ffwiedervater

 

Wie der Vater, so der Sohn


Meine FanFic, die es zum zweiten Mal ins Net schafft, nachdem ich meinen Account gelöscht hab.
Ich wollte jetzt auch endlich mal meinen Beitrag in dieser Kategorie leisten und entschied mich dazu den ersten Teil von "Wie der Vater, so der Sohn" hineinzupacken. Kam schließlich schon oft genug vor, dass viele meiner FanArts Szenen aus meinen FFs waren, allerdings noch unter "Ivy_Louva".
Inspiriert wurde ich für diese Story von "Der Vater, den ich nie kannte" Autor: MiSu Ich war so ergriffen, dass mich dieses Thema sofort angefallen hat. Deshalb danke ich auch MiSu für die Inspiration.

Letzte Info:
Kategorie: Shônen Ai
Paring: Vegeta & Trunks
Zeit: CellSaga
Diese Fanfic hat mit der Serie nichts zu tun. Es handelt sich lediglich um eine Idee was Trunks und Vegeta im Raum von Geist und Zeit während ihres Trainings widerfahren sein könnte.
Geld verdienen tu' ich damit auch nicht. Will nur einen kleinen Einblick in meine Werke freigeben.
Hoffe, weitere Stories folgen bald...

Bis dann und viel Spaß beim Schmökern...







Kapitel 1


"Also ein Jahr...?", fragte Trunks noch mal und warf einen flüchtigen Blick auf seine Armbanduhr.
Son-Goku nickte ruhig. "Nutzt eure Zeit sinnvoll. Aber ich glaube, auf euch kann ich mich verlassen."
"Nun trödle nicht so lange! Sonst gehe ich gleich allein rein!", knurrte Vegeta ungeduldig und ging auf die Tür zu.
"Ist gut, ich komm ja schon!", rief der junge Saiyajin, winkte Son-Goku, dessen Sohn und dem Diener des Palastes, Popo, noch einmal zu und rannte seinem Vater hinterher, "Dann macht's mal hübsch und lasst uns bloß noch was von Cell und den Cyborgs übrig!"
"Worauf du Gift nehmen kannst! Ihr sollt ja auch euren Spaß haben!!", lachte Son-Goku und schon verschloss sich hinter Trunks die schwere Tür zum Raum von Geist und Zeit.
"Glaubst du, sie werden stark genug sein, Papa?", fragte Son-Gohan vorsichtig.
Schlagartig verschwand das Grinsen seines Vaters. "Ich hoffe es sehr, mein Junge...Ich bete sogar darum..."

"Das ist also der Raum von Geist und Zeit...", brummte Vegeta, während er sich umsah. Geradewegs zog es ihn hinter das Haus von wo er die endlose Weite des Nichts überblicken konnte. Trunks trat langsam zu ihm. "Nicht gerade einladend, findest du nicht? Das Nichts wirkt ziemlich erschreckend..."
"Dann verzieh dich doch in die Hütte und krabble unters Bett, wenn du einen solchen Schiss hast!", Vegeta trat auf die Fläche hinaus und entfernte sich allmählich vom Haus.
Trunks ballte wütend die Fäuste. "So ein elendiger....!!! Oh....!! Ich könnte ihn....!!!!!", er kniff die Augen zu und schnappte nach Luft, dann ging es ihm besser. Er wusste, dass es sich nicht lohnte sich über Vegeta aufzuregen. Einen Moment blieb er ruhig stehen und musterte seinen Vater, der sein Training begonnen hatte und lediglich schemenhaft zu sehen war. Dann drehte er sich schnaubend weg und nahm erst einmal das Haus unter die Lupe.

Der junge Saiyajin war zufrieden. Es gab ein geräumiges Badezimmer, zwei Schlafzimmer(Trunks fiel ein Stein vom Herzen. Wäre ja auch nicht auszudenken gewesen, wenn er mit seinem Vater in einem Bett schlafen müsste!!), eine große Wohnküche und eine Speisekammer. Der junge Mann war neugierig was er darin wohl finden würde und wurde gleich je enttäuscht. Die zwei riesigen Regale waren randvoll mit Dosen und Einmachgläsern gefüllt.
"Na toll!", maulte Trunks und holte eine Dose hervor, "Erbsen??!!", stieß er entsetzt aus und fischte nach einer zweiten Büchse, "Eingelegtes Schweinefleisch!! Wenn Vater das erfährt, frisst der mich, ehe er den Inhalt einer dieser Dosen verspachtelt!!", er schluckte bitter. Gerade als er die Dosen zurück ins Regal stellen wollte, ertönte ein hohles "PLOBB!!" und die leeren Plätze wurden durch neue Dosen ersetzt.
"Häh?!", schreckte Trunks zurück und starrte unglaubwürdig auf das Regal, "Das gibt's nicht!...äh...", er schüttelte flüchtig den Kopf und schaute ein zweites Mal. Als die Dosen dann immer noch dort standen, kratzte sich der Saiyajin verwundert am Kopf. "Nun gut...dann füllt sich das Regal...hallt von allein... so werden wir zumindest nicht verhungern..."

Während seines Trainings dachte Vegeta immer zu an Trunks. "Dieser Idiot! Was verspricht er sich da eigentlich von, wenn er zusammen mit mir hier ist?!", er verteilte fleißig Fußtritte in die Luft, "Dieser Halbsaiyajin!! Er hat viel zu viel von seiner Mutter! So stark ist er auch nicht, dass er inzwischen gegen mich gewinnen könnte! Nachdem er Freezer erledigt hatte und ich in aller Ruhe trainiert habe, konnte ich ihn lange hinter mir gelassen. Er kann doch mit mir gar nicht mehr mithalten! Obwohl...seine Taktik ist nicht schlecht...er will bei mir lernen...ich sollte es ihm gewähren...ach, so ein Quatsch! Auf das Großmaul kann ich keine Rücksicht nehmen!" Unerbittlich trainierte der Saiyajinprinz weiter.

zwei Wochen später...

