Und hier sind nun die Adventskalender von 2004, 2003, 2002 und 2001, die ich für die Laufstaller gebastelt habe.

Wünsche viel Spass beim Nachlesen.

Adventskalender 2004 

Nun ist es also wieder einmal so weit! Auch in diesem Jahr habe ich einen Adventskalender für die "Laufstaller" gebastelt, er soll Euch wieder 24 Tage begleiten. Die Weihnachtsgeschichte " Mit Pieps durch den Advent " wurde in 24 Abschnitt geteilt.

An dieser Stelle möchte ich Uta aus dem famco -  Forum danken. Sie hat mich auf die Geschichte aufmerksam gemacht, und sie mir zugeschickt !

Der Autor dieser Geschichte ist nicht bekannt.

Ich wünsche allen Tagesmütter, -väter - ein paar entspannende Minuten -

und natürlich eine schöne Adventszeit!

Meine Meinung zu der Geschichte: Kinder, die noch an den Nikolaus, Weihnachtsmann glauben, würde ich nicht umbedingt diese Geschichte vorlesen. 

1.

In einem kleinen Loch in der Mauer zwischen der Speisekammer und der Haustüre wohnt Pieps.  Wer das ist, willst du wissen? Pieps ist ein kleiner Mäusejunge. Und natürlich wohnt er nicht allein hier. Seine Eltern und seine Schwester Fips sind auch noch da.
Eigentlich hat Pieps ja noch mehr Geschwister. Aber die sind alle schon viel älter
und verheiratet. Deshalb haben Pieps und Fips jetzt viel Platz zum Spielen. Und wenn ihnen trotzdem einmal die Mäusewohnung zu eng wird, dann spielen sie einfach im Garten oder in der Speisekammer. Pieps spielt gerne in der Speisekammer. Da riecht es immer so lecker. Mmh! Manchmal findet man sogar etwas zu naschen. Und zwischen den Zuckertüten, dem Suppenpulver, den Nudeln und dem Mehlsack kann man sooo schön Versteck spielen. "Mama?" fragt Pieps: "Gibt es im Mäuseland eine schönere Wohnung als unsere?" "Nein, Pieps!" sagt Mama Maus wohl zum tausendsten Mal: "Auf der ganzen Welt gibt es keine schönere!" Doch Pieps fragt weiter: "Auch nicht in Amerika?" "Nein", sagt Mama Maus geduldig. "Auch nicht in Amerika." "Dann werde ich nie, nie, nie hier weggehen!" verkündet Pieps.

2.
Pieps räkelt sich auf dem Sofa: "Was gibt es denn heute zum Abendessen?" Papa und Fips wollen Haselnüsse holen. "Hoffentlich finden sie noch welche." "Ich glaube, da kommen sie schon", denkt Pieps und springt schnell auf und rennt zur Haustür. Papa und Fips kommen herein. "Huh! Ist das eine Kälte!" sagt Papa Maus und reibt sich die Hände: "Ich glaube, es gibt bald Schnee." Nur drei Nüsse haben wir noch gefunden. "Welch ein Glück, dass wir schon so viele Vorräte angelegt haben." "Schnee?" fragt Pieps: "Schnee? Was ist das? Kann man das auch essen?" "Schmeckt das auch so gut wie Käse?"
Obwohl Fips noch vor Kälte zittert, muss sie doch lachen. "Das wäre schön, wenn man den Schnee essen könnte. Da müssten wir uns nicht so abrackern,  um die Wintervorräte herbeizuschaffen." Fips ist nämlich ein bisschen älter als Pieps und kommt sich sehr klug  vor. "Dann sag mir doch, was Schnee ist, wenn du es so genau weißt!" mault Pieps.
"Ach, Schnee ist einfach eklig weiß und kalt." lästert Fips und geht schnell in ihr Zimmer, damit Pieps nicht weiter fragen kann. So genau weiß sie es nämlich auch nicht.

3.
"Mama, was ist Schnee?" fragt Pieps jetzt seine Mutter. "Schnee?" sagt Mama Maus: Schnee? Ja, das sind so weiße Flocken, die vom Himmel fallen." "Sie sind ganz kalt und wenn man sie in die Hand nimmt, dann sind sie auf einmal nur noch Wasser. Die Menschenkinder freuen sich immer, wenn Schnee kommt. Aber für kleine Mäusekinder ist er gefährlich. Sie können im Schnee erfrieren. Dann sind sie mausetot. Darum machen wir den Eingang auch immer ganz fest zu im Winter." Während Mama Maus so redet, deckt sie den Tisch fürs Abendessen. Die drei Nüsse werden aufgeteilt. Mama und Papa bekommen je eine ganze Nuss, Fips und Pieps je eine halbe. Dann ruft Mama Maus zum Essen. Pieps muss immer noch an den Schnee denken. Etwas Weißes, das vom Himmel fällt und in der Hand zu Wasser wird? Pieps kann sich das nicht vorstellen.
Nachdenklich kaut er seine Nuss. Plötzlich fängt die ganze Wohnung an zu wackeln. Erschreckt hält sich Pieps am Tisch fest. Hilfe! Was ist das? Auch Papa Maus hätte sich fast verschluckt vor Schreck. Da! Schon wieder! Und gleich darauf noch einmal!
Sogar der vorlauten Fips ist vor Schreck die Sprache weggeblieben. Endlich ist es wieder ruhig. Mama Maus schaut sich um, ob auch nichts umgefallen und kaputt ist.
Doch es ist alles heil geblieben. Fips kommt vorsichtig wieder unter dem Tisch hervor.
"Was war denn das?" fragt sie. "Ich werde einmal in der Menschenwohnung nachsehen", sagt Papa Maus mutig: "Vielleicht ist ein Schrank umgefallen?" "Oder ein Elefant ist zu Besuch gekommen!" sagt Pieps.

4.
Er würde zu gerne einmal einen Elefanten aus der Nähe sehen!  "Darf ich mitkommen?" fragt er deshalb.  "Ja, wenn du dich traust!" sagt Papa Maus.  Er ist ja ganz froh, dass er nicht alleine gehen muss. Vorsichtig schaut Papa Maus durch das Mauseloch in die Speisekammer. Hier sieht noch alles so aus wie vorher. Sie gehen weiter. Zum Glück ist die Türe einen Spalt breit offen. Papa Maus spitzt hinaus. Auch die Küche sieht noch so aus wie vorher. "Seltsam!" denkt er. Doch da hört er eine Stimme aus dem Wohnzimmer.

Es ist eine fremde, tiefe Stimme, wie er sie in diesem Haus schon lange nicht mehr gehört hat. "Pst!" flüstert er Pieps zu: "Da ist jemand. Wir wollen nachsehen, wer das ist.  Irgendwie kommt mir die Stimme bekannt vor."

5.

Papa Maus und Pieps schleichen ins Wohnzimmer. Unter dem Kachelofen ist ein gutes Versteck. Sie können das ganze Wohnzimmer sehen, ohne selbst entdeckt zu werden.  Und was glaubst du, was sie da sehen? Da steht ein großer, fremder Mann. Er hat einen roten Mantel an. Auf dem Kopf trägt er einen goldenen Hut, und in der Hand einen langen, goldenen Stab. An den Füßen hat er schwere, warme Stiefel. Neben diesem Mann steht ein Sack. Daraus holt er Äpfel, Orangen und Nüsse und verteilt sie an die Kinder.

Papa Maus und Pieps läuft das Wasser im Mund zusammen. So viele leckere Sachen. Mhm! Nach einer Weile nimmt der Mann den Sack hoch und stapft damit hinaus. Wieder zittert das ganze Haus unter den schweren Schritten. "Aha!" denkt Pieps "das war das Erdbeben!" Als der seltsame Mann die Haustür hinter sich geschlossen hat, fangen die Menschenkinder an, laut durcheinander zu reden. Pieps kann nichts verstehen. Aber Papa Maus grinst ein wenig und sagt: "Komm mit! Jetzt sind sie so aufgeregt, dass sie uns nicht bemerken." Schnell gehen Papa Maus und Pieps zurück in die Speisekammer.

6.

Gerade als sie das Mauseloch erreicht haben, hören sie die Menschenmutter rufen: "Wer hat denn schon wieder die Tür zur Speisekammer offen gelassen?" Patsch! Die Tür fällt zu.  Gott sei Dank, das ist ja gerade noch einmal gut gegangen! In der Mäusewohnung ist niemand zu sehen. "Mama! Fips! Wo seid ihr?" ruft Pieps. Zaghaft öffnet sich die Schlafzimmertür. "Ist jetzt wieder Ruhe?" fragt Mama Maus ängstlich.

"Was ist denn bei den Menschen los?" fragt Fips. Sie hat ganz rote Augen vom Weinen: "Ich habe gedacht, das ganze Haus fällt ein!" "Ein Mann war bei den Menschen mit schweren Stiefeln und der hat . . ." Weiter kommt Pieps nicht. "Das war der Nikolaus! Hast du nicht gehört, was die Menschenkinder gesagt haben?"  unterbricht ihn Papa Maus. "Nikolaus?" fragt Pieps zurück.  Nikolaus? Stimmt! Das Wort hat er gehört. "Ach so, der Nikolaus!" Mama Maus setzt sich erleichtert aufs Sofa. Fips und Pieps setzen sich daneben. "Wer ist das: der Nikolaus?" fragt Fips. Das erklärt Mama Maus: "Der Nikolaus ist ein guter Mann. Er kommt einmal im Jahr zu den Menschenkindern und beschenkt sie. Er kommt immer im Winter, wenn es draußen kalt ist. Und kurze Zeit später feiern die Menschen ein großes Fest. Ein großer Baum steht dann in ihrem Wohnzimmer. Der glänzt und glitzert über und über. Unter dem Baum liegen viele Pakete mit Geschenken für die Menschen. Und wenn wir Glück haben, dann fällt von den leckeren Sachen, die sie essen, etwas unter den Tisch. Das können wir uns dann holen."

