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Hier sind die schönsten Geschichten zu Kerstin&Sascha

Kerstin war also wieder da. Nicht wegen Sascha. Jedenfalls nicht direkt, sondern als Ärztin für Reutlitz .Sascha war über kurz oder lang auf Station C, dem Sicherheitstrakt von Reutlitz, eingesperrt. Sie randalierte, fühlte sich unverstanden, war unzufrieden, unglücklich,wollte wissen, was mit Kerstin war..,ob sie da war.

„Aber glauben Sie nicht“,Kerstin bemühte sich so neutral wie möglich zu reden und es verwirrte sie, dass es ihr nicht gelang“dass es besser wäre für..Frau Mehring, wenn man sie, es kann ja auch nur auf Probe sein.. zurückverlegen würde“ „Ihr Einsatz für ihre Freundin, Frau Mehring, in allen Ehren, aber ich denke nicht, dass sie diese Gefahr“, sprach Herr Janssen.“Sascha,..Frau Mehring ist keine Gefahr“; unterbrach Kerstin hastig.“Na jedenfalls glaube ich kaum, dass Sie sie richtig einschätzen können“ Kerstin nickte gedankenverloren.Wie konnte sie Sascha nur helfen und warum ließ sie der Gedanke an Sascha nicht los?

„Frau Herzog“.Es klopfte an Kerstins Tür.Ein Schließer.Mit Sascha. Erschrocken schaute Kerstin Sascha ins Gesicht, lächelte sie an,.. nein nicht zu lang. „Ich,.. ich seh mir das an“ Der Schließer verschwand. Es herrschte Stille.“Ja ähm was ist denn passiert“,fragte Kerstin als sie die Kopfverletzung bemerkte.“Du heiratest?“fragte Sascha und sah Kerstin mit großen Augen an.“Ja..also Michael hat mich gefragt und wir, ich hab drübernachgedacht“ Kerstin war verunsichert.“Du liebst ihn?“ hakte Sascha nach.Als Antwort nahm Kerstin Sascha Kopf, um ihn zu behandeln. Sascha biss die Zähne zusammen.

„Warum bist du wieder hier?“ Sascha ließ nicht locker.“Ich brauchte Arbeit“ Sascha schaute gekränkt auf den Boden.“Wenn ich etwas für dich tun kann..“, bot Kerstin mitfühlend an als sie Saschas Gesicht sah.

Es verging einige Zeit, die Sascha wie eine Ewigkeit vorkam.Alles Papier war beschrieben, das einzige Buch x mal durchgelesen, Kerstin nicht in ihrer Nähe und sie wurde durch den seltenden Besuchertag daran erinnert ,dass sie draußen niemanden mehr hatte. Dementsprechend deprimiert saß sie auf ihrer Schlafgelegenheit als es plötzlich klopfte. Es war ein Schließer.Mit Kerstin.“Du?“,fragte Sascha erstaunt.“Pass auf ,ich weiß nicht ob es klappt, aber ich hab was für dich..“ „Für mich?“ Sascha verstand die Welt nicht mehr. Die beiden wurden in den Besucherraum gebracht. Kerstins großes Grinsen ließ Sascha Augen aufgeregt strahlen. „Was machst du hier?“ „Ich wollte mal sehen, ob es dir gut geht.Naja und ich hab etwas vorbereitet.Dazu müssen leider deine Handschelle wieder dran!“ Das war Sascha im Moment so was von egal. „Gehen wir..“


