ffforgetting

Pulilein

 

Hallo Leute!! Ich hab mich mal wieder an die Arbeit für eine neue Fanfic gemacht……Sicher…mir ist klar, dass ich noch einige vorher entstandene fics nicht veröffentlicht hab… Dennoch!! Diese (übrigens noch nicht abgeschlossene) Story liegt mir besonders am Herzen..
Ich würde sie als meine am ausgefeiltesten und beste fic bezeichnen…
Kommentare zu meiner Fanfic „force“ kritisierten die Kürze meiner Kapitel. Ich hoffe, diese sind nun zu eurer Befriedigung lang genug! ; ) Also ihr seht! Ich nehme meine Kritiker Ernst!! Jetzt aber genug gelabert!!

Titel: Forgetting Pride
Disclaimer: Alles gehört dem lieben Toriyama- san. Ich bediene mich lediglich ein weiteres Mal an seinen Charakteren zur Auslebung meiner kranken Fantasie!!!
Pairing: Vegoku (aber erst später! Alles zu seiner Zeit!!!)


Teil 1

Son Goku konnte schier nicht glauben, was er gerade tat. ‚ Ich verletze seine intimste Privatsphäre! Wüsste er davon, würde er mir sofort das Genick brechen!’ Vor Aufregung zitternd ließ er sich vor seinem Wandschrank auf die Knie fallen. Wie hatte es nur soweit kommen können?!

Flashback
Es war der erste Wintertag, an dem die Meteorologen erstmals Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes gemeldet hatten. Keine Frage, das Jahr bereitete sich unausweichlich auf sein Ende vor, um dann mit einer großen Feier den Platz für die kommenden zwölf Monate zu räumen.
Son Goku beobachtete fasziniert, wie sein Atem sich zu einer dampfenden Wolke ausbreitete. Der Winter hatte auch für ihn einen gewissen Zauber und er freute sich schon auf den ersten Schnee. Nachdem er ein weiteres Mal tief Luft geholt hatte, um sie anschließend in Wölkchen auszustoßen, drückte er die Klingel der Capsule Corporation. Eine bis über beide Ohren strahlende Bulma riss mit einem kraftvollen Schwung die Tür auf. Enthusiastisch umfing sie ihren besten Freund mit den Armen. „Son Goku! Mann, das ist ja eine Überraschung! Wir haben uns ja schon eine halbe Ewigkeit nicht mehr gesehen! Komm doch rein!!“
Ohne den Redeschwall der Blauhaarigen zu unterbrechen, ließ sich der Saiyajin breitwillig in den Hausgang ziehen. „Ja…äh…ich freue mich auch, dich zu sehen….! Äh…wie geht es dir?“ „Oh! Mir geht es sehr gut!! Ich war gerade dabei, ein schönes, großes Stück Kuchen zu essen! Komm! Iss doch etwas mit mir!“ Das ließ sich Goku natürlich nicht zweimal sagen! Das Wasser lief ihm bereits im Mund zusammen und er begann fleißig Stück um Stück vor den Augen seiner lachenden Freundin in sich hineinzuschaufeln. „Bo isch eifentlisch Befeta?“ Hustend schlug sich der Saiyajin, der gerade mit seinem 14. Stück Kuchen beschäftigt war auf die Brust. „Ähem…ich wollte sagen: Wo ist eigentlich Vegeta?“ „Oh! Das fragst gerade du?! Dreimal darft du raten! Er ist im Gravitationsraum und trainiert!“ Bei dem Gedanken, dass Vegeta sich gerade in knochenhartem Training abrackerte, während er sich fröhlich schmatzend ein Stück Kuchen nach dem anderen einverleibte, fühlte Goku sich schuldig. Er wischte sich mit dem Handrücken über die Lippen und unterdrückte einen Rülpser. Dann erhob er sich und wandte sich in Richtung GR. Bulma sprang mit einer protestierenden Miene ebenfalls auf und schob die Unterlippe vor. „Du bist doch gerade erst gekommen!! Lass uns doch ein wenig plaudern!!“ Goku hob entschuldigend die Schultern und legte eine Hand mit der für ihn typischen grinsenden Miene an seinen Hinterkopf. „Ach, du kennst mich doch, Bulma!“ Die Blauhaarige seufzte. „Ja! Warum lass ich mich bloß auf euch Saiyajins ein?! Na los! Geh schon!!“
Mit Worten des Dankes lief Goku den Korridor hinab zum GR. Er konnte die bis zum Anschlag hochgepowerte Aura Vegetas spüren. Er musste sich an den Kopf fassen bei dem Gedanken, dass er wenige Minuten zuvor viel zu sehr mit seinem Kuchen beschäftigt war, um sie zu bemerken. Ja! Es schien ihm schier unmöglich!

Tollpatschig, wie er nun mal war, betrat er den Raum ohne anzuklopfen. „Argh!!“ Sofort riss die extreme Schwerkraft den Saiyajin von den Füßen. Fassungslos fand er sich mit dem Gesicht auf den harten Steinboden gepresst wieder, unfähig, sich auch nur einen Zentimeter von der Stelle zu bewegen.
Vegeta hielt inmitten der Vorbereitung zu einem Ki-Strahl inne. Er wandte den Kopf, an dessen Stirn viele kleine Schweißperlen hinunterliefen und musste zweimal blinzeln, um das Bild, das sich seinen Augen bot, zu realisieren. Dann brach er in sein schallendes, dreckiges Lachen aus. Er konnte sich gar nicht mehr einkriegen und musste sicherheitshalber auf dem Boden landen, um nicht rückwärts aus zwei Metern Höhe auf die Fliesen zu stürzen und laut prustend liegen zu bleiben. Stattdessen verschränkte er die Arme vor der Brust und lief leichtfüßig um den jüngeren Saiyajin herum. „Na, Kakarott! Ausgerutscht?!“ Goku nuschelte angestrengt gegen den Boden des GR. „Mach bitte das Ding aus!“ „Ha! Und was kriege ich dafür??“ Son Goku traute seinen Ohren nicht. ‚Verdammt! Dieser Mistkerl!!’ „Nun mach schooon!!“ Vegeta schien gefallen an dieser Situation gefunden zu haben. „Sag schön: Bitte, bitte, mein Prinz!“ „Niemals!!“ „Na…dann wirst du dich wohl an deinen Liegeplatz gewöhnen müssen! Ich werde jetzt duschen gehen!“
Vegeta wandte sich zum Gehen und grinste hinterhältig. Goku biss sich auf die Unterlippe. „Nein! Warte!“ Er gab ich selbst innerlich eine Ohrfeige und murmelte: „Bitte, bitte, mein Prinz……..“ Vegeta steckte sich einen Finger ins Ohr und zog ihn in gespielter Verwirrtheit wieder heraus. „Hast du vielleicht etwas gesagt? Ich weiß auch nicht, ich höre so schlecht in letzter Zeit….sollte mal zum Ohrenarzt gehen…“ Goku wurde das Spiel langsam zu bunt. „BITTE,BITTE, MEIN PRINZ!!!!!!“ Der Ältere nickte zufrieden und ließ sich grinsend dann doch dazu herab, die Schwerkraft auf Normalzustand zu regulieren. Ächzend erhob Goku sich und rieb sich das schmerzende Kinn. „Verdammt! Ich hätte nicht gedacht, dass du bei so hoher Schwerkraft trainierst…aber das war ja immer schon deine Stärke..!“ Vegeta stieß einen verächtlichen Laut aus. „Siehst du! Bei unserem nächsten Kampf bist du fällig! Was willst du hier??“ Goku lachte verlegen. „Naja…Chi-Chi ist ausgerastet, weil ich unglücklicherweise einige nasse Teller ein wenig zu fest abgetrocknet habe. Die Splitter sind in alle Ecken der Kücke explodiert. Sie ist fast in Ohnmacht gefallen und bekam rote Pusteln im Gesicht….da hab ich mir gedacht…hehe….ich verschwinde lieber und statte Vegeta und Bulma einen kleinen Besuch ab…“ Vegeta rollte mit den Augen. Er verschränkte die Arme vor der Brust und schnaubte: „Pah! Wäre das meine Frau gewesen, ich hätte ihr mit dem nassen Handtuch das Maul gestopft!!“ Goku musste sich auf die Zunge beißen, um nicht laut loszulachen. Er konnte sich nur allzu lebhaft vorstellen, wie Vegeta unter Bulmas Gekeife klein wie eine Maus wurde, hielt es jedoch für klüger, den Prinzen nicht zu reizen. Auf dessen Stirn zeichnete sich deutlich eine Zornesfalte ab und ohne ein weiteres Wort stolzierte er an dem Jüngeren vorbei Richtung Ausgang. Son Goku seufzte und folgte ihm.

Brav, wie ein treuer Hund trottete er hinter Vegeta her, quer durch die CC, bis zu Vegetas Zimmer. Vor der Tür angekommen drehte dieser sich auf dem Absatz um und funkelte Goku aus seinen tiefschwarzen Augen an. „Keinen Schritt weiter, Kakarott!! Hab ich dir gesagt, du sollst mir nachlaufen wie ein Idiot? Lass mich in Ruhe! Ich gehe duschen!“ Son Goku blinzelte zweimal und murrte: „Mann! Da komm ich extra hierher, um euch zu besuchen und du lässt mich wie bestellt und nicht abgeholt vor der Tür stehen!“ Vegeta kniff böse die Augenbrauen zusammen. „Reg dich ab! Ich lauf dir schon nicht weg! Geh Bulma auf die Nerven und vielleicht bequme ich mich ja später dazu, wieder herunterzukommen. In mein Zimmer setzt du deine Unterklassefüße jedenfalls nicht!“
Damit schlug er Goku die Tür vor der Nase zu.
Vegeta seufzte erleichtert. Das war ja gerade noch mal gutgegangen!.....dachte er, denn wenige Sekunden später flog die Tür auf und Son Goku fragte: „Kann ich nicht hier warten? Bulma wird mich wieder so….“ Und die Worte blieben ihm im Halse stecken. Vegetas Augen waren vor Schreck aufgerissen und ihm fehlte seltsamerweise selbst der Enthusiasmus um wütend zu werde. Er hatte das Gefühl, jemand habe ihm den Boden unter Den Füßen weggerissen, denn er sah, dass die perplexen Augen des Jüngeren an das aufgeschlagene Buch auf seinem Bett geheftet waren. Er musste heftig schlucken, um die Fassung wiederzuerlangen. Dann schob er das unangenehme Gefühl neben sich zu stehen davon und schrie Son Goku an. „Habe ich dir nicht gesagt, dass du dieses Zimmer nicht betreten sollst!!!! Raus hier!!!! SOFORT!“ Keine Widerrede duldend schob er den Größeren vor die Tür, drehte den Schlüssel um und presste sich am ganzen Körper zitternd gegen eben diese. ‚Verdammt! Warum habe ich ihn nicht schon eben beim GR abgewimmelt?! Ich kompletter Idiot!’ Während er unsicher einen Blick auf das Buch auf seinem Bett warf, wurde ihm übel. ‚Er hat es gesehen! Er MUSS es einfach gesehen haben!’

Son Goku starrte die geschlossene Tür an. Was hatte das zu bedeuten? Er dachte über das nach, was er soeben gelesen hatte. „Tagebuch“ hatte ganz oben auf der aufgeschlagenen Seite gestanden. Alleine diese Tatsache brachte den Jüngeren dazu, zu glauben, er würde träumen. Vegeta? Und Tagebuch???? Aber was ihn wirklich schockiert hatte, war das, was in großen Lettern wenige Zentimeter darunter geschrieben stand. Dank seiner guten Augen, hatte er es problemlos entziffern können: ICH HASSE DICH FREEZER! FÜR ALL DAS, WAS DU MIR ANGETAN HAST!!!
Son Goku verging fast vor brennender Neugier, während er sich auf den Weg zur Küche machte. Was meinte Vegeta? Was hatte Freezer ihm angetan? Was bloß, wenn es ihn noch jetzt, so viele Jahre nach dessen Tod beschäftigte? Warum zum Teufel führte Vegeta Tagebuch? Nie und nimmer hätte er das geglaubt, hätte es ihm jemand erzählt. Selbst in seiner naiven Art, hätte er vielmehr dem Erzähler laut prustend einen Vogel gezeigt. Sollte er Bulma danach fragen? Unmöglich! Wie er Vegeta kannte, hatte der nicht groß seine Gefühle in der Weltgeschichte herumgetragen und Son Goku dachte im Traum nicht daran, dessen Privatsphäre vor anderen Leuten breit zu treten. Das hätte der Ältere ihm niemals verziehen.
Aber die Neugier zerfraß ihn förmlich. Was konnte er tun? Ja! Er konnte….NEIN! Würde Vegeta ihn dabei erwischen, hätte er wohl die längste Zeit seinen Kopf gehabt. Aber er musste einfach mehr erfahren! In seinen Gedanken malte er sich mehrere Möglichkeiten über Vegetas Vergangenheit aus, doch eine erschütterte ihn mehr als die andere und schien ihm gleichzeitig absurder, woraufhin er doch beschloss, seinen Plan durchzuziehen.

Son Goku holte tief Luft und ging zu Bulma in die Küche. „Hey, Goku, alles klar? Hast du Vegeta nicht gefunden?“ „Öh….äh…doch aber ich wollte dich etwas fragen. Äh…würde es dir etwas ausmachen, wenn ich heute nacht hier schlafe? Ich hatte einen ziemlich bösen Streit mit Chi-Chi und….“ Bulma sprang auf und nahm ihren zerknirschten Freund in die Arme. „Na sicher!! Ich wusste doch, dass du nicht ohne Grund herkommst. Gästezimmer haben wir ja genug. Wenn du willst, rufe ich auch Chi-Chi an und rede mit ihr.“ Son Goku kratzte sich verlegen am Kopf. „Ja…danke, das wäre wirklich nett!“
Son Goku musste unbedingt heute nacht hier bleiben, wenn er sich morgen, während Vegeta trainierte, in dessen Zimmer schleichen wollte. Verdammt! Er kam sich so mies vor! Aber die Neugier machte ihn schier wahnsinnig.

