Reime 2003 2003 Januar 2003 Februar 2003 Maerz 2003 April 2003 Mai 2003 Juni 2003 Juli 2003 August 2003 September 2003 Oktober 2003 November 2003 Dezember |
|
|
| Surreal verreisen |
| © Brigitte Obermaier, 2003-06-01 |
|
| Denke an ein fernes Land. |
| Mit traumhafter Gegend die dich reizt. |
| Der Orient wäre ganz interessant. |
| Die Wüste die mit Sand nicht geizt. |
|
| Am Amazonas in Südamerika sein. |
| Das australische Outback erwählen. |
| Schließe die Augen nur der Traum allein. |
| Wird dich im Augenblick dazu verführen. |
|
| Atme tief durch und entspanne dich. |
| In deiner Vorstellungskraft eine Tour machen. |
| Surreal reisen, mach das mal gelegentlich. |
| Wie sieht es dort aus, was kann man dort machen? |
|
| Fremde Klänge, hörst du sie wie gebannt? |
| Wie riecht dort die Natur? |
| Wie fühlst du dich im Traumland? |
| Zwei Minuten Entspannung, einfach träumen nur. |
| |
| |
2003-06-02 Maler Klecksel sucht die Kleckse
| Maler Klecksel sucht die Kleckse |
|
Brigitte Obermaier, München, 2003-06-02
| Gestern liess ich mich erheitern. |
| Sucht mir was besonderes aus. |
| Wollte meinen Horizont erweitern. |
| Zog in die Welt hinaus. |
|
| Eine Ausstellung war in unserer Stadt. |
| Mit einem unbekannten Prahler. |
| Vorher am Fenster drückte ich meine Nase platt. |
| Intensiv betrachtete ich den Maler. |
|
| Zuerst war Geschwafel. |
| Eine Führung folgte dem drein. |
| Überall riesige Schautafeln. |
| Erst dann durften wir in den besonderen Raum hinein. |
|
| Was hatte das mit Bildern tun? |
| Gekleckse ward überall an den Wänden. |
| So will er kommen zu Ruhm. |
| Beschmiert waren sogar seine Hände. |
|
| Er schwang den Pinsel aus der Entfernung. |
| Liess die Farbe wahllos landen. |
| Für mich war das eine Ernüchterung. |
| Jegliches Kunstverständnis kam mir dabei abhanden.. | | |
2003 06 03 Sonntags Besuch auf dem Land
| |
Sonntags Besuch auf dem Land
|
| © Brigitte Obermaier, München, 2003-06-03 |
|
| Am letzten Sonntag kam ein Anruf vom Land. |
| Willst du uns besuchen. |
| Die Geste ich großartig fand. |
| Dort gibt es bestimmt Kaffee und Kuchen. |
|
| Ich hatte mir viel vorgenommen. |
| Bei der Fahrt hinaus in die Welt. |
| Hatte den ersten Kuckuckston vernommen. |
| Hielt in der Hand mein Geld. |
|
| Herzlichst wurde ich empfangen. |
| Die Familie sass um den Tisch. |
| Man erzählte dies und das nach Belangen. |
| Zum Mittagessen gab es gedünsteten Fisch. |
|
| Ein Spaziergang führte uns durchs Dorf. |
| Ich atmete die frische Land-Luft ein. |
| Wald und Wiese, sogar ein Feld mit Torf. |
| Hier lud die Natur mit Natürlichkeit ein. |
|
| Sonntägliche Erholung ward mir gegeben. |
| Ich fuhr in mein Reich wieder zurück. |
| In die Stadt zum pulsierenden Leben. |
| Man kann überall finden sein Glück. |
| |
© Brigitte Obermaier, München, 2003-06-03 |
|
| |
| Helfen nicht nur ausprobieren |
| © Brigitte Obermaier, München, 2003-06-04 |
|
| Was liegt mir am Herzen. |
| Wem gibst du Geleit. |
| Wer hat versteckte Schmerzen. |
| Wem hilfst du in schwerer Zeit. |
|
| Finde dein persönliches Anliegen. |
| Soll man es lieber bleiben lassen? |
| Wie kann man was gerade biegen. |
| Konkret was könnte ich schaffen. |
|
| Die Welt um ein Stückchen kultivieren. |
| Gib Hungernde ein Stück Brot. |
