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Reime 2003 2003 Januar 2003 Februar 2003 Maerz 2003 April 2003 Mai 2003 Juni 2003 Juli 2003 August 2003 September 2003 Oktober 2003 November 2003 Dezember |
| 01 |
| Wintergrau heraus |
| © Brigitte Obermaier, München, 2003-03-01 |
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| Wintergrau |
| Ich habe genug davon. |
| Ich gönne mir, ja, genau, |
| Farbtupfer gegen Depression. |
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| Blühende Topfpflanzen für den Tisch. |
| Schnittblumen in der Vase. |
| Ein leuchtendes Farben-Gemisch. |
| Heraus aus der grauen Winter-Oase. |
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| So ist es, der Jahreslauf |
| Den nahenden Frühling feiern. |
| Ich freue mich schon darauf. |
| Spaziergang rund um den Weiher. |
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| Der Frühling hat erfrischende Lebensnormen. |
| Hast du ihn gesucht? |
| Grau raus – herbei die Farben und Formen - |
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Verliebe dich erneut und schnuppere den Frühlingsduft
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| 02 |
| Mit schönen Gedanken einschlafen |
| © Brigitte Obermaier, München, 2003-03-02 |
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| Abends - ich geh zur Ruh. |
| Schliesse meine Augen zu. |
| Sammle meine schönen Gedanken |
| Die negativen verweise ich hinter Schwanken. |
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| Lass mich von einem guten Buch inspirieren. |
| Die grauen Zellen ins wohltuende kultivieren. |
| Denkanstösse lege ich auf den Nachttisch. |
| Bewahre mir das angenehme Gedanken-Gemisch. |
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| Jeden Abend bei ein paar segensreichen Zeilen. |
| Zuerst lesen und dann darin verweilen. |
| Schiebe negative Gedanken in den Hafen. |
| Will mit schönen Gedanken einschlafen. | |
| 03 |
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| Herausforderung und Zutrauen |
| © Brigitte Obermaier, München, 2003-03-03 | |
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| Es steht im Kalenderblatt. |
| Sei nicht so müde und so matt. |
| Man sollte sich was zutrauen. |
| Sollte auf die Kreativität bauen. |
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| Studien haben es bewiesen. |
| Feiglinge gehören zu den miesen. |
| Sie bringen weniger zustande. |
| Auf dieser Welt, in unserem Lande. |
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| Bremse dich nicht aus. |
| Locke dich selbst heraus. |
| Wage eine aufrechte Herausforderung. |
| Belohnung ist des Ergebnis Genugtuung. |
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| Sieh in den Spiegel, in deine Augen. |
| Probier die Aufforderung, habe Vertrauen. |
| Jeder sollte an sich Glauben. |
| Jeder kann sich was aussergewöhnliches zutrauen. | | |
| 04 |
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| Kostbare Zeit |
| © Brigitte Obermaier, München, 2003-03-28 |
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| Wenn ich mich heute erwisch, |
| Sitze langweilig herum an einem Tisch. |
| Möchte die Wartezeiten schnell hinter mich bringen. |
| Oder geduldloses Zeittotschlagen umbringen. |
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| Mache ich mir klar, welch Besonderheit; |
| Und kostbar ist die Zeit. |
| Zum Vergeuden viel zu Schade. |
| Lege das Für und Wider in die Waagschale. |
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| Werde mich für Pausen erfolgreich begeistern. |
| Meine eigene Zeit richtig meistern. |
| Atme ein das Naturgesetz als Besonderheit. |
| Es ist meine Lebenszeit. |
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| Ich überlege mir, rufe an mein Gewissen: |
| Wie kann ich diese Zeit bewusst genießen? |
| Wie kann ich bei einer Rast bewusst verweilen. |
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Sinnvoll füllen jeder meiner Lebenszeilen.
