artikel

Hallöchen! Ich wollte schon immer mal etwas durch die Gegend "spinnen", also hab ich mal angefangen sowas wie "Artikel" zu schreiben. Vielleicht folgen weitere, mal sehen. Das Ziel für mich ist es einfach, die Leute vielleicht zum Nachdenken zu bringen, über Dinge, über die sie vielleicht noch nicht wirklich nachgedacht haben. :o)

 

Schule

Ich will ja keinen nerven, aber gerade wenn man zur Schule geht, sollte man sich darüber auch Gedanken machen.

Ich finde, die Schule ist ein sehr einfaches System. Man erscheint regelmäßig und hat dadurch schonmal die halbe Miete im Koffer. Allein durch die Anwesenheit in der Schule, jaja. Leider machen manche Leute im Unterricht nicht das, was sie tun sollten. Aufpassen. Dabei ist das doch nicht so schwer. Zugegeben, was die Lehrer reden ist nicht immer spannend, das stimmt. Aber wenn man aufpasst, bekommt man die wirklich wichtigen Dinge mit und nur so kann man auch ab und an mal was zum Unterricht beitragen. Womit wir beim nächsten Punkt wären. Viele Schüler tuen sich damit doch etwas schwer. Wieso? Naja, die meisten haben Angst, etwas falsches zu sagen, manche behaupten, sie hätten keinen Bock und manche wissen einfach nicht, was sie sagen sollen.

Zum ersten Problem kann ich nur eins sagen: Sagt besser was falsches als garnichts und habt keine Angst davor, ausgelacht zu werden oder sonstwas. Die meisten Sachen die von Schülern im Unterricht gesagt werden, werden entweder ganz schnell wieder vergessen, oder nicht wirklich wahrgenommen. Mal zu den Leuten, die sagen sie hätten keinen Bock: Das scheint zwar in einer gewissen Phase cool, aber mal ehrlich. Ihr seht die meisten Leute aus der Schule später nie wieder, das ist wirklich so. Überlegt euch mal, ob ihr lieber einen guten Schulabschluss und somit gute Berufschancen haben wollt, oder für ein, zwei Jahre mega cool und doch irgendwie dumm scheinen möchtet. So, bleibt dann noch das Problem, dass man nicht weiß, was man sagen soll: Man muss ja nicht immer was sagen, aber manchmal reicht auch etwas Phantasie und dann, wenn eure Meinung gefragt ist, dann gibt es wirklich viel, was man sagen kann. Um sich erstmal daran zu gewöhnen, etwas vor vielen Leuten zu sagen, reicht es auch, wenn man ab und zu etwas nachfragt. Vor allem, wenn man nicht genau verstanden hat, worum es geht. Da ist Fragen wirklich das wichtigste.. ich spreche aus Erfahrung und wie meine Mutter mir damals immer sagte: Die Lehrer bekommen Geld dafür, euch etwas beizubringen, also nutzt eure Chancen. ;-)

So, das wäre dann der wichtigste, mündliche Part gewesen. Kommen wir nun zum schriftlichen Part. In schriftlichen Fächern ist es ebensowichtig, gut aufzupassen, weil man später nicht so viel zu Hause lernen muss. Da reicht es dann, wenn man das büffelt, was man nicht so gut beherrscht und den Rest einmal wiederholt. Wenn man dann wärend der Arbeit ganz ruhig ist und sich nicht verrückt machen lässt, kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Wichtig ist halt, dass man selbst weiß, wo man noch Probleme hat und sich nicht davor drückt, diese Probleme so früh wie möglich zu beseitigen.