Vegeta mied den jüngeren Saiyajin den gesamten restlichen Abend erfolgreich und so begab sich Son Goku schließlich in das ihm zugeteilte Gästezimmer. Bis spät in die Nacht hinein lag er wach und grübelte über Vegeta und dessen Vergangenheit nach.
Auch der Prinz fand kaum Schlaf. Wie sollte er sich in Zukunft in Kakarotts Gegenwart verhalten? Fragen über Fragen quälten sein ruheloses Gehirn…

Als Vegeta am nächsten Morgen in die Küche kam, um zu frühstücken, saß Goku schweigend da und rührte in einer Tasse mit Tee. So gut es ging wich er seinen Blicken aus, wohl aber wissend, dass er die Konfrontation mit dem Jüngeren nicht ewig vor sich her schieben konnte. Vegeta öffnete den Kühlschrank und nahm sich alles, was er für ein „kleines“ Frühstück benötigte. Son Goku räusperte sich. Ein schlechtes Gefühl drehte ihm den Magen um, wenn er daran dachte, was er heute zu tun vorhatte. „Morgen, Vegeta….“ „Hm…“, war die einzige, geknurrte Antwort. „Äh…hast du gut geschlafen?“ Misstrauisch wandten sich Vegetas nachtschwarze Pupillen dem Größeren zu und musterten dessen klägliche Versuche mit ihm ins Gespräch zu kommen und dabei den gestrigen Tag zu umgehen. „Warum sollte ich nicht gut geschlafen haben, Kakarott?? Siehst di irgendeinen Grund dazu?“ „Äh…“ Goku fand diese zum zerreißen angespannte Atmosphäre schier unerträglich. Er schluckte heftig. „Nein…nur so.“ Vegeta zog sich einen Stuhl heran und war froh, sich nun hinter einem Berg von Essen vor den Blicken des Anderen verstecken zu können. Son Goku wusste, dass für den Prinzen die Konversation hiermit beendet war. Er kannte Vegeta schon ziemlich lange und konnte dessen Unsicherheit beinahe körperlich spüren. Nachdem die beiden schweigend ihr Frühstück eingenommen hatten, stand Vegeta wortlos auf und ein Roboter machte sich daran, seinen Müll aufzuräumen. Mit einem knappen: „Gehe trainieren…“ verließ er den Raum.

Son Goku kaute nervös auf seiner Unterlippe. Wenn er seinen Plan in die Tat umsetzten wollte, würde er dies also innerhalb der nächsten Stunden erledigen müssen. Schwer seufzend löschte er seine Aura und begab sich auf den Korridor. Doch brauchte er noch etwa eine Stunde um sich dazu durchzuringen, das Zimmer Vegetas zu betreten….

Flashback Ende

Und hier saß er nun, kniete vor Aufregung zitternd vor Vegetas Schrank und zog die unterste Schublade mit schweißnassen Fingern auf…

So, das war Kapitel 1! Ich bitte euch wie immer um Kommis!! Bald geht’s weiter versprochen!!

 

 

 

 

 

 

Teil 2

Son Goku schämte sich, in Vegetas Privatsachen zu wühlen und so warf er nur einen kurzen Blick in die Schublade, um festzustellen, dass das Buch sich hier nicht befand. Penibel darauf achtend nicht von seinem Platz zu bewegen, öffnete er eine Lade nach der anderen, ohne jedoch zu finden, was er suchte.
Resignierend und tief enttäuscht stand er auf und wollte das Zimmer gerade wieder verlassen, als sein Blick an Vegetas Kopfkissen hängen blieb. Ohne sich realistische Hoffnungen zu machen, hob er es an und staunte nicht schlecht. Das kleine blaue Buch lag tatsächlich auf der Matratze. Son Goku konnte sein Glück kaum fassen. Aufgewühlte legte er das Kissen zur Seite und ließ sich auf Vegetas Bett nieder. Als er Vegetas Tagebuch in die Hände nahm, überfiel ihn erneut ein heftiges Schuldgefühl und er war gezwungen, mit sich selbst zu hadern. Das hier war nun wirklich nicht seine Art! Vegetas Intimsphäre ging ihn einen feuchten Kehrricht an und er würde schon seine berechtigten Gründe dafür haben, dass er sie geheim hielt. Andererseits… Vegeta war sein Freund und wenn ihn etwas belastete, so war es doch nur natürlich, wenn er ihm helfen wollte!!
Nachdem Son Goku so eine Weile einen Kampf gegen sein schlechtes Gewissen ausgefochten hatte, fasste er sich ein Herz und schlug die erste Seite des Buches auf. Die Worte, welche er schon am Tag zuvor gelesen hatte, fielen ihm unmittelbar ins Auge. Neugierig las er weiter:

>> Wenn du wüsstest, wie du mein Leben versaut hast! Du hast mir nicht nur meine Familie und meine Heimat genommen, sondern mich auch für mein gesamtes Leben gezeichnet!! Warum denn ausgerechnet ICH? Gab es nicht genügend andere Untertanen, die du für deine perversen Fantasien hättest missbrauchen können?? <<

Son Goku riss panisch die Augen auf. „Perverse Fantasien??“ Was zum Teufel hatte Freezer seinem Freund angetan?

>> Du bist schuld, dass ich Nacht für Nacht von schrecklichen Albträumen heimgesucht werde! Wenn ich an deinen ekelhaft stinkenden Atem und deine eiskalten Finger denke, könnte ich kotzen!! Und jetzt treibst du mich sogar soweit, dass ich wie einer dieser niederen Menschen ein Tagebuch führe!!! Scheiße!!...<<

Goku glaubte, sein Herz müsse stehen bleiben. Sämtliche anderen Setien des Buches waren leer! Unbeschrieben! Niemals hätte er gedacht, dass Vegeta zu solchen Gefühlen überhaupt fähig sei! ‚Albträume hast du? Jede Nacht!?’ Ein extremes Schuldgefühl übermannte Son Goku. Wie hatte er es nur für möglich halten können, Vegeta sei so kalt und abweisen, weil er ein egoistischer und arroganter Sturkopf sei?! Warum hatte er nicht daran gedacht, dass irgendetwas Schreckliches die Seele des Älteren so zugerichtet haben könnte! Er fühlte eine unbändige Wut auf Freezer und sich selbst aufsteigen, wenn er daran dachte, was Freezer mit seinem Freund getan haben musste. „Eiskalte Finger“, „stinkender Atem“, „Perverse Fantasien“!! Das Schwein hat ihn angefasst!! In blinder Wut und Hilflosigkeit ballte er die Fäuste. ‚Oh, wenn ich es nicht schon getan hätte, ich würde dich auf der Stelle töten!!’
Son Goku schlug das Tagebuch zu und presste es verzweifelt an seine Brust. Wie würde er Vegeta nun jemals wieder in die Augen sehen können? Wie sollte er sich ihm gegenüber denn nun verhalten? Goku wusste nicht mehr, wie lange er in stiller Verzweiflung, unfähig einen klaren Gedanken zu fassen, so auf Vegetas Bett gesessen hatte, als sich ihm plötzlich schmerzlich die Tatsache, dass der Ältere sein Training gerade beendet haben musste, in sein Bewusstsein drängte. Hastig steckte er Vegetas Tagebuch wieder unter das Kopfkissen, strich die Decke glatt und eilte über den Korridor in sein Zimmer. Mit klopfendem Herzen schloss er die Tür und sank auf die Knie. Hoffentlich würde Vegeta nicht bemerken, was er getan hatte. Nicht auszudenken, was er dann täte!!

Vegeta öffnete vom Training erschöpft die Tür seines Zimmers. Das Gefühl tiefer Zufriedenheit, welches er jedes Mal, wenn er seinen Körper bis an die Grenzen trieb,verspürte, durchströmte seine Adern und pulsierte in seinem Kopf. Er legte seinen Kampfanzug ab und warf ihn achtlos auf sein Bett. Dann zog er sich in sein Badezimmer zurück und ließ heißes Wasser unter der
Dusche auf seinen Körper prasseln. Es lief in Strömen die feinen Konturen seiner Brustmuskulatur hinab und hinterließ ein angenehm beruhigendes Gefühl. Vegeta seufzte tief und drehte den Wasserhahn schließlich aus „kalt“. Er zuckte merklich zusammen, als das warme umschmeichelnde Nass, eiskalten hatren Blitzen wich, die ihn bis in die hintersten Windungen seines Hirns belebten.

Wenig später stand der Prinz mit einem Handtuch um den Hüften vor dem Spiegel und betrachtete sein Gesicht. Sogleich schoss die Realität auf ihn ein und er musste an Son Gokus entsetztes Gesicht vom Vortag denken. Er stützte sich mit beiden Händen am Rand des Waschbeckens ab und schüttelte den Kopf. Glücklicherweise war das ja noch einmal gut gegangen. Nicht auszudenken, was geschehen wäre, hätte Kakarott mehr als nur diese wenigen Worte gelesen! Warum hatte er auch bloß, wie einer dieser hirnlosen Erdlinge, begonnen, ein Tagebuch zu schreiben. War er denn ein kleines vorpubatäres Teenie-girl, das seine Schwärmereinen und „Probleme“ niederschrieb?! Nicht zu fassen, wozu ihn dieser Bastard von Freezer getrieben hatte!
Vegeta ging zurück in sein Zimmer und zog sich an. Hier und jetzt würde er dieses dämliche Buch vernichten!! So etwas wie gestern würde ihm sicherlich nicht noch einmal passieren! Er hob sein Kopfkissen an und erstarrte. Wurde er nun paranoid? Er war sich sicher, dass er das Buch mit seiner Vorderseite nach oben zeigend zurückgelassen hatte. Nun aber prangte die Rückseite nach oben!! Schweißperlen bildeten sich auf seiner Stirn und er ließ sich auf sein Bett fallen. Wie war das möglich? Hatte er sich geirrt? Er war fest überzeugt, dass er das nicht hatte. Aber wer sollte denn sonst….Siedendheiß traf ihn die Erkenntnis wie ein Schlag. Kakarott!! Der Kerl musste ihn ausspioniert haben!! Blinde Wut ließ den Prinzen seine Hände zu Fäusten ballen. Wer sonst hätte Grund gehabt, sein Zimmer zu betreten?!
Bulma hatte so etwas noch niemals zuvor getan und gesäubert wurden alle Räume von Robotern, die penibel darauf programmiert waren, den exakten Urzustand aller Zimmer wieder herzustellen. Also MUSSTE es ja Kakarott gewesen sein, denn die einzig anderen möglichen, seine Kinder, waren über die Winterferien in den Skiurlaub gefahren. Vegetas Wut wich Verzweiflung. Was sollte er jetzt tun? Er musste herausfinden, wie viel Kakarott wusste. Wie aber, ohne sich im Falle eines Irrtums zu verraten? Nervös sprang der Prinz auf und lief in seinem Zimmer auf und ab. Plötzlich fiel ihm die Aura des jüngeren Saiyajins wenige Zimmer neben seinem eigenen auf. ‚Er hatte sie gelöscht! Wenn das kein Beweis ist!!’ Blitzschnell fasste er einen Entschluss. Er würde ihn aushorchen müssen! Hier und jetzt!

Son Goku erschrak, als Vegeta unerwartet sein Gästezimmer betrat. Er schluckte zweimal und bemühte sich einen lockeren Eindruck zu machen. Vegetas Adleraugen aber fiel sofort das verräterische Zucken um die Mundwinkel auf. ‚Du bist verdammt noch mal ein offenes Buch für mich!’ „Hallo, Kakarott!“ „Ve…Vegeta, was willst du denn hier?“ „Ach…ich fragte mich nur, warum du deine Aura bis gerade vor ein paar Minuten gelöscht hattest…“ „Äh…also ich..“ Son Goku widerstrebte die Vorstellung, sich seinen Grundsätzen zu widersetzen und seinen Freund anzulügen. „Hm…mir war eben so danach…“ Vegeta zog verächtlich die Nase kraus. „So? Kannst du mir vielleicht auch verraten, warum du so schwitzt?“ Son Goku keuchte, ‚Er weiß es!’ Er konnte förmlich spüren, wie seine Fassade unter dem starrwn unerbittlichen Blick Vegetas bröckelte. ‚Wenn ich ihn weiter anlüge, mache ich alles nur noch schlimmer!’ Er verkrampfte seine Hand in seinen Kampfanzug und schaute in das Gesicht seines Gegenübers. Mit schwacher Stimme sagte er: „Ich…ich muss dir etwas sagen, Vegeta…“ Von einer Sekunde zur nächsten war das Geicht des Prinzen gezeichnet von blankem Entsetzen. ‚Er gibt es zu? Er wird mit mir darüber reden wollen!!
Alles, nur das nicht! Was habe ich mir da bloß eingebrockt?!’ Vegeta wich nervös den Blicken seines Kampfgefährten aus. „Äh…und das wäre?“ Son Goku erkannte die Unsicherheit des Älteren. Ängstlich trat er einen Schritt auf ihn zu. „Gestern…da bin ich doch einfach so in dein Zimmer geplatzt. Und na ja…habe…dein Tagebuch…“ Vegeta krallte unbewusst die Nägel in seine Handballen und bekam einen blassen Schimmer um die Nase. „Mh-hm…ja ich weiß…“ Goku stieß zittrig einen Stoß Luft aus. „Ja…und bitte reiß mir nicht den Kopf ab… ich…deine Worte haben mich nicht mehr losgelassen….und ich…heute während deines Trainings da bvin ich….“ „HÖR AUF!!!“ Vegeta hatte genug gehört. Seine schlimmsten Befürchtungen waren wahr geworden. Verzweifelt presste er seine Hände auf die Ohren und wandte sich zum Gehen. Kurz darauf aber spürte er Kakarotts festen Griff an seinem Handgelenk und sah diesen fassungslos an. „Lass mich sofort los, Kakarott! Du hast genug in meine Privatsachen herumgeschnüffelt! Ich habe keine Lust mit dir zu reden!“ Doch Goku lockerte seinen Griff nicht. Vegeta konnte doch jetzt nicht gehen! Die Sache würde ewig zwischen ihnen stehen! „Bitte, hör mir zu! Es tut mir so leid! Ich weiß, es war falsch!“ „Damit hast du allerdings Recht!!!“ Vegeta schrie verzweifelt. „Aber! Ich wollte dir doch nichts böses!“ „Dann halte dich verdammt noch mal aus meinem Leben raus!!!“ Son Goku schnürte sich die Kehle zu. „Aber du bist doch mein Freund! Hätte ich gewusste, was Freezer dir angetan hat, dann…..Vegeta??“
Der Prinz hatte in Entsetzen die Augen aufgerissen und taumelte rückwärts gegen die Tür. Noch niemals im Leben hatte er mit jemanden darüber gesprochen!!!