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| 05 |
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| Versöhnung mit dem Tag |
| © Brigitte Obermaier, München, 2003-03-29 |
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| Den ganzen Tag intensiv erleben. |
| Das Tageswerk vollziehen |
| Abends ein gutes Ergebnis geben. |
| Tagesresümee ziehen. |
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| Nicht ausweichen den Problemen. |
| Stelle dich dem Kampf, sei nicht unzufrieden. |
| Versöhne dich mit dem Unangenehmen. |
| Befreie dich damit und sei zufrieden. |
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| Denke an die Details. |
| Weniger Angenehmes wirst auch du finden. |
| Das Schöne überwiegt größtenteils. |
| Freue dich an den kleinen Dingen. |
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| Sagst du Abends ist gebongt. |
| Sagst „Ja“ zu diesem Tag. |
| Dann hat es sich gelohnt. |
| Der Arbeit Mühe und Plag. | | |
| 06 |
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Sonne scheint auch an dunklen Tagen
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© Brigitte Obermaier, München, 2003-03-07 |

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Der Morgen sollte ausgeschlafen beginnen, |
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Nimm die Welt mit all deinen Sinnen. |
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Fange das Glück mit einem Lächeln ein. |
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Belohnt wirst du mit seelischem Sonnenschein. |
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Unscheinbare Glücksmomente einfangen. |
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Begeisterung hilft dir bei all deinen Belangen. |
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Lächeln hilft dir über schwere Stunden. |
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Idealismus hilft dir diese zu umrunden. |
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Andere gibt es, die haben ihren strengen Blick; |
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Gerichtet auf lauerndes Unglück. |
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So, dass sie nicht können Sehen. |
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Und weiterhin einen Irrtum gehen. |
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Es gibt so vieles, dass man noch nicht kennt. |
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Kleine und Große Anlässe dir jeder nennt. |
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Freudenmomente sollte man erkennen. |
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Genießen heisst: Vom Übel sich trennen.
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| 07 |
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Aufräumen
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Freuen? Ich glaube das kann man nicht so nennen. |
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Aufs Ausmisten? Sie werden das Problem bestimmt kennen. |
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Aber, ich habs doch gemacht. |
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Als ich fertig war hab ich gelacht. |
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Ich ging durch das Badezimmer und räumte es auf. |
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Wischte den Spiegel und klebte leicht ein Foto von mir darauf. |
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Leere Dosen habe ich entfernt. |
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Ja, das Aufräumen habe ich bei Mama gelernt. |
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Die Küche glänzt im neuen Glanz. |
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Auf spiegelsauberen Fliesen wage ich einen Tanz. |
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Tassen und Teller abgespült und in den Schrank. |
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Blumen gießen auf der Fensterbank. |
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Am Kamin die Zeitung durchgesehen. |
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Die Alten in die Papiertonne gegeben. |
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Es sammelt sich sehr viel Werbung an. |
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Auf die ich jederzeit verzichten kann. |
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Die Post nach Datum sortiert und ich denke daran. |
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An den Bürokram muss ich auch noch ran. |
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Fertig – fürs Erste hab ich Ordnung gemacht. |
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Ich fühle mich wohl und mein Herz das lacht. |

| Gedicht © Brigitte Obermaier, München, 2003-03-27und Malerei 1999 | | |
| 08 |
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| Zukunft mit Interesse |
| © Brigitte Obermaier, München, 2003-03-08 |
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| Einen Ausflug wage ich allen, |
| In die ferne unbekannte Zukunft hinein. |
| Ich stelle mir vor, ja, fürwahr, |
| Dass ich vielleicht in einem Jahr, |
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| Oder in zehn oder in zwanzig Jahren. |
