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| Ein handgemachter Glücksfall | ||
Wollen hoch hinaus: die "Folk Friends" Mike Schlegel, Alexandra Holluschek, Stephan Krohn und Gerald Kretschmer (von links). | |
| Foto: Stephan Hespos
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Die "Folk Friends" starten in neuer Besetzung durch - Erstes Konzert am Sonntag | |||
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| Von Stephan Hespos WOLFENBÜTTEL. Da hocken sie nun in dem kleinen Raum zusammen und zupfen an ihren übergroß wirkenden Gitarren. Zimmerhof 13, zweiter Stock. Die Tische sind eng zusammengestellt, in der Ecke steht ein klobiger Dart-Automat. Ein- bis zweimal pro Woche verwandelt sich das urige Kneipenzimmer in einen Probenraum: Dann spielen hier die "Folk Friends". Und so mancher Gast hört gerne zu. Der Bandname hat in Wolfenbüttel einen guten Klang. Den gleichnamigen Vorgänger gründete Gerald Kretschmer bereits 1989. In der jetzigen, mittlerweile dritten Besetzung spielt das Quartett erst seit einigen Monaten zusammen. Am alten Konzept wurde indes nicht gerüttelt: "Wir machen handgemachte Musik mit akustischen Instrumenten und mehrstimmigem Gesang", sagt Kretschmer. Die neuen "Folk Friends" sehen sich selbst als einen "Glücksfall" an. In der Tat: Es kommt so häufig nicht vor, dass vier Menschen im Alter zwischen 18 und 49 Jahren gemeinsam ihre Liebe zur Musik entdecken, gleichberechtigt Stücke arrangieren und Texte schreiben. Vielleicht investieren Kretschmer, Sänger Mike Schlegel sowie die singenden Gitarristen Alexandra Holluschek und Stephan Krohn gerade deshalb jede Menge Herzblut in das Projekt. Der Spaß an der Sache ist ihnen in jedem Fall anzumerken. Bei den Liedern, die die "Folk Friends" spielen, handelt es sich zumeist um Cover-Versionen aus der Country-, Blues- und Folkschiene. Gerade proben sie den Poison-Klassiker "Every Rose has its Thorn". Schlegels rauchige Stimme und sein dynamisches Gitarrenspiel verleihen dem Song eine sehr kraftvolle Note. H�rt sich gut an. "Da wir noch nicht so lange zusammen spielen, haben wir noch kein so großes Repertoire", bedauert Alexandra Holluschek. Immerhin umfasst dieses aber rund ein Drittel eigene Songs. Erstmals zu hören sein werden diese am Sonntag, 13. Juni. Ab 19 Uhr geben die neuen "Folk Friends" ihr Premieren-Konzert im Biergarten der Gaststätte Zimmerhof 13. "Für uns ist dieser Auftritt ein erster Probelauf", sagt Gerald Kretschmer, "ein ganz entspanntes Kurzkonzert um einfach ?Hallo Wolfenbüttel, wir sind wieder da� zu sagen. Das Ganze findet ohne Anspruch auf absolute Perfektion statt". Kretschmer untertreibt. Auch wenn an Nuancen sicher noch gefeilt werden muss: Die Gruppe kann sich absolut sehen lassen. Insbesondere der wechselseitige Lead-Gesang erweist sich dabei als kluger Schachzug. Denn auf diese Weise klingen die "Folk Friends" immer frisch, immer anders.
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Samstag, 12.06.2004 | |||
( Braunschweiger Zeitung / Wolfenbüttel Kultur )
Bierhaus und Biergarten "Zimmerhof 13" sind schon immer eine gutbesuchte Adresse, denkt man doch spontan an knusprige Croques, knackige Salate, Getränke aller Art und ein nettes Team in urig-romantischer Atmosphäre - am vergangenen Sonntag jedoch wurden alle Rekorde gesprengt: Ca. 250 (!) Gäste drängelten sich auf engstem Raum im Biergarten an der Oker und auf den Sitzplätzen vor dem Bierhaus, um den allerersten Auftritt der neuen FOLK FRIENDS mitzuerleben, der eigentlich "in kleinem Kreise" geplant war. War am Sonntag vormittag noch Zittern wegen des Wetters angesagt, erwartete die Zuhörer am Abend bestes Biergarten-Wetter und eine gutgelaunte Folk-Formation: Die "neue FOLK FRIENDS-Besetzung um Altmeister Gerald Kretschmer" (lt. Radio 21) präsentierte akustischen Satzgesang und handgemachte Musik, und das Publikum fand's toll! Auch mehrere Musiker-Kollegen hatten sich eingefunden, um alte und neue Songs sowie insbesondere die eigenen Titel von Alex "Lexi" Holluschek, Stephan Krohn, Mike Schlegel und Gerald Kretschmer zu hören, die dann auch erst nach zwei Zugaben von der Bühne entlassen wurden. "Wann wird denn sowas mal wiederholt" war eine an diesem Abend oft gestellte Frage an "Zimmerhof 13"-Chefin Angie Herwig, die nicht nur die FOLK FRIENDS, sondern akustische Musik im allgemeinen betraf. Natürlich sind alle Musiker dort immer gern gesehen - und auch die FOLK FRIENDS sind ja desöfteren präsent, da der "Zimmerhof 13" ein- bis zweimal pro Woche ihr Proben-Domizil darstellt. Alles andere wird sich zeigen, nach diesem großen Erfolg natürlich erst recht ...
(Wolfenbütteler Schaufenster / 20. Juni 2004 )
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