cheuevara

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Ich finds wichtig zu wissen wer er war und ich finde es traurig, wenn Leute Aufnäher auf ihren Taschen oder Jacken von ihm haben oder Poster und Kleidung und nicht mal wissen wer er war. Also aufgepasst!
Diesen Text hab ich, wie ihr euch sicher denken könnt, nicht selber verfasst...vielleicht ein wenig umgeschrieben, weiß allerdings nicht mehr die Quelle.   
Na ja dann liest und bildet euch weiter!

  Ché Guevara

                           

Sein eigentlicher Name war Ernesto Guevara Lynch de la Serna. Er wurde am 14. Juni 1928 in Rosario / Argentinien geboren. Im Alter von 2 Jahren erkrankte er schon an Asthma, was er sein ganzes Leben lang nicht mehr los wurde. Im Jahre 1927 heirateten die Eltern. Wegen dem Asthma zogen die Eltern nach Cordoba. 
Der Vater war überzeugter Sozialist. Ché studierte später an der Universität von Buenos Aires Medizin.
1950 bekam er eine Stelle als Krankenpfleger bei der Handelsflotte, wobei er mehrere Reisen in verschiedene lateinamerikanische Länder machen konnte. 1951 besuchte er Chile und Peru, wo er in einer Lepra-Klinik arbeitete. 
Als er mit dem Studium fertig war, reiste Ernesto abermals quer durch die ärmsten Länder Südamerikas. In dieser Zeit wurde Ernestos weiteres Leben maßgeblich geprägt. Auf dieser Reise blieb er längere Zeit in Bolivien. Er war fest entschlossen, irgendwo dort eine Arztpraxis zu eröffnen, in der er die arme Bevölkerung gratis behandeln könnte. Während dieser Zeit erlebte er eine der vielen bolivianischen "Scheinrevolutionen". Wie schon oft versprach ein intelliegenter bolivianischer Politiker dem Volk mehr Reichtum und bessere Lebensbedingungen, kam dann an die Macht und entpuppte sich als einen Diktator, schlimmer als der Vorgänger! Einige Wochen danach beschloss er weiter zu ziehen und erst später sesshaft zu werden.  Er sprach oft mit Guerilleros und entwickelte nach und nach einen Haß, gegen all die Diktatoren, welche der Grund der Armut in Lateinamerika waren. Er erlebte hautnah, wie der amerikanische Geheimdienst eine Konterrevolution gegen die damals regierenden Sozialisten in Guatemala, wo er im Januar `54 eintraf, einleitete. Che wurde klar, daß Lateinamerika in der Hand des amerikanischen Kapitals war.  Der junge Ernesto war zwar immer schon ein Gegner der katholischen Kirche (seine Mutter war eine überzeugte Marxistin), doch er selbst war nie ein Kommunist, bis er in Guatemala Raúl Castro den Bruder Fidel Castros kennenlernte. Raúl plante gerade eine Guerillaaktion, und bat Ernesto dabei mitzumachen. Ernesto willigte ein, obwohl er nicht genau wußte, worauf er sich da einließ.  Dennoch erkannte er, daß nur durch eine bewaffnete Revolution die wirkliche Freiheit Lateinamerikas erreicht werden konnte. Im September 1954 verlies er Guatemala wieder und ging nach Mexiko, wo er Fidel Castro traf. Zusammen mit anderen Kubanern nahm er an einem harten Militärtraining teil, daß auf einer Farm durchgeführt wurde. 
Die Truppe nahm Ernesto auf, da sie noch keinen Arzt hatten. Ernesto trainierte sehr hart und wurde körperlich und geistig zu einem der besten Guerilleros (der Ausbilder, ein Spanier, hatte schon im spanischen Bürgerkrieg gegen Franco gekämpft). Aus diesem Grund freundete er sich schnell mit Fidel Castro, dem Anführer, an. Dieser machte Ernesto dann auch zu einem der Führer, ihm gleichgestellt. 
