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AGP
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Der Accelerated Graphips Port ist ein von INTEL entwickelter Hochgeschwindigkeitsbus für die Garfikausgabe. Die Bandbreite eines alten PCI - Buses ist mit maximal 132 Mbyte's an seine Grenzen gestoßen. In einer modernen Workstation wird darum heute AGP eingesetzt, womit die Bandbreite der Datenübertragung erheblich angehoben worden ist |
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ATA
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Advanced Technology Attachment Spezifikation zum Anschluss von Festplatten an den AT Bus |
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Abegsicherter Modus |
besondere Betriebsart von Windows-Betriebssystemen, die Teile des Systems (Treiber u.ä.) beim Systemstart deaktiviert, um Probleme mit Hard- und Software lösen zu können. Wurde Windows nicht ordnungsgemäß beendet, schlägt das System diesen Modus beim nächsten Rechnerstart automatisch vor. |
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Absturz |
PC-Kauderwelsch für den Zustand, daß der Rechner nicht mehr auf Tastendrücke, Mausklicks oder andere Aktionen des Benutzers reagiert. Bei Windows macht sich dieser Umstand auch gerne durch die berühmt-berüchtigten blauen Bildschirme mit "allgemeinen Schutzrechtverletzungen" bemerkbar. Teilweise löst sich das Problem durch Warten, oft hilft nur das Aus- und erneute Einschalten des Rechners, wobei aber Daten verloren gehen können. |
| Account |
Benutzerkonto bei einem Internet Anbieter (Provieder ). Zu jedem Account gehören ein Benutzername und ein Paßwort. Mit diesen Daten identifiziert man sich bei der Anwahl seines Providers und hat danach beispielsweise Zugriff auf seine E-Mails. |
| Administrator |
Auch Systemverwalter genannt. Der Betreuer oder Verwalter eines Systems, der quasi als Hausmeister für das lokale Netz fungiert. |
| ADSL |
Asymmetric Digital Subscriber Line, steht für eine hoch entwickelte Technologie zum Transport von großen Datenmengen über Kupferleitungen (Telefonleitungen). Sie ermöglicht hohe Geschwindigkeiten bis zu acht Megabit pro Sekunde zum Kunden und einem Megabit pro Sekunde vom Kunden zurück ins Netz und ist damit rund 60 mal schneller als ISDN. Seit 2000 können in Deutschland Privatkunden diesen schnellen Zugang zum Internet nutzen. |
| Agent |
Unter Agenten versteht man nicht nur Geheimdienstler, sondern auch Programme, die sich vom Benutzer gesteuert um die Beschaffung von Informationen kümmern. So existieren beispielsweise Anwendungen, die einen Suchauftrag automatisch an mehrere Suchmaschinen weitergeben, deren Ergebnisse auswerten und danach übersichtlich zusammenfassen. |
| AGP |
Kurzform für "accelerated graphics port" (beschleunigte Grafik-Schnittstelle). Von Intel entwickelte Technologie, bei der die Grafikkarte parallel zum Prozessor Daten berechnen kann, was die Arbeitsgeschwindigkeit erhöht und die Grafikdarstellung beschleunigt. Voraussetzung für AGP ist ein Prozessor mit der Multimedia-Erweiterung MMX, der bei neuen Pentium- und Pentium II-Prozessoren und AMDs K6 vorhanden ist. |
| Alpha-Blending |
Unter Alpha-Blending wird das Einstellen der Transparenz eines Bildpunktes verstanden. Üblicherweise besitzt jedes Pixel drei Farbkanäle, jeweils einen für die Farben Rot, Grün und Blau. Gängige Grafikprogramme verfügen außerdem über den so genannten Alpha-Kanal. Darin wird angegeben, wie sich die Bildpunkte überlagern sollen. Bei niedrigen Werten erscheinen die entsprechenden Farbflächen transparent. Bei hoher Einstellung ist er undurchsichtig. Durch Alpha-Blending lassen sich am Computer transparente Stoffe wie Wasser oder Glas realistischer darstellen. |
| AMD |
Advance Micro Devices, wie die Firma mit vollem Namen heißt, ist in den letzten Jahren vor allem als harter Konkurrent für den frühren Partner Intel in Erscheinung getreten. AMD fertigt Prozessoren, die deutlich günstiger als die von Intel sind, dabei aber vergleichbare Leistung bringen. Der AMD K5 entspricht dabei dem Pentium, der AMD K6 dem Pentium II. Die Erweiterung 3DNow deutet auf spezielle Funktionen zur 3D-Darstellung hin, die momentan aber noch von den wenigsten Programmen unterstützt wird. |
| Analog |
Als analog bezeichnet man ein Signal, das innerhalb eines festgelegten Bereiches jeden beliebigen Wert annehmen kann, also unendlich viele Stufen besitzt. Im Gegensatz dazu bestehen digitale Signale lediglich aus Nullen und Einsen, dem sogenannten Binärcode, mit dem auch Computer arbeiten. |
| Animierte GIF's |
Ein besonderes Grafikformat, das besonders durch das Internet starke Verbreitung gefunden hat. Ein animiertes GIF besteht in Wirklichkeit aus einer Summe von einzelnen, statischen GIFs und kann für einfache Animationen verwendet werden, wie man sie beispielsweise aus Werbebannern im World Wide Web kennt. |
| Anwendung |
Als Anwendungsprogramme gelten beispielsweise Textverarbeitungen, Tabellenkalkulationen oder elektronische Kalender, also Programme für den Einsatz im Büro oder einem anderen professionellen Rahmen (Spiele für die Mittagspause auf der Arbeit sind deshalb aber trotzdem keine Anwendungen...) |
| AOL | (America Online) Name eines Online-Dienstes |
| API |
Kurzform für Application Programming Interface. Ein festgelegter Standard, mit dem Windows-Programme auf ein Gerät oder ein anderes Programm zugreifen können. |
| Apple |
Der amerikanische Konzern verkörpert den amerikanischen Traum des "Vom Tellerwäscher zum Millionär" wie kaum ein anderer. Die Studenten Steve Jobs und Steven Wozniak legten 1976 in einer Garage im Silicon Valley den Grundstein für einen Welterfolg. |
| Archie |
Ein spezieller Suchdienst im Internet, der ständig erreichbare FTP-Server abfragt und alle dort abgelegten Dateien in einer Datenbank verwaltet. |
| ASP | Abkürzung für Application-Service-Provider, die Software bei Bedarf über das Internet zur Verfügung stellen. Ein Beispiel ist das derzeit entwickelte "StarPortal" der kalifornischen Firma Sun Microsystems, über das jeweils benötigte Funktionen der Office-Software von StarDivision bereit gestellt werden |
| AT Befehle | Die Sprache der Modems. Jedes Modem kann mit sogenannten AT-Befehlen (von englisch: Attention = Aufmerksamkeit) umgehen, mit denen sich die Grundeinstellungen des Geräts beeinflussen lassen. |
| ATM |
(Asynchronous Transfer Mode) Asynchrone Datenübertragung. Mit diesem System werden Daten ohne Informationsverluste über weite Strecken in Höchstgeschwindigkeit transportiert. Dazu werden die Daten in sehr kleine Pakete zerlegt und zielgerichtet an den Empfänger weitergeleitet. |
| Attachement |
An eine E-Mail angehängte Dateien. Diese Funktion wird von allen modernen E-Mail-Programmen unterstützt und ermöglicht es beispielsweise, bekannten über das Netz Bilder, Videos und Dokumente zu schicken. |
| ATX | Spezielles Bauformat für PC-Hauptplatinen (Motherboards). Es wurde 1996 von Intel festgelegt und löst das frühere Baby-AT-Format ab. Die Anordung macht die Steckplätze für den Hauptspeicher leichter zugänglich, erlaubt kürzere Kabelwege beim Anschluß von Festplatten und Disketten-Laufwerken. Außerdem wird der Rechner auch nach dem Abschalten mit 5 Volt Grundspannung versorgt, um beispielsweise beim Empfang eines Faxes schneller starten zu können, und der Prozessor wird durch einen externen Lüfter am Netzteil besser gekühlt. |
| Authenticode |
System der Firma Microsoft, um Avtive X Programme mit Hilfe von Codierverfahren unverwechselbar zu signieren. Damit soll der Anwender die Sicherheit erhalten, daß ein Programm von einem vertrauenswürdigen Urheber stammt und keine gefährlichen Viren enthält sowie seit der Signierung nicht mehr verändert wurde. |
| Autoresponder |
Eine bekannte Variante ist die Eingabe der eigenen E-Mail-Adresse auf einer Webseite. Der Autoresponder, der beim Anbieter eingerichtet ist, versendet dann automatisch eine vorgefertigte Information an die angegebene Adresse. Viele Provider bieten Autoresponder auch für E-Mail-Accounts an. So wird z.B. zur Urlaubszeit jede empfangene E-Mail mit einer kurzen Antwortmail à la "Bin bis 24. August unterwegs" beantwortet. |
| Avatar |
Dreidimensionale Verkörperung der eigenen Persönlichkeit in modernen grafischen Chats. Avatare können Menschen, Tiere oder andere Fantasiegestalten sein und sollen dem Chatpartner einen ersten Eindruck von der eigenen Person vermitteln. Bei den meisten Angeboten ist nur eine begrenzte Zahl unveränderbarer Avatare zur Auswahl vorgegeben. |
| Backbone |
Frei übersetzt das Rückgrat eines Netzwerkes. Im Internet sind Backbones die Stationen, an denen die Daten aus allen Richtungen zusammenlaufen und weitergeleitet werden. |
| Backslash |
etwa "rückwärtsgerichteter Schrägstrich". Nichts anderes als das Zeichen \, das auf den meisten PC-Tastaturen über die Tastenkombination "ALT-GR" und "?" dargestellt werden kann. |
| Backup |
Sicherungskopie, um Daten im Falle eines Verlustes wieder herstellen zu können. |
| Bandbreite | Die Bandbreite eines Internet-Providers legt die maximale Menge an Daten fest, die gleichzeitig durch die Leitung des Anbieters übertragen werden können. Diese Bandbreite wird gleichmäßig unter den einzelnen Nutzern aufgeteilt. In der Regel stellen Provider eine Bandbreite von 2 MBit/s (das entspricht 2 Millionen Bits bereit. |
| BAPT |
Bundesamt für Post und Telekommunikation, inzwischen unter dem Namen Regulierungsbehörde bekannt. |
| Baud | Baud ist eine Geschwindigkeitsangabe für Datenübertragungen. Sie geht auf den Franzosen E. Baudot (geb. 1845, gest. 1903) zurück. Ein Baud bezeichnet einen "Schritt" pro Sekunde und gibt die Anzahl der Zustandsänderungen in der Sekunde an. Wird gerne mit der Maßeinheit Bits verwechselt |
| BBL |
Chat-Kürzel für den englischen Ausspruch "Be Back Later". Weist darauf hin, daß man erst einmal aus dem Netz verschwindet und später wieder zurück sein wird.. |
| BBS |
Abkürzung für "bulletin board system". Englische Bezeichnung für Mailboxen oder Diskussionsplattformen. |
| BCC |
Begriff aus der Welt der E-Mails. Mailprogramme lassen neben dem Empfänger (To) oft auch das Versenden von Kopien (CC) und Blindkopien (BCC = Blind Carbon Copy) zu. Ermöglicht es, jemandem die Kopie einer Mail zu schicken, ohne daß der ursprüngliche Empfänger dies bemerkt. Im Gegensatz dazu ist das Verschicken einer CC-Kopie für jeden einsehbar. |
| Benchmark |
Ein Benchmark ist ein einheitlicher Test für Hard- und Software. Um zum Beispiel die Leistungsfähigkeit verschiedener Grafikkarten zu ermitteln, werden Programme eingesetzt, mit denen die Karten möglichst vielseitig und intensiv angesprochen werden. Dabei werden immer die gleichen Daten verarbeitet. Dadurch lässt sich erkennen, welche Leistungen ein Programm oder eine Hardware auf einem bestimmten Anwendungsgebiet bringt - zum Beispiel, ob eine bestimmte Grafikkarte besonders gut für Spiele geeignet ist. |