| Helfen nicht nur ausprobieren |
| Schutz, Kampf und Einsatz in der Not. |
|
| Etwas riskieren oder engagieren. |
| Die Welt besser machen. |
| Es kann so viel passieren. |
| Such dir aus die achtbaren Sachen. |
© Brigitte Obermaier, München, 2003-06-04 | | |
| |
| Missgeschick umfeilen |
| © Brigitte Obermaier, München, 2003-06-05 |
|
| Ein Missgeschick umfeilen. |
| Es kann jedem passieren |
| Das Problem mit anderen teilen. |
| Niemals resignieren. |
|
| Bitte um Hilfe bei jemanden. |
| Familie oder Freunde gibt es bestimmt. |
| Vielleicht nur zuhören bei Verwandten. |
| Du wirst sehen, wie ernst man dich nimmt. |
|
| Für grundlegendere Schwierigkeiten; |
| Suche Gleichgesinnte die, die Lösung kennen. |
| Am Besten nicht zu hastig aufbereiten. |
| Bitte darum, man wird dir die Antwort nennen. |
|
| Sei nicht voreingenommen. |
| Nimm Tipps an und wäre es nur allgemein. |
| Unterstützung und Verständnis bekommen. |
| Es tut gut, nicht allein zu sein. | | |
| Gute Nacht |
| © Brigitte Obermaier, München, 2003-06-06 |
|
| Ist dir schon mal aufgefallen. |
| Worte können aussagen. |
| Über Aufstieg oder versteckte Fallen. |
| Darum will ich was nettes wagen. |
|
| Eine kleine Geste am Ende; |
| Des Tages will ich dir geben. |
| Eine kleine anerkennend Wende. |
| Das gehört zum Leben. |
|
| Einfach so, wie ein kleiner Galan. |
| Träume haben ihre eigene Macht.. |
| Am Abend rufe ich kurz mal an. |
| Um jemanden zu wünschen eine Gute Nacht. |
| |
|
| |
| |
| Der freie Tag |
| © Brigitte Obermaier, München, 2003-06-07 |
|
| Der nächste freie Tag kommt bestimmt. |
| Warum nicht heute schon überlegen. |
| Was man so alles unternimmt. |
| Was könnte man tolles unternehmen. |
|
| Pläne schmieden eine tolle Idee. |
| Für den nächsten freien Tag. |
| Im vornhinein jauchzen, rufen Juchhe. |
| Frei sein ohne Müh und Plag. |
|
| Ich nehme mir Zeit für den Zeitverlauf. |
| Damit ich mich ins unendliche nicht verlier. |
| Mit bunten Stiften den Tagesablauf. |
| Schreibe es auf dekoratives Papier. | |
© Brigitte Obermaier, München, 2003-06-07 |
2003 06 08 Mohnblumenfeld im Sonnenschein
| |

|
|
| |
|
|
| Mohnblumenfeld im Sonnenschein |
| © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-06-08 |
|
| Der Seelentaumel träumt in Rot. |
| Süßer Duft die Luft durchströmt. |
| Blumepracht im Angebot. |
| Des Kuckucks Frühlingsruf ertönt. |
|
| Wie Regenbogen deine Augen. |
| Deine Hände täglich nützen. |
| Ach Mutter ich liebe dein Vertrauen. |
| Deine Liebe wird mich beschützen |
|
| Ich danke dir, du Mutter mein. |
| Für des Daseins Meilenstein. |
| Es leuchtet für dich ganz allein. |
| Ein Mohnblumenfeld im Sonnenschein. |
| | |
|
| |

|
| © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003 |
| Frühling mit wiedererwachendem Vertrauen |
| © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-06-09 |
|
| Alles spriesst und treibt. |
| Alles blüht und gedeiht. |
| Für jedes Geschöpf ist es gegeben. |
| Die freudige Lust zu leben. |
|
| Wiesen gleichen einem Sternenhimmel. |
| Die Osterglocken zart klingeln. |
| Wo Sumpfstellen waren sieht man wie Eierkuchen; |
| Die klatschgelben Dotterblumen. |
|
| In die Höhe die Kornhalme schießen. |
| Wie der Armeen ihre Spießen. |
| Üppig der grüne Klee und fett. |
