Hier nun einige Gedichte, die ich beim surfen im net gefunden habe:
Nur im Traum
Ich schaue Dich an.
Mein Blick ruht sanft auf Deinem Gesicht.
Ich spüre wieder dieses Gefühl in mir....
Gerne möchte ich Dir alles geben....
möchte für Dich da sein, egal was auch passiert.
Du lächelst..
Deine Augen schauen mich freundlich an,
und ich habe das Verlangen, Dir ganz nah zu sein.
Ich will bei Dir sein,
und Dich ganz fest halten.
Möchte Dir sagen, wieviel Du mir bedeutest.
Zärtlich streichen meine Hände über Dein Gesicht....
Meine Augen füllen sich mit Tränen,
und wieder ist da dieser tiefe Schmerz in mir.
Ich sitze ganz alleine in meinem Zimmer.
Die Kerzen sind längst abgebrannt,
und ich höre diese Musik...so traurig und tröstend zugleich.
Du lächelst noch immer.
...wie sehr ich Dich doch vermisse.
Du bist so nah, und doch so unerreichbar.
Behutsam lege ich das Bild von Dir nieder,
und versuche einzuschlafen.
Hoffe, dass ich von Dir träumen werde,
denn NUR IM TRAUM erwiderst Du meine Gefühle.
Du hältst mich fest, und sagst, dass Du mich nie mehr
loslassen wirst.....
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Zarte Schwingen
hat die Seele
sie kann hoch hinausfliegen auf ihren Träumen
sie kann tief fallen in ihrer Realen Welt
sie kann die grössten Berge überwinden
sie kann oftmals nicht mal ein Sandkorn tragen
zarte Schwingen
hat die Liebe
sie überwindet Ozeane aus Sehnsucht
sie zerbricht an einem falschen Wort
sie bringt Schwache dazu stark zu sein
sie bringt Mächtige zu fall
zarte Schwingen
hat das Herz
es sieht nur die Liebe
es erkennt nur die Seele
es vertraut nur dem Wort
es verbindet die Seele mit dem Körper
Sei zart mit allem
so stark die Seele auch sein mag
sie zerbricht so leicht
so stark die Liebe auch sein mag
sie zerbricht so leicht
so stark das Herz auch sein mag
es bricht so leicht
behandle es wie zarte Schwingen
mit Vorsicht, Vertrauen, Hingabe und Liebe
denn ansonsten brichst du die schönsten Schwingen des Lebens!
Denke daran auf diesen Flügeln gleitest auch du durch dein Leben !
Möchtest du denn ohne Flügel sein?
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rede mir ein, dass du nur ein Freund für mich bist,
doch mein Herz sagt mir, dass es nicht so ist
verdränge die Gedanken an dich,
doch mein Herz denkt viel zu oft an dich
versuchte, dich aufzugeben,
zu verschieden ist unser beider Leben
was ist es, was uns verbindet,
was ist es, was wir empfinden
kann meine Gefühle nicht beschreiben,
die mich Tag und Nacht begleiten
manchmal vermisse ich dich,
dann wieder ist es der Verstand, der siegt
möchte so gern bei dir sein,
wenigstens für einen Moment der deine sein
mich ganz in dich fallen lassen,
die Welt um mich verlassen
doch du bist so weit weg von mir,
wünschte, du wärst ganz nah bei mir
der Verstand holt mich wieder ein,
und sagt mir: Es wird niemals sein!
werden unsere Gefühle siegen,
gibt es einen Weg , sie zu leben?
Träume Wenn ich morgens aufwache und die Träume der Nacht einfangen will, sind sie fort. Waren sie bedeutungslos oder zu schön für den Alltag ?


Zauber
deine Stimme verzaubert mich,
deine Worte berühren mich
bringst mein Herz zum Schwingen,
tauche ab mit allen Sinnen
laß uns in Gedanken zusammen sein,
möchte einfach nur bei dir sein
an unberührten Seeufern stehn,
die Sterne in deinen Augen sehn
das Mondlicht umspielt uns weich,
unsere Herzen schlagen gleich
verliere mich – in dich,
wirst mich halten – ich falle nicht
fühle mich sicher in deinen Armen,
kann deine Gegenwart nicht erwarten

Freunde
Wahre Freunde sind:
...die deine Träume für dich träumen,
...wenn du nicht schlafen kannst.
...die deine Tränen sehen, wenn du lachst,
...die dir zuhören, wenn deine Stimme
versagt.
...die dich auch dann noch kennen,
...wenn du dich selbst längst vergessen
hast!
...die durch deine Türe kommen,
...wenn alle anderen gehen!