Zu dieser Zeit erhielt er auch seinen Spitznamen "Che", nach einer argentinischen Redensart welche er häufig benutzte (Che = Kumpel!).
1956 wurde er zusammen mit den anderen verhaftet und wurde ins Gefängnis geworfen. 
Im selben Jahr nahm er an der Granma-Expedition teil, der Einleitung der kubanischen Revolution.Während der Kämpfe viel besonders seine kompromisslose aber dennoch kameradschaftliche Vorgehensweise auf. Die Rebellen hatten sehr große Unterstützung durch die Bevölkerung. Nach Ansicht vieler Biographen war Ché Guevara zu dieser Zeit bereits überzeugter Marxist und politischer Kommunist! Guevaras eigene Erinnerungen ( pasajes de la guerra revolucionario) vermitteln eher den Eindruck, daß er militärische, politische und moralische Entscheidungen unmittelbar aus den konkreten Situationen ableitete.
Guevara wurde zum MYTHOS CHE!
Nachdem er maßgeblich am Sieg der Rebellen beteiligt war, wurde er später Chef der kubanischen Staatsbank und 1961 Industrieminister von Kuba. Ché legte dies bezüglich Wert auf eine Anekdote, in der Fidel nach dem Sieg der Revolution für den Chef-Posten der Nationalbank nach einem Ökonomen ("economista") fragte. "Comunista", habe Ché wegen des Lärms verstanden und sich gemeldet: "Hier, ich!" 
1961 erfolgte auch die Invasion in der Schweinebucht, welche von Exilkubanern durchgeführt wurde, die vom CIA ausgebildet und unterstützt wurden. Unter Che´s Führung wurde der Angriff der Gusanos (Konterrevolutionäre) innerhalb kurzer Zeit zerschlagen. Mehrfach beteiligt er sich persönlich an der Zuckerrohrernte, um durch sein Beispiel und Vorbild die Arbeitsmoral zu heben und die Produktivität zu steigern! 
Da ihm aber daß glatte Parkett der Politik nicht behagte (er legte sich auch mit den Sowjets an) legte er 1965 alle Ämter nieder, und verließ Kuba und seine Familie mit den drei Kindern.
Che wollte auch in anderen Ländern die Revolution vorantreiben, er ging 1965 in den Kongo und 1966 nach Bolivien. Sein Traum war, von hier aus die Revolution nach ganz Süd- und Mittelamerika zu tragen! 
In Bolivien nahm die Revolution allerdings nicht den Verlauf wie auf Kuba; Nach 10 Monaten Kampf in der Guerilla, welche kaum Unterstützung der Bevölkerung fand, da diese permanent von den Militärs eingeschüchtert, und die Medien zensiert wurden, wurde Che gefangen genommen und am 9. Oktober unter Mitwirkung des CIA ermordet. 
Sein Leichnam wurde in der Provinzstadt Vallegrande aufgebahrt, um der Welt den Tod des Freiheitskämpfers zu demonstrieren. Anschließend wurden Che´s Hände abgehackt, und der Körper in einem unbekannten Massengrab verscharrt.  

 

Nachtrag: Ich las vor kurzem im Spiegel oder Stern (weiß ich nicht mehr genau), dass Ché  in einer Grundschule in La Higuera (glaub ich) in Gegenwart einer Lehrerin von einem besoffenen Offizier erschossen wurde. die Lehrerin versorgte den damals gefesselten und wohl eingeschüchterten mit Essen. Diese Lehrerin, die noch lebt, sagte den Reportern, dass sie ihn noch nie so verängstigt gesehn habe. Noch heute hängen in dieser Grundschule Bilder von Guevara und auch heute wird er dort noch gefeiert! Leider hab ich diesen Bericht nicht mehr, sonst könnte ich genauer wiedergeben, was dort stand. Ich kann allerding nicht für die Richtigkeit der Einzelheiten garantieren.
                                      

                                            



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