Ende Teil 2

So….das war Teil 2. Freut euch schon mal! Als nächstes folgt ein Flashback über Vegetas Kindheit….und ich kenne keine Gnade…*muhaha*

 

 

 

 

Teil 3

Flashback

Der kleine Saiyajin zog seine Decke über den mit schwarzen, in die Höhe ragenden Haaren bedeckten Kopf. Er wünschte, er würde aus diesem Albtraum aufwachen und sein Vater würde ihn grinsend anschauen. Doch das würde niemals wieder so sein! Niemals!
Plötzlich hörte er das leise Knirschen, als die Tür zu seiner Kammer sich einen Spalt öffnete. Verwirrt blinzelte der junge Saiyajin in die Dunkelheit. Wenig später erkannte er Freezers Silhouette im Türrahmen. Erschrocken kauerte er sich in die hinterste Ecke seines Schlafplatzes und umklammerte seine Decke mit beiden Händen. Freezer grinste und bewegte sich langsam auf ihn zu. Panik stieg in dem kleinen Jungen auf, denn er wusste instinktiv, dass etwas Schreckliches und Unaussprechliches geschehen würde. „Was….Was wollt Ihr von mir??“ Seine zittrige Stimme durchbrach das Schweigen. „Das wirst du schon bald erfahren! Ganz ruhig, mein Süßer!“ Plötzlich schlug die Tür der Kammer zu und der Junge stieß einen verstörten Schrei aus. Unfähig zu erkennen, wo Freezer sich befand, drückte er sich mit rasendem Herzen gegen die kalte Steinwand. Dann, unter einem erstickten Schrei, fühlte er, wie sich eine eiskalte Hand auf seinen Mund presste und er versuchte verzweifelt davon zu kriechen. Sein Versuch aber blieb ohne Erfolg. Zwei starke Arme pressten ihn unerbittlich auf den harten Boden. Panik packte nun seinen ganzen Körper. Chancenlos, sich auch nur einen Zentimeter zu bewegen, spürte er, wie Freezer ihm ins Ohr zischte: „ Es ist besser für dich, du tust, was ich will und versuchst erst gar nicht, dich zu wehren!“ Sogleich wurde die Hand auf seinem Mund von fordernden Lippen abgelöst. Übelkeit stieg in ihm auf, als ihm Freezers Atem in die Nase kroch. Heftig riss der junge Saiyajin seinen Kopf zur Seite und spuckte seinem Gegenüber ins Gesicht. Ein fataler Fehler! „Das hast du nicht umsonst getan!!“ Eine geballte Faust hieb sich in seinen Magen und ließ ihn schmerzerfüllt aufschreien. Sofort wurde er an den Haaren gepackt und brutal herumgerissen. Sein Kopf schlug auf harten Stein und heiße Tränen brannten in seinen Augen. Freezer presste erbarmungslos seine Handgelenke auf den Boden und zerriss mühelos den Stoff, der seinen Körper bedeckte. Scharfe Zähne bohrten sich in den Rücken des hoffnungslos unterlegenen Saiyajin. Intuitiv wusste jener, dass dies bloß der Auftakt zu weitaus Schlimmerem gewesen war. Als hätte Freezer seine Gedanken erraten, riss er unsanft den kleinen Jungen an seinem empfindlichen Schwanz hoch, der sofort spürte, wie seine Kräfte schwanden, als hätte man ihn ausgesaugt. Freezer lachte wie ein Irrer und leckte sich über die blutverschmierten Lippen. Dann kniete er sich hinter sein Opfer. Der junge Saiyajin glaubte, sein Körper müsse in hunderttausende Stücke zerspringen, als Freezer mit voller Wucht in ihn eindrang. Heiße Tränen brannten an seinen Wangen. Man vermag nicht zu sagen, was sich tiefer in die Gehirnwindungen eines Beobachters eingepresst hätte: Vegetas gepeinigtes Schreien oder Freezers perverses Stöhnen…

Flashback Ende

Son Goku machte einen Schritt auf sein Gegenüber zu. „Was ist denn mit dir? Sag doch bitte etwas!“ Vegeta schluckte und schüttelte wütend den Kopf. „Es kann dir völlig egal sein, was Freezer mit mir getan hat! Das ist vorbei, verstehst du! Vergangenheit! Aus! Für immer!“ „Aber es beschäftigt dich bis heute!“ „Das ist nicht wahr!!!“ Vegeta biss sich auf die Unterlippe und drehte seinen Kopf zur Seite. Son Goku senkte enttäuscht und hilflos seinen Blick. „Warum redest du nicht mit mir…ich will dir doch nur helfen!“ Der Ältere knurrte. „Aber ich brauche deine Hilfe nicht! Ich brauche niemandes Hilfe!!!“ „Aber…“ „Ach! Lass mich bloß in Ruhe!“ Vegeta stürmte aus dem Zimmer, ohne Son Goku erneut die Möglichkeit zu geben ihn daran zu hindern. Dieser sank resignierend auf die Knie. Was konnte er nur tun, um das Vertrauen seines Freundes zu gewinnen? Traurig stieß er einen tiefen Seufzer aus.

Während draußen der erste Schnee in dicken Flocken wie Zuckerwatte vom Himmel fiel und die CC mit einer zusehens dichter werdenden Schicht überzog, schlug Vegeta im GR blindlings auf einige Roboter ein. Er war wütend!! Wütend über dieses Desaster einer Unterhaltung! Wütend auf Kakarott und dessen dämliche Neugier! Wütend vor allem aber auf sich selbst! Er hatte sich nicht unter Kontrolle gehabt und zugelassen, dass Kakarott seine Unsicherheit bemerkte. Wie konnte er das nur jemals wieder gerade biegen? Der Jüngere würde sich doch nun auf Ewigkeiten fragen, was wohl genau mit ihm geschehen war. ‚ Ich will dir doch nur helfen!’ Pah! Ihm war nicht zu helfen! Er war stark genug, um selbst mit diesen Erinnerungen fertig zu werden! Ein gewaltiger Ki-Strahl zerlegte einen Roboter in Stücke.

Son Goku lief hinunter zum Wohnzimmer und blieb lauschend vor der Tür stehen. Deutlich konnte er hören, wie Bulma am Telefon auf Chi-Chi einredete. „Willst du dir das nicht noch einmal überlegen? Ja….Jaa….sicher aber…..nein! Nein…du hast recht….aber…hm ja…aber….Chi-Chi! Nun hör mir doch mal….jaaaa!“ Sogar von seinem Standpunkt aus vernahm Goku deutlich das Gekeife und Gezeter seiner Frau durch den Hörer. Er räusperte sich und betrat verlegen grinsend den Raum. Bulma blickte auf. „Äh….Chi-Chi….ja….ja…ich muss schlussmachen! Äh…überleg es dir doch nochmal!“ Schnell legte die Blauhaarige den Hörer auf. „Puh! Hallo, Son Goku…!“ „Hallo….das war Chi-Chi, nicht?“ Bulma fuhr sich durch die Haare. „Genau! Sie ist ausgesprochen wütend.“ „Das ist ja nichts Neues!“ Bulma nickte. „Schon…aber dieses Mal meint sie es wirklich ernst! Sie redete davon ihre Ehe sei ein einziger großer Fehler gewesen und sie hätte dich niemals dazu drängen sollen. Außerdem habe sie deine ewige Kämpferei und deine Faulheit satt.“ Goku schluckte und biss sich auf die Unterlippe. „Ich sollte mit ihr reden…“ „Nein! Auf keinen Fall jetzt! Sie ist viel zu wütend und zu aufgebracht! Sie wird dich in der Luft zerreißen! Ich glaube es wäre besser, wenn du noch ein paar Tage hier bleibst.“ Der Jüngere nickte resignierend. „Okay, ja du hast Recht, Bulma.“ Er war es insgeheim leid, sich ständig mit Chi-Chi und ihren Ausbrüchen herum zu schlagen. Vielleicht tat ein wenig Abstand ihnen gut. Andererseits bedeutete ein verlängerter Aufenthalt in der CC mehr potentielle Möglichkeiten mit Vegeta aneinander zu rasseln. Er legte sich eine Hand an die Stirn. Er musste es irgendwie hinkriegen, dass die gespannte Atmosphäre zwischen ihnen sich legte. Er hatte ich doch gern und wollte nicht, dass er ihm für den Rest seines Lebens nicht in die Augen würde sehen können. Bulma sah ihn misstrauisch an. Scheinbar ging ihrem Freund der Streit mit Chi-Chi doch mehr an die Nieren als angenommen. „Ist alles in Ordnung, Son Goku?“ Der Saiyajin schreckte auf. „Häh? Äh…ja sicher…ich geh dann mal wieder…“ Unschlüssig, was er nun tun sollte, streifte Son Goku durch die vielen Gänge der CC.

Vegeta, der inzwischen sein Training beendet, sich geduscht und umgezogen hatte, folgte ihm nun schon einige Zeit mit gelöschter Aura. Es interessierte ihn brennend, wie sehr den Jüngeren ihre Auseinandersetzung beschäftigte. Leise schlich er um eine Ecke und stutzte. Nanu? Wo steckte er denn? Seine Aura konnte er deutlich fühlen, sehen aber konnte er ihn nicht. Dann aber sah er die offen stehende Tür, welche den Weg auf eine kleine Terrasse freigab. Dort draußen stand Son Goku und beobachtete gedankenverloren, wie viele weiße Schneeflocken ihren Weg zur Erde fanden. Als Vegeta ihn dort so trautig stehen sah, die Arme fest um seinen Körper geschlungen, fühlte er ein leichtes Schuldgefühl in sich aufsteigen. Er hatte doch wirklich nichts böses gewollt….hatte ihn nur verstehen wollen. Aber dennoch! Es stand ihm nicht zu, in seinen Privatsachen zu wühlen! Was dachte er sich eigentlich? Das er, Vegeta, sich an seiner Schulter ausweinen würde, wie ein kleines Mädchen, dem ein aufmüpfiger Teenie den Lollie weggenommen hatte??
Plötzlich schlug die Tür vom Wind zu und Son Goku fuhr herum. Schockiert hielt er den Atem an, als er Vegeta erstarrt hinter sich stehen sah. „Verdammt! Was tust du denn hier? Willst du mich zu Tode erschrecken?!“ Vegeta stöhnte ertappt. Es fröstelte ihn und der kalte Wind, vermischt mit Schneeflocken, ließ eine Gänsehaut auf seinen nackten Unterarmen entstehen. „Äh…ich wollte nur…ach, vergiss es!“ Er wollte gerade auf dem Absatz kehrtmachen, doch Son Goku hielt ihn zurück. „Hey! Warte doch mal! Jetzt, wo wir uns beide ein wenig beruhigt haben, sollten wir mal miteinander reden…Ich möchte nicht, dass wir uns jetzt ständig aus dem Weg gehen.“ Hoffnung klomm in dem jüngeren Saiyajin auf, als er sah, dass Vegeta den Vorschlag abzuwägen schien. Schließlich nickte dieser und trat neben ihn an das Geländer. Sein Blick schweifte über die Bäume auf dem Gelände der Cc, die aussahen, als hätten sie weiße Pudelmützen auf und über die vielen fernen Häuser, aus deren Kaminen in dicken Schwaden der Rauch drang. Son Goku folgte seinem Blick. „Schön, nicht?“ „Hm…kann sein.“ „Vegeta, ich weiß nicht wie ich anfangen soll. Wie gesagt, es tut mir ehrlich leid.“ „Ich weiß…“ „Ich war einfach neugierig und wollte wissen, was so Schreckliches mit dir geschehen ist.“ Vegeta zuckte merklich zusammen und verschränkte die Arme vor der Brust. Plötzlich interpretierte Son Goku dies nicht mehr als eine Trotzhaltung, sondern den verzweifelten Versuch, seine Seele zu schützen. Vegeta, welcher seine Augen noch immer starr geradeaus gerichtet hatte, drehte nun seinen Kof und schaute Goku ins Gesicht. „Und das hat dich vollkommen erschüttert und nun bin ich für dich der arme kleine Junge mit dem zerschundenen Ego…“ „Nein! Ich meine, ja natürlich bin ich erschüttert! Du bist doch mein Freund! Ich habe Dinge über dich erfahren, die ich mir in meinen schlimmsten Träumen nicht ausgemalt habe! Aber ich weiß auch, dass Mitleid dir nicht weiterhilft…“ Vegeta seufzte. „Ich habe noch nie mit jemandem darüber gesprochen. Es ist….nicht einfach.“ Son Goku nickte. „Das weiß ich. Aber ich kann es jetzt nicht mehr ändern, dass ich davon weiß und wenn wir nicht wollen, dass das ewig zwischen uns steht, müssen wir miteinander reden.“ Vegeta schlang seine Arme fester um sich. „Du wirst ab jetzt aber jedes Mal, wenn du mich siehst irgendwelche Bilder von Freezer und mir vor deinem inneren Auge haben.“ Son Goku zupfte nervös an seinem Hemd. „Darf ich dich was fragen?“ „Mach! Ob ich antworte, ist ja ne andere Sache.“ Son Goku schluckte heftig. „Hat er dich…..vergewaltigt?“ Vegeta begann zu zittern. Kaum sichtbar, aber deutlich genug, dass Son Goku es bemerkte, nickte er. Der Jüngere spürte einen tiefen Schmerz in seiner Brust. Gedacht hatte er es sich ja aber es von Vegeta selbst zu hören… Er fasste sich ein Herz und legte dem Prinzen eine Hand auf die Schulter. Der zuckte erschrocken zusammen. „Vegeta, ich möchte, dass du weißt, dass ich immer für dich da bin, wenn du mich brauchst.“ Vegeta drehte sich herum und sah ihn an. „Du sagst es doch niemandem, oder?“ Goku stieß einen entrüsteten Laut aus. „Das glaubst du doch selbst nicht!“ Vegeta grinste zaghaft. „Gut.“ Auch Son Goku lächelte. Dann konnte er nicht anders und umarmte sein Gegenüber. Der stand völlig perplex da und ließ es geschehen. Schließlich schloss er die Augen und lehnte sich für wenige Sekunden an die Schulter des Größeren. Dann löste er sich rasch von ihm und ging mit schnellen Schritten in die CC zurück. Er hinterließ einen glücklich lächelnden Son Goku.