Etwas unentschlossen stand Trunks in einem der Schlafzimmer, dass er sich ausgesucht hatte. Er hatte das Kleinere gewählt. Zwar glaubte er nicht, dass es Vegeta wichtig wahr, ob er das größere Zimmer bekommen würde, jedoch wusste Trunks, das Vegeta diese Geste als Zeichen des Respekts ansehen würde und das verschaffte ihm nur Pluspunkte, denn wenn er gut mit Vegeta klar kommen wollte, musste er sich daran gewöhnen Erniedrigungen zu ertragen.
Ein wenig lustlos hängte Trunks seine Klamotten in den Kleiderschrank und griff nach ein paar Sportshorts und bequemen Turnschuhen, sowie Vegeta sie zum Training trug.(Also immer, wenn er nicht gerade schlief oder duschte!)
Schnaufend warf er einen flüchtigen Blick auf die Wanduhr. Es war 7 Uhr morgens und Trunks spürte, dass sein Vater sein Training bereits wieder ausgenommen hatte. Auch Trunks hatte in den letzten Tagen hart trainiert, doch immer nur allein. Vegeta wies seinen Sohn ständig wieder ab, beschimpfte ihn und widmete sich dann seinem Training zu. So ging das nun schon seit Tagen und allmählich verlor Trunks jede Hoffnung mit seinem Vater endlich einmal trainieren zu dürfen. Auch sonst wechselte er kein einziges Wort mit Trunks.
Der junge Saiyajin knallte die Schranktür zu und verließ sein Zimmer. Er stattete noch schnell der Küche einen Besuch ab um etwas zu trinken, dann wollte auch er sein Training beginnen.
"Sieh mal einer an!"
Trunks hätte sich fast an seinem Wasser verschluckt und drehte sich entsetzt um. Vegeta stand grinsend und mit verschränkten Armen vor ihm, "Bist du auch endlich von den Toten erwacht?! Wenn du deine Zeit weiterhin vertrödelst statt zu trainieren, kannst du deine Fortschritte vergessen!!"
Trunks drohte innerlich zu explodieren, doch schon bald hatte er sich beruhigt, wandte sich gelassen ab und trank noch einen großen Schluck, bevor er Vegeta antwortete. "Du hast recht. Ist ja auch ziemlich mies, wenn man keinen Partner hat mit dem man trainieren kann und der einem sagt was man verbessern könnte."
Vegetas Grinsen verstarb. Starr blickte er Trunks an, schwieg jedoch.
Immer noch hatte Trunks die Augen verschlossen. "Wie lange willst du mich noch zappeln lassen, Vater...?", fragte er vorsichtig und senkte seinen Kopf noch etwas mehr.
"Solange, bis ich merke, dass du die Sache wirklich ernst nimmst.", entgegnete Vegeta.
Schlagartig riss Trunks die Augen auf und knallte das Glas auf den Tisch neben sich. "Ich nehme die Sache nicht ernst??!!", schrie er zornig und trat auf Vegeta zu, "Glaubst du, das ist für mich nur ein Spiel, oder was?? Wer von uns beiden ist denn der festen Überzeugung, dass sein Hochmut reicht, um die Cyborgs zu besiegen?! Wer hat sich denn auf das miese Spiel von C-18 eingelassen, obwohl er gewarnt wurde??!! Wer wollte sich denn nicht helfen lassen??!! War ich das etwa?? Du bist doch von dir selbst geblendet!!..."
Vegeta war der Kragen geplatzt. Plötzlich hatte er Trunks gegen die Wand gestoßen und drückte ihm nun den Unterarm gegen die Halsbeuge. Trunks schnappte hilflos nach Luft, während der Saiyajinprinz ihn fuchsteufelswild anstarrte. "Wage es nie...nie wieder in so einem Ton mit mir zu reden!!! Hast du mich verstanden??!!!", brüllte er seinem Sohn ins Gesicht, "Wenn mir diese Cyborgs beim nächsten Mal zwischen die Finger geraten, werden sie sich wünschen nie verkabelt worden zu sein!!!!"
Endlich gelang es Trunks sich aus dem Griff seines Vaters zu befreien. Er keuchte auf. "Du verstehst es einfach nicht!!", er bemerkte die plötzliche Hitze, die in seine Wangen schoss, "Du gibst leere Versprechungen!! Du belügst dich selber!! Es ist ein Kampf auf Leben und Tod und wenn wir diesen nicht alle gemeinsam kämpfen, ist diese Welt verdammt!!!"
Da war sie. Die erste heiße Träne, die von Trunks' Wange perlte.
"Der einzige Grund weshalb ich hier mit dir meine Zeit verbringe, ist der, dass ich lernen will! Wer soll mir die größten Techniken besser erklären, als mein eigener Vater, der einer der größten Krieger seiner Zeit ist!..."

