pflegende Angehörige


 

 

  

Pflegeforschung zum Erleben chronisch kranker und alter Menschen 3456830416

 

In Ruhe verrückt werden dürfen 3596105161

 

Das Recht der Alten auf Eigensinn 3497016624

 

Nahrungsverweigerung bei Demenzkranken 3935964218

 

Verwirrt nicht die Verwirrten 3884140973 

 

Ist heute Montag oder Dezember? 3884140620

 

Mutbuch für pflegende Angehörige und professionell Pflegende altersverwirrter Menschen 3407558813

 

Wenn Eltern Kinder werden und doch die Eltern bleiben 3456835515

 

Fachbegriffe für Altenpflegerinnen und Altenpfleger 3778258702

 

Krankheits- und Medikamentenlehre für die Altenpflege 3437553119

 

Selbstreflexion in der Pflegepraxis 3456839359

 

Pflege als Beruf oder aus Nächstenliebe? 3935964552

 

Berührt von deinem Schmerz 3451280930

 

ganzheitliche Ansatz der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie  www.oekids.at

Das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit www.bmg.bund.de   erreichen Sie von Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 20 Uhr (0,12 Euro/Min. aus dem deutschen Festnetz) unter folgenden Telefonnummern:

018 05 - 99 66-02  Fragen zur Krankenversicherung

018 05 - 99 66-03 Fragen zur Pflegeversicherung

018 05 - 99 66-09 Fragen zur gesundheitlichen Prävention

01805 - 9966-07 Gehörlosen/Hörgeschädigten-Service Schreibtelefon

 

 

 Urlaubsbetten für Pflegebedürftige, denn auch Angehörige brauchen eine Pause 


 Sie sind die wahren Helden des Alltags, die Angehörigen von Pflegebedürftigen Patienten ( In Österreich betreuten 230.000 Angehörige im Jahr 2005 ein Familienmitglied zu Hause.) Keinen ruhigen Tag und häufig auch keine ruhige Nacht haben die Angehörigen - und das häufig über viele Jahre hinweg. Viele von Ihnen opfern sich dabei so sehr auf, das sie selbst dabei krank werden. Wichtig ist es für alle Betroffenen, sich rechtzeitig zu besinnen auf eigene Bedürfnisse und Wünsche sowie die eigenen Grenzen. Hierbei können die regelmäßigen Besuche oder die regelmäßigen Kontaktaufnahmen zu einer Selbsthilfegruppe sehr helfen. 

Maria, Magda, Paul berichten: "Alle fragen immer nur, wie es meinem Mann (Frau) geht. Wie ich mit der Situation zurecht komme, dass interessiert niemanden."

Die meisten Angehörigen von Pflegefällen sind einen seelischen und körperlichem Zusammenbruch nahe.

Ursache: ein Pflegefall zu Hause - Gründe dafür gibt es viele: angeborene oder erworbene Behinderung, Unfalles, Schlaganfalles, Altersbedingt usw.

Für so vieles, was für den Otto Normalbürger selbstverständlich ist - benötigen Pflegefälle Unterstützung: der Gang auf WC, beim Baden, An- und ausziehen, rasieren, sich die Haare machen, Stiegen steigen, Essen zubereiten, Fleisch zerschneiden, Knödel zerteilen, sich ein Butterbrot streichen usw. Viele Pflegefälle können nicht einmal für 30 Minuten täglich - etwa damit ein Einkauf erledigt werden kann - sich selbst überlassenbleiben!

Ehemals unternehmungslustige Menschen empfinden in dieser Lebensphase sehr viel Wut und Zorn, aber auch Schmerz ob der eigenen Ohnmacht - der aufgestaute Frust wird an den Menschen ausgelassen, welche die Pflegefälle am meisten lieben: an der Gattin und an den (noch zu Hause lebenden) Kindern.

Die Angehörigen von Pflegefällen sind aus diesem Grunde ab und zu richtig wütend auf den Pflegefall. Im Handumdrehen tut es den Angehörigen sehr Leid - zudem fühlen sich viele unter Druck gesetzt, da es in den meisten Fällen keine Hoffnung auf Besserung gibt - sondern die Aussicht des nahen, unausweichlichen Lebensendes, des Verlustes des geliebten Menschen.