„Schließ die Augen“,sagte Kerstin. Sascha schloss die Augen und genoss Kerstins zarte Hände auf ihren Schulter, die sie vorsichtig lenkten. Sie liefen einige Schritte. Der Schließer hatte die beiden alleingelassen.Sie gingen hinaus.Die Sonne schien und es waren bestimmt 22*C Nach ein paar Schritten waren sie da und Sascha durfte die Augen öffnen .“Wahnsinn“,sagte sie glücklich „..aber warum das?“ Kerstin grinste nur. „Komm setz dich“ Kerstin hatte eine Decke auf dem Rasen ausgebreitet, mit Obst, ein paar Broten. „Hast du Hunger?, möchtest du was trinken?“ bot Kerstin an. „Später“ Sascha schaute über den Rasen, atmete die Luft genüsslich ein, genoß die wärmende Sonne. Sie kamen ins Gespräch. Wie früher. Redeten über das, was war. Über Wünsche. Ein leichter Wind wehte und ließ Saschas Haare ein bisschen umherwehen. Wie schön sie doch war, wenn sie lächelte.Kerstin war wieder etwas durcheinander.Nein ich liebe Michael.Nicht Sascha.“Danke“,sagte Sascha und riss Kerstin aus ihren Gedanken.Sascha legte sich auf die Decke und schaute in den Himmel.“..wahnsinn,ich dachte ich könnt das nie wieder sehen“ Kerstin grinste schüchtern. Sascha hatte die Augen geschlossen und streichelte Kerstins Hand. „Was machst du in der Zelle?“,fragte Kerstin besorgt.“Schreiben,lesen,träumen von draußen..“Sascha öfnette die Augen und blinzelte durch die Sonne geblendet“..und von dir“Kerstin legte sich neben Sascha „aber keine Sorge ich werde dich nicht belästigen“,sagte Sascha leise.“magst du was essen“, versuchte Kerstin sich um eine anstehende Antwort zu drücken.“o.k.“, Sascha nickte. Das Essen war ihr gleichgültig.

„Hörst du die Vögle?“,fragte Sascha und atmete noch einmal tief ein.“mhhm“ bejahte Kerstin.“Ich beneide sie, sie sind so frei…,frei von Problemen..“ Kerstin war verwundert.Sowas wäre ihr gar nicht aufgefallen. „nur das sie nicht mit dir hier liegen können“ Sascha grinste und in ihrem gesicht bildeten sich ihre typischen Grüpchen. Sie rückte ein Stück näher an Kerstin. Kerstin schluckte verunsichert, ließ die Augen geschlossen.

Es verging noch einige Zeit, aber irgendwann war es Zeit für Sascha wieder in die Zelle zu gehen. „Danke Kerstin“, Sascha schaute Kerstin noch einmal tief in die Augen.“Schon o.k.,das war ja nichts großes..“,spielte Kerstin es herunter.

Kerstin saß gerade vor einer Patientenakte und es war schon eine Woche vergangen seit sie Sascha gesehen hatte und sie war sich immer noch nicht klar über vorhandene oder nicht vorhandene Gefühle. „Ich hoffe du hälst mich jetzt nicht für aufdringlich“ .Sascha stand in der Tür. „..oder verrückt“


„Was hast du denen erzählt“,fragte Kerstin, erleichtert darüber, dass nichts schlimmes festzustellen war.“Ist das so wichtig?“Sascha schaut intensiv in Kerstin Augen. Nervös strich Kerstin sich durchs Haar. Sascha hörte nicht auf sie so anzuschauen. „Sascha“, sagte Kerstin ernüchternd ,ihre Wangen röteten sich und sie stellte sich ans Fenster. Sascha folgte ihr langsam.“ warum weichst du mir ständig aus? Kerstin ich will nicht aufdringlich sein, aber..“ Kerstin schaut aus dem Fenster, schielte aber verunsichert zu Sascha. “hey,.. du hast die Haare kürzer?Das sehe ich ja jetzt erst“ „Michael ist es gar nicht aufgefallen“,sprach Kerstin leise und wandte sich wieder Sascha zu. Sascha nahm Kerstins zitternde Hand. „Jetzt sag mir bitte, warum arbeitest du in Reutlitz? Warum das mit letzter Woche?“ „Sascha ich weiß es nicht. Ich bin im Moment etwas durcheinander.Akzeptier das einfach..bitte“ „Ich kann das nicht ewig aushalten, Kerstin,..ich denk den ganzen Tag über nichts anderes nach“ Sascha streichelte Kerstins Gesicht und schaute ihr intensiv in die Augen. Kerstin lächelte versunsicher, kam mit ihrem Gesicht etwas näher und küsste Sascha. Sie musste es einfach tun, Sascha sah einfach zu süß aus. Erst vorsichtig, dann immer leidenschaftlicher. Sie streichelte Sascha intensiv über den Rücken und zig sie an sich. „lass mich nicht mehr los“ flüsterte Kerstin, als Sascha sie umarmte. Kerstin hatte die Augen geschlossen. Beide genossen den Augenblick indem sie zusammen waren, denn es war unsicher , wann sie sich wiedersehen würden. Sascha küsste Kerstins Hals „ich liebe dich Kerstin.“ ,sagte Sascha liese. Kerstin wurde heiß und kalt .Ihr Herz raste und sie wusste, dass sie das richtige tat, dass sie ihrem Herzen folgt. Sie mussten niemanden beweisen, wie hetero sie war, sie hatte ohnehin schon genug gelitten in letzter Zeit. Ihre Gefühle zu lange unterdrückt.Gefühle, die jetzt von Minute zu Minute mehr wurden. Sie war bereit für eine Zukunft mit Sascha.
(von einfach_süß_finden)

