beapopstar

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Wie ist es ein Popstar zu sein?
Wie ist es ein Teen-Idol zu sein?
Denkst du es ist einfach?

Nein, denn das ist es nicht.

Der Tag beginnt damit, dass man viel zu früh aufstehen muss. Wenn die Sonne noch nicht einmal aufgegangen ist, kann man dann von morgens sprechen?
Nein… ich denke nicht.
Jedoch interessiert das in diesem Business keinen…
Es ist nicht nur das, dass man täglich ‚mitten in der Nacht’ aufstehen muss… nein, man wacht auch meistens in einem Bett auf das einem gar nicht gehört.
Jede Nacht ein anderes und man kann nichts daran ändern…

Dann wartet man unten in der Lobby… Man wartet darauf dass irgendwas passiert.
Irgendwann erblickt man dann die Gesichter seiner vier Freunde. Diejenigen, die mit Sicherheit genau so denken wie man selbst und genau das Gleiche durchmachen… das frühe Aufstehen, die gleichen Fans…
Sie sind die, die für einen wie Brüder geworden sind.

Was würdest du tun, wenn du dies nicht mit deinen vier besten Freunden tun würdest?

Was würde man tun wenn man kein Teil dieser Einheit wäre? Darüber denkt man oft nach.
In einem Geschäft arbeiten, vielleicht in einem Restaurant oder man würde noch zur Schule gehen… ganz einfach ein normales Leben führen.
Ein normales Leben? Was ist das?
Es ist so lange her, dass wir ein normales Leben geführt haben... man vergisst wie es ist.
Würde man denn ein normales Leben vorziehen?
Um Himmels Willen nein…
Wir lieben was wir machen…

Die Fans…
der nächste Part nach dem Aufstehen. Rausgehen und sie begrüßen.
So schön es auch ist sie zu haben... es ist noch immer früh am Morgen.
Sie schreien –oh Gott dieses Geschrei- sie tun es sobald wir auftauchen und sie hören einfach nicht damit auf.
’Ich liebe dich’… ‚Heirate mich’… ‚Ich will ein Kind von dir’… Wissen die was sie überhaupt schreien?
Es ist verrückt. Sie kennen uns nicht… einige von ihnen sind dafür nicht einmal alt genug.
Aber wir lächeln… tun so als wären wir hellwach und die glücklichsten Mensch auf Erden.
Jedoch sind dies unsere Fans… sie sind die die uns zu dem gemacht haben, was wir heute sind. Es sind nicht irgendwelche Fans… es sind unsere!

Der Tag ist verplant mit Interviews… und immer stellen sie die gleichen Fragen.
„Worauf achtest du bei einem Mädchen?“…
„Wie ist das Leben auf Tour?“…
„Was sind die guten und was die schlechten Dinge in deinem Job?“.
Sollen wir ihnen das antworten was wir wirklich fühlen?
Nein, das können wir nicht machen. Es ist schlecht für unser Ansehen… also sagen wir das was sie hören wollen.
“Ich suche nach einem Mädchen, das Vertrauen in sich selbst hat, die mich nicht nur mag wegen dem was ich tue sondern wegen dem wer ich bin… das Leben auf Tour ist großartig. Es macht Spaß so viele neue Menschen kennen zu lernen und neue Städte und Orte zu sehen…also das Beste an meinem Job sind eindeutig die Fans und alles was sie für uns getan haben. Etwas Schlechtes jedoch gibt es eigentlich nicht…“.
Was aber würden wir wirklich antworten?
“Worauf achtest du bei einem Mädchen?“
– Schau dir doch einfach ein anderes Interview an indem ich diese Frage bereits beantwortet habe…
„Wie ist das Leben auf Tour?“
– Es zieht sich ewig und ist unheimlich stressig…
„Was sind die guten und was die schlechten Dinge in deinem Job?“
- Unsere Fans sind definitiv das Beste… das Schlechteste sind die Leute, die einen immer und immer wieder die gleichen verdammten Fragen stellen…

Was tun wir sonst noch?
Autogramme signieren...
wir sitzen Stunden lang herum und hören uns weinende Mädchen an, die uns erzählen, dass sie ihr Leben mit uns verbringen möchten. Unsere Hände verkrampfen sich nach und nach aufgrund der Tausende Namen, die wir kreuz du quer über Zettel, Fotos oder CDs schreiben.

Fernsehauftritte…
Die machen manchmal sogar Spaß… kommt auf den Moderator an.
Versteht das nicht falsch, wir lieben es aufzutreten… darum tun wir uns das ja alles an.
Jedoch nervt es, wenn man immer und immer wieder die gleichen Songs spielen muss. Wir spielen sie im Fernsehen, auf den Konzerten… einfach überall.
Das Schlimmste ist wenn man den Songs dann im Radio hört, nachdem man ihn über Tausend mal performt hat… er nervt und hängt einem zum Hals raus.
Die Fans jedoch mögen es, also spielen wir!

Da gibt es noch etwas… unser Liebesleben.
Welches Liebesleben? Wir haben keins...
Immer dann wenn man glaubt jemanden gefunden zu haben dem man vertraut, jemanden der für einen da ist, endet es meist in einem Desaster…
Die Mädchen kommen nicht damit klar, dass man nicht monatelang mit ihnen am Stück zusammen sein kann, sie werden eifersüchtig auf alle anderen die uns selbst nur aus der Entfernung sehen oder dass in der Presse über sie geredet wird.
Es ist verdammt schwer in diesem Business eine Beziehung zu führen… also haben wir damit aufgehört jemanden zu lieben.

Der Tag endet.
Spät in der Nacht krabbeln wir völlig geschafft in unsere Betten… unsere Hotel-Betten.
In unseren Ohren klingelt es kontinuierlich… das penetrante Gekreische der Fans, die vor dem Hotel stehen und nach uns rufen.
Wir versuchen zu schlafen, doch meistens liegen wir einfach nur da und warte darauf, dass es endlich aufhört.
Man muss dann immer daran denken, dass es in ein paar Stunden wieder Zeit zum aufstehen ist… dass wieder ein neuer Tag beginnt… ein Tag wie jeder andere.

Ist es das alles wert?
Das frühe Aufstehen, die verrückten und aufdringlichen Fans, die Interviews, die Fernsehauftritte, kein normales Leben führen können, niemanden lieben zu können, zu dürfen?

Oh ja, das ist es wert, denn letztendlich tun wir nur das was wir lieben und immer wollten…
- Menschen  mit unserer Musik glücklich machen!!!

~The End~

 

 





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