Vegeta schüttelte vor Zorn und Fassungslosigkeit den Kopf, während er Trunks reden ließ. Der hatte sich warm geschrieen. "Es hat einfach keinen Sinn, verdammt!! Ich rede gegen eine Wand!! Es interessiert dich einen feuchten Dreck, was ich sage!! Warum haust du nicht einfach ab, so wie du es immer tust, wenn es ernst wird!!..."
Das saß. Vegetas Faust krachte unaufhaltsam in Trunks' Gesicht und brachte ihn so endlich zum Schweigen. Ein dünner Blutstriemen zeichnete sich an Trunks' Mundwinkel ab. Ohne ein weiteres Wort zu sagen, drehte der Saiyajinprinz sich um und verschwand im Bad. Trunks sah ihm nicht nach. Starr blickte er ins Leere, befühlte seine taube Wange und wischte sich das Blut vom Mundwinkel. Erst nach einiger Zeit brach der junge Mann in sich zusammen und hockte wie in Häufchen Elend auf dem Küchenboden. Wimmernd schlang er die Arme um seine Beine. "..ich hasse dich, du Vollidiot!! Ich hasse dich!!! ...", sein Körper wurde vom Schluchzen durchgeschüttelt, "...ich will dich nicht verlieren...kein zweites Mal..."


Sechs Wochen waren vergangen und das Verhältnis zwischen den beiden hatte sich immer noch nicht gebessert. Trunks glaubte zu verzweifeln. Egal wie viel Mühe er sich gab, mit welcher Besessenheit er an die Sache ging, er konnte einfach keine Fortschritte bei sich feststellen. Erschöpft und wieder einmal ziemlich niedergeschlagen kehrte der junge Saiyajin eines Abends zum Haus zurück. Seine enttäuschten Gedanken verflogen einen Moment, als ihm plötzlich ein herrlicher Geruch in die Nase stieg. Hastig rannte er in die Küche - und erstarrte.
Unglaubwürdig blinzelte er mit den Augen, doch das Bild vor ihm veränderte sich einfach nicht. Vegeta stand laut pfeifend am Herd, in der Pfanne etwas brutzelnd und nur mit einer Shorts bekleidet. Als er seinen Sohn bemerkte, grinste er breit. "Da bist du ja! Hat dich das Essen gelockt, du Versager?!" Er lachte laut.
Trunks beruhigte sich allmählich wieder. Es hatte sich scheinbar nichts verändert. Vegeta behandelte den Jungen nach wie vor wie etwas Niedrigeres. Doch trotz allem war an diesem Abend etwas anders. Was, zum Teufel, war in Vegeta gefahren, dass er freiwillig kochte?! Trunks verstand die Welt nicht mehr.
"Statt hier so nichts tuend in der Küche rumzustehen, solltest du dich lieber endlich mal duschen! Du stinkst wie ein Iltis! Und beeile dich, sonst wird das Essen kalt!"
Trunks schüttelte nur unverständlich den Kopf, wandte sich von diesem unglaublichen Geschehnis ab und schlich ins Bad.


<< Einwurf des Autoren: Ich empfehle hierbei Linkin Park - Session! Ihr könnt euch nicht vorstellen wie sich das auf das lesen auswirkt! *schmacht* >>


Die heiße Dusche tat wirklich gut. Stumm ließ der junge Mann sich das Wasser ins Gesicht prasseln. Trunks spürte wie mit dem Schweiß und dem Schmutz auch der Ärger von ihm abfiel, welchen er während seines Trainings aufgebaut hatte. Seitdem er hier war, dachte er über vieles nach. Er dachte an seine Mutter, die in der Zukunft auf seine Heimreise wartete. Er dachte an seine vielen Freunde, die in seiner Zeit gestorben sind und die er hier wieder getroffen hatte. Traurig senkte er den Kopf. Der Gedanke, dass es die Z-Fighter in seiner Zeit auch nicht mehr geben wird, selbst wenn sie die Cyborgs und Cell hier besiegen konnten, schmerzte tief in seinem Inneren. Vor seinem geistigen Augen erschien Son-Gohan. Der fröhliche Junge hatte sich in der Zukunft in einen herausragenden Kämpfer entwickelt. Klug, mutig, selbstlos... Trunks kämpfte verzweifelt gegen die Tränen an. Selbst jetzt konnte er es seinem toten Meister und besten Freund nicht verzeihen, dass er sich für ihn geopfert hatte.
Trunks betrachtete die glänzenden Wassertropen an den weißen Kacheln und wischte darüber. Ruhig blieb sein Blick an seiner Hand hängen. Seine Handflächen waren groß, seine Finger lang und schlank. Er drehte und wendete sie. Seine Hand war glatt und von einem natürlichen Braun. Die Hände seines Vaters waren härter und grober.
,Vegeta...'
Seufzend griff er zu der Ablage, die in der Dusche angebracht war, drückte ein wenig Haarshampoo aus der Tube auf seine Handinnenfläche und verteilte das schäumende Zeug in sein fliederfarbenes Haar. Die kleinen Schaumgebilde wanderten langsam seinen glänzenden Körper hinab. Trunks sah ihnen einen Moment nach. Eines behielt er ganz besonders lange im Auge. Es wanderte seine Schulter hinab zu der rechten Brustwarze, zögerte dort einen Moment und wanderte dann langsam seinen kräftigen Bauch hinunter. An der Hüfte angekommen machte es einen kleinen Schlenker und rutschte geradewegs auf seine Innenschenkel zu. Seine Hand bewegte sich auf das Schaumgebilde zu und fing es in dem Moment auf, als es gerade seine Hoden streifte. Der junge Saiyajin seufze wieder leise und weitete unmerklich die Augen. Ein Kribbeln durchfuhr seinen Körper. Er erstarrte. Abermals glitt ein einsamer Finger über sein Glied und wieder bekam er diesen kribbelnden Schlag durch seine Venen. Ohne seine Bewegungen kontrollieren zu können, streifte nun bereits seine gesamte Hand über seine Schenkel. Ihm wurde heiß, also drehte er die Dusche kälter...doch es half nichts. Langsam hatte seine Hand einen unwiderruflichen Rhythmus gefunden und Trunks musste sich mit seiner freien Hand an der gegenüberliegenden Wand abstützen. Nun keuchte er bereits. Die Hitzewellen breiteten sich rasch durch seinen Körper. Der junge Mann schloss krampfhaft die Augen und schnappte nach Luft, als seine Hand nach und nach schneller wurde. Angespannt warf er den Kopf in den Nacken und presste seinen Atem stoßweise aus. Das Gefühl seine nassen Finger an seiner inzwischen steinharten Erektion zu spüren, brachte ihn fast um den Verstand. Inzwischen hatte seine Hand diese fest umschlossen und bewegte sich ruckartig den Schaft rauf und runter. Trunks biss die Zähne aufeinander.
All seine Sorgen waren verschwommen bis ganz aus seinem Gedächtnis gelöscht. Nur dieses eine Gefühl der vollkommenen Zufriedenheit durchströmte ihn. Er öffnete den Mund und schloss ihn wieder. Sein Kopf rutschte langsam auf seine Brust. Das eiskalte Wasser ließ eine Gänsehaut an seinem Rücken entstehen. Sein Atem wurde heftiger, verwandelte sich in einen fast zaghaften Schrei und blieb als tiefes Stöhnen mitten im Raum stehen. Als sich der junge Mann wieder einigermaßen gefangen hatte, öffnete er langsam die Augen auf Halbmast und blickte auf seine Hand. Die milchige Flüssigkeit vermischte sich mit dem prasselnden Wasser und suchte so ziemlich schnell seinen Weg in das Abwasserrohr. Noch einen Moment stand Trunks benommen da, atmete tief ein und aus.