| Beta - Version |
Unfertige Vorabfassung eines Programms, die an einen ausgewählten Kreis von freiwilligen Testern abgegeben wird. Diese sogenannten Betatester überprüfen die Funktionsfähigkeit des Programms und tragen durch ihre Fehlermeldungen und Anregungen dazu bei, das endgütig in den Handel gelangende Produkt zu verbessern. |
| Betriebssytem |
(engl. Operating System; auch OS) Die Grundlage für das Arbeiten auf einem Computer. Software kann auf einem Rechner erst dann ausgeführt werden, wenn ein Betriebssystem installiert ist. Die grundlegenden Funktionen sind im Kernel enthalten. Im PC-Bereich handelt es sich dabei meist um DOS oder Windows bzw. Alternativen wie OS/2 von IBM. Für Macintosh, Amiga und Atari existieren eigene Betriebssysteme. |
| Bildauflösung | Gibt an, aus wievielen Punkten (Pixeln) sich das auf einem Monitor dargestellte Bild zusammensetzt. Moderne Monitore im PC-Bereich arbeiten meist mit den Auflösungen 640 x 480, 800 x 600 oder 1024 x 768. Dabei wird eine Auflösung von 1024 x 768 vor allem für Monitore ab 17 Zoll Durchmesser empfohlen |
| Bildwiederhol-frequenz | Ein Anhaltspunkt für die Bildqualität eines Monitors. Gemessen in Hertz (Hz) gibt sie an, wie oft sich das Monitorbild pro Sekunde neu aufbaut. Ein Wert von mehr als 72 Hz wird vom menschlichen Auge als flimmerfrei wahrgenommen. Ein normaler Fernseher arbeitet mit 50 Hz, also 50 Bildern pro Sekunde, was bei entsprechend geringem Abstand zum Bild auch schnell Kopfschmerzen hervorruft. Moderne Fernseher und Monitore arbeiten mit 100 Hz und mehr. Dabei sinkt bei Monitoren mit zunehmender Bildauflösung meinst die Wiederholfrequenz ab |
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Bilineares Filtering |
Funktion von 3D-Grafikkarten. Verschiedene Oberflächenstrukturen werden durch Verwischung farblich aneinander angeglichen |
| Binär |
Binär ist ein Zahlensystem, das sich vom bekannten Dezimalsystem (Zahlen von 0 bis 9) dadurch unterscheidet, daß es nur die Werte 1 (aktiv) und 0 (inaktiv) kennt. Es ist die Grundlage digitaler Datenübermittlung und auch unter der Bezeichnung "duales System" bekannt. |
| Binärdateien | Während sich eine Textdatei meist aus druckbaren Zeichen zusammensetzt, sind Programmdateien, Grafiken oder auch DOC-Files, wie sie von Word erzeugt werden, sogenannte Binärdateien. Um solche Dateien über das Internet, etwa in Newsgroups oder per E-Mail zu verschicken, müssen Sie erst besonders codiert werden |
| BIOS | engl. Abkürzung für "Basic Input/Output System". Baustein auf dem Motherboard des Rechners und quasi die unterste Ebene der Software, die dem Rechner überhaupt erst Leben einhaucht, indem sie das Zusammenspiel der einzelnen Bestandteile koordiniert. Die bekanntesten BIOS-Hersteller heißen Award und American Megatrends (AMI) |
| Bit/s | Abkürzung für Bits pro Sekunde, auch: BPS. Maßeinheit für die Übertragungsgeschwindigkeit, etwa eines Modems. Acht Bits/s entsprechen einem Byte pro Sekunde. Wird häufig fälschlicherweise als "Baud" angegeben. Moderne Modems können bis zu 56.000 Bit/s übertragen. Bei ISDN sind 64.000 Bit/s (64 KBit/s) Standard, während die Daten zwischen speziellen Internet-Servern oft mit erheblich höherer Geschwindigkeit (bis zu 144 Millionen Bit pro Sekunde) ausgetauscht werden |
| Blue Ribbon |
Ein Zeichen des Protests gegen Kontrolle und Zensur im Netz. Seinen Ursprung hat das Symbol in den USA, wo es nach einem - mittlerweile zurückgezogenen - Neuentwurf des amerikanischen Kommunikationsgesetzes ("Communication Decency Act") aufkam. Es ist der roten Schleife zur Solidarität mit Aids-Opfern entlehnt und hat inzwischen eine Vielzahl von Nachahmern mit sich gebracht. |
| Bluetooth |
Standard für den schnelle Funkübertragung von Daten zwischen unterschiedlichen elektronischen Geräten über eine Entfernung bis etwa zehn Metern. Bluetooth - der Name leitet sich von König Harald Blauzahn ab, der im 10. Jahrhundert in Dänemark regierte - gilt damit als Nachfolger der Infrarot-Technik. |
| Body |
Bereich einer E-Mail oder eines Newsgroup-Beitrags, in dem sich der eigentliche Inhalt der Nachricht befindet. |
| Bookmark |
engl. für Lesezeichen. Bezeichnet bei einem Browser die Möglichkeit, häufig aufgerufene Adressen für den Direktzugriff abzuspeichern. Beim Internet Explorer heißen die Bookmarks "Favoriten". |
| Book-Standards | Sammelbegriff für unterschiedliche CD-Normen. Neben normalen Musik-CDs (Audio-CDs) existieren beispielsweise CDs mit Digitalem Ton (CD-DA = CD Digital Audio). Diese beiden CD-Typen werden dem "Red Book-Standard" zugeordnet. CD-ROMs für den Gebrauch mit Computern fallen unter den Yellow-Book-Standard. Video-CDs sind White-Books und Photo-CDs sogenannte Orange Books. |
| Bookware |
Kunstwort aus der Verschmelzung von Book (Buch) und Software. Im klassischen Sinne die Kombination eines Buchs mit einer begleitenden CD oder Diskette, auf der sich Übungen oder Beispielprogramme befinden. Mittlerweile aber auch als Begriff für Umsetzungen von Buchtiteln auf Datenträger verwendet (z.B. Reclam-Klassiker auf CD-ROM). |
| Bootdiskette | Diskette, auf der die wichtigsten Systemdateien gespeichert sind, die den Start eines Betriebssystems ermöglichen, falls beim Start von der Festplatte ein Problem auftritt. Im Fall von MS-DOS und Windows enthält eine Bootdiskette beispielsweise die Dateien MSDOS.SYS und IO.SYS sowie den Befehlsinterpreter COMMAND.COM als Grundlage für die Kommunikation mit dem Rechner |
| booten |
Laden des Betriebssystems (etwa DOS oder Windows), üblicherweise von der Festplatte. Wird im Userslang auch gerne als "hochfahren" bezeichnet. |
| Bots |
Kurzform von Robots. Automatische Programme und Skripte, die selbständig Datenbanken oder FTP-Server durchforsten und dabei bestimmte Aufgaben erfolgen. Eine Unterform sind die Bots, die im IRC-Chat Kontrollaufgaben wahrnehmen und die Suchmaschinen-Bots, die den Inhalt des World Wide Web erfassen und die gewonnenen Daten zum Bestand der Suchmaschine hinzufügen. |
| Bounce |
Ein englischer Begriff, der das Phänomen bezeichnet, daß eine E-Mail nach dem Verschicken mit Fehlermeldung zum Absender zurückkommt (von englisch "bounce" = zurückprallen). Ursachen können Tippfehler in der E-Mail-Adresse oder die vorübergehende Nichterreichbarkeit des angesprochenen Mail-Rechners sein. |
| Breitbandnetz |
Über Koaxialkabel, Glasfaser oder auch Satellit werden mit sogenannten Breitbandnetzen weitaus höhere Datenübertragungsgeschwindigkeiten als über die herkömmliche Telefonleitung erzielt. Diese Lösungen kommen vor allem in Firmen oder bei Internet-Providern zum Einsatz. |
| Browser |
Ein Programm, mit dem man sich auf dem heimischen PC im World Wide Web(WWW) bewegen kann. Das Web ist der in den Medien meist vorgestellte Teil des Internets, in dem man sich per Mausklick in einer grafischen Benutzeroberfläche über Links von Information zu Information klickt. |
| Brute Force |
Wörtlich überstetzt: "rohe Gewalt". Steht für ein Suchverfahren, bei dem der Rechner alle möglichen Kombinationen ohne weitere Analyse durchprobiert. Wird vor allem dort eingesetzt, wo andere Vorgehensweisen versagt haben oder um abzuschätzen, wie groß ein Aufwand ist. |
| Buffer-Underrun | Immer wieder auftretendes Problem beim Brennen einer CD mit einem in den PC eingebauten CD-Brenner. Kommt zustande, wenn der Rechner nicht schnell genug Daten an den CD-Brenner "nachschiebt". Der Brennvorgang wird abgebrochen, zurück bleiben ein verärgerter Benutzer und ein unbrauchbar gewordener CD-Rohling |
| Bug |
Fehler in einem Software-Programm. Wird vom Hersteller meist durch einen Patch oder einem Bugfix behoben. |
| Bulkware |
Oft werden Zubehörteile wie CD-Brenner oder Prozessoren in zwei Varianten angeboten: als Retail - bzw. Kit-Version und als Bulk/Bulkware. Die im Vergleich zur Retailware deutlich günstigere Bulkware enthält nur das nötigste und ist für Zwischenhändler gedacht, der das Teil als Komponente eines Komplettsystems braucht. Wer fit ist im Umgang mit Computern und sich z.B. Treiber aus dem Netz laden kann, spart mit Bulkware gutes Geld. |
| Bump Mapping |
Funktion der neuesten Generation von 3D-Grafikkarten. Bezeichnet die Darstellung von Oberflächen mit sichtbaren Vertiefungen (Einstanzungen u.ä.). |
| Bus | Neben dem bekannten Fortbewegungsmittel auch ein Leitungssystem zur Übertragung von Daten zwischen einzelnen Geräten oder einzelnen Baugruppen eines Rechners |
| Button |
engl. für Taste, Schaltfläche. Bedienelement einer grafischen Benutzeroberfläche. |
| Byte |
Ein Byte entsteht durch Zusammenfassung von 8 Bit, wodurch 256 Zeichen dargestellt werden können. Es ist die Maßeinheit für die Informationsmenge bzw. Speicherkapazität. |
| BZT . Zulassung |
In Deutschland dürfen nur solche Geräte an das Telefonnetz angeschlossen werden, die eine sogenannte BZT-Zulassung besitzen (einen gelben Aufkleber mit einer Nummer und einem Bundesadler). Diese Zulassung wird vom Bundesamt für Telekommunikation erteilt und ist auf nahezu allen frei verkäuflichen Modems zu finden. |
| Cache |
Zwischenspeicher, in dem häufig abgerufene Informationen abgelegt werden, damit sie nicht bei jeder Anforderung erneut beschafft werden müssen. Etwa als Bauteil in PC- Prozessoren oder bei Festplatten. Im Internet sind sogenannte Proxy-Server die bekannteste Form des Cache. |
| CAD | Abkürzung für Computer Aided Design, also computergestützte Gestaltung. Klassische Anwendungsgebiete sind beispielsweise Architektur und Produktentwicklung |
| Call - Center |
Großraumbüros, in denen Dutzende von Mitarbeitern mit Kopfhörern und integriertem Mikrofon Anrufe entgegennehmen und Kundenanfragen oder Bestellungen bearbeiten. Nahezu alle großen Anbieter der Computerbranche, aber auch die meisten Internet-Provider unterhalten entsprechende Zentren, die teilweise auch von externen Dienstleistern betreut werden. |
| Call by Call |
Ein Begriff aus dem Telefonmarkt. Beschreibt, daß ein Telefonkunde sich nicht fest vertraglich an einen neuen Netzanbieter bindet, sondern bei jedem Anruf (Call) neu entscheiden kann, über welchen Anbieter er telefonieren möchte. Dazu wählt er vor der eigentlichen Rufnummer die entsprechende Netzvorwahl (Prefix) vor, bei Arcor beispielsweise 0 10 70. |
| Calling Card |
Telefonkarte zum bargeldlosen Telefonieren, wie sie insbesondere von amerikanischen Unternehmen wie AT&T angeboten wird. Auch die Telekom hat mit der T-Card eine solche Calling Card im Angebot, bei der die Gesprächsgebühren monatlich vom Bankkonto eingezogen werden. |
| cancel |
engl. Wort für abbrechen, beenden |