Einen Pflegefall zu betreuen - ob beruflich oder privat - das bedeutet immer ine schmerzhafte Konfrontation mit den eigenen Grenzen. Neben Gefühlen von Hilflosigkeit und Trauer stellen sich recht bald körperliche Überforderung - zB durch Heben und Tragen - sowie seelischen Ausgebrannt sein ein - auch als Burnout bekannt. Der Verlust der selbstbestimmten Freizeit und der mit dem Pflegefall einhergehende Verlust an sozialen Kontakten tun sein Übriges. Da die Erlösung in der Regel das (natürliche) Lebensende ist, wird diese Lebensphase von den Angehörigen voller Angst, aber auch voller Sehnsucht nach dem erlösenden Tod erlebt - andererseits will man häufig den zu Betreuenden noch möglichst lange bei sich haben.

 

Schutz vor Überforderung - Wege aus der Überforderung

Bevor Sie sich entschießen, die Betreuung eines Angehörigen zu übernehmen, sollte man seine Motive dafür hinterfragen. Wird die Betreuung aus Liebe oder Dankbarkeit oder weil Sie es als Bereicherung empfinden, gebraucht zu werden? Gegen diese Beweggründe ist grundsätzlich nichts zu sagen - insbesondere wenn ihre eigene seelische und körperliche Gesundheit dem nicht entgegensteht.

Oder ist es die Angst, ins Gerede zu kommen, von den Nachbarn und den weiteren Familienangehörigen außerhalb des eigenen engeren Familienverbandes als jemanden angesehen, der die Mutter, den Vater oder den Ehemann in ein "Heim" abschiebt? Dieser vermeindliche oder tatsächlich vorhandene Druck beeinflußt besonders in ländlichen Gebieten die Entscheidung der Angehörigen. Bedenken Sie: sie leben nur einmal, es ist ihr Leben, dass Sie sich selbst gestalten. Ihre Aufgabe ist es nicht, ihre Nachbarn und die Familienmitglieder außerhalb Ihrer Kernfamilie zufrieden zu stellen, sondern wählen Sie das Beste und Machbarste, Verträglichste für sich, Ihre Angehörigen und den Pflegefall!

Die meisten Pflegefälle möchten von sich aus ihren Angehörigen nicht zur Last fallen - auch über den Tod hinaus nicht! ( Grabpflege) Pflegefälle haben häufig Verständnis dafür, wenn Sie hin und wider oder regelmäßig professionelle Hilfe durch mobile Dienste hinzuziehen. So erhält ihr Pflegefall zudem eine Bereicherung seiner sozialen Kontakte.

Reden Sie offen und ehrlich miteinander, wie Sie Ihr künftiges gemeinsames Leben organisieren wollen. Für den Fall eines eigenen Krankenstandes, Operation, Entbindung, Urlaubs ec.  gibt es zB die Angebote gut geführter Heime zur vorrübergehenden Kurzzeitpflege.

Auf Initiative des österr. Sozialministerium gibt es jetzt Information, finanzielle und organisatorische Unterstützung über Pflegegeld (dem früheren Hilflosenzuschuss), Kurzzeitpflege, Hilfsmittel, Heilbehelfe, Pensions-Weiterversicherung, Beitragsfreie Mitversicherung, Ausgleichsfond, Ersatzpflege, Familienhospizkarenz über das Pflegetelefon: 0800 20 16 22

 

Ab 2006 können in Österreich all pflegende Angehörigen ab der Pflegestufe 3 des zu betreuenden Familienmitgliedes eine günstige Pensionsversicherung erwerben. Weitere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer 0800 201622 oder www.bmsg.gv.at

 

atms - der österreichische Spezialist für Service-Rufnummern und PremiumSMS– ist ein dauerhafter Partner und Sponsor der Caritas Österreich. Anlässlich der Caritas Pflegeoffensive 2004 „Miteinander – Füreinander“ stellt atms der Caritas die Service-Rufnummer 0800 880 280 kostenlos zur Verfügung.