Nicht schockiert, sondern eher vollkommen wissend hielt Vegeta sein Ohr an die Badezimmertür. Ein hämisches Grinsen umspielte seine Lippen, als er Trunks' wohlverdientes Stöhnen vernahm. Er stieß sich von der Tür ab, wartete noch einen Moment und riss dann die Tür auf. Sein Sohn trat gerade aus der Dusche heraus. Entsetzt fuhr dieser zusammen, grabschte nach seinem Handtuch und hielt es sich vor die Hüfte.
"SAG MAL, SPINNST DU????", zeterte der junge Saiyajin drauf los, worauf sein Vater in ein schallendes Gelächter verfiel.
"Was beschwerst du dich?! Habe ich dich etwa bei irgendetwas gestört?? Ich habe doch genau gehört, dass du fertig warst dir Einen runter zu holen!! Wo ist dein Problem?!"
Trunks errötete. Wobei man nicht sagen konnte, ob es vor Scham oder vor Wut geschah.
Schmunzelnd schlenderte der schwarzhaarige Saiyajinprinz auf den "feuchten" Mann zu und beäugte neugierig das hastig umgelegte Handtuch. Mit einem schnellen Ruck hatte Vegeta es in den Händen, doch zu seinem Erstaunen, verzog Trunks nicht eine Miene. Erst als Vegeta bemerkte, dass Trunks seinen Körper wieder unter Kontrolle hatte, sprach dieser: "Was hast du erwartet, Vater?! Dass ich hier mit 'ner Latte vor dir stehe, oder was?", Trunks schnaubte lachend, "Hast wohl erwartet, dass ich mich vor dir schämen würde!!"
Doch auch Vegeta blieb vollkommen ruhig. "Als Saiyajin kann man sich gut zusammenreißen, ich weiß! Doch auch nur Äußerlich...erzähl doch mal! An wen hast du gedacht, dass dich deine Männlichkeit eingeholt hatte?"
Trunks grinste breit. "An dich, Vater..."
Nun bleckte der Prinz die Zähne. "Werd nicht frech!!"
"Aber es ist so!...", verteidigte sich der jungen Mann und hob abwehrend die Hände.
"Ich traue dir ja eine Menge zu, aber schwul bist du nicht!!", knurrte Vegeta zornig. Trunks' Spiel gefiel ihm ganz und gar nicht.
"Soll ich es dir beweisen?", feixte Trunks und trat einen Schritt auf seinen Vater zu, sodass dieser sofort zurückwich.
"Ach! Und wie?!"
"Wir spielen ein Spielchen...", murmelte Trunks und schloss die Augen, " ...wenn ich dir einen blase...wirst du mich mit dir zusammen trainieren lassen... na? Machst du mit?!" Neugierig öffnete er die Augen und wartete.
Vegeta war schockiert, doch bald hatte er sich wieder im Griff. Er lachte nervös. "Das tust du sowieso nicht!! Ich lege noch einen drauf! Solltest du das tatsächlich wagen, werde ich mich bei dir revangieren und du darfst außerdem solange wir hier sind von mir verlangen was du willst!"

Trunks lächelte hämisch und hielt Vegeta seine Hand in. "Einverstanden! Hand drauf?"
Vegeta schlug wirklich ein und seine schwarzen Augen blitzten triumphierend. "Aber dann auch ja anständig! Halbe Sachen sind nicht drin, Kleiner!! Das volle Programm bitte! Den Mumm hast du sowieso nicht, du Schlappschwanz!!", grinsend wandte er sich ab und verließ das Bad.
Trunks sah ihm nach. "Du hast Recht...ich bin nicht schwul, aber für so ein Angebot tue ich alles. Du hast eines vergessen! Wenn ich etwas will, erreiche ich es auch...das habe ich von dir, Vater...und ich will mit dir trainieren...!!"