| Capi |
Deutsche Weiterentwicklung des API, über die Programme auf ISDN-Geräte zugreifen können. Hat sich mittlerweile in Europa durchgesetzt. In den USA wird der NDIS-Standard eingesetzt. |
| Carrier I | Englischsprachiger Begriff für Telefongesellschaft. Bei weltweit auftretenden TelekommunikationsAnbietern spricht man auch von Global Carrier, bei lokal auftretenden Anbietern wie etwa Netcologne von Local Carrier. |
| Carrier II |
Trägerton; Grundsignal, das ein Modem während der gesamten Verbindung aussendet, um Übertragungsgeschwindigkeit und -norm an die Gegenstelle weiterzugeben. |
| Case Modding |
Case Modding lässt sich am besten umgangssprachlich als "Aufmotzen" des PCs beschreiben. Beim so genannten Modding geht es vor allem darum, dem Computer ein individuelles Aussehen zu verpassen. Dazu werden beispielsweise Plexiglasscheiben ins Gehäuse gesetzt und das Innere mit Kaltlichtkathoden farblich ausgeleuchtet. Neben solchen häufig mit gekauften Teilen vorgenommenen Veränderungen setzen die Bastler - "Modder" genannt - auch auf Selbstgemachtes. Das reicht etwa vom Ansprühen des PCs bis zum Bau eines Voll-Plexiglasgehäuses. |
| CCC |
Kürzel für den Chaos Computer Club. Diese deutschlandweit auftretende Gruppe von Hackern sorgte insbesondere durch das spektakuläre Eindringen in den Rechner der amerikanischen Weltraumbehörde NASA für Schlagzeilen. Der CCC verfolgt keine bösartigen Absichten, sondern will die breite Öffentlichkeit auf Sicherheitslücken und Gefahren der Vernetzung unserer Gesellschaft aufmerksam machen. |
| CD Brenner |
Gerät, mit dem sich eigene CD-ROMs oder Musik-CDs auf dem heimischen Rechner herstellen ("brennen") lassen. |
| CD ROM |
"Compact-Disc - Read Only Memory" Silberne Scheibe, die sich optisch in nichts von den Musik-CDs unterscheidet, aber bis zu 670 MB computerlesbare Daten enthält, die von CD-ROM-Laufwerken für PCs gelesen werden können. |
| CD ROM/XA |
Das Kürzel "XA" steht für "Extended Architecture". Es handelt sich um einen speziellen Standard für moderne Multimedia-CD-ROMs. |
| CD-R |
"Compact-Disc - Recordable", CD-ROM, die von einem sogenannten CD-Brenner-Laufwerk im heimischen PC einmalig mit Daten beschrieben werden kann. Seit neuem gibt es auch CD-RW (Rewritable), die im Gegensatz dazu mehrmals neu beschrieben werden können, allerdings spezielle Brenner-Laufwerke erfordern. Gelesen werden können beide Typen von allen modernen CD-ROM-Laufwerken. |
| Celeron | Abgespeckte Variante von Intels Pentium II-Prozessor, die wegen eines fehlenden Zwischenspeichers ("Cache") deutlich langsamer als ein "echter" Pentium II ist, dafür aber auch einige hundert Mark weniger kostet. |
| CGI |
Kurzform für "Common Gateway Interface". Ein kleines Programm, ein sogenanntes Skript, übernimmt etwa die Aufbereitung von Formulareingaben in eine für den Server verständliche Form oder Suchabfragen von einfachen Datenbanken. Zur Verwendung kommt dabei häufig die Programmiersprache Perl. |
| Chat | Nach dem World Wide Web die wohl beliebteste Anwendung im Internet. Zwei oder mehrere Personen können sich hier über Tastatur miteinander unterhalten. Der verbreitetste Dienst ist das IRC, ein weltweites Netz von Chatrechnern, in das man sich mit einer speziellen Software einschalten kann. Einfacher ist es bei sogenannten "Web-Chats" die das Plaudern per Internetseite ermöglichen. Eine moderne Sonderform des Chats ist das Conferencing. |
| Client |
Endgerät für den Empfang von Daten aus einem Computernetz - der Client (wörtlich: Kunde) erhält seine Daten vom Server (wörtlich: Dienstleister); im übertragenen Sinne auch die Software, die Daten aus dem Netz holt. |
| CORBA |
Steht für eine zukunftsweisende Software-Architektur, die es einzelnen Programmteilen (Objekte) ermöglicht, mit anderen zu kommunizieren. Dabei spielt es keine Rolle, in welcher Programmiersprache oder für welches Betriebssystem sie geschrieben sind. |
| CompuServe | Amerikanischer Online-Dienst |
| Commodore 64 | Kurz C64. Klassiker unter den Heimcomputern, der in den achtziger Jahren große Verbreitung fand und heute noch von Fans aus aller Welt zum Kultobjekt erhoben wird. Wegen seiner eigenwilligen Form auch liebevoll "Brotkasten" genannt. Aus heutiger Sicht sind die 64 KByte Hauptspeicher, die dem Rechner seinen Namen gaben, natürlich eher zum Schmunzeln. |
| Compact Flash |
Kleine Speicherchips, die z.B. in Digitalkameras verwendet werden. Die Kapazitäten reichen von vier bis 128 Megabyte. |
| Conferencing |
Multimediale Variante des Chat, bei dem zur Kommunikation über Tastatur noch Bild und Ton treten. Voraussetzung ist, daß alle Beteiligten eine Soundkarte mit Mikrofon und/oder eine Kamera (sogenannte Webcam) an ihren Computer angeschlossen haben. |
| continue |
engl. Wort für fortsetzen, weitermachen |
| Cookie |
Von einer Internet-Seite erzeugte Textinformation, die auf dem Rechner des Benutzers abgelegt wird. Cookies können durchaus nützliche Zwecke erfüllen. So können beispielsweise die bevorzugte Sprache oder andere Einstellungen gespeichert und beim nächsten Besuch der Website automatisch aus dem Cookie abgelesen werden. Leider sind manche Cookies weniger gutartig. Sie halten die Surfgewohnheiten fest und übermitteln Daten dann ungewollt an andere Anbieter im Netz. |
| CPU |
Abkürzung für Central Processing Unit (zentrale Verarbeitungseinheit). Andere Bezeichnung für Prozessor |
| Crack |
Spezielle Version eines Programms, bei der beispielsweise der Kopierschutz entfernt wurde, so daß es ohne Registrierung genutzt werden kann. Entsprechende Cracks finden sich im Internet zuhauf, ihre Benutzung und Weitergabe ist allerdings illegal. |
| Cut and paste |
zu Deutsch: Ausschneiden und einfügen. Bezeichnet die Fähigkeit vieler Betriebssysteme und Programme, Texte, Grafiken oder Bilder in eine Zwischenablage zu kopieren (bei Windows mit der Tastenkombination STRG-C) und an einer anderen Stelle - auch in einem anderen Programm - wieder einzufügen (mit STRG-V). |
| Cyberspace |
Von William Gibson und anderen progressiven Schriftstellern geprägter Begriff. Ein Prozeß, bei dem man nicht mehr passiv vor dem Computer sitzt, sondern in die Datenströme eintaucht und sie als dreidimensionale Wirklichkeit erlebt. |
| DARPA |
DARPA steht für Defense Advanced Research Project Agency und ist eine vom US-amerikanischen Verteidigungsministerium gegründete militärische Forschungseinrichtung. Ende der sechziger Jahre befassten sich die Forscher mit der Entwicklung eines Kommunikationsnetzes, das auch bei der Zerstörung wichtiger Verbindungen voll funktionsfähig bleiben sollte. Um die Datenübertragung steuern zu können, wurde das so genannte TCP/IP-Protokoll (Transmission Control Protocol/Internet Protocol) erschaffen. TCP/IP gilt heute als Standard für das Internet und für lokale Netzwerke. DARPA kann somit als "Mutter des Internets" bezeichnet werden. |
| Datenautobahn |
Schlagwort aus Amerika, wo Vizepräsident Al Gore das Zeitalter des "Information Superhighway" proklamierte, die Vision einer weltweiten Datenautobahn. In Deutschland brachte Helmut Kohl eine Frage zur Datenautobahn in einer Gesprächsrunde merklich in Verwirrung. Er antwortete mit einem Kommentar zu den Staus auf deutschen Autobahnen. |
| Datenbank | Hilfsmittel zur Verwaltung großer Datenmengen. Klassische Anwendung ist etwa eine Kunden-Datenbank, bei der Name, Adresse und weitere Daten des Kunden erfaßt werden. Der Datenbestand kann dann komfortabel durchsucht oder beispielsweise auch mit anderen Anwendungen wie etwa Rechnungs- und Mahnwesen, verknüpft werden. Für den Heimgebrauch sind etwa Datenbanken denkbar, die die eigene Buch- oder Musiksammlung verwalten |
| D-Box |
Spezieller Decoder zum Empfang von Digital-TV |
| DCE |
Kurzform für Data Communication Equipment und englische Bezeichnung für eine sogenannte "Daten-übertragungseinrichtung" (beispielsweise ein Modem). |
| Decoder |
Gerät oder spezielle Software zur Entschlüsselung von Daten. So erfordert beispielsweise der deutsche TV-Sender Premiere einen Hardware-Decoder, diverse Online-Dienste einen Software-Decoder. |
| DECT | (Digital European Cordless Telephony) Standard für schnurlose Telefone (nicht Handys). Festgelegt wird unter anderem der benutzte Frequenzbereich von 1,88 bis 1,9 Gigahertz. DECT ermöglicht unter anderem, daß Handgeräte und Ladestationen von verschiedenen Herstellern untereinander austauschbar sind. Außerdem wird gegenüber anderen weltweiten Schnurlos-Standards eine erhöhte Abhörsicherheit festgelegt |
| dekodieren | entschlüsseln |
| Demo | Für kommerzielle Anwendungsprogramme oder Spiele werden oft kostenlose oder preisgünstige Demos angeboten, mit denen das Produkt ausprobiert werden kann, bevor man sich für den Kauf entscheidet. Solche Demo-Versionen werden oft auf Internet-Seiten zum Download angeboten oder sind auf CD-ROMs in PC-Zeitschriften zu finden. Üblich ist, daß bestimmte Funktionen des Programms, zum Beispiel Speichern oder Drucken, deaktiviert sind |
| Desktop |
Die grafische Arbeitsoberfläche bei einem Betriebssystem, zum Beispiel Windows. Außerdem wird der Begriff für eine bestimmte Bauweise von Computern verwendet. Während Tower hohe Gehäuse sind, die meist unter den Schreibtisch gestellt werden, sind Desktop-Rechner niedrige Gehäse, die üblicherweise direkt unter dem Monitor Platz finden. |
| DFÜ | Abkürzung für Daten-Fern-Übertragung. Bezeichnet die Übermittlung von Daten über größere Distanzen, z.B. über Modem oder ISDN-Karte |
| DFÜ Netzwerk |
Programmodul von Windows 95/98, das dabei hilft, mit dem eigenen Rechner über Modem oder ISDN-Karte Kontakt zu einem anderen Netzwerk, üblicherweise dem Internet, herzustellen. |
| DHCP |
Kürzel für "Dynamic Host Configuration Protocol". DHCP-Server werden meist in Firmen-Netzwerken eingesetzt. Sie teilen jedem Rechner bei der Anmeldung ans Netzwerk eine IP-Adresse aus einem festen Vorrat zu und geben die Adresse nach Abmeldung wieder frei. Dieses Verfahren ist insbesondere dann sinnvoll, wenn mehr Rechner als IP-Adressen zur Verfügung stehen und nicht immer alle PCs gleichzeitig mit dem Netzwerk verbunden sind. |
| DigitalTV |
Digitales Fernsehen ist in Deutschland vor allem durch die Anbieter DF-1 und Premiere bekannt. Aber viele öffentlich-rechtliche Programme bieten inzwischen digitale Programme an. Diese werden im Kabelnetz meistens auf den Sonderkanälen eingespeist, sind aber auch über Satellit zu empfangen. Mit einem Decoder wie etwa der D-Box von Nokia wird das digitale Signal für die Darstellung auf dem Fernseher umgewandelt. |
| DIMM |
(Double Inline Memory Modul) Neue Norm für Speicherbausteine mit 128 Pins, die die bisher verbreiteten SIMMs nach und nach ablösen. Bei der Erweiterung des PCs mit weiterem Arbeitsspeicher muß man wissen, ob der eigene Rechner SIMM- oder DIMM-Module benötigt. |