| Die Kühe schmatzen saftig das Grün im Duett. |
|
| Rote Blütenkerzen haben die riesigen Saumfichten zur Feier. |
| Die Kiefern färben mit Schwefelgold die Maare und Weiher. |
| Borstige Hecken werden gehüllt mit lieblicher Schönheit. |
| Junggrüne Wogen zeigt der Buchenwald im Geleit. |
|
| Langsam öffnen ihre Augen Walnuss und Reben. |
| Blaues Blütenkissen wir in den Gärten erleben. |
| Jasmin und Kirschblüten verströmen ihren Duft. |
| Flammendes Herz und Türkenbund werden besucht. |
|
| In Amsel- und Schwalbennester gieren die jungen Schnäbel. |
| Hummeln und Bienen wetzen ihre Stacheln und Säbeln. |
| Der Kuckuck ruft am Morgen zu früher Stund. |
| Die ersten Kräuter der Bärlauch, schmackhaft und dabei so gesund. |
|
| Schmetterlinge flimmern fröhlich durch die Sonnenstrahlen. |
| Traumsüss die Nachtigall mit trunkenen Töne prahlen. |
| Die Fische springen, vorbei des Winters Frust. |
| Die Wildenten sind toll vor Liebeslust. |
|
| Maßlos ist das Blühen, maßlos die Lebensgier. |
| Die ganze Erde ist in Wohlgeruch gehüllt, auch wir. |
| Unsere Herzen wie blühende Gärten spüren. |
| Die Liebe lässt unsere Leben aufs Neue verführen. |
|
| Träume wie bunte Vögel emporsteigen. |
| Wir lassen uns auf schwebenden Lerchenflügeln gleiten. |
| Schlösser wollen wir im Himmel bauen. |
| Die Welt erreicht unser wiedererwachendes Vertrauen. | |
|
| Kater und Glöckchen |
| © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-06-11 |
|
| Komm treuer Kater mein. |
| Zieh deine scharfen Krallen ein. |
| Laß mich in deine Augen schauen. |
| Sie zeigen Treue und vertrauen. |
|
| Ich fühle durch dein weiches Fell. |
| Seh auf der Stirn den Fleck so hell. |
| Möchte streicheln deinen schlanken Rücken. |
| Den Kopf, den Körper mit entzücken. |
|
| Gehst du fauchend in den Garten. |
| Willst Mäuse und Vögel jagen. |
| Miau klingt es abermals. |
| Weil dein Glöckchen bimmelt am Hals. |
|
| Zärtlich kommt das Schnurren. |
| Des Nachbarshund will knurren. |
| Katzen-Schmusen kommt dazu. |
| Eingehüllt mit bedächtiger Ruh. | | |
| Regenwald retten |
| © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-06 12 |
|
| Ich irrte durch die Stadt |
| Auf glühend heißem Pflaster hüpfend. |
| Nach und nach müde und matt. |
| Resignierte ich und wollte verknüpfen.. |
|
| Für die Regenwald-Rettung etwas tun. |
| Ich fand nicht die Couch auf dem Viktualienmarkt. |
| Vielleicht steht sie beim Brunnen Neptun? |
| Ich dachte mir, auf und gegen den Infarkt. |
|
| Und setzte mich auf die Biergartenbank. |
| Wollte schon ein K...Bier bestellen. |
| Das sah ich meinen Geldbeutel war leer und blank. |
| Was gibt es doch für neckische Bagatellen. |
|
| Verreisen in Gedanken und Worten. |
| Retten der Kinder Zukunft und Welt. |
| Zum Regenwald und unbekannten Orten. |
| So abgebrannt und ausgelaugt werde ich keine Held. |
|
| Am nächsten Morgen sah die Welt anders aus. |
| Mein Tatendrang werde ich aufs Neue testen. |
| Ich sah den lachenden Himmelszelt für neuen Plausch. |
| Auf alle Fälle werde ich den Regenwald retten. |
|
| >>> 2003-06-12 | |
| Der Tod |
| © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-06-13 |
|
| Weißt du wer ich bin. |
| Welches ist der Sinn? |
| Der Atem der Geschwindigkeit. |
| Der Odem der Sicherheit. |