Pieps und Fips hören staunend und mit offenem Mund zu, "Ach, wenn ich doch auch ein Menschenkind wäre!" seufzt Fips. Und Pieps meint: "Warum ist das nur bei den Menschen so? Gibt es keinen Mäusenikolaus? Ich will auch Äpfel und Nüsse und Geschenke!"

7.

"Tja, meine Kinder, das ist nun mal so!" sagt Mama Maus: "Das ist nicht zu ändern. Und jetzt geht ihr am besten ins Bett." "Es ist ja spät geworden", sagt auch Papa Maus: "Gute Nacht! Und träumt was schönes." Fips und Pieps wollen nicht ins Bett. Gerade jetzt, wo es so interessant ist. Doch es hilft nichts. "Gute Nacht!" sagen beide. In seinem Bett will Pieps noch einmal über alles nachdenken. Doch er ist so erschöpft, dass er gleich einschläft. Im Traum sieht er eine große Maus. Sie hat einen roten Mantel an und eine goldene Mütze auf. Aus einem Sack holt sie weiße Flocken und verteilt sie an viele Mäusekinder. "Schnee!" freut sich Pieps: "Vielen Dank, lieber Mäusenikolaus." Doch als er in seine Hände schaut, ist es nur noch Wasser, und der Mäusenikolaus ist wieder verschwunden. Pieps wacht auf und reibt sich die Augen. Er schaut sich in seinem Zimmer um. Es ist unverändert. "Schade, nur ein Traum", denkt er. Pieps steht auf und geht in die Küche. Mama Maus deckt gerade den Frühstückstisch. "Guten Morgen!" gähnt Pieps. "Guten Morgen, Pieps. Du sieht aus, als hättest du besonders schön geträumt", sagt Mama Maus. Pieps erzählt ihr vom Mäusenikolaus. "Warum gibt es keinen Mäusenikolaus?" fragt er dann seine Mutter. "Ja, warum eigentlich nicht?"  Fips ist unbemerkt hereingekommen und hat die Geschichte gehört, die Pieps geträumt hat:

"Wir Mäusekinder würden uns doch auch freuen, wenn uns etwas geschenkt wird."  "Wir sind nun einmal Mäuse und keine Menschen" sagt Mama Maus.

 8.

"Was ist mit den Menschen?" fragt Papa Maus von der Tür her und gähnt herzhaft. "Zu den Menschen kommt der Nikolaus und zu uns nicht. Das ist ungerecht!" sagt auch Pieps und ist den Tränen nah. "Jetzt wollen wir erst einmal in aller Ruhe frühstücken!" sagt Mama Maus: "Ich kann das Wort Nikolaus nicht mehr hören. Wenn ich nur daran denke, wie das Haus gewackelt hat, als er kam!" Doch Pieps und Fips geben so leicht nicht auf. Sie fragen und fragen. "Ihr fragt uns ja Löcher in den Bauch", stöhnt Papa Maus: "Woher soll ich denn das wissen? Da müsst ihr euren Onkel Mausäus fragen." Onkel Mausäus? Von dem haben Fips und Pieps noch nie etwas gehört. "Wer ist Onkel Mausäus?" fragt Fips neugierig. "Onkel Mausäus ist mein Bruder. Er ist vor vielen Jahren hinausgezogen in die große Welt, um Menschologie zu studieren. Er müsste sich also bestens mit Niloläusen und dergleichen auskennen. Wartet! Irgendwo habe ich doch seine Adresse." Papa Maus kramt im Schrank herum. "Hier ist sie!" ruft er. "Am besten, ihr schreibt ihm einen Brief. Er kann euch bestimmt alles genau erklären." "Das ist eine gute Idee!" freut sich Mama Maus, weil endlich die lästige Fragerei aufhört. Pieps und Fips haben auch gar keinen Hunger mehr. "Ich kann aber noch nicht schreiben!" jammert Pieps.

9.

"Das macht nichts", tröstet Mama Maus: "Hier ist ein Blatt und ein Bleistift. Du kannst deiner Schwester sagen, was sie schreiben soll. Fips kann das schon ganz gut, gell,  Fips?" Fips' Mäusenäschen wird ein bisschen rot, weil Mama sie gelobt hat. "Natürlich kann ich schreiben", sagt sie: "Ich bin doch kein Baby mehr." Und während Mama Maus in aller Ruhe ihre Arbeit machen kann, diktiert Pieps: Lieber Onkel Mausäus! Bei uns ist etwas Schreckliches geschehen. Gestern Abend hat die ganze Wohnung gewackelt, wie bei einem Erdbeben. Und als Papa und ich nachschauten, was da los ist, da war ein fremder Mann bei den Menschen zu Besuch. Er hatte eine goldene Mütze auf dem Kopf und einen langen Stab in der Hand. Einen roten Mantel hatte er auch an und schwere Stiefel an den Füßen. Die Menschen sagten immer "Nikolaus" zu ihm. Er hat viele Geschenke verteilt. Mmh, waren das leckere Sachen. Ich wollte auch Nüsse vom Nikolaus haben. Aber Mama und Papa sagen, es gibt keinen Mäusenikolaus. Lieber Onkel Mausäus, warum gibt es keinen? Weißt du das? Papa sagt, du bist sehr klug und weißt alles, weil du Menschologie studierst. Wir möchten auch gerne wissen, was die Menschen feiern, wenn sie den großen Tannenbaum schmücken und in ihr Zimmer stellen. Bitte, lieber Onkel, gib uns bald Antwort. Wir sind alle sooo neugierig. Besonders dein Neffe Pieps.

10.

"Oh, jetzt tut mir aber die Hand weh", sagt Fips. Briefe schreiben ist doch recht  anstrengend.  Den ganzen Vormittag haben die beiden dazu gebraucht. Jetzt haben sie ordentlich Hunger. Da ruft Mama Maus auch schon: "Essen ist fertig!" Pieps und Fips setzen sich an den Tisch. "So, lasst es euch schmecken!" sagt Mama Maus. "Mmh, Haferbrei, meine Leibspeise!" freut sich Pieps. Und auch Fips, die Haferbrei eigentlich gar nicht mag, macht sich den Teller voll. "Briefe schreiben macht hungrig!" sagt Fips und kaut mit vollen Backen. "Den Brief musst du noch zum Briefkasten bringen", sagt Papa Maus. "Ich denke, die Schneckenpost geht heute Abend noch ab. Die bringen den Brief dann zu Onkel Mausäus, und wir müssen warten, bis Onkel Mausäus Antwort gibt. Ich bin selber gespannt darauf." "Pieps kann aber noch nicht alleine gehen. Der Weg ist viel zu weit. Außerdem wird es jetzt so früh dunkel." Mama Maus macht sich Sorgen um ihren Jüngsten. "Fips kann ja mitgehen", sagt Papa Maus. "Sie kennt den Weg. Ihr kommt aber gleich wieder zurück, hört ihr?" Fips und Pieps versprechen es bei ihrer Mäuseehre. Gleich nach dem Mittagessen marschieren sie los. Brrr! Ist das kalt draußen! Pieps und Fips packen sich dick ihr Mausefell. "Ich glaube, Papa hat recht. Es gibt bald Schnee. Wir müssen schnell laufen, damit wir wieder rechtzeitig zu Hause sind."

11.

Fips zittert vor Kälte. Doch Pieps freut sich. Da wird er ja endlich erfahren, was das ist: Schnee! Als sie zum Briefkasten kommen, steht das Schneckenpostauto schon da. "Da habt ihr aber noch einmal Glück gehabt!" sagt der Schneckenpostbote. "Bald gibt es Schnee! Dann macht die Schneckenpost Winterpause."Auweh! Pieps erstarrt vor Schreck und schaut dem Schneckenpostauto nach, das langsam davonfährt. "Komm, Pieps! Wir müssen schnell heim. Fips rüttelt ihn. Pieps schaut seine Schwester an.

"Und was machen wir, wenn die Schneckenpost nicht fährt? Dann kommt ja kein Brief von Onkel Mausäus zu uns!" "Dann müssen wir eben bis zum Frühling warten. Nächstes Jahr kommt ja wieder der Nikolaus. Bis dahin wissen wir Bescheid. Komm jetzt endlich!"

Pieps trottet hinter seiner Schwester her. Bis zum Frühling auf Antwort warten? Plötzlich freut er sich gar nicht mehr auf den Schnee. Wenn dann keine Post kommt? Nein! Da will er lieber keinen Schnee.

12.

"Lauf schneller!" ruft Fips Pieps zu: "Ich sehe schon die ersten Schneeflocken." Schneeflocken? Nun ist Pieps' Neugier doch wieder geweckt. Tatsächlich!  Vom Himmel fallen weiße Flocken. "Die sehen ja aus wie Sterne!" ruft Pieps begeistert. Er will sie sich näher anschauen, doch da ist auf einmal nur noch - ein Wassertropfen zu sehen. Pieps springt von einer Flocke zur anderen, doch alle werden zu Wasser, kaum, dass er sie berührt hat. Er hüpft und hüpft und merkt gar nicht, dass sie schon zu Hause sind.

"Da seid ihr ja wieder!" sagt Mama Maus erleichtert: "Kommt schnell herein! Ihr seid ja ganz nass. Ich habe euch Tee gemacht. Dazu gibt es ein Stückchen Weißbrot, das ich in der Speisekammer gefunden habe." "Blöder Schnee!" meine Pieps. "Nanu?" wundert sich Papa Maus: " Gestern wolltest du unbedingt wissen, was das ist, und heute sagst du: Blöder Schnee. Wie gibt es denn so was?" "Na ja!" Pieps ist empört: "Wenn dann keine Schneckenpost kommt? Ich kann doch nicht bis zum Frühling auf die Antwort von Onkel Mausäus warten!" "Komm nur erst einmal und wärme dich auf." Sagt Mama Maus: "Dann sehen wir weiter." Missmutig trinkt Pieps seinen Tee und isst sein Weißbrot. Danach geht er gleich ins Bett, denn er ist heute sehr müde.

13.

Am anderen Morgen rennt Pieps gleich an die Haustüre. Oje! Alles dick verschneit.

