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Miss Zauberblume

2004 Magicflower

Malerei des Lächelnden Osten

19980516-Mohnblüten-m-Schmetterling-A24x30cm

19980704-Stiefmuetterchen-A36x48cm

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Weisswurst Zwiesprache
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2004-03-06
Er:
Oh holde Maid du weißer Wahn.
Sprach der Herzensbrecher mit Tatendrang.
Was fang ich nur mit meiner Sehnsucht an.
Es umnebelt mich wie Wasserdampf.
Sie:
Ich lass mich als Weisswurst-Königin umgarnen.
Ich gewähre dir mit Freude eine Audienz.
Ich würde dich so gerne umarmen.
Nur meine Zeit ist hoffnungslos begrenzt.
Er:
Mein Herz schlägt ohne Ruh.
Deine Senf-Decke wird dich nicht erwärmen.
Ich verbeuge mich vor dir, ach du,
Um deine Schönheit  anzuschwärmen.
Sie:
Tag und nach lass ich mich anhimmeln.
Sei mein, du holder Schatz.
Jedoch höre ich das Zwölfuhrbimmeln.
Vorbei mein Traum, er ist zerplatzt.
 
 
              
           
   
Der Weisswurst essensklang
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2004-03-08
Der Herr in Lederhose
Liebt Schweinbraten mit guter Sosse.
Er wählt zur Brotzeit heute.
Die Weißwurst, ihr lieben Leute.
Frisch lag sie im Wasser umhegt.
Die wärme hat die Weißwurst  gepflegt.
Rasch auf den Teller gehüpft.
Wird sinnvoll die Zeit genützt.
Der weiße Senf umhüllt sie sachte.
Als der Herr in Lederhose den Mund aufmachte.
Die Weißwurst verschwand mit lauten Schmatz.
Stück für Stück, Satz für Satz..
Der Herr in Lederhose konnte hören.
Lässt sich jedoch davon nicht stören.
Denn Zuzzeln wird mit lautem Spektakel.
Für Andere zum geräuschvollen Debakel.
 
     
             
   
Alles Weißwurst
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2004-03-14
Die Weißwurst ist als Münchner Lebensnahrung.
Leicht bekömmlich und empfehlenswert.
Ich weiss es aus eigener Erfahrung.
Dass man sie zur Brotzeit gern verzehrt.
Die Einen schneiden die Weißwurst  in Scheiben.
Dazu gehört eine braune Breze recht schön resch.
Die Weißwurst lässt sich würfeln, jedoch nicht reiben.
Dazu schmeckt nur der süße Senf recht kess.
Es gibt nur eine gute Münchner Sorte.
Die Weißwurst schmeckt leicht würzig und angenehm mild.
Exotisch spricht die Welt mit stolzem Worte.
Die Amerikaner sind darauf ganz wild.
Wie einfach schmeckt die Frankfurter Wurst.
Die Regensburger ist einfach im Genuss.
Viele Schwärmen dabei vom großen Durst.
Wenn man ans passende Getränk denken muss.
Die Pfälzer schätze ich unter anderem am meisten,
Sein kräftiger Geschmack stimmt jeden Kenner froh,
Die Weißwurst kann sich ein jeder leisten,
Man beachte bis kurz vor 12 Uhr ist Ultimo.
So war’s in der Vergangenheit.
Wie schnell die Weißwurst nach 12 Uhr verdarb.
Heute ist es leichter in unserer Gegenwart
Fast ein jeder einen Kühlschrank hat.
 
     
Alles Gute zum Geburtstag dir Michael
     
   
Alimente zahlt kein Kater
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2004-03-16
Nachbars gescheckter Kater.
Liebt das Leben und seine Haut.
Zweimal im Jahr wird er Vater.
Mit Miau und ausgiebigen Theater.
Mal mit dieser und jener Baut.
Sein Herrchen rauft sich die Haare.
Sobald gekommen ist der Nachwuchs.
Weil er für die Liebes-Stunden.
Und dessen Ergebnis-Runden.
Jedesmal aufs Neue blechen muss.
So passiert im letzten Frühjahr.
Der gescheckte Kater trieb es toll.
Die Kinderschar wuchs weiter an.
Schwubs war das Herrchen wieder dran.
Die Alimente findet er nicht wundervoll.
Des Herrchen Geldbeutel wurde schmal.
Er servierte dem Nachwuchs Reste.
Der gescheckte Kater hatte keine Zeit.
Immer wieder war er aufs Neue zur Brautschau bereit.
Somit gibt’s weiterhin miaute  Frühlingsfeste.
Das Herrchen drohte mit dem Finger.
Der Kater schlich sich an auf allen vieren.
Wenn du nicht aufhörst mit dem Liebesspiel.
Dann wird mir die Sache zu teuer und zu viel.
Dann lass ich dich einfach kastrieren.
 
