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Goldberg-Gymnasium Dankt für 2 Deutsche Meistertitel.

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DM TItel N° 2

Hier mit einigen Bildern beschrieben eines meiner schönsten Erlebnisse die ich je hatte. Wer hätte im Vorhinein gedacht, dass ich den Titel der deutschen Meisterschaft der A-Jugend hole. Alle die mich hierzu unterstützt haben gilt mein besonderer dank!

 

Bitte erheben!

 

Vor den Finals wie immer die deutsche Natinalhymne.

Unglaublich lautstark: die "Ultras-Schalkwiesen" sind nicht zu bändigen. Meine Gegner zitterten förmlich vor dem Trommelwirbel. Schaut euch den Busch an wie er in die Fepe bläst!

vorne im schwarzen T-shirt: Vorstand des neu Gegründeten Fan-Vereins "Ultras-Schalkwiesen" also wer Mitglied werden möchte unbedingt an Helge wenden;-)

 

 

 

 

zu Beginn der finalen Begegnung. Stand noch 0:0

 

 

 

Die letzten Einzelheiten für den Kampf durchgehen....

Die Nervosität ist hier am stärksten.

 

 

 

Immer den Arm sichern ist die Devise. Hier kämpfe ich im blauen Trikot um die Armklammer.

 

 

Die Württembergischen Medalliengewinner bei den DM A-Jugend: Mario Guldi (Silber) und ich mit den Landestrainern Andy KONRAD Stäbler und Volker Hirt.

 

Die Deutschen A-Jugendmeister mit Bundestrainer Maik Bullmann.

Gottlob-hier der Preis für alle Mühen:

 

 

 Der Kader:

Der Nationalkader Kadetten:

46kg Martin Weihs
50kg Benjamin Raiser (WTB)
54kg Benjamin Hoffmann
58kg Erik Kamm
63kg Norbert Schwetzko
69kg Mario Guldi (WTB)
76kg Christian Fischer
85kg Sascha Helmling
100kg Mehmet Kasim Aras

Termine EM:

29.7.-1.8.2004  EM Kadetten GR  Varna / BUL Platz. 12

 

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Busch (-bert) erfolgreichster Ehninger

Oser Buschi landete am vergangenen Wochenende auf Platz 4. Als erster für den TSV starten Sportler bei einer DM erreichte er das Halbfinale! Noch nie gab es bei den einen so gute Ringer im Männer bereich. Und dann auch noch im freistil na sowas! Auf dem Weg dorthin besiegte „Buschi“ Deutschlands „Junge Wilde“ Martin Daum, Mohamed Soltani und Benedict Rehbein.

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Hurra!!! Ehningen auf Platz 7 und 1!!!!

Endlich ist es soweit: Ehningen hat nach Bastian Bentz wieder einen Deutschen Meistertitel. Hartes Training + Gewicht schrubben war für diesen Titel nötig.  

Sorry Jungs ich bekomm das mit den Bildern diesmal einfach nicht auf die Reihe:

Schaut sie euch unter diesem link bei meinem web.de Foroabum an

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Gruß Benji

DM TItel N° 1

-------------- presse fresser ---------------

Benjamin Raiser vom TSV Ehningen wurde am Wochenende in Haslach im Kinzigtal Deutscher Meister der B-Jugend im griechisch-römischen Stil in der Gewichtsklasse bis 50 kg. Er ist damit nach Martin Drasch, Martin Ullmann, Michael Drasch und Bastian Bentz der fünfte Deutsche Meister, den die Ringer vom TSV Ehningen hervorgebracht haben. Sein Teamkamerad Murat Eroglu erreichte in der Kategorie bis 63 kg den siebten Platz.

 

Als Benjamin Raiser erstmals Gedanken an die diesjährige Deutsche Meisterschaft verschwendete, wurde in seinen Erinnerungen unvermeidlich die tragische Niederlage im DM-Finale 2002 wach. Unvermeidbar, da er vom Ausrichter des Jahres 2004 erfuhr. Der KSV Hofstetten ist der Nachbarort von Haslach, dem Ort der Finalniederlage von 2002.