Pflegeoffensive der Caritas

Die Caritas bietet – mit unterschiedlichen Schwerpunkten in den einzelnen Diözesen – eine breite Palette an Diensten an, um alten und kranken Menschen den Alltag zu erleichtern. Nahezu die Hälfte der insgesamt 8.400 Caritas-Mitarbeiter sind in diesem Bereich tätig.

Gerade Angehörige, die alte und kranke Menschen pflegen, haben ein Recht auf Entlastung. Wertvolle Dienste leistet hier das Angehörigentelefon der Caritas.
Zusätzlich zur ganzjährigen umfangreichen Betreuung und Beratung von sozial benachteiligten Gruppen, der Pflege von alten Menschen, Hospizdiensten etc. initiiert die Caritas immer neue Schwerpunkte: Im Herbst 2004 startet die große Informationsoffensive zum Thema Pflege „Miteinander – Füreinander“, gemeinsam mit den Pflegeeinrichtungen und den mobilen Pflegediensten.

Bewusstseinsbildung als Ziel

Das Ziel der Informationsoffensive ist die Bewusstseinsbildung im Bereich Pflege, Bekanntmachung der verschiedenen Hilfsangebote, die den Menschen Unterstützung im Alltag bieten können und eine gesellschaftspolitische Auseinandersetzung mit dem Thema Pflege und Würde im Alter.

Dank der Hilfe von atms kann die Caritas noch optimaler helfen

 

Beratung für Pflegende

Österreichweit – kostenlos – telefonisch

Tel: 01 544 1597 300

Fax: 01 545 70 00

1050 Wien, Geigerg. 5 – 9/3. Stock

sozialservice.bmags@apanet.at

 

Wir informieren und beraten über

·        Betreuungsmöglichkeiten zu Hause

·        Hilfsmittel, Heilbehelfe, Adaptierungen

·        Kurzzeitpflege, Stationäre Weiterpflege

·        Sozialrechtliche Fragen – insbesondere über alle Fragen im Zusammenhang mit Pflegegeld, dem früheren Hilflosenzuschuß

·        Finanzielle Hilfe und Förderungen

·        Kursangebote, Selbsthilfegruppen

·        Freizeitgestaltung und vieles mehr

 

Wiener Hauskrankenpflege www.whs-wien.at

Die Pflegeombudsstelle ist ab Mittwoch, den 14. Jänner 2004, im Geriatriezentrum Am Wienerwald (1130 Wien, Jagdschloßgasse 59) im Pavillon 17 Hochparterre (Lift) zu erreichen.

Die neue Telefonnummer lautet 801 10/3941 Sekretariat, die Faxnummer 801 10/3949. e-mail: info@pflegeombudsmann.at , www.pflegeombudsmann.at

Erreichbar: telefonisch und persönlich (Terminvereinbarung erbeten) von Mo bis Fr 8 - 20 Uhr, Sa, So und Feiertag 8-20 Uhr telefonisch in Kooperation mit dem SozialRuf Wien (533 77 77)

Selbsthilfegruppen:

Gruppe für pflegende Angehörige

A 3300 Amstetten, Wiener Strasse 47/1

Tel: 0043 7472 63297

frauentreffpunkt@aon.at

 

 

Club für pflegende Angehörige – Böheimkirchen

Elisabeth Hebart

A 3100 St. Pölten, Ferstlergasse 4

Tel: 0043 2742 249 – 1307

herbart@noe.hilfswerk.at

 

weitere Infos:

 

Hinweise zum Thema Demenzerkrankung

 

www.wien.at/ma47

 

www.einfachleben.at

 

www.servicemensch.at

 

Kuratorium Wiener Pensionistenwohnhäuser: www.haeuser-zum-leben.com

 

www.pflegewissenschaft.ac.at/ipg/gudenus_text.pdf    www.pflegewissenschaft.ac.at

 

www.pflegenetz.at

 

Vorsorge Patiententestament

 

