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17.09.2005, 21:09 Uhr
Micoud macht neues "K-&-K"-Kapitel möglich
 Torschützen unter sich: Johan Micoud und Ivan Klasnic bejubeln den entscheidenden Treffer gegen Dortmund.
Die hoffentlich unendliche Geschichte um das Torjäger-Duo Miroslav Klose und Ivan Klasnic wurde auch am 5. Spieltag fortgesetzt. Beide trafen. Beim 3:2-Sieg gegen Borussia Dortmund bereicherte nun eine weitere Hauptfigur das Offensiv-Märchen: Johan Micoud. Der Franzose zeigte gegen die Borussen eine Gala-Vorstellung, sorgte immer für Torgefahr, bereitete den zweiten Treffer mit einem sensationellen Heber vor und schoss den Siegtreffer selbst. Kein Wunder, dass sogar die Torjäger vom Dienst den Hut zogen: "Er ist ein Super-Spieler. Und macht eben machmal den Unterschied aus", so Miroslav Klose. So sah es auch Klaus Allofs. Der Geschäftsführer: "Der Pass zum zweiten Treffer war super. So etwas erwarten die Leute immer von ihm. Joe hat die Messlatte in der Meister-Saison sehr hoch gelegt. Daran wird er nun gemessen. Aber heute hat er gezeigt, dass er auf einem guten Weg dorthin ist." Die Statistiken belegen diese Aussagen. Der Franzose konnte neben seinen beiden Scorer-Punkten auch die meisten Torschüsse (5) und die meisten Torschuss-Vorlagen (5) aller Spieler auf dem Platz für sich verbuchen. Davon profitiert hat auch wieder der "K-&-K"-Sturm. Miroslav Klose (jetzt 6 Treffer) und Ivan Klasnic (5) erzielten jeweils das erste Tor ihrer Karriere gegen Borussia Dortmund. Damit rückten die beiden erneut näher an den momentanen Torjäger Nummer eins, Halil Altintop (7 Tore/1. FC Kaiserslautern), heran.
Der "K-&-K"-Sturm hat wieder zugeschlagen: Ivan Klasnic und Miro Klose.
Besonders froh über seinen Treffer war Ivan Klasnic. "Dass der Heber sich noch ins Netz gesenkt hat, war auch ein bisschen glücklich. Im Mai, als wir 0:1 in Dortmund verloren haben, war ich genau in der gleichen Situation und habe die Chance vergeben. Aber es passt momentan einfach." Dass bei der großen Anzahl von Tormöglichkeiten noch mehr Tore hätten fallen können, wissen jedoch auch die beiden Torjäger. "Ja, manchmal ist es so, dass man nicht mehr so locker und so frisch ist, die Kugel reinzuschieben. Kein Wunder bei der großen Anzahl an Spielen, die wir in den Beinen haben. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass wir in den kommenden Wochen noch einige Tore machen werden", sagte Klasnic. Auch Miroslav Klose sieht die zahlreichen unverwerteten Chancen nicht als großes Problem. "Wichtig ist doch nur, dass man die Tore reinmacht. Egal, wie viele Chancen man sich herausarbeitet. Die Hauptsache ist, dass wir erfolgreicher als letztes Jahr sind. Da kann ich mich an viele solcher Spiele erinnern wie heute, in denen wir die entscheidenden Tore nicht mehr gemacht haben." Die vergebenen Chancen sind teamintern jedoch kein großes Thema. Torhüter Andreas Reinke sagt zwar: "Wenn wir beim Stand von 2:1 gleich ein Tor nachgelegt hätten, wäre es nicht so eine Qual geworden. Aber die Chancen vergibt ja keiner mit Absicht. Die Leute ärgern sich danach ja am meisten." Torsten Frings lässt ebenfalls nichts auf die Offensivkraft der Werderaner kommen: "Wir besitzen einfach überragende Stürmer, die zur Zeit treffen, wie sie wollen. Darüber sollten wir uns freuen." Geschäftsführer Klaus Allofs fügt an: "Wir können stolz sein auf so eine Stürmer-Kombination." Besonders begeistert war der ehemalige Nationalstürmer vor allem vom 2:1. "Da hat Ivan so lange gewartet und dann doch das Richtige getan. Das war sehr kaltschnäuzig." von Michael Rudolph
15.09.2005, 15:15 Uhr
Joe" Micoud am Sonntag zu Gast bei "Sportclub live"
 Johan Micoud bereitet sich gewissenhaft auf das Mannschaftstraining vor
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Besonderer Programm-Tipp für Fußball-Fans: Am Sonntag, 18.09.2005, um 23.15 Uhr ist Johan Micoud zu Gast in der TV-Sendung "Sportclub live", die bei Radio Bremen TV und im NDR-Fernsehen ausgestrahlt wird. Es wird einer der ganz seltenen Interviews des französischen Werder-Leistungsträgers. Moderator Stefan Schiffner wird mit dem 32-Jährigen über den Saisonstart der Werderaner sprechen, die Partie gegen Barcelona analysieren und nach den Perspektiven der kommenden Monate fragen.
