ihr entdeckt er sicherlich.
Als Individuum, abseits der Gesellschaft.
Als in sich ruhendes, in sich stürmendes ich.
Trostlos und allein
 © Zauberblume, Muenchen, 2005-080-07
Lass mich nicht allein.
Auf der Insel mit Glück.
Ohne dich will ich nicht sein.
Sonst spielt mein Herz verrückt.
Ob das Wetter trostlos oder schön.
Mit dir durch die Zukunft schwimmen.
Das Leben lässt uns gemeinsam sehn
Zusammen wird es uns gelingen.
Herz und Baum
© Zauberblume, Muenchen, 2005-08-08
Das Herz beladen wie ein Baum.
Mit Früchten erlesen behangen.
So süss wie ein schwereloser Traum.
Dem will man nicht versagen.
Laterne Leuchte
© Zauberblume, Muenchen, 2005-08-14
Leuchte Laterne, leuchte hell.
Zeig mir den Weg in der Dunkelheit.
Bring uns Licht speziell.
Schenk uns Zufriedenheit.
Herzens-Freude
© Zauberblume, Muenchen, 2005-080-15
Voller Freude geben.
Aus tiefsten Herzen schenken.
Schöpfen aus dem Leben.
Dabei an die Liebe denken
Engels-Gedanken
© Zauberblume, Muenchen, 2005-080-16
Engels-Gedanken mit Schmerzen.
Verlangen begehrter Lippen.
Im reinen Tempel des Herzen.
An der Sehnsucht mippen.
Meeres-Kissen
© Zauberblume, Muenchen, 2005-080-17
Kling ein leiser Ton vom Wissen.
In tiefster Seele verborgen.
Quellbrunnen des  murmelnden
  Meeres-Kissen.
Denn es ist daraus ist
  Liebe geworden.
Herz öffnen
© Zauberblume, Muenchen, 2005-080-18
Die Seele ausschalten.
Überwiegt der Schmerz
Um den Segen zu erhalten.
Öffne dein Herz.
Lebens-Hauch betreten
© Zauberblume, Muenchen, 2005-080-19
Kleider bedecken den Körper
Beseitigen die innere Schönheit.
Das Unsichere wird nicht versteckt.
Weil da im Menschen steckt.
Lass dich vom Lebens-Hauch betören.
Vom Dasein im gleißenden Sonnenlicht.
Die Erde einfach genießen.
Wenn nackte Füße sie betreten.
Sonne und Wind brauchen wir.
Wie ein begehrter Wunsch auf unserer Haut.
Nach dem Lufthauch sich sehnen.
Dass die kringelnden Haare wehen.
Gondoliere sing
© Zauberblume, Muenchen, 2005-08-20
Gondoliere sing
Für den Augenblick
Für die Liebe und die Zeit
Lausche und sei dazu bereit.
Gasse mit Stege
© Zauberblume, Muenchen, 2005-08-21
Durch die Gassen
Durch die Wege
Lass uns gehen
Hand in Hand
Überall Hilfe und
Sichere Stege
Hilfbereitschatft
Wird es genannt.
Wohlklang und Harmonie
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-08-28
Wohlklang zwischen Menschen und Natur.
Die Schöpfung als natürliche Architektur.
Einklang zwischen Kreativität und Wachstum
Die Entwicklung behandeln wie ein Heiligtum
Das Ebenmass an Wohlklang und Anmut vereinbaren
Die Harmonie mit Übereinstimmung bewahren.

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Die Einheit zeigt die Kunst von Ikebana an

Text: Brigitte Obermaier 28.8.2005
Im 7. Jahrhundert waren die Anfänge der Blumenkunst Ikebana.
Priester und Beamte gestalteten die bootsförmigen Schalen
die meistens am Altar zur Dekoration aufgehängt wurden.
Zuerst war es eine Freizeitgestaltung die später zur Erbauung
und Förderung des inneren Seelenfriedens gefördert wurde.
Der Adel  betrachtete die Ikebana-Blumenkunst als eine
rituelle Handlung und sie forderten das Geschick in
Schönheit und Perfektion des Blumen-Steckens bei ihren
Dienern heraus.
Durch den Buddhismus im 10. Jahrhundert wure diese Blumenkunst
bei höfischen Wettbewerben zu einer Disziplin.
Im 15. Jahrhundert stand die Blumenkunst in vollster Blüte.
Der RIKKA-Stil wurde hauptsächlich als Inneneinrichtung in Burgen
und Schlössern verwendet.
Der traditionelle Teewagen CHANOYU hatte nicht viel Platz zum vorweisen,
so wurden einzelne Blüten und Zweige dekorativ angeordnet
NAGEIRE vertrat hauptsächlich SEN NO RIKYU (1522-1591)
Breit gefächert wurde die Zweige und Blumen angeordnet
Für die Anordnung wurden sorgfältig die dazupassenden
Blumengefäße ausgewählt.
Chinesische Vasen aus Bronze
Kunstvoll geschnitzte RAKU-SCHALEN wurden selbst hergestellt
Blumen, Zweige und Gefäße mussten zusammen harmonieren.
Die Einheit zeigt die Kunst von Ikebana an.
Zitat: BRiOBE 2005
Blumen und Zweige kunstvoll gestallten damit sie ihr volle Schönheit entfalten können.
Diese Kunst erlernte ich in der Volkshochschule in den siebziger Jahren.
Soe Shin und Hikkae und Bücher
Ich erlernte Drei Stilrichtungen:
NAGEIRE-STIL
SEIKA-STIL
IKEKOMI-STIL
1. SEIKA-STIL
Soe  - Mensch
Shin - Himmel
Hikae - Erde
Drei asymetrische Hauptzweige wurden nach den Regeln
Soe, Shin und Hikae angeordnet. Die Blüte war Nebensache
2. IKEKOMI-STIL
Die natürliche Zusammenstellung von Blumen in größerer
Stückzahl wird wenig angewand.  Hauptsächlich in
Bambuskörbe werden die locker arrangiert.
3.NAGEIRE-STIL
Einzelne Blüten sind das Hauptmerk
Das wichtigste Merkmal ist das Hervorheben der Linie.
Der Grundstil MORIBANA
MORIBANA bedeutet : angehäufte Blumen und wird ebenfalls in Schalen gesteckt
Diesen wichtigsten Grundstil habe ich bis heute beibehalten.
Bei Ikebana ist die Harmonie-Lehre in klassisch-traditioneller
Weise bis heute erhalten geblieben
Harmonie zwischen Mensch und Natur
Einklang zwischen Kreativität und Wachstum der Natur
Das Ebenmass an Wohlklang und Anmut vereinbaren
Wohlklang und Harmonie
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2005-08-28
Wohlklang zwischen Menschen und Natur.
Die Schöpfung als natürliche Architektur.
Einklang zwischen Kreativität und Wachstum
Die Entwicklung behandeln wie ein Heiligtum
Das Ebenmass an Wohlklang und Anmut vereinbaren
Die Harmonie mit Übereinstimmung bewahren.

siehe auch August 2005


.BUGA05 - Zeichungen und Text von und mit Zauberblume 
Bundesgartenschau 2005 in München
 28.4.2005 bis 9.10.2005

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