 

Polterabend:

„Guten Morgen Schatz“, flüsterte eine Stimme. Noch nicht aufstehen. Achnee. Bloß nicht.Ist so schön gemütlich.Bin auch noch so müde.“Komm ich hab Frühstück gemacht.Mit frischen Brötchen“Ich will keine Brötchen ,ich will schlafen. Ach mann, warum musst du so verdammt lieb sein. Michael hatte es mal wieder geschafft. Kerstin rappelte sich langsam und mehr oder weniger munter auf.Wenn er sich schon so ne Mühe gemacht hat. Er nahm sie an die Hand, lief langsam mit ihr in die Küche.“ui..wie schön“, freute sich Kerstin. Michael hatte sich wirklich Mühe gemacht. Und Tee. Früchtetee.

Heute war es also soweit. Der 1.te Schritt zur Hochzeit. Die Generalprobe.Der Juni. Schöner Monat zum Heiraten. Glücklicher kann man doch gar nicht sein.Danach noch eine Woche frei.Also 2 Wochen insgesamt. Bestehend aus Knuddeln, Kuscheln, Knutschen, noch mal das Ganze, etwas einkaufen,planen, Einladungen verschicken, Erfahren wer kommt,noch mal weiter planen, ausschlafen, Streß trotzdem haben, telefonieren.Michael hatte sich auch freigenommen.2Wochen.Und heute abend also Polterabend.Polterabend!Morgen dann noch ein wichtiger Tag. Der Flieger ginge dann um 8:00 morgens.Koffer packen!“Michael.. hast du die Liste.. bist du die Liste durchgegangen, haben wir alles zusammen?“ „Natürlich Schatz“, sprach er ruhig. Es war klar. Er war die Ruhe in Person und Kerstin machte wieder alle hibbellug.Mensch es war aber auch wichtig alles. Da kann man ruhig mal etwas aufgeregt sein. Kerstin genoß das Frühstück. Genoß den Ausblick.Herrlich. Auf dem Balkon.. mit der Aussicht frühstücken. Mit dem Mann,.den man liebte. Herrlich.

„J.V.A Reutlitz?“ Michael sah verwundert auf den Briefumschlag.“Och nee“ „Gib her ich les ihn trotzdem .. wird ja nichts schlimmes sein. Hendrik weiß ja, dass ich Urlaub hab … ganz harmlos.“ „…bitte kreuzen Sie ihm unteren Abschnitt an, ob sie kommen können“ stand da.“ja“ angekreuzt und „Sascha Mehring“ darunter.


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2.ter Teil

„Und?“;fragte Michael gespannt. Kerstin las noch einmal, nahm Michael gar nicht wahr. Das konnte doch nicht sein. Sie hatte doch nicht? Hatte sie? Wie hatte Sascha so eine Einladung bekommen? Kerstin war verwirrt, hatte sie doch so eine schöne Zeit mit Michael erlebt. „Was ist nun?“fragte Michael.“Was?“ „Na der Brief!“ Kerstin gab ihn Michael. Das konnte doch nicht wahr sein. Alles in ihr wurde wieder aufgewirbelt.

 

„Hey..“ Die Tür ging auf. Michael kam grinsend herein. „Kerstin.. ich hab die Einladung Hendrik gegeben.. und eine für Sascha. Ich weiß doch wie gut ihr befreundet seid“ Er grinste. Michael nahm Kerstins Hand. Er schaute verliebt. Kerstin aber dachte an Sascha. Sollte sie sie wieder ausladen..?? Nein das wäre feige. Vielleicht wäre es ja auch ganz gut,wenn sie käme. Sie liebte ja eh nur Michael. Ja.Ja! Ja,verdammt.