| Directory |
engl. Bezeichnung für ein Verzeichnis auf einer Festplatte oder einem Internet-Server. |
| Direct 3D |
Grafikschnittstelle von Microsoft, mit der nahezu alle modernen Grafikkarten unter der Windows-Oberfläche 3D-Grafik beschleunigt darstellen können. Teil von DirectX. |
| DirectX |
Microsoft-Standard für den direkten Austausch ("Direct Exchange") zwischen Software und PC, der insbesondere die Grafik von Spieleprogrammen verbessern und beschleunigen soll. Voraussetzung ist allerdings, daß die Software speziell an die Fähigkeiten von DirectX angepaßt wurde. Weitere Komponenten wie DirectSound und DirectInput kümmern sich auch um die Leistungssteigerung von Ton und Eingabe. |
| Dithering | Mit Dithering wird eine Computertechnik bezeichnet, die dem Betrachter eines Bildes oder grafischen Elements Farben vortäuscht, die eigentlich nicht vorhanden sind. Dabei macht man sich die Eigenheit des menschlichen Auges zu Nutzen, eng beieinander liegende verschieden farbige Punkte zu vermischen und durch die Bildung eines Mittelwertes als einzelne Mischfarbe zu erkennen. Dieser Effekt wird durch eine bestimmte Anordnung von Farbpunkten erreicht. Als Vorteil des Dithering-Verfahrens gilt unter anderem der vergleichsweise geringe Speicherbedarf der Bildinformationen |
| DMA | Kurzform für engl. "Direct Memory Access" (etwa: Direkter Speicherzugriff). Dieses Datenübertragungsverfahren ermöglicht es zum Beispiel Festplatten, große Datenmengen direkt in den Arbeitsspeicher des Rechners zu schreiben. Dadurch wird der Prozessor des Rechners merklich entlastet. Für die Steuerung werden sogenannte DMA-Kanäle verwendet |
| DNS-Server | Quasi ein Telefonbuch für das Internet. Alle Rechner, die über das Internet erreichbar sind, verfügen über eine eindeutige IP-Adresse, die aus vier Zahlen nach dem Muster besteht. Da sich Zahlenkombinationen wie 195.189.135.178 aber schlecht merken lassen, werden diesen entsprechende Klartext-Adressen, in diesem Fall z.B. www.rhein-zeitung.de zugeordnet. Der DNS-Server enthält nun eine Datenbank all dieser Zuordnungen und gibt nach Eingabe der Klartext-Adresse die zugehörige IP-Adresse aus, über die dann die Verbindung hergestellt werden kann. Dieser Dialog zwischen Browser und DNS-Server vollzieht sich automatisch und vom Anwender völlig unbemerkt |
| Domain |
Teil einer größeren Netzwerkumgebung, z.B. im Internet. Bei World Wide Web-Adressen setzt sich die Domain meistens aus drei Teilen zusammen. Bei www.microsoft.com etwa steht microsoft für den Namen des Anbieters, com gibt an, daß es sich um einen kommerziellen (com = commercial) Anbieter handelt. Den letzten Teil der Adresse bezeichnet man auch als Top Level-Domain. Neben .com sind beispielsweise .de (deutsche Angebote), .net (Netzwerke) und .org (gemeinnützige Organisationen) als Top Level-Domains verbreitet. |
| Dongle | Kopierschutz auf Hardware-Basis. Vorwiegend bei sehr teuren Programmen wird ein solches Bauteil mitgeliefert. Dieses muß meist auf die parallele Schnittstelle des Rechners gesteckt, andernfalls ist das entsprechende Programm nicht lauffähig. Eine sehr aufwendige und deshalb nicht besonders verbreitete Variante |
| Dot |
englisch für Punkt. Ja, so einfach ist das manchmal... |
| Dotpitch |
Der englische Begriff Dotpitch steht für Punktabstand. Dieser Wert gibt bei Monitoren mit Lochmasken-Darstellung den diagonalen Abstand zwischen zwei Bildpunkten gleicher Farbe an. Der Wert variiert je nach Monitor. Dabei gilt: je kleiner der Abstand, desto schärfer das Bild. Der Dotpitch gilt deshalb als wesentliches Kriterium für die Beurteilung der Bildqualität. |
| Download |
Umschreibung für das Übertragen (auch: Herunterladen) von Daten von einem fremden Rechner auf den eigenen Rechner. Beispielsweise, wenn man sich die aktuelle Version seines Browsers aus dem Internet besorgt. Freaks sprechen hier auch oft von "Saugen". |
| dpi |
"dots per inch". Bezeichnet die Anzahl von Bildpunkten pro Inch (1 Inch = 2,54 cm) und gibt die Auflösung von Scannern, Druckern und anderen grafischen Geräten an. Je höher der dpi-Wert, desto besser auch die Qualität des Ausdrucks bzw. Scans. |
| Drag and drop |
engl. Bezeichnung für "ziehen und ablegen". Funktion einer grafischen Benutzeroberfläche (z.B. Windows), bei der man ein Symbol oder eine Datei mit der Maus markiert und bei gedrückter linker Maustaste an eine andere Stelle des Bildschirms zieht. Bekannt ist beispielsweise die Möglichkeit, Dateien im Windows-Explorer durch Drag und Drop in andere Verzeichnisse der Festplatte zu kopieren. |
| DSL |
Abkürzung für "Digital Subscriber Line". DSL ist ein digitaler Hochgeschwindigkeits-Zugang ins Internet, der ganz normale Kupferleitungen verwendet. Theoretisch sind Übertragungsraten von bis zu 8,4 Megabit pro Sekunde möglich (das ist die 132-fache Geschwindkigkeit eines ISDN- Zugangs. Um die Technik nutzen zu können, ist allerdings ein DSL-Modem und ein Splitter erforderlich. Das Modem empfängt die Daten und der Splitter trennt Sprache und Daten voneinander. Die gängigste Variante sind die ADSL-Zugänge. Das "A" steht für asymmetrisch, denn die Bandbreiten zum Versenden ("Upstream") von Daten sind deutlich kleiner als die zum Herunterladen ("Downstream"). |
| DTAG |
Kürzel für: Deutsche Telekom AG |
| Durchsatz |
Genauer: Datendurchsatz; gibt an, wieviele Daten von einem Modem oder einer ISDN-Karte in einem bestimmten Zeitraum übertragen werden und wird in Bits/s gemessen. Bei ISDN beträgt die maximale Durchsatzrate beispielsweise 64 KBit/s, was 8 KByte/s (1 Byte = 8 Bit) entspricht. |
| DVD ROM |
DVD ist die Abkürzung für Digitale Versatile (vielseitige) Disc. Sie sieht aus wie eine Compact Disc (CD), bietet aber viel mehr Möglichkeiten. So speichert sie z.B. auf einer Seite und Schicht mehr als 2 Stunden Film in brillanter Bild- und Tonqualität, bis zu 8 Sprachfassungen und 32 Untertitel. Mit ihrer im Vergleich zur Audio-CD oder CD-ROM bis zu 25 mal höheren Speicherkapazität wird sie ebenfalls zur Speicherung von Musik, Computerdaten und interaktiven Spielen genutzt. |
| DVD RAM |
Datenträger, der wieder beschrieben werden kann und beidseitig maximal 5,2 Gigabyte fasst; ist meist nicht kompatibel mit der DVD-ROM-Technik. |
| DWDM |
Dense Wavelength Division Multiplexing, Technologie zur Datenübertragung in Glasfasernetzen mit einer Geschwindigkeit von mehreren Terabit pro Sekunde (Billionen Zeichen pro Sekunde). |
| EBONE |
Kurzform von "European Backbone", einem europäischen Datennetz, das nationale und internationale Netze einzelner Forschungseinrichtungen und Internet-Anbieter miteinander verbindet. |
| ECP | Abkürzung für engl. "Extended Capability Port". Eine Erweiterung der parallelen Schnittstelle, die den Anschluß mehrerer Geräte an den Parallelport sowie eine insgesamt höhere Übertragungsrate zuläßt. Moderne Drucker können meist im sogennanten ECP-Modus betrieben werden, sofern der Rechner dies unterstützt |
| Editor | Programm zum Bearbeiten von Texten oder anderen Daten. Reine Texteditoren wie etwa Notepad unter Windows 98 erlauben im Gegensatz zu Textverarbeitungen keine Formatierungen wie Fettdruck, Kursivdruck oder unterschiedliche Schriftarten |
| EDO RAM |
Weiterentwicklung des RAM-Speicherstandards. EDO RAM (Extended Data Out Random Access Memory) erlaubt es dem Speicherbaustein, bereits Speicherzugriffe vorzubereiten, während er noch berechnete Daten an den Prozessor des Rechners überträgt. Dadurch wird insgesamt eine erhöhte Verarbeitungsgeschwindigkeit erreicht. |
| Edutainment |
Kunstwort aus Education (Bildung) und Entertainment (Unterhaltung). Bezeichnet Lernsoftware, die Wissen auf unterhaltsame Weise vermitteln oder dies zumindest versuchen. |
| EDV |
Abkürzung für "Elektronische Daten-Verarbeitung" |
| EIDE |
Erweiterung des IDE-Standards zum Anschluß von Festplatten. Gegenüber IDE wird die Zahl der Steuerkanäle auf zwei erweitert, so daß bis zu vier Festplatten, CD-ROM-Laufwerke oder Streamer an einem einzigen IDE-Anschluß (Controller) Platz finden. Weiterhin wurde die Datenübertragungsrate (11 bis 16,6 MByte/s) sowie die maximale Größe der verwaltbaren Festplatte (bis 8,4 GByte) erhöht und DMA-Unterstützung eingeführt. |
| Electronic Cash |
Ein in Deutschland noch nicht weit verbreitetes Verfahren, Dienstleistungen über das Internet zu bezahlen. Dazu richtet man zumeist bei einer Bank im Internet ein Konto ein und wird dafür mit elektronischen Zahlungseinheiten versorgt, die auf dem eigenen Rechner gespeichert werden. Bestellt man nun auf einer Internet-Seite ein Produkt, werden die elektronischen Zahlungseinheiten an den Anbieter übermittelt, der diese bei der Internet-Bank gegen Geld eintauscht. |
| ELD |
Elektrolumineszenzdisplays werden häufig in Industrie und Medizin eingesetzt. Im typisch orangefarbenen ELD-Licht können etwa ICE-Reisende Zeit und Reisegeschwindigkeit ablesen. |
| E-Commerce |
Allgemeine Bezeichnung für über Datennetze abgewickelten Geschäftsverkehr. Darunter fallen Warenbestellungen über das Internet ebenso wie der Kontakt zwischen einzelnen Firmen. |
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Kurzform für Electronic Mail; zu Deutsch etwa "Elektronische Post". Mit diesem Internetdienst können vorwiegend Texte, aber auch Grafiken und Dateien, von einem Nutzer an einen anderen verschickt werden. Hierzu muß man lediglich die E-Mail-Adresse des Empfängers kennen Die empfangene Mail wird dann auf dem Rechner des Providers oder Online-Dienstes im persönlichen Postfach gespeichert und kann mit Hilfe eines Mailprogramms abgerufen werden. | |
| E-Mail Adresse |
Genauso wie man für Briefpost eine Postanschrift benötigt, erhält man als Internetnutzer von seinem Provider oder Online-Dienst eine elektronische Postanschrift, die E-Mail-Adresse, an die andere Internetnutzer Nachrichten übermitteln können. |
| Emoticon | eigentlich "emotional icon" also Gemütssymbol. Am bekanntesten ist der Smilie :-) - dreht man den Kopf um 90 Grad nach links, kann man ein lachendes Strichgesicht erkennen. Emoticons werden vor allem im Chat oder in E-Mails verwendet |
| Emulator | Ein Programm, das es beispielsweise ermöglicht, auf einem Windows-Rechner alte C64-Spiele zu benutzen. Der Emulator ist ein Programm, manchmal auch ein Bauteil, das ein anderes Betriebssystem simuliert |
| Epoc | Betriebssystem der Kleincomputer von Psion, das zusammen mit anderen Firmen vom Symbian-Konsortium für mobile Internet-Zugangsgeräte weiterentwickelt wird |
| Ethernet | Standard für lokale Netzwerke, der in den siebziger Jahren von Xerox entwickelt und in den Achtzigern insbesondere über Intel und DEC in den Massenmarkt eingeführt wurde. Zur Vernetzung der Rechner werden dabei vorrangig Koaxialkabel (Thin Ethernet), sogenannte Twisted-Pair-Leitungen und mittlerweile auch Glasfaserkabel eingesetzt |
