Joa, Gedichte....manche Leute können nichts mit anfangen, macht nichts...*g*
Ich mag manche, ich versteh auch nur manche, und hab auch nur manche gelesen (*wieder ma nen klug-und-weise-spruch gebracht hat* *g*)...
Wenn ihr Lust habt, könnt ihr ja ma des ein oder andere von diesen hier lesen. ;o)
Manche hab ich selbstgeschrieben, manche fand ich einfach schön.. es sind auch einige Texte von Liedern dabei, die ich schön fand.
Schneeflocken
Winter, das ist dann, wenn die Schneeflocken, von oben herab, zu uns auf die Erde kommen.
Wenn sie aus den Wolken sich ihren Weg zu uns bahnen,
wenn sie durch die Luft tanzen, als sei es ein einizges Fest.
So sanft und leise, kommen sie herab.
Ja, sie schwirren und schweben durch die Luft, bevor sie schließlich,
ganz ruhig, auf der Erde ankommen,
sich absetzen auf dem Boden, auf unserer Haut, unseren Händen oder Kleidern.
Erst dann,
wenn sie uns berühren, berühren mit all ihrer Kraft und Anmut,
wenn sie sich sammeln, auf der Erde und in unseren Herzen Heim suchen,
ja, dann ist es Winter. :o)

Ich habe einen Traum
Ich hab einen Traum,
ich stehe auf einem Hügel,
es ist dunkel und der Mond steht ruhig am Himmel,
die Nacht ist klar und voller Sterne.
Ich schließe die Augen,
hinter mir stehen dunkle, schwarze Tannen,
der Wind spielt sanft mit meinen Haaren
und ich fühle mich wohl.
Durch meinen Kopf schwirrt eine Melodie,
ganz leicht und sanft.
Ich habe einen Traum,
Mein Kopf ist frei von all den Sorgen,
die ich im Alltag habe.
Ich öffne meine Augen wieder und blicke zur Stadt hintunter.
Ich höre wie der Wind leise zu heulen beginnt.
Ich strecke meine Hände aus und versuche ihn zu erfassen,
den Wind, der so lieblich dahinweht und mit den Zipfeln meines dünnen Kleides spielt.
Ein lächeln huscht über mein Gesicht und in meinem Körper
verbreitet sich ein Gefühl der Vollkommenheit.
Ich habe einen Traum,
ich breite meine Arme aus und lasse mich mitziehen.
Mitziehen vom Wind,
hinaus, hoch zu den Sternen und dem Mond,
der mich magisch anzuziehen scheint.
Ich habe einen Traum, den Traum der Freiheit, des Friedens und der Freude, den Traum des Glückes, der Liebe und der Zufriedenheit.
Das ist mein Traum.
Auf der Suche...
Auf der Suche nach Frieden?
Auf der Suche nach Freiheit?
Auf der Suche nach Glück?
Auf der Suche nach jemandem,
der nicht versucht mich zu verändern.
Mich liebt, mit all meinen Fehlern.
Mir beisteht, in allem, was ich tu.
Auch mal anders denkt, als ich.
Der mich so lässt, wie ich bin.
Mich glücklich macht.
Mir nicht nacheifert.
Lieb zu mir ist.
Mit mir lebt.
Mich liebt.

Schwerelos
So lang gelaufen, so lang geschrien, so lang gesucht, so lang die Furcht ertragen, glaubend es kommt nichts, ängstlich im Wind gewogen, den Schutz gesucht, doch immer gefallen. Nichtwollend, stur, entäuscht, pessimistisch. Plötzlich ein Licht, leise auf dem Boden.... ich ging hin, habe es aufgehoben. Erst die Furcht, Skepsis, Mut.. Ein Glanz, ein Blitz, ein Stern, immer heller, immer näher, immer da. Immer bei mir. Verliebt? Geliebt! Immer da. Zeit vergeht. Schwerelos. Zufall? Glück! Schicksal? Liebe! Und doch so lange gesucht ...und dann endlich gefunden.
Kindergespann
Buntes lachen, Freude machen, Spass am Leben, Alles geben.
Viele kleine tolle Sachen, kann man nur mit Kindern machen.
Buntes Rangeln, Spielen, Toben, wofür kann man Kinder loben?
Wenn sie lachen, wenn sie lernen, greifen sie auch nach den Sternen.
Sie zu sehen, sie zu achten, oder ihnen Mut zu machen,
mit ihnen weinen, was erklären und dabei viel Zeit entbehren.
Eine Sache, man braucht Vernunft, denn Kinder sind uns’re Zukunft.
Was sie tun? – Nicht nur Nehmen, Kinder können ganz viel Geben.
Flieg' mit mir um die Welt.
Sie gehört dir, Prinzessin.
Niemals darfst du's vergessen,
denn im Herzen bist du frei
Träume werden nun wahr.
Sieh' nur hin, schon passiert es.
Drunter, drüber, du fliegst,
als wär' es plötzlich Zauberei.
In meiner Welt
fängst du ein neues Leben an.
Hier hörst du niemals "nein",
hier kann dir keiner
deine Träume nehmen.
In deiner Welt,
so neu, so völlig unbekannt.
Mit dir auf Wolken geh'n
und plötzlich seh'n,
daß deine Welt
auch meine Welt sein kann.
Plötzlich wird aus meiner
deine Welt!
Kaum zu glauben, doch wahr!
Ich könnt' ewig so fliegen!
Schweben, taumeln und wiegen,
Sterne glitzern überall.
In deiner Welt...
Augen auf, es kommt mehr
...gibt es unendlich viel zu seh´n.
Freu' dich jetzt schon auf morgen.
Ich bin so völlig frei.
Es ist, als sei die ganz Welt
auf einmal für mich da.
In meiner Welt...
Mir gefällt's hier so sehr!
Kann uns're Liebe nur gedeih'n
Ohne Kummer und Sorgen.
Und bleiben wir zu zweit
für alle Zeit
wird die weite Welt
auch uns're sein.
Aus meiner Welt...
...wird meine Welt...
Wir sind zu zweit...
Wir sind zu zweit...
Ein Traum wird wahr...
Wir sind ein Paar...
für alle Zeit.
Traurigeres
Schwarze Tränen
Ein Mädchen verzweifelt und allein gelassen,
hat keine Freunde mehr, die sich mit ihren Problemen befassen.
Sie wolllte doch nur ein bisschen Liebe,
die Liebe und Zuneigung die sie verdient hat,
doch ihre Freunde und Familie hatten sie schon lange satt.
Dadurch fiel sie immer tiefer,
tiefer in ihre Angst hinein,
aber sie konnte sich daraus auch nicht mehr befrein,
weil dazu hatte sie keine Kraft mehr,
denn ihr Herz war schon seit langem leer.
Doch dann fand sie den ausweg in die Hölle,
und schnitt sich die Pulsadern auf,
und kam dadurch nicht in den Himmel rauf!
Deswegen weinte sie schwarze Tränen,
Tränen die sie nochmal erwähnen.
Tränen die ihre Angst beschreiben,
Tränen die wie ihre Freunde nicht bei ihr bleiben,
Tränen die sie so verzweifelt aussehn lassen,
Tränen die zeigen, wie sehr sie alle hassen.
Tränen die man auf ihren Wangen sieht,
Tränen die sagen, dass sie dich liebt.
Tränen so schwarz wie die Nacht,
Tränen wodurch sie hysterisch lacht!
Schwarze Tränen weinte sie,
schwarze Tränen weinte sie vorher nie.