Pflege in Deutschland ist teuer - auch wenn Angehörige sich um die Versorgung kümmern. Allein die Ausgaben für Hilfsmittel, Wäsche und Fahrten können ganz schön ins Geld gehen. Erst recht wirds teuer, wenn ein Pflegedienst zum Einsatz kommt. Immerhin beteiligt sich das Finanzamt an den Kosten. Sie lassen sich als außergewöhnliche Belastung geltend machen und mindern dann nach Abzug der so genannten zumutbaren Belastung das steuerpflichtige Einkommen. FINANZtest sagt, welche Kosten das Finanzamt berücksichtigt und welche Belege Sie dafür vorlegen müssen.
Mehr dazu findet ihr hier...

 

Pflegetagebuch:

www.pflegen-online.de

www.fachberaterfuerpflege.de

 

Raum Pforzheim: mobile medizinische Pflegeangebote bei Ihnen Daheim

 

Achtung: Sozialer Absturz nach der Pflege des schwerst behinderten Kindes - die Betroffenen lebten von Spenden & Pflegegeld. Nach dem Tod gibt es nichts

 

Sie haben ihn jahrelang gepflegt - die Eltern von Phillip, der 1982 schwerst behindert geboren wurde. Sie haben geschnorrt und gebettelt, damit ihr Sohn nicht in ein Pflegeheim kam. Die Wohnung war dank vieler Spenden eine Intensivstation. Sie achteten nicht auf sich. Und nun bekommen sie die bittere Rechnung....

Mehr als 10 Jahre lang übernahmen Phillips Eltern die Pflege für ihren Sohn. Rund um die Uhr. In schichten.

Als der an Muskeldystrophie Duchenne - einer äußerst seltenen Krankheiten, die mit Knochenschwund verbunden ist - leidende Philipp dann auch noch ins Wachkoma fiel, wurde er von Ärzten in ein Pflegeheim überwiesen. Die Eltern lernten dort in 12 S´tunden-Diensten die Pflege, bettelten um Spenden, um ihr Zuhause in eine Intensivstation zu verwandeln und brachten ihren Sohn heim. Gelebt haben sie von der gemeinsamen Notstandshilfe in Höhe von knapp 850 Euro. Und von dem Pflegegeld. Es reichte, denn Ansprüche hatten sie keine. Phillip starb. Und für seine Eltern sollte, wie Vater Erich M., die wahre Tragödie erst jetzt beginnen. Denn Sie stehen vor dem totalen Nichts. Für pflegende Familienangehörige gibt es ungenügend finanzielle Unterstützungen und Absicherungen, zB in Punkto AMS- und Sozial-, aber auch Pensionsrechtlich.

"Wir haben dem Staat viel Geld erspart, weil wir unseren Sohn selbst gepflegt und versorgt haben", so seine verständliche Verständnislosigkeit. "Ich bekomme im Moment 15,40 Euro täglich. Ich muss immer wieder aufs Arbeitsamt, aber in meinem Alter mit langer Berufsunfähigkeit ist das aussichtslos. Pflege zählt eben nicht. Und für eine Alterspension bin ich zu jung, für eine Arbeit - trotz nachgewiesenen Burnout  - aber gesund genug."

Muss das sein? Muss man schwer Geprüfte weiter prüfen? Wo bleiben Versicherungszeiten für Pflegende? fragt u.a. die Ombudsmannredaktion rund um Dr. Zilk www.krone.at

 

In jedem Fall raten wir zur Zusammenarbeit mit dem gut ausgebildeten Fachleuten ihres Vertrauens:

www.docanddoc.at  - erste Vertretungsbörse für Ärzte im Internet

Österreich: www.beratungstellen.at   www.bestHELP.at   www.bestMED.at  www.coaching.cc    www.ergotherapeuten.at  www.kunsttherapie.at  www.lebensberatung.at  www.logopaeden.at  www.mediation.info   
www.musiktherapie.at  www.physiotherapie.at  www.politiker.at   www.psychologen.at   www.psyonline.at   www.selbsthilfe.at   
www.supervision.at   www.training.at 

 

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