| EULA |
Insbesondere von Microsoft gerne benutztes Akronym, das für "End User License Agreement" steht, also die gesetzlichen Rahmenbedingungen zwischen dem Hersteller der Software einerseits und dem Benutzer der Software andererseits regelt. |
| Euro-File-Transfer |
Datenübertragungsprotokoll, mit dem per ISDN Daten zwischen PCs übertragen werden können. Die Übertragung erfolgt mit 64 KBit/s. Abhängig vom Grad der Komprimierung können so je nach Datenart Geschwindigkeiten von bis zu 300 Kbit/s erreicht werden. |
| EVÜ | Einzelverbindungsübersicht. Eine Dienstleistung von Telefongesellschaften, die alle geführten Gespräche mit Zeitpunkt, Dauer und angewählter Telefonnummer (aus datenschutzrechtlichen Gründen oft um die letzten drei Ziffern verkürzt) aufführt |
| externe Hardware |
Gerät, das nicht in das Computergehäuse integriert ist, sondern nur über eine Kabelverbindung mit dem PC verbunden ist. So gibt es beispielsweise interne Modems (Steckkarten) und externe Modems (eigenes Gehäuse, das auf oder neben den Rechner gestellt wird). |
| Extranet |
Netzwerk zwischen Unternehmen einer Branche, z.B. zwischen Hersteller und Händler von Lebensmitteln. Das Extranet arbeitet technisch wie das Internet. |
| FAT |
Die Abkürzung FAT bedeutet "File Allocation Table", also Datenzuordnungs-Tabelle. Es handelt sich dabei um das von Windows benutzte Format, um Daten auf der Festplatte zu verwalten. Windows 3.1 und alte Versionen von Windows 95 benutzen das Verfahren FAT 16, das Festplatten mit mehr als 2 Gigabyte Speicher nicht ohne Aufteilung verwalten kann. |
| FAQ |
Englische Abkürzung für Frequently Asked Questions (Häufig gestellte Fragen). Dabei handelt es sich meistens um eine Textdatei, in der wichtige Fragen und Antworten zu einem bestimmten Bereich (etwa einem Betriebssystem, einem Modem oder einem Internetangebot) beantwortet werden. Solche FAQs werden oft von den Firmen selbst betreut, oft aber auch durch engagierte Kunden. FAQs findet man beispielsweise in Newsgroups oder auf den Internet-Seiten von Firmen. |
| Feature | Funktion oder Leistungsmerkmal eines Programms |
| Festplatte | Verbreitetstes Speichermedium für PCs. Moderne Festplatten können bis zu 20 Gigabyte (das sind 20.000.000 x 1.024 Byte) speichern |
| File-Server | Übernimmt die zentrale Rolle in Rechner-Netzen und verschafft den Arbeitsplätzen den Zugang zu den gemeinsamen Massenspeicher |
| Finger |
Über den Internet-Dienst "Finger" kann man alle Teilnehmer ausfindig machen, die zur Zeit auf einem bestimmten Server eingeloggt sind. Die eingeloggten Teilnehmer werden dabei zusammen mit ihrer Internet-Adresse aufgelistet. |
| Firewall |
Kombination von Hard- und Software zum Schutz eines internen Netzwerks mit Anbindung an das Internet vor Zugriffen von außen. |
| Firewire |
Ein vom PC unabhängiges System zur Verbindung von Geräten, über das beispielsweise eine Videokamera ein angeschlossenes Fernsehgerät steuern kann. Firewire wurde 1986 von Apple entwickelt und ermöglicht die Kommunikation von bis zu 63 einzelnen Geräten untereinander oder über einen zentralen Computer. Es kommt vor allem in der Videobearbeitung auf Apple-Computern zum Einsatz, wofür es mit Übertragungsraten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde (über 1.500-fache ISDN-Geschwindigkeit) prädestiniert ist. Im PC-Bereich hat sich das deutlich langsamere USB-Bussystem durchgesetzt. |
| Firmware |
Speziell für ein Gerät entwickelte Software mit eng begrenztem Aktionsfeld. Das meist in einem ROM-Baustein untergebrachte Programm steuert die elementären Aufgaben in dem jeweiligen Gerät und ist daher - anders als zum Beispiel bei einem Betriebssystem, exakt auf die vorhandene Hardware zugeschnitten. |
| Flame |
(englisch für "Flamme") bezeichnet emotional ausfallende, teilweise grob beleidigende Erwiderungen in E-Mails oder Diskussionsforen. So werden Anfänger etwa manchmal von selbstherrlichen "Profis" wegen ihrer Unwissenheit angegriffen. Eine andere Form von Flames betrifft die unerlaubte Verbreitung von Werbung in Newsgroups oder per E-Mail, gegen die sich die Benutzer oft mit unfreundlichen Erwiderungen, eben Flames, zur Wehr setzen. Flames sind gerade im Sinne der Netiquette nicht gern gesehen. |
| Flash-ROM |
Wiederbeschreibbarer Datenspeicher, der beispielsweise bei Modems verwendet wird, um sie nachträglich mit neuen Übertragungsstandards nachrüsten zu können. Auch das BIOS eines Rechners kann bei modernen Motherboardsmit einem Flash-ROM auf den neuesten Stand gebracht werden. |
| Flat-Rate |
Bezeichnet die Anbindung an einen Telekomunikationsanbieter, bei der dem Nutzer außer einem festgelegten Betrag keine weiteren Zugangskosten, Telefonkosten und Providerkosten entstehen. Die Flat-Rate ist auf bestimmte Dienstleistungen beschränkt, wie zum Beispiel Internet-Surfen. Man kann damit 24 Stunden 7 Tage in der Woche Online sein oder auch nur bei Bedarf, die Kosten sind im Monat immer gleich. Eine andere Flat-Rate-Variante ist die Anbindung an einen Provider, um alle Auslandsgespräche zu einem monatlichen Pauschalpreis führen zu können. |
| Fogging |
Funktion von 3D-Grafikkarten, mit der Nebelelemente am Horizont simuliert werden. |
| Forum |
Abgegrenzter Diskussionsbereich zu einer bestimmten Thematik, zum Beispiel im Usenet. |
| Frame |
Mit Hilfe von Frames (engl. für ":Rahmen") kann eine Web-Seite in mehrere Bereiche aufgeteilt werden. Verbreitet ist beispielsweise eine Zweiteilung, bei der in der linken Bildhälfte eine Menüleiste angezeigt wird, die während des gesamten Besuchs der Webseite erhalten bleibt, während im rechten Fenster der entsprechend angeklickte Inhalt dargestellt wird. |
| Freecall |
Kostenlose, meist durch Werbung finanzierte Telefonverbindung unter der Vorwahl 0130, die seit dem 1. Januar 1998 schrittweise auf die international übliche Vorwahl 0800 umgestellt wird. |
| Freeware | Software, die ohne Bezahlung genutzt werden darf. Der Programmierer will dadurch meist die Verbreitung seines Produkts forcieren oder einfach selbstlos eine nützliche Entwicklung an andere Nutzer weitergeben. Ein prominentes Beispiel für Freeware sind etwa die Browser Netscape und Internet Explorer, die kostenlos aus dem Netz heruntergeladen werden können |
| Frequenz | Physikalische Maßeinheit für Schwingungen. Die Einheit ist Hertz (Schwingungen pro Sekunde). |
| FSB |
In Computerprospekten anzutreffende Abkürzung, die für "Front Side Bus" steht. 100 MHz FSB bedeutet etwa, daß nicht der Rechner, sondern der Prozessorbus mit 100 MHz getaktet ist, wie es bei modernen Pentium II- oder AMD K6 2-Prozessoren üblich ist. |
| FTP |
(File Transfer Protocol): Um Dateien fehlerfrei über weite Distanzen zu übertragen, greift man auf die Dienste eines Filetransferprotokolls zurück. Dieses faßt die übertragenen Daten zu Blöcken zusammen, die mit einer Prüfsumme ergänzt werden. Gehen Daten verloren oder werden fehlerhaft übertragen, dann ist die Prüfsumme nicht korrekt, und der Datenblock wird erneut angefordert - solange, bis er korrekt übertragen wurde. |
| FTP-Server |
FTP ist neben dem World Wide Web und E-Mail einer der verbreitetsten Internet-Dienste. Es handelt sich um das Filetransferprotokoll, das im Internet verwendet wird. FTP-Server sind Internet-Rechner, die dieses Protokoll benutzen und Dateien aller Art für den Download bereitstellen. Betreiber können Firmen sein, die hier ihre neueste Software anbieten, aber auch Privatleute, die ihre - nicht immer legalen - Festplatteninhalte weiterverbreiten. |
| Gameport | Anschlußmöglichkeit für einen Joystick oder ein anderes Spielsteuerungsgerät an den Computer. Während der Gameport bei älteren Rechner wie etwa dem Amiga oder dem Commodore 64 direkt in das Gehäuse integriert war, findet er sich heute meistens auf Soundkarten wieder |
| Gammakorraktur | Möglichkeit, Helligkeitsunterschiede zwischen einzelnen Monitoren auszugleichen, die insbesondere im professionellen Grafikbereich für eine identische Darstellung von Farben auf Bildschirm einerseits und Drucker oder Belichter andererseits unverzichtbar ist. Der "perfekte" Monitor zeigt einen absolut linearen Verlauf zwischen Schwarz (RGB-Wert 000) und Weiß (RGB-Wert 255 255 255). Da dieser in der Praxis selten erreicht wird, bieten viele Grafikprogramme die Möglichkeit, den Basis-Gammawert von 1 entsprechend zu erhöhen (Bild wird heller) oder zu reduzieren (Bild wird dunkler |
| Gastzugang |
Im Gegensatz zu einer bezahlten Mitgliedschaft, wie sie für den vollen Zugriff auf manche Internet-Seiten notwendig ist, ermöglicht der Gastzugang das unverbindliche und kostenlose Umschauen in einem Teil des Angebotes. Mit der zunehmenden Kommerzialisierung des Netzes wächst leider auch die Zahl der Angebote, für die eine kostenpflichtige Registrierung notwendig ist. |
| Gateway |
Der Übergang zwischen verschiedenen Teilen des Internets oder auch unterschiedlichen Kommunikationssystemen. So existieren z.B. Gateways zwischen Mobilfunknetzen und Internet, die es ermöglichen, per Handy eine E-Mail an einen Internetbenutzer zu schicken. Auch Online-Dienste wie Compuserve oder AOL, die nicht direkt an das Internet angeschlossen sind, greifen auf ein Gateway zurück, um E-Mails aus ihrem System in das Internet zu übermitteln. |
| General-Midi |
Weiterentwicklung des bestehenden Midi-Standards, der die gleichzeitige Wiedergabe von 18 synthetisch erzeugten Instrumenten plus Rhythmus unterstützt und von allen modernen Soundkarten beherrscht wird. Lautstärke, Hall, Position oder Ausdruck sind besondere Klangeffekte, die durch Steuerbefehle angesprochen werden können. |
| GIG |
(Graphics Interchange Format) Weitverbreitetes Speicherformat für Computergrafiken, das sich insbesondere für die Abspeicherung von Schriftzügen und Strichzeichnungen eignet. |
| Glide |
3D-Schnittstelle des Chipherstellers 3DFx. Vereinfacht gesagt ein spezieller Treiber für bestimmte Grafikkarten (Voodoo, Voodoo2, Voodoo Banshee), mit der besondere 3D-Effekte dargestellt werden können. Auch Direct3D ist eine solche 3D-Schnittstelle. |
| Gopher |
Der Internet-Dienst verdankt seinen Namen dem englischen Wort für Maulwurf, Eigentlich ist es aber ein Kunstwort, das sich aus den Begriffen "Go" und "for" zusammensetzt, etwa "Such nach". Nicht umsonst deshalb nennt man in Amerika das Mädchen für alles oft Gopher. |
| GPRS | General Packet Radio Service, Technik für die schnellere Datenübertragung in GSM-Mobilfunknetzen. Für dieses Jahr wird eine Geschwindigkeit bis 50 Kilobit pro Sekunde (statt maximal 14,4 Kilobit im GSM-Netz) angestrebt. Übertragen werden einzelne Datenpakete; die Gebühren werden nach Datenmenge und nicht nach Verbindungszeit berechnet |