Also, ihr seht. Das System ist recht einfach, das reicht den Lehrern schon für eine gute Note, aber als Schüler muss man sich da schon etwas bemühen und ich verstehe auch, wenn manche lieber etwas ganz anderes machen würden. Aber wenn man erstmal im Sumpf der schlechten Noten ist, kostet es wirklich viel mehr Kraft und Arbeit da wieder rauszukommen als das, was ich genannt habe. Und auf der anderen Seite: Es gibt ja Ferien und davon nicht wenig. Wenn man sich also stets bemüht, braucht man in den Ferien groß nichts mehr zu machen und hat dann wirklich eine Menge Freizeit, vor allem, wenn man die zwei Tage Ferien pro Woche mitrechnet. ;-)

(Für meine liebe Nachhilfeschülerin, mit der ich schon viel geschafft habe und auf die ich ganz stolz bin.)

Neid

Tja, was will ich jetzt wieder von euch? *fg* Eingentlich nichts, ich hab mir nur mal so meine Gedanken um dieses Wort gemacht. Mir stellen sich immer noch einige Fragen, auf die ich keine Antwort gefunden hab und zur selben Zeit frag ich mich, ob ich denn unbedingt eine Antwort brauche... "Neid", man hört es hier und da mal und benutzt es selbst auch ab und an. Das erste, was mir durch den Kopf geht, wenn ich das Wort höre ist "Oh, neidisch?". Klar ist, dass Neid etwas negatives ist, jeder, der schon mal Neid empfunden hat, weiß das oder müsste das wissen. Und ich behaupte einfach mal, dass so gut wie jeder Mensch schon mal neidisch war.  Es gibt viele verschiedene Artikel und Berichte zum Thema "Neid" und auch viele Definitionen, aber ich weiß nicht, ob man ein Gefühl mit Worten wirklich präzise beschreiben kann. Ich schreib euch mal eine Beispieldefinition aus verschiedenen Lexika:

„Neid ist ein gerichtetes, missgünstiges Gefühl gegenüber Einzelnen oder Gruppen wegen eines Wertes (Eigentum, persönliche Eigenschaften, Erfolg), dessen Besitz dem Neider nicht gegeben ist... Die traditionelle Lehre zählt Neid zu den sieben Hauptsünden.“ 

"Neid ist das Gefühl der Unzufriedenheit und Feindschaft in Bezug auf Vorteile und den Besitz anderer..., ein ärgerlicher Widerwille auf Jemanden, der etwas Wünschenswertes hat.“

Demnach ist Neid also ein Gefühl, das man jemandem gegenüber hat, sobald dieser etwas besitzt, was man selbst gerne hätte. So weit so gut. Nun stand da was von "Neid zählt zu den sieben Hauptsünden". Bleiben wir da doch mal stehen, im alten Testament ist Neid nach dem Hochmut die größte Todsünde (dann folgen Maßlosigkeit, Habsucht, Zorn, Trägheit und Wollust). Also ist Neid eines der schlimmsten Gefühle, die man nur haben kann. Hmm..aber wenn wir mal an heute denken, ist Neid da nicht etwas, was unseren Alltag mit  "bestimmt"? Gibt es nicht Leute, die meinen, dass Neid Ungerechtigkeit und Unterdrückung sichtbar macht? Wie kommt es denn, dass viele Menschen dieses Wort so unterschiedlich interpretieren? Ok, ich versuche mal zwei verschiedene Gruppen zu bilden. Da wäre die eine Gruppe, Gruppe A, die sagen wir mal folgende These aufstellt: "Neid ist ein äußerst vorteilhaftes Gefühl, zum einen, weil es deutlich macht, dass etwas nicht gerecht ist, so könnte man ja etwas richtig stellen, und zum anderen werden die Menschen vom Neid angetrieben, vielleicht versuchen sie das, was ihr Gegenspieler hat, durch eigene Kraf auch zu erlangen und wachsen so über sich hinaus, haben dadurch die Gelegenheit dazu an ihre Grenzen zu stoßen." Wunderbar (wie man's nimmt), dann hätten wir da aber noch Gruppe B, die da behauptet: "Neid ist ein schmerzvolles, unschönes Gefühl. Wer Neid empfindet ist nicht in der Lage dazu, mit der Person, auf die er neidisch ist, eine "Beziehung" ein zu gehen und ist unglücklich. Neid ist zerstörerisch und grausam.".