Ende Teil 3

Keine Sorge, bald geht’s weiter. Was ich noch sagen wollte. Falls ihr die Story irgendwo unter der Autorin KatzeCheetah (bzw.Pulilein) veröffentlicht seht, denkt nicht ich hätte sie geklaut! Das bin beides ich!!! ; )

 

 

 

 

 

Teil 4

Soo, als erstes mal ein dickes DANKE an alle, die mir Kommis geschrieben haben oder die, die es noch tun werden. ; )
Ich muss zugeben, dass die Story in diesem Teil etwas schräg wird….naja….ich mag sie trotzdem. Hoffe ihr auch!!


Vegeta lag auf seinem Bett und starrte die Decke an. Mehrmals musste er sich ernsthaft fragen, ob die vergangenen Stunden, Minuten und Sekunden tatsächlich geschehen waren oder nur sarkastische Versuche seines Gehirns, sein Verhältnis zu Kakarott zu karikieren. Die wenigen Augenblicke, in denen sein Kopf auf der Schulter des Größeren geruht hatte, waren ihm vorgekommen wie eine halbe Ewigkeit und es erschien ihm als ein ebenso ausschlaggebender Wendepunkt wie damals, als er sich plötzlich ohne Probleme seine körperliche Unterlegenheit hatte eingestehen können. Wenn er jetzt so daran dachte, erfüllte ihn ein angenehm warmes Gefühl und er musste unweigerlich lächeln, was ihn beinahe selbst überrumpelte. Selbst er konnte nicht leugnen, dass er sich in diesen Sekunden auf eine ihm unbekannte Weise beschützt gefühlt und einmal nicht den unumgänglichen Drang verspürt hatte, sein Inneres durch eine harte Schale zu verbergen.
Und als er jetzt so dalag, sehnte er sich fast körperlich nach dieser Sicherheit. „Ach! Scheiße!“ Vegeta warf verzweifelt sein Kopfkissen quer durch sein Zimmer, welches pfeilschnell gegen eine Wand prallte und ein großes Stück Putz bröckelte auf den Boden, als hätte man es mit einem Schlaghammer bearbeitet. Er hatte absolut keine Ahnung, wie es in Zukunft weitergehen würde. Würden beide Saiyajins einander nun für immer mit völlig anderen Augen ansehen? Vegeta schlang die Arme um seine Brust. Nach wie vor wollte er sein Seelenleben, seine Gefühle und Ängste, verstecken, sie einschließen und niemals wieder zu Tage fördern, doch in Kakarotts Gegenwart schienen seine Vorsätze zur Farce zu werden und seine Seele mit einer gewaltigen Durchsetzungskraft zu fordern, endlich Ernst genommen und gepflegt zu werden. Der Prinz hörte sich selbst höhnisch auflachen, als er an das Gefühl von Sicherheit und gleichzeitig völliger Auslieferung und Hilflosigkeit zurückdachte, welches die starken Arme des Jüngeren in ihm ausgelöst hatten. Auf eine Art erkannte er sich selbst nicht wieder und fühlte sich seltsam leicht, als hätte er jede Form von Realität und Bodenständigkeit eingebüßt. Auf eine anderen Art aber hatte eben jene Realität seine Seele auf unbarmherzige Weise in die unangenehmen Erinnerungen an seine Kindheit gestürzt.
Seufzend stand Vegeta auf und ging zum Fenster, auf dessen Scheibe die Schneeflocken bei sofortiger Berührung schmolzen. Auch, dass ihm solch unbedeutende Dinge auffielen, war für den Prinzen ein Zeichen, dass etwas mit ihm nicht stimmte. Im Glas konnte er sein eigenes Gesicht sehen. Der Anblick riss ihn aus seiner Melancholie. ‚Verdammt! Ich bin doch immer noch ich! Von so etwas lasse ich mich doch nicht umwerfen wie eine Schießbudenfigur!’ Ruckartig drehte er sich um und eilte aus seinem Zimmer auf den Flur. ‚Als ob ich nichts besseres zu tun hätte, als hier stundenlang einen auf bekloppten Traumtänzer zu machen!’ Er lief die Treppe hinunter und ohne, dass es ihm eigentlich bewusst war, führten ihn seine Schritte in den GR, in welchen Son Goku trainierte. Mit gelöschter Aura warf Vegeta einen Blick durch das Fenster und musste grinsen, als er sah, dass Son Goku sich gerade verzweifelt bemühte, bei extrem hoher Schwerkraft einige Liegestütz zu schaffen.
Der Prinz öffnete die Tür und betrat den Raum. Im Gegensatz zu dem des Jüngeren, schien seinem Körper die hohe Gravitation nichts auszumachen. Nicht einmal ein Wimpernschlag folgte der Schwerkraftveränderung. Son Goku blickte überrascht auf, erhob sich nach einigen kläglich gescheiterten Versuchen und schleppte sich zum Regler für die Schwerkraft. Diese regulierte er auf Normalzustand und wischte sich den Schweiß mit dem Handrücken von der Stirn. Irgendwie kam es ihm seltsam vor, dass Vegeta in sein Training hineinplatzte. Fragend blickte er den Älteren an und wartete auf eine Erklärung. Vegeta aber schaute ihn nur an und rührte keinen Muskel. Unsicherheit überfiel Son Goku. „Äh…hallo. Ist was passiert?“ Der Prinz verschränkte die Arme vor der Brust und schüttelte ohne eine Mimikveränderung den Kopf. Er musste zugeben, dass er sich ziemlich lächerlich vorkam. Warum war er eigentlich hier? Wollte er sich nicht komplett zum Affen machen, musste er wohl oder übel seine Zähne auseinander kriegen. Schließlich hatte er doch kein Schweigegelübde abgelegt!
„Ich…wollte eigentlich nichts besonderes…am besten gehe ich wieder, wenn ich dich störe…“ Son Goku klappte der Mund auf. Auch wenn er in den entferntesten Windungen seines Gehirns nachforschte, konnte er sich nicht an einen Moment erinnern, in dem es Vegeta gekümmert hatte, ob er gestört wurde oder nicht. Er zwinkerte zweimal. „Äh…nein. Ich bin sowieso fertig für heute. Wollte gerade duschen gehen. Äh….wolltest du trainieren…..oder zu mir??“ Die Situation wurde von Augenblick zu Augenblick abstruser. Vegeta starrte zu Boden. „Nee, trainiert habe ich heute genug.“ Ein leichter Rotschimmer legte sich auf die Wangen des Prinzen, wofür er sich am liebsten selbst beide Arme gebrochen hätte. Was um alles in der Welt tat er hier??
Auch Son Goku fühlte sich zunehmend unwohler. Er erkannte Vegeta nicht wieder. Suchte er auf einmal seine Nähe? Vertraute er ihm womöglich endlich und hoffte in ihm jemanden gefunden zu haben, dem er sich anvertrauen konnte? Hatten die wenigen Sekunden am Nachmittag denn ausgereicht, um ihr Verhältnis derartig zu ändern? „Hm…na schön, warum kommst du nicht einfach mit mir und wartest in meinem Zimmer bis ich geduscht habe?“ Vegeta nickte leicht. „Geh vor, ich komme nach.“

Der Prinz blieb alleine zurück. Was erhoffte er sic denn bloß, wenn er zu Kakarott auf dessen Zimmer ging? Bedächtig lief er bis an die gegenüberliegende Wand des GR, drehte ich dann um und verließ ihn. Langsam stieg er die Treppe zu Gokus Gästezimmer hinauf. Seine Hand verharrte wenige Herzschläge lang über der Türklinke, ehe er sich dazu durchringen konnte, die Tür zu öffnen. Vegeta betrat das leere Zimmer. Durch das geöffnete Fenster wehte die mit Schneeflocken durchsetzte Luft herein. Draußen hatte schon die Dämmerung eingesetzt. Der Prinz schloss das Fenster, um sich vor der Eiseskälte zu schützen. Aus dem Nebenraum konnte er das Rauschen der Dusche vernehmen. Er setzte sich auf Son Gokus Bett und ließ sich rückwärts darauf zurücksinken. Unwillkürlich schloss er die Augen. Das monotone Geräusch des Wassers und der leichte Geruch des Jüngeren, welcher aus dem Laken in Vegetas Nase stieg, drangen in seinen Sinn. Reglos blieb er so liegen, bis das plötzliche Verstummen der Dusche ihn unsanft in die Realität riss. Ruckartig setzte er sich auf und wartete.
Son Goku zog sich an. Im Nebenzimmer konnte er Vegetas Aura ausmachen. ‚Er ist also tatsächlich hier! Was ist nur los mit ihm?’ Er fühlte einen Anflug von Nervosität Besitz von seinem Herzen nehmen. Was erwartete Vegeta von ihm? Hoffentlich würde er, Son Goku, nicht ein weiteres Mal durch seine eigene Dummheit Vegetas Vertrauen verlieren!
Er schluckte und betrat den Raum, in welchem der Prinz saß. Dieser schaute auf. Die Unsicherheit in seinen nachtschwarzen Augen vermochte Bände zu sprechen. Son Goku trat an sein Bett und ließ sich neben Vegeta nieder. Dessen Nägel gruben sich in das Laken. „Vegeta?“ „Hm?“ „Was ist los mit dir? Gibt es etwas, was du mir sagen willst?“ „Ich…nein….ich meine, ja…..ach…ich weiß nicht!“ Erneut schlang der Kleinere seine Arme in einem Versuch, sich selbst zu schützen, um seine Brust. Son Goku blickte verstört zu Boden. „Okay, ähm…geht es um gestern? Oder heute?“ „Ich…es ist nichts bestimmtes. Ich weiß selbst nicht, warum ich in den GR gekommen bin. Ich will doch einfach nur, dass du…“
Der Prinz verstummte und schlug die Augen nieder. Kurz darauf fühlte er Son Gokus warme Hand auf seiner Schulter. „Was? Was möchtest du, dass ich tue?“ Vegeta zuckte zusammen und schaute in die Augen des Jüngeren. Er spürte fast körperlich, wie sämtliche Bande seiner Fassade zerrissen und sie bröckeln ließen. „Ich….ich will doch nur, dass du bei mir bist…“ Seine Worte waren nicht mehr als ein Hauch, doch für Son Goku laut genug, sie zu verstehen. Überrascht, ja beinahe geschockt, über die plötzlichen Gefühlsregungen des Prinzen bekam e eine Gänsehaut und auch seine andere Hand fand ihren Platz auf Vegetas noch freien Schulter. Die Augen des Älteren, welche nun die gesamte gebrochene Seele hervorstechen ließen, ergriffen Besitz auch von den letzten Windungen seines Hirns und seines Herzen. Er konnte gar nicht anders. Als Vegeta in einer Bewegung der stillen Verzweiflung beinahe brutal an sich zu reißen und an seine Brust zu pressen. In umso schärferem Kontrast die Sanftheit, mit der er ihm ins Ohr hauchte: „Ich werde immer, immer bei dir sein!“
Und Vegeta fiel! Fiel in die starke Umarmung des Jüngeren. Fiel in ein tiefes Gefühl der Sicherheit, der Wärme und der Heilung. Fiel. Und als er am Boden ankam, hatten sich die scharfen, schmerzenden Dolche seiner Seele in warme, sanfte Hände verwandelt. Seufzend lehnte Vegeta seine Wange an die vor Ergriffenheit zitternde Brust Gokus. Seine Umwelt, Raum, Zeit und alle anderen so realen Dinge verschwammen vor seinem Auge. Unwichtig! Unwichtig war alles außer Son Gokus Nähe und Zuneigung.
Son Goku wünschte, die Situation würde niemals enden. Nie hätte er gedacht, dass er Vegeta einmal so nahe sein werde. Fest schlang er seine Arme um den Kleineren. Zärtlich fuhren seine Hände dessen Rückrat entlang. Dann hauchte er ihm leicht einen Kuss auf die Stirn. Vegeta hob leicht verschleiert den Kopf und schaute ihm tief in die Augen. „Du hattest ja recht…es beschäftigt mich bis heute… ich fühle mich so allein.“ „Aber! Das bist du nicht! Ich! Ich bin doch bei dir!“ Ein leichtes Lächeln huschte über die Lippen des Prinzen. Er führte seine Lippen an das Ohr seines Gegenübers. „Darf….ich einfach noch etwas in deinen Armen liegen?“ Gokus Ergriffenheit wich tiefer Zufiedenheit und einem angenehmen Kribbeln im Bauch. „Aber sicher…“


Also, das war Teil 4! Keine Angst, die Story is noch lange nich vorbei! So „Friede-Freude-Eierkuchen“ bleibt es nicht! Ich bin doch böööse! ^^

 

 

 

Der nächste Teil wird bestimmt wieder die deine-kapis-sind-zu-kurz-kommentare erhalten. Und ich möchte die Chance nutzen, euch zu erklären, warum meine Teile nie einem Preis für die größte Länge erhalten werden. Wem das zu öde ist, dem erlaube ich gnädigerweise sofort die Story weiter zu lesen. ^^
Also….ich selber habe keinen eigenen PC. Deshalb muss ich die Teile, die ich vorher mit Hand geschrieben hab am PC meiner Eltern schreiben. Die aber sollen nicht unbedingt von meinen Storys erfahren…^^° Deshalb muss ich dann an den PC, wenn sie lange genug weg sind, damit ich einen Teil fertig kriege. Das geht aber nur donnerstags morgens, weil ich da die ersten drei Schulstunden frei hab. Wie ihr seht opfere ich also Zeit, in der ich hätte weiterschlafen können, nur um meine Storys abzutippen… wie bekloppt kann man sein? O.O
Jetzt aber weiter in der Story….und viel Spaß mit dem kurzen Kapi!