| Grabbing |
Einlesen und anschließendes Verarbeiten von Bilddaten mit Hilfe des Computers. Die simpelste Form des Grabbens ist das sogenannte Screen Grabbing (auch Screenshot), bei dem die aktuelle Bildschirmdarstellung in einer Bilddatei abgespeichert wird. Durch Anschluß einer Videokarte können auch Bewegtbilder auf den PC gelangen und dort nachbearbeitet und geschnitten werden (Motion Grabbing). |
| Grafikkarte | Bauteil im Computer, daß dafür sorgt, daß auf dem Monitor ein Bild erscheint. Elektronische Daten werden von der Grafikkarte, die auch als Videokarte oder Grafikadapter bezeichnet wird, in Bildinformationen umgesetzt. Ihre Qualität ist entscheidend für die maximale Auflösung, die Zahl der Farben und die Bildwiederholfrequenz, die auf dem Monitor dargestellt |
| Groupware |
Kunstwort aus group (Gruppe) und software. Als Groupware bezeichnet man alle Programme, die die Zusammenarbeit von Arbeitsgruppen in einem Netzwerk ermöglichen. Neben dem Austausch von Daten gehören gemeinsame Dokumentenverwaltung und Terminplanung sowie der Versand von E-Mails zum typischen Leistungsumfang von Groupware. Ein verbreiteter Vertereter ist etwa Lotus Notes. |
| Hacker |
Weil Computerfanatiker regelrecht auf ihre Tastatur einhacken, bezeichnet man Freaks, die ihre Zeit mit dem Einschalten in fremde Datennetze und Ausspähen von Sicherheitslücken verbringen, als Hacker. Es handelt sich dabei meist um Spezialisten mit ausgeprägtem Spezialwissen, die in der Regel keine bösen Absichten verfolgen, sondern das Ausspähen von Paßwörtern und ähnliches als Herausforderung und Leidenschaft betrachten. Die bekannteste Hackergruppe in Deutschland ist der CCC |
| Halbduplex-Verfahren | Ältere Soundkarten lassen bei der Tonübertragung per Conferencing nur das einseitige Gespräch zu. Wie bei einer Gegensprechanlage kann also immer nur eine Person auf einmal sprechen. |
| Handshake | Ein Kommunikationsprotokoll, das den Datenfluß über die serielle Schnittstelle, etwa zwischen Modem und PC, kontrolliert. Man unterscheidet dabei zwischen Hardware- und Software-Handshake. Ersteres schaltet eine bestimmte Leitung (RTS/CTS) am seriellen Anschluß, um den Datenfluß anzuhalten oder zu starten. Zweiteres benutzt in den Datenstrom eingefügte Steuerzeichen (XON/XOFF |
| Hardware | Alle Bauteile eines Rechners. Grob gesagt: alles, was materiall ist und angefaßt werden kann. Beispiele für Hardware sind Monitor, Tastatur, Maus, Modem, Grafikkarte oder CD-ROM-Laufwerk. |
| HDTV |
HDTV steht für High Definition Television. Diese Fernsehtechnologie arbeitet mit mehr als 1000 Bildzeilen und soll in Zukunft besonders hochauflösende Bilder liefern. Einen weltweit gültigen Standard für HDTV gibt es noch nicht. Die in Japan entwickelte Norm zum Beispiel sieht eine Bildwechselrate von 60 Halbbildern pro Sekunde bei einem Seitenverhältnis von 16:9 vor. Bevor jedoch die Fernsehzuschauer in Deutschland in den Genuss von HDTV kommen, müssten die Sender sich zunächst die entsprechende Technik zulegen. |
| Head | Bereich einer E-Mail oder eines Newsgroup-Beitrags, in dem allgemeine Daten wie Absender, Empfänger, Betreff der Nachricht oder auch der Versandweg festgehalten sind. |
| herunterfahren |
Ordnungsgemäßes Beenden einer Arbeitssitzung am Rechner. Insbesondere bei Windows-Systemen, wo vor dem Ausschalten des Rechners aus der Startleiste der Punkt "Beenden" ausgewählt wird, damit die aktuellen Einstellungen des Systems vor dem Trennen der Netzverbindung abgespeichert werden. |
| Hintertür |
Bezeichnung für die Möglichkeit, eine Software unter Umgehung der offiziellen Sicherheitsbestimmungen zu nutzen. Hintertüren sind meist nur den Programmierern bekannt, die diese Zugriffsmöglichkeit eingebaut haben, können aber auch auf Drängen höher gestellter Institutionen erstellt worden sein. |
| Hit |
engl. für "Treffer"; Bezeichnung für den Zugriff auf eine Seite im WWW. Anbieter von Internet-Seiten zählen meist die Zugriffe auf ihre Seiten, um festzustellen, wie stark ihr Angebot im Vergleich zu anderen genutzt wird. |
| hochfahren |
Freak-Ausdruck für das Einschalten des Rechners und Starten des Betriebssystems. |
| Homebanking |
Auch Electronic Banking genannt. Bezeichnet den Prozeß, über den heimischen Computer Überweisungen per Modem oder ISDN-Karte an die Bank weiterzuleiten oder etwa den aktuellen Kontostand abzufragen oder Daueraufträge einzurichten. |
| Homepage |
Die Startseite eines Angebotes im WWW. Wird aber inzwischen gerne synonym für alle Internetseiten verwendert. In der Regel fungiert die Homepage als Inhaltsverzeichnis eines Angebotes und gibt einen Überblick auf das Angebot. |
| Host | englischer Begriff, der im Internet meist einen Rechner bezeichnet, von dem Daten angefordert werden. Englischsprachige Browser melden deshalb bei der Anwahl einer WWW-Adresse auch meist "Host contacted". |
| Hotline |
Telefonnummer, unter der Unterstützung angeboten wird, zum Beispiel für ein Computerprogramm oder Probleme beim Zugang ins Internet. |
| HTML | Abkürzung für "Hypertext Markup Language", die Sprache des World Wide Webs. Alle WWW-Seiten basieren auf HTML-Code, einer einfachen "Programmiersprache", die beispielsweise Größe und Aussehen von Texten sowie die Position von Bildern auf einer Seite festlegt. Charakteristisch für HTML sind auch die sogenannten Links, mit denen Informationen und Seiten miteinander verknüpft werden können. Ein WWW-Browser wie Netscape oder Internet Explorer ist für die Umsetzung dieser Befehle in eine fertige Seite zuständig. Da sie die Befehle teilweise unterschiedlich interpretieren, kann es passieren, daß die gleiche WWW-Seite auf verschiedenen Browsern unterschiedlich dargestellt wird. |
| HTTP |
Kurzform von "Hypertext Transfer Protocol". Bei allen Internet-Adressen, die mit der Angabe "http://" beginnen, handelt es sich um HTML-Dokumente, also Seiten im World Wide Web. Im Unterschied dazu etwa FTP, das "File Transfer Protocol". |
| ICQ |
Kunstwort, das vom englischen Begriff "I seek You" ("Ich suche Dich") herrührt. Ein von der israelischen Firma Mirabilis entwickeltes Programm, mit dem es möglich ist, Freunde im Internet ausfindig zu machen. Dazu können Netzbekanntschaften auf eine sogenannte "Buddy List" (Freundesliste) gesetzt. Alle ICQ-Benutzer werden bei der Einwahl ins Internet automatisch mit einem zentralen Rechner verbunden, über den dann Unterhaltungen geführt, Dateien ausgetauscht oder Nachrichten verschickt werden können. |
| IDE |
(Internal Data Exchange) Standardschnittstelle für den Anschluß von Festplatten, CD-ROMs und anderen internen Geräten an den Computer. Als Alternative existiert der SCSI-Standard. |
| IETF |
Anagram für "Internet Engineering Task Force". Der technischer Ableger des W3-Consortiums, der sich mit der Entwicklung und Ausarbeitung neuer Technologien zur Weiterentwicklung des Internets beteiligt. Die Festlegungen werden in den sogenannten RFCs veröffentlicht. |
| Impulswahlverfahren |
(kurz IVW) Mittlerweile immer weniger verbreitetes Telefonwahlverfahren. Dabei wird jeder gewählten Ziffern eine bestimmte Anzahl von Impulsen zugeordnet. Um zum Beispiel eine 6 zu wählen, werden sechs Kurzschlüsse auf der Telefonleitung erzeugt. Man hört beim Wählen des Telefons oder Modems eine entsprechende Anzahl von Knackgeräuschen. In Deutschland wird nach Modernisierung der Vermittlungsstellen schrittweise auf das sogenannte Tonwahlverfahren umgestellt. |
| interaktiv |
Schlagwort des Internet-Zeitalters. Bedeutet, daß der Nutzer nicht passiv vor dem Rechner sitzt, sondern direkten Einfluß auf das Geschehen am Bildschirm nimmt. Klassische Beispiele für interaktive Angebote sind etwa Gewinnspiele, Chats oder die Teilnahme an Nutzerbefragungen. |
| Interface |
Schnittstelle |
| interne Hardware | Gerät, das über eine Kabelverbindung mit dem PC verbunden ist und nicht direkt in das Computergehäuse integriert ist (-> internes Gerät). Beispielsweise gibt es interne CD-ROM-Laufwerke (die übliche Bauform), aber auch externe CD-ROM-Laufwerke, die mit eigenem Gehäuse neben oder auf den Rechner gestellt werden |
| Internet |
Kurzform von "International Network" und Bezeichnung für ein weltweites Datennetz, das sich aus vielen kleineren lokalen Netzen zusammensetzt. Die Ursprünge des Internet gehen auf die sechziger Jahre zurück, als in Amerika Regierungsinstanzen ein Kommunikationssystem ohne zentralen Server einrichteten, um es gegen Angriffe von außen weitgehend unangreifbar zu machen. |
| Internet-Telefonie |
Hierunter versteht man das Telefonieren über das Internet mittels einer Soundkarte und einer speziellen Software wie etwa Internet Phone. Das gesprochene Wort wird dabei stark komprimiert und dann über das Internet an den Gesprächspartner übertragen, Die Qualität entspricht dabei in etwa der eines Mono-Radios. Eine Spielart des Conferencing. |
| IP-Adresse |
Netzwerke, die das TCP/IP-Protokoll verwenden, so auch das Internet, identifizieren jeden angeschlossenen Rechner über eine numerische Adresse. Diese IP-Adresse besteht aus vier durch einen Punkt getrennten Zahlen, die jeweils einen Wert zwischen 0 und 255 annehmen können. Eine typische IP-Adresse ist 195.189.135.178. Auch der Rechner eines Anwenders, der sich über einen Provider in das Internet einwählt, erhält eine IP-Adresse. Diese ist entweder immer gleich (statische IP) oder wird bei jedem Verbindungaufbau neu vergeben (dynamische IP-Adresse). |
| IPX |
Ein von der Firma Novell entwickeltes Protokoll für den Datenaustausch in Netzwerken. |
| IRC |
Der "Internet Relay Chat" ist ein Internet-Dienst, der über spezielle IRC-Server die Unterhaltung (Chat) zwischen mehreren Internet-Teilnehmern über Tastatur ermöglicht. Dabei sind weltweit immer zahlreiche Server miteinander verbunden, so daß deutsche IRC-Nutzer problemlos auch mit Nutzern aus Amerika und anderen Teilen der Welt kommunizieren können. |
| IRQ |
steht für "Interrupt Request", also etwa Unterbrechungsanforderung. Ein Signal, das von einer eingebauten Hardware-Komponente wie z.B. Grafik- oder Soundkarte an den Prozessor gesendet wird und ihn auffordert, seine Arbeit zu unterbrechen, um die entsprechende Anforderung zu bearbeiten. |
| ISA |
(Industry Standard Architecture). Standard für PC-Erweiterungskarten, der nach und nach durch die Systeme PCI und AGP abgelöst wird. |
| ISDN |
steht für "Integrated Services Digital Network", was in der direkten Übersetzung "dienstintegriertes Digitalnetz" bedeutet. ISDN ist die Bezeichnung für ein vor allem in Europa verbreitetes digitales Fernsprechnetz, über das neben Telefonaten auch Datenübertragung, Fax und Dienste wie Videokonferenzen abgewickelt werden können. Es bietet dabei gegenüber dem analogen Telefonnetz eine verbesserte Sprachqualität, höhere Datenübertragungsraten und leider auch eine höhere Grundgebühr. |