                      

   

Trimm Dich fit

© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2004-03-17
Der erwartende Lenz.
Lockt die Natur hervor.
Sogar die Prominenz.
Vor allem die mit der Korpulenz.
Trimmt sich vor dem Tor.
Angefressener Speck.
Siehe Oberschenkel und Kinn.
Ade von Knödeln und Fett.
Die Pfunde müssen weg.
Fitness für die Figur ein Gewinn.
So hopsen sie durch die Natur.
Mit prahlerischer Miene.
Kämpfen sich durch mit Tortur.
In Vater Jahn Montur.
Und ich --- gleite mit auf dieser Schiene.

 

Zauberblume   

Streitbare Monate
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2004-03-18
Ich der Mai lade euch alle ein.
Im Maienkleid das Land versinkt.
Kommt heraus aus euren Kämmerlein.
Fröhlich es in die Welt hinein klingt.
Ich der März bring warme Sonnenstrahlen.
Die Freude ist bei der Menschheit gross.
Verjage die kalten Frost-Prahler.
Schicke durch die Natur den ersten grünen Spross.
Ich bin der April, ich werde es euch zeigen.
Grinst er verwundert und bin nicht still.
Ich habe nur Unsinn und will’s beweisen.
Ich der April, mach immer was ich will",
Den Winter rissen sie aus dem Winter-Schlaf heraus
Der Herbst rief, ihr Monate seit nichtsnutzig.
Der Sommer hielt das Gekeife nicht mehr aus.
 Menschen und Tiere wurde fuchsig.
Die Monate nahmen sich Besserung vor.
Dieses Jahr wollten sie ordentlich sein.
Der April schickte trotzdem seine Kälte vor.
Der Sommer liess seine Hitze herein.
 
     
 
Morgens um Fünf mit den Katzen
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2004-03-20
Um fünf Uhr kommen sie angeschlichen -
Abwartend auf dem Nachttisch, sind sie nicht mehr gewichen.
Nun wacht schon auf, so rufen alle Katzen.
Miau und tun möglichst laut am Teppich kratzen.
Sprung herunter und um die Ecke herum.
Mit Anlauf geht’s besser, sie sind ja nicht dumm.
Springen auf unser Bett und hinten wieder runter.
Tonlos bekommen sie uns bestimmt munter.
Hält man sich ruhig, wollen sie was erleben.
Den Katzen solltest du Streicheleinheiten geben.
Müde streichelst du deine Liebelings-Katze.
Samtweich liegt auf deinem Arm die Tatze.
Miau, ich möchte Mäuse fangen.
Miau, lieber wäre mir frische Futter.
Es dauert nicht lange, da stehst du freiwillig auf.
Die Katze glücklich und springt zur Tür hinaus.
Der Fressnapf ist leer, sie miauen weiter.
Auffüllen wortlos, ist viel gescheiter.
Schmatz und Wasser trinken und miau.
Wir wollen in den Garten, bitte schau.
Entsetzt bleiben die Katzen stehen.
Wenn die Winde stürmisch wehen.
Drehen sich um und sind beleidigt.
Wir ziehen uns zurück, welch ein Glück.
Unsere Augen sind immer noch klein.
Da spazieren die Katzen hocherhobenen Hauptes ins Bett hinein.
Eine Runde tretteln ist angesagt.
Ist das ein Wunder warum sich der Mensch beklagt.
 
 
               
Frühlingsbeginn
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2004-03-21
Was plätschert und flutet vorbei.
Es ist der Bach.
Was zischelt und säuselt er leise.
Es ist der Lenz er wird wach.
Begleitet uns auf der Frühlings-Reise.
Was entfaltet sich und verströmt den Duft.
Es spricht der säuselnde Wind.
Der Frühling uns aufs Neue ruft.
Es keimet die Natur so lind.
Was jubiliert und singet hell und klar.
Es sind die Vögel von der Natur geneckt.
Es klingt schätzenswert und unsagbar.
Der Frühling hat das Leben neu erweckt.

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