Seitentitel

                                          Die Kurdische Kultur

Internationale Kulturstiftung Sivan Perwer

 Aus dem kurdischen Filmfestival 2 Berlin                Kurd.Kultur. 

 ARARAT Film                                                  Amude Kurdish Culture 

Ararat ist eine zeitgenössische Geschichte über zwei einander entfremdete Familien und ihre Suche nach Versöhnung und Wahrheit. Das Drehbuch verbindet auf unnachahmliche Weise die Bemühungen vierer Generationen, den Völkermord an den Armeniern während der ersten Weltkrieg verarbeiten. Damals im Jahre 1915 wurden 1,5 Millionen Armeniern auf eine sehr brutale Weise von Türken umgebracht und die meisten wurden ins Meer geworfen. Die umgebrachten Menschen bestanden fast nur aus alten Menschen, Frauen, Junge Frauen und Kinder. Die Türken verleugnen und bestreiten den Völkermord an Armeniern heute. Wer soll dann sonst gewesen sein? Denn der Beweis ist klar, dass die Türken es waren, die Armeniern fast vernichtet haben, weil sie heute diese Methoden anders denkenden Menschen, Christen, Kurden und besonders an kurdischen Yezidi fortführen.

 HEJAR Film

 ``HEJAR-Großer Mann, kleine Liebe`` ist eine bewegende Geschichte über tiefe menschliche Beziehungen. Ein Film über zwei Generationen, zwei Sprachen und zwei Kulturen. Ein kleines kurdisches Mädchen weicht das Herz eines alten türkischen Richters auf. Hejar, ein kleines kurdisches Mädchen, hat ihre Eltern bei einer Militäraktion in der Osttürkei-Kurdistan verloren. Der Dorfälteste bringt sie nach Istanbul, wo sich ihre Wege mit denen des alten Richters Rifat Bey kreuzen. Hejar muss sich ein zweites Mal vor der Polizei retten, als sie Zuflucht ausgerechnet bei Rifat findet. Als konservativer Staatsdiener spricht er nur türkisch, Hejar spricht nur kurdisch. Nach und nach gelingt es Hejar, dem kleinen mit dem traurigen Gesicht und den blumigen Flüchten, den alten Mann von seiner radikalen Einstellungen abzubringen. Rifat lernt kurdisch und Hejar spricht die ersten türkischen Worte. Auch beide können nicht mehr ohne einander leben. HEJAR wurde mit mehreren Filmpreisen ausgezeichnet: In Kairo, beim Antalya Filmfestival, beim Internationalen Filmfestival Ankara, beim Mittelmeerfilmfestival Köln, mit dem Preis der Menschenrechte, Demokratie und Frieden. Der Film wurde im letzten Jahr für sechs Monate verboten, zurzeit läuft HEJAR wieder in den türkischen Kinos.

Silav Hejaro

Kurdisches Filmfestival Berlin

                                                                                                                                                                           

Kurdish Library

Kurdish names

Kurdish names

In § 16 of the Turkish law on National Registration as well as in §§ 5 and 7 in the Ordinance on family names, people are forbidden to bear their proper Kurdish names.

The citizens of the Turkish Republic are thus deprived of their right of names.

We offer a selection of Kurdish names, as a support to parents who still wants to give their children Kurdish names.

In alphabetical order, we present a total of 1904 boy’s names and 2141 girl’s names.

Names that can be used by both boys and girls are marked with a (*).

We refer to the books we have used to produce this collection of names.

Parents who choose a name for their child through this section can send us information on which name they chose. If they so wish they can also send a picture of their child. We want to create a special page for these children, and also send them a birthday gift!

We will gratefully accept comments on this section.

Navên keçan
Girls' names
Flicknamn
Kýz adlarý
A B C Ç
D E Ê F
G H I Î
J K L M
N O P Q
R S Þ T
U Û V W
X Y Z
Navên lawan
Boys' names
Pojknamn
Oðlan adlarý
A B C Ç
D E Ê F
G H I Î
J K L M
N O P Q
R S Þ T
U Û V W
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Referensliterature:
* Fexreddîn, Gulbijêrêkî nawî kurdî, Stockholm, 1990
* Hawar, Navên kurdmancî, Hejmar 31, r. 6-9
* Kartal, H. Kurdische Namen, Osnabrück, 1992
* Karvani, S. Kurdish name dictionary, Jönköping, 1999
* Kaynak, Y. Bi kurdî navên mirovan, Ýstanbul, 1991
* Rezazi, N. Names and titles in the Kurdish community, Spånga, 1991
* Tigris, A. Navên kurdî, Spånga, [1990]

                                                                                                                                                                        

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UNTERSCHRIFTEN
Ein historisches Kleinod droht in den Fluten des Tigris zu versinken
Konfliktfall zwischen staatlichem Grossprojekt und der Erhaltung und Bewahrung einzigartigen Kulturgutes
 



