Schlösser......also allgemein brauch ich dazu eig nichts zu sagen, weil ich ma davon ausgehe, dass jeder schonma nen Schloss gesehen hat und auch weiß, was das ist. *g*
Ich wollt euch aber ein Schloss, was ich besondern schön finde, erstmal vorstellen, das wäre Schloss Neuschwanstein...fangen wir erstmal mit einem Bild an:

Jo, des ist das Schloss momentan, was ich am schönsten dran find ist einmal der Aufbau des Schloßes und vor allem ist es die Landschaft im Hintergrund. Es sieht aus, wie ein Märchen oder ein Traumschloss, mir gefällt es. :o)
An Schloss Neuschwanstein wurde von 1869 bis 1886 gebaut. Eine ziemlich lange Zeit mit einer sehr langen und nicht ganz einfachen Geschichte. Als der bayerische König Ludwig II starb, wurden auch die Bauarbeiten nach 17 Jahren eingestellt. Denn nach 1886 wurden nur Bauarbeiten noch ausgeführt , die zum Schutz des Verfalles eines Gebäudes und zur Optimierung des Gesamteindruckes des Schlosses unbedingt nötig waren. Die Stützmauern und Fundamente für die Kemenate (das ist ein Kaminraum auf Burgen), die bereits vor der Baueinstellung fertig waren, wurden von 1886 bis 1892 weitergebaut. Der Innenausbaut bliebt jedoch unfertig.Der große Bergfried war in den Fundamenten schon vorhanden. In dessen Erdgeschoß sollte eine Schlosskapelle eingerichtet werden. Er wurde jedoch wieder abgerissen. (irgendwie dämlich, oda?)
Der Grund dafür, dass Ludwig sich zu dem Bau des Schlosses entschieden hat, war höchstwahrscheinlich sein Besuch auf der Wartburg in Eisenach. Um 1867, als die Planungen zum Bau des Schlosses bereits fortgeschritten war, begann man, eine Straße zu bauen und eine Wasserleitung zu legen.
Am fünften September 1869 war die Grundsteinlegung der „Neuen Burg zu Hohenschwangau“. In diesen Grundstein wurden sowohl eine Gedenkschrift, ein auf Porzellan gemaltes Bild von Ludwig II., ein Bauplan des Schlosses als auch je eine der Gold- und Silbermünzen, die es zu der Zeit gab, gelegt.
Eigentlich wollte König Ludwig II. „Vorderhohenschwangau“ im Stil der alten Ritterburgen wieder aufbauen lassen. Ein großer Konzertsaal sollte der Mittelpunkt der Errichtung werden. Der Bergfried der alten Burganlage sollte ebenfalls wieder auf - und ausgebaut werden. Schließlich haben die das dann aber doch wieder gelassen, wirkten etwas unschlüssig, find ich *g*. Um Platz für die riesige Burganlage zu schaffen, wurde einfach hier und da was weggesprengt. Es wurden von verschiedeen Architekten verschiedene Entwürfe geliefert, aber den einzigen vom König akzeptierten Entwurf lieferte der Hofmaler Christian Jank. Der Entwurf wurde jedoch nur in vereinfachten Formen angenommen, was das heutige Aussehen Neuschwansteins im Wesentlichen beeinflusst.
Im Juni 1865 wurde dem König vom Hofbaudirektor der erste Plan vorgelegt, im Juli des gleichen Jahres folgte ein zweiter Plan
Der Bau begann nach den umfangreichen Vorarbeiten mit der Grundsteinlegung am 5. 9. 1869,
als erstes wurde der sogenannte Torbau fertiggestellt (das dauerte ca. vier Jahre und diente dazu dem König, der die Baustelle kontrollierte, eine Unterkunft zu geben). Erst nach Fertigstellung des Torbaus wurde mit dem eigentlichen Burgbau begonnen.
Der erste Hofbaudirektor war Riedel, der dem König im Juni 1865 den ersten Plan vorlegte. Der König war jedoch mit der vorgesehenen Fassade nicht ganz einverstanden und ließ sie daher von dem Maler Jank Veduten entwerfen. Diese wandelte Riedel anschließend in baureife Pläne um.

Somit begann der Bau des Neuschwansteins mit der Grundsteinlegung am 5. September 1869.
Die im Jahre 1886 noch ausstehenden Arbeiten wurden unter der Leitung Julius Hoffmanns ausgeführt.
Im Großen und Ganzen entspricht Neuschwanstein dem Stil einer spätromantischen Burg des 12., bzw. 13. Jahrhunderts. Wenn man genauer hinsieht, entsteht eine einheitliche Mischung der verschiedenen Stilrichtungen wie Romantik, Gothik und Byzanthinismus.
Außer im Winter wurden die Bauarbeiten vom Frühjahr bis zum Herbst durchgeführt. Die Bauzeit betrug 17 Jahre, und ungefähr 200 Leute waren daran beteiligt. Das waren Handwerker, Handlanger, Maurer und Zimmerer. Die Fertigstücke und alle Ausstattungsgegenstände wie zum Beispiel Möbel, Bildhauereien, Schnitzereien oder Türbeschläge wurden nach Neuschwanstein geliefert, nachdem sie meist in Münchner Werkstätten angefertigt wurden.
Die Hochseite des Torbaus besteht aus gelbem Sandstein aus der Gegend um Bayreuth, die Außenseite wurde aus roten Ziegelsteinen errichtet. Zur Verkleidung der Außenfassaden wurden Kalksteinplatten verwandt, ca. 20 bis 30 cm dick. Das Baumaterial stammte aus Steinbrüchen zwischen Neuschwanstein und Füssen, unmittelbar neben dem Schwansee gelegen.

Soch, des war's erstmaaaaaaa........bye bye,
Staubi. :o)