Micouds Teamkollege Miroslav Klose ist ebenfalls am Sonntag, 18.09.2005, zu einem besonderen Termin unterwegs. Im Anschluss an das Finale des 38. Internationalen U 15-Turnier um den Helmut-Lampe-Wanderpokal nimmt er die Siegerehrung vor. Das Endspiel des traditionsreichen Werder-Turniers findet voraussichtlich um 15.20 Uhr auf Platz 14 am Weser-Stadion statt. |
04.01.2005, 16:50 Uhr Rückenprobleme – Johan Micoud pausiert |
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| Zwangspause für Johan Micoud | Cheftrainer Thomas Schaaf musste bei der Trainingseinheit am Dienstagnachmittag auf Johan Micoud verzichten. Dem Franzosen machen erneut leichte Rückenschmerzen zu schaffen. Bereits gegen Ende der Vorrunde musste "Joe" aufgrund von Rückenproblemen pausieren und stand den Bremern beim Hinrundenfinale gegen den 1. FC Kaiserslautern nicht zur Verfügung.
Dagegen stiegen die neun Hallenkicker, die am Vormittag nur eine lockere Laufeinheit einlegten, wieder voll ins Training ein. Bereits am Vormittag nahm auch Nelson Valdez nach seiner Rückkehr aus Südamerika das Training wieder auf |
11.12.2004, 20:52 Uhr "Einen Micoud kannst du nicht ersetzen" |
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| Johan Micoud fiel kurzfristig gegen Kaiserslautern aus | Eine "schöne Bescherung" im negativen Sinne hielt das Fußball-Christkind vor dem weihnachtlichen Abschlussspiel parat. Johan Micoud, der am Freitag noch trotz seiner Rückenbeschwerden optimistisch auf einen Einsatz gehofft hatte, musste Cheftrainer Thomas Schaaf signalisieren, dass es nicht gehen würde. Die Probleme im Rücken waren zu stark.
Für die Werderaner bedeutete das größere Umstellungen. Geschäftsführer Klaus Allofs erklärte: "Ein Handicap war sicher nicht nur, dass Johan Micoud nicht spielen konnte, sondern dass wir deshalb einige Spieler auf ihren Positionen verschieben mussten. Dass dann im Spiel nicht alles so reibungslos läuft, dafür habe ich großes Verständnis." Allofs weiter: "Man darf ja nicht vergessen, dass uns allein in dieser Woche auch noch Baumann und Jensen im Mittelfeld ausgefallen sind. Da kannst du den Kader auch noch so ausgeglichen besetzt haben. So etwas kannst du nicht 100prozentig ausgleichen."
Christian Schulz, der für Johan Micoud ins Mittelfeld rückte, dort den defensiven Part übernahm, sprach jedoch aus, was einige Beobachter über das zwar bemühte und druckvolle, aber nicht immer sehr effektive Spiel der Werderaner dachten: "Egal gegen welchen Gegner wir antreten, ohne ‚Joe‘ zu spielen, ist immer ein herber Verlust. Er kann ein Spiel allein entscheiden. Sicher wären wir mit ihm das eine oder andere Mal noch gefährlicher vor dem Lauterer Tor zum Abschluss gekommen." Als Alibi wollte "Schulle" seine Aussage jedoch nicht verstanden wissen. "Dieses Unentschieden nur an seinem Fehlen fest zu machen, das wäre sicherlich zu einfach."
Vermisst haben den Franzosen vor allem auch die Stürmer. Miroslav Klose sagte: "Ein Micoud ist ein absolut wichtiger Mann in unserem Spiel. Sicher haben wir auch andere gute Jungs, aber er ist unvergleichbar."
Cheftrainer Thomas Schaaf pflichtete seinen Spielern zwar bei, aber auch er sah in der Verletzung des Franzosen nicht den Grund für den verpassten Heimsieg: "Johan Micoud kann man nicht ersetzen. Dennoch haben wir es hinbekommen, dass die Mannschaft gut funktioniert hat. Es kam uns zu Gute, dass wir schon während der gesamten Hinrunde mit viel Verletzungspech kämpfen mussten. Das war heute nichts Neues und wir werden deshalb auch nicht jammern." |
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27.11.2004, 19:55 Uhr Oh la la - "Joe" und "Vale" treffen gegen BVB |
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| Johan Micoud brachte Werder in Führung. | Es war das Spiel von Werders Franzosen. An beiden Toren gegen Borussia Dortmund waren Valérien Ismaël und Johan Micoud beteiligt. Auf die Frage, ob die 40.702 Zuschauer heute einen französischen Nachmittag im Bremer Weser-Stadion erlebt haben, antwortete Werders Nummer 10 freudestrahlend: "So könnte man es wohl ausdrücken. Es waren zwei sehr schöne Tore." "Le Chef" hatte die Grün-Weißen Mitte der ersten Hälfte in Führung gebracht. "Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal mit links getroffen habe", so ein sichtlich zufriedener Micoud.
Auch beim zweiten Bremer Treffer hatte der 31-Jährige seinen Fuß im Spiel. In der zweiten Halbzeit servierte er seinem Landsmann Valérien Ismaël den Ball nach einem Freistoß auf den Kopf. "Das Tor war so wichtig. Es hat uns die nötige Sicherheit gegeben. Schön, dass es mir gelungen ist", so der Torschütze zum 2:0.
