Kinderm�dchen Inge

wird

 

 

 

 

 

Wieso oder warum  wurde ich Tagesmutter ?

 

Mein Name ist Ingeborg (aber werde Inge genannt) , mein Alter in Jahren gez�hlt = 47. Seit 21 Jahren bin ich mit Peter verheiratet, und wir haben 3 Kinder. Jan - Philipp ist 20 Jahre, Anna - Lena ist 18 Jahre und Julian ist 15 Jahre.

Im M�rz 1990 zogen wir von Bielefeld nach G�tersloh, wo ich geboren und aufgewachsen bin. Wir haben eine  Doppelhaush�lfte am Stadtrand von G�tersloh (Friedrichsdorf / Avenwedde).

Ein halbes Jahr nach unserem Einzug in unser neues Heim, war ich mit unserem 3. Wunschkind schwanger.

Meine �berlegung waren, wie wird es sein, wenn das Baby da ist , und nach einem Jahr das 1. Kind, Jan - Philipp in die Schule geht, das 2. Kind, Anna - Lena im Kindergarten sei. Die Gedanken, ein Kind tags�ber in der Familie aufzunehmen breiteten sich in mir aus!

Und wie der Zufall es wollte, kam ich mit mir einer unbekannten Frau, im September 1990, am Gartenzaun ins Gespr�ch.

Wir unterhielten uns nett, und ich erz�hlte von meinem Vorhaben, ein Kind Stundenweise zu betreuen, wenn im n�chsten Jahr das Baby da sei.

Die Frau war so begeistert von meinen Vorstellungen, das Sie mich fragte, ob ich jetzt schon 2 x die Woche Ihre kleine Lisa (1,5 Jahre) betreuen w�rde!

Ich wusste erst gar nicht was ich sagen sollte, denn es waren ja nur wage Vorstellungen in mir gewesen! Aber ich sagte f�r den n�chsten Tag schon zu.

Am n�chsten Tag wurde mir die Kleine gebracht. Sie war sehr still und sch�chtern. �ber eine Eingew�hnung habe ich mir damals keinen Kopf gemacht! In den ersten Tagen lief alles gut, doch dann weinte sie sehr viel. Ich war so manches mal sehr verzweifelt, weil ich es nicht gut haben konnte, dass die Kleine so ungl�cklich war! Ich sprach mit der Mutter, aber eine L�sung wurde nicht gefunden! Es war so!

Mittags wenn ich Jan - Philipp aus dem Kindergarten holte, brachte ich Lisa nach Hause, sie wohnte neben dem Kindergarten. Irgendwann hatte Lisa sich bei uns eingew�hnt, und es war sehr sch�n, sie hier zu haben.

Einige Wochen sp�ter traf ich Elke, sie war aus der Nachbarschaft meiner Eltern, als Kinder hatten wir schon zusammen gespielt. Als sie h�rte, dass ich Lisa an 2 Vormittagen betreute, fragte sie mich, ob ich an 2 anderen Vormittagen ihren Chris betreuen k�nnte. Weil mir das Zusammensein mit den Kindern grosse Freude bereitet, sagte ich auch da nicht nein.

Lena und ich holten 2 x die Woche Chris mit dem Fahrrad ab (ein Kind vorn, ein Kind hinten auf dem Rad).

Mei�tens schlief der kleine Mann noch wenn wir um 8:30 Uhr zu Elke kamen. Lena spielte dann mit Chris Spielsachen. Elke und ich quatschten bei einer Tasse Kaffee.

Chris und Lena waren im selben Alter (3 Jahre) und spielten auch schon sehr sch�n zusammen. Nach dem Mittagessen wurde er bei uns abgeholt.

Im Mai 1991 wurde unser zweiter Junge, Julian geboren. Nach einer 2 w�chigen Pause kamen Lisa und Chris je 2 x die Woche wieder zu mir. Es klappte super. Die kleine Lisa war richtig vernarrt in Julian. Sie ging sehr liebevoll mit ihm um.Im Fr�hjahr 1992 zog Lisa in den S�den Deutschland�s. Und ich betreute nur noch Chris.

Als ich Jan - Philipp eines Mittags aus dem Kindergarten holte, las ich am Info-Brett, dass bis M�rz �92 f�r 3 Monate eine Tagesmutter gesucht wurde. Ich meldete mich auf die Anzeige, und erfuhr, dass die Kosten �ber das Jugendamt laufen w�rde. Die Familie wollte mich als Tagesmutter, und teilte es den Jugendamt mit. Die setzten sich mit mir in Verbindung, es wurde ein Besuchstermin vereinbart, und ab da war ich kein Kinderm�dchen mehr, sondern Tagesmutter, die beim Jugendamt gemeldet war.

Ich durfte Leander betreuen. Nach den 3 Monaten kam es zu einer Pause. Im Sommer �92 wurde er erneut mein Tageskind.    Ich bekam Kinder �ber das Jugendamt G�tersloh vermittelt, oder �ber Mundpropaganda h�rte man, das es in Friedrichsdorf / Avenwedde eine Tagesmutter gab und fragte bei mir an. Bis Ende 2002 gaben sich 22 Kinder die Klinke in die Hand. Leerlauf kannte ich bis dahin nicht :-)

 

Meine T�tigkeit als Tagesmutter habe ich von Anfang an sehr ernst genommen.

Ich war immer f�r die Eltern da, wenn sie mich brauchten! Habe ganz selten zu irgend etwas nein gesagt!

Die Eltern k�nnen heute noch auf mich z�hlen, aber seit dem ich 1997 dem Tagesm�tter Bielefeld e. V. beigetreten bin, habe feste Regeln, die auch akzeptiert werden m�ssen.

 

F�r die Tagesbetreuung lege ich einen Vertrag in Anlehnung des Tagesm�tter - Bundesverbandes (dort bin ich seit M�rz 2003 Einzelmitglied ) zugrunde, der das Betreuungsverh�ltnis regelt.

Bring- und  Abholzeiten, Stundensatz oder Monatspauschale, Urlaubs- und Krankheitsregelungen, sowie Fehl-, Mehrstunden und Feiertagsbezahlung, K�ndigungsfrist, Sonderregelungen wie Mitnahme im PKW, Spielplatzbesuche und einiges mehr werden im Vertrag  festgehalten.

Der Vertrag  hat auch extra Seiten f�r die Eingew�hnung.  Auch dort halte ich zusammen mit den Eltern Regeln fest. Zum Beispiel, das die Eingew�hnungszeit mit dem vereinbartem Stundensatz berehnet wird.

 

Kinder, die in Tagespflege betreut werden, leben t�glich in zwei Familien. Aus diesem Grunde ist es wichtig, dass Eltern und Tagesmutter sich gegenseitig akzeptieren, sowie im Interesse des Kindes vertrauensvoll und partnerschaftlich zusammenarbeiten.

 

Meine Betreuungszeiten:

 Montag, Donnerstag und Freitag: 7:30 Uhr bis 13:00

Dienstag und Mittwoch: 7:30 Uhr bis 17:00 Uhr

Nach Absprache auch fr�her, l�nger, �ber Nacht oder am Wochenende.

 

 

Ich werde langfristig als Tagesmutter t�tig sein, so das Sie sich sicher sein k�nnen, dass Ihr Kind auf Dauer eine feste Bezugsperson hat.

 


 

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