Teil 5

Keiner der beiden Saiyajins vermochte zu sagen, wie lange sie so eng aneinander geschmiegt gesessen hatten. So wie der Schnee in der mittlerweile heran gebrochenen Nacht in dicken Flocken herab gefallen war, waren auch Son Goku und Vegeta in einen tiefen Zustand der Ruhe und Einheit gesunken. Kein weiteres Wort war zwischen ihnen nötig gewesen. Nur sanfte streichelnde Hände, die warme Haut und der beruhigende Atem des Anderen, das Gefühl, dass diese Situation absolut richtig sei und ihr ganzes Leben nichts war außer einer endlosen Durststrecke auf dem Weg in diese innige Umarmung.
In völliger Dunkelheit hob Vegeta den Kopf. Nur schemenhaft konnte er die Konturen von Son Gokus Gesichtszügen ausmachen. Ein Hauch von Licht ließ seine leicht geöffneten Augen leuchten und Vegeta fasziniert das Spiel dieses Glanzes betrachten. Son Goku blinzelte und wandte seine glänzenden Opale Vegeta zu. Wie unglaublich schön es sich doch anfühlte, den Prinzen im Arm zu halten. „Willst du heute Nacht bei mir bleiben?“ Ein leichtes Nicken reichte Son Goku als Antwort aus. Sanft zog er Vegeta mit sich nach hinten, drückte ihn an seine Brust und deckte sie beide mit der Bettdecke zu. Dann begann er, die nackten Unterarme des Prinzen zu streicheln. Umhüllt von tiefer Ruhe dauerte es nicht lange, ehe beide, Arm in Arm, einschliefen…

Vegeta erwachte, als ein winziger Strahl der schwachen Wintersonne seine Nase kitzelte. Erschrocken fuhr er hoch, in der entsetzlichen Annahme, die gesamte letzte Nacht sei nur ein unglaublich aufdringlicher, wenn auch schöner, Traum gewesen. Dann aber hörte er die ruhigen Atemzüge Son Gokus neben sich, fühlte dessen Hand auf seinem Bein und sank besänftigt in die Kissen zurück. Im Tiefschlaf, aber intuitiv, schmiegte der Jüngere seinen Körper an seine Brust. Vegeta schloss die Augen über diese so unwirkliche Situation, welche er noch etwa eine Stunde lang genießerisch auskosten konnte, ehe Son Goku leicht blinzelnd die Augen aufschlug. Auch er schien einen Moment lang seine Gedanken ordnen zu müssen, bevor sich ein Lächeln auf seine Lippen legte und er den Kopf mit einem Arm abstützte. „Morgen, Vegeta. Gut geschlafen?“ Vegetas Wangen bekamen einen leichten Rotschimmer und er wich Son Gokus Blick aus. „Äh…ja.“ „Das freut mich! Oh! Sieh mal! Ist heute nicht ein schöner Tag?“ Er räkelte sich und sprang barfuß aus dem Bett. Lachend riss er das Fenster auf. Es hatte zu schneien aufgehört und die Sonne zauberte ein glitzerndes Spiel auf die weiße, frisch gefallene Pracht. Vegeta schlang die Bettdecke um seinen Körper, als die eiskalte Morgenluft seinen Körper streifte. „Willst du uns umbringen??“ Son Goku grinste. „Komm schon! Du bist doch sonst nicht so ein Weichkeks!“ Provozierend riss er dem Prinzen die Decke aus der Hand. „Ups! Tschuldigung!“ Vegetas Mundwinkel verzogen sich erst gequält und dann zu einem hinterhältigen Grinsen. Mit einem gespielten Knurren sprang er auf und schlug das Fenster zu. Son Gou aber tat beiläufig und zog es, ein Kichern unterdrückend, wieder auf. Vegeta warf das Kopfkissen gegen den Hinterkopf des Jüngeren. „ich warne dich! Lass das, oder…..umpf!!“ Son Goku hatte das Kissen zurück geschleudert, dem Prinzen direkt ins Gesicht. Der hustete kurz und schob die Unterlippe vor. „Du willst es nicht anders!“ Er packte das bemitleidenswerte Kissen und schlug damit auf Son Goku ein, welcher prustend beide Hände vors Gesicht hob. Dann packte er das andere Ende des Kissens und riss daran, sodass Vegeta unter einem Aufschrei das Gleichgewicht verlor und gegen seine Brust prallte. Son Goku musste so lachen, dass er sich beinahe verschluckt hätte. Vegeta schaute ziemlich verdutzt drein, als plötzlich das zimmerinterne Haustelefon klingelte. Goku unterbrach ruckartig seinen Lachanfall und drückte dem Prinzen das Kissen in die Hand. Dann nahm er den Hörer ab. „Äh…ja?“ „Hey! Hier ist Bulma! Ich habe eine super Neuigkeit für dich. Chi-Chi ist hier und sie scheint es sich noch einam überlegt zu haben. Sie klingt jedenfalls besänftigt!“ „Oh, toll!!!“ Son Goku warf das Telefon in die Ecke und rannte mit einem knappen: „Chi-Chi ist hier!“ an Vegeta vorbei aus dem Zimmer. Der starrte perplex hinter ihm her, bis die Tür ins Schloss gefallen war. „Was will diese Furie denn hier?! Von mir aus soll sie bleiben, wo der Pfeffer wächst!“ Er senkte seinen Blick und presste das Kissen kurz an sich, ehe er es auf das Bett schleuderte. Eine leichte Gänsehaut legte sich auf seine Unterarme und ihm fiel das immer noch offene Fenster ins Auge. In einem plötzlichen Wutanfall schlug Vegeta es zu und verschränkte die Arme vor der Brust. „Ich hab ihm hundertmal gesagt, er soll es zumachen! Und was glaubt er eigentlich, wer er ist?! Mich hier stehen zu lassen, wie bestellt und nicht abgeholt, wegen der blöden Sumpfkuh!!“

Trotzig lief er auf den Korridor und stolzierte mürrisch die Treppe hinab. Ohne eigentlich zu wissen warum, stellte er sich vor die geschlossene Tür, hinter welcher Chi-Chi und Son Goku redeten und lauschte.

Son Goku konnte sein Glück nicht recht fassen. Erst diese wunderschöne Nacht mit Vegeta, welche ihm scheinbar endlich das Vertrauen des Älteren gesichert hatte und jetzt schien auch noch die Sache mit ihm und Chi-Chi wieder ins Reine zu kommen. Strahlend betrat er das Wohnzimmer. „Hallo, Chi-Chi! Ich bin froh, dass du mit mir reden willst.“ Sein Herz setzte einen Moment aus, als die Miene seiner Frau versteinert blieb. Dann jedoch legte sich ein versöhnlicher Ausdruck in ihren Blick. „Was soll ich denn machen? Du bist zwar ein unverbesserlicher Kindskopf, der nichts im Schädel hat außer kämpfen aber du bist und bleibst mein Ehemann, den ich liebe!“ Son Goku riss die Augen auf. Das hatte ihm Chi-Chi ja eine Ewigkeit nicht gesagt! Sein Verstand wollte instinktiv mit einem „Ich liebe dich auch!“ antworten. Sein Herz aber hielt ihn mit unerbittlicher Härte davon ab. Dies erschreckte ihn maßlos. Wie in Trance ließ er zu, dass Chi-Chi ihn umarmte. Was war denn nur los mit ihm? ‚Hallo! Son Goku! Es ist deine Ehefrau, die du da in den Armen hälst! Du liebst sie! Du musst sie lieben! Sag ihr das!’ Mechanisch kamen die Worte nun doch über seine Lippen. Die strenge Hand seines Herzens gab nach. „Ich liebe dich auch…“ Es waren tonlose Worte, ohne jeglichen Inhalt, ohne jegliches Gefühl. Chi-Chi aber schien das nicht zu bemerken. Glücklich sah sie ihren Ehemann an. „Lass uns nach Hause gehen!“ Son Goku nickte roboterartig. Er hatte gelogen! Er hatte zum ersten Mal in seinem Leben ernsthaft gelogen! Ausgerechnet den Menschen hatte er angelogen, den er eigentlich lieben und achten sollte. Ein tonnenschweres Schuldgefühl drohte ihm das Genick zu brechen. Er liebte Chi-Chi nicht! Wenn er sie einmal geliebt hatte, so spürte er jetzt nicht mehr als gefühlskalte Gleichgültigkeit. Kein angenehmes Kribbeln im Bauch! Keine Wärme im Herzen! Nur leere Worte, sonst nichts! Und er hatte nicht einmal den Mut ihr das ins Gesicht zu sagen. Stattdessen ließ er sich von seiner Frau nach draußen ziehen.

„Ich liebe dich auch!“ Diese Worte hallten in Vegetas Gehirn wieder, sich ständig wiederholend wie eine Schallplatte. „Ich liebe dich auch!“ Er presste eine Hand an seine Kehle. Die Worte schienen ihm die Luft abzudrücken. Er gab ein gequältes Keuchen von sich. ‚Warum? Warum stört es mich so, dass er das sagt? Es ist doch das Normalste der Welt! Es ist völlig normal, dass er sich lieber mit seiner Frau aussöhnt, als mit mir alberne Kissenschlachten zu veranstalten! Es ist auch normal, dass er seiner Frau seine Liebe mitteilt! Und es ist verdammt noch mal normal, dass er sich von mir nicht einmal verabschiedet…..’
Ein trauriger Glanz legte sich auf die Augen des Prinzen und die Hand an seiner Kehle sank langsam herunter. ‚Es ist normal. Aber warum bin ich so traurig? Ich habe doch nicht den geringsten Grund dazu! Was hab ich mir denn stattdessen erhofft?’ Langsam ging Vegeta die Treppe hinauf, zurück in Son Gokus Gästezimmer. Er setzte sich auf das Bett und nahm das Kopfkissen in die Hände. ‚ „ Ich bin doch immer, immer bei dir!“, sagt er! Pah! So ein Lügner! Er ist nicht bei mir! Ich bin alleine! Alleine, wie sonst auch! Wie sonst auch immer….’ Eine unsichtbare Kraft schnürte ihm die Kehle zu. ‚Nichts ist anders als sonst! Niemals wird etwas anders werden!’ Entsetzt fühlte er heiße Tränen in seinen Augen brennen. Er ließ sich zurück sinken und presste das Kissen an seine Brust. Wie lange hatte er nicht mehr geweint? Lange…zu lange, um sich daran zu erinnern. Jetzt aber kehrten die Tränen schmerzhaft und aufdringlich in seine Tränenkanäle zurück. In leisen Tropfen flossen sie seine Wangen hinab und fielen auf das Laken. ‚Ich muss mich damit abfinden….ich werde für immer einsam sein….“

Soooo….die Story is hier zu Ende. NEIN!!! NATÜRLICH NICHT!! Für so gemein haltet ihr mich doch nicht, oder?? ^^

 

 

 

 

 

Teil 6

Chi-Chi schaute besorgt ihren Mann an. Nachdem sie ihn vor zwei Tagen so überschwänglich aus der CC nach Hause geholt hatte, erkannte sie ihn nicht wieder. Weder hatte er ein einziges Mal trainiert, noch viel mehr Worte mit ihr gewechselt als: „Morgen“, „Ja“ und „HmHm…“ .
Sie konnte sich beim besten Willen nicht an einen Moment in ihrem gemeinsamen Leben mit Son Goku erinnern, in dem er derartig sorgenvoll und in sich gekehrt gewirkt hatte. Chi-Chi, welche gerade einen Unterteller abtrocknete, runzelte die Stirn und betrachtete Son Goku, der, den Kopf auf die verschränkten Unterarme gestützt, auf einem Stuhl vor dem Fenster sitzend, scheinbar in das emsige Schneetreiben hinaus starrte. In Wirklichkeit aber starrte er ganz und gar nicht den Schnee an. Im Gegenteil, sein Gehirn registrierte nicht einmal die Welt um ihn herum. Nagende Leere hatte sich tief in seiner Seele festgesetzt. Son Goten war zusammen mit Trunks und Bra im Winterurlaub, sodass nicht einmal jemand da war, der seine wieder erlangte „Harmonie“ mit Chi-Chi auch nur einigermaßen erträglich hätte machen können. Wie hatte es geschehen können, dass er nicht mal bemerkt hatte, wie die Gefühle für seine Ehefrau abnahmen, ehe letztlich rein gar nichts mehr vorhanden war? Wie war es zu erklären, dass die Zeit in der CC ihm vorkam wie eine Entlastung, eine Ruhe und Ausgeglichenheit, die mit der jetzigen Situation, welche ihn langsam aber unerbittlich, innerlich zerfraß, nicht im Entferntesten zu vergleichen war?
Son Goku kniff die Augen fest zusammen. Zitternd stand er auf und verließ das Haus. Die bleischweren Gewichte, welche auf seinem Herz, seiner Seele und auch seinem Körper gelastet hatten, fielen mit einem Mal von ihm ab und er kam sich vor, als könne er nach einem stundenlangen Tauchvorgang endlich wieder frei atmen. Tief die eiskalte Luft einsaugend stieg der Saiyajin in den schneespeienden Himmel empor.

Chi-Chi blickte verstört auf die zugeschlagene Tür. Irgendetwas war geschehen mit ihrem Mann. Aber was??

Auch Bulma erschien ihr Freund plötzlich wie ein Wildfremder. Kaum eine Minute, kaum eine Sekunde verging, in welcher Vegeta nicht seinen Körper im GR marterte, ungeachtet, wie sehr er erschöpft, wie sehr er verletzt war. Obwohl die Blauhaarige viel von ihrem dickköpfigen Gefährten gewohnt war, so war dieses Verhalten selbst für ihn unerklärlich und beängstigend.