Die Dortmunder scheinen Valérien Ismaël bei seiner Torausbeute zu liegen. Bereits in der vergangenen Saison gelang "Vale" im Bremer Weser-Stadion ein Treffer gegen den BVB. "Ich denke, das ist reiner Zufall. Aber ob meine Torgefährlichkeit wirklich etwas mit Dortmund zu tun hat, werden wir nach dem Auswärtsspiel in der Rückrunde sehen."
Bevor es soweit ist, will sich Valérien Ismaël erst einmal auf die letzten Partien vor der Winterpause konzentrieren. "Jetzt haben wir noch zwei schwere Spiele vor uns. Daraus müssen wir mindestens vier Punkte holen. Besser wären natürlich sechs." Die strebt natürlich auch Johan Micoud an: "Wir brauchen diese Punkte unbedingt für die Meisterschaft. Heute hatten wir die Mentalität zu gewinnen. Jetzt müssen wir versuchen, diese Mentalität mit in die nächsten Spiele zu nehmen."
Dabei denkt der Mittelfeldspieler nicht nur an die ausstehenden Bundesliga-Partien, sondern auch an das "Endspiel" in Valencia: "Das Schönste wäre, wenn wir die Qualifikation für das Achtelfinale in der Champions League schaffen würden. Heute hat man gesehen, wir sind ein gutes Team. Ich bin davon überzeugt, dass uns das gelingt."
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25.11.2004, 15:27 Uhr Micoud sieht Werders Ausgangssituation ganz gelassen |
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| Die beiden Werder-Franzosen lassen sich die gute Laune nicht verderben. | Nach dem langen Champions-League-Abend am Mittwoch mussten die Werder-Profis schon früh wieder auf dem Platz stehen. Cheftrainer Thomas Schaaf bat am Donnerstag um 10 Uhr zum Auslaufen. Bei eiskalten Temperaturen aber unter strahlendem Sonnenschein zogen die Profis ihre Runden und ließen noch einmal die Partie revuepassieren. Valérien Ismaël verriet anschließend: "Wir sind etwas frustriert, aber nicht wegen unserer Leistung, sondern wegen der Tatsache dass wir schon zehn Punkte geholt haben und trotzdem noch nicht für das Achtelfinale qualifiziert sind. Dennoch würde ich die Stimmung nicht als schlecht bezeichnen."
Als besonders sonniges Gemüt, präsentierte sich am Morgen Landsmann Johan Micoud. Als die meisten Kollegen schon unter der Dusche standen, setzte sich der Mittelfeldspieler auf dem Trainingsplatz in die Sonne und beobachtete noch 30 Minuten die Kollegen, die am Vorabend nicht über die volle Spielzeit im Einsatz waren, beim Trainingsspiel. Seine Erklärung: "Ich habe einfach ein bisschen Sonne getankt und ein paar Freunden beim Fußball spielen zugesehen. Dabei konnte ich mich herrlich entspannen." Die Gedanken an die Partie gegen Inter verhagelten ihm nicht die Laune. "Wir haben gegen eine der besten Mannschaften Europas gespielt, wir hätten das Spiel gewinnen können, wir hätten es aber auch noch verlieren können, deswegen geht das Unentschieden in Ordnung. Jetzt müssen wir uns in Valencia qualifizieren, das werden wir schaffen."
Einen wichtigen Schuss Selbstvertrauen wollen sich die Werder-Profis dafür am Samstag im Spiel gegen Borussia Dortmund holen. Torhüter Andreas Reinke dazu: "Das ist ein enorm wichtiges Spiel. Wir brauchen das Erfolgserlebnis am Samstag, dann die Ruhe aus den darauffolgenden Tagen ohne Pflichtspiel, denn dann erwartet uns noch einmal eine richtige Hammer-Woche im Samstag-Mittwoch-Samstag-Rhythmus mit dem Knüller in Valencia."