Tage verstrichen und Trunks hatte nicht annähernd versucht seine Wette einzulösen. Vegeta war zufrieden. Er wusste doch, dass er nicht mit diesem Weichling trainieren bräuchte. Nach einiger Zeit hatte er die Wette sogar völlig vergessen.
Sein Training verlief genau nach seinen Vorstellungen. Früh morgens begann er sich warm zu machen, hin und wieder wurden kleine Pausen eingelegt um sich anständig satt zu essen und Abends fiel er meistens halb tot, dafür hochzufrieden ins Bett.
Auch an diesen einem Abend schlich Vegeta seufzend aus dem Bad in sein Schlafzimmer. Gedankenverloren nahm er sich das Handtuch von der Hüfte und schubberte damit seine Haare trocken. Als er das Handtuch wieder senkte und auf sein Bett zuging, erstarrte er. Dreist wie eh und je lag Trunks auf der Matratze, seinen Kopf auf seine Hand gestützt, das eine Bein aufgestellt, lächelte er seinen Vater scheinheilig an. "Na, erschöpft? Was hältst du von einer kleinen Massage? Deine Muskeln sind doch bestimmt total verspannt..."
Vegeta zuckte bei dem Tonfall seines Sohnes entsetzt zusammen. Erst jetzt bemerkte er, dass Trunks lediglich mit einer Boxershorts bekleidet war.
"Komm her...oder hast du Angst...?"
Vegeta schnaubte. "Ich?? Soll Angst vor dir haben?! Ha!..."*räusper*
"Gut. Dann komm schon! Ich will dich doch nur massieren. Du hast es dir redlich verdient...", säuselte Trunks, richtete sich auf und klopfte auf den Platz neben sich.
Vegeta riss sich zusammen, schließlich wollte er Trunks nicht sehen lassen, was er insgeheim für ein mulmiges Gefühl hatte. Also nahm er ungeniert neben seinem Sohn Platz, wagte jedoch nicht ihn anzusehen.
"Darf ich...?", fragte Trunks vorsichtig und legte dem Prinzen im selbem Moment die Hand auf die Schulter. Als auch die zweite Hand den Weg zu dem breiten Rücken gefunden hatte, begannen sie auch schon die straffe Muskelmasse sanft zu kneten. Vegeta spürte Trunks' warmen Atem auf seinem Nacken. Er schloss die Augen und gab sich entspannt den Berührungen seines Sohnes hin. Ein leises Seufzten entfloh ihm. So konnte er nicht sehen, dass Trunks hinter seinem Rücken hämisch zu grinsen begann. ,Ja...! Entspanne dich, Vater...wenn ich mit dir fertig bin, fällst du eh tot ins Bett...!'
Trunks' Hände hielten in der Bewegung inne, worauf Vegeta verwundert die Augen aufschlug.
"Was ist...?"
"Sag, Vater...glaubst du wirklich, dass du das Super-Saiyajin-Level übersteigen kannst...?", fragte der junge Mann vorsichtig.
Vegeta zögerte einen Moment und schnaubte dann leise. "Es ist alles möglich. Es stimmt schließlich schon nicht, dass es alle tausend Jahre nur einen Super-Saiyajin gibt und nun existieren schon drei, und das, obwohl es nur noch zwei reinblütige Saiyajins gibt. Verstehst du was ich meine?" Er blickte seinen Sohn ruhig über seine Schulter hinweg an und dieser nickte nur langsam.
"Dann möchte ich das auch schaffen..." Vegeta vernahm die Ernsthaftigkeit aus der Aussage seines Sohnes. "Gemeinsam schaffen wir das..."
Vegeta erstarrte, als ihm die genauen Bedingungen ihrer Wette wieder ins Gedächtnis traten.
Eine Hand von Trunks löste sich aus ihrer Erstarrung und fuhr über Vegetas Seite, hinüber zu den prächtigen Bauchmuskeln. Fast panisch verfolgte der Prinz Trunks' Hand mit den Augen. Eine Gänsehaut überfuhr ihn, als Trunks' warme Lippen über seine Schulter strichen. "Was..."
"Shh...", zischte Trunks leise, ließ von ihm ab und stellte sich vor ihn. Unsicher blickte Vegeta zu ihm empor.
"Ich werde dir beweisen, dass ich vor nichts zurückschrecke...auch nicht vor dir...", flüsterte der junge Mann leise, kniete nieder und blickte Vegeta mit klaren, blauen Augen an. Vegeta war so herrlich verwirrt und Trunks genoss diesen Augenblick. Es bereitete ihm eine ungemeine Freude seinen sonst so stolzen Vater jetzt wie ein erschrecktes Kind zu sehen. Ohne seinen Blick von Vegetas Augen zu lösen, neigte Trunks langsam den Kopf und stützte seine Arme auf dessen Oberschenkel. Erst jetzt trat dem Saiyajinprinzen wieder ins Gedächtnis, dass er ja immer noch ohne Hose da saß. Doch nun war es ohnehin zu spät. Allmählich bemerkte Vegeta, dass es seinem Jungen ernst war.
Trunks schloss die Augen und ließ seine Zunge über Vegetas Schenkel streichen. Der Prinz schnappte nach Luft und starrte an die Decke.
,Er meint es ernst!!...'
Auch die Hände des jungen Saiyajins gerieten nach und nach wieder in Bewegung und fuhren des Prinzens Hüfte auf und ab.
,Es war kein Scherz von ihm...!'
"Scheiße...!!!", stöhnte Vegeta entsetzt, als Trunks' Zunge mehrere Male über seine Spitze fuhr.
,Er...er wird...!!'
Trunks hob lächelnd den Kopf. "Da bin ich aber froh, dass deine Männlichkeit wirklich aufblüht...jetzt kann es ja endlich los gehen..."
Vegeta biss die Zähne zusammen.
,Das darf nicht wahr sein!! Ich sitze doch tatsächlich hier, steinhart und geil wie Nachbars Oskar!!'
Doch auch Trunks glaubte zu träumen. Er konnte es kaum fassen wie leicht es ihm fiel seinen Vater mit den Lippen völlig zu umschließen. Er bemerkte Vegetas Körper beben und wie dessen Hände durch seine fliederfarbene Mähne glitten.
" ...ah...ich werde...oh Gott!!", Vegeta wandte den Kopf zur Seite und kniff die Augen zu. Heiß überrannte ihn dieses unbeschreibliche Gefühl und versprühte seine Wirkung in seinen Lenden. Heiß, es wurde immer heißer...Vegeta verlor die Kontrolle. Er schrie leise auf und spannte sämtliche Muskeln seines Körpers an, damit ihm auch ja kein Funken dieses bahnbrechenden Gefühls verloren gehen konnte.
Trunks' Zunge zog enge Kreise um die Eichel und er streichelte mit den Fingerspitzen ganz vorsichtig den Schaft von Vegetas Erektion.
"Verdammt...hör...nicht auf...", keuchte der Prinz und riss den Kopf in den Nacken.
Entspannt und völlig ruhig fuhr der junge Saiyajin mit geschlossenen Augen fort, doch er musste sich eingestehen, dass ihm sein Tun mehr einheizte als alles andere was er in seinem bisherigen Leben getan hatte.
Vegeta krallte seinem Sohn seine Hand in die Schulter. Er bemerkte gar nicht, wie er Trunks' Kopf mehr und mehr hinab drückte, doch der junge Mann hielt den Druck geduldig aus, ließ sogar kurz ab und blickte seinem Vater ins Gesicht. Der öffnete irritiert seine Augen auf Halbmast und keuchte erst einmal bevor er sprach: "Was soll das?!...wage es bloß nicht...aufzuhören...sonst...hast du die Wette verloren...!!"
Trunks grinste, neigte den Kopf wieder und presste seine Lippen mit sanfter Gewalt um die Erektion.
Abermals stieß der ältere Saiyajin ein Schrei aus und kniff die Augen zu.
Trunks konnte nicht anders. Unbemerkt gelangte seine freie Hand in seine Boxershorts. Auch er hatte eine Erektion und er verfluchte sich dafür. Das war eigentlich nicht geplant! Hastig zog er die Hand wieder hervor. Ihm durfte jetzt kein Fehler passieren.
Vegeta wandte unruhig den Kopf hin und her. Sein Keuchen wurde schärfer, während er schweißgebadet zu Gott betete. "Oh...scheiße...Trunks...!!!!!!"
Ein gellender Schrei und ein folgendes, tiefes Stöhnen zeigten Trunks, dass er sich jetzt bereit halten musste. Im nächsten Augenblick kam Vegeta.
Dann herrschte Stille.
Vegeta ließ sich erschöpft nach hinten auf die Matratze fallen und hielt sich die Hände vor das Gesicht. Sein Sohn krabbelte zu ihm aufs Bett und betrachtete ihn von der Seite. Noch schwer atmend wandte der Prinz ihm den Kopf zu, strich ihm eine widerspenstige Haarsträhne aus dem Gesicht und murmelte: "Alle Achtung...ich bin noch nie so explosiv gekommen..."
"Ich habe es durchgezogen, Vater...ich habe gewonnen...ich hoffe, du drückst dich jetzt nicht...", entgegnete Trunks nur leise, richtete sich seufzend auf und schlich aus dem Zimmer. Vegeta sah ihm nach und grinste. ,Taumelt der Kleine etwa?!'