Erwachen (1)
Eines Tages schauten
wir uns an,
und es war,
als hätte jemand
einen Schalter umgelegt.
Wir sahen uns
plötzlich mit ganz anderen Augen,
entdeckten,
dass Freundschaft
Liebe geboren hatte.
Liebe, die uns beide
berauscht,
inspiriert,
zu nie erreichten
Höhen führt.
Werden wir auch den
Absturz
in den Alltag
gemeinsam meistern?

Erwachen (2)
In dir habe ich das gefunden,
was ich immer gesucht habe,
eine Seele,
die so verträumt ist wie meine,
der leise Worte wichtiger sind
als lautes Getöse,
mit Freude an den kleinen Dingen
des Lebens.
Keine Liebe auf den ersten Blick,
kein Blitz,
der in mich eingeschlagen ist.
Gefühle, die gewachsen sind,
Interesse,
aus dem Zuneigung wurde,
Zuneigung,
die allmählich Liebe gebar.
Liebe,
die begierig darauf war,
erwidert zu werden.
Schade,
dass du auf der Suche
nach etwas anderem bist.

Erwachen (3)
Warum haben wir nur
solche Angst davor,
drei Worte zu sagen,
ein paar Buchstaben zusammenzusetzen,
die wir als erstes gelernt haben.
Wir träumen unsere Gefühle,
vergießen Tränen über ihnen,
schwören uns “Morgen“,
wachen einsam auf,
und schweigen weiter...
Warum haben wir nur solche Angst,
“Ich liebe
dich“
zu sagen?

Erwachen (4)
Langsam verlischt es,
das Feuer,
das mich vor Monaten
so beflügelt hat.
Erstickt,
von all den Tränen,
die ich wegen dir
vergossen habe.
Und jetzt,
wo keine Träne mehr da ist,
kann ich endlich wieder
leben...

Freundschaft??!
Sag mir bitte, was
Freundschaft ist,
ich habe es im Laufe
der Zeit vergessen.
Hatte ich Freunde?
Ich sage nein.
Liegt es an mir?
Vielleicht, kann sein.
Damals, glaube ich,
war es noch einfach,
man sprach
miteinander, für mich war es Freundschaft.
Für andere war es nur
ein Spaß.
Darum habe ich Angst,
Freundschaften zu schließen,
Angst, wieder
verletzt zu werden.
Ich glaube, ich bin
nicht der Mensch für Freundschaften,
es ist wohl besser,
ich bleibe allein.
Wozu sind
Freundschaften überhaupt gut?
Um wieder verletzt zu
werden?
Nein, dazu fehlen mir
Kraft und Mut!
Zeige mir, das ich
mich täusche,
das ich mich irre,
umsonst mich fürchte.
Denn ich habe den
Glauben an Freundschaft verloren,
diese Freundschaft will ich nicht verlieren.

Tief wie das Meer
mein Herz sehnt sich nach deinem
lass uns beide vereinen
die Gefühle tief in mir
wollen zu dir
in deine Augen schauen
mich dir anvertrauen
dein Gesicht berühren
deinen Atem spüren
in unserem Kuss versinken
unsere Liebe finden
eine Liebe, tief wie das Meer
auf sie zu warten, ist unsagbar schwer

Verlassen
es tut immer noch unendlich
weh,
obwohl
ich dich nicht mal mehr seh
Dich zu vergessen ist furchtbar
schwer,
in mir
ist alles unendlich leer
versuche meine Zeit zu
verplanen,
doch
meine Gedanken gehn eigene Bahnen
sie weilen bei Dir und fragen warum
?
doch es
kommt keine Antwort, es bleibt alles stumm
mein weinendes Herz
kann keiner sehn,
und doch wird das Leben weiter gehn