Umso wichtiger war die entwarnende Meldung aus der medizinischen Abteilung am Donnerstagmorgen nach dem Training. Cheftrainer Thomas Schaaf bestätigte: "Gegen Inter hat sich niemand verletzt. Es gibt nur die üblichen Kleinigkeiten, die nach jeder Partie auftauchen." |
21.10.2004, 02:55 Uhr Micoud lässt seine Kritiker verstummen |
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| Johan Micoud bot eine starke Leistung | Er war der Spieler der Partie: Johan Micoud. Der Franzose bot gegen den RSC Anderlecht eine seiner stärksten Leistungen im Werder-Trikot, dirigierte das Bremer Spiel und führte die Werderaner zum verdienten Sieg. „Wir konnten uns an seinem Spiel erfreuen.“, lobte Cheftrainer Thomas Schaaf seine Nummer 10 ausdrücklich. „Er hat heute die entscheidenden Pässe gegeben.“
So war „LeChef“ auch an beiden Bremer Toren beteiligt. Vor dem Ausgleich der Grün-Weißen spielte er einen Traumpass in den Lauf von Miroslav Klose und beim zweiten Treffer bewies er sein geniales Auge für den Mitspieler und legt uneigennützig auf Ivan Klasnic ab. „Joe hat schon oft bewiesen, dass er solche Fähigkeiten besitzt. Das war heute ein ganz normales Spiel von ihm“, so Mannschaftskapitän Frank Baumann, der auch eine Erklärung für die heftige Kritik hatte, der sich der 31-Jährige in den letzten Tagen aussetzen musste. „Es ist ein bisschen wie bei Ailton. Wenn er einen Fehler macht, wird er übertrieben negativ bewertet. Macht er ein gutes Spiel, wird er in den Himmel gelobt. Joe geht ganz gut mit dieser Situation um.“
Dennoch fühlte sich Johan Micoud von den Medien nicht ganz gerecht behandelt. „Dass die Medienvertreter manchmal kritisieren ist normal. Das ist ihr Job. Manche Kritik, wie nach dem Spiel gegen die Bayern kann ich auch akzeptieren. Doch die heftigen Aussagen nach der Partie in Mainz jedoch nicht“, erklärte der Franzose. „Heute habe ich die Antwort auf dem Platz gegeben. Ich habe heute bewiesen, dass ich alles für Werder gebe.“
Alles für Werder gegeben hat auch Ivan Klasnic auf dem Rasen des Constant Vanden Stock Stadions in Anderlecht. Er erzielte seinen ersten Doppelpack in der Champions League. „Ich freue mich, dass ich heute zwei Tore gemacht habe“, sagte der Kroate nach dem Schlusspfiff und fügte hinzu: „Dabei war es heute gar nicht so einfach ins Spiel zu kommen. Einerseits, weil ich vorher nicht gespielt hatte und andererseits, weil es gegossen hat, als wenn die Welt untergeht.“ Bereits vor dem Anpfiff ging ein schweres Gewitter über Anderlecht nieder, dessen Regenschauer die gesamte erste Halbzeit lang andauerten. „Ich hatte zu Beginn ein paar Fehlpässe. Und wenn mir das glückliche Tor nicht gelungen wäre, hätte ich mich schlecht gefühlt, weil ich bei meiner ersten Großchance den Ball hätte abgeben müssen“, so Klasnic weiter, der wenige Minuten vor dem Ausgleich am RSC-Keeper scheiterte, anstatt den Ball auf den besser postierten Johan Micoud zu passen.
Nach seinem Treffer ist Klasnic schnurstracks auf Nelson Valdez auf der Auswechselbank zugelaufen, um mit ihm die Führung zu feiern. „Das haben wir vorher so abgesprochen“, erklärte Ivan. „Ich wäre auch zu Harry gelaufen, wenn er dort gewesen wäre. Wir Stürmer haben auch weiterhin ein gutes Verhältnis.“
Michael Rudolph und Norman Ibenthal |
18.10.2004, 17:45 Uhr "Noch kein Pranger in der Werder-Kabine installiert" |
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| Johan Micoud | Cheftrainer Thomas Schaaf hat nach dem Training am Montag Mittelfeldspieler Johan Micoud demonstrativ den Rücken gestärkt. Er wehrte sich dagegen, den französischen Kreativspieler als Alleinschuldigen für die Niederlage am vergangenen Wochenende zu verurteilen. "Ich mache dieses Spielchen nicht mit. Wir gewinnen alle zusammen und wir verlieren alle zusammen. Er weiß, dass er in der Szene vor dem 1:2 nicht richtig reagiert hat, aber bis zum Tor passieren noch mindestens drei entscheidende Szenen", sagte Schaaf, der auch keine Entschuldigung des Franzosen vor versammelter Mannschaft erwartet: "Jeder hat schon mal Fehler gemacht, aber wir haben in der Kabine noch keinen Pranger installiert, an den sich alle stellen, die mal den Ball verloren, eine Ecke verursacht oder einen falschen Einwurf gemacht haben und dann mit Äpfel, Birnen und Bananen beschmissen werden können."
Der Cheftrainer, der im Training einen selbstkritischen Johan Micoud beobachtet hatte, thematisierte anschließend auch die positiven Aspekte der Leistung des Franzosen. "Ich wehre mich dagegen, Johans Spiel nur an einer Szene festzumachen. Er hat bis dahin eine ordentliche Leistung gezeigt und war lange Zeit derjenige, der unser Offensivspiel immer wieder angekurbelt hat." |
07.10.2004 "Ich habe ein gutes Verhältnis zum Trainer. Das ist die wichtigste Botschaft, die ich habe!" |
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| Johan Micoud |
| Am Donnerstag erschien in der Tageszeitung "Die Welt" ein Artikel mit der Überschrift "Micoud greift Schaaf an". Diesen Text will Werders Mittelfeldspieler nicht unkommentiert stehen lassen. Über den Ärger, den er bei der Zeitungslektüre verspürt hat, sprach er im folgenden Interview.
Herr Micoud, im angesprochenen Interview heißt es, dass Sie den Trainer kritisieren. Statt über den Trainer ärgern Sie sich aber vielmehr über dieses Interview? Ich bin richtig sauer. In diesem Interview kann ich nichts erkennen, über was wir fast 35 Minuten gesprochen haben. Ich habe weder den Trainer kritisiert, noch die Trainingsmethoden. Ich nehme mir auch nicht heraus, personelle Verstärkungen in der Winterpause zu fordern.