Traurig setzt er sich an den Frühstückstisch. "Was hat du denn? Bist du krank?" fragt Mama Maus besorgt. "Alles zugeschneit", sagt Pieps. "Da kommt bestimmt keine Schneckenpost." "Aber Pieps! So schnell geht das auch wieder nicht bei der Post. Ein paar Tage wirst du schon warten müssen. Vielleicht taut der Schnee bald wieder. Ich bin nur froh, dass wir hier neben der Speisekammer wohnen. Da gibt es wenigstens immer etwas zu essen. Schau, was ich gefunden habe! Ein Stückchen Käse! Magst du's?" Doch Pieps ist nicht zu trösten. Selbst die Abenteuer seines Cousins Speedy Gonzales, die sich Fips gerade im Fernseher anschaut, interessieren ihn nicht. Pieps geht von einem Zimmer ins andere. Er langweilt sich. Nicht einmal in der Speisekammer gefällt es ihm heute. Auch nach dem Mittagessen ist seine Laune nicht besser. Aber in der Menschenwohnung ist plötzlich großer Lärm. Die Menschenkinder rennen hin und her.

Fast fängt bei Familie Maus wieder alles zu wackeln an. Auch vom Garten her hört Pieps lautes Lachen und Rufen. Er wird neugierig. Vorsichtig öffnet er die Haustür.

14.

Brrr! Ist es draußen kalt! Aber die Menschenkinder scheint das nicht zu stören. Sie toben im Schnee herum und machen ganz dicke Schneekugeln. Dann heben sie eine Kugel auf die andere. "Komisch! Was das wohl werden soll?" denkt Pieps. Die Kinder schreien und lachen. Auf einmal fangen sie an, sich gegenseitig mit Schnee zu bewerfen. Einer ihrer Bälle landet knapp neben Pieps. Der macht schnell die Haustür zu. Das ist ihm doch ein bisschen zu gefährlich. Er geht zu seiner Schwester Fips und erzählt ihr, was er gesehen hat. "Die Menschenkinder sind schon sonderbar", sagt Fips. "Wie kann man nur am Schnee seine Freude haben?" Doch auch ihre Neugierde ist groß. Als es im Haus wieder ruhiger wird, schleichen Pieps und Fips an die Haustüre. Vorsichtig öffnet Fips die Tür und schaut hinaus. Draußen ist es schon dunkel. Der Schnee ums Haus herum ist ganz platt getreten, so dass Pieps und Fips hinaus können, ohne im Schnee zu versinken.

Und was glaubt ihr, was sie da sehen? Richtig! Einen Schneemann! Pieps und Fips bleibt einen Moment fast das Mäuseherz stehen vor Schreck. Doch als sich der weiße Mann nicht bewegt, trauen sie sich näher heran. Pieps geht um ihn herum und schnuppert ein wenig.
15.

"Du bist aber kalt!" sagt Pieps: "Wer bist du denn?" Der Schneemann gibt keine Antwort. Pieps versucht an ihm hochzuklettern. "Huh! Das kriege ich ja ganz kalte Füße!"

"Pieps! Komm herunter! Du fällst sonst in den Schnee!" ruft Fips. Doch Pieps hört nicht auf sie. Er klettert weiter und weiter. "Was willst du denn mit dem Besen?" fragt er den Schneemann. Doch der gibt immer noch keine Antwort. "Stoffel!" denkt Pieps. Na ja, wenigstens ist der Besen nicht gar so kalt. Da sieht Pieps die Nase des Schneemanns und muß lachen. "Ja, was hast du denn in deinem Gesicht? Eine gelbe Rübe? Mmmh! Ich habe schon lange keine gelbe Rübe mehr gegessen." Pieps vergisst seine kalten Füße und klettert weiter bis auf den Kopf. "Ob man an der gelben Rübe wohl turnen kann?" denkt er: "Ich will es einmal versuchen." Er springt los, landet auf der Schneemann-Nase und - plumps - mitsamt der gelben Rübe im Schnee. "Siehst du, das hast du jetzt davon!" ruft Fips. Doch Pieps ist so benommen, dass er es gar nicht hört. Fips rüttelt ihn. "Pieps! Wach auf! Du wirst erfrieren, wenn du hier liegen bleibst!" Endlich kommt Pieps zu sich. Fips führt ihn zurück in ihre Wohnung. "Um Gottes Willen! Was ist denn passiert?" fragt Mama Maus entsetzt.

16.

Fips erzählt Mama Maus, was geschehen ist. Dann legen sie Pieps ins Bett und decken ihn warm zu. "Er muss ruhen", sagt Mama Maus. "Morgen geht es ihm wieder besser. Aber in Zukunft solltet ihr beide auf mich hören!" Tatsächlich steht Pieps am anderen Morgen auf und tut so, als ob nichts gewesen wäre. Sein erster Weg geht zur Haustür. Oje! Immer noch alles verschneit. Ein Menschenkind geht gerade auf den Schneemann zu: "Wo ist denn deine Nase?" Es bückt sich, hebt die gelbe Rübe auf und steckt sie dem Schneemann wieder ins Gesicht. Pieps geht zurück und will frühstücken. "Immer noch alles zugeschneit", sagt er zu Mama Maus. "Dass dir nicht einfällt, noch einmal in den Schnee hinauszugehen! Du hast uns einen schönen Schrecken eingejagt", schimpft Mama. "Will ich ja gar nicht", mault Pieps. "Aber die Post soll endlich kommen." Ach ja! Der Brief von Onkel Mausäus. Mama Maus hat es schon wieder vergessen. Aber Pieps vergisst es nicht. Jeden Tag schaut er in den Briefkasten, aber immer vergebens. "Irgendwann geht der Schnee schon wieder weg" "Fips ärgert mich immer! Und im Fernsehen kommt nur Speedy Gonzales. Die gewinnt ja sowieso. Da gehe ich lieber in die Speisekammer." Pieps verschwindet durch das Mauseloch.

17.

Pieps schnuppert. Ein ganz neuer Geruch hängt in der Speisekammer. Da geht die Türe auf. Schnell kriecht Pieps hinter eine Zuckertüte. Die Menschenmutter kommt in die Speisekammer. Sie kramt im Regal herum. "Was sie nur sucht?" denkt Pieps: "Hoffentlich nicht den Zucker!" Das kleine Mäuseherz klopft bis zum Hals. Endlich verschwindet die Frau wieder. Pieps bleibt noch hinter der Zuckertüte versteckt. Wer weiß, vielleicht kommt sie noch mal? Nach einer Weile wagt er sich doch wieder hervor.

Dieser Geruch! Das muss etwas ganz besonders Leckeres sein. Er springt auf den Schrank. Ein Teller steht da, mit einer großen, gelben Kugel darauf. Diese riecht nach Butter und Nüssen, Mmmh! Pieps möchte zu gerne einmal versuchen, wie das schmeckt.

Doch da geht schon wieder die Türe auf. Pieps huscht schnell hinter die Rumflasche.

Die Frau kommt herein und holt den Teller. Pieps hört, wie sie in Hinausgehen sagt: "So, da ist der Teig. Jetzt kann es losgehen!" Die Türe fällt wieder zu, Huch! Gerade noch einmal gutgegangen. Aber nun ist der Teller mit der leckeren Butter-Nuß-Kugel weg. Doch der Geruch ist immer noch da. Es riecht wie.... wie.... Ach, Pieps weiß nicht, wie. Eben lecker.
18.

Er schnuppert und sucht weiter. Da oben steht eine Schüssel. Vielleicht ist darin......? Pieps krabbelt an der Einkaufstasche hoch. Tatsächlich! Hier riecht es besonders stark! Das muss es sein. Doch, oh Schreck! Schon wieder geht die Türe auf. Schnell hinter die Schüssel gekrochen. "Heute habe ich den falschen Spielplatz ausgesucht", denkt Pieps:

"Ach wäre ich doch bei Fips geblieben und hätte mir Speedy Gonzales' Abenteuer angeschaut. Aber die Tür geht schon wieder zu. "Jetzt bin ich schon mal da", denkt Pieps weiter: "Jetzt schaue ich auch nach, was in der Schüssel ist. Dann gehe ich aber schnell wieder heim." Der Schüsselrand ist aber so glatt, dass Pieps nicht daran hoch kommt. Er schaut sich um. Da steht eine Margarinendose. Schnell springt er auf die Margarine und von da - hopp - in die Schüssel. Da sitzt er nun. Rings um ihn her sind lauter kleine, runde Dinger, noch kleiner als er selbst. Auf jedem ist in der Mitte eine halbe Haselnuss. Mmmh! Seine Nase hat ihn also doch nicht betrogen. Pieps fängt zu knabbern an. Er knabbert und knabbert und hätte fast nicht gemerkt, dass schon wieder die Tür aufgeht. Er duckt sich tief in die Schüssel. Nein! Das hält er nicht mehr aus.

19.

Als die Türe wieder zu ist, versucht er, eines dieser Dinger aus der Schüssel zu werfen.

Er hätte nie gedacht, dass das so schwer ist. Endlich ist es geschafft. Er kann doch nicht heimkommen, ohne etwas mitzubringen. So etwas Leckeres gibt es nicht alle Tage! Zum Glück ist es bis auf den Boden gefallen. Pieps springt hinterher. Er zieht und zieht das Ding bis kurz vor das Mauseloch. Aber, o je! Es passt nicht durch! "Was mache ich jetzt?" denkt er: "Am besten, ich hole Papa. Er ist größer und stärker als ich." Pieps geht in die Mäusewohnung. "Wo ist Papa?" fragt er: "Ich habe etwas Leckeres mitgebracht. Aber ich bringe es allein nicht hierher. Es ist zu groß." "Papa ist im Wohnzimmer. Was hast du denn mitgebracht?" fragt Fips neugierig. "Ich weiß nicht, wie es heißt. Aber es schmeckt einfach himmlisch!" schwärmt Pieps und holt Papa Maus. Als sie beide wieder in die Speisekammer kommen hören sie die Menschenmutter schimpfen:

"Schaut euch nur die Plätzchen an! Alle angeknabbert! Ich glaube, wir haben Mäuse in der Speisekammer!" Papa Maus und Pieps schauen sich an. "Von jetzt an müssen wir vorsichtig sein!" sagt Papa Maus sorgenvoll: "Sie stellen bestimmt eine Mausefalle auf."