| ISO 9660 |
Standard-Format für die Dateistruktur einer CD. |
| IT |
Gern gebrauchtes Kürzel für Information Technology, sprich: Informationstechnologie. Insbesondere FachZeitschriften verwenden gerne den Begriff IT-Branche, um Firmen, die sich mit neuen Medien wie Computer, Internet und Digital-Fernsehen befassen, zu umschreiben. |
| IVW |
Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. Instanz, der alle großen Verlage in Deutschland angeschlossen sind und die seit einiger Zeit neben den Auflagen gedruckter Presseerzeugnisse auch die Abrufzahlen (Page Views und Visits) von Internet-Angeboten nach einem standardisierten Zählverfahren erhebt. Auch die Seiten von RZ-Online unterziehen sich dieser Zählung. |
| JK |
Abkürzung für "Just Kidding". Ein Begriff aus der Chatsprache, der wörtlich übersetzt "war nur Spaß"; bedeutet und meist dazu dient, um aufgebrachte Gesprächspartner zu beruhigen... |
| Java |
Eine von der Firma Sun entwickelte, plattformunabhängige Programmiersprache. Sie erlaubt es, ohne größeren Aufwand Programme, sogenannte "Applets" zu schreiben, die dann auf jedem beliebigen Rechner mit Javaunterstützung genutzt werden können. Java kommt häufig bei Datenbanken und anderen speziellen Anwendungen im WWW zum Einsatz und ist wegen seiner teilweise vorhandenen Sicherheitslücken umstritten. Java basiert auf der Programmiersprache C. |
| Java Enterprise Beans |
Software-Bausteine der Programmiersprache Java für den Einbau in Programme zur Steuerung von Geschäftsabläufen. |
| Javascript | Von Netscape entwickelte Alternative zu Java, die von allen Browsern genutzt werden kann, die Javascript unterstützen, was heute beinahe flächendeckend der Fall ist. Javascript besitzt weitaus weniger Möglichkeiten, hat dadurch aber auch weniger Sicherheitslücken und wird für Laufschriften, animierte Buttons und viele andere Kleinigkeiten auf Internet-Seiten eingesetzt |
| Joliet |
Weiterentwicklung der ISO 9660-Standards für CD-ROMs, der die längeren Datei- und Verzeichnisnamen unter Windows 95/98 und NT unterstützt. |
| Joypad |
(auch: Game Pad) Steuerungsgerät - vorrangig für Computerspiele - das an den Gameport des Computers angeschlossen wird. Ein Joypad besteht aus einem Steuerkreuz, das in acht Richtungen bewegt werden kann. Außerdem gibt es Funktions- und Feuertasten, mit denen Menüeinstellungen vorgenommen und im Spiel selbst gesprungen oder geschossen werden kann. |
| Joystick |
Joystick besitzt anstelle eines Steuerkreuzes einen Hebel ("Stick"), mit dem die Bewegungsrichtung vorgegeben werden kann. |
| JPG |
(Joint Photographic Experts Group) ist ein von dieser Gruppe definiertes Grafikformat. Dieses auch im Internet häufig eingesetzte Format wird vor allem bei der Umwandlung von Fotos in Grafiken verwendet. Einer der Vorteile von JPEG gegenüber GIF-Grafiken liegt in der Möglichkeit, die Dateigröße in Abhängigkeit vom Qualitätsanspruch zu beeinflussen. |
| Jumper |
Drahtbrücke, flexibler Leiterplattenverbinder. Wird bei vielen Steckkarten für PCs verwendet, um gewisse Voreinstellungen vorzunehmen. |
| Kaltstart |
Neustart des Rechners durch Trennen der Stromverbindung und erneutes Einschalten. Gegenteil von Warmstart. |
| KBit/s |
Abkürzung für Kilobits pro Sekunde. Maßeinheit für die Übertragungsgeschwindigkeit, etwa eines Modems. Acht Bits/s entsprechen einem Byte pro Sekunde. Wird häufig fälschlicherweise als "Baud" angegeben. |
| Kernel |
Englisches Wort für Kern. Es beschreibt den zentralen Teil eines Betriebssystem, der grundlegende Funktionen beinhaltet und sich während der Laufzeit permanent im Speicher befindet. Das Kernel lädt bei Bedarf externe Routinen nach, die für spezielle Aufgaben notwendig sind. |
| Keyboard | Englisches Wort für Tastatur. |
| Klammergriff |
Insbesondere bei PCs verbreitete Tastenkombination zum Neustart des Rechners. Dazu werden die Tasten STRG, ALT und ENTF (bei englischen Tastaturen entsprechend CTRL, ALT, DEL) gleichzeitig gedrückt, was einen Reset verursacht. Weil man sich dabei ziemlich die Finger verrenken muß, haben Freaks dieser Prozedur den Spitznamen Klammergriff verpaßt. |
| kompatibel |
etwa: zueinander passend. "Dieses Programm ist kompatibel zu Windows 95" bedeutet einfach nur, daß das Programm problemlos mit Windows 95 zusammenarbeitet. Das Gegenteil ist "inkompatibel" und zeigt eine Unverträglichkeit an. |
| kompilieren |
Übersetzen des Codes einer Programmiersprache in ein lauffähiges Programm. Nichts, womit sich der normalsterbliche Computerbenutzer jemals herumschlagen müßte. |
| Komprimierung |
Verdichtung von Daten, indem sich häufig wiederholende Informationen mit speziellen mathematischen Verfahren zusammengeschrumpft werden. Komprimierung kommt etwa beim ZIP-Dateien, bei digitalen Video- und Audiodaten (MPEG) oder auch bei JPG-Grafiken zur Anwendung. |
| Konferenz |
Kommunikation zwischen Anwendern mit Hilfe der Tastatur und des Bildschirms. Konferenzen finden entweder in Mailboxen, Online-Diensten (etwa Compuserve oder AOL) oder dem Internet (IRC) statt. Je nach System können teilweise mehrere Dutzend Anwender gleichzeitig an einer Konferenz teilnehmen. Es gibt sowohl öffentliche Konferenzen, an der sich jeder Anwender beteiligen kann, als auch private Konferenzen, die auf bestimmte Anwender beschränkt und mit Paßwörtern vor unbefugtem Zugriff gesichert sind. |
| Konvergenz |
Schlagwort für das Zusammenwachsen von Computer- und Fernseh-Technologie. So wird es möglich, über das TV-Gerät auf Online-Angebote zuzugreifen oder auf dem PC TV-Programme zu sehen. |
| Kinventierung | Umwandlung von Daten in ein anderes Format. So kann beispielsweise eine GIF-Grafik ins JPG-Format "konvertiert" werden oder analoge Tondaten in das für den Rechner zur Weiterbearbeitung notwendige digitale Format verwandelt werden. Auch hier spricht man von Konvertierung |
| Kryptographie | Verfahren zum Verschlüsseln elektronischer Post. Es macht die übermittelten Daten für Unbefugte unleserlich |
| LAN |
Local Area Network |
| LCD | LCD: engl. "liquid cristal display". LCDs stellen Bilder nicht durch einen hin- und herwandernden Kathodenstrahl dar, sondern durch Flüssigkristalle, die sich verschieden verfärben. Least Cost Router: (kurz: LCR) Ein nützliches Zusatzgerät, das zwischen Telefon und Telefonbuchse geklemmt wird. Bei abgehenden Gesprächen entscheidet das Gerät durch Abfrage der internen Datenbank, ob die Nummer direkt über das Netz der Telekom angewählt wird oder die Vorwahl eines anderen Netzanbieters vorgewählt wird, über den das Gespräch billiger ist. Aufgrund der hohen Anschaffungskosten lohnen sich die Geräte vor allem für Betriebe mit hohem Telefonaufkommen |
| Link |
Verweis auf eine andere Seite oder Information im WWW, meist in Form einer HTML-Seite. Ein Link ist in der Regel als farblich abgesetzter, unterstrichener Text anzutreffen. Oft verbergen sich aber auch hinter Grafiken Links auf weiterführende Daten. Klickt man mit der linken Maustaste auf einen solchen Link, ruft der WWW-Browser die zugeordneten Daten auf. Diese können sich sowohl auf dem gleichen Rechner als auch in einem ganz anderen Bereich des Internets verbinden. Man unterscheidet hier zwischen internen und externen Links. |
| Linux | Betriebssystem, das auf nahezu allen gängigen Computern lauffähig ist. Als Besonderheit ist der komplette Quellcode frei verfügbar, so daß Programmierer in aller Welt das System ständig erweitern und verbessern. Linux ist in den letzten Jahren vom belächelten Exoten zu einer ernstzunehmenden und vor allem preisgünstigen Alternative zu anderen Betriebssystemen avanciert. |
| Lithium-Ionen-Akku (LI Akku) | |
| Local Area Network (LAN) | Räumlich begrenzte Vernetzung von Computern, zum Beispiel im Rahmen eines Firmen-Netzwerkes, bei denen die einzelnen Arbeitsplatz-PCs untereinander verbunden sind. Im Unterschied dazu das Wide Area Network (WAN), das dem Namen entsprechend Rechner über größere Distanzen verbinden. Das Internet ist ein Beispiel für ein riesengroßes Wide Area Network . |
| Logfile | Protokolldatei. So wird z.B. bei nahezu jedem Internet-Angebot in einem Logfile festgehalten, wer wann auf welche Seite zugegriffen wird. Diese Angaben sind Grundlagen für die Auswertung von Pageviews und Visits, die Aufschluß über den Nutzungsgrad eines Angebotes geben. Logfiles werden aber auch von vielen anderen Programmen angelegt, beispielsweise von IRC-Programmen, die alle Gespräche als Text mitschneiden, damit man sie später noch einmal Revue passieren lassen |
| Login | Das Anmelden bei einem Netzwerk. Das bekannteste Beispiel ist die Anmeldung beim Provider oder Online-Dienst, über den man ins Internet gelangt. Damit nicht jeder unentgeltlich den Zugang ins Internet nutzen kann, vergibt der Provider an jeden (zahlenden) Kunden einen Login-Namen und ein Passwort. Erst, wenn diese Daten nach der Anwahl korrekt beim Anmeldeserver eingegeben wurden, kann der Anwender den Dienst nutzen und beispielsweise seine Post abfragen oder im Netz surfen. Auch bei der Verbindung mit einem FTP-Server ist meist ein Login erforderlich |
| Logoff | |
| Mailbox | Bezeichnung des elektronischen Postfachs bei einem Online-Dienst oder Provider. Hier laufen persönliche E-Mails ein und können abgerufen werden. Eine Mailbox im klassischen Sinne ist ein meist privat betriebener Rechner, über den man sich per Modem oder ISDN-Karte einwählen kann, um Software zu laden und mit anderen zu kommunizieren. Im Zeitalter des Internets ist die meist lokal orientierte Mailbox, die mit nur wenigen anderen Rechnern Daten austauscht, allerdings ein wenig ins Hintertreffen geraten. Eines der ältesten und noch heute aktiven Mailbox-Netze ist das Mausnetz |
| Mailingliste | Die Mitglieder dieser Listen diskutieren per |
| Makrovirus | Eine besonders heimtückische Virus-Variant, die sich in Texte, z.B. unter Word, einnistet und in der Folge alle weiteren Texte mit unsinnigem Zeichensalat "verziert" oder sogar komplett unbrauchbar macht. Alle modernen Virenschutz-Programme besitzen auch Funktionen zur Bekämpfung dieser Makroviren. |
| Mehrwertdienste |
Diese Bezeichnung stand bislang für die Service-Nummern 0130 (fortan 0800), 0180 und 0190 (fortan 0900). Mit dem Wegfall des Telekom-Monopols dürfen nun aber auch private Anbieter entsprechende Dienste offerieren. Ein Beispiel hierfür sind etwa die zahlreichen privaten Telefonauskünfte. |
| Membership | Mitgliedschaft, die beispielsweise für bestimmte Internet-Seiten abgeschlossen werden muß, damit auf auf alle Bereiche des Angebots zugegriffen werden kann |