Ein historisches Kleinod droht in den Fluten des Tigris zu versinken

Südöstlich von Diyarbakir liegt stromabwärts am Tigris ein kleines kurdisches Städtchen namens Hasankeyf. Der heutige Siedlungskern liegt auf dem rechten Ufer des Tigris, den hier eine Brücke überspannt. Unweit der heutigen Brücke künden alte, mächtig aufragende Brückenpfeiler davon, daß der Ort schon in früher Zeit ein überregionaler Verkehrsknotenpunkt war: von Süden kommend führt der Weg von Mardin/Midyat über den Tigris nach Batman, zugleich lief am Fluß der Weg von Diyarbakir (Amed) nach Cizre entlang. Ferner bildet das Tigrisufer, an dem Hasankeyf liegt, die nördliche geographische Grenze der Bergregion des Tur Abdin, des Berges der Gottesknechte. Zahlreiche Klöster zeugen im Tur Abdin von der Bedeutung der Region als (früh)christlichem Zentrum, und auch um Hasankeyf lebten einst viele Christen.

Konfliktfall zwischen staatlichem Grossprojekt und der Erhaltung und Bewahrung einzigartigen Kulturgutes

Bekanntheit erlangte Hasankeyf durch seine Geschichte und das der Stadt drohende Schicksal: Im Rahmen des Ilisu-Staudammprojektes soll dieser Ort mit seinen zahlreichen Baudenkmälern unterschiedlicher Zeitstellung und archäologischen Relikten in den aufgestauten Wassern des Tigris versinken.

Zwar setzten mit den Staudammprojekten in den kurdischen Regionen der Türkei auch archäologische Forschungsprogramme in dieser bis dahin weitgehend unerforschten Region ein, doch handelt es sich dabei im allgemeinen um Rettungsgrabungen bzw. Geländeerkundungen, die unter Zeitdruck und dem Mangel an finanziellen Mitteln nur zu begrenzten Ergebnissen führen. Hervorzuheben ist zudem, daß die Erforschung der westlicher gelegenen Euphratregion sich intensiver gestaltete als dies am Tigris der Fall ist. In Hasankeyf selbst führte bis Mitte vergangenen Jahres der Archäologe Arik Untersuchungen durch, der die Bedeutung der Stadt als Treffpunkt westlicher und östlicher Kulturen während verschiedener Epochen hervorhebt. Aus Geldmangel mußte er jedoch seine Grabungen einstellen.

Um die Bedeutung von Hasankeyf zu verstehen, muß an einen Blick auf die lange und wechselvolle Vergangenheit des Ortes werfen. Die bislang bekannten frühesten Siedlungsspuren sind ca. 10.000 Jahre alt. Von einstiger Größe künden verschiedene archäologische Relikte und Baudenkmäler. Bekannt sind von allem die Reste der Tigrisbrücke - sie künden von der einst hohen Meisterschaft im Bauwesen - und das am linken Flußufer gelegene Mausoleum des Zeynel Bey. Dem Mausoleum gegenüber erhebt sich - beeindruckend auf dem südlichen Steilufer des Tigris errichtet - der mittelalterliche Burgberg mit Siedlung. Von einem schmalen Seitental - die Felsen sind durchlöchert wie Schweizer Käse, da in alter Zeit Menschen ihre Behausungen und Ställe in die Felsen schlugen - führt ein schmaler Weg durch das sog. Schlangentor und zwei weitere Toranlagen auf das Plateau des Burgberges und zur dort gelegenen Wüstung. Aus mittelalterlich-islamischer Zeit stammen ornamental verzierte Moscheen, die christlichen Höhlenkirchen dürften älter sein.

Natur und Mensch haben in Hasankeyf in einzigartiger Weise ein Landschafts- und Siedlungsbild geprägt. Die mit Höhlenwohnungen übersäten Felsen, das prächtige Grabdenkmal des Zeynel Bey, die Reste der alten Tigrisbrücke und der Tor- und Palastanlage der Burg, all dies sind Merk- und Denkmale vergangener Epochen, die in ihrer Orginalität und Unmittelbarkeit die Unverwechselbarkeit des Ortes ausmachen.

Der drohende Untergang der Stadt mit sämtlichen Denkmälern wird insbesondere von Archäologen, Historikern, aber auch von der Bevölkerung der Region beklagt. Von zentralen Stellen, so ist zu hören, sind weder die von Umsiedlung betroffenen Bewohner in die Planungen einbezogen noch sei auf das kulturelle Erbe der Region Rücksicht genommen worden. Dabei wurde die Stadt erst vor wenigen Jahren (1978) als Stätte von historischer Bedeutung unter Schutz gestellt.

Der weitere Schutz dieses einzigartigen kulturellen Erbes liegt im Interesse der Gesellschaft. Und es sollte nicht vergessen werden, daß auch nachfolgenden Generationen das Recht zusteht, ihre Geschichte dinglich zu fassen und im wahrsten Sinne des Wortes begreifen zu können.





Das Konzept Energie aus Wasserkraft scheint verlockend, doch die Folgen des Grossprojekts sind nicht absehbar.

Die Opfer sexueller Gewalt durch staat liche Organe organisieren sich.

Die Türkei will den Einstieg in die Nuc- leartechnologie.

Gasgranaten aus Deutschland im Test.

Internationale Konferenz des Roten Kreuzes in Genf.

Die Internationalisierung humanitärer Hilfe.


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