20.

Igitt! Pieps läuft eine Gänsehaut über den Rücken und bis in die Schwanzspitze. Mausefalle! Das klingt ja furchtbar. Das Wort "Plätzchen" hört sich schon viel besser an. "Hier, Paps", sagt Pieps. "Hier ist es. Was machen wir damit?" Papa Maus schaut sich das Plätzchen von allen Seiten an. Es schaut wirklich gut aus. "Hm!" macht er und streicht seine Barthaare: "Hm! Am besten, wenn wir es teilen. Wir knabbern es in der Mitte durch, dann müsste es gehen. Also, los!" Pieps knabbert an der einen Seite, Papa Maus an der anderen. Fips schaut neugierig durch das Mauseloch: "Was habt ihr denn da?" "Mach Platz!" ruft Pieps: "Wir kommen mit einem Plätzchen!" Fips geht schnell zurück. Pieps zieht und Papa schiebt. Pieps zieht und Papa schiebt. Pieps zieht und Papa schiebt. Endlich ist die erste Hälfte in der Mäuseküche. Pieps und Papa wischen sich den Schweiß von der Stirn. "So!" sagt Papa Maus: "Nun noch das andere Teil!" Unter Keuchen und Stöhnen ist endlich auch die zweite Hälfte geschafft. "Mmmh! Lecker!" rufen Fips und Mama Maus. "Das gibt ein richtiges Festessen!"

21.

Pieps und Papa Maus müssen sich erst einmal erholen. Doch gerade, als Papa Maus sich auf dem Sofa ausstrecken will, klopft es an ihrer Haustüre. Nanu? Wer kann das sein?

Papa Maus schaut Mama Maus an. Mama Maus schaut Papa Maus an. Es klopft wieder.

"Willst du nicht aufmachen?" fragt Mama Maus. Fips geht an die Türe.  Draußen steht ein fremder Mäuserich. Er trägt einen schwarzen Anzug, der über dem Bauch zu platzen droht. Außerdem hat er einen schwarzen Zylinder auf dem Kopf, einen weißen Schal um den Hals und einen Koffer in der Hand. "Hallo! Du bist wohl Fips?" sagt der Fremde. Fips wundert sich. Woher der Fremde sie wohl kennt? "Darf ich hereinkommen?" fragt der Fremde und tritt ein. "Draußen ist es nämlich kalt und dunkel." Fips macht die Türe wieder fest zu. Inzwischen sind auch Papa Maus, Mama Maus und Pieps erschienen. Papa Maus schaut den Fremden kurz an, dann piepst er laut auf und fällt ihm um den Hals.

"Mausäus!" ruft er: "Ja, bist du es denn wirklich?" Mausäus? Das ist Onkel Mausäus?

Pieps und Fips fangen vor Freude an zu tanzen. Papa führt Onkel Mausäus ins Wohnzimmer: "Setz' dich, alter Junge!" sagt er.

22.

"Du hast bestimmt Hunger und Durst. Mama! Hole gleich das Plätzchen, das wir vorhin angeschleppt haben. Fips! Du holst eine Flasche Wein und du, Pieps, deckst den Tisch.

Mausäus ist da! Das muss gefeiert werden!" So schnell wie heute gehorchten Fips und Pieps nicht immer. Ruck-zuck ist der Tisch gedeckt. Alle setzen sich. Während sie essen, bestürmt Pieps den Onkel mit Fragen. "Ja, ich habe deinen Brief bekommen!, sagt Onkel Mausäus: "Wer der Nikolaus ist, das kann ich dir ganz genau sagen: Der Nikolaus hat vor langer, langer Zeit gelebt. Er war ein frommer Mann, der die armen Leute beschenkt hat." "Auch die Mäuse?" fragt Pieps dazwischen. "Ja, sicher hat er auch den Mäusen etwas abgegeben, wenn sie hungrig waren." "Also gibt es doch einen Mäusenikolaus?" Pieps ist ganz aufgerecht. "Eigentlich nicht", sagt Onkel Mausäus: "Der Nikolaus war ja ein Mensch. Und zur Erinnerung an seine guten Tagen verkleiden sich manche Menschen am Nikolaustag und beschenken die braven Kinder." "Ach so!" sagt Pieps enttäuscht: "Dann ist der gar nicht echt?" "Nein!" antwortet Onkel Mausäus: "Der ist nur verkleidet."

23.

"Natürlich", sagt Papa Maus und geht mit Onkel Mausäus hinaus. Nach einer Weile kommt Papa Maus zurück. "Wo ist Onkel Mausäus?" fragt Fips: "Schläft er schon?" "Vielleicht", sagt Papa Maus bedeutungsvoll und setzt sich hin. Fips möchte den Fernseher einschalten. Da rumpelt es an der Tür. Pieps und Fips erschrecken. Sie verstecken sich schnell hinter Mama Maus. Die Tür geht auf und herein kommt: Der Mäusenikolaus! Fips lacht: "Das ist ja Onkel Mausäus. Ich kenne die Schuhe." Pieps und Fips kommen wieder hervor. Der Nikolaus öffnet seinen Sack und gibt jedem eine Nuß. "So, weil ihr so brav gewesen seid", sagt er mit tiefer Stimme. Dann nimmt er seinen Hut ab, zieht den Mantel aus und ist wieder Onkel Mausäus. "So machen es die Menschen auch", klärt er Pieps auf. "Und was ist das für ein Fest, das sie feiern?" fragt Papa Maus. "Das ist das Weihnachtsfest", sagt Onkel Mausäus. "Morgen ist es wieder soweit. Da feiern die Menschen die Geburt Christi, ihres Erlösers. Er ist vor unzähligen Mäusejahren in einem Stall geboren worden. Darum stellen manchen Menschen auch nachgemachte Ställe in ihr Wohnzimmer und den Tannenbaum. Das müsst ihr euch einmal anschauen, Pieps und Fips. Ihr seid ja noch so jung. Ihr habt das noch nicht gesehen. Und vor lauter Freude über diesen Geburtstag bekommen die Menschen Geschenke." "Und bei uns Mäusen gibt es so was nicht?" fragt Fips. "Leider nicht", sagt Onkel Mausäus: "Aber jetzt solltet ihr ins Bett gehen, damit ihr morgen ausgeschlafen habt." Fips und Pieps gehorchen ausnahmsweise sofort.

24.

Am nächsten Tag sind sie schon sehr früh auf. "Ist es jetzt soweit?" fragt Pieps aufgeregt. "Gehen wir jetzt zu den Menschen und schauen uns den Stall an?" "Jetzt ist es noch zu früh", sagt Onkel Mausäus: "Erst am Abend kommt das Christkind." Ach, ist das ein langer Tag. Pieps und Fips räumen ihre Zimmer auf, damit die Zeit schneller vergeht. Aber heute sind sie ganz schnell fertig. "Was sollen wir noch machen?" fragt Pieps. "Wann ist endlich Abend?" Onkel Mausäus hat die rettende Idee. Er setzt sich hin und erzählt eine Geschichte nach der anderen. Auf einmal ist es dunkel, ohne dass sie etwas gemerkt haben. "Wir können gehen!" ruft Papa Maus, der gerade von seinem Rundgang zurückkommt. Pieps und Fips springen auf und rennen hinter Papa Maus her. Zum Glück sind alle Türen auf. Sie verstecken sich wieder unter dem Kachelofen. Mama Maus und Onkel Mausäus kommen nach. Ist das eine Pracht! Wie der Tannenbaum glänzt! Pieps hätte fast vergessen, dass er bei den Menschen ist und will auf den Stall zugehen.

Mama Maus kann ihn gerade noch am Schwanz festhalten. "Halt!" piepst sie leiste: "Wenn dich die Menschen sehen, sind wir verloren." Ach, ja, diese Menschen. "Heute ist ein besonderer Tag", sagt Onkel Mausäus: "Heute sind die Menschen friedlich. Trotzdem ist Vorsicht geboten. Es ist besser, du bleibst hier." Pieps verkriecht sich wieder unter dem Ofen. Die Menschen stehen mit strahlenden Gesichtern um den Tannenbaum herum und singen. Dann packen sie die Pakete aus. Ein Jubelschrei nach dem anderen dringt hinter den Kachelofen. Endlich, nach langer, langer Zeit verschwinden sie. Alles ist dunkel. Doch Onkel Mausäus hat eine Taschenlampe dabei. Er geht voran zu dem Stall. Pieps und Fips, Mama und Papa Maus folgen ihm. Da liegt ein Porzellanpüppchen in einer Krippe. Daneben stehen ein Mann und eine Frau, ein Ochse und ein Esel, einige Hirten und viele, viele Schafe, gerade so groß wie Pieps. "So oder so ähnlich war es damals als Christus geboren wurde", erklärt Onkel Mausäus. Pieps und Fips schauen sich alles genau an. Dann gehen sie zum Tisch hinüber. Mmmh! So viele Sachen haben die Menschen für sie übrig gelassen. Alle sitzen auf dem Tisch und essen sich satt. Pieps und Fips spielen noch ein wenig mit den Papieren, die auf dem Boden liegen. Doch bald werden sie müde. Auch Papa Maus gähnt. "Das war ein schönes Weihnachtsfest." Zufrieden und glücklich gehen sie zurück in ihre Wohnung, ein kleines Loch in der Mauer zwischen der Speisekammer und der Haustüre.

Adventskalender 2003

Liebe Laufstaller,
 
für Kinder einen Adventskalender zu basteln ist 1000 x einfacher, als für die Erwachsenen.
Seit dem Sommer mache ich mir schon Gedanken, wie könnte ich in diesem Jahr den Adventskalender für die Laufstaller gestalten.
Bis vor 2 Wochen habe ich alle meine Gedanklichen Entwürfe, die mir nie richtig zusagten verworfen.
Meine letzte Idee werde ich  Euch nun mitteilen.
 