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Tränen, die
sagen,
Enttäuschung und Hoffnung
Weinende Sterne
Du siehst es nicht... Immer wenn du
kommst bin ich glücklich, "ANGST"
Du sagst... Du sagst, Du
liebst die Sonne,
Frei wie ein
Vogel! die Arme ausbreiten und abheben. Davonfliegen, ganz weg von hier, weit weg von all dem, was mir weh tut. Weit weg von Dir. Vom Wind lass´ ich mich tragen, dorthin wo es ein Herz gibt, das mich mag. Dorthin, wo ich Dich vergessen kann. Doch all dies geht nicht, denn ich bin kein Vogel, bin nur ein Mensch, der mit Freud und Leid, Kummer und Glück, Schmerz und Liebe, Tränen und Hoffnung fertig werden muß !
Wenn... Wenn das
Wenn die Liebe
stirbt es flieht das Herz, die Gefühle sterben, renne ins Verderben. Leere im Körper. Rufe den Hass, auf das er den Schmerz der Liebe mir nimmt- ganz. Will nicht mehr lieben, es tut zu weh...
Sehnsucht 1 schaue wie die Sonne im Meer versinkt und wünschte mir, du wärst bei mir. Deine Hand fährt sanft durch mein Haar, doch es ist nur der Wind der mit meinen Haaren spielt. Zärtlich streichelst du mein Gesicht, doch es ist nur ein leichter Sommerregen der mir ins Gesicht nieselt. Du nimmst mich zärtlich in den Arm, doch es ist nur eine Windböe die mich umkuschelt. Unerträgliches Sein ohne dich...
Sehnsucht 2 was man doch nie hatte. Sehnsucht nach den Momenten mit dir, wundervolle Momente, die doch nie wirklich existiert haben. Sehnsucht nach deiner Nähe, wo du doch nie wirklich bei mir warst. Sehnsucht nach deiner Liebe, an der zu stark gezweifelt wurde. Wie kann das gehen, dass man Dinge vermisst, die nie wirklich da waren...? Die Distanz zweier Liebender ist nur so groß, wie ihre Herzen fühlen -unsere fühlten zu weit- Zurück bleibt die Sehnsucht....
Sehnsucht ist.... Deine Finger nicht zu spüren Dein Lachen nicht zu hören Dich nicht in die Arme nehmen zu können Dich nicht küssen zu dürfen Das ist Sehnsucht und jedes mal tut sie weh aber jedes Warten hat ein Ende ganz egal wie lange es dauert. Und jedes mal wenn wir uns sehn und wieder verabschieden müssen wird sie nur noch stärker in mir DIE SEHNSUCHT NACH DIR
leider... dass du niemals sein sollst -für mich- in meinem leben leider ist es schade, dass du niemals sagen sollst -zu mir- ich liebe dich leider ist es schade, dass du niemals deine arme umschlingen wirst -um mich- weil du mich liebst leider ist es schade, dass du nicht existieren sollst -für mich- weil ich es wahrscheinlich nicht wert bin leider ist es schade, dass ich ungeliebt sterben muss -warum?, warum ich?- ...leider
Was nützt es, wenn ich Dich liebe? Du wirst ja doch nicht mein und hoffnungslose Liebe, die bringt nur Tränen ein. So werd' ich von Dir lassen, auch wenn mein Herz zerbricht und werd auch den nicht hassen, der glücklich mit Dir ist. Ach, hätten meine Augen die Deinen nie gesehen. So könnt' ich froh und munter an Dir vorüber gehen.
Allein !!!
|
…man muss das Leben
leben wie es kommt
und wenn
man hinfällt
steht man halt wieder auf,
egal wieviel kraft man dazu braucht
und wie lange es dauert…

Ziel
Lächeln erleben
Tränen
nicht hinnehmen
Wärme geben
Nicht allein gehen
Hoffnung wecken
Ängste nicht
verstecken
Freude schenken
Liebe nicht einschränken
Träume leben
Chancen nicht
vergeben
LEBEN!

Liebe
den, den du liebst.
Hasse
den, den du hasst.
ABER…
…hasse niemals den,
den du einmal geliebt
hast!!

Es ist
schwer!!!
Es ist leicht, jemand
zu lieben,
den man zum erstenmal gesehen hat.
Aber es ist schwer, jemand zu vergessen,
den man einmal geliebt hat.