Tatsächlich hielt sich der junge Saiyajin fassungslos den Kopf und ließ sich in der großen Wohnküche auf einen Stuhl fallen. Er vergrub beide Hände in seine fliederfarbene Mähne und stützte seine Ellenbogen auf den Tisch vor ihm.
,Das darf nicht geschehen! Ich darf nicht zu lassen, dass Vaters Befürchtungen wahr werden!! Ich bin nicht...!!...oder doch...?'
"VERDAMMT!!", seine Faust sauste auf den Tisch hinab. Glücklicherweise waren die Möbel in diesem Raum extra stabil, sodass der Tisch unter dem plötzlich Aufschlag nicht zusammenbrach. Knurrend riss Trunks den Stuhl, auf dem er saß, herum, schlich zum Kühlschrank und öffnete ihn. Nach kurzem Überblicken griff der junge Mann nach einer Flasche Milch, knallte die Kühlschranktür zu, ließ sich wieder auf den Stuhl fallen und leerte die Flache. Schnaufend wischte er sich den Milchbart von der Oberlippe, stellte die leere Flasche auf den Tisch und starrte an die Decke.

,Was, wenn Vater nun wirklich glaubt, dass ich schwul bin...? Hier drinnen mag er damit ja noch umgehen müssen, aber draußen...bei den anderen...?', traurig vergrub Trunks sein Gesicht in seine verschränkten Arme, die auf dem Tisch lagen, ,Ich bin echt ein Genie! Jetzt habe ich mir selbst alles verbaut...mit der Einstellung trainiert Vater doch nie mit mir...ICH VERDAMMTER VOLLIDIOT!!!! KRANK!! EINFACH KRANK!!!'