Am Ende seiner Kräfte sank der Saiyajinprinz, der Ohnmacht nahe, auf die Knie. In den Stunden des Trainings konnte er abschalten, vergessen und seine Seele so herrlich einfach zurück drängen. Sobald er es aber beendete, kehrte das nagende Gefühl der Einsamkeit in sein Bewusstsein zurück. Fast zwei Tage hatte er seinen Körper an den Rand des Unmöglichen getrieben, nicht einmal aufgehört, um zu schlafen oder zu essen. Schwankend schob er sich eine magische Bohne zwischen die Lippen. Augenblicklich verschwand jegliche körperliche Verletzung. Viel lieber jedoch wäre dem Prinzen eine Heilung seines inneren Schmerzes gewesen.
Resignierend ging Vegeta in sein Zimmer, duschte und legte sich auf sein Bett. Die Erschöpfung, Auswirkung einer zweitägigen Dauertortur, ergriff Besitz von ihm und schickte ihn in einen tiefen, traumlosen Schlaf…

Son Gokus Körper bemerkte nicht, wie sein Herz ihn zielstrebig in eine Richtung lenkte. Der Schnee peitschte dem Fliegenden um die Ohren und mitten ins Gesicht, sodass er seine Augen fest zukneifen musste. Dieses Gefühl war ihm um so vieles angenehmer, als die bodenlose, verschleierte Schwere, welche in Chi-Chis Gegenwart auf ihm lastete. Dann fiel ihm der Umriss der CC ins Auge. Erst jetzt registrierte er, wohin er eigentlich geflogen war. Aber warum nur? Warum?? Ein leichtes Lächeln legte sich auf seine Lippen, als er Vegetas Aura wahrnahm. Darum! Die Anwesenheit des Prinzen hatte ihm so gut getan. Ein wenig Zeit mit seinem nun erlangten Vertrauten würde seinen Schmerz bestimmt lindern. Und wäre der nicht auch froh, ihn zu sehen? Schließlich hatte er ihn selbst darum gebeten, bei ihm zu sein in jener einen Nacht. Goku schloss lächelnd die Augen und landete auf dem Gelände der CC. Vor der Eingangstür aber zögerte er. Ihm war nicht danach, Bulma vor die Nase zu laufen und sich ihren nervtötenden Fragen zu stellen. Stattdessen flog er erneut in die kalte Winterluft empor und umkreiste die CC bis vor Vegetas Fenster. ‚Mist! Es ist verschlossen!’ Glück hatte er jedoch zwei Fenster weiter. Schnell schlüpfte er in das Gebäude, durchquerte das Zimmer und trat auf den Flur. Nach wenigen Schritten öffnete er leise die Tür zum Raum des Prinzen.

Vegeta lag tief schlafend auf seinem Bett, die Brauen im Schlaf aneinander gezogen, die Nägel in sein Laken gekrallt. Wärme stieg in Son Goku auf, als er die gleichmäßigen Atemzüge seines Kampfgefährten hörte. Behutsam setzte er sich neben ihn auf das Bett. Seine Sorgen, alle Probleme mit Chi-Chi verschwammen zu einer unwichtigen Liquid. Wichtig allein das Verlangen, den Prinzen zu berühren. Sanft legte Son Goku eine Hand an die Wange Vegetas und strich leicht darüber. Augenblicklich verschwand der verbissene Ausdruck auf dessen Gesicht, kaum einen Moment später lösten sich seine Nägel vom Laken. Son Goku wollte alles andere als Vegeta zu wecken. Wie er so da lag, schlafend, friedlich und mit einer wahnsinnig weichen, warmen Haut, hätte er sich am liebsten neben ihn gelegt, seine Arme fest um ihn geschlungen und ihn nie wieder losgelassen. Leider aber blieb sein Wunsch unerfüllt. Vegeta sog tief die Luft ein und öffnete dann einen spaltbreit die Augen. Er benötigte einen Moment zur Orientierung, ehe er den plötzlich erstarrten, erröteten Son Goku erkannte, dessen Hand immer noch an seiner Wange ruhte. „Was zum…!“ Wütend schlug Vegeta die Hand von sich. „Was willst du denn hier?? Geh zurück zu Chi-Chi!“ Verletzt drehte der Prinz seinen Kopf zur Wand. Son Gokus Augen weiteten sich verwundert. „Wie meinst du das?“ Vegeta ballte die Hände zu Fäusten. Der naive Tonfall Gokus verriet, dass er tatsächlich nicht den blassesten Schimmer hatte was er, Vegeta, fühlte. ‚Ich liebe dich auch!’ Diese Worte wollten einfach nicht aus seinem Kopf verschwinden. Wenn Son Goku ihn so wenig durchschaute, waren seine gesamten Worte nicht mehr als inhaltloses Gerede gewesen! „Lass mich in Ruhe! Ich will dich nicht mehr sehen!“ Tiefes Entsetzen drang in Son Gokus Seele, einer Panik nahe. „Aber! Du hast doch gesagt, du willst, dass ich bei dir bin!“ „Pah! Dann…“, Vegeta musste heftig schlucken, „ Dann habe ich eben meine Meinung geändert! Hau ab!“ „Nein! Nein!! Ich hatte gehofft, ich könnte mit dir reden! Ich hatte gehofft, du könntest mir helfen, meine Probleme zu lösen!“ Alles, Kummer und Schmerz, brach aus Son Goku hervor. „Ich dachte, du würdest mir endlich vertrauen!“ Vegeta blickte erstaunt auf. Doch Erstaunen wich schnell blanker Wut. „DU? Du hast „Kummer und Schmerz“? Du?! Und was ist mit mir?? Du hast mir versprochen, du würdest mir helfen! Hast gesagt, du wärst immer bei mir! Und...“ Erschrocken verstummte der Prinz. Was tat er hier? Warum musste er ihm denn seine Gefühle unter die Nase reiben? Seelischer Schmerz und Scham ließen ihn aufspringen und mit einem Schwung das Fenster öffnen, aus welchem er dann sprang und so schnell es nur irgendwie ging, wie ein Blitz durch das Schneetreiben jagte.
Son Goku nahm dies alles nur in Zeitlupe wahr. Vegeta war verletzt! Fühlte sich betrogen! Weil er, Son Goku, statt bei ihm zu bleiben, nach Hause gegangen war! ‚Ich! Ich bin so ein Idiot! Wie konnte ich ihn nur im Stich lassen!? Ich hatte nur mich selbst und meine blöden Eheprobleme im Kopf! Und Vegeta, der in seiner Einsamkeit auf meine Hilfe gehofft hatte, fühlt sich zu recht veralbert! Veralbert…und allein… Ich muss ihn finden!’ Son Goku zögerte nicht länger und folgte dem fliehenden Prinzen. Fliehend vor was??
Dies wusste er selbst nicht. Was er aber wusste war, dass die Flucht sinnlos gewesen war. Erstens hatte er seine Gefühle längst verraten. Zweitens sagte ihm sein Verstand, dass er besser die Konfrontation nicht scheuen würde. Und drittens wusste er, dass Son Goku ihn über kurz oder lang doch finden würde. Und er folgt ihm bereits, das konnte er fühlen. Nur noch eine Frage der Zeit also…

 

 

 

Hi hemmi! hier teil 7

Hallo!! Danke nochmal an meine fleißigen Kommi-Schreiber, besonders Sirastar und chibivegeta, die wirklich immer dabei sind, Weiter so! ^^

Teil 7

Vegeta landete am Ufer eines Sees. Dessen Oberfläche war zugefroren und eine glitzernde Schneeschicht bedeckte das Eis. Der Prinz seufzte. Er hatte sich entschlossen, nicht weiter zu fliehen. Es wäre sinnlos. Son Gokus scharfe Sinne würden ihn aufspüren, egal, wohin er auch flog. Zitternd rieb Vegeta seine nackten Unterarme. Sein Atem blies stoßweise Wölkchen in die Luft. Was sollte er Kakarott denn bloß sagen? Er wusste ja selbst nicht genau, warum ihm das alles so an die Nieren ging. Wie erst sollte er ihm das dann erklären??
Son Goku folgte Vegeta so schnell er nur konnte. Aber der Prinz hatte seine Flucht aufgegeben, das spürte er. Gut so! Die Sache erforderte eine Aussprache! Je schneller, desto besser! Vor ihm, an einem mit Eis bedeckten See, konnte er Vegetas Silhouette ausmachen. Er verlangsamte seinen Flug und landete wenige Meter von ihm entfernt. Sachte schritt er auf den Prinzen zu.
Diesem war zumute, als würde Son Goku schon jetzt mit jedem im Schnee knirschenden Schritt tiefer in seine Seele eindringen. Reflexartig schlang er die Arme um seine Brust.
„Vegeta! Da bist du ja…“ Nur ein Schulterzucken als Reaktion auf diese zugegebenermaßen ziemlich inhaltslose Floskel. „Du…brauchst vor mir nicht wegzulaufen. Bitte, red mit mir!“ Bebend, äußerlich wie innerlich, drehte Vegeta sich um. Wieder einmal wurde Son Goku bewusst, wie hilflos dieser wirkte. Hinzu kam der geheimnisvoll schöne Glanz, den die Sonne, welche nun nach Abflauen des Schneegestöbers durch die Wolken gebrochen war, reflektiert von den Schneekristallen in Vegetas Augen zauberte. Am liebsten hätte er ihn zu sich gezogen und fest in die Arme geschlossen, wohl aber wissend, dass dies kaum auf Gegenliebe stoßen würde. „Son Goku, vergiss, was ich gesagt hab…ist schon gut.“ „Nein! Nein, so einfach ist das nicht… Du bist verletzt, nicht wahr?“ Vegeta fühlte einen bleischweren Kloß im Hals. „Nein. Ich…weiß auch nicht, was mit mir los ist…“ Son Goku blickte zu Boden. „Damit stehst du nicht alleine da…“ Vegeta runzelte die Stirn über diese Aussage, bis ihm einfiel, dass Son Goku ihm ja etwas hatte sagen wollen. „Ach ja! Was ist eigentlich los?“ „Ach weißt du“, erwiderte Son Goku, erstaunt darüber, dass plötzlich er derjenige war, der über seine Gefühle redete, „es ging um mich und Chi-Chi. Ich brauchte jemanden zum Reden…aber…ach! Das ist doch jetzt nicht wichtig!“ ‚Über ihn und Chi-Chi? Haben die beiden etwa Probleme?’ Vegeta hätte sich selbst ohrfeigen können für die Freude und Genugtuung, die er bei diesem Gedanken verspürte. „Ähm, was ist denn los bei euch?“ „Ich sagte doch! Unwichtig! Erzähl ich dir später…“ Son Goku trat einen Schritt auf ihn zu. „Weswegen ich dir gefolgt bin…also…äh…ich wollte mich bei dir entschuldigen! Du hast ja Recht, ich bin einfach abgehauen, obwohl ich dir versprochen hatte, bei dir zu sein. Das war falsch von mir.“ Die Kälte schien immer tiefer in Vegetas Körper zu dringen. „Ich…bin nicht der Typ der gern über Gefühle redet, weißt du… aber ich weiß nicht….ich kam mir ziemlich verarscht vor…obwohl das…“ ‚sicherlich nicht der einzige Grund ist!’, hätte Vegeta den Satz am liebsten beendet. Noch immer spukte ihm Gokus ‚Ich liebe dich auch!’ im Kopf herum, gnadenlos und unbarmherzig. Im letzten Moment biss er sich auf die Unterlippe. Son Goku aber bemerkte die aufflackernde Unsicherheit seines Kampfgefährten. „Obwohl was, hm?“ Der Prinz schlug sich die Hände vors Gesicht. „Ach!! Verdammt!! Ich hasse dieses Herumgequäle!!“ Der Jüngere trat noch näher an ihn heran und nahm dessen eiskalte Hände in seine. „Dann sag es doch einfach!“ Verwirrt blickte Vegeta auf seine Finger, verschränkt mit Gokus, welcher eine angenehme Wärme ausstrahlte und dann in dessen Gesicht. Flüsternd, laut genug aber für Gokus Ohren, sagte er: „Ich weiß nicht…ich wollte nicht, dass du bei ihr bist, statt bei mir.“ Der Jüngere riss die Augen auf. Was geschah denn nun mit ihnen beiden? „Was soll das heißen?“ „Mann!! Ich weiß es doch nicht!“ Ruckartig drehte er sich um. „Hey ist ja gut! Hör mir zu!“ Son Goku legte dem Kleineren beide Hände auf die Schultern. „Du kannst dich beruhigen. Chi-Chi und Ich haben Probleme. Ich….ich ertrage ihre Gegenwart nicht! Sie…schnürt mir die Luft ab! Ich…ich will das alles nicht mehr!!!“ Nun wusste keiner der beiden Saiyajins mehr, worüber sie eigentlich sprachen. Ging es um Vegetas Verletztheit? Son Gokus Eheprobleme? Oder womöglich um etwas zwischen ihnen beiden, wovon sie beide nicht ahnten, dass es existierte.
Vegeta wandte sich wieder seinem Gegenüber zu. „Wolltest du darüber mit mir sprechen? Ihr habt ernsthafte Probleme?“ Erneut focht Vegeta einen harten Kampf gegen die lodernde Freude, welche diese Vorstellung in ihm auslöste. „Äh….ja…ich weiß einfach nicht, wie das weitergehen soll.“ Der Prinz seufzte schwer. „Wie kann ich dir da schon helfen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich der Typ Mann bin, den Mann vorzugsweise als Eheberater einstellt…“ Son Goku lachte kurz auf, dann aber zeichnete sich ernsthafter Kummer in seinen Gesichtszügen ab. „Das nicht…aber ich brauchte jemanden zum Zuhören.“ „Und warum gerade ich? Warum nicht Kuririn? Warum nicht Bulma oder Yamchu?“ Vegeta wich Son Gokus verblüfften Blicken aus, der sich diese Frage erst einmal selbst stellen musste. Ja, warum eigentlich? Weil er Kuririn, Bulma und Yamchu nicht genügend vertraute? Nein, das war es nicht… Weil Vegeta besonders nett und hilfsbereit war? Aber zweimal nicht!!!! Warum dann? Weil Vegeta als einziger Freunde ehrlich und neutral in solchen Dingen war! Der würde ihm sich nicht mit einer Es-Wird-Alles-Wieder-Gut-Floskel Honig ums Maul schmieren, sondern ihm ehrlich seine Meinung ins Gesicht sagen! Außerdem…war es so schön in seiner Nähe zu sein… Son Goku errötete und kratzte sich am Hinterkopf. „Weil ich darauf vertraue, dass du aufrichtig mir gegenüber bist. Und…weil ich dich ganz einfach gern hab…“ Nun war es an Vegeta, rot zu werden. „Ach ja?“ „Ja! Und jetzt sei mir bitte nicht mehr böse! Ich verspreche dir, ab jetzt halte ich mich an meine Worte und bin immer bei dir, wenn du mich brauchst. Und im Übrigen…“ , er schaute auf die Gänsehaut auf seinem Handrücken und grinste, „friere ich mir den Arsch ab, wenn wir hier noch länger stehen!“
Vegeta konnte ein Schmunzeln nicht unterdrücken. Vielleicht hatte er sich ja viel zu sehr in das alles hineingesteigert. So einsam war er dann wohl doch nicht… Nach einem zustimmenden Nicken seinerseits flogen beide Saiyajins durch die Winterluft zur CC zurück.