Tanze, als sähe dir niemand zu.
Singe, als
könne dich niemand hören.
Liebe, als seist du nie verletzt worden.
Lebe, als sei
Himmel auf Erden.


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Warum Mami??
Ich ging zu einer Party, Mami, und dachte an deine Worte. Du hattest mich gebeten, nicht zu trinken, und so trank ich keinen Alkohol. Ich fühlte mich ganz stolz, Mami, genauso, wie Du es vorher gesagt hattest. Ich habe vor dem Fahren nichts getrunken, Mami, auch wenn die anderen sich mokierten. Ich weiß, dass es richtig war, Mami, und dass Du immer Recht hast. Die Party geht langsam zu Ende, Mami, und alle fahren weg. Als ich in mein Auto stieg, Mami, wusste ich, dass ich heil nach Hause kommen würde: aufgrund deiner Erziehung - so verantwortungsvoll und fein. Ich fuhr langsam an, Mami, und bog in die Straße ein. Aber der andere Fahrer sah mich nicht, und sein Wagen traf mich mit voller Wucht. Als ich auf dem Bürgersteig lag, Mami, hörte ich den Polizisten sagen, der andere sei betrunken. Und nun bin ich diejenige, die dafür büßen muss. Ich liege hier im Sterben, Mami, ach bitte, komm´ doch schnell. Wie konnte mir das passieren? Mein Leben zerplatzt wie ein Luftballon. Ringsherum ist alles voll Blut, Mami, das meiste ist von mir. Ich höre den Arzt sagen, Mami, dass es keine Hilfe mehr für mich gibt. Ich wollte dir nur sagen, Mami, ich schwöre es, ich habe wirklich nichts getrunken. Es waren die anderen, Mami, die haben einfach nicht nachgedacht. Er war wahrscheinlich auf der gleichen Party wie ich, Mami. Der einzige Unterschied ist nur: Er hat getrunken, und ich werde sterben. Warum trinken die Menschen, Mami? Es kann das ganze Leben ruinieren. Ich habe jetzt starke Schmerzen, wie Messerstiche so scharf. Der Mann, der mich angefahren hat, Mami, läuft herum, und ich liege hier im Sterben. Er guckt nur dumm. Sag´ meinem Bruder, dass er nicht weinen soll, Mami. Und Papi soll tapfer sein. Und wenn ich dann im Himmel bin, Mami, schreibt "Papis Mädchen" auf meinen Grabstein. Jemand hätte es ihm sagen sollen, Mami, nicht trinken und dann fahren. Wenn man ihm das gesagt hätte, Mami, würde ich noch leben. Mein Atem wird kürzer, Mami, ich habe große Angst. Bitte, weine nicht um mich, Mami. Du warst immer da, wenn ich dich brauchte. Ich habe nur noch eine letzte Frage, Mami, bevor ich von hier fortgehe: Ich habe nicht vor dem Fahren getrunken, warum bin ich diejenige, die sterben muss???
okay...also jemand hat dieses Gedicht geschrieben
als 2 Studenten bei einem Auto-Unfall ums Leben gekommen sind.
Bitte kopiert den Text auf eure Homepage damit die Menschen
begreifen, worum es geht:
ALKOHOL GEHÖRT NICHT ANS STEUER!!
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"Ich hatte dich lieb"
Am Morgen bist du sehr früh aufgestanden
und hast die Koffer gepackt.
Du
nahmst meine Leine,
was war ich glücklich!
Noch ein kleiner Spaziergang vor dem Urlaub -
Hurra!
Wir fuhren mit dem Wagen
und du hast am Straßenrand gehalten.
Die Tür ging auf
und du hast einen
Stock geworfen.
Ich lief und lief,
bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen
Zähnen hatte,
um ihn dir zu
bringen.
Als ich
zurückkam,
warst du nicht mehr da!
In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen,
um dich zu finden,
aber ich wurde
immer schwächer.
Ich hatte Angst und großen Hunger.
Ein fremder Mann kam,
legte mir ein Halsband um und nahm mich mit.
Bald befand ich mich in einem Käfig
und wartete dort auf deine Rückkehr.
Aber du bist nicht gekommen.
Dann wurde mein Käfig
geöffnet, nein, du warst es nicht -
es war der Mann,