Ich möchte mit Euch gemeinsam durch  eine ganz besondere Jahreszeit gehen. Zwischen Herbst und Winter erscheint die Adventszeit und erfüllt uns (vorwiegend die Kinder) mit ihrem geheimnisvollen Zauber.
In den Kommenden Wochen möchte ich Euch die Kalenderblätter " Mit Freude durch den Advent " von Barbara Wedekind vorstellen.
 
1. Dezember:
Adventszeit - Zeit der Vorfreude auf das Fest.
Wir werden in den Bann gezogen von Geheimnis der
Heiligen Nacht. Öffnen wir uns für die Botschaft des Lichts.
 
2. Dezember:
Suche nach Geborgenheit - jeder Mensch sehnt
sich nach einem Ort, an dem er ganz  >>er selbst sein darf.
 
3. Dezember:
Das Geschenk des Lebens - nehmen wir es dankbar
mit all seinen Fehlern und Schattenseiten an
und genießen es als Kostbarkeit.
 
4. Dezember:
Kinderfreuden - Kinderträume - verlieren wir nie
die Kindheit. Lassen wir dem Kind in uns genügend Raum zum Atmen.
 
5. Dezember:
Eigene Pfade mutig beschreiten - die Fußstapfen
der anderen passen meist nicht für unsere Füße und Schritte.
Nehmen wir uns vor, Spuren zu hinterlassen.
 
6. Dezember:
Geduld haben, warten können - Advent ist
die zeit der Erwartung. Gedulden wir uns,
bis die Zeit reif ist für die Wunder.
 
7.Dezember:
Neugierig sein aufs Leben. In jedem Alter. Erkunden wir
das Unbekannte. Überraschende Begegnungen
und neue Erlebnisse machen froh.
 
8. Dezember:
Mut haben, Gefühle zu zeigen, Sympathie empfinden -
Mitfühlen und Mitleiden ist die wichtigste Form von Nähe.
 
9. Dezember:
Der Hektik den Rücken kehren - sich selbst Zeit
nehmen für tiefe Einsichten. Anderen Zeit schenken
für kostbare, vertraute Augenblicke.
 
10. Dezember:
Ein Fest feiern - sich schmücken für das große Ereignis.
Menschen, Wohnungen, Städte legen ihr Festtagskleid an.
 
11. Dezember:
Vertrauen haben - auf Menschen zugehen und
das Herz bereit machen für ungeahnte Erfahrungen
und Möglichkeiten.
 
12. Dezember:
Zusammengehörigkeit - Liebe - Nähe. Jetzt ist
die Zeit, um dankbar zu sein für Familie und Freunde.
 
13. Dezember:
Licht ist Leben - überall erstrahlen Kerzen.
Helligkeit macht froh und lässt uns lebendig
und voller Elan sein.
 
14. Dezember:
Weihnachtszeit - Zeit der Bräuche und Traditionen.
Verbindung zwischen Gestern und Morgen.
 
15. Dezember:
Was ist Glück? Kosten wir die kurzen Momente und
kleinen Zeichen aus. Zusammengenommen
sind sie Glück.
 
16. Dezember:
Engel können wir alle sein. Jederzeit und
für jeden Mitmenschen. Wir müssen es nur wollen.
 
17. Dezember:
Frieden auf Erden - ein alter Traum der Menschheit.
Beginnen wir bei uns, friedfertig zu sein.
 
18. Dezember:
>>Herz<< haben - die eigene Mitte finden.
Mit Geist und Gemüt leben und beherzt handeln -
mit der Weisheit des Herzens.
 
19. Dezember:
Ein frohen Sinn haben - ein Lächeln schenken
und mit Güte und Gelassenheit die Welt betrachten.
 
20. Dezember:
In die Stille gehen, sich von der Stille tragen lassen -
der lärmenden Betriebsamkeit entfliehen und
der Besinnlichkeit Raum geben.
 
21. Dezember:
Winterliche Kälte, Eis, Schnee und Dunkelheit -
setzen wir Wärme, Licht und Lebenskraft dagegen.
 
22. Dezember:
Staunen können - berührt werden  vom Dasein und
sich eingebunden fühlen. Das Leben
in all seiner Vielfältigkeit betrachten und lieben.
 
23. Dezember:
In Bewegung bleiben - sich auf den
Weg machen wie die Weisen aus dem Morgenland
und die Hirten auf dem Feld.
 
24. Dezember:
Erinnerungen bewahren, immer neu an Wunder glauben.
Niemals resignieren - Leben mit allen Sinnen.
 
Bei diesen Adventskalender wurde auch an die Weihnachtfeiertage gedacht.
 
25. Dezember:
Segen und Gnade - wichtige Zutaten zum Leben.
Nehmen wir sie voll Zuversicht an und geben sie weiter.
 
26. Dezember:
Hoffnung auf die Zukunft - bringen wir
unsere Adventserfahrungen mit in das
neue Jahr und seinen Alltag.
 
 
Adventskalender 2002 für alle Laufstaller (innen)  

 Still und leise, auf diese Weise schicke ich auch in diesem Jahr Nachrichten auf die Reise. Kommen von mir und sollen Euch die Tage bis Weihnachten versüßen.
Ich wünsche allen hier einen schönen 1. Advent.
Liebe Grüße Inge (Kröte)  

Noch 23 Tage bis Weihnachten!

Festtagswaffeln

Zutaten: 150g Margarine, 125g Zucker, Salz, 1 Päckchen Vanillezucker, 3 geriebene bittere Mandeln, 3 Eier, 125g Weizenmehl, 75g Stärkemehl, knapp 1/2 Tl Backpulver, 4 El. saure Sahne.

Zubereitung: Margarine, Zucker und Gewürz recht schaumig schlagen. Die Eigelb, das mit dem Backpulver gesiebte Mehl und die Sahne zugeben. Zuletzt den Steifen Eischnee unterziehen. Den Teig im Waffeleisen Portionsweise knusprig backen.

******************************

Noch 22 Tage bis Weihnachten!

Walnuss-Kekse

Zutaten: 100 g Walnusskerne (gemahlen), 1 Vanilleschote, 175 g Mehl, 75 g Speisestärke, 1 TL Backpulver, 125 g brauner Zucker, 1 Ei, 125 g weiche Butter, 1 Eiweiß, 200g Walnusshälften zum Garnieren.

Zubereitung: Das Vanillemark aus der Schote kratzen. Mehl, Backpulver und Stärke vermischen. Die gemahlenen Walnusskerne, brauner Zucker und Vanillemark zugeben. Die in Stückchen geschnittene Butter und das Ei auf die Mehl-Zucker-Mischung geben. Mit dem Handrührgerät und später mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in 2 Hälften teilen und zu Rollen formen (ca. 2,5 cm Ø). Die Rollen abgedeckt mind. 3 Stunden kalt stellen. Mit einem scharfen Messer in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Teigscheiben darauf verteilen. Das Eiweiß verquirlen und die Plätzchen damit bestreichen. Auf jedes Walnussplätzchen eine Walnusshälfte drücken. Im vorgeheizten Bachofen bei 200 Grad (Gas Stufe 3) etwa 10-12 Minuten backen.

Vorbereitung: Ca. 25 min. Backzeit: Ca. 10 - 12 min. Ergibt ca. 90 Stück

**********************************

Noch 21 Tage bis Weihnachten!

Kokossterne

Zutaten: 8 Eiweiß, 600g Zucker, 400g Kokosraspeln, 100g fein gemahlene Haselnüsse, 20g Mehl, Butter zum Einfetten, 100g zartbittere Kuvertüre, flüssige Schokolade.

Zubereitung: Die Eiweiße werden mit dem Zucker in einer Schüssel im Wasserbad geschlagen, anschließend herausnehmen und kalt weiter schlagen. Die Kokosraspeln, die Haselnüsse und das Mehl vermischen und vorsichtig unter den Eischnee ziehen. Die Masse mit einen Spritzbeutel oder einer Spritztülle auf ein gefettetes Blech spritzen. Backofen vorheizen, ca. 160Grad. Das Blech in die mittlere Einschubleiste des Backofen schieben. Die Backzeit beträgt etwa 15 Minuten. Nach dem Backen die Plätzchen auf einem Gitter ca. 10 Minuten auskühlen lassen. Nun können Sie über die Plätzchen flüssige Schokolade geben.

**********************************

Noch 20 Tage bis Weihnachten!

Sauerrahmbrezeln

Zutaten für ca. 30 bis 40 Stück. 3 hartgekochte Eigelb, 100 g saure Sahne, 1/2 unbehandelte Zitrone, 100 g weiche Butter, 100 g Zucker, Salz, 170 g Mehl, außerdem: Mehl zum Ausrollen, Butter für die Backbleche, 1 Eigelb, 1 Essl. Kondensmilch, Hagelzucker zum Verzieren.

Zubereitung: Die Eigelbe durch ein feines Sieb streichen und mit der sauren Sahne glattrühren. Die Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen und die Schale dünn abreiben. Die Butter schaumig rühren, dann Zucker, Zitronenschale und 1 Prise Salz zugeben und weiterrühren, bis der Zucker fast gelöst ist. Das Ei-Sahne-Gemisch darunter rühren, dann die Hälfte des Mehls und 1 Prise Salz unterrühren, den Rest Esslöffel weise unterkneten. Den Teig in Folie 2 Stunden in den Kühlschrank stellen (ist sehr wichtig). Den Ofen auf 200° Grad vorheizen. Den Teig in kleine Portionen teilen und auf bemehlter Fläche zu etwa 5 mm dicken und 20-25 cm langen Röllchen ausrollen. Diese zu Brezeln zusammenlegen und auf ein gebuttertes Backblech setzen. Eigelb und Kondensmilch verquirlen und die Sauerrahmbrezeln damit bestreichen. Den Hagelzucker darüber streuen und die Brezeln im heißen Ofen auf der mittleren Schiebeleiste des Backofens 15-20 Minuten goldgelb backen. Auf einem Gitter über Nacht auskühlen lassen.

**********************************

Noch 19 Tage bis Weihnachten!