| Von mir könnte viel mehr erfahren. |
| Einen Blick in die Zukunft geben. |
| Einen Artikel in einer Zeitschrift lesen. |
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| Über mich, was wäre da von Interesse. |
| Was tolles schriebe die Presse? |
| Glänzende Buchstaben wie Gold? |
| Über mein Leben. Worauf wäre ich stolz? |
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| Vielleicht sind es die heutigen Träume. |
| Zeilen über meine lobenden Lebensräume |
| Meine Gedanken sind ganz benommen. |
| Ich will dem Leben auf die Spur kommen. |
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| Wunschtraum oder sinnenfreudige Phantasien. |
| Träume gehören zu den Illusionen. |
| Ich wandle und bin davon so entzückt. |
| Am Ende kehre ich in die Gegenwart zurück. | | |
| 09 |
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| Der Katze abgeschaut |
| © Brigitte Obermaier, München, 2003-03-09 |
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| Eine Katze die geschmeidig geht. |
| Mit leisen Tatzen sich bewegt. |
| Schnurren zeigt ihr Wohlwollen. |
| Den Katzen und Katern wollen wir Beifall zollen. |
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| Nach dem Ruhen sie sich in die Länge streckt. |
| Morgens er uns mit leisem schnurren weckt. |
| Er, das ist unser Kater, der streicht umher. |
| Schnuppert überall, kreuz und quer. |
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| Ich räkle und strecke mich am Morgen. |
| Vertreibe vorübergehend die Sorgen. |
| Ich gähne und geniesse mit besonderem Gespür. |
| Zur An- und Entspannung ein wohltuendes Gefühl. |
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| Probiers mal, es ist menschlich und vertraut; |
| Und hast du es der Katze abgeschaut. |
| Dann wollen wir den Katzen Beifall geben. |
| Köstlichen Katzengenuss kannst du erleben | | | |
| 10 |
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| Was das Jahr bringt |
| © Brigitte Obermaier, München, 2003-03-10 |
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| 365 Tage liegen vor dir so blank. |
| Begrüße sie täglich mit Dank. |
| Was wird das Jahr wohl bringen. |
| Es sind die großen und kleinen Dinge. |
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| Begegnungen mit Menschen erleben. |
| Mal einfach so auf Wolken schweben. |
| Gespannt sein auf das Morgen. |
| Verarbeiten der anfallenden Sorgen. |
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| Durchwandere das Jahr mit offenen Augen. |
| Nur du selbst kannst an dich glauben. |
| Hadere nicht, verbanne dunkles Bedenken. |
| Lass dein Herz dich zum Guten lenken. |
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| Frage dich: Wo werde ich in einem Jahr stehen. |
| Wie wird das Leben täglich weitergehen? |
| Nimm einen Zettel zur Hand. |
| Schreibe darauf dein Ziel, deinen Schaffensdrang. |
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| Vertreibe die zu erwartenden Schmerzen. |
| Nimm das volle Dasein zu dir mit Herzen. |
| Hast du ein Motto, so sage es dir Laut. |
| Spüre das Leben auf deiner Haut. | | |
| 11 |
| Der Regenwurm |
| © Brigitte Obermaier, München, 2003-03-11 |
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| Am Eingang vom Aussichtsturm, |
| Sass gebannt ein brauner Wurm. |
| Da kam eine dicke Wolke herbei. |
| Brachte den Regen vorbei. |
| Der braune Wurm wurde davon nass. |
| Verschwand schnell als Regenwurm im Gras. | |
| 12 |
| Die Nase |
| © Brigitte Obermaier, München, 2003-03-12 |
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| Im Gesichte mittendrin. |
| Sitzt des Menschen Nase. Immerhin – |
| Hat zwei Nasenflügel. Ganz bestimmt – |
| Nicht zum Fliegen. Sie rinnt – |
| Das ist leider ihr Unternehmen. |
| Bei gesundheitlichen Problemen. | |
| 13 |
| Die Lüge |
| © Brigitte Obermaier, München, 2003-03-13 |
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| Wird es mal Extrem. |
| Und du wirst bequem. |
| Willst du die falschen Worte wählen. |
| Musst dich mit der Wahrheit quälen. |
| Eine Ausrede wirkt wie ein Steg. |
| Nur eine Lüge ist kein Ausweg. | |
| 14 |
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Blütenknospen platzen zart |
| © Brigitte Obermaier, München, 2003-03-14 |
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| Welch Freude erfüllt mich jedes Jahr; |
| Denk ich an den Frühling, sonnenklar. |
| Die abgestorbenen Bäume die nur darauf warten. |
| Entfalten ihr Frühlingskleid in unserem Garten. |
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| Wärmende Tage schreiten herbei. |
| Die Blütnknospen platzen zart entzwei. |
| Die frischen Blätter sie schieben und fegen. |
| Um den Bäumen ein grünes Kleid anzulegen. |
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| Es ist der ewige Kreislauf den Lebens, |
| Jedes Jahr Erneuerung nicht vergebens. |
| Dem ich vertraue, es wirkt vollkommen. |
| Ein Kommen und Gehen und Wiederkommen |


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| 15 |
| Finger |
| © Brigitte Obermaier, München, 2003-03-15 |
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| Was können die Finger alles machen. |
| Leider nicht herzhaft Lachen. |
| Bewege sie und lass sie zeigen. |
| Bewegung nach oben oder einfach neigen. | |
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Klassisches Frühlingslied |