Können Sie konkreter werden? Wenn ich lese, was ich über die Trainingsmethoden gesagt haben soll, und dass dieser Artikel bundesweit zu lesen ist, dann muss ich sagen: Das ist für mich eine Katastrophe!
Es wurde auch über Ihr Verhältnis zum Trainer geschrieben. Ich möchte klar stellen, dass ich ein gutes Verhältnis zum Trainer habe. Das ist die wichtigste Botschaft, die ich habe. Wenn mich etwas stört, dann spreche ich das intern an. Der Trainer hat immer ein offenes Ohr für uns Spieler. Das haben wir in der Vergangenheit so gehalten und werden das auch weiter so praktizieren.
Haben Sie sich zuletzt auch über das Training mit ihm unterhalten? Nein, ich habe überhaupt kein Problem mit unserem Training. Im Interview habe ich nur bestätigt, dass man sicher bei der großen Belastung das Programm etwas reduzieren muss. Und genau so machen wir es auch. Es war gar nicht die Rede davon, dass ich ein Problem mit unserem Trainingsplan habe.
Ihre Leistung im Spiel gegen Bayern München soll aber auch aufgrund der Müdigkeit durch die Trainingsbelastung zustande gekommen sein? Ich weiß doch auch, dass ich gegen Bayern München nicht optimal gespielt habe. Das tut mir unheimlich leid für unsere Fans und für meine Teamkollegen. Ich weiß, dass ich an diesem Tag nicht die Spritzigkeit und Frische zeigen konnte und dass ich es besser kann. Wenn du englische Wochen spielst, hat man auch mal so einen Tag. Aber das liegt doch nicht an unserem Training, sondern an der Belastung durch den Spielplan.
Es heißt, dass Sie aufgrund der hohen Belastung und der Verletztenliste das Thema Neueinkäufe ins Gespräch gebracht haben? Ja, dieser Eindruck wird in dem Interview erweckt. Aber mir wurde erzählt, dass Jürgen L. Born (Vorsitzender der Geschäftsführung) diese Aussagen getätigt habe. Ich sollte das kommentieren und habe nur gesagt, dass das sicher nicht falsch wäre, wenn wir weiter solches Pech haben. Ich habe dieses Thema nicht von mir aus angeschnitten, ich habe keine Forderungen gestellt.
Sie haben sich in der Vergangenheit schon öfter über solche Interviews geärgert. Ja, genau solche Interviews sind es, die mich immer vorsichtiger werden lassen. Interviews, in denen ich zwei Minuten auf eine Frage antworte und der Dolmetscher ist in 20 Sekunden fertig. Interviews, in denen der Dolmetscher fragt, wer Uli Hoeness ist. Interviews in denen ich die Bedeutung der Bundesliga-Spiele hervorhebe und anschließend genau heraushöre, dass der Dolmetscher übersetzt, dass die Champions League das Größte ist. Es gab schon einige solche Beispiele. Und jeder wundert sich dann, dass ich verschlossen wirke. Ich habe das Interview mit "Die Welt" gemacht, weil mir gesagt wurde, dass es eine seriöse Zeitung ist. Ich weiß nicht, was ich jetzt von diesem Ergebnis halten soll.
Interview: Michael Rudolph |
21.09.2004, 17:29 Uhr Werder gegen Bayer wohl mit Johan Micoud |
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| Hat keine Beschwerden mehr: der Franzose Johan Micoud | Einen Tag vor dem DFB-Pokalspiel gegen Bayer Leverkusen hat sich die Verletztensituation beim deutschen Meister Werder Bremen nicht geändert. Wie schon am Montag, so konnten auch am Dienstag, 21.09.2004, weder Frank Baumann (Syndesmosebeschwerden) noch Christian Schulz (Sehnenentzündung im Fuß) an der Übungseinheit teilnehmen. Beide stehen Cheftrainer Thomas Schaaf somit in der Pokal-Begegnung gegen Bayer nicht zur Verfügung. Auch für Angelos Charisteas, der zwar mit dem Team trainieren konnte, käme ein Einsatz nach seinem Ohrknorpelbruch zu früh.
Johan Micoud, der nach der Partie gegen Hannover 96 über leichte Achillessehnenprobleme klagte, konnte das Abschlusstraining ohne Beschwerden absolvieren. Der Franzose will noch die letzte Trainingseinheit am Mittwochmorgen abwarten, um ganz sicher zu gehen. Mit Florian Mohr, Robert Paul, Aaron Hunt und Francis Banecki berief Thomas Schaaf aufgrund der Verletztensituation erneut Regionalliga-Spieler in das Aufgebot des Pokal-Titelverteidigers.
