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Gandalf

 

In den Unsterblichen Landen war Gandalf ein Maiar-Geist mit dem Namen Olorin, des Herrn der Träume. Um das Jahr 1000 des Dritten Zeitalters wurde er als einer der Istari oder Zauberer auserwählt, nach Mittelerde zu ziehen. Im Westron Gandalf der Graue genannt, hieß er bei den Elben Mithrandir, der Graue Pilger, bei den Zwergen Tharkun und bei den Haradrim Incanus.

Gandalf trat immer in der Gestalt eines bärtigen alten Mannes auf, der einen bodenlangen Mantel, einen spitzen Hut und einen langen Stab trug.

Als er in den Grauen Anfurten ankam, erhielt er von Cirdan Narya, den Ring des Feuers. 2000 Jahre hindurch bekämpfte er die stärker werdenden bösen Mächte in Mittelerde. Im Jahre 2941 begann auf seine Veranlassung die Suche nach dem Schatz des Einsamen Berges, die mit dem Tod des Goldenen Drachen Smaug endete. Bei diesem Unternehmen erlangte Gandalf das Schwert Glamdring, während Bilbo Beutlin in den Besitz des Einen Ringes kam, den er Jahre später an Frodo Beutlin vererbte.

Im Jahre 3018 besuchte Gandalf Frodo im Auenland und überzeugte ihn von der Notwendigkeit, heimlich mit dem Ring nach Bruchtal zu gehen. Dort trafen beide wieder zusammen und Gandalf wurde einer der Gefährten des Ringes. Er führte die Gemeinschaft durch viele Gefahren. Schließlich wurde er auf der Brücke von Khazad-dum in einen schrecklichen Kampf mit einem Balrog verwickelt, bei dem beide - wie es schien - den Tod fanden. Der Geist des Zauberers erstand jedoch wieder als Gandalf der Weiße, der fortan vor jeder Waffe gefeit war.

Im Ringkrieg tauchte Gandalf mit seinem Pferd Schattenfell überall auf: Er sprach König Theoden in Rohan Mut zu, besiegte Saruman in Isengart und hielt den Hexenkönig an den Toren von Minas Tirith in Schach. Er kämpfte zusammen mit den westlichen Heerführern vor dem Schwarzen Tor von Mordor, während Frodo und Sam den Einen Ring vernichteten.

Nach dem Krieg war er Zeuge der Wiedervereinigung der beiden Königreiche Arnor und Gondor, bevor er sich im Jahre 3021 mit den Hütern der Ringe auf den Weg in die Unsterblichen Lande machte.

 


 

Ian McKellen

     

Steckbrief

Schauspieler, Theaterautor und Produzent

Geburtsname:

 

Ian Murray McKellen

Geburtstag:

 

25. Mai 1939

Geburtsort:

 

Burnley, Großbritannien

Sternzeichen:

 

Zwilling

 


Biographie

McKellen wurde 1939 in Burnley, einer kleinen Stadt im Norden Englands geboren, ist aber bald mit seinen Eltern nach Wigan gezogen. Schon bald entdeckte Ian McKellen seine Faszination für das Theater und die Schauspielerei, was seine Eltern auch gefördert haben. Das Mitwirken an Schul-Aufführungen hat sein Interesse noch gefestigt. Seit 40 Jahren begeistert Sir Ian McKellen die Zuschauer sowohl auf der Bühne wie auch auf der Leinwand und hat mehr als 40 anerkannte Schauspielpreise gewonnen. Im Jahr 1988 hat er sich zu seiner Homosexualität bekannt und sich auch für die Gleichberechtigung von Homosexuellen eingesetzt. Ein Jahr später wurde er zum Ritter geschlagen. Auf der Bühne spielte er in zahlreichen Aufführungen der Royal Shakespeare Company und des Royal National Theatres mit.

 

Filmographie

2003 - X2 (Magneto - Erik Magnus Lehnsherr)
2001-2003 - The Lord of the Rings (Gandalf the Grey/Gandalf The White)
2000 - X-Men (Magneto - Erik Magnus Lehnsherr)
1999 - David Copperfield (Mr. Creakle)
1998 - Apt Pupil (Kurt Dussander)
1998 - Gods and Monsters (James 'Mr. Jimmy' Whale)
1997 - Bent (Uncle Freddie)
1997 - Swept from the Sea (Dr. James Kennedy)
1997 - A Bit of Scarlet (Narrator)
1996 - Rasputin (Tsar Nicholas II)
1995 - Restoration (Will Gates)
1995 - Richard III (Richard, Duke of Gloucester)
1995 - Jack and Sarah (William)
1995 - Cold Comfort Farm (Amos Starkadder)
1994 - I'll Do Anything (John Earl McAlpine)
1994 - The Shadow (Dr. Reinhardt Lane)
1993 - The Ballad of Little Jo (Percy Corcoran)
1993 - Six Degrees of Separation (Geoffrey)
1993 - And the Band Played On (Bill Kraus)
1993 - Last Action Hero (Death)
1993 - Tales of the City (Archibald Anson Gidde)
1989 - Countdown to War (Adolf Hitler)
1989 - Scandal (John Profumo)
1988 - Windmills of the Gods (Chairman)
1986 - Walter and June (Walter)
1985 - Zina (Kronfeld)
1985 - Plenty (Sir Andrew Charleson)
1984 - Playing Shakespeare (Er selbst)
1983 - The Keep (Dr. Theodore Cuza)
1982 - Dying Day (Antony Skipling)
1982 - The Scarlet Pimpernel (Chauvelin)
1981 - Priest of Love (D. H. Lawrence)
1979 - Amud Ha'Esh (Narrator)
1979 - Macbeth (Macbeth)
1972 - Hamlet (Hamlet)
1972 - Hedda Gabler (George Tesman)
1970 - Edward II
1970 - The Tragedy of King Richard II (Richard II)
1970 - Keats (John Keats)
1969 - A Touch of Love (George Matthews)
1969 - Alfred the Great (Roger)
1968 - The Promise (Leonidik)
1968 - Hay Fever (Simon Bliss)
1965 - The Trial and Torture of

 



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