In genau demselben Gedankengang fand sich jedoch auch die Vorstellung wieder, im Jahre 2004 ganz oben in derselben Wettkampfstätte zu stehen, in welcher ihm zwei Jahre zuvor die bis dato bitterste Niederlage seines noch jungen Sportlerlebens widerfuhr. Mit diesem Ziel vor Augen war es schließlich auch nicht mehr schwer, sich im schweißtreibenden und manchmal unmenschlichen Vorbereitungstraining zu quälen und auch das Abtrainieren des Gewichtes erschien etwas leichter.

Zu spüren bekamen dies die Gegner in Raisers Vorrundenpool. Wie eine Trainingspuppe ließ er seine Kontrahenten Waldemar Hoffmann (Rheinland), Kevin Colle (Saarland), Marco Dürrmeier (Bayern), Tim Focken (Nordrhein-Westfalen) und Dustin Scherf (Sachsen-Anhalt) durch die Halle fliegen. Mit Durchdrehern und Aushebern demontierte er Gegner, die u.a. bereits vierte Deutsche Meister wurden (Focken), welches ihm im Poolfinale die Bürde des haushohen Favoriten einbrachte, da er für seine bisherigen fünf Kämpfe gerade einmal viereinhalb Minuten auf der Matte stand und ein Punktekonto von 56:1 Punkten aufwies.

Im Poolfinale wartete Martin Welk vom AC Penzberg 1896 aus Bayern. Doch auch er fand kein Mittel, um den bärenstark aufringenden Benjamin Raiser in Bedrängnis zu bringen. Geduldig wartete dieser auf seine Chance und ging schließlich mit einem Vorbeireißer und anschließendem Durchdreher mit 3:0 in Führung. Nach dem Pausengong sicherte sich der stets aktivere Ehninger durch einen weiteren Durchdreher den  hoch verdienten 5:0-Punktsieg und stand somit im Finale am Sonntagmorgen.

Der Turnierverlauf wollte es so, dass dort sein württembergischer Teamkamerad und Freund Patrick Sorg vom AC Röhlingen auf ihn wartete. Diese Tatsache hatte sowohl eine gute als auch eine schlechte Seite. Einerseits hatte Raiser noch nie gegen Sorg verloren, andererseits kennen sich beide bestens und wissen daher über beiderseitige Stärken bestens Bescheid, sogar das Vorbereitungstraining bestritten sie teilweise miteinander. Noch brisanter war die Konstellation dadurch, dass sie während der Deutschen Meisterschaften Zimmerkameraden waren.

Am Sonntagmorgen, dem Tag der Finalkämpfe, kamen schließlich beide Athleten wie wahre Sportsmänner ohne blaue Flecken in die Wettkampfhalle. Dort hörte man unter den Fachleuten immer und immer wieder zwei Gesprächsthemen. Zum einen erinnerten sich einige Anhänger an den vierten Platz von Bastian Bentz im Jahre 1999, als er seinem damaligen Teamkameraden Christian Fetzer unterlag, den er zuvor stets deutlich besiegte. Andere Raiser-Sympathisanten hofften, dass er nicht zu sehr an das verlorene Finale vor zwei Jahren dachte und dadurch möglicherweise gehemmt agieren würde, da er wieder der Favorit war.

Doch allen Unkenrufen zum Trotz dominierte Raiser schließlich den Kampf, unterstützt vom neu gegründeten Ehninger Fanclub Ultras Schalkwiesen, die mit Pauken und Tröten für die entsprechende Endkampfstimmung in der Halle sorgten.

Wiederum ein Durchdreher brachte für Raiser die 1:0-Führung, mit der es auch in die Pause ging. Nach dem Pausengong herrschte dasselbe Bild. Raiser in der Vorwärtsbewegung, doch der Röhlinger Sorg wehrte alle Angriffsversuche geschickt ab. Nach Ende der regulären Kampfzeit führte Raiser noch immer 1:0. Bei Einzelmeisterschaften benötigt man für einen Sieg jedoch 3 technische Punkte, daher ging es mittels Zwiegriff in die Verlängerung. Ein gelungener Wurf des Röhlingers hätte die Niederlage bedeutet, daher war äußerste Vorsicht geboten. Mutig setzte Sorg zu einem Wurf an, freilich wissend, dass er in der zweiminütigen Verlängerung kaum eine Gelegenheit zum Ausgleich bekommen würde. Durch einen Konter gelang Raiser schlussendlich die Entscheidung zum erlösenden 3:0. Durch den DM-Titel wird Raiser vermutlich auch an der Deutschen A-Jugendmeisterschaft Anfang April in Wollmatingen/Südbaden teilnehmen, zu der Bundestrainer Maik Bullmann in der Regel alle Deutschen B-Jugendmeister nominiert.