|
| Auf des Mutter Erde. |
| Bei des Hirten Herde. |
| Braust vorbei der Wind. |
| Dem Leben nicht wohlgesinnt. |
|
| Des Bewacher Stecken, sein Stab. |
| Sieh das Kreuz, auf dem Grab. |
| Das Feuer brennt so heiss. |
| Des Winter Kälte und Eis. |
|
| Gut und Böse er kennt. |
| Traurigkeit sein Name nennt. |
| Vorbei mit Essen und Brot. |
| Vorbei, er kommt einmal, der Tod. |
|
| >>> 2003-06-13 | |
| Schnittlauchsauce |
| © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-06-14 |
|
| Bechamelsauce mach mal fix. |
| Dazu Sojacauce einen Spritz. |
| Etwas köcheln lassen, oh wie fein. |
| Dazu kommt etwas Milch hinein. |
|
| Mit Rindsuppe aufgießen. |
| Wenn Schnittlauchblüten sprießen. |
| Die nimm nicht, die sind zu hart. |
| Nimm frischen Schnittlauch, dünn und zart. |
|
| Nun schneide das Grüne ganz akkurat. |
| Salz weise dazugeben, sonst schmeckts fad. |
| Salzkartofflen geschmackvoll dämpfen. |
| Ein kleines Naturschnitzel zum besänften. |
|
| Warst du fleissig und aufmerksam. |
| Verfeinere alles mit einem Klecks Rahm. |
| Hast du alles gut ausgeheckt. |
| Guten Appetit, auf dass es Euch schmeckt. | |
| Muttertag und wie es nicht sein sollte |
| © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-06-15 |
|
| Soll ich mich wirklich abrackern? |
| Das ganze Jahr nur für Mann und Kinder ackern? |
| Wenn ich jemand rufe, verhallen die Stimmen im Wald. |
| Wenn er kocht, gibt’s heißes Wasser und sonst nur Kalt. |
|
| Ich bin über-normaler Durchschnitt und über dreissig. |
| Ein Maulwurf arbeitet auch, darum bin ich so fleissig. |
| Ich liebe das Reisen, Lesen und ausgefallene Sachen. |
| Wenn ich nicht da bin, habt ihr nichts zu lachen. |
|
| Wohnen darf ich hier, doch Familiensinn schreibt ihr Klein. |
| Ihr treibt euch ebenso rum und ladet mich dazu nicht ein. |
| Ich koche, schrubbe, selbständig, warte nicht bist du sagst näh. |
| Haushaltskram meint ihr, sei vernünftiger, aber ich geh. |
|
| Ich bin für Euch immer da, stellt nur dumme Fragen. |
| Ihr habt mich alle Lieb, das müsst ihr wohl sagen. |
| Eins steht fest, wenn das so weiter geht. |
| Werde ich meinen nächsten Urlaub antreten, weit, weit, weg. |
|
|
| >>> 2003-06-15 | |
| Fantasie und Magie |
| © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-06-16 |
|
| Fantasie die verwerten wir so mal eben. |
| Als Fundament und für unser Leben. |
| Wir brauchen den Einfallsreichtum. |
| Um ab und an als Gaudium. |
| Dem Alltag sich entziehen. |
|
| Den Sorgen entfliehen. |
| Eine Methode um abzuschalten. |
| Eine Art um sich zu entfalten. |
| Helfen kann uns Vielfältigkeit. |
| Ergattern wir die Gelegenheit. |
|
| Am grauen Alltag abreisen. |
| Dem grauen Einerlei davoneilen. |
| Lass dich entführen voll Harmonie. |
| In die Welt von Zauber und Magie. | |
| Himmelsblau |
| © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-06-17 |
|
| Ein kleines Fleckchen Glück. |
| Aus Himmelsblau gemacht. |
| Gibt dir das Behagen täglich zurück. |
| Dass dein Herze vor Freude lacht. |
|
| >>> 2003-06-17 |
|
| Himmelstor |
| © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-06-17 |
|
| Verträumt am Himmelstor. |
| Dem Leben entrückt. |
| Im Hintergrund der Himmelschor. |
| Lächelt sie entzückt. | |
| Zusammenhalt |
| © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-06-18 |
|
| Fleissig wie eine Emse |
| Gefährlich wie eine Bremse |
| Einigkeit wird grossgeschrieben. |
| Nur so kann Zusammenhalt siegen. | |
| Einsamkeit und Zuversicht |
| © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-06-19 |
|
| Einsamkeit sollte nicht sein. |
| <FORM>Geh mal ins nächste Cafe. |
| Darum bleibe nicht allein. |
| Bestelle dir Kaffee, Kakao oder Tee. |
|
| Hier und da, an Tischen verweilen. |
| Menschen mit einer eigenen Lebensbahn. |
| Sie wollen sich ausruhen, nicht davoneilen. |
| Vielleicht sind auch sie einsam? |
|
| Stoppe graue Gedanken die vorüberziehen. |
| Wenn zerrissen ist die Geborgenheit. |
| Einmal der Einsamkeit entfliehen. |
| Trost suchen bei Gemeinsamkeit. |
|
| Nun schiebe die Sorgen mal kurz zur Seite. |
| Sei nicht so genickt. |
| Lebe die Zeit der Freude. |
| Setze ein Lächeln auf dein Gesicht. |
|
| Ja und dann, lächle dein Gegenüber nett an. |
| Nimm ihn mit Aufmerksamkeit in dein Visier. |
| Nette Erinnerungen kommen zurück, irgendwann. |
| Vielleicht ist er zur Entspannung hier. |
|
| Denk an dein Leben, ein einmaliges Geschenk. |
| Versprühe Zuversicht und etwas Glück. |
| Das Lächeln das du verschenkst. |
| Ist wie ein Echo, es kommt zu dir zurück | |
| Antrag auf Vertrauen stellen |
| © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-06-20 |
|
| Willst du den Lenz mit mir beginnen? |
| Mit mir über Felder und Wiesen springen? |
| Auf Bäume klettern im Mai? |
| Blumen Pflücken so allerlei? |
|
| Zur Sommerzeit in der Sonne dösen? |
| Miteinander das Kreuzworträtsel lösen? |
| Pläne schmieden für unser Lebenswerk? |
| Mein sein, einfach mein Augenmerk? |
|
| Im Herbst wenn die Blätter fallen. |
| Lauschen den Vögeln und Nachtigallen. |
| Spaziergang im raschelnden Blätterwald. |
| Für dich sorgen und für unseren Unterhalt. |
|
| Im Winter einander die Wärme geben. |
| Willst du mit mir zusammen leben? |
| Nähe und Hilfe mit dir empfinden. |
| Vertrauen und liebevoll zueinander finden | |
| Sprach zur Liebe |
| © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-06-21 |
|
| Die Vernunft sprach, welch Unding. |
| Zur Liebe und meinte es sei nur Unsinn. |
| Da kam der Stolz und meinte unfreundlich. |
| Du bist zwar die Liebe, jedoch lächerlich. |
|
| Die Berechnung bringt seltsames hervor. |
| Spricht vom Unglück und Liebe ohne Humor. |
| Die Angst ergriff den Körper geschwind. |
| Verteilt den Schmerz an Erwachsene und Kind. |
|
| Da kommt die Vorsicht und meinte innig. |
| Die Liebe sie viel zu leichtsinnig. |
| Die Einsicht sagt, das ist ein schweres Los. |
| Meint zu der Liebe, das ist doch aussichtslos. |
|
| Bleibt die Erfahrung sie sprach so dies und das. |
| Und meinte Unmöglichkeit macht keinen Spass. |
| Optimistisch bleib die Liebe und sprach soeben. |
| Liebe gehört dazu wie die Luft zum Leben. | |
© 2003-06-22 Studierte Wissenschaften für den Mann
| |
|
|
| |
| Studierte Wissenschaften für den Mann |
| © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-06-22 |
|
| Ein Ehe-Mann sollte vorweg studieren; |
| Verschiedene Fächer ausprobieren. |
| Für die zukünftige Ehe, bis ihm sein Kopfe raucht. |
| Weil er verschiedene Wissenschaften braucht. |
|
| Fangen wir an mit dem Studienfach THEATER. |