Vegeta stieß erleichtert die Luft aus, als die beiden dort angekommen waren und die Wärme seines Zimmers seinen Körper umfing. Son Goku lächelte. „Jetzt, wo wir uns einig sind, können wir doch offen reden, nicht?“ „Uhm…“, der Prinz ließ sich auf sein Bett sinken, „kommt darauf an, worüber…!“ „Ich weiß nicht…über Dinge, die noch…na ja…zwischen uns stehen…“ „Mhm…“ Vegeta hatte keine Ahnung, worauf der Größere hinauswollte. „Und das wäre?“ Son Goku setzte sich neben ihn. „Na ja…ich dachte da an die Frage, wie es jetzt weiter gehen soll…“ „Jaaa, du willst nicht zurück zu Chi-Chi, richtig? Wie willst du ihr denn das sagen?“ Goku stützte seinen Kopf mit den Händen ab. „Wenn ich das nur wüsste! Aber du hast Recht. Ich will nicht mehr zurück! Ich liebe sie nicht mehr!“ Vegeta sprang wie vom Blitz getroffen auf. „Was?? Du hast ihr doch gesagt, dass du sie auch liebst! Als ihr hier ward!“ Die Augen des Anderen weiteten sich. „Du hast gelauscht?“ Röte stieg Vegeta ins Gesicht und er ließ sich wieder neben Son Goku nieder. „Äh…so würde ich das nicht sagen…“ „Ach…ist schon okay…ja ich habe sie angelogen.“ Nun war es Vegeta unmöglich, seine unendliche Freude darüber zurückzudrängen. Ein glücklicher Glanz legte sich in seine Augen und ein Grinsen auf seine Lippen. Son Goku zog eine Augenbraue hoch, während sein widerhallendes ‚Ich liebe dich auch!’ in Vegetas Kopf abflaute und letztendlich verschwunden war. „Was gibt es denn da zu lachen?“ Der Prinz versuchte sich die Gemeinheit der Tatsache vor Augen zu führen, dass er hier saß und wie ein Idiot grinste, während Son Goku sich mit ernsthaften Problemen herumschlug und kämpfte mit Mühe seine hoch gezogenen Mundwinkel herab. Son Goku kniff misstrauisch die Augen zusammen. „Du freust dich darüber, dass ich mich von Chi-Chi trennen will, nicht wahr?! Warum?!“ Kaum aber hatte er diese Frage gestellt, da kannte er selbst die Antwort. ‚Ich wollte nicht, dass du bei ihr bist, statt bei mir!’, hatt Vegeta gesagt! Gingen dessen Gefühle womöglich über das Bedürfnis nach einer starken Schulter hinaus? Hatte er vielleicht sogar mehr für ihn übrig als Freundschaft??

 

 

Hallöchen. Ja, dass Vegeta ihn Goku nennt, war Absicht….ich wollte damit zeigen, dass er endlich bereit ist seinen Erdennamen zu akzeptieren und dass er ihm endlich vertraut. Sorry, wenn das verwirrend war.. ^^ Hier jedenfalls Teil 8. Vorweg….die beiden kommen sich endlich etwas näääher… o.-

Teil 8

Son Goku griff nach Vegetas Hand und hielt sie fest gedrückt. Des Prinzen Gefühle wurden mit einem Mal entzwei gerissen, wie von einer seltsamen magischen Kraft angetrieben. Die eine Seite wollte seine Finger mit einer wütenden Geste aus Gokus Griff reißen, die andere verlangte nach weiteren, intensiveren Berührungen. Woher kam diese plötzlich so aufdringliche Seite? Vegeta jedenfalls nahm sie nicht ohne einen Anflug von Angst wahr. Beide Seiten jedoch waren gleichstark und der Prinz war gezwungen die Situation unverändert zu ertragen. Als Spitze des Eisberges starrte Son Goku ihm auch noch pfeilgerade in die Augen. Ein seltsam wissender Ausdruck stand darin. „Vegeta! Jetzt mal runter mit deiner Maskerade! Sag mir die Wahrheit! Warum freut es dich, dass ich Probleme mit Chi-Chi hab??“ Unwillkürlich zuckte Vegeta zusammen. Plötzlich fühlte er sich nackt, absolut durchschaubar, total demaskiert und vollkommen hilflos. Eine unsichtbare Hand bohrte sich in sein Herz, ergriff die Antwort und zog sie durch Vegetas Kehle: „Weil ich dich für mich alleine haben will…“ Auf diese gehauchten Worte hin, lächelte Son Goku triumphierend, gleich darauf aber zog er Vegeta lachend an seine Brust: Vergeblich versuchend sich aus der Umarmung zu befreien, nuschelte der Prinz gegen Gokus Körper: „Spinnsu?? Mann, lassmi losss!“ Aber der Jüngere dachte nicht daran. Stattddessen umklammerte er den anderen bloß fester. „Oh Mann, dass ich das noch erleben darf, von Vegeta!!“ Langsam wurde es dem Kleineren zu bunt. Scharlachrot um die Nase riss er sich los und drehte Son Goku den Rücken zu. Der fasste sich an den Kopf und kratzte sich verlegen. „Sei nicht böse, ich freu mich nur.“

Vegeta bog unsicher seinen Körper zur Seite und murmelte: „Und warum?“ „Weil…“, Son Goku musste heftig schlucken, als er mit einem Mal völlig klar sah. Erst hatte es ihm unwahrscheinlich wehgetan, Vegetas schreckliche Vergangenheit mithilfe dessen Tagebuchs zu erfahren. Dann dieses tolle Gefühl in jener Nacht. Der unerträgliche Druck in Chi-Chis Gegenwart. Der Wunsch nach Vegetas Nähe. Und schließlich die Freude über dessen plötzliche Zuneigung. Ging es ihm, Son Goku denn nicht anders als dem Prinzen? Nein! Nein, ging es nicht! Auch er wollte bei Vegeta sein und bei keinem anderen auf der Welt lieber! „Weil es mir ähnlich geht wie dir…Vegeta, in deiner Gegenwart fühl ich mich anders. So viel besser….ich will bei dir sein.“
Plötzlicher Schwindel ergriff den Prinzen und ließ ihn sein Zimmer nur noch verschwommen wahrnehmen. Alles schien sich zu drehen. Alles aber unwichtig! Als einziger sichtbar: Son Goku. Als einziges hörbar: seine Worte.
Als sei es in Zeitlupe, beobachtete Vegeta, wie Son Goku seine Hände in seine eigenen nahm, ihn zu sich zog und schließlich in eine innige Umarmung schloss. Das selb Gefühl der Geborgenheit und Ruhe, der Sicherheit und Liebe? umgab sie beide, hielt sie gefangen, stärker denn je.
Ohne auch nur einen einzigen anderen Bezugspunkt zur Realität als Vegeta, hob Son Goku desen Kinn leicht an und versank in des Prinzen nachtschwarzen Augen. Unzerstörbar, ja fast einem Zwang gleich, erschien ihnen die Macht, die ihre Gesichter aneinander zog. Sanft, beinahe so wie der fallende Schnee berührten, sich ihre Lippen.
Vegetas gesamter Körper schien unter Strom zu stehen. So zärtlich die Berührung ihrer Lippen, so stark die Blitze, die Von Gokus Lippen aus seine übergingen. Er seufzte leiht. Son Goku schloss die Augen und gab sich völlig dem fremden und so angenehmen Gefühl hin, welches ihn durchströmte.
Endlich, nach schier endloser Zeit, lösten die beiden Saiyajins ihren Kuss und Vegeta hob leicht seine Lider. Ein verschleierter Ausdruck schimmerte in seinen Pupillen. „Son Goku…“ Sein Atem streifte die Wange des Jüngeren. „Vegeta… Was geschieht hier?“ Der Prinz seufzte nur schwach zur Antwort. Vergessen alle Zeit der Konflikte und Feindschaft, vergessen die Rivalität, der Hass und der heimliche Neid. Vergessen für Son Goku alle Eheprobleme. Vergessen Vegetas Sturheit, seine Arroganz aber auch seine schreckliche Vergangenheit. Wichtig nur sie beide, sie und dieser eine erhebende Moment. „Ist es Liebe, was wir fühlen?“ Unsicher streichelte Son Goku über Vegetas Wange. Der fühlte sein Herz bis zum Hals schlagen, ein wundervoll unbekanntes und einnehmendes Gefühl. „Schätze schon…“
Son Gokus Hand hielt in ihren Bewegungen inne. Stattdessen zog sie des Prinzen Gesicht erneut näher. „Lass uns bitte einfach weitermachen…“ Wie zur Bestätigung presste Vegeta seine Lippen auf Son Gokus. Weitermachen…ja, nichts lieber als das! Sanft strich seine Zunge über den Mund des anderen. Seufzend gewährte dieser ihm Einlass, nahm gerne das warme, zärtliche Stück von Vegeta in sich auf. Im Spiel, als hätten sie eine Ewigkeit lang nicht anders verfahren, umschlangen sich ihre Zungen, neckten aneinander, lösten sich, nur, um erneut zueinander zu finden. Son Goku schob eine Hand unter das ende T-Shirt seines Kampfgefährten. Sogleich spürte er das erwartungsvolle Zittern, welches über die harten Bauchmuskeln glitt. Der Jüngere fühlte schon jetzt eine tiefere, verlangendere Bindung zu Vegeta, als er sie jemals für Chi-Chi empfunden hatte. Vegeta war attraktiv! Ungemein attraktiv!! Samtweiche Haut, gespannt über stahlharte Muskeln. Nachtschwarze Augen, tiefer als der Meeresgrund. Plötzliche Erregung ergriff Besitz von seinem Körper. In einer Bewegung der Ungeduld, riss er Vegeta das Oberteil vom Leib, ließ es achtlos zu Boden sinken. Der Prinz stöhnte, so unbekannt und berauschend war diese neue, fordernde Seite Gokus. Auch er fuhr mit beiden Händen unter das Hemd seines Freundes, tastete sich höher, berührte die leicht erigierten Brustwarzen und ließ Son Goku laut aufstöhnen, das schönste Geräusch, das er je gehört hatte. „Küss mich weiter!“ Während auch Vegeta seinen Kampfgefährten seines Oberteiles entledigte, versanken die beiden Saiyajins völlig in den warmen, weichen Lippen des anderen. Dann wanderte Son Goku mit seiner Zunge zu Vegetas Schlüsselbein, versank in seiner Halsbeuge, roch seinen Duft, so herb und männlich, interessant und viel versprechend! Leicht stöhnend fuhr er die hervortretenden Knochen mit der Zungenspitze nach, ließ sie tiefer gleiten, sein Brustbein hinab. Gierig saugte er seinen Duft ein, gierig lauschte er dem immer intensiver werdenden Atmen, gierig schmeckte er den erhabensten Geschmack, den er jemals erlebt hatte, der doch eigentlich nichts anderes war, als ein Stück Haut eines Mannes, für den er jahrelang nicht mehr verspürt hatte als Freundschaft.
Vegeta genoss mit geschlossenen Augen den lautlosen Beweis dafür, dass Son Goku ihm absolut verfallen war. Während der Jüngere mit geschickten Fingern seine Hose öffnete, ließ der Prinz sich langsam zurücksinken in seine Kissen. Dies fühlte sich so richtig an! Eine regelrechte Sehnsucht nach körperlicher Nähe hatte von ihm Besitz ergriffen und verlangte danach, erhört zu werden. Son Goku, dem die Erregung deutlich ins Gesicht geschrieben stand, schob Vegetas Hose tiefer, sodass sie zu Boden glitt. Auch das lästige Stück Stoff, welches seinen Unterleib verhüllte, fand seinen Weg zur Erde. Nur noch in Unterwäsche beugte er sich über den Prinzen, der sogleich seinen Kopf zu sich zog und das Feuer ihrer Küsse erneut entfachte. Son Goku hielt das hämmernde Gefühl in seinen Lenden nicht mehr aus. Fordernd glitt seine Hand in Vegetas Shorts.
Entgeistert riss der der die Augen auf. Irgendetwas hatte einen Schalter in ihm umgelegt. Nicht Son Gokus Gesicht, sondern Freezers höhnisches Grinsen, nicht Son Gokus Hände, sondern Freezers eiskalte Pranken über ihm!! Mit einem verzweifelten Schrei stieß er den Jüngeren von sich und presste seinen Körper gegen die Wand. Dann schrie er den erblassten, fassungslosen Goku an: „ Lass mich in Ruhe! Geh weg! Ich will das nie, nie wieder durchmachen müssen!!