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© Brigitte Obermaier, München, 2003-03-16 |
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Amsel, Star, Fink und Drossel. |
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Freuen sich wie die Sommersprosse. |
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Auf den Frühling und das vollends. |
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Auf die Gegenwart und den Lenz. |
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Insekten aus dem Winterquartier entsteigen. |
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Tanzen brummend einen Reigen. |
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So manche Hausfrau dies gern wagt. |
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Frühjahrsputz ist angesagt. |
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Es zwitschern die Vögel ganz versessen. |
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Lassen uns den Winter vergessen. |
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Schneeglöckchen läuten den Frühling ein. |
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Darum lassen wir ihn herein. |
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Den Winter ade sagen. |
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In neu erblühende Natur wagen. |
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Jeder denkt: Endlich es ist soweit. |
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Alle freuen sich und sind bereit. | | |
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| Lange Tage noch langsam |
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| © Brigitte Obermaier, München, 2003-03-17 |
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| Langsam, ganz langsam, etwas bange, |
| Werden die kurzen Tage lange. |
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| Spürbar, sichtbar, sacht. |
| Ganz behutsam wird die Natur wieder wach. |
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| Das Tageslicht in sich aufsaugen. |
| An das Erwachen der Natur glauben. |
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| Den Jahresablauf ansehen. |
| Mit offenen Augen gehen. |
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| Welch Freude das zu betrachten. |
| Ganz bewusst darauf zu achten. |
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| Minuten und Stunden genießen. |
| Die Natur will aufs Neue sprießen. | |
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| Gefiederter Frühlingsmorgen |
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| © Brigitte Obermaier, München, 2003-03-18 |
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| Der Frühling heraneilt. |
| Der Singvogel bei uns verweilt. |
| Morgens hör ich aufs Neue, ganz vertraut. |
| Wie sie zwitschern so laut. |
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| Die Amsel flötet ihr Lied |
| Auf des Astes höchsten Trieb. |
| Siehst du den Vogel im Baum? |
| Zwischen Erde und Himmelsraum? |
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| Für manche Menschen die Vögel gleich klingen. |
| Sie jedoch verschiedene Lieder singen. |
| Ich lausche dem Gesang. |
| Der Notenfolge, dem Ton, dem Klang. |
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| Frühlingslieder von kleinen gefiederten Wesen. |
| Lust auf Sommer, Wärme, einfach auserlesen. |
| Fünfzehn Minuten nehme ich mir Zeit. |
| Für Vogelzwitschern und Vorfrühlingsfreud’. |
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Gästebuch-Eintrag
Ups - ich darf die Erste sein.
Frisch geschrieben, trag ich mich ein.
Schön ist dein eigenes Homepage-Zelt
Herzlich Willkommen in der Internet-Welt.
Miss Zauberblume |
© Brigitte Obermaier, München, 2003-03-19
Denn positive Worte lockern das Gästebuch auf. - Gästebuch von Miss Zauberblume - Ins Buch - oder gleich darunter - direkt hinein - Danke für den Eintrag | |
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| Ätherische Öle |
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| © Brigitte Obermaier, München, 2003-03-20 |
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| Fenster auf und lass herein. |
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| Frische Luft und Sonnenschein. |
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| An kühlen Regen-Tagen. |
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| Mal was Duftendes wagen. |
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| Aus der Mischung von ätherischen Ölen. |
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| Kann uns der Wohlgeruch betören. |
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| Je zwei Tropfen Zitrone und Eukalyptus-Essenzen. |
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| Sechs Tropfem Latschenkiefer dazu kredenzen. |
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| Hast du das Wasser damit gemischt. |
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| Wirkt das Raumklima wieder blumig frisch. |
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| Ich atme wohlig tief aus und ein. |
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| Erfrischenden Wohlgeruch lass ich herein. | |
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| Innere Ruhe trainieren |