Nach dem Abschlusstraining am Dienstag nominierte der Bremer Coach folgende 18 Spieler für das Spiel der Grün-Weißen gegen Bayer Leverkusen: Reinke, Borel, Stalteri, Fahrenhorst, Ismael, Pasanen, Lagerblom, Ernst, Borowski, Micoud, Klasnic, Valdez, Klose, Magnin, Hunt, Banecki, Mohr, Paul. |
20.09.2004, 16:30 Uhr Auch Micouds Einsatz gegen Bayer fraglich |
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| Johan Micoud | Werder Bremen bangt vor dem Spitzenspiel im DFB-Pokal gegen Bayer Leverkusen um Mittelfeldspieler Johan Micoud. Obwohl der Franzose am Montagnachmittag am Training teilnehmen konnte, bleibt sein Einsatz in zwei Tagen fraglich. Der 31-Jährige hatte im Spiel gegen Hannover 96 einen Schlag auf die Achillessehne bekommen und klagt seitdem über Schmerzen beim Laufen. "Momentan plane ich noch mit ihm, aber wenn es nicht entscheidend besser wird, muss ich mir Gedanken machen", so der Trainer vorsichtig optimistisch.
Der Ausfall von Johan Micoud würde die Bremer, denen mit Frank Baumann (Syndesmosebanddehnung), Daniel Jensen (Achillessehnenbeschwerden), Gustavo Nery (Kahnbeinbruch), Krisztian Lisztes (Kreuzbandriss) und Ümit Davala (Schambeinentzündung) bereits fünf Nationalspieler verletzungsbedingt fehlen, schwer treffen. "Joe nimmt bei uns eine dominante Rolle ein. Er verfügt über Fähigkeiten, die kein anderer besitzt", so Schaaf. Werders Geschäftsführer Klaus Allofs ergänzt: "Besonders bitter wäre ein Ausfall, weil Johan momentan in herausragender Form ist, was er gegen Mailand und Hannover bewiesen hat."
Doch Jammern wollen die Bremer nicht über die derzeitigen Verletzungssorgen. Stattdessen überlegen sie, wie die aktuelle Situation gemeistert werden kann. "Wir haben auch schon Spiele ohne Johan Micoud gewonnen. Wir waren immer dann erfolgreich, wenn es uns in diesen Spielen gelungen ist, die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen", machte Klaus Allofs deutlich. Der Werder-Verantwortliche über die Varianten ohne Johan Micoud: "Der Trainer hat sicher mehrere Möglichkeiten. Die Variante mit einem zusätzlichen Stürmer gehört sicher dazu." Damit hatte Werder schon in der Schlussphase der Partie gegen Hannover 96 gute Erfahrungen gemacht. |
26.08.2004, 20:44 Uhr
Micoud nicht nominiert
 Der Bremer Bundesliga-Profi Johan Micoud bleibt bei der französischen Nationalmannschaft weiter außen vor.

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Johan Micoud spielt nicht für Frankreich |

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| Auch für das WM-Qualifikationspiel gegen Israel am 4. September in Paris wurde der Mittelfeldspieler vom neuen Nationaltrainer Raymond Domenech nicht berücksichtigt. Willy Sagnol vom FC Bayern München wird ebenfalls im ersten Pflichtspiel der Franzosen nach dem EM-Aus wegen seines Armbruchs noch fehlen. (Quelle:www.bundesliga.de)
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26.08.2004, 17:21 Uhr CL: Werder mit Inter Mailand, Valencia und Anderlecht in einer Gruppe |
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Der deutsche Meister Werder Bremen hat bei der Champions League-Auslosung in Monaco am Donnerstag, 26.08.2004, attraktive Gegner zugelost bekommen. Die Grün-Weißen treffen in Gruppe G auf Inter Mailand, den spanischen Meister und Uefa-Cupsieger FC Valencia sowie den belgischen Vertreter RSC Anderlecht. Werder startet zu Beginn der neuen CL-Saison am Dienstag, 14.09.2004, mit einem Auswärtsspiel bei Inter Mailand. Zwei Wochen danach empfängt die Mannschaft von Cheftrainer Thomas Schaaf im Weser-Stadion den FC Valencia (Mittwoch, 29.09.2004). Gegen den RSC Anderlecht spielt Werder Bremen in Belgien am Mittwoch, den 20.10.2004. Die übrigen Termine:
Dienstag, 02.11.2004 Werder Bremen - RSC Anderlecht Mittwoch, 24.11.2004 Werder Bremen - Inter Mailand Dienstag, 07.12.2004 FC Valencia - Werder Bremen
Was Johan Micoud zur Auslosung sagt: "Das ist eine harte Gruppe. Am stärksten schätze ich Valencia ein. Sie sind spanischer Meister und konnten zudem den Uefa-Cup gewinnen. Valencia hat eine unglaublich gute Defensive und darüber hinaus exzellente Einzelspieler. Das Team spielt seit Jahren in der Champions League und verfügt über eine große internationale Erfahrung. Inter Mailand ist ebenfalls eine europäische Top-Mannschaft. Die Italiener haben mit Roberto Mancini einen hervorragenden neuen Trainer verpflichtet. Aus der Mannschaft kenne ich noch meinen Landsmann Lamouchi, mit ihm habe ich beim AC Parma zusammen gespielt. Der RSC Anderlecht ist sicherlich auch nicht zu unterschätzen, die Belgier haben in ihrer Liga eine sensationelle Rückrunde gespielt und sind noch Meister geworden.