der mich gefunden hatte.
Er brachte mich in einen Raum
- es roch nach Tod!
Meine Stunde war gekommen.
Geliebtes Herrchen,
glaube mir das ich mich trotz allen Leidens,
das du mir angetan hast,
immer
noch an dein Bild erinnere.
Und falls ich noch einmal
auf die Erde zurückkommen könnte -
ich würde auf dich
zulaufen,
denn
ICH HATTE DICH LIEB!!!!
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Mein kurzes Leben….
05. OKTOBER
Heute begann mein Leben. Meine Eltern wissen es
noch nicht, aber ich bin schon da. Ich werde ein
Mädchen sein - mit blondem Haar und blauen Augen.
Alle meine Anlagen sind schon festgelegt, auch
daß ich eine Schwäche für Blumen haben werde.
19. OKTOBER
Manche
sagen, ich sei noch gar keine richtige Person,
sondern
nur meine Mutter existiere. Aber ich bin
eine richtige
Person, genauso wie eine kleine Brotkrume
eben Brot
ist. Meine Mutter existiert. Ich auch.
23. OKTOBER
Jetzt
öffnet sich schon mein Mund. Denke nur, in
ungefähr
einem Jahr werde ich lachen und später
sprechen. Ich
weiß, was mein erstes Wort sein wird: MAMA.
25. OKTOBER
Mein
Herz hat heute zu schlagen begonnen. Von jetzt an wird
es für den Rest meines Lebens schlagen, ohne jemals
innezuhalten, etwa um auszuruhen. Und nach vielen Jahren
wird es einmal ermüden. Es wird stillstehen, und dann
werde ich sterben.
02. NOVEMBER
Jeden
Tag wachse ich etwas. Meine Arme und Beine nehmen
Gestalt an. Aber es wird noch lange dauern, bis ich mich
auf diese kleinen Beine stellen und in die Arme meiner
Mutter laufen kann und bis ich mit diesen kleinen Armen
Blumen pflücken und meinen Vater umarmen kann.
12. NOVEMBER
An
meinen Händen bilden sich winzige Finger. Wie klein
sie
sind! Ich werde damit einmal meiner Mutter übers Haar
streichen können.
20. NOVEMBER
Erst
heute hat der Arzt meiner Mutter gesagt, daß ich
hier
unter ihrem Herzen lebe. O wie glücklich sie doch
sein
muß! Bist du glücklich, Mama?
25. NOVEMBER
Mama
und Papa denken sich jetzt wahrscheinlich einen Namen für mich aus. Aber die
wissen ja gar nicht, daß ich ein
kleines Mädchen bin.
Ich möchte gern Susi heißen. Ach, ich
bin schon so groß
geworden!
10. DEZEMBER
Mein
Haar fängt an zu wachsen. Es ist weich und glänzt
so
schön. Was für Haare die Mama wohl hat?
13. DEZEMBER
Ich
kann schon bald sehen. Es ist dunkel um mich herum.
Wenn Mama mich zur Welt bringt, werde ich lauter
Sonnenschein
und Blumen sehen. Aber am liebsten möchte
ich meine Mama
sehen. Wie siehst du wohl aus, Mama?
24. DEZEMBER
Ob
Mama wohl die Flüstertöne meines Herzens hört? Manche
Kinder kommen etwas kränklich zur Welt. Aber mein Herz ist
stark und gesund. Es schlägt so gleichmäßig: bum-bum,
bum-bum.
Mama, du wirst eine gesunde kleine Tochter
haben!
28. DEZEMBER
Heute
hat mich meine Mutter umgebracht.
Ein Brief vom Himmel
Liebe Mami,
jetzt bin ich im Himmel und sitze auf Jesu Schoß. Er liebt mich und ist mir ganz nah. Ich wäre so gerne Dein kleines Mädchen gewesen und verstehe eigentlich nicht so richtig, was passiert ist.
Ich war so aufgeregt, als ich feststellte, dass ich zu
existieren begann. Ich befand mich in einem dunkeln, aber wohligen Raum. Ich
merkte, dass ich Finger und Zehen hatte. Ich war schon ziemlich weit entwickelt,
wenn auch noch nicht bereit, meine Umgebung zu verlassen. Die meiste Zeit
verbrachte ich damit, nachzudenken und zu schlafen. Schon zu Anfang an fühlte
ich mich ganz tief mit Dir verbunden..
Manchmal hörte
ich Dich weinen und habe mit Dir geweint. Manchmal hast Du geschrieen oder sehr
laut gesprochen und dann geweint. Und ich hörte, wie Papa zurückschrie. Ich war