| MFV | Abkürzung für "Mehrfrequenzwahlverfahren". Ist identisch mit dem Tonwahlverfahren, das in Deutschland das Impulswahlverfahren ablöst |
| MIME |
Der Kodierungs-Standard mit dem unaussprechlichen Langnamen "Multipurpose Internet Mail Extensions" erlaubt es, an E-Mails sogenannte Binärdateien anzuhängen. Auf diese Weise kann man Grafiken, Tabellen und alles, was als Datei gespeichert werden kann, an andere Internet-Nutzer versenden. |
| Mip-Mapping | Sonderfunktion bei 3D-Grafikkarten. Abhängig von der Entfernung des dargestellten Objekts werden unterschiedliche Texturen (Oberflächen) verwendet, um einen realistischeren räumlichen Eindruck zu erzeugen. |
| MMX | (Multimedia Extension). Standard des Herstellers Intel, der den Prozessor um spezielle Grafik- und Soundfähigkeiten erweitert. |
| Modem |
Abkürzung für "Modulator-Demodulator". Ein Modem stellt - einfach gesagt - die Verbindung zwischen zwei Rechnern über die Telefonleitung her. Dazu werden die digitalen Daten des Rechners in analoge Signale (Töne) umgesetzt und an die Gegenstation übermittelt. Dort werden die analogen Signale dann wieder in digitale Signale rückgewandelt (demoduliert). |
| Motherboard | Auch Mainboard oder Hauptplatine genannt. Das zentrale Bauteil eines modernen PCs, auf dem sich das Bios, der Prozessor, der Arbeitsspeicher und die Steckplätze für Grafikkarte, Soundkarte und andere Erweiterungen des Rechners befinden. Das Motherboard fungiert als Schaltstelle für die einzelnen Bestandteile des PCs. |
| MP 3 | |
| MPEG | Ein von der Moving Picture Experts Group entwickeltes Komprimierungsverfahren, das Ton- und Videodaten "zusammenschrumpft". MPEG-Codierung wird beispielsweise bei digitalem Fernsehen (DF 1, Premiere digital) verwendet, aber auch für die Speicherung von Filmen auf CD-Videos oder DVDs. Je nach Stärke der Komprimierung ist dabei durchaus ein Qualitätsverlust zu bemerken |
| MPR II | |
| Multimedia | Gerne strapaziertes Schlagwort, das die Verknüpfung unterschiedlicher Medien wie Ton, Bild und Video bezeichnet. Ein Multimedia-PC ist nach dieser Definition ein Werkzeug, das sowohl für die Wiedergabe von Ton und Bild (via Sound- und Grafikkarte), Videos (z.B. über CD-ROM-Laufwerk oder DVD) als auch für die Nutzung des Mediums Internet ausgelegt ist |
| Multi-Texturing | |
| Netiquette |
Das ungeschriebene Buch der Benimmregeln im Internet, auf Deutsch etwa "Net-Etikette", legt gewisse Eckdaten für den Umgang mit anderen Teilnehmern im Netz fest. Obwohl nirgendwo als unumstößliche Regeln fixiert, werden grobe Verstöße von Systembetreuern und Providern zuweilen durchaus mit dem Ausschluß aus dem jeweiligen Dienst geahndet. Als verpönt gelten insbesondere persönliche Beleidigung und die Verletzung von religiösen, ethischen oder weltanschaulichen Empfindungen anderer Nutzer kommerzielle oder politische Werbung an dafür nicht vorgesehenen Orten
rassistische und extremistische Äußerungen
Aufforderungen zu Gewalttaten und kriminellen Delikten Auch das Verfassen von Flames verstößt gegen die Netiquette. Weiterhin gilt in Chats das ausschließliche Verwenden von Großbuchstaben als unhöfliches ANSCHREIEN. Eine der positiven Aspekte inmitten dieses für den Anfänger erst einmal bremsenden Regelwerkes: das "Du" gilt in der Netzgemeinde als selbstverständlich, auf Förmlichkeiten wird weitestgehend verzichtet. |
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Netmetting |
Verbreitete Software von Microsoft für Conferencing mit Bild und Ton. |
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Netscape |
Die Software der amerikanischen Firma Netscape galt lange Zeit als ultimatives Programm für den Zugang zum World Wide Web. Inzwischen erhalten der Browser "Netscape Navigator" und das Programmpaket "Communicator" starke Konkurrenz durch den Internet Explorer der Firma Microsoft, der im Kampf um Marktanteile zunehmend Plätze gut macht |
| Netzwerk | Netzwerk: Verbindung von mehreren Computern untereinander, die den Austausch von Daten ermöglicht. Typische Ausprägungen sind etwa Netzwerke in Firmen (Intranet) oder globale Netzwerke wie das Internet. |
| Newsgroup |
Diskussionsgruppe oder Forum in einem speziellen Bereich des Internets, dem Usenet. Über eine spezielle Software wie Outlook Express oder Free Agent, kann weltweit jeder Internet-Nutzer Beiträge an dieses globale "Schwarze Brett" senden und die Beiträge anderer Nutzer lesen. |
| Nickel-Metallhydrid-Akku | Ein Akku älterer Bauart aus einer Nickel-Verbindung, der weniger Energie als der moderne Lithium-Ionen-Akku speichern kann. |
| Notebook | |
| ODBC | Open Database Connectivity. Eine Softwareschnittstelle, die den Austausch von Daten zwischen einem Datenbankprogramm (z.B. Microsoft Access) und der eigentlichen Datenbank regelt. ODBC hat sich mittlerweile als Industriestandard etabliert |
| OEM |
englisches Kurzwort für Original Equipment Manufacturer. Unter OEM-Versionen von Software versteht man Programme, die für die Auslieferung mit neuen Computersystemen gedacht sind. Dabei übernimmt der Hersteller des PCs den Support für das Programm und kauft es im Gegenzug zu vergünstigten Preisen ein. |
| Office Paket |
Programmsammlung, die üblicherweise aus Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbank-Software, Präsentationsprogramm und Terminplaner besteht. Bekannte Vertreter stammen etwa von Microsoft, Lotus, Star Division und Corel. |
| Offline | Bezeichnet den Zustand nach einer getrennten oder abgebrochenen Verbindung mit einem Netzwerk wie dem Internet, wenn keine Daten mehr von anderen Rechnern empfangen werden können |
| Offline-Reader |
Programm, mit dem sich E-Mails oder News beantworten oder lesen lassen, ohne daß dazu eine Verbindung zu einem Online-Dienst oder Provider bestehen muß. Konkret wird die Verbindung zum Internet hergestellt, alle neuen Nachrichten geladen ("gepollt") und danach die Verbindung wieder getrennt. Sind alle Mails beantwortet, wird die Verbindung erneut hergestellt und die Nachrichten versendet. Auf diese Weise lassen sich erhebliche Telefonkosten einsparen. |
| OLE | |
| Online | |
| Online-Dienst | Anbieter wie AOL oder Compuserve, die ihren Abonnenten ein eigenes Informationsangebot zur Verfügung stellen, das für andere nicht zugänglich ist. Inzwischen sind viele dieser Anbieter dazu übergegangen, auch einen Zugang zum Internet bereitzustellen, weil den Nutzern die internen Angebote allein nicht mehr ausreichten |
| Open GL |
Hardwareunabhängige Schnittstelle für die Arbeit mit 3D-Objekten. Hardwareunabhängig heißt im konkreten Fall, daß unterschiedlichste 3D-Grafikkarten mit verschiedenen Chipsätzen allesamt auf Open GL zurückgreifen können, um 3D-Grafik darzustellen. Im Gegensatz dazu steht etwa die Glide-Schnittstelle, die nur von bestimmten (Voodoo)-Grafikkarten unterstützt wird. |
| Opera |
Norwegische Alternative zu den Browsern von Microsoft oder Netscape. |
| OS/2 | |
| Page Views |
Anzahl der Zugriffe auf eine HTML-Seite. Bei den meisten Internet-Angeboten werden Zugriffe auf die Inhalte in einem sogenannten Logfile festgehalten, das täglich ausgewertet wird, um Aufschluß über die Zahl der Visits (Besucher) und der abgerufenen Seiten zu geben. |
| Palmtop | Mobiler Computer der neuesten Generation, der noch kleiner und handlicher als ein Laptop ist und kaum größer als eine Handfläche (engl. "palm") ist. Als Eingabegerät dient wegen der geringen Größe meistens keine Tastatur, sondern ein Stift, der Handschriften erkennt oder eine Tastatur auf dem Bildschirm bedient. |
| Parallel-Port | Ein Anschluß am Computer, über den gleichzeitig sehr schnell (parallel) Daten gesendet und empfangen werden können. Am parallelen Port werden häufig Drucker angeschlossen. |
| Partition | Es ist möglich, Festplatten in verschiedene Unterabteilungen, sogenannte Partitionen, aufzuteilen. Die einzelnen Partionen werden wie ein eigenes Laufwerk behandelt und können getrennt angesprochen werden |
| Patch | |
| Pay-TV | Fernsehprogramm, das nur nach Zahlung einer Zusatzgebühr mittels eines speziellen Decoders empfangen werden kann (z.B. Premiere). |
| PCI |
(Peripheral Component Interconnect) Ein schnelles Bus-Leitungssystem, das den ISA-Standard schrittweise ablöst und beispielsweise für Grafikkarten zum Einsatz kommt. |
| PCMCIA | Hinter dem monströsen Kürzel verbirgt sich die "Personal Computer Memory Card International Association". Sie gibt den scheckkartengroßen Steckkarten, die überwiegend in Notebook-Rechnern zum Einsatz kommen, ihren Namen. PCMCIA-Karten verleihen den tragbaren PCs etwa Modemfunktionen, fungieren als Soundkarte oder sogar als Mini-Festplatte |
| (Portable Document Format). Von der Firma Adobe entwickelter Standard für die elektronische Verbreitung von Dokumenten. Der Hauptvorteil von PDF ist die Plattformunabhängigkeit. Das heißt, ein erstelltes Dokument wird auf jedem Rechner absolut identisch dargestellt. Dabei bleiben PDF-Files selbst bei Verwendung vieler Bilder und Grafiken durch geschickte Komprimierung erfreulich klein. Die Anzeige erfolgt über den kostenlosen Acrobat Reader | |
| Pentium |
Prozessortyp der Firma Intel, der 1993 als Nachfolger des 486er-Prozessores vorgestellt wurde; wird auch als 586er bezeichnet. Als kurzlebige Erweiterung erschien kurz darauf der Pentium Pro-Prozessor, der auf 32-Bit-Anwendungen optimiert wurde, bei 16-Bit-Anwendungen hingegen langsamer als ein vergleichbarer Standard-Pentium war und damit nur bei echten 32-Bit-Systemen wie Windows NT spürbaren Nutzen brachte. |
| Performance | Vielstrapaziertes Schlagwort, das die Leistungsfähigkeit eines Computers bezeichnet, also das Zusammenspiel aller einzelnen Komponenten berücksichtigt. Zur Messung existieren entsprechende Benchmark-Programme, die beispielsweise Grafikleistung, Festplattengeschwindigkeit oder Prozessortempo analysieren |
| Perspektivenkorrektur | |
| PGB |
Kurzform für "Pretty Good Privacy". Ein hochsicheres Ver- und Entschlüsselungsprogramm, das für sehr viele verschiedene Rechner und Betriebssysteme existiert. PGP gestattet den Austausch von Nachrichten ohne Verzicht auf Privatsphäre und ist für das Speichern, Transportieren und Versenden vertraulicher Daten inzwischen ein weitverbreiteter Standard. |
| Pic | von englisch picture ("Foto"). |
| Pixel | |
| Plotter |
Spezieller Drucker, der nicht einzelne Bildpunkte, sondern Linien auf der Basis von Vektorgrafiken zu Papier bringt. Wird vor allem für die Erstellung von Skizzen und Konstruktionsplänen verwendet. |
| Plug-In |
Zusatzprogramme für Browser, um Internet-Seiten zu betrachten, die bestimmte Erweiterungen verfenden. Beispielsweise existieren Plugins für verschiedene Videoformate oder auch den dreidimensionalen VRML-Standard. |
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