Etwas verstört war Vegeta aus einem Tiefschlaf erwacht. Benommen richtete er sich auf und hielt sich den Kopf. Er schmerzte. Wie lange hatte er geschlafen?
"TRUNKS!!!!"
Nur einen Augenblick später flog die Tür auf und der junge Saiyajin kam herein gestürzt. In der Hand hielt er seine schwarze Hose fest umklammert. Ansonsten war er lediglich mit einer Boxershorts bekleidet. Sein inzwischen kinnlanges Haar war nass. Trunks hatte wohl gerade geduscht."Was ist los?...ach, du bist wach...wie geht's dir?", fragte er, als er sich beruhigt hatte.
"Wie lange habe ich geschlafen?", fragte der Prinz nur schlecht gelaunt.
"Lange. ... etwa 15 Stunden oder so. Wenn...wenn du etwas essen möchtest...ich habe was zu Essen gemacht...", schlug sein Sohn kleinlaut vor und schlüpfte in seine Hose hinein.
"Was??!! 15 Stunden?? Das darf doch nicht wahr sein!! Wie konnte ich nur so lange schlafen...warum hast du mich nicht geweckt??!!"
Trunks zuckte bei diesen Vorwurf erstaunt zusammen. "Aber...ich wusste doch nicht...du hattest den Schlaf nötig...so wie du trainiert hast..."
"Es geht dich einen feuchten Dreck an wann und wie lange ich trainiere!!! Haben wir uns verstanden??!!", brüllte Vegeta zornig und sprang aus dem Bett. Plötzlich stellte er fest, dass er nicht einmal eine Shorts trug. So marschierte er schnurstracks zur Kommode, fischte eine heraus und zog sie an. Nach und nach hielt er in der Bewegung inne. Trunks, der sich nicht von der Stelle gerührt hatte, blickte ihm leicht panisch entgegen. Die Wut, die in Vegetas Augen widergespiegelt wurde, versetzte den jungen Mann in eine Angststarre.
"Trainieren...",murmelte der Prinz plötzlich und wandte sich langsam zu Trunks um, "...die Wette..."
Trunks' Augen weiteten sich. ,Oh nein! Er erinnert sich!!...was mach ich bloß?...'
Vegeta nickte bedächtig mit dem Kopf. "Okay, Kleiner. Mach dich fertig. Wir werden gleich mit dem Training anfangen. Ich will nicht noch mehr Zeit verplempern!", mit diesen Worten stürzte er an Trunks vorbei und verschwand in der Küche.
Der junge Saiyajin brauchte noch eine ganze Weile um zu realisieren, dass sein Vater wahrhaftig mit ihm trainieren wollte. Dann strahlte er. ,Endlich...!'


"Du musst schneller sein!!", knurrte Vegeta als er bemerkte, dass Trunks seinem Faustschlag nur mit Ach und Krach entkommen konnte, "Da wäre meine Großmutter ja schneller gewesen!!"
Trunks keuchte erschöpft, stützte sich einen Moment am Boden ab, sprang dann hoch in die Luft und startete einen Energieangriff. Grinsend stemmte Vegeta die Hände in die Seiten und wartete geduldig bis Trunks seine Energien gesammelt und zu einer relativ großen Kugel gebündelt hatte. Schon raste diese auf den Prinzen zu, Vegeta starrte ihr nur entgegen. Erst im allerletzten Augenblick holte er aus und schlug die Energie zurück. Trunks, der damit nun wirklich nicht gerechnet hatte, wollte entsetzt ausweichen, doch er hatte zulange gezögert und wurde gnadenlos von seiner eigenen Energie aus der Luft gerissen. Schreiend wurde er zu Boden gedrückt und blieb dort benommen liegen.
Kopfschüttelnd trat der Prinz zu ihm. "Es ist unfassbar was du für ein Waschlappen bist! Deine Technik ist lausig und in dem Angriff steckte absolut null Power! Los!! Steh auf und mach weiter!!"
Langsam erhob Trunks sich wieder und begab sich erneut in Stellung.
"Und jetzt kämpf endlich wie ein Mann und nicht wie ein Baby!!", brüllte Vegeta, raste auf ihn zu und ließ einen Faustregen auf Trunks niederprasseln. Der junge Mann hatte alle Mühe den Schlägen auszuweichen.
"Du armseliger Volltrottel!!", und schon hatte Vegeta seine Faust in den Bauch seines Sohnes gerammt.
Trunks bäumte sich vor Schmerzen auf, griff sich an den Bauch und sackte abermals auf die Knie. Er wimmerte und keuchte. Vegeta hingegen war fuchsteufelswild. "Und du willst mein Sohn sein??!! Ich schäme mich für dich, du Wicht!! Du bist ein Nichts!! Und das ist alles nur die Schuld deiner Mutter!! ICH WERDE WAHNSINNIG!!!!!"
Trunks erwiderte nichts. Keuchend ließ er den Kopf hängen. Kleine Schweißperlen tropften in fast regelmäßigen Abständen von seinem Gesicht. Da bemerkte er erst den plötzlichen Wandel seines Vaters. Erschüttert sah er auf und bemerkte die Unmengen an Energien, die Vegeta in sich sammelte. Schon ließ er einen hasserfüllten Schrei los und riss den Kopf in den Nacken. Trunks starrte ihn nur fassungslos an. Sein Vater begann plötzlich aus Augen, Mund und Ohren zu brennen. Beißender Rauch trat Trunks in die Augen. Vegeta war eindeutig nicht mehr der Selbe...
Der junge Saiyajin geriet fürchterlich in Panik. Die komplette Umgebung wurde von einem Feuerwall umschlossen, doch Trunks sah lediglich den schreienden Vegeta.
"NEIN!! VATER!!!!!", schrie er entsetzt, sprang auf die Beine und rannte auf Vegeta zu, der inzwischen von einer dichten Feuersäule eingeschlossen wurde, doch kaum hatte er ihn erreicht, wurde er durch einen harten Schlag zurückgeworfen und landete wieder der Länge nach auf dem harten, weißen Boden. Als er aufsah, erkannte er, weshalb er zu Boden ging. Vegeta stand zornig vor ihm. "Geh mir aus der Optik!!"
Trunks starrte ihn unverständlich an. Vegeta erwiderte seinen Blick finster. "Armer Idiot!!" Dann wandte er sich ab und trat weiter hinaus in das unendlich Nichts. Und abermals geriet Trunks in Panik. Er wollte nicht wieder allein sein. Keuchend stützte er sich mit einer Hand am Boden ab und sah ihm lange nach, bis er nur noch als undeutliche Figur zu erkennen war. Seine Augen flackerten wild, als er sich vorsichtig wieder erhob.
"VATER!!!!........."