Für uns ist die Champions League eine große Herausforderung und gewissermaßen eine Art Zugabe zur Bundesliga. Für mich persönlich genießt die nationale Liga aber weiterhin oberste Priorität. Wenn wir uns langfristig in der Champions League etablieren wollen, dann müssen wir dafür in der Liga Jahr für Jahr gute Platzierungen erreichen. Das ist mein Ziel mit Werder Bremen." |
02.08.2004 um 15:33 Uhr
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| Mittelfeldspieler Johan Micoud verlängert bei Werder bis 2007 |
Werder Bremen hat sich die Dienste von Mittelfeldspieler Johan Micoud über das Jahr 2005 hinaus gesichert. Der 31-jährige französische Nationalspieler unterzeichnete am Montagmittag im Hotel "Hilton Mainz City" einen Vertrag bis zum Jahr 2007.
Sportdirektor Klaus Allofs, zeigte sich zufrieden mit dem Abschluss der Verhandlungen. "Mit dem neuen Vertrag haben wir uns die weitere Zusammenarbeit mit dem besten Mittelfeldspieler der Bundesliga gesichert. Johan Micoud ist nicht nur ein Stratege, der den entscheidenden Pass spielen kann, sondern der auch selbst torgefährlich ist. Mit ihm haben wir einen Eckpfeiler der Mannschaft langfristig an uns gebunden. Wie verabredet, haben wir jetzt vor dem Bundesligastart die nötige Klarheit für unsere weiteren Planungen" so der Werder-Geschäftsführer.
Johan Micoud spielt seit dem 30.08.2002 für Werder Bremen. Für die Grün-Weißen absolvierte er in den vergangenen zwei Jahren 60 Bundesliga-Spiele und erzielte dabei 15 Tore. Der 17-fache französische Nationalspieler hatte in der Saison 2003/2004 entscheidenden Anteil am Gewinn der deutschen Meisterschaft und am Pokalsieg. |
Quelle: Werder Bremen Pressedienst
Micoud wird bleiben" |
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Allofs kündigt Vertragsgespräche an
BREMEN. Selbst beim großen Double-Jubel mochte Johan Micoud (Bild) keine klare Aussage über seine Zukunft bei Werder machen. "Ich kann nur wiederholen, was ich immer gesagt habe: Ich habe bei Werder Vertrag bis 2005, aber im Fußball ist alles möglich. Jetzt mache ich erst einmal Urlaub", erklärte der Franzose.
Aber Moment mal: Wollte Micoud nicht nach der Saison mit Werder über eine Vertragsverlängerung verhandeln? Zumindest hatte er mit dieser Aussage versucht, sich im Titel-Endspurt Ruhe zu verschaffen. Nun ist er erst einmal weg. Für Sportdirektor Klaus Allofs jedoch kein Problem: "Das kriegen wir schon hin, vielleicht sogar noch diese Woche. Es gibt ja schließlich auch Berater, mit denen Vorgespräche stattfinden können." Und Sorgen, dass Micoud gar nicht mehr für Werder spielt, hat Allofs erst recht nicht: "Ich sehe keine Gefahr, dass uns Johan vorzeitig verlässt. Ich habe eher das Gefühl, dass er seinen Vertrag verlängern wird." |
25.03.2004, 15:43 Uhr Überraschung: "Joe" Micoud wurde zu Zidane & Co. eingeladen |
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| "Joe" Micoud: Kommt es zur Neuauflage des Mittelfeld-Duetts mit Zidane? | Die Nachricht kam völlig überraschend. Johan Micoud ist von Nationaltrainer Jacques Santini für die französische Nationalmannschaft nominiert worden. Damit kehrt Werders Mittelfeldregisseur erstmals nach der WM 2002 in Japan und Südkorea zurück in die Mannschaft mit Zinedine Zidane, Thierry Henry & Co. Die "Equipe tricolore" wird am Mittwoch 31.03.2004 in einem Vorbereitungsspiel für die Europameisterschaft gegen die Niederlande antreten.
Bei Werder sorgte die Nachricht für große Freude. "Ich bin überrascht von dieser Nominierung. Ich habe es gerade erst von Werder-Mitarbeitern erfahren. Ich bin glücklich darüber", war die erste Reaktion von Johan Micoud, der seine Freude mit der ganzen Mannschaft teilen möchte. "Dass ich jetzt diese Chance bekomme, habe ich all meinen Mannschaftkollegen zu verdanken. Diese Nominierung ist auch eine große Auszeichnung für dieses Team, das eine große Saison spielt. Nur dadurch konnte ich mich mit guten Leistungen empfehlen."
Der Franzose sieht jetzt noch eine kleine Möglichkeit auf den EM-Zug aufzuspringen. "Ich werde abwarten, was passiert. Es wird auf jeden Fall eine Möglichkeit geben, mit dem Trainer die Situation zu besprechen. Danach werde ich mehr wissen."
Mit dem Mittelfeldspieler freute sich auch Kollege Valérien Ismaël: "Das ist eine große Sache für Joe. Er hat es sich über die gesamte Saison verdient." Auch Cheftrainer Thomas Schaaf sagte: "Es kommt doch ein wenig überraschend, obwohl es nur die Bestätigung seiner starken Leistungen während seiner Zeit bei Werder ist."