traurig und hoffte, es würde Dir bald besser gehen. Ich habe mich gefragt, warum
Du wohl soviel weinen musstest. einmal hast du den ganzen Tag geweint. Es tat
mir in der Seele weh. Ich konnte mir nicht vorstellen, was Dich so unglücklich
machte.
An genau diesem Tag passierte etwas ganz schreckliches. Ein gemeines Monster kam in diesen warmen, bequemen Ort, an dem ich mich befand. Ich hatte schreckliche Angst und begann zu schreien, aber es kam kein Laut über meine Lippen. Das Monster kam immer näher und näher und ich schrie immer wieder:" Mami, Mami, hilf mir bitte, hilf mir!"
Entsetzliche Angst war alles, was ich fühlte. Ich schrie und schrie bis ich nicht mehr konnte. Dann riss das Monster mir den Arm aus. Es tat so weh, ein unbeschreiblicher Schmerz. Und es hörte gar nicht auf. Oh wie ich bettelte, es möge aufhören! Voller Entsetzen schrie ich, als das unerbittliche Monster mir ein Bein ausriss. Trotz unsäglicher Schmerzen wusste ich, dass ich im Sterben lag. Ich wusste, dass ich nie Dein Gesicht sehen oder von Dir hören würde, wie sehr Du mich liebst. Ich wollte alle Deine Tränen versiegen lassen und hatte so viele Pläne, Dich glücklich zu machen- nun konnte ich das nicht mehr, meine Träume wurden zerschlagen.
Obwohl ich schreckliche Schmerzen und Angst hatte, spürte ich vor allem mein Herz brechen. Mehr als alles andere wollte ich Deine Tochter sein. Doch nun war es vergebens, denn ich starb einen qualvollen Tod. Ich konnte nur ahnen, was für schlimme Dinge sie Dir angetan hatten. Bevor ich ging, wollte ich Dir sagen, dass ich Dich liebe, aber ich kannte die Worte nicht, die Du verstehen konntest. Und bald darauf hatte ich auch nicht mehr den Atem , um sie auszusprechen,. Ich war tot. Ich fühlte, wie ich in die Höhe stieg. Ich wurde von einem riesigen Engel zu einem großen, wunderschönen Ort hinaufgetragen. Ich weinte noch immer, aber der körperliche Schmerz war verschwunden. Der Engel brachte mich zu Jesus und setzte mich auf seinen Schoß. Jesus sagte mir, dass er mich liebt und dass Gott mein Vater ist.
Da war ich glücklich. Ich frage ihn, was denn dieses Ding war, das mich getötet hatte. Er antwortete: " Abtreibung. Es tut mir so leid, mein Kind, denn ich weiß, wie sich das anfühlt." Ich weiß nicht was Abtreibung ist; vermutlich ist das der Name des Monsters.
Ich schreibe, um Dir zu sagen, dass ich Dich liebe und wie
gerne ich Dein kleines Mädchen gewesen wäre. Ich habe mit aller Kraft versucht,
zu leben. Ich wollte leben. Den Willen hatte ich, aber ich konnte nicht, das
Monster war zu stark. Es war unmöglich zu leben. Ich wollte nur, dass Du weißt,
dass ich es versucht habe, bei Dir zu bleiben. Ich wollte nicht sterben. Also,
Mami, bitte hüte Dich vor diesem Monster Abtreibung. Mami, ich liebe Dich und
will auf keinen Fall, dass Du dieselben Schmerzen durchmachen musst, wie ich.
bitte pass auf Dich auf! In Liebe,
Dein Baby.
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Dein
Leben
Jeder Halt an den du dich klammerst
Nur ein Felsvorsprung der langsam unter dir wegbröckelt.
Jede Hand die dir entgegen
gestreckt wird
Doch nur ein Fuß, der auf deine Hände
tritt.
Jeder Traum, dessen Erfüllung du
sehnlichst wünschst
Nur ein Altraum der wie eine
Seifenblase zerplatzt.
Jedes Wort der Aufmunterung
Nur eine hohle Floskel, einfach so dahin gesagt.
Das ist Dein Leben.
Ein Leben ohne Halt, helfende
Hände, Träume und liebe Worte.
Du fragst dich welchen
Sinn dieses Leben noch hat
Doch du wirst niemals eine
Antwort darauf bekommen.
Der einzige Ausweg aus diesem
Leben wäre zu fliehen
in ein anderes, schöneres …
… es wäre nur nicht DEIN Leben.