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| © Brigitte Obermaier, München, 2003-03-21 |
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| Kommen unbekannte Veränderungen herüber. |
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| Wohldurchdachte Pläne werden durchkreuzt. |
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| Läuft heute etwas schief, unke darüber. |
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| Nicht traurig sein, bleibe gelassen heut. |
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| Mit dunklen Gedanken geizen.. |
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| Lass dich damit nicht umgarnen. |
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| Das Innere trainieren beizeiten. |
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| Die Schöpfung aufs Neue umarmen. |
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| Durch die Welt flanieren, |
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| Atme tief durch, denk an das Soll. |
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| Die innere Ruhe trainieren. |
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| Freue dich über jeden kleinsten Erfolg. |
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| Lächeln heisst die Devise, statt toben. |
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| Das Stärkere hervorheben und loben. |
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- |

Chinesische Malerei von Brigitte Obermaier 19990886-Calla-MdLOTusche | |
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Herzklopfen |
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© Brigitte Obermaier, München, 2003-03-22 |
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*******~~~~~~~~******* |
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************~~~~************ |
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*************~~~************** |
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**** Das Herz es klopft im Takt.**** |
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*** Höre ** und ** fühle ** es. *** |
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** Selbständig * mit * einem *** |
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*** besonderen * Klang **** |
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**** mal * gewandt **** |
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*** mal * * bang **** |
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*** und ** doch *** |
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*** gefan- *** |
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** gen. *** |
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****** |
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*** |
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** |
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~*~ | |
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Kreativ vom ich |
© Brigitte Obermaier, München, 2003-03-23 |
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Das bin ich – |
Eine Kreativ Übung für mich. |
Ich lege all meine Liebe hinein. |
Will mein Innerstes befrein. |
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Ich kann malen – ich finde es schön. |
Ich kann schreiben – es ist ein innerer Befehl. |
Ich kann schnipseln und Collagen machen. |
Ich kann basteln vielerlei Sachen. |
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Das Ergebnis ist für mich wichtig. |
Unterm Himmelszelt wirkt es nichtig. |
Es wird einem klar. |
Kreativität ist wunderbar. |
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So zeige ich mir mit eigenem Sinn. |
Ideenreichtum bringt Gewinn. |
Das was ich gerade ausdrücken will. |
Das bin ich – Kreativität vermag viel. |
19990888-Bambus-MdLOTusche mit PC verändert | |
| 24 |
2003-03-24 Kater Balu ruht sich aus
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| Gehirnjogging |
| © Brigitte Obermaier, München, 2003-03-26 |
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| Graue Zellen trainieren. |
| Nimm dir Zeit jeden Morgen. |
| Wie bei dem Körper das Potential realisieren. |
| Für Gehirnjogging sorgen. |
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| Fordere deine geistigen Fähigketien |
| Suche Kreativitätsaufgaben für dich aus. |
| Täglich aufs Neue vorbereiten. |
| Nimm vor dem Gehinrjogging nicht Reissaus. |
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| Fankge mit dem kleinen Schwierigkeiten an. |
| Denksportaufgaben gibt es genug. |
| Am Besten machst du dir einen Fertigkeits-Plan. |
| Dein Gehirnjogging geht über ins Blut. |
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| Kreativität fördern unsere Denkmöglichkeiten. |
| Tatkräftig dem Leben gegenüberstehen. |
| Etwas tun für unsre Persönlichkeiten. |
| Gehirnjogging für unser Wohlergeben. |
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| Aufräumen - oh ja |
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| © Brigitte Obermaier, 2003-03-27 |
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| Freuen? |
| Ich glaube das kann man nicht so nennen! |
| Aufs Ausmisten? |
| Sie werden das Problem bestimmt kennen. |
| Aber, |
| ich habs gemacht. |
| Als |
| ich fertig war hab ich gelacht. |