| Er wird unwissentlich zum lustigen Berater. |
| Weil er zu allen Dingen begreifen kann. |
| Dass auch er den lustigen Ehemann spielen kann. |
|
| Zum Fach der Poesie gibt es zu sagen. |
| Um sich aus allen Ungereimtheiten herauszuwagen. |
| Er muss in ihrem Wesen einiges erkennen. |
| Und sich einen Vers daraus machen können. |
|
| BERGBAU hält Leib und Seele gesund. |
| ARCHITEKTUR mit verborgenen Grund. |
| Der Ehemann braucht dazu die rechte Form. |
| Es beeindruckt die geliebte Ehefrau ganz enorm. |
|
| Will ER IHR Wissen mit Logik verstehen. |
| Sollte er philosophisch vorgehen. |
| Rede locker, frei und nicht gespreizt. |
| Die PHILOSOPHIE hat seinen umständlichen Reiz. |
|
| MATHEMATIK oder Rechnen ist ein schweres Fach. |
| Darum lieber Ehemann rechne täglich nach. |
| Macht die Frau ihm ein X für ein Y vor. |
| Hol lieber die Wissenschaft ALGEBRA hervor. |
|
|
| Zeigt sie ihm lächelnd die Zähne. |
| Zeigt besseres Wissen und hat sie andere Pläne. |
| Kommst du auch über andere Wege dahin. |
| Hilft dir dabei die ZAHNMEDIZIN. |
|
| THEOLOGIE hilft der Weisheit und dem Sinn. |
| DIPLOMATIE ist ebenfalls ein Gewinn. |
| Eine Gardinenpredigt ist nicht gerade angenehm. |
| Lass dazu nicht kommen, dass sollte einsehen. |
|
| Die Verfassung ist umfangreich. |
| POLITIK hilft dabei gleich. |
| Will sich seine Frau im Recht versteifen. |
| Hilft ihm JURA dabei dies zu begreifen. |
|
| KUNSTSTOFFTECHNIK hilft ihm zu konstruieren. |
| Wurfgeschosse zu mit Weichheit auszuprobieren. |
| Damit sie nicht wirft an klaglose Wände. |
| Schöne zerbrechliche Haushaltsgegenstände. |
|
| MUSIK ist das höchste Fach mit Tönen. |
| Dem könnte jeder Mann mit Freude frönen. |
| Ein Lob auf seine Frau zu singen. |
| Und wieder lässt es Herzen höher klingen. |
|
| Ob Wissenschaft studiert oder nicht. |
| Lass erglänzen für sie überall das Licht. |
| Beschütze dein Weib, du hast sie erwählt. |
| Täglich sage IHR: Nur die Liebe zählt. | |
|
| |
|
|
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-06-22 |
| Wie wird meine Kuh stubenrein? |
| © Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-06-23 |
|
| Es ist eine fürchterliche Vorstellung für viele Leute |
| Die Kuh als soziales Geschöpf wirkt eher grob als fein. |
| Darum denkt man an die Gegenwart dem Heute. |
| Denn eine Hauskuh ist nicht mal stubenrein. |
|
| Lernfähig ist die Kuh in wenigen Wochen. |
| Die eigene Toilette mit Leistung erzwingen. |
| Dabei mit ständigen üben und belohnen. |
| Kann man der Kuh vielleicht etwas mit Erfolg beibringen. |
|
| Die Kuh-Erfahrung hat gezeigt. |
| Zwei große Kunstoffwannen in die Ecke am besten erwärmt. |
| Sich die Kuh ihr rückwärts nähert und zur Wanne neigt. |
| Bis sie mit den Hinterbeinen leicht an die Wannenkante schlägt. |
|
| Will man die Wanne säubern beizeiten. |
| Die Kuh steht auf eigenen Fuss. |
| Soll eine Reservewanne Sicherheit bereiten. |
| Es heisst jedoch was sein muss, das muss. |
|
| Sie pinkeln im Stehen, nicht erschrecken. |
| Kühe sind Männer sei nicht verlegen. |
| Darum empfiehlt es sich die Kuh-Klo-Ecken |
| Noch mit einer festen Kunststofffolie auszulegen, |
|
| Die Kuh-Zimmer-Tür sollte niemals geschlossen sein. |
| Denn wie gesagt sie sollen die Kuh-Toilette benutzen. |