  

  

  

    

Tja, was nun? Beide Seiten haben ihre Standpunkte, aber ich, als neutraler Mensch, welcher Seite soll ich mich anschließen? Ist überhaupt eine der Seiten die "richtige" Seite? Oder gibt es vielleicht noch mehr Seiten? Kann nicht jeder das so sehen, wie er möchte? - Klar, aber um heraus zu finden, was man wirklich denkt, muss man unabhängig entscheiden.

 Ich frage mich auch, ob es mir überhaupt erlaubt ist, über dieses Thema zu schreiben, denn ich bin weder Psychologin noch Philosophin, Therapeutin oder sonst irgendwas. :o)

Eins ist mir aber klar: Neid kann weder Frieden schaffen, noch ist es gut für einen selbst, und gleichzeitig kann und wird es eine Welt ohne Neid nie geben.

 

Musik

Eine Melodie, oft in Verbundenheit mit einer schönen Stimme. Musik ist etwas großartiges und meiner Meinung nach eine der genialsten Sachen, die es auf der Welt gibt. Es ist einer der wirksamsten Wege um Menschen etwas zu vermitteln. Musik kann allerlei Stimmungen auslösen, vielleicht kann sie sogar jedes uns bekannte Gefühl verstärken, bzw. unterdrücken. Schnelle Lieder machen oft gute Laune, langsame Lieder versetzen einen in eine eher ruhige und nachdenkliche Stimmung. Und meiner Meinung nach kann man mit einem langsamem Lied auch mehr erreichen, wenn man das möchte, als mit einem schnellem Lied. Wenn man ein bestimmtes Lied in einer bestimmten Phase des Lebens oft gehört hat, so kommt die Erinnerung an diese Phase wieder hoch, wenn man sich das Lied anhört, zumindest habe ich das oft so erlebt. Wenn man ein Lied wirklich gerne hat, dann interessiert einem nicht nur die nette Melodie, sondern auch der Text, der von einem Menschen mit einer bestimmten Absicht geschrieben wurde und auch zu verschiedenen Anlässen gibt es immer mal wieder Songwriter, die sich des Anlasses annehmen und ihre Gefühle, Wünsche und vieles mehr in den Text mit einbringen. Viele schreiben über eigenen Erfahrungen, manche denken sich auch einfach nur was aus, was schön klingt. Ich bewundere diese Menschen, die es schaffen ein Lied zu schreiben, was mich persönlich zum nachdenken bringt, was meine Stimmung beeinflusst, im gutem wie im schlechtem Sinne. :o)

Musik ist gut für die Seele und wirkt sich oft positiv auf die Entwicklung eines Menschen aus.  Wo die Sprache versagt, um Trauer, Wut, Sehnsucht, Glück, Verliebtheit, Schmerz, Geborgenheit und so weiter zu beschreiben, findet Musik durch Töne, Rhythmen, Klänge und Melodien einen Weg dies zu beschreiben. Sie kommt einem meist schnell nahe und spricht sofort das Unterbewusstsein an. Die heilende und beruhigende Kraf der Musik ist einfach einzigartig und wir sehr oft gebraucht, z.B. bei psychisch kranken Menschen.

Ich glaube, ich kenne keinen Menschen, der ohne Lügen behaupten könnte, dass er ohne Musik problemlos weiterleben könnte. Ich könnte es nicht, denn das, was Musik mir schon alles klar gemacht hat, möchte ich nicht mehr weggeben und auch die Gefühle, die bei manchen Liedern in mir hochkommen möchte ich nicht missen müssen. Und ich danke all den wunderbaren Menschen, die es schaffen andere Menschen mit ihren Liedern in eine andere Stimmung zu versetzen, sie glücklich zu machen, zum nachdenken und zum herauslassen von Gefühlen zu bringen. :o)



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