 

Der Polterabend fand bei ihnen in der Wohnung statt. Nachbarn vorgewarnt.Ein paar Freunde waren da. Ehemalige Arbeitskollegen. Und Nachbarn. Kerstin klammerte sich an Michael. Und Michael war glücklich. Er begrüßte alle Gäste herzlich. Uschi kam auch. “Hey hier ist ja schon richtig was los.. ich hoffe ich bin nicht zu spät“ Kerstin schüttelte den Kopf. „Komm rein“

 

Die Wohnung war geschmückt. Draußen da hingen Lampions, es brannten Fackeln. Musik lief. Essen hatten sie bringen lassen. Büfett. Kerstin unterhielt sich mit Uschi, Frau König, wie sie sie immer noch nannte. Heute nicht über den Knast, heute über die Hochzeit, über Schottland. Die Vorfreude auf Schottland wuchs in Kerstin. „Ja. Morgen um diese Zeit da bin ich schon verheiratet“ Kerstin grinste.. schaute gedankenverloren auf den Bode dann zu Michael, „Hach vielleicht sollten Lorenz und ich auch noch heiraten“

 

Es klingelte.“Michael.. gehst du.. ich kann grad nicht“,rief Kerstin schon etwas angeheitert und warf ihm dankend eine Kusshand zu. Michael nickte. „Michael ist schon ein Glückstreffer“, schwärmte Kerstin Uschi vor.

 

„Entschuldigung, wenn ich euch unterbreche, aber hier ist noch jemand“,mischte Michael sich ein. Sascha. Hendrik und Sascha.Egal.Lachen.“hallo Hendrik.. hallo…. Sascha“ begrüßte Kerstin beide. Sascha sah gut aus. Ziemlich gut sogar.

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3.er Teil

 

 

So gut, dass Kerstin sie länger als nötig und als jeden anderen anschaute.Das sie andauernd zu ihr schaut. Sich schuldig fühlte, wenn sie in deren Augen sah. In deren hoffnungslose Augen. In deren wunderschöne Augen „.Nein. Wegschauen .Du heiratest morgen, Kerstin“,rief sie sich ins Gewissen.“Was ist los mit Ihnen Kerstin?“,fragte Uschi.“Was soll sein..?“sprach Kerstin. Ihr war zum Heulen zumute. Michael unterhielt sich angeregt mit Hendrik.Sascha saß am Tisch mit ein paar Gästen.Niemand kannte sie hier.Aber es war gut so.So würde man sie wohl als normal behandeln.Sie redete ein paar allgemeine Dinge mit den Gästen. Sah Kerstin, die immer wieder zu ihr schielte.

 

Das Geschir war zerschmissen worden. Kerstin und Michael kerrten es weg. Die Musik wurde etwas lauter gestellt. Zum Tanzen. Michael und Kerstin eröffnetten dies mit dem 1.ten Tanz.

 

Partnerwechsel.Übrig blieben:Uschi und Kerstin. Und Sascha. „Puh.. tanzt ihr 2 ruhig.. ich brauch eine Pause“,meinte Uscho. Ein kleines, schüchternes Lächeln in dem eiskalten Gesichtsausdruck von Sascha machte sich breit. „also nur, wenn’s o.k. ist?!“,meinte Sascha. „..äh..klar“Kerstin wurde nervös. Sascha reichte die Hand.Kopf hoch, dachte Kerstin. Kopf hoch uind nichts anmerken lassen. Sascha legte ihre Hand auf Kerstins Hüfte. Was für ein Wahnsinns Gefühl.

 

Das Licht war gedämmt.Kerstin liefen Schauer über den Rücken. Sascha schaute ihr in die Augen, brach plötzlich ab. Stürmte hinaus. Kerstin war erschrocken. „Ich hab euch beobachtet“.Uschi.“Was?“,tat Kerstin unwissend.“Geh hinter her“, forderte Uschi Kerstin auf. Kerstin tat es.