Zeitpunkt der Erinnerung
Irgendwann kommt der Zeitpunkt
Und
ich stehe am Ende eines langen Tunnels im gleißenden Licht
Von dort blicke ich auf mein Leben zurück
Auf alles das was war
Auf Gutes und
Schlechtes
Auf Freude und Trauer
Auf Glück und Unglück
Auf Freunde
und Feinde
Bei vielen Dingen frage ich mich,
warum ich so und nicht anders gehandelt habe
Ich frage mich warum ich Dinge die ich hätte tun sollen,
nicht getan habe
und warum ich
Dinge, die ich nicht hätte tun sollen,
getan habe
Bei anderen Dingen warum sie gerade mir passiert sind
Jedoch werde ich nie eine Antwort darauf bekommen
Und ich stelle fest, dass es auch gar keine Bedeutung mehr
hat
Was geschehen ist, ist geschehen
Mir wird nur die Erinnerung bleiben

Schwarz

Suicidal
Dreams
Viel haben
wir nicht mehr zu erwarten
In dieser trostlosen Welt
Zu viel haben wir schon gegeben
Zu viele Tränen geweint
Zu viele
Schmerzen erlitten
Zu viel Trauer durchlebt
Wir versuchen stark zu sein
Wieder aufzustehen wenn wir gefallen sind
Denn nur die Stärksten überleben
Doch wir befürchten,
dass in dieser Welt irgendwann kein Platz mehr für uns sein
könnte
Also beschlossen wir
Wenn sich die
Welt nicht ändert,
Wechseln wir die Welt! …

Kleiner schwarzer Engel
Haare so schwarz
wie die Nacht.
Die Augen groß und ängstlich.
So stand sie vor mir.
Der kleine
schwarze Engel aus der Dunkelheit.
"Kleiner
Engel, komm ins Licht."
Sprach ich zu ihr.
"Hab keine Angst,
Es verbrennt dich
nicht."
Als ich sie
liebevoll ansah,
Rollten schwarze Tränen über ihre
Wangen.
Doch nicht der kleinste Schluchzer kam über ihre
Lippen.
Noch einmal
hob ich an
Und diesmal bittend, flehend sagte ich:
"Kleiner Engel, bitte, komm ins Licht,
Ich brauche dich!"
Aber je
länger ich so stand und vergebens bat,
Wurde ihr Bildnis
klein und kleiner.
Aus Angst, sie könnte ganz und gar
verschwinden
Rief ich noch einmal laut zu ihr:
"Mein
kleiner schwarzer Engel,
So lass mich nicht allein
Und komm mit mir ins Licht, ich rette dich."
Jedoch,
vergebens mein Rufen.
Sie war bereits ganz im Dunkel
gefangen
Aus
Verzweiflung, ein Leben im Licht ohne sie leben zu müssen,
Fasste ich einen Entschluss
Und
folgte ihr in die ewige Finsternis
Auf dass wir
für immer vereint seien
Mein kleiner schwarzer Engel und
ich …

Wenn ich Dir in
die Augen schau
ist mir, als erfröre ich.
In einem Meer von Flammenden Eis,
erstarrt die ganze Welt um mich.
Anstelle Deiner
Seele
sehe ich in ihnen blaues Kristall.
Am Rücken hast Du eisige Schwingen,
zu durchbrechen Raum und Zeit.
Du bist mein
eisiger Engel,
so blendend schön im Licht.
Doch es bringt nichts, Dich zu lieben,
denn Gefühle hast Du nicht.
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