 

sorry dass die teile so spät kommen...mein inet war kaputt.... dafür zwei auf einmal!! ^^

Teil 9

Son Goku bewegte sich auf den am ganzen Körper zitternden Vegeta zu und legte ihm sanft eine Hand auf sein Bein. Entsetzen spiegelte sich auf dessen Augen, die eben noch kräftige Stimme war nicht mehr als ein heiseres Flüstern: „Bitte geh! Ich….das ist mir peinlich…das ist so jämmerlich…“ Vegeta umklammerte verzweifelt seine Brust. Goku aber schüttelte den Kopf. „Ist schon gut. Ich verstehe, wie du dich fühlst. Beruhig dich. Du musst dich nicht schämen.“ Zärtlich begannen seine Fingerkuppen über Vegetas zitterndes Bein zu streicheln. Schweißperlen rannen des Prinzen Stirn hinab und mit zusammengekniffenen Augen ertrug er die Streicheleinheiten seines Freundes. Der rutschte gänzlich neben ihn und zog ihn zu sich. Seine Hand wanderte höher, Vegetas Bauch hinauf und löste sanft die um die Brust geschlungenen Arme. Diese ersetzte er durch seinen eigenen Arm und legte seinen Kopf auf den weichen Körper des Prinzen. „Hey! Ich kann mir schon denken, weswegen du Angst hast. Aber bleib ruhig! Ich bin nicht Freezer. Ich will dir nichts Böses…ich möchte doch nur mit dir zusammen sein.“
Unsicher blickte Vegeta ihn an. „Ach wirklich? Auch, wenn ich mich verhalte wie ein ängstlicher Teenager?“ Goku lächelte leicht. „Lass doch den Unsinn! Natürlich will ich das!“ Das Zittern auf des Prinzen Haut legte sich langsam. „Okay!“ Der sonst so hartschalige und kühle Saiyajin drehte beschämt den Kopf zur Seite. „Versprich mir aber, niemals etwas zu tun, was ich nicht will und niemals…brutal zu sein…“ Son Goku schaute ihm aufrichtig in die Augen und nickte. „Ja. Ich verspreche es dir!“ Beruhigt ließ der Ältere sich in die weichen Kissen zurücksinken. Son Goku zog er näher an sich und hauchte ihm einen Kuss auf die Stirn. „Von mir aus“, ein beinahe hinterhältiges Grinsen legte sich auf seine Lippen, „können wir da weitermachen, wo wir eben aufgehört haben.“ Lachend richtete der Jüngere sich auf und beugte sich über Vegeta. „ Als ob ich mir das zweimal sagen ließe!“ Einen Wimpernschlag später hatten seine Lippen die von Vegeta gefunden und sie in ein heißes Spiel verwickelt. Genießerisch fuhr dieser seinem Freund durch die schwarzen Haare und erkundete jeden Zentimeter seines Gaumens mit der Zungenspitze. Son Goku stöhnte, als die Erregung urplötzlich wie ein Faustschlag zurückkehrte. Aufdringlich bahnte sie sich ihren Weg, von Son Gokus Hirn über sein herz, hinab in tiefere Regionen seines Körpers. Er musste den Kuss unterbrechen, um Luft zu schnappen, was unwilliges Murmeln seitens Vegeta nach sich zog. Nicht im Entferntesten daran denkend seinen Kampfgefährten warten zu lassen, fuhr er mit der Zungenspitze hinter dessen Ohr entlang, hinterließ ein angenehmes Kribbeln auf seinem Weg, den Hals und das Schlüsselbein hinab. Gelangte schließlich weiter, bis zu Vegetas hart aufgerichteten Brustwarzen und knabberte daran. Ein heiserer Aufschrei entfuhr dem Prinzen, welcher ebenfalls die immer stärker werdende Erregung nicht länger aus seinem Bewusstsein ausklinken konnte. Verlangen strich er mit seinen Handflächen über den harten Bauch des über ihm Liegenden, eine Berührung, die in Son Gokus Augen nicht weniger war, als hätte ihn Amor, der Liebesgott selbst, in die höchsten Gefilde der Leidenschaft geschossen. Er konnte nicht länger warten! Anfangs zögerlich, eine erneut heftige Reaktion Vegetas erwartend, dann aber überzeugt, das Richtige zu tun, glitt seine Hand in des Prinzen Shorts. Einen winzigen Moment lang lief ein Strom der Panik, ein neuer Fetzen der furchtbaren Erinnerung durch seinen Leib. Dann aber gewann Son Gokus liebevolle, Zärtlichkeit heißende Aura die Überhand und vertrieb jeglichen negativen Gedanken. Stattdessen erfüllte ihn ein Gefühl, das in ihm den Wunsch auslöste, sich voll und ganz seinem Freund hinzugeben. Erwartungsvoll bog er sich der zögernden Hand des Jüngeren entgegen und fühlte kurz darauf in einem Strahl der Erregung, wie dessen warme Finger seine längst vorhandene Erektion umfassten. Ein Stöhnen drang an Son Gokus Ohr, ließ ihn glauben, diese Laute seien mehr wert, als alle Worte auf der Welt es nur sein könnten. Dann fühlte er, wie Vegeta ihn enger an sich zog. „Hör nicht auf! Nein! Bitte, mach weiter!“ Keuchend streife Son Goku seinem Freund die Shorts vom Unterleib. Auch der hatte es ziemlich eilig seines Kampfgefährten Kleidung auf dem Boden zu sehen und so riss er das, was davon übrig war in stärker werdender Ungeduld von seinem Körper.
Vegeta strich über den muskulösen Rücken des Größeren, des Mannes, den er über sich, auf sich, in sich haben wollte. Begierig auch darauf, zu erfahren, wie es sich anfühlen würde ohne Schmerz, ohne Demütigung und ohne das scheußliche Grinsen Freezers vor Augen. Er küsste zaghaft Son Gokus Ohr, eine seltsam unpassend sanfte Berührung des ansonsten bis aufs Äußerste angespannten, willigen Körpers.
Jeder klare Gedanke wurde vergraben in den Untiefen von Son Gokus Bewusstsein. Nur das Verlangen, die beinahe schmerzhaft Sehnsucht nach dem Prinzen oder besser, seinem göttlichen Körper, brannte in seinem Gehirn. Er strich zwischen dessen Beinen entlang, tiefer und schließlich zu Vegetas Öffnung, eine Berührung, mit welcher dieser zwar gerechnet hatte, die ihn dennoch aus der Bahn warf und ihm untypisch emotionale Worte in den Mund legte: „Oh! Mach schneller, bitte! Ich halte das nicht mehr aus!“ Nach einem angespannten Nicken ließ Son Goku vorsichtig einen Finger in Vegeta gleiten. Vergleichbar mit Freezers Brutalitäten in etwa so, wie Vegeta mit einem Balletttänzer.
Unglaubliche Wärme erfüllte den Prinzen, die durch Hinzufügen eines zweiten Fingers nicht unbedingt abkühlte. Eben jene hatte auch von Son Goku Besitz ergriffen, sodass er in einer Geste der Ungeduld seine Finger entfernte und stattdessen zwischen Vegetas Beinen niederkniete. Breitwillig spreizte der Kleinere diese. Würde dadurch seine körperliche Unterlegenheit zu Son Goku einen neuen Höhepunkt erreichen? Nun, wen um alles in der Welt interessierte das jetzt??! Er wollte ihn. Er wollte ihn, wie er nicht einmal das ewige Leben gewollt hatte.
Son Goku flüsterte ein vom Zittern seiner Stimme gebrochenes „Entspann dich!“, ehe er so vorsichtig, wie es ihm angesichts seiner erregten Situation möglich war, mit der Spitze seiner Erregung in den Prinzen eindrang. Leichter schmerz durchzog dessen Lenden, verglichen mit Feezers rücksichtsloser Gewalt aber ein kleines Übel, welches Vegeta gerne in Kauf nahm für das Gefühl, welches er in diesem Moment, in welchem Nachdenken aus Mangel an Blut im Gehirn schlecht durchführbar war, nur mit dem Ausdruck „geil“ hätte bezeichnen können.
Die verschleierten Blicke der Saiyajins trafen sich, eine stille Absicherung, dass alles in Ordnung war. Son Goku drang vollends in den Prinzen ein und bewegte seine Hüften auf dessen gestöhnten Verheiße hin, die nur unterbrochen wurden, wenn sie dem Kleineren aufgrund fehlenden Atems, genommen durch heiße Küsse, im Halse stecken blieben. Immer schneller, immer heftiger, immer ekstatischer trennten und vereinten sich die Körper der beiden Saiyajins. Die Küsse wurden wilder, Schweißperlen rannen ihre muskulösen Leiber hinab. Als habe sich Vegetas sämtliche Energie in seiner Körpermitte gesammelt, lagen Kopf und Arme schlaff, in krassem Gegensatz zu seinem Becken, welches den schnellen Rhythmus Son Gokus nachahmte. Allmählich wurde Stöhnen zu Schreien, heiser, fern jeder Beherrschung. Als das Feuer des Orgasmus gleichzeitig Besitz von ihren Körpern ergriff, waren sie nicht mehr als sich animalisch liebende Geschöpfe, triebgesteuert und blind. Fest presste Vegeta seinen Kampfgefährten an sich. Nie würde er ihn hergeben, das stand fest…

 

Einen Teil hab ich noch für euch… er ist sozusagen ein kleiner Epilog…..eine Zusammenfassung der folgenden Ereignisse.

Teil 10 – Epilog

Son Gokus Kopf lag auf Vegetas Schulter. Vollkommen erschöpft aber ebenso glücklich zog der Prinz die Konturen von Gokus Rückenmuskulatur mit dem Zeigefinger nach. Der seufzte leise und genoss das einnehmende Gefühl. „Ich liebe dich, Vegeta!“ Ein leises Murmeln, das verdächtig nach „Ich liebe dich auch!“ klang, waren die letzten Worte, ehe beide Saiyajins eng umschlungen in einen tiefen Schlaf sanken…
Als die Wintersonne durchs Fenster schien, schlug der Prinz vernebelt vom Rausch der letzten Nacht die Augen auf. Wenn er daran dachte, schien sein ganzer Körper vor lauter Glück in tausend Teile zu zerspringen. Er entsann sich des Mannes, der für dieses Glück verantwortlich war. Doch wo war dieser Mann? Die suchenden Augen des Prinzen streifen durch den Raum und blieben an der nackten Silhouette Gokus hängen, auf dessen Haut ein wunderschönes Wechselspiel zwischen Licht und Schatten stattfand. Mit einem Grinsen auf den Lippen schlüpfte Vegeta aus dem Bett, schlich zu seinem nun vollends Vertrauten und schlang seine Arme von hinten um dessen Körper. Unvorbereitet, da völlig in Gedanken, zuckte Son Goku erschrocken zusammen. Dann drehte er sich um und nahm die Hände des Kleineren in seine. Auf seinem Gesicht lag ein ungewohnt bekümmerter Ausdruck, sorgenvoll und tief greifend.
Die gute Laune des Prinzen erhielt einen deutlichen Dämpfer. „Was ist denn los mit dir, Son Goku?“ Der Angesprochene schlug die Augen nieder. „Ich…weiß zwar jetzt, warum ich Chi-Chi nicht lieben kann, weil ich dich liebe, nämlich…..aber…wie um alles in der Welt soll ich ihr das erklären? Wie erklärst du es Bulma? Was ist mit unseren Freunden? Und was erst werden unsere Kinder dazu sagen?“ Vegeta strich zaghaft über die Wange des Größeren. „Ich weiß es nicht. Aber gleich, was sie sagen…du kennst mich doch! Es ist mir herzlich egal! Es kommt selten genug vor, dass mir jemand etwas bedeutet. Wenn dies aber der Fall ist, so bin ich auch bereit, alles dafür in Kauf zu nehmen.“ „Ja…du! Aber ich….! Mir ist es nicht egal, was die Anderen über uns denken. Ich mag sie…und ich brauche sie!“
Vegeta legte den Kopf schief und murrte: „Und was ist mit mir? Magst und brauchst du mich nicht?“ Son Gokus Augen öffneten sich schlagartig. „Weißt du was, das ist das beste Argument, das du je gebracht hast! Ich muss es ihnen sagen! Oh je…am besten ich fliege auf der Stelle nach Hause und erzähle es Chi-Chi. Was bringt es, das hinaus zu zögern?!“ Vegeta nickte. „Gut…ich sag es Bulma…und wie soll es weitergehen? Wo sollen wir wohnen?“ „Ich habe keine Ahnung….lass uns später darüber nachdenken.“ „In Ordnung…“ Son Goku drückte dem Prinzen einen leichten Kuss auf die Stirn. „Okay, dann mal los!“

Als der Größere in Richtung seines Hauses flog, fühlte er sich, als stünde er der größten Herausforderung seines Lebens gegenüber. Freezer…Cell….Boo… wer waren die schon, verglichen mit der Aufgabe, die er nun zu meistern hatte?!
Mit rasendem Herzen landete er auf seinem Grundstück und betrat das Haus. Chi-Chi saß auf einem Stuhl am Tisch in der Mitte des Raumes und schaute ihn an. Zwar freute es sie, ihren Mann sichtlich aufgeheitert wieder zu sehen, doch ahnte sie tief in ihrem Herzen, dass ihr und ihm keine glückliche Zukunft vergönnt war. „Son Goku“, ihre Stimme seltsam verklärt, „wo warst du letzte Nacht?“ Der Saiyajin seufzte. Er setzte sich seiner Frau gegenüber. Sämtliche zurecht gelegten Erklärungen waren verschwunden. Nun sprudelte die ganze Geschichte aus ihm heraus. Bis auf Vegetas Vergangenheit ließ er keinen Teil aus. Fast zwei Stunden prasselten die Worte auf Chi-Chi ein, die – ganz entgegen ihrer Art – nicht eine Miene verzog. Zum Ende schlug sie die Augen nieder und seufzte. „Dann wars das jetzt also, hm?“ Son Goku nickte.
Chi-Chi stand auf.
„Bitte geh jetzt! Ich brauche etwas Abstand! Ich kann das jetzt alles nicht realisieren. Deine Sachen….die schicke ich wohl besser zur CC.“ Sie drehte sich auf dem Absatz um und verschwand in ihr noch gemeinsames Schlafzimmer. Bedrückt aber unglaublich erleichtert machte Son Goku sich auf den Rückweg zu seinem Prinzen…
Dieser hatte inzwischen mit Bulma gesprochen und ihr die Fakten dargelegt. Die hitzköpfige Blauhaarige hatte erst ein riesiges Theater veranstalten, dann aber eingesehen, dass sie gegen diese Art von Gefühlen machtlos war. Doch in der Hitze der Empörung hatte sie Vegeta kurzerhand dazu beordert auf der Stelle seine Sachen zu packen und zu verschwinden.
Nun stand der Prinz missmutig und mit verschränkten Armen an die Hauswand gelehnt da. Er begrüßte seinen sich nähernden Freund.
Nach einem Gespräch schlug Son Goku vor, sie könnten in die alte Berghütte seines Großvater ziehen, ein Vorschlag, den Vegeta gerne annahm…
Ende gut, alles gut?

ENDE

So. Das wars jetzt…. Aber wirklich! Vielleicht mache ich mich irgendwann einmal an eine Fortsetzung…vorausgesetzt ihr wollt das auch… ^^ Bis dann! Einen schönen Sommer wünsch ich

 



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