|
| Ich |
| ging durch das Badezimme und räumte es auf. |
| Wischte |
| den Spiegel und klebte leicht ein Foto von mir darauf. |
| Leere |
| Dosen habe ich entfernt. |
| Ja, |
| das Aufräumen habe ich bei Mama gelernt. |
|
| Die |
| Küche glänzt im neuen Glanz. |
| Auf |
| spiegelsauberen Fliesen wage ich einen Tanz. |
| Tassen |
| und Teller abgespült und in den Schrank. |
| Blumen |
| gießen auf der Fensterbank. |
|
| Am |
| Kamin die Zeitung durchgesehen. |
| Die |
| alten in die Papiertonne gegeben. |
| Es |
| sammelt sich sehr viel Werbung an. |
| Auf |
| die ich jederzeit verzichten kann. |
|
| Die |
| Post nach Datum sortiert und ich denke daran. |
| An |
| den Bürokram muss ich auch noch ran. |
| Fertig - |
| fürs Erste hab ich Ordnung gemacht. |
| Ich |
| fühle mich wohl und mein Herz das lacht. |
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| 28 |
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| Kostbare Zeit |
| © Brigitte Obermaier, 2003-03-28 |
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| Wenn ich mich heute erwisch. |
| Sitze langweilig herum an einem Tisch. |
| Möchte die Wartezeiten schnell hinter mich bringen. |
| Oder geduldloses Zeit-tot-schlagen umbringen. |
|
| Mache ich mir klar, welch Besonderheit. |
| Und kostbar ist die Zeit. |
| Zum Vergeuden viel zu Schade. |
| Lege das Für und Wieder in die Waagschale. |
|
| Werde mich für Pausen erfolgreich begeistern. |
| Meine eigene Zeit richtig meistern. |
| Atme ein das Naturgesetz als Besonderheit. |
| Es ist meine Lebenszeit. |
|
| Ich überlege mir, rufe an mein Gewissen. |
| Wie kann ich diese Zeit bewusst genießen? |
| Wie kann ich bei einer Rast bewusst verweilen? |
| Sinnvoll füllen jeder meienr Lenbenszeiten. |
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| Versöhnung mit dem Tag |
| © Brigitte Obermaier, München, 2003-03-29 |
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| Den ganzen Tag intensiv erleben. |
| Das Tageswerk vollziehen |
| Abends ein gutes Ergebnis geben. |
| Tagesresümee ziehen. |
|
| Nicht ausweichen den Problemen. |
| Stelle dich dem Kampf, sei nicht unzufrieden. |
| Versöhne dich mit dem Unangenehmen. |
| Befreie dich damit und sei zufrieden. |
|
| Denke an die Details. |
| Weniger Angenehmes wirst auch du finden. |
| Das Schöne überwiegt größtenteils. |
| Freue dich an den kleinen Dingen. |
|
| Sagst du Abends ist gebongt. |
| Sagst „Ja“ zu diesem Tag. |
| Dann hat es sich gelohnt. |
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Der Arbeit Mühe und Plag.
#20022028 DM-Schmetterling mit Sonnenblumen und Schredder-Geld

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| 30 |
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| Moriskentänzer |
| © Brigitte Obermaier, München, 2003-03-30 |
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| Erasmus Grasser 1450 in der Oberpfalz geboren. |
| In einem kleinen Dorf, namens Schmittmühlen. |
| Gesellen hatten sich gegen ihn verschworen. |
| Er musste die krasse Ablehnung als Meister spüren. |
|
| Als junger Bursche erlernte er die Fähigkeiten. |
| Das Veitl, das Schnitzmesser zu handhaben. |
| Im Wald lag genug rohes Material für Schnitzereien. |
| Formen herauszuarbeiten, bewusst und erhaben. |
|
| Ungehobelt und temperamentvoll kam er in die Stadt. |
| Herzog Albrecht IV. regierte an pulsierenden Modellen. |
| München war ein bekannter Handelsplatz. |
| Hier durfte Erasmus sein Talent unter Beweis stellen. |
|
| Den Rathaussaal schmücken durch Besonderheiten. |
| Welch Ehre wurde ihm zu Tage. |
| Er konnte was besonderes Leisten. |
| Durch Anregungen brachte er was tolles zu Tage. |
|
| Welch lustige Gesellschaft. |
| Tanzet da auf bayerischen Boden. |
| Verrenkungen Mannigfach. |
| Das Publikum wird sie loben. |
|
| Aus dem fernen Lande kamen sie. |
| Spanische fahrende Handwerksleute. |
| Sie verkauften ihre Pelze, aber wie. |
| Für sie war München der hohe Norden. |
|
| Den Tanz um eine Frau gefiel ihm sehr. |
| Auf diese Erscheinungen fiel seine Wahl. |
| Er schnitzte Sonne Mond und vieles mehr. |
| Dazu sechzehn Morisken für den Rathaussaal. |
|
| In hektischen Verrenkungen geschnitzt teils in filigranen; |
| Gesten, wie die fahrenden Kaufmannsleute. |
| Mit fantasievollen Hüten und Turbanen. |
| Tragen seine Morisken bunte Kostüme, noch heute. |
|
| Zehn Morisken sind uns erhalten geblieben. |
| Sie hopsen und zeigen ihre Drehungen. |
| Im Münchner Stadtmuseum kannst du sie sehen. |
| Im wilden Tanz mit verwegenen Verrenkungen. |
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| Moriskentänzer |
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© Brigitte Obermaier, München, 2003-03-30
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Widerstand brechen |
| © Brigitte Obermaier, München, 2003-03-31 |
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| Schaffe einen makellosen Tisch. |
| Konflikte sollen bereinigt werden. |
| Windstille kann sein so trügerisch. |
| Begrabe deine Beschwerden. |
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| Unzufriedenheit ist nicht gut. |
| Breche den unsinnigen Widerstand. |
| Ein Abschluss der Sache zeigt deinen Mut. |
| Suche das klärende Gespräch miteinand. |
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