Johan Micoud ist einer von drei Bundesligaspielern im 20-köpfigen Kader des amtierenden Europameisters. Ebenfalls für das Spiel gegen die Niederlande wurden die Bayern-Profis Bixente Lizarazu und Willy Sagnol berücksichtigt. Der Werder-Profi absolvierte bisher 16 Länderspiele für Frankreich. Zuletzt wurde er beim Vorrundenspiel der WM 2002 eingesetzt. Die Franzosen verloren am 11.06.2002 mit 0:2 gegen Dänemark. Johan Micoud wurde damals in der 71. Minute für Patrick Vieira eingewechselt. Das Vorrunden-Aus des damaligen Titelverteidigers konnte er jedoch nicht mehr verhindern. |
25.03.2004, 16:17 Uhr "Bullshit!": Ärger über Micoud-Wechselbericht |
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| Johan Micoud | Mit Verstimmung haben Werders Geschäftsführer Klaus Allofs und Mittelfeldspieler Johan Micoud auf einen Bericht des Fachblatts "Kicker" reagiert, in dem behauptet wird, dass der französische Leistungsträger in einem Vier-Augen-Gespräch auf dem Trainingsplatz mitgeteilt habe, mit ihm werde es definitiv keine Vertragsverlängerung geben.
Allofs dementierte entschieden, dass der französische Nationalspieler ihm seinen Weggang von Werder angekündigt habe. "Ich weiß nicht, ob ich mich über solche Berichte belustigen oder ärgern sollte. Ein Gespräch mit diesem Inhalt hat es zwischen mir und 'Joe' nie gegeben. Ich bin besonders enttäuscht darüber, weil ich es dem entsprechenden Journalisten auch genau so gesagt habe. Es wurde einfach ignoriert."
Noch deutlicher zeigte Mittelfeldregisseur Johan Micoud seinen Ärger. "Dieser Bericht ist bullshit. Es stimmt nicht, was dort geschrieben wird. Es gibt nur die Absprache zwischen Klaus Allofs und mir, dass ich mich bis zum Ende der Saison auf den Titelkampf konzentrieren und so lange nicht verhandeln möchte", sagte der 30-Jährige und begründete. "Ich verstehe die Aufregung nicht. Das muss doch jeder verstehen. Eine Vertragsverlängerung ist eine wichtige Angelegenheit, die über mein Leben in den kommenden Jahren entscheidet. So etwas muss ich in aller Ruhe mit meiner Familie besprechen. Dafür ist die Endphase einer Saison einfach nicht der richtige Zeitpunkt."
Allofs ergänzte: "Mit Berichten wie sie heute zu lesen sind, wird versucht ein bisschen negative Atmosphäre bei uns einzustreuen, weil so wenig davon zu finden ist. Ich betone an dieser Stelle noch einmal: Es liegen weder Anfragen von Vereinen oder Spielerberatern vor, noch wurden solche Dinge in irgendeiner Weise angekündigt." |
17.03.2004, 15:11 Uhr "Berlin muss ein umwerfendes Erlebnis sein" |
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| Johan Micoud | Nach dem Pokal-Halbfinale am Dienstagabend, steht bei den Grün-Weißen wieder das Unternehmen "Meisterschaft" im Vordergrund, dennoch war am Tag danach am Weser-Stadion die Vorfreude auf Berlin zu spüren. "Ich freue mich riesig auf die Reise nach Berlin. Trainer und Co-Trainer haben uns schon oft von diesem Erlebnis vorgeschwärmt", sagte Werder-Stürmer Ivan Klasnic nach dem Training. Der Kroate fügte hinzu: "In Berlin könnten wir eine perfekte Saison krönen."
Auch Shooting-Star Christian Schulz, der gegen Lübeck wieder eine solide Partie auf der linken Seite bot, blickt dem Endspiel in der Hauptstadt freudig entgegen: "Ich habe so etwas ja noch nie mitgemacht, aber es muss ein umwerfendes Erlebnis sein, in diesem Stadion und vor so einer großen Kulisse zu spielen. Der Trainer ist sich sicher, dass wir alle große Augen machen werden."
Johan Micoud, der mit Bordeaux und Parma bereits in drei Pokalfinals stand, hat schon eine Vermutung, was auf ihn und das Team in Berlin zukommt: "Es wird sicher eine einzige Party in grün und weiß. Wir wollen den Fans, die uns momentan so fantastisch unterstützen, dort im Olympiastadion etwas zurückgeben." Einen Wunschgegner für das Endspiel hat der Franzose auch schon: "Es wäre doch schön, wenn wir gegen Aachen spielen. Dann gäbe es für uns ein Wiedersehen mit Stefan Blank."
Für Sportdirektor Klaus Allofs ist das Thema "Berlin" allerdings erst einmal tabu: "Das Endspiel ist abgehakt. Damit befassen wir uns erst, wenn es soweit ist. Die Mannschaft muss sich jetzt voll auf die Meisterschaft konzentrieren. Aber für die Moral unserer Mannschaft ist das Erreichen des Finales natürlich goldwert." | |
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(Quelle:www.werder-online.de)
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