Stutenkerl

Zutaten: 500 g Mehl, 1 Würfel Hefe, 80 g Zucker, 200 ml lauwarme Milch, 100 g geschmolzene Butter oder Margarine, 3 Eigelb, 1 Pck. Vanillezucker, 1 Msp.gemahlener Safran, 1Prise, 2 Tropfen Zitronenöl, 1 Eiweiß, 50 g Rosinen, Mehl zum kneten.

Zubereitung: Mehl in eine Rührschüssel geben. In das Mehl eine Mulde drücken. Die Hefe mit Zucker in der Milch auflösen, in die Mulde gießen und mit Mehl bestreuen. Zugedeckt an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen. Butter oder Margarine mit Eigelb, Vanillezucker, Safran, Salz und Zitronenöl hinzufügen und mit Handrührgerät (Knethaken) zu einem glattem Teig verarbeiten. Zugedeckt 50 Min. gehen lassen. Auf bemehlter Arbeitsfläche 10 Min. kneten, durchwalken, bis der Teig elastisch ist. Zurück in den Topf, zudecken und wieder 50 Min. gehen lassen. Danach den Teig zusammen kneten und in sechs Portionen aufteilen. Jede Portion auf ein Oval von ca. 15x25cm ausrollen. Die Arme an der Längsseite ca. zwei cm breit einschneiden und nach 8-10 cm kappen. Mit dem Rest der Arme eine Kugel formen und flach drücken. Die flache Kugel als Kopf fest oben an den Teig drücken. Für die Beine mittig von unten ca. 10-12 cm einschneiden. Arme und Beine beliebig anwinkeln. Die Kerle mit Abstand von 4 cm aufs Backblech (Backpapier) legen und erneut 20 Min. gehen lassen. Dann mit Eiweiß bestreichen und die Rosinen als Augen in den Teig drücken. Im Ofen vorheizen. Die Stutenkerle werden auf der Mittelschiene bei 200° Grad ca. 20-25 Min. goldbraun gebacken. Auf einem Gitterrost abkühlen lassen.

**********************************

Noch 18 Tage bis Weihnachten!

Lebkuchen – Muffins

Zutaten: 100 g Halbbitter-Kuvertüre, 100 ml Milch, 100 g Butter, 5 g Puderzucker, 1 Pr. Salz, 2 EL. Lebkuchengewürz, 2 Eier, 100g Mehl, 2 TL. Backpulver,100 g gemahlene Haselnüsse, 100g Schokostreusel, 75 g Mehl. Streusel: 25g Speisestärke, 75g Zucker, 50g gehackte Haselnüsse, 75g weiche Butter, 1 TL. Puderzucker.

Zubereitung: Die Kuvertüre fein hacken. Milch erwärmen, und Kuvertüre unter rühren darin auflösen, etwas abkühlen lassen. Butter, Puderzucker, Salz und Lebkuchengewürz mit dem Mixer sehr cremig rühren. Die Eier nacheinander gut unterrühren. Aufgelöste Kuvertüre unterrühren, Mehl und Backpulver sieben, mit den Nüssen mischen, dann mit den Schokoladenstreuseln unterheben. Den Teig in Papierförmchen füllen. Für die Streusel, Mehl, Speisestärke, Zucker, Haselnüsse und Butter mit den Knethaken des Mixers mischen, danach die Streusel auf die Muffins streuen. Im heißen Backofen bei 180 Grad 25 Minuten abbacken. Muffins aus den Papierförmchen nehmen, abkühlen lassen. Mit Puderzucker bestäubt servieren. Dazu passt geschlagene Sahne.

**********************************

Noch 17 Tage bis Weihnachten!

Amaretti

Zutaten: 2 Eiweiß, 200 g Zucker, 1 Pr. Salz, 200-250 g geschälte, gemahlene Mandeln,6-8 geschälte, gemahlene bittere Mandeln, 50 g Marzipanrohmasse, ca. 3 EL Rosenwasser zum bepinseln, 2 EL Puderzucker zum Bestäuben.

Zubereitung: Die Eiweiß mit 2 Eßl. Zucker und Salz steifschlagen. Dann abwechselnd restlichen Zucker, die Mandeln und Marzipan in kleinen Flöckchen unterschlagen. Mit feuchten Händen Kugeln von 3 cm Durchmesser formen. Mit Rosenwasser bepinseln und mit Puderzucker bestäuben. Auf Backpapier bei 150 ° Grad, ca. 30 Min. hell backen. Innen sollten sie noch ein klein wenig feucht sein.

Diese Amaretti können gut zu Süßspeisen, Pudding, einem Eis serviert werden. Auf Kompott oder Obstsalat geben, und mit Vanillecreme oder Sahne bedecken schmecken sie wunderbar. 

********************************

Noch 16 Tage bis Weihnachten!

Schoko - Zwerge.

Zutaten: 250 g Butter, 180 g Zucker, 2 Eier, 1 Pck. Vanillezucker, 350 g Mehl, ½ Pck. Backpulver, 200 g Cornflakes, 125 g Rosinen, 100 g gehackte Schokolade.

Zubereitung: Alle Zutaten verrühren. Walnussgroße Bällchen auf ein gebuttertes Backblech setzen. Und bei 200 ° Grad ca.20 Min. backen.

**********************************

Noch 15 Tage bis Weihnachten!

Griessplätzchen.

Zutaten: 100 g Gries, 100 ml Milch, 100 g Zucker, 80 g Butter, 1 Päckchen Vanillinzucker, 1 Prise Salz, 100 g Mehl, 1 TL. Backpulver.

Zubereitung: Den Grieß in der Milch 30 Min. einweichen. Inzwischen den Zucker mit der Butter, dem Vanillinzucker und 1 Prise Salz schaumig rühren. Das Mehl mit dem Backpulver in eine Schüssel sieben. Nach und nach das Mehl und den Griess zu der Buttercreme geben und unterrühren. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Aus dem Teig mit einem Teel. kleine Portionen abstechen und zu Kugeln formen. Die Teigkugeln weit auseinander auf das Backblech setzen, da sie beim Backen zu breiten Keksen auseinanderlaufen. Im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene bei 175 ° Grad, 10 bis 12 Minuten backen.

**********************************

Noch 14 Tage bis Weihnachten!

Vollwertkugeln

Zutaten für etwa 90 Stück. 150 g Roggenmehl, 150 g Vollkornmehl, 200 g Butter oder Margarine, 100 g Zucker, 1 Ei, 1 Prise Salz, Mehl zum formen. Zum Füllen: 125 g Zucker, 25 g Butter, 75 g Sesam oder grobgehackte Haselnüsse, 2 EL Sahne, 50 g Haselnüsse zum Garnieren.

Zubereitung: Für dieses Rezept können Sie statt der angegebenen Mehlsorten auch Hafermehl, Buchweizenmehl oder Weizenmehl Type 1050 verwenden. Wenn der Zucker durch 150 g Fruchtzucker ausgetauscht wird, eignen sie sich auch für Diabetiker. Die beiden Mehlsorten auf die Arbeitsfläche häufen. Kaltes, in Flöckchen zerteiltes Fett darauf geben. Den Zucker, das Ei und Salz zugeben. Alle Zutaten zunächst mit dem Messer klein hacken, dann mit kühlen Händen rasch zu einem glatten Teig forme, und mindestens 30 Min. kühl stellen. In 2,5cm große Würfel schneiden. Diese mit bemehlten Händen zu Kugeln formen. Mit einem Holzlöffelstiehl eine Vertiefung eindrücken. Auf einem Blech mit Backpapier ca.20 Min. bei 200 Grad backen. Inzwischen den Zucker für die Füllung im Topf hell karamelisieren lassen. Butter, Sesam oder geröstete Haselnüsse und Sahne zugeben. Die gebackenen Kugeln damit füllen. Jeweils eine geröstete Haselnuss darauf drücken. Vor dem Verpacken gut trocknen lassen.

***********************************

 Noch 13 Tage bis Weihnachten!

Kinderpunsch mit Vitamine

Zutaten:

1/4 l Multivitaminsaft, 1/4 l.Blutorangensaft, 1/4 l. Holundersaft, 3 - 4 Eßl. Honig, Saft einer Zitrone, 1 kl. Dose Fruchtcocktel, 2 Zimtstangen und einige Gewürznelken.

Zubereitung: Den Multivitaminsaft, den Holundersaft, und den Blutorangensaft sowie die Früchte in einem Topf geben und zum kochen bringen. Danach Zitronensaft, Zimt und Gewürznelken dazugeben und etwa 8 Min. ziehen lassen. Nach Geschmack süßen.

**********************************

Noch 12 Tage bis Weihnachten!

Kinderglühwein

Der Glühwein für Kinder wird natürlich ohne Alkohol zubereitet.

Zutaten: 1 Liter Kirschsaft, 2 Zimtstangen, 2 bis 3 Nelken, den Saft einer gepressten Orange und etwa 50g Zucker.

Zubereitung: Alle Zutaten werden unter ständigen rühren erhitzt, aber nicht kochen. Nachdem sich der Zucker aufgelöst hat, wird der Glühwein durch ein Teesieb gegossen und heiß serviert. Aber Vorsicht, heiß !!!!!

**********************************

Noch 11 Tage bis Weihnachten!

Bratäpfel zur Adventszeit.

Zutaten für Rezept 1. Leicht säuerliche Apfel, Rosinen, Honig, Mandelstifte. Oder Zutaten für Rezept 2. Leicht säuerliche Äpfel, Haselnüsse, Honig, einige Tropfen Rum oder Zitrone, 20 g Butter.

Zubereitung: Bratäpfel lassen sich schnell und einfach zubereiten. Die Zutaten sind für je Apfel. Die gewaschenen Äpfel werden entkernt ( ich mache es mit einem Apfelentkerner) Die Äpfel werden nicht geschält. Die Hohlräume der Äpfel werden mit Rosinen nach Geschmack, 1/2 Tl. Honig und Mandelstiften gefüllt. Nun werden die Äpfel in eine feuerfeste Form gesetzt, und im vorgeheizten Backofen ca. 20 Min. gebraten.