| Darum täglich die Wanne säubern ganz rein. |
| Man vermeidet dabei unnötiges putzen. |
|
| Der Geruch, der durch die offene Tür durchs ganze Haus zieht |
| Ist kein Problem - schon nach drei bis fünf Monaten ganz gewiss. |
| Hat sich der Mensch an den würzigen Duft gewöhnt. |
| Stubenrein? Oh nein! übrig ist der Fladen und der Kuhsch.... | |
© Brigitte Obermaier, Muenchen, 2003-06 24 |
| Heimat und Gezeiten |
|
| © Brigitte Obermaier, München, 2003-06-25 |
|
| Raum um Raum, die Gezeiten durchschreiten. |
| Nur wer bereit ist den Aufbruch am Namen zu nennen. |
| Weiss, der Weltgeist will uns Freude bereiten. |
| Die Sehnsucht nach der Heimat lernst du schätzen |
| und aufs Neue erkennen | |
2003 06 26 Entscheidungszeit
|
| |
|
|
|
|
| Entscheidungszeit |
| © Brigitte Obermaier, München, 2003-06-26 |
|
| Nimm dir die Ruhe und Gelassenheit. |
| Nimm dir die Zeit. |
| Auf dein Innerstes hören. |
| Auf die Entscheidung schwören. |
| Lass dich nicht stressen, nicht drängen. |
| Halte dich fern von Alltagszwängen. |
| Wähle in Ruhe etwas aus. |
| Fordere dein Selbstbewusstsein heraus. |
| Gegen die Hektik des Alltages kämpfen. |
| Sich selbst mit Besonnenheit besänften. |
| Nimm dir die Ruhe und Gelassenheit. |
| Wähle die Besonnenheit. | |
|
| |
|
| |
|
| © Brigitte Obermaier, München, 2003-06-26 | |
2003 06 27 Regenbogenkristall
| |
|
|
| |
| |
|
|
| |
| |
|
|
| |
| Regenbogenkristall |
|
© Brigitte Obermaier, München, 2003-06-27
|
| Geschliffenes Glas im Sonnenschein. |
| Sonnenlicht reflektiert den Glanz. |
| Verzauberte Farbspiele laden ein. |
| Zum Farbenspiel-Tanz. |
| Schon die Chinesen verneigten sich. |
| Vor der Harmonielehre und dem Schein |
| Lass es verzaubern das innere Ich. |
| Betrachte es im näheren Augenschein | |
|
| |
|
| |
|
| |
|
| |
|
| |
|
| © Brigitte Obermaier, München, 2003-06-27 |
2003 06 28 Den Baum erkennen
| |
|
|
| |
| |
|
|
| |
| Den Baum erkennen |
| © Brigitte Obermaier, München, 2003-06-28 |
| Baum und Strauch |
| Erkennt man auch. |
| Sie haben ihre eignen Normen |
| Stamm und Blätter haben eigne Formen. |
| Erkennen und deute sie. |
| Frag nach dem warum und wie. |
| Nenne ihre Namen, sieh derer Struktur. |
| Vertiefe dich ins Wissen der Baum-Natur. | |
|
| |
|
| |
|
| |
|
|
|
| © Brigitte Obermaier, München, 2003-06-28 | |
2003 06 29 Zukunft ist offen.
| |
|
|
| |
| |
|
|
| |
| Zukunft ist offen. |
| © Brigitte Obermaier, München, 2003-06-29 |
| Trübe Aussicht, Regenschauer. |
| Nebelig Grau die Naturmauer. |
| Augen blicken traurig drein. |
| Mein Herz gehört dir, du bist mein. |
| Ach ich hab dich ja so gern. |
| Deine Stimme ist so fern. |
| Ich kann sie nicht mehr hören. |
| Ich will nur dir gehören. |
| Eine Träne vergiessen. |
| Dabei nicht verdriessen. |
| Warten und Hoffen. |
| Die Zukunft ist offen. |
| |
|
| |
|
| |
|
| |
|
|
© Brigitte Obermaier, München, 2003-06-29 |
2003 06 30 Natur und Meer
| |
|
|
| |
| |
|
|
| |
| Natur und Meer |
| © Brigitte Obermaier, München, 2003-06-15 |
| Erforsche das Meer. |
| Dort wo die Küste rauscht. |
| Das Abenteuer lockt her. |
| Lädt ein und berauscht. |
| Unzählige Möglichkeiten. |
| Ereignisse pur. |
| Faszinierende Tagen bereiten. |
| Leben mit der Natur. | |
|
| |
|
| |
|
| |
|
|
© Brigitte Obermaier, München, 2003-06-15 |
|