Dies bedeutet, dass er seinen großartigen Erfolg, für den er spontan von Bürgermeister Hans Heinzmann am Rathaus empfangen wurde, nur für kurze Zeit feiern kann, um die Leistungsfähigkeit und Konzentration aufrecht zu erhalten. Vorausgesetzt einer erfolgreichen A-Jugendmeisterschaft, hat er dieses Jahr sogar die Chance, an der Kadetteneuropameisterschaft Ende Juli in Varna/Bulgarien teilzunehmen. Doch dies ist noch Zukunftsmusik und darf bislang höchstenfalls in den künsten aller kühnen Träume geträumt werden. Gefeiert wird nun erst einmal der DM-Titel bei der B-Jugend und die Tatsache, bei den Deutschen A-Jugendmeisterschaften 2005, die der TSV Ehningen austragen wird, einen amtierenden Deutschen Meister am Start zu haben.

 

Der zweite Starter des TSV Ehningen hatte in Haslach kein Glück. Murat Eroglu kämpfte in der Klasse bis 63 kg und musste am Sonntagmorgen mit anschauen, wie Haideftos Kamtsionis aus Witten in Nordrhein-Westfalen im Finale um den DM-Titel rang. Bitter war dies für Eroglu, da er eben diesen Kamtsionis im zweiten Kampf sicher mit 6:0 nach Punkten besiegte. Zuvor behielt er gegen den Südbadener Stefan Ebner knapp mit 4:3 die Oberhand.

Im dritten Kampf unterlag Murat Eroglu seinem Teamkameraden Dominik Randhahn aus Musberg. Beim Stand von 0:0 setzte der Musberger zu einem Überwurf an, durch welchen Eroglu unglücklich mit dem Kopf auf die Matte fiel und den Kampf aufgeben musste. Glücklicherweise verletzte er sich bei dieser schlimm aussehenden Aktion nicht und konnte das Turnier ohne Handicap fortsetzen.

Durch die Niederlage war jedoch der nächste Kampf gegen den Hessen Benjamin Fersch von entscheidender Bedeutung. Mit einem Sieg wäre Eroglu die Chance auf eine Medaille sicher gewesen. Folglich ging er forsch an und ließ den Königshofener nicht in den Kampf kommen. Mit einem Durchdreher sicherte er sich den 2:0-Pausenvorsprung. In der zweiten Kampfhälfte erlebte man plötzlich einen anderen Gegner. Eingestellt beziehungsweise zur Schnecke gemacht wurde der junge Hesse von Weltklasseringer Jannis Zamanduridis, zugleich Landestrainer der Hessen und selbst bereits für die Olympischen Spiele im Sommer in Athen qualifiziert. Fersch widerlegte die Vermutung seines Trainers, der behauptete:„Du scheinst ja keine Medaille zu wollen! Jetzt zeige endlich mal, was Du kannst“. Per Durchdreher war eine Minute vor Schluss der Ausgleich hergestellt. In der letzten Minute war der Kampf völlig offen, beide Kämpfer wussten um ihre Chance. Ein Hüftschwung brachte schließlich die Entscheidung zu Ungunsten des jungen Ehningers.

Anstatt weiterhin um die Finalteilnahme zu kämpfen, musste er sich somit am späten Samstagabend mit dem Kampf um Platz 7 begnügen, welchen er gegen den Schifferstädter Martin Ellermann technisch überlegen gewann.          

Benjamin Raiser holte sich im Finale gegen Patrick Sorg den Titel des Deutschen Meisters!
Er bezwang seinen Gegner mit 4:0 und holte sich verdient die Goldmedaillie.
Ein gesamt Punkteverhältnis von 61:1 Punkten sprechen dabei eine deutliche Sprache!

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