Der 11. September 2001. Ein anfangs freundlicher Tag im vollen New York. In den Straßen und Gebäuden quetschen sich die Menschenmassen. Sie genießen das schöne Wetter und die herliche Atmosphäre. Kurze Zeit später wendet sich das Blatt schlagartig. Alle Blicke sind auf die beiden Tower des World Trade Centers gerichtet.
Der Grund dafür:
Um 8:26 Uhr Ortszeit fliegt eine vollbesetzte Boing 767 geradewegs auf den Nordturm des WTC zu und trifft ihn frontal. Es folgt eine riesige Explosion und die Welt hält den Atem an. Panisch laufen Menschen auf den Straßen umher. Aus dem soeben getroffenen Nordturm flüchten die Massen und versuchen sich irgendwie vor den herunterstürzenden Trümmerteilen in Sicherheit zu bringen. Währenddessen herrscht im Inneren der höchste Ausnahmezustand. Die Menschen oberhalb des Einschlages befinden sich in einer Sackgasse; wissen nicht wohin. Für die Menschen in den Etagen, wo die Explosion zugeschlagen hat, gibt es wohl kaum noch eine Hoffnung.
Doch damit nicht genug. Etwa 16 Minuten später, erhält die Welt die nächste Schreckensnachricht. Eine zweite Maschine fliegt dem World Trade Center entgegen und rammt den Südturm. Nun stehen beide Twin-Tower in Flammen. Was zunächst wie ein Unfall aussah, entpuppt sich nun als einen Terroranschlag. Während eine riesige Menschenflut Manhattan verlassen will, versuchen die Leute im WTC verzweifelt den Todesflammen zu entrinnen und die Gebäude so schnell wie möglich zu verlassen.
Die ganze Welt starrt auf ihre Bildschirme daheim, auf der Arbeit oder auf der Straße. Unfassbarkeit macht sich breit. Angst und Verzweiflung, Ratlosigkeit und Entsetzen beherrschen die Menschen an diesem Tag. Die Gedanken zu dieser Zeit sind bei den Opfern und den Angehörigen. Am 11. September beherrscht der Terror die ganze zivilisierte Nation.
Die beiden Tower des World Trade Centers stürzen nach kurzer Zeit beide zusammen. Für die Menschen, die die Gebäude noch nicht verlassen hatten, besteht kaum eine Chance des Überlebens. Jedoch bleibt es nicht bei diesen zwei Anschlägen. Auch das Pentagon in Washington D.C. wird getroffen und steht in Flammen. Ein viertes entführtes Flugzeug stürzt südöstlich von Pittsburg ab. Insgesamt zählt man um die 3000-4000 Tote. Die gesamte Welt steht unter Schock.
Jetzt macht sich bemerkbar, wie die Nation zusammenhält und zusammenrückt. Solidarität steht im Mittelpunkt. Fast jedes Land bietet den USA seine Hilfe an und spricht seine Trauer und sein Beileid aus.