Wir alle mögen keine Rosinen, und füllen deshalb unsere Bratäpfel mit Rezept Nr. 2.

**********************************

Noch 10 Tage bis Weihnachten!

Weihnachtskekse.

Zutaten: 400g Weizenmehl, 100g Stärkemehl, 1/2 Päckchen Backpulver, 200g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, je 1/2 Tl Zimt, gemahlene Nelken, und Ingwer, Prise Salz, 100g geriebene Wallnüsse, 2 Eier, 250g Margarine, Zitronenglasur.

Zubereitung: Mehl und Backpulver sieben und mit den übrigen Zutaten rasch verkneten. 30 Minuten ruhen lassen, ausrollen und beliebig ausstechen. Auf einen gefetteten Blech bei 170°Grad backen und im Anschluss mit der Zitronenglasur bestreichen

**********************************

Noch 9 Tage bis Weihnachten!

Gefüllte Mürbchen

Zutaten: 350 g Mehl, 250 g Butter, 125 g Zucker, 1 Päckchen Vanillinzucker, 3 Eigelb. Für die Füllung: 100 g Schokoladen-Glasur oder Kuvertüre

Zubereitung: Aus den ersten Zutaten einen Mürbeteig bereiten und 30 Minuten kühl stellen. Dann den Teig zu Rollen formen, in Walnuss große Stücke schneiden und Kugeln daraus formen. Danach die Kugeln in Mandeln und Hagelzucker wenden, auf ein gefettetes Backblech setzen und mit einem Rührlöffelstiel eine Vertiefung in die Mitte drücken. Die Mürbchen bei 200° Grad ca. 20 Min. goldgelb backen. Für die Füllung, die Schokoladen-Glasur im heißen Wasserbad oder in der Microwelle auflösen. Die Schokolade nach dem Backen in die Vertiefungen gießen und trocknen lassen. 

**********************************

Noch 8 Tage bis Weihnachten!

Vanillekipferl

Zutaten: 250g Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 125g Zucker, 1 Päckchen Vanillinzucker, 1 Prise Salz, 3 Eigelb, 200g Butter, 125g gemahlene Mandeln , und Puderzucker

Zubereitung: Alle Zutaten in eine Schüssel geben und verkneten. Den Teig ca. 1 Std. kühl stellen. Eine Teigrolle formen, keine Stücke abschneiden, etwa 5 cm lange, gebogene Rollen formen. Auf ein gefettetes Backblech legen und bei 190° Grad etwa 10 Min. backen. Etwas abkühlen lassen und noch warm im Puderzucker wälzen.

**********************************

Noch 7 Tage bis Weihnachten!

Vollkornplätzchen

Zutaten: 40 g Butter oder Margarine, 80 g Zucker, 1 Ei, 1 Zitrone, abger. Schale, 1 Tl. Kardamom, 1 Prise Salz, 125 g Weizenvollkornschrot, 3 El. Weizenmehl, 1 Tl. Backpulver.

Zubereitung: Fett, Zucker und Ei mit dem Handrührgerät schaumig rühren, die anderen Zutaten unterrühren, danach den Teig 15 Min. ruhen lassen. Zu einer Rolle formen und in ca. 35 Scheiben schneiden, daraus Kugeln formen, auf ein vorbereitetes Bachblech setzen und bei 160 Grad ca. 25 - 30 Minuten backen

***********************************

 Noch 6 Tage bis Weihnachten!

Zimtsterne

Zutaten: 3 Eiweiß, 200 g Zucker, 375 g ungeschälte Mandeln, 2 Tl. gem. Zimt , Puderzucker.

Zubereitung: Eiweiß mit dem Handrührgerät sehr steif schlagen, dann Zucker Löffel weise hinzufügen und noch 2 - 3 Min. weiterschlagen. 4 gehäufte Eßlöffel dieser Schaummasse zum Bestreichen der Sterne beiseite stellen. Mandeln im Mixer fein mahlen, zusammen mit Zimt zur Baisermasse geben und kurz unterrühren. Den Teig auf Puderzucker 5 - 6 mm dick ausrollen, Sterne ausstechen. Die Sternform jeweils vorher in Puderzucker drücken. Die Zimtsterne auf ein vorbereitetes Backblech legen, mit der zurückbehaltenen Schaummasse bestreichen und bei 140 Grad ca. 20 bis 25 Min. backen. Die Sterne sollten innen noch etwas weich bleiben.

**********************************

Noch 5 Tage bis Weihnachten!

Sahneplätzchen

Zutaten: 250 g Weizenmehl, 1 Messerspitze Backpulver, 100 g Zucker, 1 Päckchen Vanillinzucker, 1 Eigelb, 175 g weiche Butter oder Margarine. Für den Belag: 1 Eiweiß, 1 Tl. Wasser, Hagelzucker. Für die Füllung: 200 - 250 ml Schlagsahne, 1 Päckchen Sahnesteif, etwa 1 EL. Zucker, Sauerkirschkompott (angedickt mit etwas Speisestärke Gustin)

Zubereitung: Weizenmehl mit Backpulver mischen, und in eine Rührschüssel sieben. Zucker, Vanillinzucker, Eigelb, Butter oder Margarine hinzufügen. Die Zutaten mit einem Handrührgerät mit Knethaken zunächst auf kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe gut durcharbeiten, anschließend auf der Arbeitsfläche zu einem glatten Teig verkneten, 30 Min. kalt stellen. Den Teig etwa 3 cm dick ausrollen,, und mit einer runden Form (Durchmesser ca. 6 cm) ausstechen, auf ein Backblech legen. Für Belag: Eiweiß mit Wasser verschlagen, die Hälfte der Teigplätzchen dünn damit bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. Bei 150 - 180 ° Grad 10 Min. backen. Für die Füllung: Schlagsahne 1/2 Minute schlagen. Sahnesteif mit Zucker mischen, und einstreuen und die Sahne steif schlagen. Den Rand der nicht mit Hagelzucker bestreuten Plätzchen mit Schlagsahne bespritzen, in die Mitte etwas Sauerkirschkompott füllen, darauf je ein mit Hagelzucker bestreutes Plätzchen legen. Diese Kekse sind für den sofortigen verzehr.

**********************************

Noch 4 Tage bis Weihnachten!

Advents-Teebrot

Zutaten: 5 Eier, 250 g Zucker, je 1 Msp. Zimt und Nelken, 250 g Rosinen, 250 g ganze Haselnüsse, 250 g Mehl. Für die Form = Butter und Paniermehl.

Zubereitung: In der genannten Reihenfolge alle Zutaten verrühren, in eine gebutterte und mit Paniermehl ausgestreute Form geben und bei 180 Grad 1 Stunde auf der unteren Schiene backen. Der Teig ist ziemlich flüssig. Deshalb kann die Backzeit auch etwas länger sein. Nach dem völligem Erkalten das Advents-Teebrot am besten in eine Alu-Folie einschlagen und erst nach einer Woche anschneiden. Dünne Scheiben schneiden.

**********************************

Noch 3 Tage bis Weihnachten!

Spritzgebäck

Zutaten: 250 g weiche Butter oder Margarine, 250 g Zucker, 2 Päckchen Vanillinzucker, 3 Eigelb, abgeriebene Schale von 1 Zitrone oder Orange (unbehandelt), 500 g Weizenmehl, 2 Tl. Backpulver, 1 El. Milch.

Zubereitung: Butter oder Margarine mit Handrührgerät auf höchster Stufe geschmeidig rühren, nach und nach Zucker, Vanillinzucker, Eigelb, Schale von Zitrone oder Orange unterrühren. So lange rühren, bis eine gebundene Masse entstanden ist. Weizenmehl mit Backpulver mischen, sieben, und 2/3 davon abwechselnd Esslöffel weise mit Milch unterrühren. Den Rest des Mehls auf der Arbeitsfläche unterkneten. Den Teig durch einen Fleischwolf mit Spezialvorsatz drehen, in Stücke von beliebiger Länge schneiden, als Stangen und Kränze auf ein Backblech legen. Bei 160 bis 180 ° Grad ca.15 Min. backen.

**********************************

Noch 2 Tage bis Weihnachten!

Butter - Ringe

Zutaten: 150 g Butter, 75 g gesiebter Puderzucker, 1 Päckchen Vanillinzucker, 1 Ei, 1/2 Teel. gemahlener Koriander, 175 g Weizenmehl, 25 g Speisestärke, 1 Prise Salz.

Zubereitung: Butter zerlassen und kalt stellen. In die erkaltete, wieder etwas fest gewordene Butter nach und nach Esslöffel weise Puderzucker, Vanillinzucker, Salz, Ei und Koriander rühren. Weizenmehl und Speisestärke mischen, sieben und unterrühren. Den Teig in Form von Ringen auf ein Backblech spritzen. Im vorgeheizten Backofen bei 175-200 ° Grad ca. 8-10 Min. backen.

**********************************

Noch 1 Tage bis Weihnachten!

Advents - Apfelkuchen

Zutaten: 250 g Mehl, 125 g Butter oder Margarine, 100 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Tl Backpulver, 1 Tl Zimt, 1 Prise Salz, 3 Eier, 1 Eigelb, 5 El Milch, 5 säuerliche Äpfel, 1/2 Zitrone, 200 g Walnußkerne, 100 g Rosinen, 1/2 Tasse Rum.

Zubereitung: Die Äpfel schälen, in Viertel schneiden und die Kerngehäuse entfernen. Von der runden Seite schneiden Sie die Apfelviertel blättrig ein und beträufeln sie mit dem Zitronensaft. Die Rosinen sollten ca. 24 Std. im Rum ziehen. Schlagen Sie Butter mit Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig. Rühren Sie die Eier nacheinander unter die schaumige Butter. Backpulver, Mehl und Zimt sieben und mit der Milch abwechselnd dazu geben. Alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Die Hälfte des Teiges in eine gefettete Springform füllen. Unter die andere Hälfte werden die abgetropften Rosinen und 100 g der Nüsse gerührt. Falls der Teig zu fest ist, kann etwas von dem Rum untergerührt werden. Diese Mischung wird ebenfalls in die Springform gegeben. Danach werden die Äpfel mit der eingeritzten Seite nach oben auf den Teig gelegt. Die restlichen Nüssen werden darüber gestreut. Das Eigelb mit 1 El lauwarmem Wasser verrühren und auf und den Kuchen damit bestreichen. Bei 180° Grad wird der

Kuchen 45 bis 50 Minuten goldbraun gebacken.

