Fitness
*Was ist Fitness?
Fitness bedeutet Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Sie besteht aus Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Schnelligkeit und Leistungsfähigkeit. Fitness bedeutet nicht unbedingt, einen Körper zu haben, bei dem man jeden Bauchmuskel einzeln sieht und der so einfach einen Marathon laufen kann. Fit zu sein bedeutet, eine Krankheit leichter zu überwinden oder fit für ein Spiel oder für den Beruf zu sein. Fitness heißt nämlich auch, durch regelmäßiges Training, mehrmals in der Woche, seinen Körper zu trainieren und ihn aufzubauen. Fitness ist also die optimale, und nicht die maximale Leistungsfähigkeit des Menschen.
*Ausdauer
Ausdauer bedeutet, eine Aufgabe oder eine Übung über einen möglichst langen Zeitraum durchzuführen. Deshalb nennt man Ausdauer auch Ermüdungswiderstand. Hierbei kann man zwei verschiedene Arten von Ausdauertraining ausmachen:
Lokales Ausdauertraining;
Allgemeines Ausdauertraining.
Der Unterschied zwischen diesen beiden Arten liegt bei der Ermüdung. Beim „lokalen Ausdauertraining“ entscheidet der Trainingszustand und die energiesparende Arbeitsweise darüber, ob man früher oder später ermüdet. Beim „allgemeinem Ausdauertraining“ hingegen entscheidet die Energiezufuhr, also der Transport von Sauerstoff und Nährstoffen darüber, wann man ermüdet.
Mit diesen Alternativen von Ausdauertraining kann man folgende Dinge trainieren:
*Kraft
Krafttraining kann man in drei verschiedene Bereiche aufteilen: Maximalkrafttraining;
Schnellkrafttraining;
Kraftausdauertraining.
Beim Maximalkrafttraining arbeitet man mit möglichst schweren Gewichten, dafür aber mit wenigen Wiederholungen innerhalb eines Satzes (Block). Das heißt, dass zum Beispiel das Gewicht einer Hantel maximiert wird, so dass es dem Sportler bei den letzten Wiederholungen fast schon schwer fällt das Gewicht zu heben. Hierbei erzielt man vor allem eine Einlagerung von Muskeleiweiß, was eine größere Muskelfaserdicke und einen größeren Gesamtmuskeldurchschnitt erzielt. Man sollte aber beachten, das es besonders beim Maximalkrafttraining zu gefährlichen Spitzenbelastungen des Herz-Kreislauf-Atmungs-Systems kommen kann, die durch falsche Atmung, also Pressatmung und Blutdruckanstieg hervorgerufen werden können.
Beim Schnellkrafttraining hingegen arbeitet man mit relativ leichten Gewichten, dafür aber mit schnellen Bewegungen.
Beim Kraftausdauertraining setzt man ebenfalls auf leichte Gewichte und zusätzlich auf hohe Wiederholungen innerhalb eines Satzes. Hierbei erzielt man vor allem eine Änderung im Energiestoffwechsel der einzelnen Muskelzelle. Eine Vergrößerung des Gesamtmuskels wird allerdings nicht erzielt.
*Schnelligkeit
Schnelligkeit heißt, eine bestimmte Bewegung in möglichst kurzer Zeit durchzuführen. Also ist die Schnelligkeit von der maximalen Kraft der bestimmten Muskeln abhängig. Je größer die maximale Muskelkraft und je niedriger der äußere Widerstand ist, desto kürzer ist die Zeit der Bewegung. Das Schnelligkeitstraining besteht daher gleichermaßen aus Krafttraining.
Beim Schnelligkeitstraining ist das Intervallprinzip sehr beliebt. Hierbei besteht zwischen Belastung und der Erholungsphase eine festgelegte Zeit. Doch wird bei einer Pause nicht auf die volle Erholung gesetzt, sondern nach kurzer Zeit wieder weitertrainiert.
*Ernährung
Die Ernährung spielt im Bereich der „Fitness“ eine große Rolle. Denn eine gesunde Ernährung ist die Voraussetzung für körperliche Leistungen. Bei Jugendlichen ist dies besonders wichtig für den Wachstum, aber auch bei Erwachsenen können bei falscher oder einseitiger Ernährung Leistungsschwächen hervorgerufen werden. Daher hängt eine richtige Ernährung von Lebensalter, Geschlecht, Konstitution (Körperaufbau) und körperlicher Beanspruchung (Fitness) der unterschiedlichen Stoffwechselbedürfnisse des Organismus ab.
Folgende Bestandteile der Ernährung sollten aber enthalten sein:
Eiweiß;
Kohlenhydrate;
Fette;
Proteine.
Eiweiß kann man durch Milchprodukte oder Fleisch aufnehmen. Es ist wichtig für den Wachstum und den Aufbau von Muskeln.
Kohlenhydrate sind besonders in Nudeln aller Art enthalten. Sie enthalten Energie, die wichtig sind, um gut Sport treiben zu können.
Fette kann man gut durch Fleisch konsumieren. Sie sind zwar als Fettmacher bekannt, haben aber einen hohen Energiegehalt.
Proteine sorgen für einen schnellen, gesunden Aufbau von Muskulatur, Organen, Knochen, Blut und Haut. Proteine sind vor allem in Fischen enthalten.