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4.Teil

Der Hausflur  war dunkel. Wo konnte Sascha nur sein? Sie musste doch hier irgendwo?Unten auf der Stufe. Saß da wer? „Sascha?“,flüsterte Kerstin.Gott war sie erleichtert.Sascha schaute gequält.“Was ist los mit dir?“,bemühte sich Kerstin normal zu reden.“Kannst du dir das nicht denken?“,sprach Sascha und versuchte nicht alzu vorwurfsvoll zu klingen.Sascha sah sie an.Sie sah so verloren aus. So ohne Hoffnung. Kerstin setzte sich vorsichtig neben sie „ich .. ich will dich ja nicht weiter aufhalten, aber hör bitte auf mich immer so anzuschauen .. ich kann das alles.. dich nicht so leicht vergessen ..“ Unsicher sah Kerstin Sascha an. Als hätte sie Sascha vergessen. Als hätte sie den Kuß jemals vergessen. Sie hatte alles verdrängt, aber sobald sie Sascha sah , oder deren Namen hörte war alles wieder da. Dieses Herzklopfen. Bauchkribbeln. Auch jetzt war es wieder da. Wenn Sascha sie nur ansah.Ihre verträumten Augen. Manchmal hatte Kerstin das Gefühle Sascha könnte in sie hinein sehen. Würde merken, was in ihr vorgeht. Das machte sie dann noch unsicherer.

Es herrschte peinliche Stille und Kerstin wusste, dass sie dran war zu antworten. Kerstin schaute angestrengt auf den Boden, um die richtigen Worte zu finden. „Sascha.. ich das damals.. als wir betrunken waren… das hab ich nicht vergessen. Und ich fand es sogar schön mit dir“ Sascha schaute skeptisch aber ihre Augen waren ein bischen hoffnungsvoller. „Nur das du morgen Michael heiratest“,sagte Sascha mit vorwurfsvoller Stimme. Kerstin schaute Sascha gequält und unsicher an. Was sollte sie jetzt sagen.? Sascha schaute ihr in die Augen. Sascha sollte sie nicht so anschauen. Sie sollte das lassen.Sascha Blicke machten sie ganz verrückt.Nein! Du heiratest morgen und .. Kerstin stand auf. „Kerstin, wenn du mich nicht liebst … o.k , aber ich merkt doch , dass da was ist..“ „Dann musst du dich eben getäuscht haben..“ Sascha ging zur Wand , an der Kerstin sich gelehnt hatte. Sie stützte sich mit den Händen links und rechts neben Kerstin an der Wand ab.“Kerstin.Ich seh doch ,dass ich mich nicht täusche“ Sascha war ihr schon wieder so nah. Sie merkte Sascha Atem.Ihr Herz raste.Warum nur? Sie wollte doch heiraten. „Wovor hast du Angst?“,fragte Sascha einfühlsam. Sie wusste es doch selber nicht verdammt. „Sascha bitte lass mich gehen… ich“ „Nein“ Sascha klang entschlossen und doch sanft. Sie nahm die linke Hand von der Wand, schaute Kerstin verliebt an und  strich ihr vorsichtig mit ein paar Fingern übers Gesicht. Überall wo Saschas Finger gewesen waren kribelte es. „Kerstin, ich liebe dich .Ich will nicht, dass du dich selbst belügst und dich unglücklich machst. Und mich“ Kerstin lächelte und sie kam näher.

 „Lass uns rausgehen..“ ,flüsterte Kerstin

 

Sie setzten sich. Auf eine Bank, die im Garten stand und nur vom Mond etwas erhellt wurde. „Das mit den kurzen Haaren, das steht dir echt gut.. „ Sascha rauchte eine Zigarette. Sie schaute ziellos ein wenig umher. Plötzlich fühlte sie ein zartes Streicheln auf dem Rücken. Sascha wurde nervös. Kerstin nahm Sascha die Zigarette aus der Hand. Drückte sie langsam aus. Sascha schaute verwundert. Kerstin lächelte. Es war kein schüchternes Lächeln, es war ein echtes Lächeln. Kerstin drehte mit dem Zeigefinger einige von  Saschas Haarsträhnen ein. Sascha legte einen bezaubernden Blick auf. Sah in  Kerstins aufgeschlossene, glänzende Augen.War dies ihre letzte Chance. Kerstin zog Sascha an sich. Gab ihr einen kleinen Kuß auf die Nasenspitze. Nahm Saschas Hände. Hielt sie vorsichtig fest . Dann küsste sie Sascha. Ganz vorsichtig und zart, langsam und verspielt. Sie schauten sich an. Die Gesichter ganz nah voreinander. Kerstin schaute in Sascha leuchtende Augen.

„Kerstin“, Hendrik war gekommen. Auf der Suche nach Sascha. Ruckartig ließ Kerstin Sascha los.

 

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