********************************** 

Heute ist Weihnachten

23 Rezepte sind nun verschickt. Das letzte Türchen des Adventskalender könnt ihr im Forum aufmachen, denn ich habe mir überlegt, heute kommt bestimmt keiner mehr zum Backen. Deshalb eine Weihnachtsgeschichte.

 Mit dieser Geschichte ist der Adventskalender 2002 zu Ende.

Der Weihnachtsengel.
(Autor unbekannt)
 
Als ich in dieses Jahr meine Pyramide, meine Krippe und die 32 Weihnachtsengel wieder einpackte, behielt ich den letzten in der Hand.
"Du bleibst",
sagte ich. "Du kommst auf den Schreibtisch. Ich brauche ein bisschen Weihnachtsfreude für das ganze Jahr". "Da hast Du aber Glück gehabt", sagte der Engel. "Wieso?" fragte ich ihn. "Na, ich bin doch der einzige Engel, der sprechen kann." Stimmt! Jetzt erst fällt es mir auf. Ein Engel der reden kann? Das gibt es gar nicht. In meiner ganzen Verwandtschaft und Bekanntschaft ist das noch nie vorgekommen. Da hatte ich wirklich Glück gehabt.
"Wieso kannst du reden? Du bist doch aus Holz!" "Das ist so. Nur wenn jemand einmal nach Weihnachten einen Engel zurückbehält, nicht aus Versehen oder weil er sich nichts dabei gedacht hat, sondern wegen der Weihnachtsfreude, wie bei dir, dann können wir reden. Aber es kommt ziemlich selten vor. Übrigens heiße ich Heinrich." "Heinrich? Bist du denn ein Junge? Du hast doch ein Kleid an."
Heinrich trägt nämlich ein langes rotes Gewand. "Das ist eine reine Modefarbe. Hast du schon einmal einen Engel in Hosen gesehen? Na also." Seid dem steht Heinrich auf meinem Schreibtisch. In seinen Händen hält er einen goldenen Papierkorb, oder vielmehr einen Müllkorb. Ich dachte erst, es sein ein Kerzenhalter, aber da hatte ich mich geirrt, wie ihr gleich sehen werdet.
Heinrich steht gewöhnlich still an seinem Platz neben dem Briefbeschwerer. Und wenn ich mich über irgend etwas ärgere, hält er mir seinen Müllkorb hin und sagt: "Wirf rein!" Ich werfe meinen Ärger hin ein - und weg ist er! Manchmal ist es ein kleiner Ärger, z.B. wenn ich wieder meinen Kugelschreiber verlegt habe oder eine fremde Katze in unserer Gartenlaube vier Jungen geworfen hat. Es kann aber auch ein großer Ärger sein oder eine große Not oder ein großer Schmerz, mit dem ich nicht fertig werde z.B. als kürzlich ein Vater und eine Mutter erfahren mussten, dass ihr fünfjähriges Mädchen an einer unheilbaren Krankheit litt. Wie soll man da helfen? Wie soll man da trösten? Ich wusste es nicht. "Wirf rein!" sagte Heinrich, und ich warf meinen Kummer in seinen Müllkorb.
Eines Tages fiel mir auf, dass Heinrichs Müllkorb immer gleich leer war. "Wohin bringst du das alles?" "In die Krippe" sagte er. "Ist denn soviel Platz in der Krippe?" Heinrich lachte. "Pass auf!" In der Krippe liegt ein Kind, das ist viel kleiner als die Krippe. Und sein Herz ist noch viel kleiner." Er nahm seinen Kerzenhalter unter den linken Arm und zeigte mit Daumen und Zeigefinger der rechten Hand, wie klein! "Denn dein Kummer lege ich in Wahrheit gar nicht in die Krippe, sondern in das Herz dieses Kindes. Verstehst du das?" Ich dachte lange nach. "Das ist schwer zu verstehen. Und trotzdem freue ich mich. Komisch, was? Heinrich runzelte die Stirn. "Das ist gar nicht komisch, sondern die Weihnachts - freude, verstanden?" Auf einmal wollte ich Heinrich noch vieles fragen, aber er legte mir den Finger auf den Mund. "Pst!" sagte er. " Nicht reden! "FREUEN!"
Behalte doch mal einen Engel zurück, wegen der Weihnachtsfreude. Und spitze die Ohren! Hört Ihrs? "Wirf rein!"
Mit dieser Geschichte wünsche ich Euch und Euren Familien von ganzen Herzen ein frohes Weihnachtsfest und ein zufriedenes Neues Jahr 2003 und einen Engel, der kleine und große Sorgen erträglich macht ...
 
 
Herzliche Grüße
Inge (Kröte)
 
***********************************

 Der etwas andere Adventskalender für 2001

 Still und leise, auf dieser Weise, schicke ich diese Nachrichten auf Reisen. Kommen von mir und sollen Euch Grüßen, Euch die Tage bis Weihnachten versüßen  

 

Samstag, den 01.12.2001. Noch 23 Tage bis Weihnachten: Ich wünsche allen heute und in den nächsten Tagen viel Freude mit diesem Kalender   

 

Sonntag, den 02.12.2001. Noch 22 Tage bis Weihnachten: Ich wünsche allen einen schönen 1. Advent                                                                       

Montag, den 03.12.2001.  Noch 21 Tage bis Weihnachten: Ich wünsche allen Fröhlichkeit, weil der Montag bei den meisten gefürchtet ist

Dienstag, den 04.12.2001. Noch 20 Tage bis Weihnachten: Ich wünsche allen Zufriedenheit, denn in der Vorweihnachtszeit gibt es soooo viel zu tun

Mittwoch, den 05.12.2001. Noch 19 Tage bis Weihnachten. Ich wünsche allen, dass der heutige Tag gut verläuft. Das Ihr nur mit netten Leuten zu tun habt                                                                                                                                        

Donnerstag, den 06.12.2001. Noch 18 Tage bis Weihnachten. Ich wünsche allen, dass der Nikolaus für jeden etwas hat                                                  

Freitag, den 07.12.2001. Noch 17 Tage bis Weihnachten. Ich wünsche allen einen ruhigen Übergang ins Wochenende                               

 

Samstag, den 08.12.2001. Noch 16 Tage bis Weihnachten. Ich wünsche allen bei Ihren Weihnachtseinkäufen viel Erfolg                                         

Sonntag, den 09.12.2001. Noch 15 Tage bis Weihnachten. Ich wünsche allen einen ruhigen 2. Advent                                                                     

Montag, den 10.12.2001. Noch 14Tage bis Weihnachten. Ich wünsche allen viel Geduld, denn Tageskinder und eigene Kinder können in der Vorweihnachtszeit besonders anstrengend sein                                                                    

Dienstag, den 11.12.2001. Noch 13 Tage bis Weihnachten. Ich wünsche allen Harmonie und Verbundenheit in Ihren Familien                                     

Mittwoch, den 12.12.2001. Noch 12 Tage bis Weihnachten. Ich wünsche allen, die krank das Bett hüten müssen, dass sie schnell wieder auf die Beine kommen. Allen anderen, dass ihre Abwehrkräfte weiterhin zahlreich vorhanden sind              

Donnerstag, den 13.12.2001. Noch 11 Tage bis Weihnachten. Ich wünsche allen genug Pausen, um bei Kräften zu bleiben                                           

Freitag, den 14.12.2001. Noch 10 Tage bis Weihnachten. Ich wünsche gutes gelingen beim Basteln und der Weihnachtsbäckerei                             

Samstag, den 15.12.2001. Noch 9 Tage bis Weihnachten.  Ich wünsche allen einen ruhigen 2. Advent                                                  

Sonntag, den 16.12.2001. Noch 8 Tage bis Weihnachten. Ich wünsche allen zum 3. Advent viel Gemeinsamkeiten in der Familie                               

Montag, den 17.12.2001. Noch 7 Tage bis Weihnachten. Ich wünsche allen Zuversicht, auch wenn so manches nicht klappt                                  

Dienstag, den 18.12.2001. Noch 6 Tage bis Weihnachten.  Ich wünsche allen gute Einfälle beim Aussuchen der Geschenke                                                

Mittwoch, den 19.12.2001. Noch 5 Tage bis Weihnachten. Ich wünsche allen noch genügend Zeit, um an sich selbst zu denken                                          

 Donnerstag, den 20.12.2001. Noch 4 Tage bis Weihnachten. Ich wünsche allen, die heute wichtige Entscheidungen treffen müssen, dass es die Richtige ist     

Freitag, den 21.12.2001. Noch 3 Tage bis Weihnachten. Ich wünsche uns allen eine weiße Weihnacht                                                                                   

Samstag, den 22.12.2001. Noch 2 Tage bis Weihnachten. Ich wünsche allen, bei Ihren heutigen Einkäufen, das er stressfrei abläuft                              

Sonntag, den 23.12.2001. Noch 1 Tag bis  Weihnachten. Ich wünsche allen einen ruhigen, schönen 4. Advent                                                             

Montag, den 24.12.2001. Heute ist Weihnachten
24
kleine Grüße sind verschickt und der etwas andere Adventskalender ist zu Ende
Vielleicht gibt es im nächsten Jahr ja wieder einen

      Es sind nicht immer die großen Dinge, die Weihnachten ausmachen.
Mehr Weihnachten kann auch darin bestehen, sich mehr ZEIT zu nehmen. Mehr ZEIT für sich und die, die man liebt, um zu spüren, dass es Inseln der Stille noch gibt. 
 

Das wünsche ich Euch und Eurer Familie von ganzen Herzen

 Kröte

***************************

Zurück:

 


 

Kostenlose Homepage erstellen bei Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!