Schreiend fuhr Trunks hoch und schlug in blinder Panik um sich, bis er bemerkte, dass er sich gar nicht mehr vor dem Haus auf dem Nichts befand, sondern stattdessen in seinem Bett lag. Er war allein. Auf einem Stuhl neben dem Bett lagen seine Trainingshose und das schwarze Tanktop. Trunks bemerkte schließlich wie glühend heiß ihm war. Seine Hand befühlte seine Stirn und wischte den kalten Schweiß ab. Erschöpft ließ er sich auf die Kissen zurückfallen
"Ein Traum?...war das nur ein Traum...?" Trunks wusste es nicht. Verbittert versuchte er sich daran zu erinnern wie der gestrige Tag abgelaufen war, doch je mehr er sich das Hirn zermarterte, desto schlimmer wurden diese grässlichen Kopfschmerzen und er gab es schließlich auf. Da ihn sein trockener Hals fast wahnsinnig machte, schwang er die Beine aus dem Bett und erhob sich vorsichtig. Um nicht das Gleichgewicht zu verlieren, schlich er die Wand auf wackligen Beinen entlang zur Tür.
Als er an der Küche ankam, entdeckte er unweigerlich Vegeta, der am Tisch saß und sich sein Essen in sich hineinschaufelte. Er drehte sich entsetzt zu seinem Sohn um, als er seinen Ki spürte.
"Was machst du hier?", knurrte er und erhob sich sofort.
"Ich hatte Durst...", murmelte Trunks kleinlaut und hielt sich am Türrahmen fest.
Vegeta packte ihn an den Schultern und schob ihn zurück in sein Zimmer. "Du bist echt verrückt. Bei dem Kreislauf und diesen Verletzung kannst du doch nicht das Bett verlassen! Seh zu, dass du dich wieder hinlegst, sonst mache ich dir Beine, Freundchen!"
"Aber..."
"Schnack nicht rum, leg dich hin...ich hol dir ja was zu trinken..." Vegeta verschwand kurz und kam gleich darauf wieder mit einem Glas Wasser zurück. Trunks hatte sich auf die Bettkante gesetzt und nippte an dem Glas. Der ältere Prinz stand vor dem Bett, die Arme vor der Brust verschränkt und wartete. Trunks musterte ihn einen Augenblick.
"Vater...?"
"..."
"...was ist passiert?"
"Du weißt es nicht mehr?", fragte Vegeta erstaunt.
Trunks schüttelte den Kopf.
"Schwächeanfall.", sagte Vegeta knapp, "Mein Training war nichts für dich."
Trunks sah bedrückt zu Boden. "Also war es doch kein Traum..."
"Wahrscheinlich nicht..."
Die beiden schwiegen eine Weile.
"Du wirst in zwei Tagen wohl wieder fit sein. Schlaf dich aus. Ohne magische Bohnen dauert der Heilungsprozess nun mal länger.", Vegeta drehte sich um und begab sich zur Tür.
"Vater?"
Vegeta blieb stehen ohne sich umzudrehen.
"Ähm...danke..."
Vegeta machte ein furzendes Geräusch mit den Lippen und verließ das Zimmer. Trunks blieb noch einen Moment so sitzen. Dann lächelte er. Sein Vater hatte ihn gerettet und pflegte ihn doch tatsächlich gesund.
Mit einem tiefen Seufzer ließ er sich wieder in sein Bett fallen, verschränkte die Hände hinter seinem Kopf und starrte gedankenverloren an die Decke.

Die Nacht war alles andere als entspannend für den jungen Saiyajin. Unruhig wälzte er sich über das Bett und keuchte schwer. Der Vorfall mit seinem Vater trat ihm immer wieder ins Gedächtnis und es machte ihn fertig. Trunks verströmte solche Energiestöße, dass Vegeta aus dem Schlaf gerissen wurde und sofort begriff, dass mit seinem Sohn etwas nicht stimmte. Als er in dessen Zimmer ankam, musste er mit ansehen, wie sich Trunks laut wimmernd an der Bettdecke festkrallte, den Kopf von einer Seite auf die andere warf und laut nach seinem Vater rief.

Trunks! Mein Gott, wach doch auf! Trunks!", Vegeta rüttelte an der Schulter des Jungen und befühlte schließlich dessen Schweißperlenübersäte Stirn. Trunks hatte Fieber. Der Prinz hastete in die Küche, besorgte eine Schüssel, füllte sie mit Wasser und griff im Zurückrennen ins Zimmer noch rasch nach einem Handtuch. Die gefüllte Schüssel stellte er neben das Bett, er selbst nahm auf der Bettkante Platz, tauchte das Handtuch in die Schüssel, wrang es ein wenig aus und legte es dem keuchenden Halbsaiyajin auf die Stirn. Trunks hatte den Mund weit aufgerissen, die Augen zugekniffen.
"Warum kommt denn jetzt dieses verdammte Fieber?!", fluchte Vegeta leise und betrachtete Trunks.
Es sah nicht gut aus.





Puh!
Das war's erstma'. Ich hoffe, das zweite Kapitel folgt bald. Ich Tröddeltante!!^^
Irgendwelche Fragen?? Löchert mich! Ich schreibe auf jeden Fall zurück!
Also, dann!!
Man liest sich!

Euer LinkyBaby ^.^v

 



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